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Themen, die mich bewegen - mit Schwerpunkten und auch bunt gemischt

30.04.2022 15:52    |    notting    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Elektronik, Experimentieren, Mechatronik, Robotik

Mit was für Experimentierkästen hast du in deiner Kindheit/Jugend gespielt und was bist du geworden?

Logo Wie Kindern und Jugendlichen Mechatronik bzw. Robotik nahebringen?Logo Wie Kindern und Jugendlichen Mechatronik bzw. Robotik nahebringen?

Hallo!

 

In meinem letzten Blog-Artikel habe ich darüber gesprochen, was es für E-Auto-relevante Berufe gibt. Heute geht’s darum, wie man evtl. Kindern und Jugendlichen Mechatronik, Programmierung & Co. nahebringen kann, damit sie sich später evtl. für E-Auto-relevante Berufe interessieren. D.h. ich richte mich hier nicht nur an die Kinder und Jugendlichen selbst, sondern auch an die Eltern, Großeltern und Onkel und Tanten, die möglicherweise das dafür nötige Material mitfinanzieren würden.

 

Was ist Mechatronik?

Mechatronik ist ein Kunstwort aus Mechanik und Elektronik. In Mechatronik-Berufen (egal ob duale Ausbildung oder Studium) geht es um die Schnittstelle zwischen Mechanik und Elektronik. Also z. B. eine Elektronik steuert einen oder mehrere Motoren so an, dass er die richtigen Bewegungen vor und zurück macht, damit die Mechanik etwas sinnvolles tut. Z. B. stellen wir uns eine Waschmaschine vor. Die hat verschiedene Pumpen und Ventile, damit im richtigen Moment Wasser mit oder ohne Waschmittel kommt bzw. das Abwasser abgepumpt wird. Auch hat sie einen Motor um die Wäsche im Wasser zu bewegen bzw. das Wasser aus der Wäsche rauszuschleudern, eine Sperre z. B. für die Tür und oft auch eine elektrische Heizung.

Sie hat auch eine Steuerelektronik, damit man per Knopfdruck verschiedene Programme starten kann.

Was die Mechanik angeht, muss man auch darauf achten, dass sie so konstruiert ist, dass sie sich z. B. im Schleudergang durch die Kräfte des Motors nicht selbst zerlegt.

In diesem Dunstkreis sind auch Mechatroniker unterwegs. Oder auch als Wartungsleute von Produktionsanlagen. Denn Elektroniker haben nur begrenzt Ahnung von Mechanik und Mechaniker kriegen oft schon Panik, wenn ein E-Motor mehr als 2 Anschlussadern hat ;-)

Früher hat man sowas zwar auch ohne Leute mit einem offiziellen Beruf mit „Mechatronik“ im Namen hinbekommen. Aber es waren gerade in nicht so einfachen Fällen wohl oft eher langwierige Diskussionen, bis sich die Leute aus diesen beiden doch sehr unterschiedlichen Welten verstanden haben.

 

Aber auch ein Mechatroniker braucht die selben Elektronik-Grundlagen wie ein Elektroniker. Und auch immer mehr Elektroniker brauchen Programmier-Kenntnisse. Deswegen werden ich nicht nur Vorschläge bringen, die explizit auf Mechatronik abzielen, sondern auch auf „reine“ Elektronik- und Programmier-Grundlagen.

 

Man kann es nicht erzwingen und es muss altersgerecht sein

Möchte an dieser Stelle davor warnen zu glauben, dass man einem Kind oder Jugendlichen irgendwas schenken kann, wodurch es plötzlich riesiges Interesse dafür entwickelt. Man muss mit dem zu Beschenkenden unbedingt vorher reden. Das gilt insb. auch, wenn es sowas in der Art schon hat. Dazu später mehr.

Es gibt von den Herstellern meistens auch Altersempfehlungen. Diese würde ich nur unterschreiten, wenn man weiß, dass das Kind sich sehr dafür interessiert und geistig so weit ist. Idealerweise gibt’s auch einen kompetenten Elternteil oder sonstige Verwandte und Bekannte, die bei Bedarf helfen können.

Bei deutlicher Überschreitung der Altersempfehlung könnte das Produkt uninteressant sein, weil es zu sehr für Kinder geschrieben wurde, die auch gewisse Inhalte in der Schule noch nicht hatten, wodurch die Erklärungen nicht so tiefgehend sind.

 

Was mache ich, wenn ich noch mehr Fragen habe?

Evtl. gibt in der Verwandtschaft oder im Bekanntenkreis jemand, der sich mit Elektronik auskennt. Ggf. auch versuchen mit einem örtlichen Repaircafe Kontakt aufzunehmen.

 

Was gibt’s grundsätzlich für Produkt-Arten, die hierfür interessant sind?

 

Bausätze:

Vorteil: Günstig, oft gut mitnehmbar (wobei man extrem aufpassen muss, die z. T. kleinen Teilen nicht zu verlieren), oft ein zur Funktion passendes Gehäuse.

Nachteil: Sie haben meist nur genau eine Funktion und vor allem kaum Erklärungen z. B. zu elektrotechnischen Grundlagen. Für manche Bausätze benötigt man einen Lötkolben. Gibt aber auch viele Elektronik-Bausätze die nur zum Stecken sind. Wenn die Funktion nicht regelmäßig gebraucht wird, wird das schnell im Zimmer verstauben.

 

Kleine Experimentierkästen:

Vorteil: Nicht so teuer wie große bzw. „professionellere“ Experimentierkästen und auch handlicher zum Tragen. Höhere Wahrscheinlichkeit, dass ein gutes Handbuch mit guten Erklärungen dabei ist.

Nachteil: Z. T. nur eine sehr eingeschränkte Anzahl von Versuchen.

 

Große bzw. „professionellere“ Experimentierkästen:

Vorteil: Hier findet man am ehesten gute Handbücher mit guten Erklärungen und viele abwechslungsreiche Experimente.

Nachteil: Teuer und oft auch groß, nicht gut mitnehmbar, wenn kleine Teile drin sind muss man eben sehr aufpassen, dass sie nicht verloren gehen.

 

Fazit: Bausätze sind um z. B. Elektronik-Grundlagen zu lernen eher ungeeignet. Sie sind eher ein Spielzeug an dem man sich zudem meist schnell sattgesehen hat als dass es etwas ist, wodurch man etwas lernen kann. Man kann aber nicht ausschließen, dass sie die Lust auf einen Experimentierkasten wecken.

