2-Takt-ÖL + Dieselkraftstoff?

Habe ein paar mal gelesen dass mann etwas 2-Takt-Öl im Tank beim cdi zugeben sollte.
Schadet dass niergendswo (z.b. Kat)?
Weiss jemand ob es getestet wurde?
Ich selbst (320 cdi - 2000) habe es versucht ( cca. 400ml/Tank) und scheinbar ist alles in ordnung.
Warte auch auf andere Meinungen.
Danke.

Beste Antwort im Thema

@ceresbum u. OM616:

Praktisch zwingend notwendig war es beim 2,2L-Saugdiesel mit der Verteiler-ESP, öfters mal etwas 2T-Öl in den Tank zu geben, wenn diese Pumpe möglichst lange durchhalten sollte.

Den Hochdruckpumpen der CDIs tut eine etwas bessere Schmierung aber auch gut. Und auch den Düsennadeln. Die Taxler, welche 300.000km u. mehr (ohne irgendwelche Probs am Einspritz-System) mit ihren CDIs fahren, machen das alle!

Ein viertel Liter 2T-Öl auf rund 60L Diesel reicht dafür aus. Und selbst das schlechteste 2T-Öl verbrennt im Dieselmotor schon sauberer als der Diesel-Kraftstoff. Um den Oxi-Kat muß man sich deshalb keine Sorgen machen!

Empfehlung: Das teilsynthetische Allround-2T-Öl von Liqui Moly (LM-1051) verwenden. Verbrennt praktisch rückstandslos u. auch aschefrei. Kann man deshalb sogar in Modellen mit Rußpartikel-Filter verwenden! Ist außerdem noch relativ günstig. Bei einem Autoteile-Großhändler bekommt man die Literdose schon für unter 5€.

Eine Tankfüllung verteuert sich damit also nur um gut einen €. Und für den Preis einer Hochdruckpumpe, oder selbst nur eines Injektors, könnte man sehr viel 2T-Öl kaufen!

Grüße

P. S. Dem deutschen Diesel-Kraftst. wird u. a. auch ein „Lubricity Improver“ (Schmierfähigkeits-Verbesserer) zu gemischt. Ist aber nur so eine Art Schwefelersatz. Aber erstens schmiert der nicht wirklich, sondern ist eigentlich nur ein Hochdruck-Additiv (genau wie es der Schwefel auch war). U. außerdem weiß man nie genau, ob der getankte Diesel überhaupt, bzw. eine ausreichende Menge davon enthält!

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Moin,

also zunächst einmal muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. DC hat recht, dass u.U. 2T-Öl einen Motor schädigen kann. Wenn man ein Racing-2T-Öl einsetzt, das etliche Zusätze enthält und chemisch so aufgebaut ist, dass es Otto-Kraftstoff nahe kommt, kann ich mir bei entsprechend hoher Dosierung eine Schädigung im Dieselmotor vorstellen. Oder mit anderen Worten, als Experimentator kann ich immer irgendwie fatale Bedingungen einstellen. Ein Autohersteller muss diese Antwort geben. Einem 2T-Motor kann man - zum Experimentieren - auch 1:50 Dieselkraftstoff zugeben. Die Verbrennung wird nicht nennenswert beeinflusst, jedoch die Schmierung. Bzgl. der Verbrennung gebe ich zu bedenken, dass auch Biodiesel einen höheren Flammpunkt hat als Dieselkraftstoff, trotzdem ist sein Cetan-Wert höher. Otto-Kraftstoff hat wiederum einen niedrigeren Flammpunkt und eine Cetanzahl nahe Null. Die chemische Kinetik ist völlig anders: bei Otto-Kraftstoff wird eine radikalische Kettenpropagation durch den Zündfunken initiiert, während bei Dieselkraftstoff jedes Molekül spontan zündet und nur durch die Wärme der Umgebung in der Zündung beeinflusst wird. Die allermeisten Öle verbrennen spontan, d.h. nicht radikalisch.Den Cetan-Wert von 2T-Öl kenne ich leider nicht, er wird auch von Öl zu Öl stark variieren, vielleicht kennt ihn Sterndoktor für das LiquiMoly-Öl.
Bei meinem AUDI A6 habe ich mir mit Shell-Markenkraftstoff mal fast einen kapitalen Pumpemschaden eingefangen. Danach setzte ich 2T-Öl zu, und der Motor war nach 115.000 km bei Verkauf neuwertig. Auf 70 l Biodiesel fügte ich 1 l 2T-Öl zu.
Ich kann mir noch immer nicht vorstellen, dass 2T-Öl das Nageln beeinflusst, zumindest habe ich keinen Unterschied feststellen können. Das ist zumindest bei dem LiquiMoly-Öl auch nicht zu erwarten. Wie verbogene Kolben entstehen sollen, ist mir auch schleierhaft. Das kann eigentlich nur bei zu hohen Otto-Kraftstoffanteilen und Vorschädigungen in Kolben oder Laufbuchsen (sogenannte Lunker) sowie übertriebenem Chip-Tuning passieren.
Es gab mal einen C 270 CDI Dauertestwagen bei AutoBild oder AUTO-Zeitung, ich bin nicht mehr sicher. Der hatte auch einen kapitalen Motorschaden. Die Analyse zeigte, dass ein Lunker (das ist im Gussstück ein Defekt, sozusagen ein Loch) Ursache war. Vermutlich durch Zündspitzen wegen Otto-Kraftstoff im Diesel brach dieser Lunker dann weiter auf. So was laesst sich kaum vermeiden, ein Kfz-Hersteller muesste jedes Gussstück röntgenographisch untersuchen, was sich wohl nicht rechnet. Mit hochwertigem Dieselkraftstoff wäre das wohl nie passiert. Ich tanke übrigens immer ARAL ultimate Diesel: wegen der Laufkultur (Cetan 60) und der Hoffnung, dass die Hersteller bei diesem "Premium"-Kraftstoff sehr sorgfältig sind.

