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(Beruf) LKW Führerschein und dann?

Themenstarteram 26. September 2005 um 20:20

Hallo zusammen,

ich überlege mir schon seit geraumer Zeit einen LKW Führerschein zu machen. Vorerst Klasse C. Vorallem um beruflich fexibler zu sein. Bin Kaufmann, also eine gaaanz andere Richtung ;)

Mich interessiert deshalb, wie es momentan auf dem Arbeitsmarkt aussieht. Wäre ja kein gelernter Berufskraftfahrer sondern Quereinsteiger. Hat man da eine Chance?. Nochmal 3 Jahre Ausbildung möchte ich mir wirklich nicht mehr antun =).

Gibt es noch Unternehmen, die den Führerschein bezahlen?

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54 Antworten

Du Glücklicher :)

Ist aber eher die Ausnahme. Viele Fahrer, das fängt bei uns in der Firma ja schon an, müßen sich durch den alltäglichen Fahrerstress durchschlagen. Heute Morgen z.b kam ich an eine Abladestelle wo die Hofeinfahrt die ziemlich steil Bergab geht. Schnee geräumt oder Salz gestreut, Fehlanzeige! Ich mußte erstmal den Hausmeister suchen der genüßlich in seinem "Büro" an seiner Kaffeetasse nuckelte. Alles in allem verlor ich ca. 1Std mehr als normal auf dieser Tour. Das hatte wiederum zu Folge, das ich bei der 4. Abladestelle die vorgegebene Lieferzeit verpaßte. Die Chefin von diesem Lokal ließ mich nicht mehr rein, weil eine geschlossene Gesellschaft am Feiern war.

 

Ich habe keinen Grund Dir hier Märchen zu erzählen, aber ich glaube die meisten LKW Fahrer mit Kundenkontakt haben ähnliche Probleme. Wenn Dir es besser ergeht, dann freu Dich und sei zufrieden, nicht allen geht es so gut wie Dir :D

Guten Rutsch an alle hier :)

MfG, Ingo

Führerschein machen

 

Hallo Zusammen ,

Also zuerst ein möchte ich wissen wo ihr das her habt das die Spedition Ullrich so Schlimm ist.

Denn die Gerüchte Küche sagt viel wenn der Tag lang ist.

Dann zu der Ausbildung oder dem Führerschein.

Also laut meiner Erfahrung gibt es beim Arbeitsamt schlechter eine Finazierung, das wollte ich nehmlich auch machen und hat nicht geklabt. Wenn es klapen soll kommt es dabei auf das Bundesland an denn die werden merkwürdiger weiße anders Bezuschußt.

Dann kommt es darauf an wann du eine Finanzierung beantragst am besten ende des Jahres weil dann alle Bundesländer Ihre rest Gelder die sie noch haben raus schiesen müssen denn sonst bekommen sie keine neue oder eine zu geringe neu bezuschusung.

Und dann ist noch dein Beruflicher Werdegang maßstäbig also was man vorher Gearbeitet hat. So habe ich das alles mit erlebt.

So nun zu ullrich erst mal kann ich nur sagen völliger Quatsch was so Erzählt wird, denn die Weiterbildung zum Speditionsfahrer ist sehr gut. Nach ca. 12 bis 16 Wochen hast du dein C und CE lapen desweiterren machst du lehrgänge also deinen ADR basiskurz der ja sehr wichrig ist heut zu tage , dann bekommst du den aufbaukurs Klasse 7 und einen Staplerschein. Dann macht man ein Praktikum und man endscheidet selber ob man anfängt oder nicht. So und wenn man anfängt wird man nicht gleich auf die große weite Welt los gelassen sonder man fährt mit einem Erfahrenem Fahrer mit aber für eine sehr gute bezahlung. Das kann ich sagen weil ich schon bei viellen anderen war und wollte fahrer und habe mir erst mal angeschaut wie die Lenkzeiten Ruhezeiten Schichtpausen Urlaub und schlieslig das gehalt ausschaut. Wenn ich nun Vergleiche kann ich nur sagen keiner ist besser als der andere. Fernfahrer ist kein leichtes ding man hat auch meistens 40 bis 44 Tonen Verantwortung zu tragen. So nun wollte ich noch anmerken wenn man noch nie gefahren ist oder die kleinen 3,5 oder 7,5 toner vorher dann finde ich das Erfahrungsgemaß besser wenn man erst mal mit einem Fahrer mit fährt. So wenn Ihr noch fragen habt Schreibt mir einfach entweder hier bei moertalk oder unter brunnenmaster@freenet.de

Spedition

 

was ich noch schreiben wollte also diese ganze geschreibe mit 3200 brutto und Spessen man muß der cheff viel geld verdienen also das kann auf keinen fall sein vielleicht im fernverkehr und dann mit der viel Fahrzeit.

Desweiterren weiß ich nicht wo Ihr das her habt bei Ullrich arbeiten eigenlich gar keine Russen oder Türcken , ja klar es gibt immer welche aber das ist in jeder Firma so und der Lohn ist nun Wirklich mehr als 1200 brutto aber wesentlich mehr .