Zu meiner Experimentierkasten-Zeit bot z. B. Kosmos sowohl für Elektronik als auch für Chemie eine jeweils 4stufige Experimentierkasten-Reihe an. Zwischen einem Karton, in dem nur die erste Stufe bis alle 4 Stufen drin ist, gab es alles. Und man konnte auch Stufe 2-4 als einzelne „Upgrades“ kaufen. Dadurch war es egal wieviel Stufen im „Grundpaket“ waren, man könnte die fehlenden Stufen einzeln dazukaufen und es gab keinen Unterschied zum Karton mit den Komplettpaket mit allen 4 Stufen. Hatte z. B. ein „Grundpaket“ mit den ersten 2 Stufen als Gebrauchtware bekommen und zu späteren Anlässen jeweils das nächste Upgrade schenken lassen bzw. auch mit Geschenk-Gutscheinen finanziert.

 

Leider habe ich solche „upgradebaren“ Elektronik-Experimentierkästen nicht mehr gefunden. Allerdings kann es ich es irgendwo auch nachvollziehen:

  • Viele Dinge wofür man früher aus mehreren Bauelementen etwas zusammengebaut hat wie z. B. ein Monoflop (z. B. Treppenhausbeleuchtung wo das Licht nach 1x drücken eingeschaltet wird und wenn man eine Weile nicht drückt ausgeht), eine „Blinkschaltung“ oder eine Geräuscherzeugung (Alarmton, „Dampflok-Geräusch“, ...) programmiert man heute in ein paar Zeilen Code und benutzt einen entsprechenden Ausgang.
  • Analoges Mittelwellen-Radio ist in Deutschland um einen Schwingkreis zu demonstrierten, der keine Batterie/Netzteil brauch, ist schon länger praktisch tot. Analoges Ultrakurzwellen-Radio bald auch. Digitalradio ist mit viel Programmieraufwand verbunden bzw. da gibt’s eher fertige Bausteine bzw. Programm-Bibliotheken, wo man leider nicht so tief reinschauen kann, was passiert. Sonst bräuchte man z. B. einen fertigen zertifizierten FM-Transmitter. Den praktischen Sinn von sowas kann man aber nur mit den passenden Radiosendern gut vermitteln.
  • Logische Verknüpfungen wie UND, ODER und NICHT mit Hilfe von reinen Logik-ICs zu zeigen ist zwar nett und gab’s auch in meinem Experimentierkasten in der (zweit-?)höchsten Stufe. Geht aber an sich auch per Programmierung. Und schon Dinge wie „Wie wandle ich binär nach 7-Segmentanzeige um?“ arten immer in einen komplexen Verhau an vielen Drähten und Logik-ICs aus. Das hat man damals nur im Technischen Gymnasium oder während eine Berufsausbildung mit Elektronik-Kenntnissen gehabt. Geschweige denn dass man eine kleine ALU in einem allg. Elektronik-Experimentierkasten findet wo demonstriert wird was in Mikroprozessoren logisch abläuft.

 

Dadurch sind viele Elektronik-Experimente von damals nur noch bedingt sinnvoll bzw. bedingt sinnvoll durchführbar.

 

Kontaktsystem-Arten von Elektronik-Experimentierkästen

Es gibt verschiedene Kontaktsystem-Arten in Elektronik-Experimentierkästen mit unterschiedlichen Vor-/Nachteilen. Ich kenne die folgenden Arten:

 

Breadboard, auch Steckplatine genannt:

Bild siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Steckplatine

Das ist ein Plastikteil mit vielen Löchern mit Steckkontakten drin (kein Löten erforderlich), die nach einem gewissen Schema untereinander elektrisch verbunden sind. Sowas wurde in der Vergangenheit auch für Testaufbauten in der professionelle Elektronik-Entwicklung verwendet und von Amateuren sowieso, deswegen wird es eher in größeren Stückzahlen hergestellt, was den Preis senkt.

Derartige Experimentierkästen habe ich aktuell z. B. bei Franzis entdeckt (in der Kategorie „Maker“). Beide scheinen aber nicht aufeinander aufzubauen, sondern sind zwei völlig getrennte Sets bzw. Elektronik-Bereiche.

 

Vorteile: Billig, da eben nicht nur für die paar Experimentierkästen produziert wird. Passende elektronische Bauteile von der Stange sind bei den übl. Elektronik-Versendern zu bekommen und können direkt eingesteckt werden. Da alles relativ eng beieinander platziert werden kann, hat man meist auch Platz z. B. für mehrere (z. B. Logik-)ICs (mein Experimentierkasten sah nur eines vor) und die Schaltung wird allgemein nicht so groß.

 

Nachteile: Man muss weil’s so eng zugeht stärker aufpassen, dass es keine unerwünschten elektrischen Verbindungen gibt. Man muss die Drähte immer passend zu den gewünschten Abständen biegen, ist etwas Arbeit. Der Stromverlauf kann etwas schwerer nachvollziehbar sein. Auch weil durch das Breadboard Umwege für den Strom nötig sein können.

Wenn Drehregler und Lautsprecher nicht in einer Art Gehäuse fixiert sind, lösen sich die Drähte bei Benutzung der Drehfunktion oder des Gewichts gerne aus der Schaltung. Im schlimmsten Fall geht was kaputt.

Man sieht die Schaltungssymbole nur im Handbuch.

Eher für ältere Kinder bzw. Fortgeschrittene.

 

 

Experimentierbrett mit Steckfedern:

Gab’s z. B. bei Kosmos Ende der 1980er bis Anfang oder Ende der 1990er Jahren sowohl in kleineren als auch größeren Experimentierkästen die irgendwas mit Elektrotechnik zutun hatten. Hat eine leichte Ähnlichkeit zu Breadboards. Das Experimentierbrett hat viele durch Plastik voneinander getrennte rechteckige und geschätzt 1-2cm tiefe Löcher. Dort werden die sogenannten Steckfedern eingesteckt. Das sind speziell gebogene Bleche. Wenn sie im Experimentierbrett stecken, sieht man von oben nur noch ein Metallblech mit 4 Löchern, in die man Drähte und somit auch „klassische“ Widerstände & Co. einstecken kann. Der Rest vom Blech ist auf der Unterseite so gebogen, dass es auch bei dünneren Drähten für diese Anwendungen genügend Kontakt gibt.

 

Vorteile: Die Schaltungen ganz so filigran wie auf einem Breadboard. Die Schaltungen sind darauf ausgelegt, dass alle Widerständen, (Elektrolyt-)Kondensatoren und Dioden und die längeren Drahtbrücken die selbe Länge haben und es bei den Drahtbrücken nur eine weitere, kürzere Länge gibt (plus die ganz langen Drähte, die kaum verwendet werden). Eine Biegelehre ist in das Experimentierbrett integriert.

