3.2 FSI oder 3.0 TDI, Kostenrechnung. Hat die schon mal jemand gemacht?
Hallo Gemeinde,
mich würde sehr interessieren, ob schon mal jemand eine Wirtschaftlichkeitberechnung der o.a. Fahrzeuge angestellt hat.
Wenn man ungefähr vom selben Anschaffungspreis ausgeht, den steuerlichen Benziner Vorteil ( wie hoch ist der genau?) nimmt, den Benziner Versicherungsvorteil hinzunimmt (weiß jemand wie hoch der ist bei ca. 40%) und dann jährlich 20.000 km kalkuliert, welcher Motor ist dann wirtschaftlicher?
und dann noch die Frage: ist der Benziner teuerer oder billiger bei Inspektionen?
Danke für Infos,
Gruß, Martin.
21 Antworten
Sowas kannst du in Autobild zB finden. Der Vergleich von einem B7 A4 wird auch ähnlich zutreffend sein.
Natürlich ist ein 3.2 FSI teurer, sowohl in Anschaffung als auch im Verbrauch. Auch wenn die Diesel Steuerunsicherheit beim DPF immer noch nicht weg ist (und dann noch eine Neuwahl), das wird mit den km nur noch weiter auseinander gehen.
Angebote von Versicherungen sind schnell im Internet gefunden, wurden aber bei Vergleichen in den Zeitschriften berücksichtigt.
Was denkst du warum hier ein 3.2 FSI auf ca. 20 3.0 TDI Fahrzeuge kommt? 😉
Ich habe vor der Bestellung meines 2, 7 TDI eine Kostenrechnung zwischen 2,0 TDI; 2,7 TDI und 2,4 gemacht. Ergebnis: Bei 45 % Versicherungsprämie und "nur" ca. 15.000 km jährliche Laufleistung ist sind beide Diesel aufgrund des geringeren Verbrauchs und des günstigeren Dieselpreises deutlich günstiger, wobei der 2,0 TDI natürlich noch günstiger ist als der 2,7 TDI. Ich denke, dass die Schere beim 3,2 FSI im Vergleich zum 3,0 TDI noch mehr zugunsten des Diesels auseinender klafft.
Gruß Spargel1972
Die Kostenrechnung ist immer verdammt "schwer". Es kommt auch sher stark auf die Fahrleistung und auf den Wiederverkaufswert an.
Ich würde sagen unter dem Strich ist der 3.0TDI ziemlich sicher für jeden günstiger, er lässt sich wahrscheinlich auch besser verkaufen als ein 3.2FSI - vor allem bei steigenden Bezinpreisen.
Ich hatte vor einem halben Jahr tatsächlich eine Kostenrechung gemacht, aber nur mit Dieseln. Dabei waren neben dem A6 aber auch 5er, ...
Danke.
Ich hab gerade mal beim ADAC nachgeschaut.
Die errechnen für den 3.2 61,6 Cent/km bei 20000 km in Jahr.
Für den 3.0 52,6 Cent/km bei selber Laufleistung.
Unterschied im Jahr: 1800 Euro.
Nicht soviel eigentlich. Zumindest weniger als ich dachte.
ABER: Diese Berechnung beinhaltet schon Versicherung, Steuer, Inspektion etc etc. Der Diesel ist also billiger.
Interessant ist auch: Der 3.0 TDI ist bei 10, 15, 20 und 30TKM im Jahr immer billiger als der Benziner.
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Danke, das beruhigt mein Gewissen.
Ich hatte mich bei einer Fahrleistung von bummelig 20.000 km pro Jahr für den tdi entschieden, weil mir der Motor und die Leistungsentfaltung besser gefallen. Ich dachte allerdings, daß der 3.2er möglicherweise bei geringerer Jahreskilometerleistung günstiger werden könnte.
Grüße
Zitat:
Original geschrieben von ITler
vor allem bei steigenden Bezinpreisen
...und sogar noch stärker steigenden Dieselpreisen
Da dies ja ein Thema ist das immer wieder diskutiert wird, suche ich mal nach neuen Gesichtspunkten.
Zum Glück bin ich einfach jetzt mal so arrogant und denke das hier im 4F Forum die üblichen Vorurteile und Weltverbesserer draussen bleiben.