Aber nochmals, es möge sich bitte jeder seine eigene Meinung bilden. Ich gebe nach wie vor 2T-Öl zu, und zwar in einem Mischungsverhältnis von 1:75. Wenn ich bei meinem E 270 CDI mal einen Schaden haben sollte, werde ich das hier offen und ehrlich berichten. Übrigens, bei der letzten Service-Aktion meinte der Meister, dass die Injektoren bei 23.000 km neuwertig waren.

Zitat:

Original geschrieben von Ferrocen


Aber nochmals, es möge sich bitte jeder seine eigene Meinung bilden. Ich gebe nach wie vor 2T-Öl zu, und zwar in einem Mischungsverhältnis von 1:75. Wenn ich bei meinem E 270 CDI mal einen Schaden haben sollte, werde ich das hier offen und ehrlich berichten. Übrigens, bei der letzten Service-Aktion meinte der Meister, dass die Injektoren bei 23.000 km neuwertig waren.

Das Problem dabei besteht aber, dass sich die meisten User aufgrund mangelnder Fachkenntnis keine Meinung bilden können.

Wir können hier nur darauf vertrauen, dass die gegebenen Tipps nicht von Scharlatanen stammen, sondern von fachkundigen und seriösen Usern.

Ich kann versuchen, mir eine Meinung über einen bestimmten User zu bilden, indem ich seine Postings lese und darauf schließe, inwieweit dieser scih mit einem Thema auskennt. Aber auch das lässt eine große Unsicherheit zurück.

Ich versuche auch herauszufinden, ob denn das 2-Takt-Öl für mein Lieblingsspielzeug gut ist. Leider hat mir jede Werkstätte, in der ich nachfragte, mitgeteilt, dass keine Zusätze etwas bringen würden bzw. dass diese von MB nicht freigegeben worden sind.

Es wäre doch für MB ein leichtes, bestimmte 2-takt-Öle freizugeben, genauso wie sie es ja für 4-takt-Öle machen.

Hilfreich wäre es für die User auch, dass derjenige, der kompetente Tipps abgibt, auch genau seinen Beruf angibt, und zwar etwas exakter als "Techniker" oder "Angestellter" etc. Dadurch könnte man Vertrauen gewinnen und würde etwas an Skepsis verhindern. Selbstverständlich ist man immer auf Ehrlichkeit angewiesen, ganz besonders im WWW.

Naja, ich werde weiterhin Informationen sammeln und eventuell einen Test unternehmen.

Zitat:

Original geschrieben von Ferrocen


Moin,
Bei meinem AUDI A6 habe ich mir mit Shell-Markenkraftstoff mal fast einen kapitalen Pumpemschaden eingefangen. Danach setzte ich 2T-Öl zu, und der Motor war nach 115.000 km bei Verkauf neuwertig.

Autobild testete einen C220CDI. Der Dauertest ging 100.000 km lang, danach wurde der Motor zerlegt.

Ergebnis: Kein messbarer Verschleiß, also neuwertig.

Fazit: Jeder moderne Motor ist nach 100.000 km nach wie vor nahezu neuwertig, das schafft jeder Polo, jeder Corsa. Das dein Audi A6 auch neuwertig erschien, ist also für diese Fahrzeugklasse wohl eine Selbstverständlichkeit und nicht erwähnenswert. Ich wundere mich immer wieder, wenn Benzfahrer erwähnen, dass ihr Fahrzeug nun 50.000, 70.000 oder 100.000 km auf dem Buckel hat und schnurrt wie ein Kätzchen. Das ist kein erwähnenswertes Phänomen und geradezu lächerlich. Genauso könnte ich schreiben, dass mein Fahrzueg so vorzüglich ist, da es beim Druck auf das Bremspedal die Geschwindigkeit verringert.

Zitat:

Original geschrieben von bruno47


Nenn mir einen Zweitakter mit Kugellagern und einen mit Gleitlagern, zwei Marken und du hast gewonnen :-)

Welche Lager genau? Also ich habe Trabantmotoren hier in verschiedenen Ausführungen ... a) KW-Hauptlager Rollenlager, Pleuelauge Gleitlager, b) KW-Hauptlager Kugellager, Pleuelauge Nadellager... a) ist älter und fährt mit 1:33, b) ist neuer, mit 1:50.

Aber grau ist alle Theorie ... Ich werde es mit dem Öl im Diesel jedenfalls einfach mal ausprobieren und gucken, was passiert. Kanns dann ja hier mal mitteilen. Ich denke, er wird schon nicht gleich auseinanderfliegen, der 615.

barkas

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Zitat:

Genauso könnte ich schreiben, dass mein Fahrzueg so vorzüglich ist, da es beim Druck auf das Bremspedal die Geschwindigkeit verringert.