Hier sind eher auch eher in einem schöneren Gehäuse gut ansteckbar an die Platine z. B. Drehregler und Lautsprecher untergebracht.

 

Nachteile: Die Steckfedern und das Experimentierbrett sind Spezialteile. D.h. kostet mehr als ein System mit Breadboard. Preis für Ersatzteile? Verfügbarkeit?

Das selbe gilt für die div. Spezial-Module um z. B. Transistoren oder ICs in die Schaltung zu integrieren. Dadurch kann man nicht einfach „nackte“ normal gekaufte Transistoren oder ICs verwenden. Diese verbrauchen dadurch auch relativ viel Platz bzw. man braucht evtl. spezielle Bereiche auf dem Experimentierbrett oder gar zwei gleiche Experimentierbretter, um insb. ICs verwenden zu können.

Dadurch sind die Experimentierbretter oft recht groß oder man kann recht wenig machen.

Man sieht auch abseits der Spezialmodule keine Schaltungssymbole, sondern nur im Handbuch.

 

 

„Plastik-Würfel-Schaltungen“:

Sowas hat Kosmos aktuell in seinen besseren Elektronik-Experimentierkästen.

 

Vorteile: Kaum filigrane Teile die man in die Hand nehmen muss. Man sieht direkt die Schaltungssymbole. Dadurch für jüngere Kinder besser geeignet.

 

Nachteile: Die Plastik-Würfel sind Spezialteile. D.h. kostet mehr als ein System mit Breadboard. Preis für Ersatzteile? Verfügbarkeit?

Es ist hier besonders schwierig eigene elektronische Teile bzw. Ersatzteile zu integrieren, weil man meist zuerst die Plastik-Würfel öffnen muss, was schon alleine eine gewisse Gefahr darstellt, den Würfel zu beschädigen.

Oft ist auch nicht vorgesehen, dass man z. B. zur Problemsuche mit einem Spannungsmessgerät an die Kontakte kommt, während die Würfel miteinander verbunden sind.

Theoretisch sind Würfel möglich, wo man Bauteile mit 2 längeren Beinen einfach einstecken kann. Dann sieht man aber das Schaltungssymbol nicht. Und für Bauteile mit mehr Beinen ist das keine Lösung, da wird’s noch komplizierter als bei den vorherigen Lösungen.

 

 

Aufpassen bei Gebrauchtware

Es gibt nichts nervigeres als wenn ein wichtiges Teil fehlt und teuer nachbestellt werden muss oder garnicht mehr verfügbar ist.

Generell trocknen insb. Kondensatoren gerne aus. Am besten prüft man die mit einem Multimeter mit einer Kapazitätsmessfunktion.

Im Zweifelsfall auch bei Kauf von privat die Vollständigkeit und die volle Funktionsfähigkeit schriftlich im Kaufvertrag zusichern lassen. Bei der Gewährleistung, die bei Kauf von privat ausgeschlossen werden darf (aber nur schriftlich, sonst gelten die Gewährleistungsregeln wie bei Neuware!), geht’s in der Hauptsache darum, wenn etwas in den Monaten nach dem Kauf kaputt geht.

Am besten vor dem Kauf in einem Repaircafe anfragen, ob die helfen können, den Experimentierkasten zügig zu überprüfen sobald man ihn hat. Ob sich das unterm Strich lohnt, muss man schauen.

 

 

Robotik-Experimentierkästen

Nackte Elektronik ohne Programmieren finden viele zu langweilig, auch wenn was blinkt oder Geräusche von sich gibt. Heutzutage gibt’s viele Möglichkeiten, Robotik-Experimente zu machen. D.h. man programmiert einen kleinen Roboter, dem man dann zuschaut, wie er irgendwas tut. Einer Linie auf dem Tisch folgen, Bauklötze einsammeln, was auch immer. Sowas ist ein Beispiel für eine Anwendung von Mechatronik mit einer programmierbaren Steuerung.

Hier gilt im Grunde das selbe, was ich schon über Elektronik-Experimentierkästen geschrieben habe. Es gibt vor allem einerseits Bausätze mit weniger verschiedenen Experimenten bzw. keinen Erweiterungsmöglichkeiten und eher wenigen technischen Erklärungen. Und andererseits gibt’s die teureren sehr gut erweiterbare Experimentierkästen wie z. B. von Lego (Boost mit einer Altersempfehlung von 7-12 Jahren und das etwas anspruchsvollere Mindstorms ab 10 Jahren, mit dem auch Erwachsene viel Spaß haben können) und Fischer-Technik (was sich tendenziell eher an Bildungseinrichtungen richtet).

Wenn jemand z. B. Lego Technic hat, sollte man ohne dass sich derjenige das explizit wünscht nicht z. B. mit Fischer-Technik oder etwas anderem ankommen, wo sehr wahrscheinlich sehr ähnliche Experimente drin sind. Im Zweifel fragen, welche Erweiterung bzw. Zusatz-/Ersatzteile für das aktuell von demjenigen verwendete System gewünscht wird.

 

 

Programmierung von Robotik-Experimentierkästen

Robotik-Experimentierkästen machen nur Spaß, wenn man die Steuerung vernünftig programmieren kann. Die wichtigsten Arten, wie Robotik-Experimentierkästen programmiert werden, wo der Roboter auch ein bisschen „Intelligenz“ hat:

  • Man wählt eines der fertigen Programme aus oder es gibt gar nur ein Programm. Mehr Möglichkeiten hat man nicht. Man lernt nicht wirklich was über Programmieren.
  • Es werden per Drag’n’Drop Abläufe und Bedingungen in Form von Blöcken zusammengeklickt. Das wird auch im Handbuch mit den entsprechendem Hintergrund-Infos über’s Programmieren gut beschrieben. Insb. für Einsteiger geeignet, die besser verstehen wollen wie man programmiert und den Roboter auch etwas individueller Dinge tun lassen wollen.
  • Es gibt eine vereinfachte eigene Programmiersprache, wo man Befehle in einer bestimmten Form als Text tippt. Dadurch ist man noch näher an der Programmier-Realität.
  • Es wird eine auch bei Profis verbreitete Programmiersprache (z. B. Python, C oder C++) und die bei Profis übliche Software dafür verwendet. Kann auch bei vorhandenen guten Erklärungen und Beispielen insb. bei Problemen schnell recht anspruchsvoll werden.

