...der erste Schlagabtausch

Opel Zafira C Tourer

so....und hier der erste Schlagabtausch, gespannt wie es weiter geht😛
und wie ich schon immer sage:..... wirkt das Ritter-Sport-Prinzip eines VW Touran jedenfalls - formulieren wir es sachte - ganz schön bieder oder doch der bekannte Schuhkarton,lach
Aber man merkt wenn es um Innovationen im Innenraumkonzept/Variabilität/Flexibilität geht ist Opel die erste Adresse.

Vans ohne Aber
Quelle: Auto Test

Tests des Monats – Premierentest: Neuer Opel Zafira Tourer gegen VW Touran

Opel hat den Touran geschrumpft - zumindest wirkt der VW neben dem 4,66 Meter langen Zafira Tourer auf einmal ganz schön eingelaufen. Ob Größe allein aber reicht, um VW die Krone abzuluchsen? Erster Vergleich der Vanstars

Erinnern Sie sich noch an Doktor Braun? Adretter Typ, runde Brille, lockiges Haar, Chefingenieur bei Opel? Genau, der, der in einem TV-Spot mal so eben den Zafira erfindet. Kompakte Abmessungen, dabei massig Platz und ein höchst flexibler Innenraum, der sich, ohne die Sitze auszubauen, binnen - Achtung Zitat - "drei Sekunden" von fünf auf sieben Plätze auffalten lässt. Beeindruckend am ersten Zafira war aber vielleicht gar nicht mal so sehr das Was, das Wie oder wie lange es tatsächlich dauerte, ihn umzustuhlen; was beeindruckte, war vor allem das Wann. Er kam kurz vor der Jahrtausendwende, im Jahr 1999, und damit zu einem Zeitpunkt, als man in Wolfsburg lieber über die gebührende Inszenierung eines Phaeton nachdachte als über neue Nischen unterhalb des Sharan.

Seither hat sich jedoch einiges getan. VWs Oberklasseabstecher steht heute zum Polo-Preis beim Fähnchenhändler, der Spätzünder Touran ist längst unangefochtener Primus im Segment, und statt sich auf sein ehemals einzigartiges Innenraumkonzept verlassen zu können, muss der Zafira inzwischen zusehen, dass er vor lauter Nachahmern selbst noch Luft bekommt. Von all den Scénics und Berlingos, mit denen er zuletzt um die Mittelfeldplätze in der Zulassungsstatistik rangeln musste, sollte er sich aber spätestens dann freigeschwommen haben, wenn Opel im Januar 2012 den dritten Zafira zu den Händlern rollt.

Denn anders als sein Vorgänger, dem man die Ideen des Urmodells einfach unter ein neues Blechkleid schraubte, wird die C-Baureihe wieder ein Generationssprung im Wortsinne sein. Allein schon beim Design, wo er als einer von ganz, ganz wenigen seiner Art mal wieder den Beweis erbringt, dass man praktisch sein kann, ohne gleich so auszusehen. Neben den bumerangförmigen Leuchteinheiten in der Frontmaske, der prägnanten Sicke in der Seitenlinie und der knickfreien Karosseriesilhouette wirkt das Ritter-Sport-Prinzip eines VW Touran jedenfalls - formulieren wir es sachte - ganz schön bieder. Doch ein Van ist eben nichts, in das man sich verliebt, mit einem Van wird man verheiratet. Von anhaltendem Nachwuchs, von Fuhrparkdisponenten, von künstlichen Hüftgelenken oder raumgreifenden Hobbys. Was zählt, sind - womit wir wieder beim Heiraten wären - in erster Linie die inneren Werte.

Und damit sich diese auch uneingeschränkt entfalten können, hat Opel beim Zafira noch mal ordentlich angebaut. 19 Zentimeter wächst der Neue in der Länge, 8 in der Breite. Einen Teil des Karosseriewachstums beanspruchen die gestiegenen Standards beim Fußgängerschutz, der Rest geht aufs Konto des Innenraums. Das Kofferraumvolumen liegt mit 710 bis maximal 1860 Litern 65 bzw. 40 Liter über dem des Vorgängers, die größtmögliche Ladefläche entspricht mit handgemessenen 1,86 m2 der Stellfläche von sechs Waschmaschinen. Zum Vergleich: Der VW schluckt zwar zwischen 695 und 1989 Liter, müsste für Maschine sechs aber noch mal gesondert los.