Nicht mehr bei jedem Mercedes, seid es SBC gibt :-(

Jedefalls hast Du Recht, man muß sich die Aussagen immer in Verbindung mit der Person ansehen und da sind Aussagen über ein Öl, das zur Entlausung taugen und deswegen das beste sein muß, nicht qualifizierend. Wenn aber ein Schmierstofftechniker eines Automobilherstellers was schreibt, der auch schon in anderen Thread durch Kompetenz aufgefallen ist, dann hat das für mich schon anderes Gewicht.
Auch muß jeder selber überlegen, ob die Annahme größere Mengen 2-Taktöl würden wie Superbenzin im Dieselmotor verbrennen, so richtig sein können. 2-Taktöl wurde hier empfolhen, weil es eben Rückstandsfrei verbrennt, sofern die Qualität stimmt, was bei Waffenöl wohl weniger weit oben auf der Anforderungsliste steht. Das unterscheidet es auch vom Motorenöl, welches sich in die Brennräume mogelt und an der Zylinderwand sicher noch viel schlechter verbrennt, als das mit dem Diesel vermischt 2-Taktöl.
Selbst bei 1:50 (was ja sehr hoch dosiert ist) wette ich, daß die paar einsamen Molekülketten keinen Einfluß auf den Verbennungsabluf haben, weil sie schlicht von den vielen sie umgebenden Dieselmoleküklen mitverbrennt werden, so wie es ja auch im 2-Taktmotor mit ihnen geschied, nur das dort das umgebende Benzin ihre restlose Verbrennung auslöst. Im Ergebnis sollte es kein Unterschied sein und auch die Dieselmoleküle nicht an der Selbstzündung hindern.

Übrigens möchte ich in diesem Zusammenhang noch einmal auf eine andere Diskussion verweisen, bei der es im Moment am Rande auch darum geht:
http://www.motor-talk.de/showthread.php?...
und http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

Nur als Hilfe zur Meinungsbildung lege ich jedem auch gleich den ganzen Thread ans Herz, wenngleich er schon arg lang ist, so ist er doch auch genauso lesenswert.

Hallo,

möchte mich mit diesem Beitrag auch gleich aus diesem Forum verabschieden.

Zu den letzten "Gruselmärchen" nur soviel: Von all den angebotenen Zusätzen am Markt (egal ob für Sprit o. Motoröle) sind die meisten schlicht wirkungslos u. manche sogar schädlich. Deshalb steht ja auch in den Betriebsanleitungen bzw. im Service-Heft, dass man weder dem Sprit noch dem Motoröl Zusätze zugeben soll.

Aber ntürlich gibt es auch gute Mittel, welche auch MB bekannt sind, u. auch eingesetzt werden. Sei es zur Reinigungs verschmutzter Kraftstoff- u- Einspritzsysteme, heulender Hinterachsdiff. o. anderer Dinge.

Entscheidend dabei ist aber, dass einmal überhaupt das richtige Mittel verwendet wird, und dieses auch richtig angewendet wird. Fragt man mich also "pauschal", dann bleibt es dabei, dass NICHTS verwendet werden soll. Aber falls konkret, dann sage ich jedem (egal ob Kunde, Werkstatt, o. aus dem Service v. DC), welches konkrete Mittel wie angewendet werden soll, bzw. helfen kann! Wie sollte man das auch anders händeln? Und auch in einer guten Werkstatt sollte das genau so sein.

Gleichzeitig werden in den Werkstätten aber eine Vielzahl diverser Zusatz-Mittel (welche v. MB für gut u. dafür geeignet befunden u. deshalb letztlich empfohlen werden) eingesetzt.

Wenn z. B. bei einer Rep. Schmutz (vielleicht nur ein Staubkörnchen, welches jetzt den Einspritzstrahl etwas ablenkt) in eine Einspritzdüse gelangt ist, dann hört sich das an, als wenn gleich ein Ventil durch den Deckel kommen würde. Da ist z. B. immer noch das gute alte 2Takt-Öl die beste "Medizin" um das "durchzupusten". Dazu wird der Kraftstoffilter geleert u. mit purem 2T-Öl gefüllt (ja ein Diesel läuft auch mit purem 2T-Öl einwandfrei). Damit läuft er dann ein paar Minuten mit fast purem 2T-Öl. Würde selbst die dritte Wiederholung nichts bringen, mußte man die Düse wieder ausbauen u. zumin. das Sieb ersetzen. Habe das jetzt nur mal deshalb geschr. dass man sieht, dass ein Diesel auch mit purem 2T-Öl läuft - u. das sogar hervorragend!

Und wenns eins gutes ist, verbrennt es sogar praktisch rückstandslos u. auch aschefrei (was man vom Dieselkraftstoff nicht gerade behaupten kann).

Außerdem gibts auch Statistiken, woraus man erstehen kann, dass bei Werkstätten, die zumin. bei jeder Inspektion etwas 2T-Öl in den Tank der Diesel geben, deutlich weniger Schäden am Einspritzsystem auftreten. Und bei den Taxlern, welche das grundsätzl. machen, die allerwenigsten.

Erst kürzlich ist doch wieder bekannt geworden, dass es mit einer Serie Bosch-Hochdruckpumpen Probleme gab. Hintergrund: Weil die Schmiereigenschaften des Sprits inzwischen nahezu NULL sind, u. diese Pumpen aber nicht anders geschmiert werden können, müssen die betr. Teile mit Teflon beschichtet werden. Und ist diese Beschichtung fehlerhaft (hatte sich unter gewissen Umständen abgelöst), dann ist es halt vorbei mit der Pumpe! Mit etwas 2T-Öl im Tank, würden aber selbst die betroffenen Pumpen sehr lange durchhalten.