 

Am besten lässt man den zu Beschenkenden die Anleitung überfliegen falls möglich und entscheiden, ob er das zu kompliziert findet.

 

Wo man insb. bei gebrauchten Robotik-Experimentierkästen aufpassen muss

Im Grunde gilt auch das, was ich zu gebrauchten Elektronik-Experimentierkästen geschrieben habe. Allerdings ist bei Robotik-Experimentierkästen die Elektronik meistens stärker in Plastikgehäusen versteckt, was Reparaturen erschwert.

Und wenn man etwas programmieren kann, muss man aufpassen, dass man noch den passenden Rechner bzw. Smartphone/Tablet hat und die für den Experimentierkasten nötige Software noch bekommt. Insb. wenn sie nicht auf einem Datenträger beiliegt, den man noch verwenden kann (weil z. B. ein optisches Laufwerk erforderlich ist, was heute immer weniger Rechner haben).

Es gab zwar z. B. mal das Lego Technic Control Center. Das könnte man ohne Rechner programmieren (Smartphones gab’s damals noch nicht). Allerdings konnte man dort lediglich zeitgesteuerte Abläufe ohne jeden Ansatz von Intelligenz einprogrammieren. Und selbst die waren nicht besonders präzise. Hat mir schon damals nur bedingt Spaß gemacht.

 

Fazit

Hoffe dieser Artikel ist für den einen oder anderen Interessierten bzw. potenzielle Schenker hilfreich. Leider ist das Thema nicht so einfach, vor allem wenn man vermeiden will, dass es das Geschenk aus Sicht des zu Beschenkten eine Langeweile-Garantie hat, weil er die meisten Versuche kennt und oder allgemein die Versuche deutlich nicht zu seinem Wissens-Level passen.

 

notting

 

PS: Es gibt wohl (auch kostenlose?) Webseiten und Apps, wo man einfach an einem Rechner bzw. Smartphone/Tablet lernen kann zu programmieren bzw. virtuelle Roboter programmiert. Falls jemand das Programmieren viel interessanter findet als die Mechatronik.

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30.04.2022 18:22    |    Goify

Ich hatte Metallbaukästen und später Elektrik-Experiementierkästen von Siemens (https://www.vde-leipzig-halle.de/.../...s-dezember16---bild-rechts.jpg). Beides war irgendwann zwischen 1930 und 1950 hergestellt worden. Und ja, ich habe zwei technische Berufe ergriffen.

30.04.2022 18:31    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 30. April 2022 um 18:22:31 Uhr:

Ich hatte Metallbaukästen und später Elektrik-Experiementierkästen von Siemens (https://www.vde-leipzig-halle.de/.../...s-dezember16---bild-rechts.jpg). Beides war irgendwann zwischen 1930 und 1950 hergestellt worden. Und ja, ich habe zwei technische Berufe ergriffen.

Man sieht, dass das richtig alt ist :-)

Wenn ich das richtig sehe, geht's dort z. B. um Wechselschaltung, Taster & Co., aber auch insb. um Magnetismus, also z. B. Summer, einfacher E-Motor, etc. Haben auch noch irgendwo https://vintique-toys.de/...mentierkasten-Unbenutzt-Mint-Kosmos-ca1986 rumfahren, was wohl ähnl. gestrickt ist.

Dort wurden übrigens auch die erwähnten Steckfedern verwendet.

 

notting

30.04.2022 18:57    |    Lumpi3000

Ich habe ja als Kind lieber mit Freunden gespielt.

Wahrscheinlich hab ich da auch gelernt das Menschen doof sind und bin Friedhofsgärtner geworden.

Machste nix ...

 

 

:D

01.05.2022 12:27    |    Trottel2011

In unserer Gesellschaft mit Kreativitätsverhinderer aka Schulen, wird das nichts. Dem Kind ist damit in der Welt nicht geholfen, wenn man den Kultusministerien glaubt. Eher müssen Kinder wissen wie Sinus, Cosinus und Tangens zu errechnen sind, statt Sachen wie Haushaltsführung und Umgang mit Geld usw. zu erklären. Wie soll man da den Kindern dann die Zukunftstechnologien beibringend oder nahebringen?

 

Es fehlt doch schon an Lehrkräfte für die normalen Fächer. Sonderfächer wird es damit nicht geben können. Das einzige was da helfen würde, wäre ein bundesweiter Schulreform und an der Spitze dessen müssen Menschen sitzen, die nicht in 1955 das Licht der Welt erblickt haben. Für die ist noch das Internet Neuland...

 

"Als ich jung war" (boar klingt das Scheiße) gab es mechanische Bausätze. Blechstreifen von Mechano mit Schrauben usw. Dann gab es dazu noch diverse Elektrikkits... Aber seit es die Spielekonsolen oder PCs gibt, haben es traditionelle Lernspielzeuge deutlich schwerer...

01.05.2022 12:43    |    Goify

Bei mir fing die Begeisterung für alles mechanische als Kind an und hatte damals auch die Möglichkeit, mit Holz zu arbeiten. Deswegen baue ich jetzt einen Schubkasten.

Die Grundlagen, die in der Kindheit gelegt werden, bestimmen das gesamte Leben. Manches kann man nachholen, aber nicht alles.

01.05.2022 13:17    |    Trottel2011

Dass ich dir mal zustimmen würde @Goify

01.05.2022 15:07    |    notting

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 1. Mai 2022 um 12:27:15 Uhr:

"Als ich jung war" (boar klingt das Scheiße) gab es mechanische Bausätze. Blechstreifen von Mechano mit Schrauben usw. Dann gab es dazu noch diverse Elektrikkits... Aber seit es die Spielekonsolen oder PCs gibt, haben es traditionelle Lernspielzeuge deutlich schwerer...

- Hilfe, soviele Kleinteile!

- Wie, das kann echt kaputtgehen wenn man einen Fehler macht?! (insb. bei Elektronik)

- Wo kommen die Batterien in den Hamster rein? ;-)

 

Computer ist halt universeller.

 

notting

01.05.2022 15:57    |    Goify

Modelleisenbahn ist ja auch nichts mehr für Kinder und Jugendliche. Damals war das aber DAS Hobby überhaupt und jeder konnte das machen, was ihm am meisten Spaß machte: Der eine lötete eine Steuerung für das automatische Blinklicht am Bahnübergang, ein anderer baute und alterte Häuser, manche liebten den Landschaftsbau und alle mussten sich Vorbildsituationen anschauen, analysieren und nachbauen.