Bemerkenswert ist insbesondere jedoch die nochmals erweiterte Flexibilität. Sie basiert zwar nach wie vor auf dem Flex7-Sitzkonzept mit zwei Einzelsitzen in Reihe drei, die sich mit zwei Handgriffen ladebodenbündig flachlegen lassen, wurde konzeptionell aber ein bisschen umgekrempelt. Geändert hat man im Wesentlichen zwei Dinge: Zum einen ist für die 7-Sitzer-Konfiguration - im Gegensatz zu beiden Vorgängern - nun Aufpreis zu zahlen. Zum anderen zerteilte man die vormals durchgängige Rückbank in drei individuell verschieb- und faltbare Einzelsitze, die sich optional noch um eine sogenannte Lounge-Funktion ergänzen lassen. Dabei wird die Lehne des Mittelsitzes zur Armauflage, während die äußeren Sessel um je drei Zentimeter nach schräg hinten rutschen und somit den Schulterbereich für die Fondinsassen spürbar aufsäumen.

Überhaupt wirkt der Zafira nun um einiges luftiger als sein stellenweise doch etwas eng geschnittener Vorgänger. Im Klartext: Er ist nicht mehr nur ein Siebensitzer, er lässt sich auch als solcher nutzen. Die Testbesatzung, bestehend aus einem 1,86 Meter großen Fahrer, einem 1,90-Mittelmann und einer mit 1,68 Metern nicht übertrieben kleinen Freiwilligen in Reihe drei, hätte einer spontanen Spritztour jedenfalls protestlos zugestimmt.

Im Touran ist die Stimmung bei Vollbesetzung wegen des gedrungeneren Körperbaus nicht ganz so entspannt. Das hinterste Sitzduo taugt hier höchstens für Kinder, und auch im Fondbereich kann er nicht verschleiern, dass zum Opel einfach ein paar Zentimeter Radstand fehlen. Wirklich ebenbürtig ist er nur auf den vorderen Plätzen, wo VW die geringeren Abmessungen mit einem kompakteren und vor allem klarer gegliederten Armaturenträger kompensiert.

Gerade beim Innenraumkonzept merkt man jedoch, dass so ein Touran - umfangreiche Modellpflege hin oder her - nicht mehr das allerneueste Autos ist. Prinzipiell verfügt er zwar über dasselbe Layout mit zwei optionalen Klappsitzen im Ladeabteil und drei einzeln einstell-, umleg- und - im Gegensatz zum Opel - auch herausnehmbaren Einzelstühlen, doch wirkt deren Zusammenspiel insgesamt nicht ganz so ausgeklügelt. Nicht nur dass sie sich beim Umbauen phasenweise selbst im Weg rumstehen, vor allem lassen sie sich bisweilen nur mit hohem Kraftaufwand verrücken, während im Opel dafür in der Regel die Unterarmmuskulatur genügt. Hinzu kommen praktische Ausstattungsdetails, die VW derzeit noch nicht kontern kann. Darunter zum Beispiel ein Ladesystem mit Befestigungsschienen an der Kofferraumwand, der in den Heckstoßfänger integrierte Fahrradträger, der nun bis zu vier Drahtesel huckepacken kann, oder das FlexRail-System, das den Mittelkonsolenbereich mit diversen, auf unterschiedlichen Ebenen gelagerten Verstaumodulen möbliert.

Gefeilt wurde beim neuen Zafira aber nicht nur an der Ein-, sondern auch an der Ausrichtung. Tourer heißt er nun mit Nachnamen, was edel klingt und ihn vom Vorgänger abheben soll, den sie als stets siebensitzigen Family mittelfristig weiterbauen. Preisliche Unterschiede zwischen den Generationen gibt es überraschenderweise nicht. Beide starten bei 22 950 Euro und rangieren damit 1200 Euro über dem Touran. Wie viel vom Preisdefizit des Zafira Tourer ausstattungsbereinigt am Ende übrig bleibt, wird erst die vollständige Preisliste klären, aus der Opel bisher allerdings noch ein Geheimnis macht.

