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320i Kühlwasserverlust, bereits 2 Mal repariert, was ist das Problem?

BMW
Themenstarteram 31. Oktober 2019 um 18:43

Hi,

Ich habe bei meinem E90 mit N46B20B das Problem, dass ich leichten Wasseraustritt an dem Schlauch (Teil 1 im Bild) habe.

Bisher wurde er 2 Mal repariert. Beim 1. Mal wurde der Dichtungsring (Teil 2 im Bild) getauscht, der schnell als Hauptübeltäter entlarvt werden könnte. Er war vollkommen ausgehärtet. Neuer Ring rein, meine Vertrauenswerkstatt hat zudem temperaturstabile Silikondichtmasse auf das obere Anschlussstück aufgebracht (Welches mit nur EINER Schraube gehalten wird). Trotzdem hat er danach weiter Wasser verloren. Wenn auch sehr wenig. Es kam aber definitiv aus diesem Anschluss, denn die Wassertropfen flossen über den Schraubkopf des Kettenspanners und daran herunter.

Also noch einmal in die Werkstatt, Prozedur wiederholt, und wieder saut er. Sogar etwas mehr als davor. Der Meister kann sich das Problem nicht erklären. Ich habe nun von Febi ein neues Schlauchstück bestellt.

Meine Befürchtung ist nur, dass es danach immer noch tropft. Gibt es mit diesem Teil bekannte Probleme? Muss evtl. die von BMW oft geforderte Dreibond-Paste auch hier drauf? Ich finde über newtis.info leider genau für diesen Bereich keine Reparaturanleitung.

Teil 1 und 2 sind gemeint
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24 Antworten
Themenstarteram 27. November 2019 um 7:48

Achja und das Gebläse ist seit dem Wochenende auch im ... Aber das ist ja wenigstens relativ einfach zu tauschen :D

Hast du zufällig mal Kühlerdichtmittel in den Kreislauf eingefüllt?

 

Das verstopft auch gerne mal den Wärmetauscher und ähnliche Engstellen.

Themenstarteram 28. November 2019 um 9:34

Ich habe das Auto erst seit 2 Monaten. Von meiner Seite aus nicht, der Wasserschaden ist mir ja relativ bald nach dem Kauf aufgefallen. Danke aber für den Hinweis. Das wäre sicher auch noch eine Möglichkeit, wie Vorbesitzer den Zustand verschlimmbessert hat.

Themenstarteram 27. Februar 2020 um 13:56

So, ich möchte mal ein kleines Update geben bzgl. meines immer noch bestehenden Kühlwasserproblems, auch wenn es schon einige Zeit her ist.

Nach dem Ersatz der Zuleitung wurde die Problematik deutlich besser, war jedoch noch nicht ganz verschwunden. Ich habe immer noch Kühlwasser verloren, jedoch ohne irgendwelche Pfützen auf dem Unterfahrschutz. Das war sehr merkwürdig, aber es war zumindest im erträglichen Rahmen (einmal im Monat nachfüllen statt wie beisher jeden Tag). In dieser Zeit habe ich mal an die Problematik mit der Heizung begeben (anderer Thread, er scheint verstopft zu sein). Den habe ich mal durchgespült und im Zuge dessen auch den LiquiMolly Kühlerreiniger ins System gegeben, um den ganzen Dreck mal rauszubekommen. Danach den Wärmetauscher nochmal separat abgeklemmt und durchgespült mit Leitungswasser. Lief durch, ob die Durchflussmenge aber ausreichend war, konnte ich nicht beurteilen.

Nach dieser Aktion erhöhte sich der Kühlmittelverbauch plötzlich merklich, jede Woche nachfüllen von ca. 0,5 Liter. Hatte dann auch die anderen Schläuche in Verdacht, obowhl nach wie vor keine Wasserpfütze auf dem Unterfahrschutz zu sehen war. Letzte Woche wurden alle Schläuche des gesamten Kühlkreislaufs getauscht. Das war auch gut so (an den Schlauchwänden waren durchweg ebenfalls kalkartige Ablagerungen von ca. 1/2 mm Dicke zu sehen) und eine Riesenarbeit, da sich der Vorlauf- und der Nachlaufschlauch am Motorkühler nur mit viel Gewalt und einem Dremel mit Trennscheibe entfernen ließen. Die Dichtungen waren vollkommen ausgehärtet und hatten sich richtig festgebissen.

