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0-100 km/h berechnen

Themenstarteram 10. Januar 2014 um 3:40

Hallo weis zufällig jemand wie man aus einem Beschleunigungs/Geschwindigkeits Diagramm die Zeit ausrechnet um zu ermitteln wie lange ein Auto theoretisch von 0-100 km/h braucht?

weil hab schon einmal was gelesen hier in dem Forum über Drehmoment und Leistung und habe mir schonmal ein Radzugkraft Diagramm erstellt.

MfG Kevin

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Spezialwidde

Stimmt genau :-) Also brauchen wir die Stammfuntion der Beschleunigung.

Gruß Tobias

Siehe Anhang.

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Eine allgemeingültige Formel lässt sich da nicht anwenden.

Bei PKWs kannst du aber grob das Leistungsgewicht in Sekunden nehmen:

Also 100PS und 1200kg ergeben ca. 12sec von 0-100km/h.

v = a * t

Zitat:

Original geschrieben von GoySchak

v = a * t

Stimmt bedingt, das Problem ist du hast keine gleichförmig beschleunigte Bewegung, sondern die folgt eher einer umgedrehten E-Funtion (Änderung der Beschleunigung über die Zeit). Du musst die mittlere Beschleunigung ermitteln, quasi die Durchschnittsbeschleunigung, die kann dann in obige Formel eingesetzt und nach t aufgelöst werden. Ums genau zu machen müsste aber die mathematische Beschreibung der Kurve bekannt sein.

Gruß Tobias

Zitat:

Original geschrieben von Spezialwidde

Zitat:

Original geschrieben von GoySchak

v = a * t

Stimmt bedingt, das Problem ist du hast keine gleichförmig beschleunigte Bewegung, sondern die folgt eher einer umgedrehten E-Funtion (Änderung der Beschleunigung über die Zeit). Du musst die mittlere Beschleunigung ermitteln, quasi die Durchschnittsbeschleunigung, die kann dann in obige Formel eingesetzt und nach t aufgelöst werden. Ums genau zu machen müsste aber die mathematische Beschreibung der Kurve bekannt sein.

Gruß Tobias

v(t) = Integral (a(t) dt)

Stimmt genau :-) Also brauchen wir die Stammfuntion der Beschleunigung.

Gruß Tobias

Zitat:

Original geschrieben von Spezialwidde

Stimmt genau :-) Also brauchen wir die Stammfuntion der Beschleunigung.

Gruß Tobias

Siehe Anhang.

Fahrzeugmodell

Sehr gut, jetzt bin ich platt :D

Gruß Tobias

Zitat:

Original geschrieben von Spezialwidde

Sehr gut, jetzt bin ich platt :D

Gruß Tobias

Wieso?

Naja weil ich gar nicht wusste dass man das so genau mathematisch beschreiben kann und va auch nicht wie^^

Zitat:

Original geschrieben von Spezialwidde

Naja weil ich gar nicht wusste dass man das so genau mathematisch beschreiben kann und va auch nicht wie^^

Ist kein Hexenwerk, nur ein bisschen Physik und Mathematik.

Aber warum nach alpha umgestellt?

Zitat:

Original geschrieben von Rael_Imperial

Zitat:

Original geschrieben von Spezialwidde

Stimmt genau :-) Also brauchen wir die Stammfuntion der Beschleunigung.

Gruß Tobias

Siehe Anhang.

Bin grad verunsichert. Reicht die Formel denn für das 0 auf 100 Szenario? Die Funktion berechnet dass doch im Sinne einer Momentaufnahme bei bekanntem Drehmoment, Übersetzung etc etc.

Wir müssen da aber ja über die Beschleunigungszeit berechnen, wo sich ja einerseits Drehzahl und damit Drehmoment verändern und zum und anderen die Übersetzung stufig veränderlich ist - u.U. mit Zugkraftunterbrechung - , weil mehrfach geschaltet wird, wo auch wider Drehzahl und Drehmoment "springen".

Wann dieses "Springen" ist - jeweils am Ende des Drehzahlband in dem Gang -, ist auf der Zeitskala wieder abhängig von der erreichten Beschleunigung .

So einfach ist die Sache also wohl nicht.

Gruß

Martin

Zitat:

Original geschrieben von Leinad78

Aber warum nach alpha umgestellt?

Ich weiss ja nicht, welche Version Du gelesen hast, aber in meiner ist es nach a (Beschleunigung) aufgelöst.

Zitat:

Original geschrieben von martins42

Bin grad verunsichert. Reicht die Formel denn für das 0 auf 100 Szenario? Die Funktion berechnet dass doch im Sinne einer Momentaufnahme bei bekanntem Drehmoment, Übersetzung etc etc.

 

Wir müssen da aber ja über die Beschleunigungszeit berechnen, wo sich ja einerseits Drehzahl und damit Drehmoment verändern und zum und anderen die Übersetzung stufig veränderlich ist - u.U. mit Zugkraftunterbrechung - , weil mehrfach geschaltet wird, wo auch wider Drehzahl und Drehmoment "springen".

Wann dieses "Springen" ist - jeweils am Ende des Drehzahlband in dem Gang -, ist auf der Zeitskala wieder abhängig von der erreichten Beschleunigung .

So einfach ist die Sache also wohl nicht.

 

Gruß

Martin

Natürlich hast Du Recht. In der Formel ist ja nicht gesagt, dass M und i konstant sind. Wenn man es denn also ganz genau nehmen möchte, dann müsste da jeweils M(t) und i(t) stehen. Ebenfalls nicht berücksichtigt ist der Einkuppelvorgang, Reifenschlupf und Schaltzeiten.

 

Aber gegenüber der ursprünglichen Aussage (v = a*t) doch schon eine deutlich bessere Annäherung.

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