Und zum Schluß noch etwas: Dreimal darf man raten, womit die Diesel im Werk als erstes befüllt werden, also bevor sie das erste Mal gestartet werden. Genau! Mit einer Mischung aus Dieselkraftstoff plus einer ordentlichen Ladung Schmieröl!

Damit aber keine neuen Mißverständnisse aufkommen: Ein hochlegiertes 4T-Öl ist für diesen Zweck ungeeignet. Einmal weil diese nicht vorgelöst sind, und sich deshalb schon mal garnicht mit dem Sprit vermischen (sondern am Tankboden absetzten würden) u. weil diese außerdem ganz anders aufgbaut sind. Verbrennen vergleichsweise widerwillig u. verursachen viel Rückstände u. auch Asche. Außerdem enthalten die meisten 4T-Öle hohe Zinkanteile, welche der OXI-Kat nicht mag.

Für ein gutes 2T-Öl trifft das aber alles NICHT zu. Auch läuft der Motor mit diesen merklich "weicher" u. insges. ruhiger. Wobei man einen viertel Liter beim Laufverhalten noch nicht bemerkt. Einen ganzen Liter merkt man dann aber sehr deutlich. Damit wird aus der "Rappelkiste" dann fast ein Benziner!

Wenn durch die Zugabe der Motor aber nicht nur nicht schöner, sondern sogar "härter" läuft, würde mich schon interessieren, was das für ein Öl gewesen ist. Ein 2T-Öl kann das dann nicht gewesen sein (zumin. kein vorgelöstes für Gemischschmierung)!

Grüße

P. S. Sowohl Diesel-Öl, wie auch Schmieröle bestehen aus bis zu 200 Einzelkomponenten. Beim Diesel kann man diese in die Kathegorien n-paraffinische, isoparaffinische u. naphthenische unterordnen. Und 2Takt-Öl ist von dieser Zusammensetzung nicht weit entfernt. Auch der Flammpunkt ist ähnlich. Muß bei Dieselöl schon alleine aufgrund der Gefahrgut-Einstufung oberhalb von 55 Grad liegen (in der Praxis zw. 57 u. 65).

Bei 2T-Ölen gibt es welche, wo der ebenfalls bei gut 60 Grad liegt, aber auch welche, wo der bei über 100Grad liegt. Letztere sind für unseren Zweck etwas weniger gut geeignet. Und die Cetanzahl (welche normalerweise für ein 2T-Öl nicht ermittelt wird), ist der von Diesel-Sprit auch sehr ähnlich. Das, welches ich persönlich bevorzuge u. auch regelmäßig bei meinem eigenen verwende, kann es auch von der Zündwilligkeit her mit jedem Diesel-Sprit sogar locker aufnehmen!

Wobei das etwas bessere Laufverhalten durch die 2T-Öl-Zugabe weniger mit den Verbrennungs-Eigenschaften des Öls zu tun hat (bemerkt man bei dieser geringen Konzentration gar nicht), sondern das einen mechanischen Hintergrund am Einspritzsystem hat. Weil das gesammte Einspritzsytem gut geschmiert ganz einfach wirklich optimal arbeitet!

Zitat:

Original geschrieben von Sterndocktor


Wenn z. B. bei einer Rep. Schmutz (vielleicht nur ein Staubkörnchen, welches jetzt den Einspritzstrahl etwas ablenkt) in eine Einspritzdüse gelangt ist, dann hört sich das an, als wenn gleich ein Ventil durch den Deckel kommen würde. Da ist z. B. immer noch das gute alte 2Takt-Öl die beste "Medizin" um das "durchzupusten". Dazu wird der Kraftstoffilter geleert u. mit purem 2T-Öl gefüllt (ja ein Diesel läuft auch mit purem 2T-Öl einwandfrei). Damit läuft er dann ein paar Minuten mit fast purem 2T-Öl. Würde selbst die dritte Wiederholung nichts bringen, mußte man die Düse wieder ausbauen u. zumin. das Sieb ersetzen. Habe das jetzt nur mal deshalb geschr. dass man sieht, dass ein Diesel auch mit purem 2T-Öl läuft - u. das sogar hervorragend!

Hallo,

ich kann mich gut daran erinnern das wir bei der BW, bei den Leo-Motoren, (V12 MTU, 40 Liter Hubraum, 1500PS) dasselbe gemacht haben. Da wurde alle Nase lang der Dieselfilter gewechselt. Aufgefüllt haben wir den mit 2-Takt Öl. Dannach wurde der Förderbeginn eingestellt. Fertig. Fahre meinen 1.9 CDTi jetzt auch mit 2T-Öl und bin zufrieden.

Etwas befremdlich sind einige Postings hier. Sicher kann man in einem Forum keine Doktorarbeiten abschreiben. Das Internet ist mit Vorsicht zu geniessen - Auch korrekt - Bei den Beiträgen von Sterndocktor habe ich jetzt keine Bedenken.
Sterndocktor macht das doch bestimmt nicht zum Spaß. Oder doch? - Ich würde es als Hilfsbereitschaft einstufen. Es setzt sich doch keiner ewig vor die Blechkiste, man beachte die Beiträge von Ihm, und lügt hier die Leute an.

