2,0 l TDI 140 kW 400 Nm / 2,0 l TSI 162 kW 350 Nm

VW Passat B8

Wir stehen nun vor der finalen Kaufentscheidung als Privatkäufer.

Zur Entscheidung stehen die beiden genannten Motorisierungen 2,0 l TDI 140 kW 400 Nm und 2,0 l TSI 162 kW 350 Nm. Wir sind uns unsicher über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Motorisierung. Da hier ja viele gewerbliche Kunden als Vielfahrer unterwegs sind, wollen wir Euch um Eure Erfahrungen und Euren Rat bitten.

Uns ist klar, dass wir bei dem Diesel höhere Steuern und Versicherungsbeiträge bezahlen müssen. Durch Schwerbehinderung aber nur 50% Steuern und nur 26% Versicherungsbeiträge durch SF-Klassen, so dass dies für uns nicht so ins Gewicht fällt.

Uns interessieren vorwiegend die technischen Vor- und Nachteile. Herzlichen Dank für Eure rege Beteiligung.

Unser 18 Jahre alter VW Passat 3B (B5) 1.8T Variant mit 150 PS hat uns stets gute Dienste geleistet.

Beste Antwort im Thema

So ein teures Auto und dann Hanschalter?

Das passt nicht.

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Lustig bei der VW-Aussage zum TSI Ausserdem ist es bei hoeheren Leistungen schwierig, das hohe Drehmoment mit einem Schaltgetriebe auf die Strasse zu bekommen. finden wir, dass das anscheinend nicht auf den TDI 2.0 zutrifft. Wie das?

Ich kann mich bobbele nur anschließen. Die beiden genannten Motoren fahren sich toll in Verbindung mit dem DSG.

Das DSG erfordert allerdings Eingewöhnung und Umgewöhnung. Wenn ich einfach nur Vollgas gebe, wie beim Handschalter wird immer ein bis zwei Gänge heruntergeschaltet.
Wenn ich mich aber etwas daran gewöhnt habe, kann ich mit dem Gasfuss sehr gezielt steuern, ob der Gang gehalten wird oder ob ich mehr Gas gebe, so dass heruntergeschaltet wird.
Wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat ist das sehr komfortabel und die Autos fahren sich auch etwas spritziger als die Handschalter, weil der Automat eben schneller und öfter schalten kann als man das in der Regel mit dem Handschalter macht.
Vielleicht solltet ihr Euch vom Händler einmal ein DSG-Fahrzeug für ein ganzes Wochenende ausleihen und versuchen Euren Fahrstil an das DSG anzupassen. Dann merkt man, ob man sich daran gewöhnt oder eben nicht.

Hinsichtlich der Lebensdauer braucht ihr Euch keine Gedanken machen. Beide Motoren haben DSGs mit nasslaufenden Kupplungen und sind sehr robust.

Ich würde die Entscheidung Diesel vs. Benzin im Wesentlichen an zwei Punkten festmachen: Laufkultur und Verbrauch. Der Diesel läuft rauher und lauter mit weniger Verbrauch. Der Benziner ist sehr viel geschmeidiger, nimmt aber insbesondere bei hoher Last auch mehr Treibstoff.
Die Leistungscharakteristik der beiden Motoren ist sehr ähnlich, so dass die Leistungs-Unterschiede in der Praxis kaum ins Gewicht fallen.

Zitat:

@Beateschule schrieb am 9. März 2015 um 18:10:48 Uhr:


Lustig bei der VW-Aussage zum TSI Ausserdem ist es bei hoeheren Leistungen schwierig, das hohe Drehmoment mit einem Schaltgetriebe auf die Strasse zu bekommen. finden wir, dass das anscheinend nicht auf den TDI 2.0 zutrifft. Wie das?

Der TSI hat schon noch ein paar PS und Nm mehr am Rad, als der TDI. Hauptgrund für das mangelnde Angebot dürfte aber sein, dass in dieser Klasse mit dieser Leistung der Handschalter einfach nicht mehr nachgefragt wird. Ihr seid da eine Ausnahme.