01.05.2022 16:00    |    Trottel2011

Jupp. Die MoBa hatte ich schon mit 3, dann ab 9 wieder bis ich das mit 20 einmottete und abgebaut hatte. Liegt alles auf dem Dachboden. Das ist immer der Start zur Technikwelt

03.05.2022 10:08    |    der_Derk

Meine Generation hatte die Kosmos-Experimentierkästen, angefangen bei Electronic X1000 bis X4000. Den X1000 und X2000 habe ich heute noch (komplett). Die 80er waren da eine vorteilhafte Zeit, denn die "Digitalisierung" gab es auch da schonmal, und es wurde - zumindest in meiner Erinnerung - nicht als etwas Negatives ausgelegt.

 

Allerdings hatten wir seinerzeit noch den Vorteil, dass die Schulausrüstung im Physikbereich so gerade noch an der Grenze zu dem war, dass man sich damit ein für den Alltag ausreichendes Technikverständnis herleiten konnte. Man hat die Elektronenstrahlröhre gesehen und konnte auf den CRT-Fernseher abstrahieren. Man hat sich die simple Transistorfunktion am Wassermodell erklärt, und beim Öffnen eines beliebigen Elektronikgerätes Transistoren gesehen und erkannt. Das Verhalten von Geräten war relativ einfach abstrahierbar und visualisierbar.

 

Die aktuelle Didaktik in Schulen steht nun vor dem Problem, dass diese Erklärebene nicht mehr existiert. Der Inhalt der Physiksammlungen ist auf dem Stand meiner Schulzeit stehen geblieben, und das Innere eines Flachbildschirms oder Smartphones ist auf dem bisherigen Niveau absolut nicht mehr visualisierbar oder abstrahierbar. Wir haben zwischen die physikalische Ebene und deren Bedienung derart viele Abstraktionsebenen gelegt, dass die Erklärung von Phänomenen zum größten Teil vom Verständnis dieser Ebenen abhängig ist, was aber im Zeitrahmen eines normalen Unterrichts nicht mehr geleistet werden kann.

 

Chemie klappt noch ungefähr auf dem Niveau der 80er, Mechanik auch - aber gerade bei Elektronik hat der Fortschritt die Bildung nachhaltig abgehängt. Programmierung war schon immer für Nerds, der Bereich Informatik war noch nie besser (wir haben zu Pentium-II-Zeiten an 286ern in der Schule gearbeitet). Wie man die Begeisterung dafür wieder wecken kann - naja, es gibt mehr Wissen zu vermitteln, das benötigt mehr Zeit, und wenn der Lehrplan das nicht hergibt - geht das auf Schulseite halt nicht. Der Hobbybereich bietet durch Programmierung, PC, Raspberry und co. genug Betätigungsfelder auf einer Flughöhe, die wesentliche Verständnisfragen auf Elektronik-Niveau umschifft und gleichzeitig Erfolgserlebnisse durch Copy&Paste bietet, da ist auch keine Grundlagenbildung zu holen.

 

Machen wir uns nichts vor - Elektronik ist aktuell so unattraktiv wie nie, und relativ tot, obwohl sich der Alltag beinahe jeder Person vollständig darauf verlässt. Vielleicht findet im Zuge der Elektromobilität zumindest die Leistungselektronik mal wieder eine Bühne, aber bis das sinnvoll in Lehrbuchform aufgearbeitet ist, werden noch Jahre vergehen...

 

Gruß

Derk

04.05.2022 16:46    |    Gurkengraeber

Zitat:

@Goify schrieb am 1. Mai 2022 um 12:43:49 Uhr:

Bei mir fing die Begeisterung für alles mechanische als Kind an und hatte damals auch die Möglichkeit, mit Holz zu arbeiten. Deswegen baue ich jetzt einen Schubkasten.

Die Grundlagen, die in der Kindheit gelegt werden, bestimmen das gesamte Leben. Manches kann man nachholen, aber nicht alles.

Wahrscheinlich irgendwo richtig, allerdings hat mein Beruf nichts mit meinen Hobbies in der Kindheit bzw. im Jugendalter zu tun. Ich glaube sogar dass viele in ihrer Kindheit Dinge taten oder dazu bewegt wurden, die gar nicht ihrem Naturell / ihren Talenten entsprachen. Wenn ich heute damit mein Geld verdienen würde, was mir als Kind Spaß gemacht hat (und worin ich gut war), wäre ich Rennfahrer, Flugzeugingenieur oder Sportler.

 

 

Zitat:

@der_Derk schrieb am 3. Mai 2022 um 10:08:34 Uhr:

 

 

Allerdings hatten wir seinerzeit noch den Vorteil, dass die Schulausrüstung im Physikbereich so gerade noch an der Grenze zu dem war, dass man sich damit ein für den Alltag ausreichendes Technikverständnis herleiten konnte. Man hat die Elektronenstrahlröhre gesehen und konnte auf den CRT-Fernseher abstrahieren. Man hat sich die simple Transistorfunktion am Wassermodell erklärt, und beim Öffnen eines beliebigen Elektronikgerätes Transistoren gesehen und erkannt. Das Verhalten von Geräten war relativ einfach abstrahierbar und visualisierbar.

 

Die aktuelle Didaktik in Schulen steht nun vor dem Problem, dass diese Erklärebene nicht mehr existiert. Der Inhalt der Physiksammlungen ist auf dem Stand meiner Schulzeit stehen geblieben, und das Innere eines Flachbildschirms oder Smartphones ist auf dem bisherigen Niveau absolut nicht mehr visualisierbar oder abstrahierbar. Wir haben zwischen die physikalische Ebene und deren Bedienung derart viele Abstraktionsebenen gelegt, dass die Erklärung von Phänomenen zum größten Teil vom Verständnis dieser Ebenen abhängig ist, was aber im Zeitrahmen eines normalen Unterrichts nicht mehr geleistet werden kann.

 

Chemie klappt noch ungefähr auf dem Niveau der 80er, Mechanik auch - aber gerade bei Elektronik hat der Fortschritt die Bildung nachhaltig abgehängt. Programmierung war schon immer für Nerds, der Bereich Informatik war noch nie besser (wir haben zu Pentium-II-Zeiten an 286ern in der Schule gearbeitet). Wie man die Begeisterung dafür wieder wecken kann - naja, es gibt mehr Wissen zu vermitteln, das benötigt mehr Zeit, und wenn der Lehrplan das nicht hergibt - geht das auf Schulseite halt nicht. Der Hobbybereich bietet durch Programmierung, PC, Raspberry und co. genug Betätigungsfelder auf einer Flughöhe, die wesentliche Verständnisfragen auf Elektronik-Niveau umschifft und gleichzeitig Erfolgserlebnisse durch Copy&Paste bietet, da ist auch keine Grundlagenbildung zu holen.