Wenn bei dem ein oder anderen das 2T-Öl nix bringt muß er es halt lassen.
Über andere herziehen ist dann aber gar nicht Premium, 😕 zumal es dann auch nur "Einzelmeinungen" sind, die ebenfalls nicht geprüft werden können.

Das sich einer soviel "angeblichen Mist" einfallen läßt - Gibt,s doch gar nicht.

Ci@o

Hi,

aus chemischer Sicht ist den Ausführungen von Sterndocktor nichts hinzuzufügen. Ich verabschiede mich dann auch, aber nur aus dieser Diskussion, da nun wirklich Alles gesagt bzw. geschrieben ist.

Zitat:

Original geschrieben von Sterndocktor


Hallo,

möchte mich mit diesem Beitrag auch gleich aus diesem Forum verabschieden.

Zu den letzten "Gruselmärchen" nur soviel: Von all den angebotenen Zusätzen am Markt (egal ob für Sprit o. Motoröle) sind die meisten schlicht wirkungslos u. manche sogar schädlich. Deshalb steht ja auch in den Betriebsanleitungen bzw. im Service-Heft, dass man weder dem Sprit noch dem Motoröl Zusätze zugeben soll.

Aber ntürlich gibt es auch gute Mittel, welche auch MB bekannt sind, u. auch eingesetzt werden. Sei es zur Reinigungs verschmutzter Kraftstoff- u- Einspritzsysteme, heulender Hinterachsdiff. o. anderer Dinge.

Entscheidend dabei ist aber, dass einmal überhaupt das richtige Mittel verwendet wird, und dieses auch richtig angewendet wird. Fragt man mich also "pauschal", dann bleibt es dabei, dass NICHTS verwendet werden soll. Aber falls konkret, dann sage ich jedem (egal ob Kunde, Werkstatt, o. aus dem Service v. DC), welches konkrete Mittel wie angewendet werden soll, bzw. helfen kann! Wie sollte man das auch anders händeln? Und auch in einer guten Werkstatt sollte das genau so sein.

Gleichzeitig werden in den Werkstätten aber eine Vielzahl diverser Zusatz-Mittel (welche v. MB für gut u. dafür geeignet befunden u. deshalb letztlich empfohlen werden) eingesetzt.

Wenn z. B. bei einer Rep. Schmutz (vielleicht nur ein Staubkörnchen, welches jetzt den Einspritzstrahl etwas ablenkt) in eine Einspritzdüse gelangt ist, dann hört sich das an, als wenn gleich ein Ventil durch den Deckel kommen würde. Da ist z. B. immer noch das gute alte 2Takt-Öl die beste "Medizin" um das "durchzupusten". Dazu wird der Kraftstoffilter geleert u. mit purem 2T-Öl gefüllt (ja ein Diesel läuft auch mit purem 2T-Öl einwandfrei). Damit läuft er dann ein paar Minuten mit fast purem 2T-Öl. Würde selbst die dritte Wiederholung nichts bringen, mußte man die Düse wieder ausbauen u. zumin. das Sieb ersetzen. Habe das jetzt nur mal deshalb geschr. dass man sieht, dass ein Diesel auch mit purem 2T-Öl läuft - u. das sogar hervorragend!

Und wenns eins gutes ist, verbrennt es sogar praktisch rückstandslos u. auch aschefrei (was man vom Dieselkraftstoff nicht gerade behaupten kann).

Außerdem gibts auch Statistiken, woraus man erstehen kann, dass bei Werkstätten, die zumin. bei jeder Inspektion etwas 2T-Öl in den Tank der Diesel geben, deutlich weniger Schäden am Einspritzsystem auftreten. Und bei den Taxlern, welche das grundsätzl. machen, die allerwenigsten.

Erst kürzlich ist doch wieder bekannt geworden, dass es mit einer Serie Bosch-Hochdruckpumpen Probleme gab. Hintergrund: Weil die Schmiereigenschaften des Sprits inzwischen nahezu NULL sind, u. diese Pumpen aber nicht anders geschmiert werden können, müssen die betr. Teile mit Teflon beschichtet werden. Und ist diese Beschichtung fehlerhaft (hatte sich unter gewissen Umständen abgelöst), dann ist es halt vorbei mit der Pumpe! Mit etwas 2T-Öl im Tank, würden aber selbst die betroffenen Pumpen sehr lange durchhalten.

Und zum Schluß noch etwas: Dreimal darf man raten, womit die Diesel im Werk als erstes befüllt werden, also bevor sie das erste Mal gestartet werden. Genau! Mit einer Mischung aus Dieselkraftstoff plus einer ordentlichen Ladung Schmieröl!

Damit aber keine neuen Mißverständnisse aufkommen: Ein hochlegiertes 4T-Öl ist für diesen Zweck ungeeignet. Einmal weil diese nicht vorgelöst sind, und sich deshalb schon mal garnicht mit dem Sprit vermischen (sondern am Tankboden absetzten würden) u. weil diese außerdem ganz anders aufgbaut sind. Verbrennen vergleichsweise widerwillig u. verursachen viel Rückstände u. auch Asche. Außerdem enthalten die meisten 4T-Öle hohe Zinkanteile, welche der OXI-Kat nicht mag.

