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"Old School"-Auto ohne Elektronik

Themenstarteram 28. Juni 2020 um 22:04

Hallo,

Werden eigentlich noch ganz klassische Autos ohne den ganzen heute üblichen Schnickschnack gebaut und angeboten?

Ich meine einfach ein solides Auto, das noch ganz normal mit Schlüssel aufgeschlossen und gestartet wird, das Fenster mit Kurbeln und Knöpfe an jeder Tür zum Runterdrücken hat, ein analoges Amaturenbrett mit Zeigern und ein simples Autoradio. Ansonsten möglichst keine weiteren unnötigen Dinge, die blinken, piepsen oder sonstige Funktionen haben, die ich nicht brauche und in einem Auto nicht will.

Gibt es vernünftige Autos in diese Richtung eigentlich noch?

Ich habe schon überlegt mir einen Oldtimer zu kaufen, habe aber Zweifel ob ein 30 - 40 Jahre altes Fahrzeug sich wirklich als Alltagsauto eignet und ob da auch eine gute Versorgung mit Ersatzteilen sichergestellt ist.

Optisch mag ich z.B. den Opel Ascona C oder den Opel Rekord E.

Wird da heute noch sowas in die Richtung produziert oder bekommt man neu einfach nur noch diese Smartphones auf vier Rädern?

Würde mich sehr über ein paar Tipps und Anregungen freuen.

 

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102 Antworten

Da fällt mir spontan der Scherp ein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Scherp

Würde auch in die Richtung gehen. Google doch mal nach UAZ Buchanka oder UAZ generell. Ansonsten Lada Niva oder mit Abstrichen auch Dacia in der absoluten Nullausstattung.

Bei den billigheimern wirst du da fündig. Wie z.b. Dacia oder Lada.

Wobei einiges auch verpflichtend für Neuwagen ist.

Dazu zählt ABS, ESP und Airbags. Ein lichtwarner oder gurtwarner könnte auch Plicht sein. Dazu kommt noch die Motorelektronik wegen der Abgaswerte.

Ein Oldtimer wäre auch keine Lösung diese Autos sind einfach nicht mehr zeitgemäß für den Alltag. Fahrwerk, verbrauch, Ölverbrauch, wartungsintervalle und auch die Ersatzteilversorgung und letztendlich das werkstatt Know How ist halt nicht mehr up to date und eben nicht mehr wirklich alltagstauglich.

Wie schon gesagt wirst du weitgehend bei Dacia fündig. Die jeweiligen Basis Modelle haben wirklich nur das nötigste an Bord ist aufgrund der gesetzlichen Regelungen schon einiges.

 

Man kann auch einen Oldtimer Alltagtagstauglich machen aber das kostet warscheinlich mehr als ein Dacia als neuwagen

am 29. Juni 2020 um 0:00

Puh, schwierig aber ich habe mal was von TATA gelesen, die bauen kleinstwagen in Indien.

 

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob man diese Fahrzeuge in D zugelassen bekommt.

Moin!

Weshalb sollte man so etwas wollen?

Auch die analogen Tachoanzeigen sind heute elektronisch angesteuert.

Abgasreinigung, Motorsteuerung, ABS, ESP sind Zulassungsvoraussetzung für neue Modelle. Airbags m.W. zwar nicht, sie schaden aber auch beim Crash nichts.

Eine Zentralverriegelung hält üblicherweise 10-15 Jahre (außer bei VW, Audi und manchmal Mercedes...), Fensterheber ebenso.

Dann tauscht man halt mal ein paar Teile aus.

Wenn das Ziel ist, die Unterhaltskosten möglichst niedrig zu halten, sind die Auswahl eines einigermaßen soliden, wertstabilen Modells und gute Pflege sowie regelmäßige Wartung empfehlenswert.

Der Verzicht auf heute übliche Ausstattung ist kontraproduktiv, weil das Fahrzeug später nur schwer zu verkaufen sein wird.

Fiat Tipo und Dacia Sandero sind z.B. wertstabile, günstige Autos. Der Kaufpreis ist so niedrig, dass der Wert einfach nur langsamer fallen kann als bei aufwändigeren Autos der teureren Marken.