Bereits fest steht indes, dass VW antriebstechnisch die Nase vorn behält. Zwar verfügen die 1,4-Liter-Turbobenziner (120,140 PS) und die Zweiliter-CDTi des Zafira (110,130,165 PS) nun über Start-Stopp; Basics wie ein Doppelkupplungsgetriebe fehlen bislang jedoch ebenso wie ein Downsizingtriebwerk anstelle des welken 1. 8er-Einstiegsmotors. Vielversprechend liest sich indes der Steckbrief des künftigen Sparmodells ecoFLEX, das ebenfalls bereits auf der IAA debütiert. Es basiert auf dem 130-PS-Diesel und soll im Mittel mit 4,5 Litern auskommen, womit es den bis dato sparsamsten Touran um den entscheidenden Zehntelliter unterbieten würde.

Im Nachkommabereich endet auch der erste Schlagabtausch. Der neue Zafira ist teurer als sein Rivale von VW und technisch einen kleinen Schritt hinterher, sticht ihn mit dem flexibleren Inneren aber am Ende aus. Auch wenn er längst von der Bildfläche verschwunden ist: Gut gemacht, Doktor Braun.

FAZIT

Trotz seines satten Wachstums bleibt der Zafira Tourer beim maximalen Ladevolumen hinter dem VW zurück. Bei Variabilität, Bedien-und Sitzkomfort liegt er nun aber klar vorn. Den Ausschlag geben letztendlich zahlreiche Flexi-Optionen, die man bei VW derzeit nicht bekommen kann.
stefan.helmreich@auto-test.com

ERSTE FAHREINDRÜCKE

Bis zur Unkenntlichkeit mit Tarnfolie beklebt und innen mit dicken Tüchern verhängt, haben wir den Zafira am Polarkreis auf die Piste geschickt. Die ersten Fahreindrücke sind durchaus verheißungsvoll, hat Opel bei seinem neuen Van doch viel Wert auf Sportlichkeit gelegt. Der 1,4 Liter große Turbo-Direkteinspritzer mit 140 PS, der hier unter der Haube steckt, bringt den Zafira flott in Fahrt. Dabei wirkt das Auto handlich und leichtfüßig, obwohl es richtig groß geworden ist, einen höheren Schwerpunkt hat und sicher 1,6 Tonnen auf die Waage bringt. Die Fahrdynamik stimmt in jedem Fall, und dabei ist es erfreulich zu erfahren, dass die sportliche Auslegung des neuen Zafira, der Anfang 2012 seinen Marktstart feiert, nicht zulasten des Komforts geht.

Beste Antwort im Thema

so....und hier der erste Schlagabtausch, gespannt wie es weiter geht😛
und wie ich schon immer sage:..... wirkt das Ritter-Sport-Prinzip eines VW Touran jedenfalls - formulieren wir es sachte - ganz schön bieder oder doch der bekannte Schuhkarton,lach
Aber man merkt wenn es um Innovationen im Innenraumkonzept/Variabilität/Flexibilität geht ist Opel die erste Adresse.

Vans ohne Aber
Quelle: Auto Test

Tests des Monats – Premierentest: Neuer Opel Zafira Tourer gegen VW Touran

Opel hat den Touran geschrumpft - zumindest wirkt der VW neben dem 4,66 Meter langen Zafira Tourer auf einmal ganz schön eingelaufen. Ob Größe allein aber reicht, um VW die Krone abzuluchsen? Erster Vergleich der Vanstars

Erinnern Sie sich noch an Doktor Braun? Adretter Typ, runde Brille, lockiges Haar, Chefingenieur bei Opel? Genau, der, der in einem TV-Spot mal so eben den Zafira erfindet. Kompakte Abmessungen, dabei massig Platz und ein höchst flexibler Innenraum, der sich, ohne die Sitze auszubauen, binnen - Achtung Zitat - "drei Sekunden" von fünf auf sieben Plätze auffalten lässt. Beeindruckend am ersten Zafira war aber vielleicht gar nicht mal so sehr das Was, das Wie oder wie lange es tatsächlich dauerte, ihn umzustuhlen; was beeindruckte, war vor allem das Wann. Er kam kurz vor der Jahrtausendwende, im Jahr 1999, und damit zu einem Zeitpunkt, als man in Wolfsburg lieber über die gebührende Inszenierung eines Phaeton nachdachte als über neue Nischen unterhalb des Sharan.