Der Spruch passt aber bei Firma Scharf in Kassel.

.....so,nu misch ich mich auch mal ein!!

Alle hier gemachten Aussagen zu Ullrich/Scharff sind im gröbsten zutreffend.Ich habe einen Kollegen der "damals"aussm "Osten" rübermachte und dann in Ermangelung anderer Arbeit bei Ullrich angeheuert hat.Dort hat er sämtliche Scheine bezahlt bekommen und ist dann mehrere Monate gefahren.....und auch gleichzeitig hinter seinem"Lohn" hergerannt....is dann gewechselt zu Scharff,und da wars genauso....

....ihr glaubt gasrnicht was er mir für Geschichten erzählt hat,das würde n Buch füllen...

 

Gruss

am 21. Januar 2007 um 18:52

Hallo,

nun mal ein neuer hier am schreiben.

Ich habe genau 6 Monate zur überbrückung im Fernverkehr und dann haben mich sehr viele Schutzengel gerettet. Ich hatte sehr viel Glück im Unglück. Jeder der Fahren will sollte sich im klaren darüber sein, das jeder Tag der letzte sein kann. Denn das Klischee vom Trucker kann man vergessen. Soetwas gibt es schon sehr lange nicht mehr. Es gibt noch Familienunternehmen wo der Fahrer nicht nur eine Nummer ist, aber in den großen Speditionen ist der Fahrer Humankapital. Er ist nur da um der Firma viel Geld zu verdienen. Und so wird mit einem auch Umgegangen.

Wer meint als Fahrer heute neu einsteigen zu müssen, der sollte gut auf den Rat der "Alten Hasen" hören und die Finger von Firmen lassen, die schon in Verruf geraten sind.

Du investierst dein Geld in den Führerschein und bist ihn dann nach 12 Monaten wieder los. Das geht sehr schnell. Zweimal falscher Abstand, falsche Ladungssicherung, eine Fahrzeitüberschreitung und einmal zu schnell und du kannst dich von deinem Führerschein verabschieden.

Nun habe ich viel geschrieben und was wollte ich sagen? Überlege es dir gut, bevor du LKW-Fahrer wirst.

Gruß Ronald

Zitat:

Original geschrieben von meramdo

Zweimal falscher Abstand, falsche Ladungssicherung, eine Fahrzeitüberschreitung und einmal zu schnell und du kannst dich von deinem Führerschein verabschieden.

Zunächst einmal herzlich willkommen im Forum.

Daß man (auch als Neuling) regelkonform fährt und die Sicherheitsbestimmungen einhält, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit darstellen.

am 21. Januar 2007 um 19:03

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Zunächst einmal herzlich willkommen im Forum.

Daß man (auch als Neuling) regelkonform fährt und die Sicherheitsbestimmungen einhält, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit darstellen.

Hallo,

besten Dank für deine Begrüßung.

Sicher gehe ich davon aus, das jeder Fahrer sich an die StVO hält. Aber leider sehen es die Disponenten öfter anders.

Ich wollte keinem unterstellen das er es nicht so macht. Das Problem ist doch, das eine Newbie nicht mal einfach so nein sagen kann. Das ist schlimm, aber es ist sehr oft so.

Gruß Ronald

Zitat:

Original geschrieben von meramdo

Das Problem ist doch, das eine Newbie nicht mal einfach so nein sagen kann. Das ist schlimm, aber es ist sehr oft so.

Gruß Ronald

Mein Chef z.B. sucht immer noch händeringend GUTE Fahrer. Und angeblich geht es in Deutschland auch schon los, daß die Speditionen Probleme haben, gute Fahrer zu finden. Und wenn das stimmt, wird sich ein Chef bald zweimal überlegen, ob er einen fähigen Fahrer den Laufpass gibt, nur weil er seine Pause einhält.

Ab dem 11.04.2007 greift ein neues Gesetz, welches den Disponenten dazu verpflichtet, die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer zu kontrollieren, und zwar mit allen möglichen Mitteln.

Mein Disponent ruft mich an und fragt mich, wieviele Fahrstunden ich noch zur Verfügung habe. Und danach wird disponiert. Wie oft höre ich bei Ladestellen deutsche Kollegen, die schon wissen, was sie morgen oder übermorgen für Touren haben. DAS KLAPPT NICHT! Weil kein Mensch vorhersagen kann, wie lange das Laden/Entladen wirklich dauert und ob noch andere Probleme auftauchen (Panne/Unfall).

Bei uns werden am späten Nachmittag die Touren für den nächsten Tag disponiert. Und zwar dann, wenn man ziemlich genau abschätzen kann, wann welcher LKW abends wo zum Stehen kommt.

Gruß Christian

am 21. Januar 2007 um 19:15

Hallo Christian,

genau so sollte das auch sein. Das geht aber nur, wenn der Fahrer keine Terminfracht hat, also zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sein muss. Aber auch das gibt es und nicht selten. Und dann werden oft genug die Fahr- und Pausenzeiten gedehnt und eingestrichen. Kommt dann noch ein Unfall oder eine Panne dazu, dann siehst es sehr schlecht aus.