 

Machen wir uns nichts vor - Elektronik ist aktuell so unattraktiv wie nie, und relativ tot, obwohl sich der Alltag beinahe jeder Person vollständig darauf verlässt. Vielleicht findet im Zuge der Elektromobilität zumindest die Leistungselektronik mal wieder eine Bühne, aber bis das sinnvoll in Lehrbuchform aufgearbeitet ist, werden noch Jahre vergehen...

 

Gruß

Derk

Sehr guter Post, 100% Zustimmung. Allerdings darf man auch die Frage stellen, wie es aufstrebende Länder wie China etc. schaffen eben jene Fachkräfte auf den Weg zu bringen. Das dürfte nur mit einer fast zwanghaften Talentförderung gehen.

 

Wenn in 30 Jahren die meisten Deutschen "nur noch was mit Menschen/Medien" machen möchten, befinden sich sämtliche R&D Abteilungen der meisten Firmen in Fernost. Bei uns im Konzern sitzen alle Entscheider und Kreativköpfe in Europa, 80% der Developer bereits in Asien. Wenn das so weiter geht, werden auch die ersten beiden Gruppen "nach drüben" wandern.

05.05.2022 09:38    |    Trottel2011

Zitat:

@Gurkengraeber schrieb am 4. Mai 2022 um 16:46:36 Uhr:

Zitat:

@Goify schrieb am 1. Mai 2022 um 12:43:49 Uhr:

Bei mir fing die Begeisterung für alles mechanische als Kind an und hatte damals auch die Möglichkeit, mit Holz zu arbeiten. Deswegen baue ich jetzt einen Schubkasten.

Die Grundlagen, die in der Kindheit gelegt werden, bestimmen das gesamte Leben. Manches kann man nachholen, aber nicht alles.

Wahrscheinlich irgendwo richtig, allerdings hat mein Beruf nichts mit meinen Hobbies in der Kindheit bzw. im Jugendalter zu tun. Ich glaube sogar dass viele in ihrer Kindheit Dinge taten oder dazu bewegt wurden, die gar nicht ihrem Naturell / ihren Talenten entsprachen. Wenn ich heute damit mein Geld verdienen würde, was mir als Kind Spaß gemacht hat (und worin ich gut war), wäre ich Rennfahrer, Flugzeugingenieur oder Sportler.

Zitat:

@Gurkengraeber schrieb am 4. Mai 2022 um 16:46:36 Uhr:

Zitat:

@der_Derk schrieb am 3. Mai 2022 um 10:08:34 Uhr:

 

 

Allerdings hatten wir seinerzeit noch den Vorteil, dass die Schulausrüstung im Physikbereich so gerade noch an der Grenze zu dem war, dass man sich damit ein für den Alltag ausreichendes Technikverständnis herleiten konnte. Man hat die Elektronenstrahlröhre gesehen und konnte auf den CRT-Fernseher abstrahieren. Man hat sich die simple Transistorfunktion am Wassermodell erklärt, und beim Öffnen eines beliebigen Elektronikgerätes Transistoren gesehen und erkannt. Das Verhalten von Geräten war relativ einfach abstrahierbar und visualisierbar.

 

Die aktuelle Didaktik in Schulen steht nun vor dem Problem, dass diese Erklärebene nicht mehr existiert. Der Inhalt der Physiksammlungen ist auf dem Stand meiner Schulzeit stehen geblieben, und das Innere eines Flachbildschirms oder Smartphones ist auf dem bisherigen Niveau absolut nicht mehr visualisierbar oder abstrahierbar. Wir haben zwischen die physikalische Ebene und deren Bedienung derart viele Abstraktionsebenen gelegt, dass die Erklärung von Phänomenen zum größten Teil vom Verständnis dieser Ebenen abhängig ist, was aber im Zeitrahmen eines normalen Unterrichts nicht mehr geleistet werden kann.

 

Chemie klappt noch ungefähr auf dem Niveau der 80er, Mechanik auch - aber gerade bei Elektronik hat der Fortschritt die Bildung nachhaltig abgehängt. Programmierung war schon immer für Nerds, der Bereich Informatik war noch nie besser (wir haben zu Pentium-II-Zeiten an 286ern in der Schule gearbeitet). Wie man die Begeisterung dafür wieder wecken kann - naja, es gibt mehr Wissen zu vermitteln, das benötigt mehr Zeit, und wenn der Lehrplan das nicht hergibt - geht das auf Schulseite halt nicht. Der Hobbybereich bietet durch Programmierung, PC, Raspberry und co. genug Betätigungsfelder auf einer Flughöhe, die wesentliche Verständnisfragen auf Elektronik-Niveau umschifft und gleichzeitig Erfolgserlebnisse durch Copy&Paste bietet, da ist auch keine Grundlagenbildung zu holen.

 

Machen wir uns nichts vor - Elektronik ist aktuell so unattraktiv wie nie, und relativ tot, obwohl sich der Alltag beinahe jeder Person vollständig darauf verlässt. Vielleicht findet im Zuge der Elektromobilität zumindest die Leistungselektronik mal wieder eine Bühne, aber bis das sinnvoll in Lehrbuchform aufgearbeitet ist, werden noch Jahre vergehen...

 

Gruß

Derk

Sehr guter Post, 100% Zustimmung. Allerdings darf man auch die Frage stellen, wie es aufstrebende Länder wie China etc. schaffen eben jene Fachkräfte auf den Weg zu bringen. Das dürfte nur mit einer fast zwanghaften Talentförderung gehen.

 

Wenn in 30 Jahren die meisten Deutschen "nur noch was mit Menschen/Medien" machen möchten, befinden sich sämtliche R&D Abteilungen der meisten Firmen in Fernost. Bei uns im Konzern sitzen alle Entscheider und Kreativköpfe in Europa, 80% der Developer bereits in Asien. Wenn das so weiter geht, werden auch die ersten beiden Gruppen "nach drüben" wandern.

Hast du dir schon mal das chinesische Bildungssystem mal "angetan"? So "kurz" Unterricht, wie hier in Deutschland, gibt es da gar nicht. Wenn du Glück hast, bist du um 20 Uhr abends durch mit dem Unterricht. Am Wochenende wird dann noch Nachhilfe gegeben.