Seither hat sich jedoch einiges getan. VWs Oberklasseabstecher steht heute zum Polo-Preis beim Fähnchenhändler, der Spätzünder Touran ist längst unangefochtener Primus im Segment, und statt sich auf sein ehemals einzigartiges Innenraumkonzept verlassen zu können, muss der Zafira inzwischen zusehen, dass er vor lauter Nachahmern selbst noch Luft bekommt. Von all den Scénics und Berlingos, mit denen er zuletzt um die Mittelfeldplätze in der Zulassungsstatistik rangeln musste, sollte er sich aber spätestens dann freigeschwommen haben, wenn Opel im Januar 2012 den dritten Zafira zu den Händlern rollt.

Denn anders als sein Vorgänger, dem man die Ideen des Urmodells einfach unter ein neues Blechkleid schraubte, wird die C-Baureihe wieder ein Generationssprung im Wortsinne sein. Allein schon beim Design, wo er als einer von ganz, ganz wenigen seiner Art mal wieder den Beweis erbringt, dass man praktisch sein kann, ohne gleich so auszusehen. Neben den bumerangförmigen Leuchteinheiten in der Frontmaske, der prägnanten Sicke in der Seitenlinie und der knickfreien Karosseriesilhouette wirkt das Ritter-Sport-Prinzip eines VW Touran jedenfalls - formulieren wir es sachte - ganz schön bieder. Doch ein Van ist eben nichts, in das man sich verliebt, mit einem Van wird man verheiratet. Von anhaltendem Nachwuchs, von Fuhrparkdisponenten, von künstlichen Hüftgelenken oder raumgreifenden Hobbys. Was zählt, sind - womit wir wieder beim Heiraten wären - in erster Linie die inneren Werte.

Und damit sich diese auch uneingeschränkt entfalten können, hat Opel beim Zafira noch mal ordentlich angebaut. 19 Zentimeter wächst der Neue in der Länge, 8 in der Breite. Einen Teil des Karosseriewachstums beanspruchen die gestiegenen Standards beim Fußgängerschutz, der Rest geht aufs Konto des Innenraums. Das Kofferraumvolumen liegt mit 710 bis maximal 1860 Litern 65 bzw. 40 Liter über dem des Vorgängers, die größtmögliche Ladefläche entspricht mit handgemessenen 1,86 m2 der Stellfläche von sechs Waschmaschinen. Zum Vergleich: Der VW schluckt zwar zwischen 695 und 1989 Liter, müsste für Maschine sechs aber noch mal gesondert los.

Bemerkenswert ist insbesondere jedoch die nochmals erweiterte Flexibilität. Sie basiert zwar nach wie vor auf dem Flex7-Sitzkonzept mit zwei Einzelsitzen in Reihe drei, die sich mit zwei Handgriffen ladebodenbündig flachlegen lassen, wurde konzeptionell aber ein bisschen umgekrempelt. Geändert hat man im Wesentlichen zwei Dinge: Zum einen ist für die 7-Sitzer-Konfiguration - im Gegensatz zu beiden Vorgängern - nun Aufpreis zu zahlen. Zum anderen zerteilte man die vormals durchgängige Rückbank in drei individuell verschieb- und faltbare Einzelsitze, die sich optional noch um eine sogenannte Lounge-Funktion ergänzen lassen. Dabei wird die Lehne des Mittelsitzes zur Armauflage, während die äußeren Sessel um je drei Zentimeter nach schräg hinten rutschen und somit den Schulterbereich für die Fondinsassen spürbar aufsäumen.

Überhaupt wirkt der Zafira nun um einiges luftiger als sein stellenweise doch etwas eng geschnittener Vorgänger. Im Klartext: Er ist nicht mehr nur ein Siebensitzer, er lässt sich auch als solcher nutzen. Die Testbesatzung, bestehend aus einem 1,86 Meter großen Fahrer, einem 1,90-Mittelmann und einer mit 1,68 Metern nicht übertrieben kleinen Freiwilligen in Reihe drei, hätte einer spontanen Spritztour jedenfalls protestlos zugestimmt.