Oder anders herum, die große Mehrheit der Käufer war und ist der Meinung, dass das DSG optimal zu diesen Motoren passt ;-).

Zitat:

@MacV8 schrieb am 9. März 2015 um 18:15:56 Uhr:


Ich kann mich bobbele nur anschließen. Die beiden genannten Motoren fahren sich toll in Verbindung mit dem DSG.

Wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat ist das sehr komfortabel und die Autos fahren sich auch etwas spritziger als die Handschalter, weil der Automat eben schneller und öfter schalten kann als man das in der Regel mit dem Handschalter macht.

Das kann ich so auch mit dem 240 PS Biturbo nicht bestätigen . Es ist immer eine Gedenksekunde im Getriebe. Gab auch schon 2 Situationen wo es ganz schön eng war weil das DSG erst mal seine Gänge sortieren musste und auch der Schlupf den das DSG erzeugt ist oftmals hinderlich. Das DSG ist dann schneller wenn ich aus dem Stand voll durch beschleunige. Ist aber langsamer wenn ich noch mit 50km/h rolle und dann mal schnell über ne Kreuzung huschen will, da hatte ich mit dem Schalter schon vorher den richtigen Gang drin. ( Da muss man das DSG auch mit der Hand schalten dann gehts) . Auch auf kurvigen Landstrasse wo ich mit dem HS schon vor der Kurve schalte um dann in der Kurve voll zu beschleunigen sortiert das DSG erst die Gänge in der Kurve .

Also wenn man richtig zügig unterwegs ist und vorrausschauend schaltet ist das DSG immer im Nachteil.

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@goldengloves : Hast du die Fahrprofilauswahl bei dir verbaut?Würde mal denken wenn ich mit 50km/ h " rolle" ist der Freilauf aktiv?
Die DSG Getriebe sind ja nun schon ne Weile auf den Markt, aber wie manche hier über das DSG schreiben...hört sich eher danach an ob wir über die 4 Stufen Automatik reden.Von Gedenksekunde,und unruhiges schalten,ewiges hoch und runter schalten und von Gänge sortieren....hab ich noch nichts gemerkt

Nix Freilauf und immer auf S, Auf E oder D eh unfahrbar. Das Getriebe mag für den Ottonormalverbraucher auch gut sein aber eben nicht für mich

Das Schaltgetriebe wird für den 1,8er TSI noch kommen. Leider werden immer weniger Passat Modelle mit dem Schaltgetriebe bestellt.
Bei mir ist es ebenfalls eine Frage des Fahrspaßes selbst zu schalten. Für mich käme kein Automatikgetriebe in Frage. Mein aktueller B6 1,8er TSI Variant fährt sich als Schalter sehr gut. Da möchte ich gar kein Automatikgetriebe haben, egal wie gut es doch ist.

Leon

Zitat:

@goldengloves schrieb am 9. März 2015 um 19:06:00 Uhr:


Nix Freilauf und immer auf S, Auf E oder D eh unfahrbar. Das Getriebe mag für den Ottonormalverbraucher auch gut sein aber eben nicht für mich

Klassischer Fall von Inkompatibilität von Getriebe und Fahrer ;-).

Wenn ich weiß, dass ich überholen will, trete ich entweder etwas früher durch oder wähle von Hand den richtigen Gang vor.
Wenn ich normal fahre und aus 50 oder 80 km/h beschleunige schaltet das Getriebe fix zwei Gänge herunter und gleich wieder hoch. Aus dem Alter das ich beim Schaltgetriebe vor jedem Beschleunigen einen niedrigen Gang einlege, bin ich raus. Da ist es schon sehr nett, dass das DSG das quasi nebenher automatisch erledigt.
Das gleiche auf der Autobahn. Mit Handschalter rühre ich entweder ewig im Getriebe, oder lasse ihn einfach im hohen Gang ziehen. Im Gegensatz dazu hat das DSG immer kurzfristig einen niedrigeren Gang und schaltet dann bei Konstantfahrt sofort wieder hoch.