Zu meiner Frage also, bin ich alleine auf der Welt so wie ich mir ein Auto aussuche? Ich schau an was mir gefällt und was ich mir leisten kann/will. Bei einigen Extras am Schluss kann man ja nochmal Schwach werden aber im grossen bleibe ich in meinem Budget. Das wird Leuten die nicht nicht privat wie ich kaufen sondern Leasen nicht viel anders gehen, auch da gibt es ein Budget.
Zu den Unterhaltskosten sollte man natürlich auch vorher was wissen. Das kann aber nur eine grobe Ausrichtung bleiben. Wer hier an der Grenze kalkuliert, Treibstoff, Unterhalt, Versicherung, Steuern und ein immer vorhandenes Restrisiko weiterer Kosten, der macht was falsch. Keiner hat eine Glaskugel die obige Parameter genau wiedergibt für die nächsten Jahre. Ausser natürlich das alles teuerer wird.
Also ob ich nun in der Anschaffung oder im Betrieb über ein paar Jahre ein paar Tausend Euro mehr oder weniger habe, das ist halt so.
Suchte ich nach der Lösung um preiswert zu bleiben bin ich sicherlich bei den 6 oder 8 Zylinder Modellen verkehrt, wenn nicht auch beim 4F oder überhaupt Audi.
Das Ding ist teuer, einige etwas mehr und andere etwas weniger. Einmal Standheizung nicht nehmen und der Unterschied zB zwischen 3.2 FSI und 3.0 TDI ist ausgeglichen über 4 Jahre (das ist ein Beispiel).
Hier sind sicher die richtigen Kommentare, dem einen gefällt ein Benziner Sauger besser, dem anderen der Turbokick, dem nächsten Handschalter, FT oder quattro. Das ist doch in der Klasse wichtig.
Ich glaube in dieser Fahrzeugklasse geht es eher um die (und ich liebe diese Wort) amortisations-ökonomische Selbstüberredung.
Also ich habe das Geld und kauf mir einen 3.0TDI. Denn der verbraucht weniger als der 3.2FSI, tankt günstigeren Sprit, kostet Anschaffung weniger, usw. und daher spare ich soooo viel mit dem Auto das es schon ein sehr vernünftiger Kauf ist, und vernünftiger kaum noch geht 😁
Duck,
da stimme ich dir prinzipiell zu. Wenn man einen 4F fahren möchte, egal ob Benziner oder Diesel, dann zahlt man natürlich immer etwas mehr als bei anderen fahrbaren Untersätzen. Ist man gaaanz ehrlich zu sich, dann kann man auch mit einem Mondeo Kombi oder einem Toyota Avensis all das machen, was man mit einem 4F auch kann.
ABER:
Ich zum Beispiel bin willens und in der Lage den Audi 4F Aufpreis zu zahlen und bin für mich persönlich der Meinung, dass das Geld auch gut angelegt ist. Ich finde, sowohl mit dem 3.2 als auch mit dem 3.0 kann man viel Spaß haben.
Wenn ich das geklärt habe schaue ich aber dennoch aufs Geld, denn beide kommen ja in Frage. Und da kommt o.a. Berechnung ins Spiel. Da errechnet der ADAC einen Preisvorteil von € 1800,00 im Jahr und ich denk mir, ganz schottisch, na prima, ist der halbe Skiurlaub wieder drin.
Da wird der 4F glatt zum Sparmobil, sorum betrachtet, und so richtig zu verschenken hat ja auch kaum einer was....
Gruß, Martin
Hach, die Vögel zwitschern draussen, die Sonne scheint, frischer Kaffee auf dem Tisch, da muss man doch mal hier die Diskussion in Schwung bringen 😁.
Natürlich kann man pro Jahr x Euro mehr oder weniger für ein Auto auslegen. Ob es nun 1.800 Euro pro Jahr sind weiss ich nicht. Der Punkt ist einfach das es nicht so vorrausschaubar ist, weil die Parameter ändern sich. Selbst wenn man das genau wüsste, nimmt man einen 2.0 TDI kann man vielleicht 3x pro Jahr in den Urlaub fahren?
Der Wagen steht letztendlich vor der Türe (oder ist zumindest bestellt) und wir das kosten was man dafür auslegen muss 😉.
Man könnte ja auch immer schön brav SPritsparen fahren und nie mal aufs Gas drücken. Dann käme vielleicht ein besserer Urlaub raus. Mal ehrlich wer rechnet so? Wie rope es schon passend schrieb. Nach der Entscheidung für einen bestimmten Kauf ist man voll überzeugt. Dann passen auch alle Rechnungen. Das ist auch schon nachgewiesen im Marketing.
