...der erste Schlagabtausch

Opel Zafira C Tourer

so....und hier der erste Schlagabtausch, gespannt wie es weiter geht😛
und wie ich schon immer sage:..... wirkt das Ritter-Sport-Prinzip eines VW Touran jedenfalls - formulieren wir es sachte - ganz schön bieder oder doch der bekannte Schuhkarton,lach
Aber man merkt wenn es um Innovationen im Innenraumkonzept/Variabilität/Flexibilität geht ist Opel die erste Adresse.

Vans ohne Aber
Quelle: Auto Test

Tests des Monats – Premierentest: Neuer Opel Zafira Tourer gegen VW Touran

Opel hat den Touran geschrumpft - zumindest wirkt der VW neben dem 4,66 Meter langen Zafira Tourer auf einmal ganz schön eingelaufen. Ob Größe allein aber reicht, um VW die Krone abzuluchsen? Erster Vergleich der Vanstars

Erinnern Sie sich noch an Doktor Braun? Adretter Typ, runde Brille, lockiges Haar, Chefingenieur bei Opel? Genau, der, der in einem TV-Spot mal so eben den Zafira erfindet. Kompakte Abmessungen, dabei massig Platz und ein höchst flexibler Innenraum, der sich, ohne die Sitze auszubauen, binnen - Achtung Zitat - "drei Sekunden" von fünf auf sieben Plätze auffalten lässt. Beeindruckend am ersten Zafira war aber vielleicht gar nicht mal so sehr das Was, das Wie oder wie lange es tatsächlich dauerte, ihn umzustuhlen; was beeindruckte, war vor allem das Wann. Er kam kurz vor der Jahrtausendwende, im Jahr 1999, und damit zu einem Zeitpunkt, als man in Wolfsburg lieber über die gebührende Inszenierung eines Phaeton nachdachte als über neue Nischen unterhalb des Sharan.

Seither hat sich jedoch einiges getan. VWs Oberklasseabstecher steht heute zum Polo-Preis beim Fähnchenhändler, der Spätzünder Touran ist längst unangefochtener Primus im Segment, und statt sich auf sein ehemals einzigartiges Innenraumkonzept verlassen zu können, muss der Zafira inzwischen zusehen, dass er vor lauter Nachahmern selbst noch Luft bekommt. Von all den Scénics und Berlingos, mit denen er zuletzt um die Mittelfeldplätze in der Zulassungsstatistik rangeln musste, sollte er sich aber spätestens dann freigeschwommen haben, wenn Opel im Januar 2012 den dritten Zafira zu den Händlern rollt.

Denn anders als sein Vorgänger, dem man die Ideen des Urmodells einfach unter ein neues Blechkleid schraubte, wird die C-Baureihe wieder ein Generationssprung im Wortsinne sein. Allein schon beim Design, wo er als einer von ganz, ganz wenigen seiner Art mal wieder den Beweis erbringt, dass man praktisch sein kann, ohne gleich so auszusehen. Neben den bumerangförmigen Leuchteinheiten in der Frontmaske, der prägnanten Sicke in der Seitenlinie und der knickfreien Karosseriesilhouette wirkt das Ritter-Sport-Prinzip eines VW Touran jedenfalls - formulieren wir es sachte - ganz schön bieder. Doch ein Van ist eben nichts, in das man sich verliebt, mit einem Van wird man verheiratet. Von anhaltendem Nachwuchs, von Fuhrparkdisponenten, von künstlichen Hüftgelenken oder raumgreifenden Hobbys. Was zählt, sind - womit wir wieder beim Heiraten wären - in erster Linie die inneren Werte.

Und damit sich diese auch uneingeschränkt entfalten können, hat Opel beim Zafira noch mal ordentlich angebaut. 19 Zentimeter wächst der Neue in der Länge, 8 in der Breite. Einen Teil des Karosseriewachstums beanspruchen die gestiegenen Standards beim Fußgängerschutz, der Rest geht aufs Konto des Innenraums. Das Kofferraumvolumen liegt mit 710 bis maximal 1860 Litern 65 bzw. 40 Liter über dem des Vorgängers, die größtmögliche Ladefläche entspricht mit handgemessenen 1,86 m2 der Stellfläche von sechs Waschmaschinen. Zum Vergleich: Der VW schluckt zwar zwischen 695 und 1989 Liter, müsste für Maschine sechs aber noch mal gesondert los.

