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190e 2.6 kaufen/technische Fragen hierzu

Themenstarteram 10. März 2007 um 12:37

Hallo liebe Mercedesfahrer,

Ich wollte mal eure Meinung hierzu wissen:

Ein Freund verkauft seinen 2,6er und ich habe Interesse daran.

Folgende Mängel hat der Wagen:

1) Beim Anlassen orgelt er erst ne Weile (Einspritzdüsen seien etwas verschlissen)

2) Die Automatik schaltet mit einem relativ starken Ruck in den 4. Gang. Scheinen verschlissene Zahnräder im Getriebe zu sein (1. Getriebe) was auch auf den Antriebsstrang schlägt. Mein Freund empfiehlt einen Getriebeaustausch die nächsten zwei Monate.

Was haltet Ihr von diesen Mängeln? Gravierend? Finger davon lassen? Was für ein Arbeitsaufwand (Stunden) wäre der Getriebetausch und welche Ersatzteilkosten für ein Gebrauchtgetriebe im Austausch?

Noch eine Frage: Hat jemand die Versicherungseinstufung des Typs parat und kann mir vielleicht auch sagen, was so ein Wagen mit Haftpflicht und Teilkasko (35%) circa kosten würde?

Sonst steht der Wagen Tip-Top da, kaum Lackmängel, innen und aussen sehr gepflegt. Es wurden viele Fahrwerksteile erneuert, z.B. Querlenker, Achsgummis, usw.

Die Daten:

EZ 10/1988 (einer der ersten Modellgepflegten), SHD, Tempomat, Automatik, Fahrerairbag, Klima, Gullifelgen, nachgerüstete schwarze Sportline-Ledersitze (die mit den verstärkten Wangen im guten Zustand), Colorglas mit Bandfilter, el. FH vorne, Kilometer bei 252.000 (Maschine bei ca. 100.000 getauscht).

Was würdet Ihr dafür bezahlen?

Anbei ein Bild davon (sorry, habe keine besseren/anderen)

http://img225.imageshack.us/img225/6167/kopievonimg0790gl4.jpg

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11 Antworten

Re: 190e 2.6 kaufen/technische Fragen hierzu

 

Zitat:

Original geschrieben von frank_c112

 

Was würdet Ihr dafür bezahlen?

800 €.

Im Automatikgetriebe sind eher die Bremsbänder verschlissen. Gebrauchte Getriebe wirst so an die 500 € bekommen.

am 10. März 2007 um 20:36

moin,

 

beim orgeln sage ich mal rückschlagventile an der pumpe

beim getriebe kommt es drauf an ob es durchrutscht beim ruck oder einfach nur hart schaltet - hart schalten ist ein unterdruckproblem was meist dur ne neue leitung oder modulierdruckdose beseitigt ist

alles zusammen würde dann nicht einmal 50,00 teuronen kosten

mfg pie

am 10. März 2007 um 22:02

Also, für das Startproblem kannste im Regelfall mit neuen Einspritzdüsen zu 250€ der Satz rechnen, wenn du Pech hast noch n Rückschlagventil wie Urmel schrieb zu 30€ oder so...

Beim Automatikgetriebe würd ich sagen, etwa 800-1500€ wird der Spass kosten.

Gebrauchte Automaten sind um 400€ zu kriegen, + Einbau und Kleinzeug, da weist du aber nicht ob die Funktionieren.

800€ ist n Fairer Preis für Export, und für mehr ist das Auto nimmer gut.

Kannst besser nen guten kaufen, ist billiger.

Mfg, Mark

Themenstarteram 10. März 2007 um 23:23

Danke erstmal für eure Beiträge.

Die Einspritzdüsen kosten lt. Kumpel ca. 200,- pro Stück, würde bei 6 Zylindern also 1200,- € kosten, wobei diese Reparatur nicht unbedingt nötig ist, denn er springt ja trotzdem an.

Sorgen macht mir das Automatikgetriebe, denn das wird so wie Ihr geschrieben habt, bestimmt teuer.

Aber uiuiui, 800,- wäre sehr frech wenn ich ihm das sagen würde. Er wollte wg. Pflegezustand und Ausstattung noch 2500,- dafür haben und mein Maximalgebot war 2000,-

Also ich schlag ihm vor, dass er den Wagen besser ins Internet reinsetzt.

am 11. März 2007 um 0:16

?????????

sind die einspritzdüsen aus platin und vergoldet ??????

ich habe zuletzt 32€ pro stück bezahlt

und mit dem getriebe erst nachsehen dann in depression und koma fallen - es kann auch nur nen kinkerlitzken sein..

mfg pie

am 11. März 2007 um 1:54

Jo, aber solange man nicht weis, ob es eine kleinigkeit ist, kalkuliert man besser die Komplettlösung ein.