Fertig gemacht, Wasserstand auf Max aufgefüllt, ordnungsgemäß auf beiden Schrauben entlüftet, nach der 1. Fahrt von ca. 60 km auf der Arbeit abgestellt und wieder ca. 4 Stunden später geprüft - Kühlmittelstand unter Minimum!!!! :(

In diesem Zustand bin ich mit Notfüllung wieder in die Werkstatt gefahren, habe das Auto auf die Bühne gestellt und mal eine Stunde lang den Tropfen beim Tropfen zugesehen. Das Problem war nur: anders als das ganze Tauwasser bzw. Regenwasser hat am Motor selbst und an den Schlauchverbindungen NICHTS getropft. Ich war inzwischen wirklich mit meinem Latein am Ende. Es konnte zu diesem Zeitpunkt nur noch eine defekte ZKD in Frage kommen, da die Schläuche auch immer schon eine gewisse Härte in betriebswarmem Zustand hatten, sich aber mit ein wenig Kraftaufwand immer noch gut drücken ließen. Das und die Tatsache, dass das Zündkerzenbild vollkommen OK war, ich keinen Leistungsverlust und keinen weißen Dampf aus dem Auspuff hatte, sprachen bisher ebenfalls dagegen.

Da bin ich dann mal auf die Idee gekommen, sämtliche Schläuche nochmal der Reihe nach abzudrücken. Alle hatten die ordnungsgemäße (heiße) Temperatur. Bis auf einen... und das war der Nachlauf des Motorkühlers. Der war bei den derzeitigen Temperaturen selbst im betriebswarmen Zustand eiskalt. Ich habe dann die Lüfterseite des Kühlers mal abgetastet, soweit es mir möglich war. Im Bereich des Vorlaufs war er warm, aber schon 10 cm weiter wurde er sehr kalt.

Noch mehr bestätigt hat sich das durch die seit einer Woche vebaute Gasanlage. Die geht nämlich bei erhöhter Last immer außer Betrieb und muss durch Drücken des Einschaltknopfes wieder eingeschaltet werden. Grund hierfür, so vermute ich, Wassermangel im Verdampfer bzw. zu starke Kühlung des Wassers, welches die Umwandlung von LPG von flüssig zu gasförmig immer wieder unmöglich macht. Beschleunigt man verhaltener, so geht es. Tritt man aber durch oder setzt zum Überholen an, ist die Anlage wie bei einem Druckabfall (als wenn der Tank leer wäre) aus und zeigt dies auch auf der Füllstandsanzeige an. Sobald sie wieder aktiv ist, stellt sich der normale Füllstand augenblicklich wieder ein.

Meine Diagnose: Kühler fast komplett verstopft, dadurch verbleibt das kochende Kühlwasser zu lange in den Leitungen und im Motorblock und beginnt allmählich zu verdampfen. Hieraus entstehen kleine Dampfblasen, die im Kühlkreislauf dann Richtung Ausgleichsbehälter wandern, dort ausgasen und über den Deckel abgelassen werden. Ich vermute, dass der Einsatz des Kühlerreinigers die Situation durch die Reinigungswirkung und das Ausspülen festgesetzter Kalkpartikel noch einmal verschlimmert hat. Was den Erfolg des Ganzen angeht, werde ich bald berichten.

 

Wenn das jetzt auch noch der Grund ist, warum die Heizung nicht mehr will und danach vielleicht sogar wieder funktioniert (Vor- und Nachlauf werden heiß bzw. warm), fress ich nen Besen... Am Montag wird der Kühler gewechselt, dann werden wir sehen.

Das Auto muss wirklich eine ganze Zeit lang nur mit Leitungswasser betrieben worden sein.