Bemerkenswert ist insbesondere jedoch die nochmals erweiterte Flexibilität. Sie basiert zwar nach wie vor auf dem Flex7-Sitzkonzept mit zwei Einzelsitzen in Reihe drei, die sich mit zwei Handgriffen ladebodenbündig flachlegen lassen, wurde konzeptionell aber ein bisschen umgekrempelt. Geändert hat man im Wesentlichen zwei Dinge: Zum einen ist für die 7-Sitzer-Konfiguration - im Gegensatz zu beiden Vorgängern - nun Aufpreis zu zahlen. Zum anderen zerteilte man die vormals durchgängige Rückbank in drei individuell verschieb- und faltbare Einzelsitze, die sich optional noch um eine sogenannte Lounge-Funktion ergänzen lassen. Dabei wird die Lehne des Mittelsitzes zur Armauflage, während die äußeren Sessel um je drei Zentimeter nach schräg hinten rutschen und somit den Schulterbereich für die Fondinsassen spürbar aufsäumen.

Überhaupt wirkt der Zafira nun um einiges luftiger als sein stellenweise doch etwas eng geschnittener Vorgänger. Im Klartext: Er ist nicht mehr nur ein Siebensitzer, er lässt sich auch als solcher nutzen. Die Testbesatzung, bestehend aus einem 1,86 Meter großen Fahrer, einem 1,90-Mittelmann und einer mit 1,68 Metern nicht übertrieben kleinen Freiwilligen in Reihe drei, hätte einer spontanen Spritztour jedenfalls protestlos zugestimmt.

Im Touran ist die Stimmung bei Vollbesetzung wegen des gedrungeneren Körperbaus nicht ganz so entspannt. Das hinterste Sitzduo taugt hier höchstens für Kinder, und auch im Fondbereich kann er nicht verschleiern, dass zum Opel einfach ein paar Zentimeter Radstand fehlen. Wirklich ebenbürtig ist er nur auf den vorderen Plätzen, wo VW die geringeren Abmessungen mit einem kompakteren und vor allem klarer gegliederten Armaturenträger kompensiert.

Gerade beim Innenraumkonzept merkt man jedoch, dass so ein Touran - umfangreiche Modellpflege hin oder her - nicht mehr das allerneueste Autos ist. Prinzipiell verfügt er zwar über dasselbe Layout mit zwei optionalen Klappsitzen im Ladeabteil und drei einzeln einstell-, umleg- und - im Gegensatz zum Opel - auch herausnehmbaren Einzelstühlen, doch wirkt deren Zusammenspiel insgesamt nicht ganz so ausgeklügelt. Nicht nur dass sie sich beim Umbauen phasenweise selbst im Weg rumstehen, vor allem lassen sie sich bisweilen nur mit hohem Kraftaufwand verrücken, während im Opel dafür in der Regel die Unterarmmuskulatur genügt. Hinzu kommen praktische Ausstattungsdetails, die VW derzeit noch nicht kontern kann. Darunter zum Beispiel ein Ladesystem mit Befestigungsschienen an der Kofferraumwand, der in den Heckstoßfänger integrierte Fahrradträger, der nun bis zu vier Drahtesel huckepacken kann, oder das FlexRail-System, das den Mittelkonsolenbereich mit diversen, auf unterschiedlichen Ebenen gelagerten Verstaumodulen möbliert.

Gefeilt wurde beim neuen Zafira aber nicht nur an der Ein-, sondern auch an der Ausrichtung. Tourer heißt er nun mit Nachnamen, was edel klingt und ihn vom Vorgänger abheben soll, den sie als stets siebensitzigen Family mittelfristig weiterbauen. Preisliche Unterschiede zwischen den Generationen gibt es überraschenderweise nicht. Beide starten bei 22 950 Euro und rangieren damit 1200 Euro über dem Touran. Wie viel vom Preisdefizit des Zafira Tourer ausstattungsbereinigt am Ende übrig bleibt, wird erst die vollständige Preisliste klären, aus der Opel bisher allerdings noch ein Geheimnis macht.

Bereits fest steht indes, dass VW antriebstechnisch die Nase vorn behält. Zwar verfügen die 1,4-Liter-Turbobenziner (120,140 PS) und die Zweiliter-CDTi des Zafira (110,130,165 PS) nun über Start-Stopp; Basics wie ein Doppelkupplungsgetriebe fehlen bislang jedoch ebenso wie ein Downsizingtriebwerk anstelle des welken 1. 8er-Einstiegsmotors. Vielversprechend liest sich indes der Steckbrief des künftigen Sparmodells ecoFLEX, das ebenfalls bereits auf der IAA debütiert. Es basiert auf dem 130-PS-Diesel und soll im Mittel mit 4,5 Litern auskommen, womit es den bis dato sparsamsten Touran um den entscheidenden Zehntelliter unterbieten würde.