Zitat:

@leon225 schrieb am 9. März 2015 um 19:23:47 Uhr:


Leider werden immer weniger Passat Modelle mit dem Schaltgetriebe bestellt.

Was heißt leider? Die ganzen Passat-Fahrer, die lieber das DSG bestellen auch wenn es Aufpreis kostet, finden das wohl gar nicht "leider". Die wollen einfach alle keinen Handschalter mehr.

Inzwischen legt in der Klasse nur noch eine kleine Minderheit auf das Handschaltgetriebe wert und da spielt eben auch viel Psychology, persönliche Vorlieben, Erfahrungen und anderes eine Rolle.

Technisch findet man nicht mehr viele Gründe, die für den Handschalter sprechen.

Ich bin den Diesel mit 380nm mit 184ps und den Benziner im skoda octavia gefahren und rein vom Spaß ist der Benziner um Welten vorn.
Untenrum tun sie sich kaum etwas, sber wenn dem Diesel die Kraft ausgeht legt ab mittlerer Drehzahl der Benziner erst los.

Zitat:

@goldengloves schrieb am 9. März 2015 um 19:06:00 Uhr:


Nix Freilauf und immer auf S, Auf E oder D eh unfahrbar. Das Getriebe mag für den Ottonormalverbraucher auch gut sein aber eben nicht für mich

Ich fahre den BiTu meist in E durch die Gegend. Komme damit ganz gut klar.

Man kann auch mal ein bisschen Gas geben, ohne das gleich geschaltet wird.

Wenn man mal Leistung will, muss man kräftig zutreten, ggf. bis zum KickDown.

Ich gewöhne mir allerdings im Moment an, das DSG vor Kreuzungen an denen es gleich weitergeht oder bei vielen kleinen Straßen in S, weil man an den Kreuzungen sonst ewig braucht.

Wenn der Verbrauch nicht eine allzu grosse Rolle spielt würde ich den Benziner nehmen.
1. Günstiger(der hat DCC serie)
2. Leiser
3. Bessere Fahrleistungen

Mit dem DSG müsstest du wohl leben, wobei du in jedem Stau dafür dankbar sein wirst.

Nach inzwischen ca. 110.000km DSG kann ich nur sagen: Nie mehr ohne!
Klar, ich würde auch ein gutes ZF-Automatikgetriebe nehmen. Das DSG schaltet so gut und problemlos, wieso sollte ich da selber schalten? Das DSG kann es eh besser. Und den Komfort im Stau- und Stadtverkehr, an Ampeln, am Berg Anfahren, ...

Selber schalten, das ist echt mumpitz. Dann müsste man konsequenter Weise auch auf die Klimaautomatik verzichten, zu Hause die Thermostaten abbauen und bitte keine Regen und Licht Sensoren verbauen 😉

Aber wenn mal mit dem dsg was sein sollte (wie man ja auch manchmal lesen kann) wird es teuer und aufwendiger.Auch ist die wartung bei dem dsg hoeher.Es muss alle 60tkm das dsg oil gewechselt werden welches glaube ich auch ein besonderes war was auch etwas kostet.Ein handschalter ist da einfacher.

Und drehmoment-starke TDI-Motoren, in Kombination mit Handschaltung, können im zähflüssigen Verkehr zu forscher und damit hektischer Fahrweise verleiten.

Nervt auch ungemein in Wohngebieten, wenn die Leute forsch beschleunigen und zu spät schalten. Hier sind Benziner, insbesondere mit Automatik, sehr in Vorteil.

Es ist außerdem fraglich wie lange der Dieselkraftstoff günstiger bleibt. Der EU kann man da nicht trauen. Frankreich z.B. ist Dieselland, mehr als wir. Und die machen nun eine Kehrtwende.

Aber um schnell über die Autobahn zu fahren (160km/h+) ist so ein Diesel nicht verkehrt, innerorts gibt es angenehmeres. Für den Fahrer und für die Anwohner.

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