Deswegen nochmal der Hinweis an alle, die hier mitlesen und noch nicht ganz so sattelfest mit Autos sind:

- Kühlsystem/Kühlschläuche undicht: AUF GAR KEINEN FALL Kühlerdicht benutzen!!! Das gesamte System muss danach sehr umständlich gereinigt werden, wenn es denn überhaupt noch zu retten ist.

- Leitungswasser: nur für den Notfall, um einen Kühlwasserverlust bis zur Fahrt in die nächste Werkstatt auszugleichen. Abhängig vom Härtegrad des Wassers fallen durch das ständige Aufheizen und Abkühlen im Kühlkreislauf mehr oder weniger große Mengen an Kalk aus, die sich zunächst an den Wänden der Schläuche und der Kanäle im Motor und den beiden Wärmetauschern festsetzen. Davon können sich dann bei längerem Betrieb auch größere Brocken lösen, die sich wieder in den feinen Lamellen von Wärmetauscher und Kühler ansammeln und diese blockieren.

- Frostschutz: IMMER und das im regelmäßigen Wechsel mit dem Kühlwasser. Vorgeschrieben sind bei den meisten Herstellern 2 Jahre glaube ich.

- Pflege: das Allerwichtigste!. Damit meine ich nicht, dass euer Auto immer wie aus dem Ei gepellt aussehen muss. Fur strukturelle Schäden und Reparaturen ist die Werkstatt ja auch da. Aber wenn ich mir überlege,wie regelmäßig einige meiner Arbeitskollegen oder Freunde nach ihren Flüssigkeiten schauen oder sich an Ölwechselintervalle halten (immer bei Gebrauchtwagen reiferen Alters und immer mit dem Hinweis darauf, dass es in den meisten Fällen nur Geldmacherei sei oder man in den Karren nichts mehr investieren wolle), kann ich mir gut vorstellen, dass noch etlicher solcher Pflegefälle wie mein Bayer auf den Straßen unterwegs sind. Und wenn dann mal was ist, wird aus der Lösung, die nur 50€ gekostet und das Folgeproblem vermieden hätte, ganz schnell eine 500€-Lösung, wenn dann haufenweise Einzelteile getauscht oder aufwendig gereinigt werden müssen. Auch ein Student hat Geld für 4 Liter Frostschutz...

Wenn nach deiner Vermutung das Kühlwasser zu heiss werden würde, müsste es doch auch am Temperatursensor zu heiss werden.

Dann würde ja auch die Kopfdichtung schon beschädigt sein. Außerdem ist das Kühlsystem auch bis x Bar Überdruck komplett dicht, da gast also nichts aus, außer der Druck wird zu hoch oder der Deckel ist defekt.

 

Wie sieht’s denn mit dem Thermostat aus?

 

Warum drückst du nicht einfach das Kühlsystem ab und schaust ob es Druck verliert. Haarrisse im Kopf lassen teilweise erst bei Wärme Wasser in den Verbrennungsraum.

Themenstarteram 27. Februar 2020 um 15:51

Zitat:

@rommulaner schrieb am 27. Februar 2020 um 14:57:48 Uhr:

Wenn nach deiner Vermutung das Kühlwasser zu heiss werden würde, müsste es doch auch am Temperatursensor zu heiss werden.

Dann würde ja auch die Kopfdichtung schon beschädigt sein. Außerdem ist das Kühlsystem auch bis x Bar Überdruck komplett dicht, da gast also nichts aus, außer der Druck wird zu hoch oder der Deckel ist defekt.

Wie sieht’s denn mit dem Thermostat aus?

Warum drückst du nicht einfach das Kühlsystem ab und schaust ob es Druck verliert. Haarrisse im Kopf lassen teilweise erst bei Wärme Wasser in den Verbrennungsraum.

Wie gesagt, ich habe weder Rückstände an den Zündkerzen, noch Leistungseinbrüche, noch weißen Rauch aus dem Auspuff. Außerdem habe ich keinen Geruch von Abgas im Ausgleichsbehälter

Der Kühlmitteltemperatursensor sitzt beim N46B20B auch im Nachlaufschlauch, das Wasser ist in seiner Temperatur dann sowieso schon leicht abgekühlt, wenn es hinter dem Kühler rauskommt.