Im Nachkommabereich endet auch der erste Schlagabtausch. Der neue Zafira ist teurer als sein Rivale von VW und technisch einen kleinen Schritt hinterher, sticht ihn mit dem flexibleren Inneren aber am Ende aus. Auch wenn er längst von der Bildfläche verschwunden ist: Gut gemacht, Doktor Braun.

FAZIT

Trotz seines satten Wachstums bleibt der Zafira Tourer beim maximalen Ladevolumen hinter dem VW zurück. Bei Variabilität, Bedien-und Sitzkomfort liegt er nun aber klar vorn. Den Ausschlag geben letztendlich zahlreiche Flexi-Optionen, die man bei VW derzeit nicht bekommen kann.
stefan.helmreich@auto-test.com

ERSTE FAHREINDRÜCKE

Bis zur Unkenntlichkeit mit Tarnfolie beklebt und innen mit dicken Tüchern verhängt, haben wir den Zafira am Polarkreis auf die Piste geschickt. Die ersten Fahreindrücke sind durchaus verheißungsvoll, hat Opel bei seinem neuen Van doch viel Wert auf Sportlichkeit gelegt. Der 1,4 Liter große Turbo-Direkteinspritzer mit 140 PS, der hier unter der Haube steckt, bringt den Zafira flott in Fahrt. Dabei wirkt das Auto handlich und leichtfüßig, obwohl es richtig groß geworden ist, einen höheren Schwerpunkt hat und sicher 1,6 Tonnen auf die Waage bringt. Die Fahrdynamik stimmt in jedem Fall, und dabei ist es erfreulich zu erfahren, dass die sportliche Auslegung des neuen Zafira, der Anfang 2012 seinen Marktstart feiert, nicht zulasten des Komforts geht.

Beste Antwort im Thema

so....und hier der erste Schlagabtausch, gespannt wie es weiter geht😛
und wie ich schon immer sage:..... wirkt das Ritter-Sport-Prinzip eines VW Touran jedenfalls - formulieren wir es sachte - ganz schön bieder oder doch der bekannte Schuhkarton,lach
Aber man merkt wenn es um Innovationen im Innenraumkonzept/Variabilität/Flexibilität geht ist Opel die erste Adresse.

Vans ohne Aber
Quelle: Auto Test

Tests des Monats – Premierentest: Neuer Opel Zafira Tourer gegen VW Touran

Opel hat den Touran geschrumpft - zumindest wirkt der VW neben dem 4,66 Meter langen Zafira Tourer auf einmal ganz schön eingelaufen. Ob Größe allein aber reicht, um VW die Krone abzuluchsen? Erster Vergleich der Vanstars

Erinnern Sie sich noch an Doktor Braun? Adretter Typ, runde Brille, lockiges Haar, Chefingenieur bei Opel? Genau, der, der in einem TV-Spot mal so eben den Zafira erfindet. Kompakte Abmessungen, dabei massig Platz und ein höchst flexibler Innenraum, der sich, ohne die Sitze auszubauen, binnen - Achtung Zitat - "drei Sekunden" von fünf auf sieben Plätze auffalten lässt. Beeindruckend am ersten Zafira war aber vielleicht gar nicht mal so sehr das Was, das Wie oder wie lange es tatsächlich dauerte, ihn umzustuhlen; was beeindruckte, war vor allem das Wann. Er kam kurz vor der Jahrtausendwende, im Jahr 1999, und damit zu einem Zeitpunkt, als man in Wolfsburg lieber über die gebührende Inszenierung eines Phaeton nachdachte als über neue Nischen unterhalb des Sharan.

Seither hat sich jedoch einiges getan. VWs Oberklasseabstecher steht heute zum Polo-Preis beim Fähnchenhändler, der Spätzünder Touran ist längst unangefochtener Primus im Segment, und statt sich auf sein ehemals einzigartiges Innenraumkonzept verlassen zu können, muss der Zafira inzwischen zusehen, dass er vor lauter Nachahmern selbst noch Luft bekommt. Von all den Scénics und Berlingos, mit denen er zuletzt um die Mittelfeldplätze in der Zulassungsstatistik rangeln musste, sollte er sich aber spätestens dann freigeschwommen haben, wenn Opel im Januar 2012 den dritten Zafira zu den Händlern rollt.