Im Touran ist die Stimmung bei Vollbesetzung wegen des gedrungeneren Körperbaus nicht ganz so entspannt. Das hinterste Sitzduo taugt hier höchstens für Kinder, und auch im Fondbereich kann er nicht verschleiern, dass zum Opel einfach ein paar Zentimeter Radstand fehlen. Wirklich ebenbürtig ist er nur auf den vorderen Plätzen, wo VW die geringeren Abmessungen mit einem kompakteren und vor allem klarer gegliederten Armaturenträger kompensiert.

Gerade beim Innenraumkonzept merkt man jedoch, dass so ein Touran - umfangreiche Modellpflege hin oder her - nicht mehr das allerneueste Autos ist. Prinzipiell verfügt er zwar über dasselbe Layout mit zwei optionalen Klappsitzen im Ladeabteil und drei einzeln einstell-, umleg- und - im Gegensatz zum Opel - auch herausnehmbaren Einzelstühlen, doch wirkt deren Zusammenspiel insgesamt nicht ganz so ausgeklügelt. Nicht nur dass sie sich beim Umbauen phasenweise selbst im Weg rumstehen, vor allem lassen sie sich bisweilen nur mit hohem Kraftaufwand verrücken, während im Opel dafür in der Regel die Unterarmmuskulatur genügt. Hinzu kommen praktische Ausstattungsdetails, die VW derzeit noch nicht kontern kann. Darunter zum Beispiel ein Ladesystem mit Befestigungsschienen an der Kofferraumwand, der in den Heckstoßfänger integrierte Fahrradträger, der nun bis zu vier Drahtesel huckepacken kann, oder das FlexRail-System, das den Mittelkonsolenbereich mit diversen, auf unterschiedlichen Ebenen gelagerten Verstaumodulen möbliert.

Gefeilt wurde beim neuen Zafira aber nicht nur an der Ein-, sondern auch an der Ausrichtung. Tourer heißt er nun mit Nachnamen, was edel klingt und ihn vom Vorgänger abheben soll, den sie als stets siebensitzigen Family mittelfristig weiterbauen. Preisliche Unterschiede zwischen den Generationen gibt es überraschenderweise nicht. Beide starten bei 22 950 Euro und rangieren damit 1200 Euro über dem Touran. Wie viel vom Preisdefizit des Zafira Tourer ausstattungsbereinigt am Ende übrig bleibt, wird erst die vollständige Preisliste klären, aus der Opel bisher allerdings noch ein Geheimnis macht.

Bereits fest steht indes, dass VW antriebstechnisch die Nase vorn behält. Zwar verfügen die 1,4-Liter-Turbobenziner (120,140 PS) und die Zweiliter-CDTi des Zafira (110,130,165 PS) nun über Start-Stopp; Basics wie ein Doppelkupplungsgetriebe fehlen bislang jedoch ebenso wie ein Downsizingtriebwerk anstelle des welken 1. 8er-Einstiegsmotors. Vielversprechend liest sich indes der Steckbrief des künftigen Sparmodells ecoFLEX, das ebenfalls bereits auf der IAA debütiert. Es basiert auf dem 130-PS-Diesel und soll im Mittel mit 4,5 Litern auskommen, womit es den bis dato sparsamsten Touran um den entscheidenden Zehntelliter unterbieten würde.

Im Nachkommabereich endet auch der erste Schlagabtausch. Der neue Zafira ist teurer als sein Rivale von VW und technisch einen kleinen Schritt hinterher, sticht ihn mit dem flexibleren Inneren aber am Ende aus. Auch wenn er längst von der Bildfläche verschwunden ist: Gut gemacht, Doktor Braun.