Meine Vermutung: das Kühlwasser kommt ungehindert aus dem Vorlauf raus und in den Kühler rein. Bis hier ist alles in Ordnung. Im Kühler selbst sind die Kanäle in den lamellen aber schon so zugesetzt, dass sie das Wasser nur noch sehr langsam weiterkommen lassen. Entsprechend baut sich Druck im Schlauch auf, da der Kühler in dem Moment als Flaschenhals arbeitet. Das Wasser kommt dann im Nachlaufschlauch hinter dem Kühler ebenfalls nur sehr langsam weiter.

Da der Weg im Vorlauf sozusagen "verbaut" ist, verringert sich auch im Motorblock die Zirkulationsgeschwindigkeit, sodass das Wasser zu einem kleinen Teil verkocht und die Dampfblasen bildet. Hierdurch verschwindet es dann.

Am Motorblock ist aber auch noch ein Kühlmitteltemperatursensor. Der würde ja dann anschlagen. Außerdem hat der Motor eine Kennfeldkühlung durch ein Kennfeldthermostat.

 

Das Wasser kann nur durch Undichtigkeit oder Überdruck aus dem Kühlsystem entweichen.

Bloß weil es nicht hinten raus raucht, muss es nicht heißen, dass er kein Wasser verbrennt. AGR Kühler vielleicht? Oder läuft es ins Öl?

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Themenstarteram 2. März 2020 um 18:00

Nochmal ich. Heute haben wir das Kühlsystem nochmal überprüft. Dabei habe ich auch mal einen CO2-Tester auf den Ausgleichsbehälter gesteckt. Danke rommulaner für den Hinweis.

Ich kann zunächst mal (mit etwas Freude) verkünden, dass der Motor keinen Schaden an der ZKD hat: die Indikatorflüssigkeit blieb über den gesamten Testlauf (20 Min) bei betriibswarmem Motor blau und der Silikonpfropfen steckte auch dicht auf dem Behälter. Man konnte die Blässchen wunderbar steigen sehen.

Damit ich ihn auf Betriebstemperatur und in den Arbeitsbereich von ca. 95 Grad bekam, musste ich Standgas geben. Als ich dann meinen Fuß vom Gaspedal genommen habe, schoss die ganze Brühe samt Kühlwasser nur so aus dem Tester heraus.

Hiermit wollte ich testen, ob bei höheren Temperaturen der Motorlüfter anspringt. Das hat er nicht getan. Er steht seit ein paar Tagen auch im Fehlerspeicher (mit "Kurzschluss an Minus"). Der Kühlmittelverlust ließe sich also damit erklären, dass die Kühlung an sich nicht ausreichend ist und der Motor regelmäßig etwas oder sogar größere Mengen Kühlflüssigkeit über den Ausgleichsbehälter abgibt, weil der Druck zu groß wird und er überkocht.

Das kommt offensichtlich von der Kombi Lüfter_Kühler. Die Meldung hatte ich bisher noch nicht, da die Wochen und Monate zuvor doch recht kalt waren und scheinbar der Fahrtwind auf den Kühlrippen ausgereicht hat, Schlimmeres zu vermeiden. Außerdem schien er bis vor 2 Wochen zumindest noch halbwegs zu funktionieren. Auch die Tatsache, dass ich das Auto fast ausschließlich Langstrecke (110km pro Tag) bewege und dabei hautpsächlich auf Landstraßen und Autobahnen unterwegs bin, hat wahrscheinlich dazu beigetragen.