Vieles ist billiger ausgeführt, aber der Standard ist völlig ausreichend für 250.000 wirtschaftliche Kilometer.

Einen Oldtimer im Alltag zu fahren, halte ich für nicht ratsam. Das kostet üblicherweise deutlich mehr als einen einfachen Neuwagen dafür zu benutzen.

ZK

Dacia Sandero Basisversion, Dacia Logan Basisversion (gibt es auch als Stufenheck als EU Import), Renault Twingo Basisversion, Citroen C1 Basisversion

Moin,

Richtig - warum sollte man sowas wollen? Es macht genauso wenig Sinn, wie jeden Mist mitzunehmen, nur weil der Mal wem eingefallen ist.

Lass mich Mal überlegen ... Selbst die Zentralverriegelung meines 1981er W126 hat im Alter von knapp 30 Jahren einwandfrei Funktion, die FB meines 22 Jahre alten Volvos funktioniert ohne Probleme. Dagegen hatte ich bei einigen Gebrauchsautos kaputte Türschlösser, die sich nicht mehr aufschließen ließen. Tatsächlich finde die Mechanik hier allein aufgrund des Winterstress es im Nachteil. Die beiden einzigen Male bei denen ich Defekte Fensterheber hatte - wären es auch die Mechanischen Kurbeln die kaputt waren - man kann Modellen die da Probleme machen eigentlich gut aus dem Weg gehen. Die meisten Modelle kommen dich heute nur mit Radio oder komplett ohne. Meistens muss man für den Rest Aufpreis zahlen. Einfach kein Kreuzchen machen ... Und schwubs ... Gibt es nur Radio.

Also - definier dir deinen Bedarf, dein Budget und dann lege los. So lange du dir eher ein Basismodell kaufst - wirst du kaum mit vielen dieser Dinge konfrontiert werden.

LG Kester

Lada wäre auch meine Idee gewesen.

Ansonsten würde ich lieber zu einem älteren Wagen greifen mit wenig elektrischer Ausstattung die kaputt gehen kann. Schwierig da noch eine Perle zu finden. Aber durchaus möglich.

etwas off Topic:

gerade heute morgen bin ich noch ein "Auto" gefahren der hat außer dem Anlasser und dem Licht eigentlich keine Elektrik. Problem: Baujahr 1958. Alles super bis auf die Tatsache das es überall reinregnet und zugig ist. Feinstaub kennt der auch nicht. was da raus kommt kann man problemlos direkt zu Briketts pressen. Wenn die Batterie kaputt ist, einfach Kurbel vorn rein...

OK es ist kein PKW aber was solls, gehen tut das. (MAN 630 L2A)

Elektronik ist Elektronik und die steckt mittlerweile bis den Injektor kurz vorm Brennraum in fast jedem Auto

Dazu Unmengen an Sensoren und Steuergeräten,da sind elektrische Fensterheber noch das kleinste Problem

 

 

Dacia ist genannt wurden,ich glaub den Duster gibt es noch mit dem ollen Renault 1.6er und 110PS

So einer in Minimalausstattung,drunter wird bei Technik nicht mehr viel gehen

Der Sandero is schon allein vom Antrieb immer aufm neuesten Stand der Technik

Zitat:

@Libero2 schrieb am 28. Juni 2020 um 22:04:14 Uhr:

Ich meine einfach ein solides Auto, das noch ganz normal mit Schlüssel aufgeschlossen ... wird, ...

das ist dann blöd, wenn (gehäuft z.B. beim Peugeot 806) die Schlüssel/Schlösser mit den Jahr(zehnt)en einem Verschleiß unterliegen und "durchdrehen" ohne zu auf/zu zu sperren ...

 

... während die Funkfernbedienung nur alle 4 oder 5 Jahre mal eine frische Knopfzelle braucht ;)

Bestes Auto ohne Elektrikschnickschnack ist und bleibt ein Golf 2 1.6d als Golf C.

 

:)

Autos ohne Elektronik machen nur in einer Post-EMP-Zeit Sinn.

Dann kann man dann stolz solange sein Auto vorzeigen, bis man deinen Körper aus dem Wagen entfernt... :D

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