30.000 km im Jahr kaufempfehlung

Hallo ihr lieben,

Habe hier einiges gelesen, aber nichts was mir wirklich weiter geholfen hat. Deswegen habe ich mir gedacht fragst doch einfach selber mal die Spezis.
Ich fahre 30.000km im Jahr hauptsächlich Autobahn.
Ich bin nun gezwungen mir ein neues Auto zu kaufen.
Ich brauche ein Kombi da ich im Sommer auf mit dem Auto nach Portugal fahre.
Meine Suche bei mobile ist meistens
ab BJ 2014
Bis 150.000km
Bis 15.000€
Diesel.
Automatik
Ich bin jetzt echt überfragt welches Auto ( Motor ) ich mir anschaffen soll.
Ein A4 B8?
Ein Skoda Octavia?
Ein Golf?
Ein c220cdi?
Ein Passat?
Das Auto sollte sparsam sein ca. 4-5 auf langen Strecken.
Versicherung und steuern sollten auch überschaubar sein.
Ich denke mal der c220 und der Passat sind die klassischen Firmen wagen daher „wahrscheinlich“ sehr hoch in der Versicherung.
Bitte helft mir.
Das Auto muss wenn 150.000km schon drauf sind noch einiges an km aushalten müssen

58 Antworten

Der verlinkte Kia hat keine dieseltypische Fahrleistung, 20+ tkm/J ergo viel Langstrecke wären besser. Finde ihn fürs Alter eher teuer, eben wohl wg schön tiefem km-Stand... Ansonsten wurde von newt3 detaillierte Erfa zu dem Modell gepostet. Versicherung HP 18.

Dass du voll finanzieren willst, ändert die Sache aus meiner Sicht. ich nehme an du bist mit der monatlichen Rate dann auch schon am finanziellen Limit? Grundsätzlich spricht aus meiner Sicht nichts dagegen einen Langstreckendiesel mit 150tsd km zu kaufen um Kilometer drauf zu schrubben. Da ist der schlimmste Wertverlust durch und man verliert nicht mehr so viel pro/km. Aber:
Da kann immer eine Reparatur kommen, auch mal eine die etwas mehr kostet bis hin zum Totalverlust sei es durch Unfall etc, da bekommst du dann von der Versicherung nur einen geringen Zeitwert gezahlt und hast aber noch die Rate an der Backe. Ein solches Auto ist immer auch ein bisschen Spiel mit dem Glück, welches meist auch funktioniert wenn man Budget für Reparaturen in der Hinterhand hat bzw. sich etwas monatlich zur Seite legen kann für den Fall.
da sind die Kosten auf die Zeit in der Regel trotzdem billiger als der Wertverlust eines jungen Kompakten, aber der Zeitpunkt der Rechnungen ist kaum planbar.
Wenn dein Budget aber mit der monatlichen Rate bereits aufgebraucht ist - wovon ich bei 4 Jahre Voll finanzieren mal ausgehe, musst du das Reparaturrisiko in dem Zeitraum so gering wie möglich halten. Also möglichst neues Auto. Nachdem du überlegst das Budget auf 18tsd aufzustocken, wäre da z-b ein Dacia Sandero als Neuwagen oder manche Kleinwagen als Neu/Jahreswagen drin. Für 30tsd km wahrlich nicht die angenehmste Fahrzeugklasse, aber finanziell sinnvoller

Ich sehe das so wie @flooozz

Eine Vollfinanzierung und dann 30.000 km p.a. kann sehr schnell zum finanziellen Supergau werden, wenn Du keine finanziellen Rücklagen hast.

Wenn du notfalls bis 18tkm gehen kannst würde ich bei der Fahrleistung auf jeden Fall bei den 15000€ Limit bleiben. Du kaufst gebraucht und reisst reichlich Kilometer ab, da braucht's einfach etwas Reserve falls doch mal was ist.

C-Klasse und Co., ich weiß nicht. Die Autos sind wirklich ok, aber du kaufst bei deinem Budget dann doch schon älter oder mit höherer Laufleistung, das bei geplant 30tkm pro Jahr obendrauf, hmm. Bei dem Budget hat eine halbwegs ausgestattetes Fahrzeug der Golf-Klasse mit kleinem Diesel plus Automat schon >100tkm auf dem Deckel.