Und auch der Kühler scheint nach fast 200000 KM Laufleistung und vermutlich eher fragwürdigen Wartungsmaßnahmen des/der Vorbesitzer sein Fett weg bekommen zu haben. Als ich die Kühlflüssigkeit über die Ablassschraube ablassen wollte, kam erstmal gar nichts, auch nicht, nachdem ich sie komplett rausgedreht habe. Was ich dann aber auf der kleinen Plastikspitze gesehen habe, waren einige Ablagerungen (grau-gelblich), die ich nicht identfizieren konnte. Evtl. wurde doch mal Kühlerdicht verwendet, wobei ich in den alten Schläuchen und an Vor- und Nachläufen nie irgendwelches Zeug gesehen habe. Ich bin dann mit der Lufdrucklanze sehr vorsichtig in die Öffnung und habe einen kleinen Stoß draufgegeben - schon lief das Wasser. Es scheinen sich also auch im Kühler teils deutliche Ablagerungen zu befinden, die die Zirkulation des Wassers oder aufgrund der Dicke der Schicht zumindest den effizienten Wärmeaustausch zu behindern scheinen.

Auch wenns der Kühler nicht oder nicht ausschließlich ist, wird er trotzdem getauscht. Ich traue dem Braten nicht. Beim Lüfter bin ich mir noch nicht sicher, ob es nicht evtl. an einer kaputten Sicherung (habe dazu was gelesen) oder einer kalten Lötstelle im Lüfter-Steuergerät liegt. Das Steuergerät an sich hat an einer Stelle am Gehäuse mittlerweile auch deutlichen Rostfraß, sieht also alles nicht mehr so ganz frisch aus.

Was denkt ihr?

Themenstarteram 7. März 2020 um 21:04

Ein weiteres Update: heute wurden

- der Kühler getauscht

- der Lüfter gewechselt

- der Wärmetauscher gespült

Der Tausch von Kühler und Lüfter war relativ einfach und schnell gemacht. Der Kühler hatte am Nachlaufstutzen eine deckende, ca. 0,5mm starke Kalkschicht angesetzt. Klar, man hätte ihn auch spülen können, aber was solls. Waren nur 50€. Jetzt ist wenigstens wieder alles sauber und jungfräulich.

Der Lüfter war tatsächlich komplett hinüber, da hat sich selbst mit INPA nichts mehr bewegt. Beim genaueren Betrachten nach dem Ausbau war es wahrscheinlich das Steuergerät am Lüfterrahmen, dass den Geist aufgegeben hat. An der Zuleitung hatte sich ziemlich dicker Rost gebildet und etwas, dass aussah wie Grünspan. Ist wahrscheinlich undicht geworden. Der neue ist von AKS Dasis. DAs war zwar mit knapp 140€ das billigste teil in dieser Kategorie, was ich kriegen konnte, aber er macht einen soliden Eindruck. Bin mal gespannt, wie lang er hält.

Der Wärmetauscher war für mich persönlich das Ereignis des Tages: ich habe Vor- und Nachlauf abgeklemmt, mit einem PVC-Schlauch 16mm jeweils verlängert und mit einer Schelle abgedichtet. Dann kam in 2 Durchgängen ca. 2 Liter Wasser mit etwas 250 Gramm Zitronensäure-Konzentrat hinein, gut entlüftet und dann mal ne halbe Stunde so gelassen. Was dann beim Spülen (besonders entgegen Flussrichtung) rauskam, sah aus, als hätte der Vorbesitzer das Auto einmal bei Ebbe am Strand geparkt und es dann vergessen. Man hätte aus dem ansehnlichen Häufchen Kalk durchaus eine Sandburg bauen können :)

Als wir fertig waren, folgte natürlich die Probefahrt und auf einmal wurde bei eingestellten 28 Grad auch wirklich aus allen Rohren Bullenhitze erzeugt. Dieses Experiment ist somit voll gelungen.

Den Wasserverlust behalte ich noch im Auge. dazu kann ich wohl erst in 1 Woche etwas sagen. Aber soweit war der Tag sehr erfolgreich.

Themenstarteram 23. März 2020 um 20:46

Ich nochmal, hat etwas länger gedauert, da wir aufgrund unseres derzeit virulenten Freundes einiges an Reorganisation auf der Arbeit zu tun hatten, und weil ich wirklich auch ganz sicher gehen wollte.

Kühlwasserverlust ist behoben. Keine defekte Zylinderkopfdichtung :cool: ich bin wahnsinnig froh. Der Wasserstand steht kalt optimal immer auf der Max. Und Heizung ist auch schön warm ;)

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