Denn anders als sein Vorgänger, dem man die Ideen des Urmodells einfach unter ein neues Blechkleid schraubte, wird die C-Baureihe wieder ein Generationssprung im Wortsinne sein. Allein schon beim Design, wo er als einer von ganz, ganz wenigen seiner Art mal wieder den Beweis erbringt, dass man praktisch sein kann, ohne gleich so auszusehen. Neben den bumerangförmigen Leuchteinheiten in der Frontmaske, der prägnanten Sicke in der Seitenlinie und der knickfreien Karosseriesilhouette wirkt das Ritter-Sport-Prinzip eines VW Touran jedenfalls - formulieren wir es sachte - ganz schön bieder. Doch ein Van ist eben nichts, in das man sich verliebt, mit einem Van wird man verheiratet. Von anhaltendem Nachwuchs, von Fuhrparkdisponenten, von künstlichen Hüftgelenken oder raumgreifenden Hobbys. Was zählt, sind - womit wir wieder beim Heiraten wären - in erster Linie die inneren Werte.

Und damit sich diese auch uneingeschränkt entfalten können, hat Opel beim Zafira noch mal ordentlich angebaut. 19 Zentimeter wächst der Neue in der Länge, 8 in der Breite. Einen Teil des Karosseriewachstums beanspruchen die gestiegenen Standards beim Fußgängerschutz, der Rest geht aufs Konto des Innenraums. Das Kofferraumvolumen liegt mit 710 bis maximal 1860 Litern 65 bzw. 40 Liter über dem des Vorgängers, die größtmögliche Ladefläche entspricht mit handgemessenen 1,86 m2 der Stellfläche von sechs Waschmaschinen. Zum Vergleich: Der VW schluckt zwar zwischen 695 und 1989 Liter, müsste für Maschine sechs aber noch mal gesondert los.

Bemerkenswert ist insbesondere jedoch die nochmals erweiterte Flexibilität. Sie basiert zwar nach wie vor auf dem Flex7-Sitzkonzept mit zwei Einzelsitzen in Reihe drei, die sich mit zwei Handgriffen ladebodenbündig flachlegen lassen, wurde konzeptionell aber ein bisschen umgekrempelt. Geändert hat man im Wesentlichen zwei Dinge: Zum einen ist für die 7-Sitzer-Konfiguration - im Gegensatz zu beiden Vorgängern - nun Aufpreis zu zahlen. Zum anderen zerteilte man die vormals durchgängige Rückbank in drei individuell verschieb- und faltbare Einzelsitze, die sich optional noch um eine sogenannte Lounge-Funktion ergänzen lassen. Dabei wird die Lehne des Mittelsitzes zur Armauflage, während die äußeren Sessel um je drei Zentimeter nach schräg hinten rutschen und somit den Schulterbereich für die Fondinsassen spürbar aufsäumen.

Überhaupt wirkt der Zafira nun um einiges luftiger als sein stellenweise doch etwas eng geschnittener Vorgänger. Im Klartext: Er ist nicht mehr nur ein Siebensitzer, er lässt sich auch als solcher nutzen. Die Testbesatzung, bestehend aus einem 1,86 Meter großen Fahrer, einem 1,90-Mittelmann und einer mit 1,68 Metern nicht übertrieben kleinen Freiwilligen in Reihe drei, hätte einer spontanen Spritztour jedenfalls protestlos zugestimmt.

Im Touran ist die Stimmung bei Vollbesetzung wegen des gedrungeneren Körperbaus nicht ganz so entspannt. Das hinterste Sitzduo taugt hier höchstens für Kinder, und auch im Fondbereich kann er nicht verschleiern, dass zum Opel einfach ein paar Zentimeter Radstand fehlen. Wirklich ebenbürtig ist er nur auf den vorderen Plätzen, wo VW die geringeren Abmessungen mit einem kompakteren und vor allem klarer gegliederten Armaturenträger kompensiert.

Gerade beim Innenraumkonzept merkt man jedoch, dass so ein Touran - umfangreiche Modellpflege hin oder her - nicht mehr das allerneueste Autos ist. Prinzipiell verfügt er zwar über dasselbe Layout mit zwei optionalen Klappsitzen im Ladeabteil und drei einzeln einstell-, umleg- und - im Gegensatz zum Opel - auch herausnehmbaren Einzelstühlen, doch wirkt deren Zusammenspiel insgesamt nicht ganz so ausgeklügelt. Nicht nur dass sie sich beim Umbauen phasenweise selbst im Weg rumstehen, vor allem lassen sie sich bisweilen nur mit hohem Kraftaufwand verrücken, während im Opel dafür in der Regel die Unterarmmuskulatur genügt. Hinzu kommen praktische Ausstattungsdetails, die VW derzeit noch nicht kontern kann. Darunter zum Beispiel ein Ladesystem mit Befestigungsschienen an der Kofferraumwand, der in den Heckstoßfänger integrierte Fahrradträger, der nun bis zu vier Drahtesel huckepacken kann, oder das FlexRail-System, das den Mittelkonsolenbereich mit diversen, auf unterschiedlichen Ebenen gelagerten Verstaumodulen möbliert.