FAZIT

Trotz seines satten Wachstums bleibt der Zafira Tourer beim maximalen Ladevolumen hinter dem VW zurück. Bei Variabilität, Bedien-und Sitzkomfort liegt er nun aber klar vorn. Den Ausschlag geben letztendlich zahlreiche Flexi-Optionen, die man bei VW derzeit nicht bekommen kann.
stefan.helmreich@auto-test.com

ERSTE FAHREINDRÜCKE

Bis zur Unkenntlichkeit mit Tarnfolie beklebt und innen mit dicken Tüchern verhängt, haben wir den Zafira am Polarkreis auf die Piste geschickt. Die ersten Fahreindrücke sind durchaus verheißungsvoll, hat Opel bei seinem neuen Van doch viel Wert auf Sportlichkeit gelegt. Der 1,4 Liter große Turbo-Direkteinspritzer mit 140 PS, der hier unter der Haube steckt, bringt den Zafira flott in Fahrt. Dabei wirkt das Auto handlich und leichtfüßig, obwohl es richtig groß geworden ist, einen höheren Schwerpunkt hat und sicher 1,6 Tonnen auf die Waage bringt. Die Fahrdynamik stimmt in jedem Fall, und dabei ist es erfreulich zu erfahren, dass die sportliche Auslegung des neuen Zafira, der Anfang 2012 seinen Marktstart feiert, nicht zulasten des Komforts geht.

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Zitat:

Original geschrieben von Ralo64



Zitat:

Original geschrieben von vectoura



Und übrigens, bevor du mir unterstellst, ich würde behaupten, dass die Masse der "Service Betriebe" betrügen würde, solltest du dich kundig machen, was "Betrug" im juristischen Sinne überhaupt ist.
KLUGSCHEISSER!

Beweisen oder widerlegen...aber sachlich. Eine Menge Leute wirft mit juristsichen begriffen um sich, ohne deren genaue Bedeutung zu kennen. Eine, in ihrer Art und Weise der Durchführung "mangelhaft" ausgeführte Inspektion (kürzere Zeitdauer als nach Herstellervorgaben) ist kein "Betrug". Wer behauptet, ich hätte "der Masse der Service Betriebe" derartiges unterstellt, der bekommt ein Problem...

Viele Grüße, vectoura

Zitat:

Ich halte eine Inspektion nach 10.000 gefahrenen Kilometern tatsächlich für überflüssig, selbst bei einem Opel😉

Nicht ohne Grund ist der TÜV für Neuwagen auf 3 Jahre vergeben, weil man annehmen können sollte, dass ein Neuwagen 3 Jahre ohne Beanstandungen schafft. Warum dann aber schon nach wenigen tausend Kilometern eine Inspektion fällig sein soll, erschließt sich mir nicht.

 

Daher habe ich "überflüssig" geschrieben. Denn, und das wird mir hier sicherlich jeder bestätigen, Opel sind ja nicht von minderer Qualität als ein VW, Skoda, Seat oder Audi. Also sollte ein Opel auch zwei Jahre / 30.000km ohne Inspektion auskommen. Oder?

Wer sagt denn das er das nicht kann??

Aber wenn ich mir ein Auto leiste was einen derart großen Krater in die Portokasse reißt dann möchte ich auch die bestmögliche Wartung und Pflege. Und wenn Opel der Meinung ist das nach soundsoviel km es mal für einen Prüfenden Blick Zeit ist werde ich nicht darüber diskutieren!

Und ob andere Hersteller mit einem längeren Wartungsintervall besser fahren ist auch nicht bewiesen!

Man schaut halt recht blöd aus der Wäsche wenn 250km vor der fälligen Inspektion das Auto liegenbleit mit einem Fehler dem jedem Mechatroniklehrling im ersten Halbjahr aufgefallen währe.

Und nun??

Was ist denn nun besser??

120€ gespaart oder Sicherheit/Zuverlässigkeit ?

Zitat:

Daher habe ich "überflüssig" geschrieben.

Du wirst es mir hoffentlich nicht allzusehr verübeln wenn ich dich mal wörtlich nehme (es hat gerade so gut gepasst😁😁)

Edit sacht das ist der 1111. Beitrag!
Ich habs schon immer geahnt: Streit bringt uns Vorwärts!!🙂😁😁😁😁😁

Da mein ZT noch die Werkstatt anhübscht kenne ich den Wartungsintervall nicht, aber mein Zafira B hatte, glaub ich, 15000km...
Kann das mal jemand genauer sagen der schon mit einem ZT rumfährt?
Ist abrufbar über den Rückstellknopf (noch einer mehr im Gewimmel) ohne einschalten der Zündung.