05.05.2022 15:00    |    touranfaq

Oh, sehr schöner Thread! Ich hatte als Kind diesen Kasten hier:

 

http://norbert.old.no/kits/6000abc/6102.html

 

Danach ging es Schlag auf Schlag, Lötkolben gekauft, alte Geräte ausgeschlachtet, auf Lochrasterplatinen irgendwas zusammengebaut.

 

Elkos gesprengt mit dem Märklin-Trafo, dann wurden die Elkos größer, also musste ein neuer Trafo her. Aus Otto-Kartons und Lautsprechern aus Fernsehern vom Sperrmüll "Boxen" gebaut, später dann aus MDF und gekauften Lautsprechern. Mit dem UKW-Sender von Völkner den Fernsehempfang beim Nachbarn gestört, FTZ-Messwagen fuhr rum... das waren Zeiten ;)

 

Und natürlich jede Menge "chemische Experimente". Karbid konnte man damals in einer Drogerie mit dem lustigen Namen "Lebensretter" kaufen, das Kilo 15 DM (hat man uns als Kind einfach so verkauft, nicht mal gefragt worden warum man das braucht). Maulwurfloch auf, Karbid drauf, Wasser rein, Feuerzeug dran, KAWUMM.

 

In der Kaufring-Drogerie gab es Salzsäure und Salmiakgeist. Machte so schönen Rauch zusammen. Und ganz wichtig, Natriumhydroxid, damit haben wir damals die Endrohre vom Moped und Mofa gesäubert. Natürlich danach ordnungsgemäß ganz hinten links im Garten "entsorgt".

 

Wenn ich heute darüber nachdenke, was das für Zeiten waren... heute stände man wahrscheinlich schon auf einer Terrorverdachtsliste wenn man so einkauft wie wir als Kids früher :D

 

Beruflich mache ich zwar ein bisschen was anderes ("was mit Computern"), aber die Richtung "technischer" Beruf war mir schon sehr früh klar. Und ich erinnere mich gerne an die Zeit zurück. Vor allem wenn ich im Vergleich die Kids heute sehe. 20 Stunden TikTok am Tag und mit 16 Jahren noch nie etwas gesprengt. Auf der einen Seite gut, auf der anderen Seite sehr langweilig ;)

05.05.2022 17:45    |    notting

Zitat:

@der_Derk schrieb am 3. Mai 2022 um 10:08:34 Uhr:

Machen wir uns nichts vor - Elektronik ist aktuell so unattraktiv wie nie, und relativ tot, obwohl sich der Alltag beinahe jeder Person vollständig darauf verlässt. Vielleicht findet im Zuge der Elektromobilität zumindest die Leistungselektronik mal wieder eine Bühne, aber bis das sinnvoll in Lehrbuchform aufgearbeitet ist, werden noch Jahre vergehen...

Ja, z. B. in den ganzen Smartphones ist alles so klein (insb. die Transistoren in den Prozessoren), dass man nur noch Blackboxes sieht.

Deswegen habe ich auch Robotik wg. der Programmierung erwähnt.

 

notting

05.05.2022 17:53    |    notting

Zitat:

@Gurkengraeber schrieb am 4. Mai 2022 um 16:46:36 Uhr:

Zitat:

@Goify schrieb am 1. Mai 2022 um 12:43:49 Uhr:

Bei mir fing die Begeisterung für alles mechanische als Kind an und hatte damals auch die Möglichkeit, mit Holz zu arbeiten. Deswegen baue ich jetzt einen Schubkasten.

Die Grundlagen, die in der Kindheit gelegt werden, bestimmen das gesamte Leben. Manches kann man nachholen, aber nicht alles.

Wahrscheinlich irgendwo richtig, allerdings hat mein Beruf nichts mit meinen Hobbies in der Kindheit bzw. im Jugendalter zu tun. Ich glaube sogar dass viele in ihrer Kindheit Dinge taten oder dazu bewegt wurden, die gar nicht ihrem Naturell / ihren Talenten entsprachen. Wenn ich heute damit mein Geld verdienen würde, was mir als Kind Spaß gemacht hat (und worin ich gut war), wäre ich Rennfahrer, Flugzeugingenieur oder Sportler.

Hab gerne mit meiner Modellbahn gespielt und wollte als Kind Lokführer werden. Als es ernst wurde, wollte ich erst eine Ausbildung als IT-Systemelektroniker machen. Das Berufsbild war in den 1990ern aber noch zu neu. Hab dann Abi gemacht und Nachrichtentechnik studiert. Auch die Modelleisenbahn hat einiges mit Elektrotechnik zutun.

Manchmal haben die Dinge mehr miteinander zutun, als man im ersten Moment denkt. Wobei es natürlich Kinder gibt, die in ihrer Kindheit zu abgefahrene Vorstellungen haben ;-)

 

Insb. heutzutage werden die Kinder aber oft in irgendwelche Vereine gestopft einfach nur damit sie beschäftigt sind, weil die Eltern arbeiten wollen und alle anderen Arten der Betreuung teurer ist.

Dazu weniger Freizeit wg. G8.

Meine Eltern haben mir sehr viele Freiheiten gelassen, was meine Interessen angeht.

 

notting

05.05.2022 18:02    |    notting

Zitat:

@touranfaq schrieb am 5. Mai 2022 um 15:00:30 Uhr:

Oh, sehr schöner Thread! Ich hatte als Kind diesen Kasten hier:

 

http://norbert.old.no/kits/6000abc/6102.html

 

Danach ging es Schlag auf Schlag, Lötkolben gekauft, alte Geräte ausgeschlachtet, auf Lochrasterplatinen irgendwas zusammengebaut.

Braun hatte auch mal so einen Experimentierkasten mit Plastikwürfeln, ähnl. dem aktuellen Kosmos-System.

 

Zitat:

Elkos gesprengt mit dem Märklin-Trafo, dann wurden die Elkos größer, also musste ein neuer Trafo her. Aus Otto-Kartons und Lautsprechern aus Fernsehern vom Sperrmüll "Boxen" gebaut, später dann aus MDF und gekauften Lautsprechern. Mit dem UKW-Sender von Völkner den Fernsehempfang beim Nachbarn gestört, FTZ-Messwagen fuhr rum... das waren Zeiten ;)

Heute kann man fertige FM-Transmitter für Kurzstrecken legal kaufen.

 

Zitat:

Und natürlich jede Menge "chemische Experimente".

[...]