Ich wäre eher bei den kleinen Dieseln in der Golf-Klasse. Keine Sportausstattung, große Felgen oder sowas sondern Diesel, DSG, für mich wäre Abstandstempomat muss und vor allem eins der Fahrzeuge mit Ergo-Sitzen wie es sie beispielsweise bei Opel oder VW gibt. Bei viel Zeit im Auto sollte ein gewisser Komfort und guter Sitz vorhanden sein, andere Dinge sind nebensächlicher.

Nur so zur Relation, ich bin Außendienstler mit rund 40tkm pro Jahr. Ich fahre 115PS Golf Diesel, im 7er comfortline, im 8er jetzt life als Austattung mit 16"-Rädern und Standardfahrwerk. Dafür ergo-Sitze mit Massagefunktion, ACC, DSG ...

Bis 150 völlig ausreichend, sehr komfortabel für die Klasse, niedriger Verbrauch, wenn man es darauf anlegt geht auch Tacho >200, recht leise. Wenn du 5 Liter Verbrauch anpeilst reden wir eh über maximal Richtgeschwindigkeit. Ich hab den ACC meist auf 150 wenn frei, sonst 10 über Limit stehen, da gehen auf der Bahn aber schon rund 6l durch. Landstraße geht mit 4,5, 130 auf der Bahn mit knapp über 5.

Ich würde gucken in der Klasse was vom Händler mit Gewährleistung plus ggf. Gebrauchtwagengarantie, da hast du dann schon so 120tkm bei der Preislage drauf. 2-3 Jahre fahren und bevor Zahnriemen, ggf. Partikelfilter und Co. bei 2000tkm plus kommen können weg und den nächsten.

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Vielen Dank für deine Nachricht.
Ich finde leider kein Auto mit DSG und wenig gelaufen für 15.000
Ist ein 2.0 TDI nicht langlebiger und sparsamer als ein 1.6 TDI?

Portugal und zurück macht 5.000km. Macht 25.000km für den Alltag. Sicherlich wird der Wagen auch in der Freizeit noch gefahren. Also wird wohl täglich kaum mehr als 2x50 km gefahren oder? Da kann man gut auf Komfortsitze verzichten. Auch eine Automatik wäre kein muss wenn man auf der Autobahn nicht durchgehend im Stau steht. Normalerweise schaltet man auf der Autobahn kaum.

Das nen 2.0 langlebiger ist als nen 1.6 genausowenig

In nem gleichen Auto mit ähnlicher Technik glaub ich auch nicht wirklich,dass mit gleichen Randdaten nen grösserer und stärkerer Motor sparsamer ist als ein kleiner

Sparsam bewegt,dürfte sich im Alltag nicht viel nehmen,auch nicht von den restlichen Kosten bei der Laufleistung

Insgesamt bewegst die Kleinen aber auf jeden Fall günstiger

Entscheidend ist aber auch das Angebot,du musst halt schauen,was es gibt

Ich wage mal zu behaupten,dass bei Kompakten kleinere Diesel verbreiteter sind,die solltest nicht unbedingt aussen vor lassen

Wenn man 30.000 km pro Jahr fährt, sollte das Auto so wenig km wie möglich haben. Bis 150.000 km ist da schon viel zu hoch gegriffen. Das sind Autos für Wenigfahrer mit 5.000 - 10.000 km. Als Vielfahrer bis Du mit 30.000 km statistisch 3 - 6 x so oft jährl. in der Werkstattt wie ein Wenigfahrer.

Ab 150.000 km stehen teure Reparaturen an. Insbesondere wenn der Dieselpartikelfilter zu ist und Du einen neuen für 3.000 € inkl. Einbau benötigst. (Bitte rede Dir das Thema nicht schön mit ausbrennen lassen usw. Das ist nicht nachhaltig bei 30.000 km jährlicher Fahrleistung. Da brauchst Du ein Original-Ersatzteil, am besten beim Vertragshändler eingebaut, der noch andere Sachen bei der Gelegenheit mittauscht, die vorgesehen sind. Das ist teuer.)

Ganz zu Anfang hatte jemand geschrieben, dass Du bei einem PS-Schwachen Diesel mit dem Gas in der Ölwanne stehst. Der blendet aber offensichtlich aus, dass in Frankreich, Spanien usw. Tempolimit ist, dass man heute auch mit den schwächsten Dieselmotoren am Markt bequem und ohne die zu überfordern, über lange Strecken halten kann.