Gefeilt wurde beim neuen Zafira aber nicht nur an der Ein-, sondern auch an der Ausrichtung. Tourer heißt er nun mit Nachnamen, was edel klingt und ihn vom Vorgänger abheben soll, den sie als stets siebensitzigen Family mittelfristig weiterbauen. Preisliche Unterschiede zwischen den Generationen gibt es überraschenderweise nicht. Beide starten bei 22 950 Euro und rangieren damit 1200 Euro über dem Touran. Wie viel vom Preisdefizit des Zafira Tourer ausstattungsbereinigt am Ende übrig bleibt, wird erst die vollständige Preisliste klären, aus der Opel bisher allerdings noch ein Geheimnis macht.

Bereits fest steht indes, dass VW antriebstechnisch die Nase vorn behält. Zwar verfügen die 1,4-Liter-Turbobenziner (120,140 PS) und die Zweiliter-CDTi des Zafira (110,130,165 PS) nun über Start-Stopp; Basics wie ein Doppelkupplungsgetriebe fehlen bislang jedoch ebenso wie ein Downsizingtriebwerk anstelle des welken 1. 8er-Einstiegsmotors. Vielversprechend liest sich indes der Steckbrief des künftigen Sparmodells ecoFLEX, das ebenfalls bereits auf der IAA debütiert. Es basiert auf dem 130-PS-Diesel und soll im Mittel mit 4,5 Litern auskommen, womit es den bis dato sparsamsten Touran um den entscheidenden Zehntelliter unterbieten würde.

Im Nachkommabereich endet auch der erste Schlagabtausch. Der neue Zafira ist teurer als sein Rivale von VW und technisch einen kleinen Schritt hinterher, sticht ihn mit dem flexibleren Inneren aber am Ende aus. Auch wenn er längst von der Bildfläche verschwunden ist: Gut gemacht, Doktor Braun.

FAZIT

Trotz seines satten Wachstums bleibt der Zafira Tourer beim maximalen Ladevolumen hinter dem VW zurück. Bei Variabilität, Bedien-und Sitzkomfort liegt er nun aber klar vorn. Den Ausschlag geben letztendlich zahlreiche Flexi-Optionen, die man bei VW derzeit nicht bekommen kann.
stefan.helmreich@auto-test.com

ERSTE FAHREINDRÜCKE

Bis zur Unkenntlichkeit mit Tarnfolie beklebt und innen mit dicken Tüchern verhängt, haben wir den Zafira am Polarkreis auf die Piste geschickt. Die ersten Fahreindrücke sind durchaus verheißungsvoll, hat Opel bei seinem neuen Van doch viel Wert auf Sportlichkeit gelegt. Der 1,4 Liter große Turbo-Direkteinspritzer mit 140 PS, der hier unter der Haube steckt, bringt den Zafira flott in Fahrt. Dabei wirkt das Auto handlich und leichtfüßig, obwohl es richtig groß geworden ist, einen höheren Schwerpunkt hat und sicher 1,6 Tonnen auf die Waage bringt. Die Fahrdynamik stimmt in jedem Fall, und dabei ist es erfreulich zu erfahren, dass die sportliche Auslegung des neuen Zafira, der Anfang 2012 seinen Marktstart feiert, nicht zulasten des Komforts geht.

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Zitat:

Original geschrieben von vectoura


...glaubst du im Ernst, dass die Masse der FOH (bzw. der gesamten Vertragshändler/Werkstätten aller Hersteller) bei einem 1-3 Jahren "alten" Fahrzeug mit "normalen Laufleistungen" einen Service nach "Vorschrift" macht?

Ich kann Dich beruhigen, das machen sie (FOH). Wie es allerdings bei freien Werkstätten aussieht weiß ich nicht. Bevor Du weiter fragst, woher ich das habe, das sind meine Erfahrungen.😉

Zitat:

Original geschrieben von vectoura



Zitat:

Original geschrieben von Feivel88


Es gibt Leute, die freiwillig einen Ölwechsel alle 15.000 KM machen. Also ich find die 1 Jahres Regelung in der Hinsicht sinnvoll, dass gerade der vorzeitige Ölwechsel noch keinen Motor geschadet hat. Außerdem ruft mich mein FOH sowieso nach nem Jahr an, wenn der Service ansteht und macht nen Termin aus.. und das ganze unaufgefordert. Von daher mache ich mir einfach keine Gedanken 😉

Wenn Du dafür mit dem Ding 30 mal um die Welt fahren kannst, und der Motor läuft immer noch, dann ist das durchweg gesund und ich denke, gerade weil Opel Qualitätsmäßig aufholen möchte, wurden die Intervalle herab gesetzt auf 1 Jahr. Es ist ja nicht so, dass dort nur Öl gewechselt wird, sondern das Auto einen kleinen Komplettcheck (bremsen, kühler usw.) für um die 210€ inkl. Ölwechsel bekommt. Die große Inspektion wird bei meinem FOH wohl 70 € mehr kosten, meinte er. Das macht dann 490€ in zwei Jahren, das ist vertretbar für einen Mittelklassewagen mit dem Motor.