Für ein gutes 2T-Öl trifft das aber alles NICHT zu. Auch läuft der Motor mit diesen merklich "weicher" u. insges. ruhiger. Wobei man einen viertel Liter beim Laufverhalten noch nicht bemerkt. Einen ganzen Liter merkt man dann aber sehr deutlich. Damit wird aus der "Rappelkiste" dann fast ein Benziner!

Wenn durch die Zugabe der Motor aber nicht nur nicht schöner, sondern sogar "härter" läuft, würde mich schon interessieren, was das für ein Öl gewesen ist. Ein 2T-Öl kann das dann nicht gewesen sein (zumin. kein vorgelöstes für Gemischschmierung)!

Grüße

P. S. Sowohl Diesel-Öl, wie auch Schmieröle bestehen aus bis zu 200 Einzelkomponenten. Beim Diesel kann man diese in die Kathegorien n-paraffinische, isoparaffinische u. naphthenische unterordnen. Und 2Takt-Öl ist von dieser Zusammensetzung nicht weit entfernt. Auch der Flammpunkt ist ähnlich. Muß bei Dieselöl schon alleine aufgrund der Gefahrgut-Einstufung oberhalb von 55 Grad liegen (in der Praxis zw. 57 u. 65).

Bei 2T-Ölen gibt es welche, wo der ebenfalls bei gut 60 Grad liegt, aber auch welche, wo der bei über 100Grad liegt. Letztere sind für unseren Zweck etwas weniger gut geeignet. Und die Cetanzahl (welche normalerweise für ein 2T-Öl nicht ermittelt wird), ist der von Diesel-Sprit auch sehr ähnlich. Das, welches ich persönlich bevorzuge u. auch regelmäßig bei meinem eigenen verwende, kann es auch von der Zündwilligkeit her mit jedem Diesel-Sprit sogar locker aufnehmen!

Wobei das etwas bessere Laufverhalten durch die 2T-Öl-Zugabe weniger mit den Verbrennungs-Eigenschaften des Öls zu tun hat (bemerkt man bei dieser geringen Konzentration gar nicht), sondern das einen mechanischen Hintergrund am Einspritzsystem hat. Weil das gesammte Einspritzsytem gut geschmiert ganz einfach wirklich optimal arbeitet!

Hallo wie sieht es aus bei Pflanzenölbetrieb macht es da sinn mit 2-Taktöl die ESP zu schmieren ?oder wird sie durch das Pflanzenöl schon geung geschmiert?

Ich fahre zur zeit 40/60 ÖL/DI

Nun ja, so ein Forum hat einen gewissen Charakter von Halbwissen....

An deiner Stelle würde ich schon noch 2-Takt-Öl dazutun, weil oben im Thread ja einer sogar den Panzermotor vom Leopard damit gefüttert hat.
Das find ich bemerkenswert, als gerade diese Motoren relativ 'tankstellenunabhängig' ausgelegt sind, und mit allem laufen was die Umgebung hergibt... und nicht gerade darauf ausgelegt sind, Pannen zu haben...

Aber es findet sich schon jemand hier, der weiß, wie man heutzutage Dieselmotoren baut, und ob die heutzutage 2-Takt-Öl brauchen....
Die Werkstoffkunde ist ja auch nicht besonders weit fortgeschritten, bzw. sie wird hartnäckig von Automobilbauern ignoriert... nur die Tuner sind da fit oder die 2-Takt-Ölis.
Da werden von Forumsmitgliedern Flammpunkte von 60 Grad angeführt, die absolut Null und Nichts mit dem Treibstoffverhalten in einem heißeingespritztem Motor zu tun zu haben, die beschreiben nur die minimalst mögliche Zündtemperatur für eine Lache auf dem Boden.

Also nur zu. Was ein Panzermotor mag, kann deinem auch nicht schaden.

(Und da Sarkasmus hier relativ selten verstanden wird, noch der kleine Hinweis drauf)

PS:
Ich hab die zur Überholung anstehenden Panzermotoren bei Krauss Maffei gesehen, nicht die 'Übungsmotoren' für die braven Diesel-Soldaten, die intakte Motoren zum Üben raus- und reinwuchten, sondern die Überholungsfälligen! Die starren vor Rost in den Brennräumen aus den Standzeiten und da hilft kein Spritzer 2-Takt-Öl zum Übungs-Ölwechsel.
(Weil hier relativ Blöde sind muß ich explizit dazusagen, daß der Rost jetzt nicht mit dem 2-Takt-Öl zu tun hat, sonst kommen gleich die Querverweise daher!)

Hat hier irgendwer etwas zum Langzeiteffekt von 2-T-Öl schon Crossgechecktes abzuliefern?
(Crossgecheckt = Vergleich mit und ohne, das was die Hersteller mit viel Geld alle machen mit ihren Prüfmethoden, und nicht nur auf 20000 km beschränkt, sondern bis zum Crash!)
Was das abseits jeder privaten Flammpunkttheorie und LiquiMoly für Effekte auf den gesamten Motor zu tun hat?

Was ich damit sagen will, du bekommst hier sogar Ratschläge von Bundeswehr-Panzer-Mechanikern aber nicht von Krauss-Maffei, weil die sich hier überhaupt nicht einlassen würden, genausowenig wie Daimler Chrysler oder MTU oder MAN oder Renk, die alle auch mit den Panzermotoren / Getrieben zu tun haben.
Die betreiben schon selbst Prüfstände, wo ein Einzelner teilweise soviel kostet:

Wie ein ganzer Mittelstandsbetrieb in der Tunerbranche.