Und für 2500 soll er ihn ins Internet stellen...

Vieleicht kommt ja einer...

Die Einspritzdüsen fürn 6-Zylinder haben original DB 248€ incl. Düsenhalter und der Dichtgummis der Düsen und Dichtgummis der Düsenhalter gekostet.

200€ pro Stück, wunderbar, der Kumpel hat keine Ahnung.

Die Düsen halten ab einer gewissen KM-Leistung den Vordruck nicht mehr, welcher für den Start auf den ersten Zacken nötig ist.

Das ist der gleiche Effekt wie beim von Pie beschriebenen defektem Rückschlagventil, welches auch in Betracht zu ziehen ist, aber deutlich seltener kaputt geht.

Dadurch läuft der Sprit halt ins Ansaugrohr, wo er im kalten Rohr nicht kondensiert. Beim ersten Anlasserdreh liegt dann an den Düsen kein Sprit an und betreffende Zylinder versaufen in dem rausgesacktem nicht zündfähigem Sprit.

Sobald die anderen Zylinder dann zündfähiges Gemisch haben, kommt der versoffene Zylinder nach. Das hört und fühlt sich dann an, als würde der Motor bald platt sein.

Dem versaufendem Zylinder tut das natürlich nicht so gut, weil der Ölfilm an der Zylinderwand dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden kann, passieren tut aber selten etwas. Das ist mehr Theorie. Dafür dauert das zu kurz und der Sprit der durchsackt ist zu wenig.

Bei warmen Motor oder auch warmen Wetter (Sommer) startet er dann aber tadellos. Der Sprit der durch die undichte Düse läuft, kann im warmen Ansaugrohr vergasen und so ist auch dort direkt zündfähiges Gemisch da.

Wenn er einmal läuft, läuft er. Da die Einspritzung eh permanent ins Saugrohr spritzt, fallen undichte Düsen da nicht auf.

Erst wenn die Düsen so verschlissen sind, dass das Spritzbild nicht mehr passt, dann merkt man das auch im Motorlauf.

Mfg, Mark

Sorry! Zwischenfrage @ Mark:

Wie ist denn dann der Motorlauf? Und ist er dann nur im Leerlauf anders oder auch während der Fahrt (Teillast)?

Gruß

Der Berliner

Moin,

Mein Tipp ... So kauf das Auto besser nicht, wenn du auch in einigen Monaten noch einen Freund haben möchtest. Denn du wirst dich sicherlich ärgern, wenn du seinen Preis zahlst, aber noch Reparaturkosten draufkommen und er wird dein realistisches Angebot für eine Frechheit halten. Es besteht halt ein gewisses Risiko bei diesen Mängeln, das kostenseitig schwer zu kalkulieren ist.

Die Alternative wäre selbstredend ... Dein Freund setzt das Auto auf seine Kosten INSTAND, so dass diese Mängel nicht mehr vorhanden sind. Dann kannst du die 2500 sicherlich zahlen, wobei Ich das bei der km-Leistung durchaus für einen SEHR stolzen Preis halte, und eher zu 1500-2000 tendieren täte.

MFG Kester

Themenstarteram 11. März 2007 um 20:19

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach

Moin,

Mein Tipp ... So kauf das Auto besser nicht, wenn du auch in einigen Monaten noch einen Freund haben möchtest. Denn du wirst dich sicherlich ärgern, wenn du seinen Preis zahlst, aber noch Reparaturkosten draufkommen und er wird dein realistisches Angebot für eine Frechheit halten. Es besteht halt ein gewisses Risiko bei diesen Mängeln, das kostenseitig schwer zu kalkulieren ist.

Ja, aus dem Grund wollte er den Wagen auch gar nicht so gerne an mich verkaufen.

Wegen den Einspritzdüsen hat er mir heute gesagt, dass wenn er die Zündung ein paar mal an und aus macht, springt der Motor ohne Verzögerung einwandfrei an.

Und bei der heutigen Fahrt zur "Retro Classics" (Oldtimer+Youngtimer-Ausstellung hier in Stuttgart, sehr viele Mercedes heute gesehen!) habe ich deutlich die Schaltrucker gespürt, beim Schalten in den 4.

Ich habe ihm gesagt, er solle den Wagen besser so verkaufen.

Es sei denn, einer hier hat Interesse an dem Wagen? Denn der steht eigentlich noch sehr gut da (viele Fahrwerksteile neu, sehr gute Ausstattung)...

Trotzdem Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten! :)

Themenstarteram 22. März 2007 um 13:21

Mann bin ich froh, dass ich die Kiste nicht gekauft habe!

Jetzt ist ihm das Getriebe verreckt, ist natürlich Pech für ihn.

Hat jemand Interesse an nem Schlachtwagen?????

Kommt immer auf den Preis an.

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