Und sicherlich der Händler hat auch etwas mehr zum leben.. wobei ich glaube, dass sich die normalen Inspektionen nicht wirklich für den FOH lohnen.

@Feivel88,

glaubst du im Ernst, dass die Masse der FOH (bzw. der gesamten Vertragshändler/Werkstätten aller Hersteller) bei einem 1-3 Jahren "alten" Fahrzeug mit "normalen Laufleistungen" einen Service nach "Vorschrift" macht? Was soll bei so einem Fahrzeug an "Außergewöhnlichkeiten" außer Marderschaden oder Unfalllbeschädigung technisch passieren?

Da schaut der Mechaniker mal kurz mit der Lampe unters Auto, hakt die Positionen auf der Liste ab und nach 20-30 Minuten ist das Auto wieder runter von der Bühne, berechnet werden dir dann je nach Fahrzeug 12-20 AW ( 1 AW= 5 Minuten) und "gut isses".

Es ist technisch problemlos möglich, ein halbwegs modernes Fahrzeug über 2 Jahre für ca. 50.000 KM im normalen Straßenverkehr ohne jegliche Inspektion zu fahren, solange der Motor genug "ordentliches" Öl und Kühlflüssigkeit hat. Ich kenne tatsächlich Leute, welche mit ihrem Firmen-Passat nur alle 2 Jahre zur Inspektion fahren (müssen), das ist kein Thema.

Viele Grüße, vectoura

Sag mal, was für einen Dünnpfiff sonderst Du hier eigentlich ab. Der Masse der Service Betriebe Betrug zu unterstellen ist schon ein starkes Stück. Wie wärs, wenn Du hier mal Deinen Namen und Deine Anschrift postest. Das was Du hier machst hat nichts mehr mit freier Meinungsäußerung zu tun.

Zitat:

Original geschrieben von es.ef



Zitat:

Original geschrieben von vectoura


...glaubst du im Ernst, dass die Masse der FOH (bzw. der gesamten Vertragshändler/Werkstätten aller Hersteller) bei einem 1-3 Jahren "alten" Fahrzeug mit "normalen Laufleistungen" einen Service nach "Vorschrift" macht?
Ich kann Dich beruhigen, das machen sie (FOH). Wie es allerdings bei freien Werkstätten aussieht weiß ich nicht. Bevor Du weiter fragst, woher ich das habe, das sind meine Erfahrungen.😉

Meine Erfahrungen diesbezüglich sind "gemischt" und die diversen Werkstatt-Test von Auto Bild, AMS und Co. bestätigen auch, dass "oft" bis "sehr oft" die Durchsichten nur abgehakt werden.

Ich bin schon direkt nach einer Durchsicht mit über einem Liter (Ausgleichsbehälter leer!) Kühlwasserverlust vom Hof gefahren, ein anderes Mal mit defekter Servolenkung und einmal mit defekten Sitz. je länger ich nachdenke, um so mehr derartiger "Service-Erlebnisse" kann ich erzählen...bringt aber nichts.

Die Menschen und auch die FOH sind eben "verschieden"...

Viele Grüße, vectoura

@ all
Sagt mal das ist doch wohl nicht euer Ernst!
Ihr streitet hier über "gefühlte" 120€ im Jahr und kauft/least euch ein Auto mit mindestens 22000€ (meistens sogar über 35.000€)
Hallo!!!! 22.000 € !!!
Ja gehts noch????
Ich würde euch ja glatt einen Dachia Duster empfehlen da habt Ihr den Service für weitere 20 Jahre inklusive!! und das Ganze ist noch ohne Verzinsung gerechnet!!! Preisgleich!! mit 400 € im Jahr!!!

Das ist Peinlich!!!

BTT

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Zitat:

Original geschrieben von Marco0174


@ all
Sagt mal das ist doch wohl nicht euer Ernst!
Ihr streitet hier über "gefühlte" 120€ im Jahr und kauft/least euch ein Auto mit mindestens 22000€ (meistens sogar über 35.000€)
Das ist Peinlich!!!

In der Tat! Also ich berappe gerne die 180,- bis 250,- Euro im Jahr, damit es meinem Auto für 41.000,- Euro gut geht. Aber einigen geht es wohl wieder mal um die Sache (Opel-VW) selbst.