Beispiel BMW: Deren Windkanal wurde von meiner Firma messtechnisch aktualisiert für ich sag mal einen Haufen Geld.
Auf dem selben Gelände befinden sich unzählige Motorenprüfstände, die auch am Sonntag um 21 Uhr mit 7000 Upm rotieren und die geradezu irrwitzig ausgelegte Klimaanlage wird für den Windkanal und die Zufrostung von Einzelautos gleichzeitig hergenommen.

Und hier kommen Ratschläge über 2-Takt-Öl von Usern, weil Shell, Aral und Co auch nicht wissen, wie man Dieselsprit macht... und Bosch natürlich nicht, wie man Dieselpumpen macht...

Ich hab das exakte LiqiMoly Zweitaktöl aus dem Baumarkt bis nach Davos und retour gefahren, es war Mist, nur nachteilig aufgefallen, und nicht gerade das, was einem so subjektiv Freude machen würde, es verstärkt das Nageln!

Zitat von oben: " (ja ein Diesel läuft auch mit purem 2T-Öl einwandfrei)"
Jo, tut er! Bloß das "einwandfrei" sollte man mal genauer untersuchen...
Laufen alleine reicht nicht, d´accord?
Ist doch kein Argument für CDI´s?

Der Knüller ist überhaupt, daß jemand Panzermotoren mit CDI´s vergleicht, bloß weil sie primär Diesel sind...

@bruno47

Hallo,

Du hast da was nicht verstanden. Das 2Taktöl soll nicht den Dieselmotor kultivieren, sondern die Hochdruckpumpen, bei denen es ja bekanntlich häufiger Ausfälle gibt, schmieren, weil anscheinend die Schmierwirkung des heutigen Dieselkraftstoffs nicht mehr so gewährleistet ist.

Gruß

Ohne jetzt auf den Panzerexperten bruno47 eingehen zu wollen und nur als Information:

Seit geraumer Zeit beobachte ich diese Diskussion hier und im Opel Omega und Senator-Forum .

Der Unterschied, den ich feststellen konnte, ist allerdings, daß dort der Tenor auf Reinigungs- und Schmierwirkung speziell bei ALTEN Dieseln (Vorkammermotoren) liegt und daß von einer Zugabe lediglich alle 5 Tankungen gesprochen wird. Laut Informationen dort soll die Anwendung bei modernen Dieselmotoren kaum Verbesserung bringen.

Aber lest selbst!

Omega-Opa spricht dort sehr kompetent und aus sehr langjähriger Erfahrung.

Ein genauso interessanter Thread, ebenso wie dieser hier und ich wollte ihn Euch nicht vorenthalten.

So long...
freak1704

Zitat:

Original geschrieben von bruno47


Nun ja, so ein Forum hat einen gewissen Charakter von Halbwissen....

An deiner Stelle würde ich schon noch 2-Takt-Öl dazutun, weil oben im Thread ja einer sogar den Panzermotor vom Leopard damit gefüttert hat.
Das find ich bemerkenswert, als gerade diese Motoren relativ 'tankstellenunabhängig' ausgelegt sind, und mit allem laufen was die Umgebung hergibt... und nicht gerade darauf ausgelegt sind, Pannen zu haben...

Aber es findet sich schon jemand hier, der weiß, wie man heutzutage Dieselmotoren baut, und ob die heutzutage 2-Takt-Öl brauchen....
Die Werkstoffkunde ist ja auch nicht besonders weit fortgeschritten, bzw. sie wird hartnäckig von Automobilbauern ignoriert... nur die Tuner sind da fit oder die 2-Takt-Ölis.
Da werden von Forumsmitgliedern Flammpunkte von 60 Grad angeführt, die absolut Null und Nichts mit dem Treibstoffverhalten in einem heißeingespritztem Motor zu tun zu haben, die beschreiben nur die minimalst mögliche Zündtemperatur für eine Lache auf dem Boden.

Also nur zu. Was ein Panzermotor mag, kann deinem auch nicht schaden.

(Und da Sarkasmus hier relativ selten verstanden wird, noch der kleine Hinweis drauf)

PS:
Ich hab die zur Überholung anstehenden Panzermotoren bei Krauss Maffei gesehen, nicht die 'Übungsmotoren' für die braven Diesel-Soldaten, die intakte Motoren zum Üben raus- und reinwuchten, sondern die Überholungsfälligen! Die starren vor Rost in den Brennräumen aus den Standzeiten und da hilft kein Spritzer 2-Takt-Öl zum Übungs-Ölwechsel.
(Weil hier relativ Blöde sind muß ich explizit dazusagen, daß der Rost jetzt nicht mit dem 2-Takt-Öl zu tun hat, sonst kommen gleich die Querverweise daher!)

Hat hier irgendwer etwas zum Langzeiteffekt von 2-T-Öl schon Crossgechecktes abzuliefern?
(Crossgecheckt = Vergleich mit und ohne, das was die Hersteller mit viel Geld alle machen mit ihren Prüfmethoden, und nicht nur auf 20000 km beschränkt, sondern bis zum Crash!)
Was das abseits jeder privaten Flammpunkttheorie und LiquiMoly für Effekte auf den gesamten Motor zu tun hat?