Zitat:

Original geschrieben von Marco0174


Man schaut halt recht blöd aus der Wäsche wenn 250km vor der fälligen Inspektion das Auto liegenbleit mit einem Fehler dem jedem Mechatroniklehrling im ersten Halbjahr aufgefallen währe.
Und nun??
Was ist denn nun besser??
120€ gespaart oder Sicherheit/Zuverlässigkeit ?

Und? Bringst Du deswegen Deinen Wagen alle 3 Monate zur Durchsicht, weil ja der Wagen 250km vor der Jahresinspektion liegenbleiben könnte wegen einem Fehler, der dem Mechatroniklehrling im ersten Halbjahr aufgefallen währe? Nein? Wieso nicht?

Mir ist doch letztlich völlig egal, wie oft man einen Opel zur Inspektion bringen muss, damit er halbwegs leidlich bis zur nächsten Werkstatt kommt.😉 Ich verstehe nur nicht, wie man auf der einen Seite sagt "Wenn Opel das so will, dann ist das auch richtig und dann zahle ich das auch gerne, gerne auch mehr..." und wegen 20€ für den Werkstattersatzwagen macht man einen Aufriss😕

Wenn der Hersteller/Händler das so will, warum ist man dann dort so knauserig😕😕😕

Zitat:

Original geschrieben von Marco0174


Da mein ZT noch die Werkstatt anhübscht kenne ich den Wartungsintervall nicht, aber mein Zafira B hatte, glaub ich, 15000km...
Kann das mal jemand genauer sagen der schon mit einem ZT rumfährt?
Ist abrufbar über den Rückstellknopf (noch einer mehr im Gewimmel) ohne einschalten der Zündung.

Steht in der BA:

- spätestrens nach 30.000km und

- spätestens laut Bordcomputeranzeige und

- spätestens nach einem Jahr.

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Was haltet Ihr denn davon:

In einer Demokratie darf jeder frei entscheiden, ob er gem. Serviceplan die Inspektion machen lässt.
Unterm Strich ist es ein Stück weit eine Vertrauenssache des Kunden mit seinem Händler, egal vom welcher Marke auch immer.

Zitat:

Original geschrieben von ncc1701A


Was haltet Ihr denn davon:

In einer Demokratie darf jeder frei entscheiden, ob er gem. Serviceplan die Inspektion machen lässt.

Das würde ich in jedem Fall empfehlen, ansonsten riskiert man Garantie und Kulanz. Selbst die Gewährleistung dürfte gefährdet sein (unsachgemäßer Gebrauch).

Zitat:

Original geschrieben von Maxjonimus



Mir ist doch letztlich völlig egal, wie oft man einen Opel zur Inspektion bringen muss...

Na, geht doch. Dann gebe doch nicht immer Deinen Senf dazu ab.

Zitat:

Original geschrieben von Ralo64


Na, geht doch. Dann gebe doch nicht immer Deinen Senf dazu ab.

Auf manche Würstchen schmeckt aber nur Senf😁😁😁

Ich bin zwar noch nie "leidlich" zur nächsten Ispektion gekommen, aber da hast Du evt. ja andere Erfahrungen.😉

Zitat:

Ich verstehe nur nicht, wie man auf der einen Seite sagt "Wenn Opel das so will, dann ist das auch richtig und dann zahle ich das auch gerne, gerne auch mehr..."

Ganz Einfach! Weil ich nicht die Garantien und Gewährleistungsansprüche verlieren will.

Und ob das jemand "gerne" zahlt sei mal dahingestellt. Es ist Notwendig und damit basta, fertich und gut iss!

Zitat:

und wegen 20€ für den Werkstattersatzwagen macht man einen Aufriss

Wer hat hier einen Aufriss gemacht den Du nicht verstehst??