PS Schottisch denken mit dem 4F? 😛
So, hier muß man sich dann auch wieder bremsen. Nach dem Motto es läßt sich immer noch etwas mehr sparen, schafft man das Auto irgendwann ganz ab.
Die Frage nach dem Vergleich der Kosten der beiden Modelle ist aber wohl zufriedenstellend (?) beantwortet.
Eher wurmen wird es den Erwerber, wenn er für seine Bedürfnisse eine womöglich unsinnige Entscheidung getroffen hat. Es gibt doch zig Leute, die sich das Dieselmodell kaufen, weil der Sprit ja so schön günstig ist. Dabei übersehen sie die tatsächlichen (höheren) Gesamtkosten.
Ich habe mir den 3.0 tdi zugelegt, obwohl diese "Gefahr" aus meiner Sicht bestand. Es war mir aber nicht so wichtig, weil ich den tdi halt wollte. Es gibt aber sicher einige, denen es bei der Entscheidung Benziner oder Diesel (egal in welcher Fahrzeugklasse) auf die wirtschaftlichere Variante ankommt. Dies nicht, weil es nicht noch woanders etwas zu sparen gäbe, sondern weil sie daran halt "Spaß" haben oder ihr Gewissen wieder ein bißchen beruhigen müssen, was auch immer.
Z.B. der Threadersteller: Entweder hat er aus gelangweilter Neugierde dieses Thema begonnen oder weil es ihm wirklich wichtig ist, seine Beziehung zum Produkt verändert.
Im übrigen müssen wir uns nicht in dieser Fahrzeugklasse über das "Sparpotential" der unterschiedlichen Motorisierungen unterhalten. Alles Augenwischerei. Das wird jedem sofort klar, wenn man ein ausreichend extremes Beispiel bildet: Vergleich der Verbräuche eines Bentley und eines Rolls Royce...
Grüße
Duck hat ja nicht unrecht damit, dass ein 4F einfach Luxus ist und es letzlich auf ein paar Kröten raus oder runter nicht ankommt. Auf der anderen Seite sehe ich das ähnlich wie nuss77 und möchte wenigstens "auf hohem Niveau" sparen.
Klar könnte ich sicher auf den 3.2FSI unterhalten, und auch mit einem 4.2 müsste ich wohl nicht hungern. Aber ich sehe es nicht ein mehr auszugeben als nötig.
Dieselmotoren verbinden einen besseren Verbrauch mit guten Fahrleistungen und einem (in D noch) günstigeren Spritpreis. Und die Leistung des 3.0TDI ist auch nicht ganz schlecht.
Letzlich muss jeder selbst entscheiden wofür er bereit ist wie viel Geld auszugeben. Und diese Entscheidung wird nicht nur aufgrund der Verfügbarkeit liquider Mittel getroffen, sondern eben auch aus der Bereitschaft heraus für etwas bestimmtes mehr oder weniger Geld aufzuwenden.
Ich suche mir mein Auto (in der Preisklasse) nach Fahrspass aus... und der ist beim 3.2FSI in meinen Augen einfach größer:
- Schöneres Mortorengeräusch
- langsames Vorbeifahren an den 3.0 TDI's auf der Autobahn
- keine nach Diesel riechenden Hände nach dem Tanken (und somit auch Tanken ohne Handschuhe)
- Im Winter schneller warm (auch ohne Standheizung)
- ...
Kurz gesagt: Die oben erwähnten 1.800 € sind bestimmt kein Kaufargument!
Mir fällt dazu noch ein, jedes Fahrzeug, wirklich jedes einzelne, wird seine eigenen Kosten entwickeln. Nach der Garantie können unterschiedliche Dinge kaputt gehen. Beispiel LMM und Turbolader beim TDI. Da steckt keiner drin.
Toll finde ich das hier nicht einfach die üblichen Argumente Diesel vs. Benziner rausgeholt wurden.
Da könnte man ja auch endlos über andere Sachen wie Audi oder Freie Werkstatt diskutieren. Da kann man auch viel sparen.
Mir persönlich gefällt der 3.2 FSI besser, darum meine Wahl. Nicht weil ich dann damit xyz spare.
Sicher, bei freier Autobahn könnte ich öfters den kleinen Hebel links am Lenkrad benutzen und mit 120 km/h cruisen. Würde im Jahr bestimmt auch viele Euro sparen. Aber ich fahr bei solchen Gelegenheite auch gerne schneller mit dem entsprechenden Verbrauch. 🙂