Was ich damit sagen will, du bekommst hier sogar Ratschläge von Bundeswehr-Panzer-Mechanikern aber nicht von Krauss-Maffei, weil die sich hier überhaupt nicht einlassen würden, genausowenig wie Daimler Chrysler oder MTU oder MAN oder Renk, die alle auch mit den Panzermotoren / Getrieben zu tun haben.
Die betreiben schon selbst Prüfstände, wo ein Einzelner teilweise soviel kostet:

Wie ein ganzer Mittelstandsbetrieb in der Tunerbranche.

Beispiel BMW: Deren Windkanal wurde von meiner Firma messtechnisch aktualisiert für ich sag mal einen Haufen Geld.
Auf dem selben Gelände befinden sich unzählige Motorenprüfstände, die auch am Sonntag um 21 Uhr mit 7000 Upm rotieren und die geradezu irrwitzig ausgelegte Klimaanlage wird für den Windkanal und die Zufrostung von Einzelautos gleichzeitig hergenommen.

Und hier kommen Ratschläge über 2-Takt-Öl von Usern, weil Shell, Aral und Co auch nicht wissen, wie man Dieselsprit macht... und Bosch natürlich nicht, wie man Dieselpumpen macht...

Ich hab das exakte LiqiMoly Zweitaktöl aus dem Baumarkt bis nach Davos und retour gefahren, es war Mist, nur nachteilig aufgefallen, und nicht gerade das, was einem so subjektiv Freude machen würde, es verstärkt das Nageln!

Zitat von oben: " (ja ein Diesel läuft auch mit purem 2T-Öl einwandfrei)"
Jo, tut er! Bloß das "einwandfrei" sollte man mal genauer untersuchen...
Laufen alleine reicht nicht, d´accord?
Ist doch kein Argument für CDI´s?

Der Knüller ist überhaupt, daß jemand Panzermotoren mit CDI´s vergleicht, bloß weil sie primär Diesel sind...

Was bist DU den für einer?

Du bezichtigst andere des Halbwissens, der Blödheit und hast selber nicht viel anständiges zu diesem Thema beizutragen.

Der Leomotoren des Jahrgangs 1986 waren nicht mehr als Allesverbrenner ausgelegt. Für den "Notfall" lagen damals spezielle Umbausätze bereit.

Ich habe das auch nicht miteinender verglichen, sonder nur gesagt daß die es ebenso gemacht haben.

Mehr ist nicht - und mehr war nicht. Auch wenn Du hier irgendetwas hinein interpretierst.

Zum Thema "CrossCheck" sage ich nur, SBC Bremse, Nockenwellen bestimmter Hersteller, Elchtest? usw.
Alles vorher "Chrossgecheckt"
Das natürlich "ChrossChecks", nicht nur bei Automobilen nötig wären, sieht man in diesem Forum.

Ich wünsche Dir - einen ganz gepflegten Drift zum
nächsten persönlichen "ChrossCheck".
Laut Wartungsanzeige dürfte der überfällig sein.

Ganz leise Serwas

Dann halt mal etwas sachlicher:

Natürlich geht´s darum, daß das 2-T-Öl zum Schmieren der Spritpumpen und Einspritzdüsen gedacht ist, aber deswegen gelangts ja trotzdem in den Verbrennungsprozess. Und da gefällts mir nicht besonders!

In Zweitaktmotoren braucht mans, klar, aber da hinterlässts halt auch Ölkohle an Kolben, Ringen und Auspuff, und beim Viertakter hats auch noch Ventile dazu...
Solche Motorenteile reinigt man übrigens hervorragend mit Petroleum bzw. Diesel weil er billiger ist, das weiß jeder Motorenfritze!
Und jetzt soll ausgerechnet das Zweitaktöl Dieselablagerungen reinigen?
Das hat einen gewissen Charakter von Beliebigkeit, was reinigt jetzt was?

Schmierung: Bei 1:250 Verdünnung würde jeder Zweitaktmotor in kürzester Zeit fressen, weils zu wenig ist, hier solls aber einen Wert haben für die Hochdruckpumpe?
Also weder Schmierung noch Reinigung haben für mich einen Wert, allerdings jedoch das Verbrennungsverhalten und eine evtl. Rückstandsbildung speziell in den Kolbenringnuten.

Daß das gerade beim LiquiMoly 1052 nicht so sein soll, das bliebe noch zu beweisen...
Auf der Dose steht jedenfalls nur "kein Verkoken im Auslasssystem", der Rest vom Brennraum wird nur mit "optimal" beschrieben, also Stand der Technik halt... Das ist mir zu wenig, ich hab schon paar zerlegte Zweitakter gesehen, die man dann paar Stunden in Dieselöl legt und dann kriegt man das harte Zeug wieder halbwegs weg...

Halbwissen: In den Foren liest man von bis zu 1 Liter Spritersparnis *lach*, springt besser an, läuft leiser, mehr PS, subjektive Argumente halt, selbsterfüllende Prophezeiungen... Öl klingt einfach wie geschmiert :-)

Übrigens, ich bin zu Studienzeiten ständig Taxi gefahren, locker über 1 Mio Kilometer, aber vom 2-T-Öl hab ich erst hier erfahren... nicht ein einziger Unternehmer hat das benutzt oder mal was davon erzählt... und bei den ganzen Fachgesprächen am Standplatz müsste man ja irgendwie mal was davon gehört haben...
(Die Taxis werden ja hier auch ständig kolportiert)

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