Wenn ich vom FOH einen Ersatzwagen bekomme und dafür nichts zahlen muss ist das für mich keine Notwendigkeit sondern eine Wertschätzung seitens des FOH gegenüber mir! Und das verstehe ich rein Menschlich! Es ist mir angenehm und auch wieder : basta, fertsch und gut isses!

Ich muss auch nicht alles Verstehen was das Geschäftsmodell meines FOH ausmacht! Das ist nähmlich seins!

Und nun sind es plötzlich 30.000km ????
Haben die gejungt??
Das möchte ich dir glatt glauben, auch wenn Du keinen ZT fährst und mir die tatsächlichen "Restkilometer" verpetzen kannst.

Zitat:

Original geschrieben von es.ef



Zitat:

Original geschrieben von vectoura


...glaubst du im Ernst, dass die Masse der FOH (bzw. der gesamten Vertragshändler/Werkstätten aller Hersteller) bei einem 1-3 Jahren "alten" Fahrzeug mit "normalen Laufleistungen" einen Service nach "Vorschrift" macht?
Ich kann Dich beruhigen, das machen sie (FOH). Wie es allerdings bei freien Werkstätten aussieht weiß ich nicht. Bevor Du weiter fragst, woher ich das habe, das sind meine Erfahrungen.😉

sorry, aber wenn ich die Arbeiten unseres hiesigen Opel-Autohauses mal so reflektiere, dann kann ich Vectoura leider nur zustimmen. Und ich sage es mal so: unabhängig von den Fahrzeugen wäre eine solche Vertragswerkstatt und ein solches Autohaus schon ein eindeutiger Grund, keinen Opel zu kaufen.

Zitat:

Original geschrieben von vectoura



Zitat:

Original geschrieben von Ralo64


KLUGSCHEISSER!

Beweisen oder widerlegen...aber sachlich. Eine Menge Leute wirft mit juristsichen begriffen um sich, ohne deren genaue Bedeutung zu kennen. Eine, in ihrer Art und Weise der Durchführung "mangelhaft" ausgeführte Inspektion (kürzere Zeitdauer als nach Herstellervorgaben) ist kein "Betrug". Wer behauptet, ich hätte "der Masse der Service Betriebe" derartiges unterstellt, der bekommt ein Problem...

Viele Grüße, vectoura

Was ich hier und anderswo sagen darf entscheidest nicht Du und andern Menschen Probleme androhen gehört natürlich auch zu Deinem Rechtsverständnis.

Zitat:

Original geschrieben von Marco0174


Und nun sind es plötzlich 30.000km ????
Haben die gejungt??
Das möchte ich dir glatt glauben, auch wenn Du keinen ZT fährst und mir die tatsächlichen "Restkilometer" verpetzen kannst.

Wieviele Kilometer tatsächlich möglich sind laut Bordcomputeranzeige, weiß ich natürlich nicht. Da kann man nur mal in das Insignia-Forum, Astra-J-Forum umd Meriva-B-Forum schauen. Da dort die teilweise gleichen Motoren verbaut sind, dürften die Kilometerreichweiten ähnlich ausfallen.

Zitat:

Original geschrieben von Maxjonimus



Zitat:

Original geschrieben von Marco0174


@ all
Sagt mal das ist doch wohl nicht euer Ernst!
Ihr streitet hier über "gefühlte" 120€ im Jahr und kauft/least euch ein Auto mit mindestens 22000€ (meistens sogar über 35.000€)
Hallo!!!! 22.000 € !!!
Ja gehts noch????
Wenn die 120€ belanglos sind und gerne für eine überflüssige Inspektion bezahlt werden, dann verstehe ich nicht, wieso hier die gleichen Leute ein Problem haben, dem Autohaus 20€ für einen Werkstattersatzwagen in die Hand zu drücken. Ich habe den Eindruck, hier wird mal wieder mit zweierlei Maß gemessen😕😕😕

und ich fahre 40tkm/Jahr für mich ist es also absolut egal ob VW oder Opel ;-) und nu...

lg
Peter

Zitat:

Original geschrieben von pfirschau


und ich fahre 40tkm/Jahr für mich ist es also absolut egal ob VW oder Opel ;-) und nu...

Jo, so isses ja auch bei mir. Aber nicht jeder reißt 40.000km im Jahr runter.

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