Es freut mich für dich, das du eine so gute Firma hast. Denn nur so kommst du auch zu deinen Pausenzeiten.

Gruß Ronald

Zum Thema Termin:

Ich habe auch oft genug Abladetermin. Ich fahre Tankcontainer im Kombi-Verkehr (Strasse-See und Strasse-Schiene).

Wenn ich z.B. um 9 Uhr Termin habe, aber erst um 11 Uhr da sein kann, dann ruf ich halt morgens um 8 bei uns in der Firma an und sage Bescheid. Und die informieren den Kunden. Und dann komm ich halt 2 Stunden später. Und wenn diese 2 Stunden so schlimm für den Kunden sind, dann soll er sich sein Zeug einen Tag eher anliefern lassen. Ich habe in den fast 6 Jahren, die ich jetzt in der Firma bin, noch nie ernsthafte Schwierigkeiten gehabt, wenn ich mal irgendwo ein paar Stunden zu spät war. Hauptsache, man informiert den Kunden rechtzeitig. Dann weiß er, wo er dran ist und kann sich darauf einstellen.

Gruß Christian

am 21. Januar 2007 um 19:57

Hallo,

bei euch geht das, bei uns sind es sehr oft Montage- oder Krantermine. Und da kann man das nicht so machen. Sicher wird durch die Dispo der Kunde informiert, aber meist ist es dennoch eine hin und her.

Gruß Ronald

Aber deswegen Lenkzeiten überziehen?

Letztes Jahr hatten wir einen Container, der dringend nach Südfrankreich musste (der wurde versehentlich auf ein falsches Schiff geladen und landete so in Rotterdam statt in Le Havre :D).

Da hat mein Chef gesagt, daß der Termin nicht zu realisieren ist. Das End vom Lied war, daß mein Chef ein paar Euros mehr für die Tour bekommen hat und ein LKW mit 2 Mann Besatzung losgeschickt wurde.

Mein Chef kann es sich nicht leisten, an den Lenk- und Ruhezeiten zu tricksen. In Holland werden die Speditionen regelmäßig(!) überprüft. Das sieht dann so aus, daß 6-8 Leute vor der Tür stehen und keiner der Mitarbeiter mehr "den Saal verlässt". Und dann werden alle Tachoscheiben auf links gedreht.

Bei bestimmten Speditionen werden da schnell 60-80.000 EUR Bussgelder fällig, die der Chef bezahlen darf.

am 21. Januar 2007 um 20:41

so, will mich jetzt auch mal zu wort melden!

bei uns in der firma wird nicht unbedingt drauf geachtet welcher fahrer schon wie lange unterwegs ist usw. aber wenn der fahrer sagt das er pause machen muss, dann bleibt er stehen und gut ist, bei uns herscht kein großer druck von oben, klar manchmal wirds von der zeit eng, aber wer hier will über jemanden richten der vielleicht 30min über der schichtzeit ist, aber dafür seine ware losgeworden ist??

fahre eigentlich nur fernverkehr, habe vorher was anderes gelernt, in der ausbildung meinen führerschein gemacht und nach knapp 3 monaten arbeitlosigkeit hat mir die firma eine chance gegeben, habe mich bewährt und bin jetzt knapp 1 jahr da!

klar suchen firmen nach guten fahrern, aber warum auch nicht? ihr wolltet doch auch die besten leute haben oder nicht??

wer seine sache gut macht, bekommt freiräume, wer immer was versaut wird bei einer firma nicht alt. und es ist egal ob als fahrer oder als lackierer

wem es gefällt lkw zu fahren, wer mit der zeit klar kommt, der soll es machen oder zumindest mal ausprobieren, wer es sich nicht vorstellen kann soll was anderes machen.

es kann dir keine richtige tips geben, jeder sieht die sache anders

lkw-fahrer ist heute weitaus mehr, als nur einen lkw von a nach b zu bewegen.

ich schreibe meine cmr meistens selbst, man muss wissen, welche zolldokumente man wo braucht u.s.w.

fahrer, die GERNE ihren job machen und bereit sind sich fortzubilden (adr u.s.w.) werden auch weiterhin gute chancen haben einen anständigen job zu bekommen.

ich habe schon fahrer gesehen, die gesagt haben: nein, mit einem automatik-lkw fahre ich nicht. das kann ich nicht.

oder: wie, ein digitaler tacho. da weiß ich nicht, wie das funktioniert.

sorry, aber bei so einer einstellung einen super-lohn zu fordern, halte ich für ziemlich fragwürdig.

am 23. Januar 2007 um 22:35

Will dir jetzt den Traum vom fahren nicht kaputt machen. Aber ich mache gerade die Umschulung zum BKF. Und mein Fahrlehrer hat mir gesagt das ab 2009 oder so nur noch BKF eingestellt werden dürfen. Das würde so viel bedeuten, hat er gesagt, dass die ganzen die jetzt nur den Führerschen machen, die das nicht mehr machen dürfen. Allerdings werden die ganzen Fahrer die auch schon Jahre lang fahren nicht bestraft. Und dürfen weiter hin den Beruf nachgehen.

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