Ralo,
der das auch mega peinlich findet

Zitat:

Original geschrieben von Corsa ABCD



Zitat:

Original geschrieben von vectoura


@Feivel88,

glaubst du im Ernst, dass die Masse der FOH (bzw. der gesamten Vertragshändler/Werkstätten aller Hersteller) bei einem 1-3 Jahren "alten" Fahrzeug mit "normalen Laufleistungen" einen Service nach "Vorschrift" macht? Was soll bei so einem Fahrzeug an "Außergewöhnlichkeiten" außer Marderschaden oder Unfalllbeschädigung technisch passieren?

Da schaut der Mechaniker mal kurz mit der Lampe unters Auto, hakt die Positionen auf der Liste ab und nach 20-30 Minuten ist das Auto wieder runter von der Bühne, berechnet werden dir dann je nach Fahrzeug 12-20 AW ( 1 AW= 5 Minuten) und "gut isses".

Es ist technisch problemlos möglich, ein halbwegs modernes Fahrzeug über 2 Jahre für ca. 50.000 KM im normalen Straßenverkehr ohne jegliche Inspektion zu fahren, solange der Motor genug "ordentliches" Öl und Kühlflüssigkeit hat. Ich kenne tatsächlich Leute, welche mit ihrem Firmen-Passat nur alle 2 Jahre zur Inspektion fahren (müssen), das ist kein Thema.

Viele Grüße, vectoura

Sag mal, was für einen Dünnpfiff sonderst Du hier eigentlich ab. Der Masse der Service Betriebe Betrug zu unterstellen ist schon ein starkes Stück. Wie wärs, wenn Du hier mal Deinen Namen und Deine Anschrift postest. Das was Du hier machst hat nichts mehr mit freier Meinungsäußerung zu tun.

Solche Leute mit aggressiver Haltung wie du sind bei mir genau an der richtigen Adresse. Lies dir mal die einschlägigen Werkstatt-Tests der letzten Jahre in diversen Fachzeitschriften durch und dann sage "uns", wie du die dort in der Masse eben nicht korrekten Ergebnisse (die Werkstatt, welche nach Servicevorgabe eine Inspektion macht, KANN keinen der üblicherweise eingebauten "Mängel" übersehen...!) interpretierst.

Und übrigens, bevor du mir unterstellst, ich würde behaupten, dass die Masse der "Service Betriebe" betrügen würde, solltest du dich kundig machen, was "Betrug" im juristischen Sinne überhaupt ist.

Eine "mangelhafte" bzw. mangelhaft ausgeführte Inspektion jedenfalls ist kein "Betrug".

Also...immer schön "sachlich" bleiben...

Viele Grüße, vectoura

Zitat:

Original geschrieben von vectoura



Und übrigens, bevor du mir unterstellst, ich würde behaupten, dass die Masse der "Service Betriebe" betrügen würde, solltest du dich kundig machen, was "Betrug" im juristischen Sinne überhaupt ist.

KLUGSCHEISSER!

Zitat:

Original geschrieben von Marco0174


@ all
Sagt mal das ist doch wohl nicht euer Ernst!
Ihr streitet hier über "gefühlte" 120€ im Jahr und kauft/least euch ein Auto mit mindestens 22000€ (meistens sogar über 35.000€)
Hallo!!!! 22.000 € !!!
Ja gehts noch????

Wenn die 120€ belanglos sind und gerne für eine überflüssige Inspektion bezahlt werden, dann verstehe ich nicht, wieso hier die gleichen Leute ein Problem haben, dem Autohaus 20€ für einen Werkstattersatzwagen in die Hand zu drücken. Ich habe den Eindruck, hier wird mal wieder mit zweierlei Maß gemessen😕😕😕

Sooo und gleich bremst ein Mod den Blödsinn den Ihr gerade Verzapft bestimmt aus und alle Welt reibt sich die Hände über die kindischen Opeljünger!
Auf solche Munition warten doch nur einige!
Ihr seid doch wissend genug um euch solche Schoten zu verkneifen.
man,man,man....

Zitat:

Original geschrieben von Maxjonimus



Wenn die 120€ belanglos sind und gerne für eine überflüssige Inspektion bezahlt werden...

Hä? Wer sagt denn, dass die überflüssig ist? 😕

Zitat:

Wenn die 120€ belanglos sind und gerne für eine überflüssige Inspektion bezahlt werden, dann verstehe ich nicht, wieso hier die gleichen Leute ein Problem haben, dem Autohaus 20€ für einen Werkstattersatzwagen in die Hand zu drücken. Ich habe den Eindruck, hier wird mal wieder mit zweierlei Maß gemessen😕😕😕

na darauf habe ich ja gewartet!!