Ich sehe es wie User "Blind ?! Na und ?": Einen kompakten kleineren Diesel mit weniger km nehmen.
Also wie oben schon genannt: B180CDI oder Golf. Beide sind relativ unbeliebt und daher verhältnismäßig günstig zu haben. Wobei die Autopreise derzeit irre sind und sich die Lage vermutlich weiter verschlimmern wird, da nicht genug Neuwagen zugelassen werden.

ok solte ich mich für ein kleinen Kompackten Diesel entscheiden, welchen würdet ihr mir empfehlen? welcher Motor?
und wie ist das damnn wenn ich zum reisen eine Dachbox brauche

Was funktionieren KANN :
Mein Kollege hat sich einen Volvo V70 D5 mit gut 150TKM gekauft (vor-Corona-Zeit - für knapp 5 Mille - nun wahrscheinlich das Doppelte 🙄) - und hat Anfang der Woche die 400TKM geknackt.
Ausser Verschleissteilen war nur das Flexrohr kaputt.
Die Fahrzeuge sind für hohe Laufleistungen bekannt - leider auch dem entsprechend gesucht und eingepreist.
Hier einen Guten zu finden wird nicht einfach.

Naja, so einen Kompakten kannst Du nicht so beladen wie einen Volvo V70.
Du kannst halt nicht gleichzeitig alles haben und musst irgendwo Abstriche
machen.

Mach eine Prioritätenliste. Der wichtigste Punkt wäre geringe Laufleistung,
der zweitwichtigste geringer Verbrauch.

Dachboxeignung ist nachrangig und wird von Dir vermutlich jetzt nur vor-
getragen, weil Du aus Imagegründen keinen Kompakten möchtest, sondern
eher einen Mercedes C-Klassse oder Audi A4.

Das musst Du dann halt bezahlen:
Entweder über einen höheren Gebrauchtwagenpreis
oder über höhere Reparaturkosten (bei einem Fahrzeug mit hoher km-Leistung).

Nochmals: Du kannst nicht alles haben.

Zitat:

@olli27721 schrieb am 9. Februar 2023 um 09:57:49 Uhr:


Was funktionieren KANN :
Mein Kollege hat sich einen Volvo V70 D5 mit gut 150TKM gekauft ...

Du schreibst richtig: "Funktionieren kann".

Es kann aber auch in die Hose gehen. Gerade beim Volvo V70. Lies mal im Volvobereich zum Thema "Dieselverdünnung" und "Motorschaden".

Ferner ist die Volvo V70 Diesel seit ein paar Jahren abartig teuer. So teuer, dass sie als Kauf vollkommen indiskutabel sind. Und auch nur von eingefleischten Volvo-Fans zu überhöhten Preisen gekauft werden.

(Im Jahr 2014, 2015 oder 2016 waren die Volvo V70 günstig und ein guter Tipp. Wir sind aber jetzt in 2023.)

@Fix_mit_dem_Fox bei 30.000 im Jahr wird der DPF kaum zu sein. Verstopfte DPF waren auch eher ein Thema im Jahr 2007 als 2023. Warum sollten außerdem teure Reparaturen anstehen? Die meisten sind gerade mal eingefahren. Aber manche verkaufen auch den Wagen wenn der Aschenbecher voll ist.

Ich fahre 60.000 km im Jahr und bei mir war ein auszutauschender Partikelfilter schon öfter Thema. Ab einer gewissen km-Leistung so bei 150.000 - 200.000 km sind die Partikelfilter (herstellerunabhängig) fertig und müssen getauscht werden. Waren die Vorbesitzer Wenigfahrer, dann evtl. schon früher.

Sorry, dass ist mir zu pauschal mit den DPF...!
Gerade Vielfahrer belasten den DPF weniger...
In den E-Klassen meiner Brüder (beide S212) wurde noch nie der DPF gewechselt, der eine hat ~270tkm und gar nicht mal so viele Langstrecken, eher so im 20km-Bereich...; da deutet sich auch nichts an.
Der andere hat kaum weniger auf dem Tacho und hier das selbe Spiel; nada. 1x EUR5 und 1xEUR6.
Ich würde eher solche Wagen kaufen oder den kleinen Bruder (C-Klasse) mit einem 200/220er-Motor; die verbrauchen erstaunlicher Weise echt ziemlich wenig.
Und gerade bei hohen KM-Leistungen (bei einem späteren Verkauf von Bedeutung) bringen diese Autos mehr Geld ein als ein Kompakter o.Ä.; diese Mehrdifferenz (bei einem angenommenen gleichen Kaufpreis) hat man in der Haltezeit als Puffer in der Hinterhand. Können auch schnell 2-3t€ sein.
Immer das Ganze sehen.

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