Maxi, der sich mit Opel besser auskennt wie der Hersteller selbst, hat festgestellt (ist ohne Beweis gültig) das die Inspektionen bei Opel überflüssig sind!

Maxi ... Danke!! einen größeren Qualitätsbeweis konntest Du nicht erbringen!!!
Ich habe ein Auto gekauft das die Inspektionen eigentlich gar nicht nötig hat!!!
Und nur der FOH will die Welt täuschen (da Opel ja gar nicht den Bedarf dieser Perfekten Autos decken kann) und verschreibt deshalb irgendwelche Inspektionen!
Na Super!

Nebenbei sind ja die Motoren von Opel ziemlich alt was ja darauf schließen lässt das damit genügend Erfahrungen existieren und man sich die Wartung auch sparen kann. (Diese Meinung wurde versucht mir zu suggerieren)

Also ich muss mal eine Lanze für die FOHs brechen. Meine Durchsichten wurden, sagen wir mal, von einem unabhängigen Institut, überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass meistens alle Punkte abgearbeitet wurden. Die FOHs sind sich dessen auch bewusst, dass ein einfaches Abhaken böse Konsequenzen haben kann. Schwarze Schafe gibt es überall. Allerdings ist es auch einfach, nach Checkliste alle Punkte abzuarbeiten. Das würde sogar ich schaffen.
Das einzige, was ich den FOHs vorwerfen kann, ist die Inkompetenz bei der Mängelsuche. Hier stellt man schnell fest, dass die verbaute Technik teilweise noch gar nicht beim Service bekannt ist. Dann gibt es teure TryandError- Analysen, wo der Kunde aufgrund der Rechnungen eine lange Nase hat. Deswegen geht man lieber gleich zu Bosch, die wissen wenigstens, wie ein Opel-Diesel funktioniert.

Zitat:

Original geschrieben von Marco0174


Maxi, der sich mit Opel besser auskennt wie der Hersteller selbst, hat festgestellt (ist ohne Beweis gültig) das die Inspektionen bei Opel überflüssig sind!

Ich halte eine Inspektion nach 10.000 gefahrenen Kilometern tatsächlich für überflüssig, selbst bei einem Opel😉

Nicht ohne Grund ist der TÜV für Neuwagen auf 3 Jahre vergeben, weil man annehmen können sollte, dass ein Neuwagen 3 Jahre ohne Beanstandungen schafft. Warum dann aber schon nach wenigen tausend Kilometern eine Inspektion fällig sein soll, erschließt sich mir nicht.

Daher habe ich "überflüssig" geschrieben. Denn, und das wird mir hier sicherlich jeder bestätigen, Opel sind ja nicht von minderer Qualität als ein VW, Skoda, Seat oder Audi. Also sollte ein Opel auch zwei Jahre / 30.000km ohne Inspektion auskommen. Oder?

Zitat:

Original geschrieben von Maxjonimus



Zitat:

Original geschrieben von Marco0174


Maxi, der sich mit Opel besser auskennt wie der Hersteller selbst, hat festgestellt (ist ohne Beweis gültig) das die Inspektionen bei Opel überflüssig sind!
Ich halte eine Inspektion nach 10.000 gefahrenen Kilometern tatsächlich für überflüssig, selbst bei einem Opel😉
Nicht ohne Grund ist der TÜV für Neuwagen auf 3 Jahre vergeben, weil man annehmen können sollte, dass ein Neuwagen 3 Jahre ohne Beanstandungen schafft. Warum dann aber schon nach wenigen tausend Kilometern eine Inspektion fällig sein soll, erschließt sich mir nicht.

Daher habe ich "überflüssig" geschrieben. Denn, und das wird mir hier sicherlich jeder bestätigen, Opel sind ja nicht von minderer Qualität als ein VW, Skoda, Seat oder Audi. Also sollte ein Opel auch zwei Jahre / 30.000km ohne Inspektion auskommen. Oder?

Meine Rede seit ...langem.

Viele Grüße, vectoura

Zitat:

Original geschrieben von Maxjonimus



Zitat:

Original geschrieben von Marco0174


Maxi, der sich mit Opel besser auskennt wie der Hersteller selbst, hat festgestellt (ist ohne Beweis gültig) das die Inspektionen bei Opel überflüssig sind!
Ich halte eine Inspektion nach 10.000 gefahrenen Kilometern tatsächlich für überflüssig, selbst bei einem Opel😉

Das ist ja schön für Dich, solltest Du aber besser den Fachleuten überlassen.

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