 

Wenn ich heute darüber nachdenke, was das für Zeiten waren... heute stände man wahrscheinlich schon auf einer Terrorverdachtsliste wenn man so einkauft wie wir als Kids früher :D

Ist wohl schon länger leider so: https://www.heise.de/.../Terrorfahndung-in-Kinderzimmern-3404157.html

 

Zitat:

Beruflich mache ich zwar ein bisschen was anderes ("was mit Computern"), aber die Richtung "technischer" Beruf war mir schon sehr früh klar. Und ich erinnere mich gerne an die Zeit zurück. Vor allem wenn ich im Vergleich die Kids heute sehe. 20 Stunden TikTok am Tag und mit 16 Jahren noch nie etwas gesprengt. Auf der einen Seite gut, auf der anderen Seite sehr langweilig ;)

[Überspitzt]

Kein Wunder wenn die Eltern ihr Leben und auch das ihrer Kinder darauf trimmen, möglichst billig zu wohnen, wodurch es keinen Garten/Schuppen oder zumindest Kellerraum für ungesündere Experimente gibt, weil sie nicht wissen wie sie die 3 "dringend" nötigen Urlaub pro Jahr finanzieren sollen...

Und die Kinder haben wg. G8 weniger Freizeit. Wenn Kinder Freizeit haben ist das schlecht, weil die Eltern arbeiten wollen und jmd. muss aufpassen. Tageseltern sind teuer. Deswegen die Kinder auch in möglichst viele Vereine stecken...

[/Überspitzt]

 

notting

05.05.2022 19:09    |    touranfaq

Naja, das mit den Chemikalien ist halt schon so ne Sache. Natriumhydroxid oder gar Karbid hat eigentlich in Händen von Kindern nix verloren. Auch wenn alles gut ging, haben wir schon viel Blödsinn mit dem Zeug gemacht. Aber zumindest hatte ich immer ne Schutzbrille auf ;)

 

Einmal haben wir 20 Pack Wunderkerzen gekauft, zerbröselt und in eine Plastikschüssel, dann angezündet. Auf einen gemauerten Pfosten gestellt. Der schwarze Fleck ging nie mehr weg, das gab mecker ;)

06.05.2022 17:09    |    Goify

Zitat:

@Gurkengraeber schrieb am 4. Mai 2022 um 16:46:36 Uhr:

Wenn ich heute damit mein Geld verdienen würde, was mir als Kind Spaß gemacht hat (und worin ich gut war), wäre ich Rennfahrer, Flugzeugingenieur oder Sportler.

Wäre das denn so schlimm?

 

Ich habe als Kind Häuser gemalt und mittlerweile bezahlen mich sogar Leute dafür. Weiterentwicklung gleich Null. ;)

06.05.2022 21:24    |    electroman

Seit ich mich zurückerinnern kann, bin ich als "Bastler" unterwegs.:D Experimentierkästen hatte ich nie, aber Lego (das ganz normale) und - wer kennt das auch noch? - Plastikant. Das waren verschiedene blaue Bauteile, die man mit gelben Haltern miteinander verbinden konnte. Damit konnte man Fahrzeuge, Häuser, Kräne oder Seilbahnen bauen. Ganz viel habe ich mit Pappe / Papier gebastelt, das schult unheimlich die Feinmotorik und die räumliche Vorstellungskraft (zumindest bin ich davon überzeugt:D). Selbst heute noch baue ich mir zuerst ein Pappmodell von den Lautsprecherboxen, bevor ich an die Säge gehe. Mein Vater war Leiter der E-Werkstatt in einem Krankenhaus. Schon als 10-Jähriger bin ich immer mit ihm zu Noteinsätzen gefahren, da hat man dann Respekt bekommen, wenn man mal gesehen hat, was ein Blitz verursacht, wenn er in eine 20kV-Station oder eine Telefonanlage einschlägt. Sowas wäre bei der heutigen Gefahrenhysterie gar nicht mehr möglich. Mein Onkel war Landwirt, da fuhr ich mit 10 Jahren auf dem Acker mit dem Trecker. Heu aufladen, Kartoffeln ernten, bei Bedarf nachts um 11 raus aufs Feld, um den Rübenvollernter wieder zum Laufen zu bringen. Das prägt fürs Leben.

Die Bauteile zum Basteln habe ich mir immer im Sperrmüll besorgt, in den 70ern und 80ern gab es da ja alles bunt gemischt, ohne diese "neumodische" Mülltrennung.:D

Mit 7 konnte ich löten, mit 12 habe ich mein erstes Tonbandgerät repariert usw. Ab der 11. Klasse habe ich defekte Fernsehgeräte vom Sperrmüll auf dem Fahrrad nach Hause geschleift, sie repariert und an Klassenkameraden weiterverkauft, war damals sehr lukrativ.:D

Ab 15 jedes Jahr einen Ferienjob bei einem Radio-Fernseh-Händler. Und so kam es, wie es kommen musste, heute bin ich Elektrotechniker, mit etwa 50% Elektronik-, 30% Mechanik- und 20% Chemie-Anteil. Das Gebiet erstreckt sich von nanometerdicken Leiterschichten bis zu dreivierteltonnenschweren E-Motoren. Viel Unterschied zu ganz früher gibt es eigentlich nicht: Man überlegt sich was, macht Zeichnungen und Schaltpläne, baut was zusammen (oder auseinander), simuliert es (DAS gab es früher noch nicht:)), probiert es aus, tüftelt, macht Messreihen. Und bekommt noch Geld dafür.:D

Heute habe ich den Eindruck, dass kaum noch jemand so ein echter Bastler ist. Ist anscheinend der Lauf der Zeit und auch anderen Rahmenbedingungen geschuldet (Internet/Social Media verschlingt viel Zeit, der "Coolness-Faktor" fehlt, allgemeine Technikskepsis, überängstliche Heli-Eltern usw.). Ich finde es schade, denn gerade das Experimentieren/Basteln macht die Zusammenhänge deutlich, man lernt auf verschiedensten Gebieten dazu. Das Paradies waren für mich von Klein auf die Werkbank in der Garage und die Werkstatt im Keller des Elternhauses. Und Eltern, die einen machen ließen, auch wenn da mal ein verbrannter Finger oder ein blauer Daumen das Resultat waren. Bei der heutigen Helikoptergeneration undenkbar.

Ich brauche bis heute keinen Schreiner, Mechaniker, Elektriker, Klempner oder Heizungsbauer zu rufen, wenn was zu machen ist. Und im Garten keinen Gärtner.:D

Heute bringen schon 14-Jährige ihr Fahrrad zum Händler, wenn sie mal einen Platten haben..... Ich denke, es ist hauptsächlich Veranlagung, ob man in diese Richtung geht, erzwingen oder bewusst lenken kann man das eher nicht. Gute Rahmenbedindungen sind aber sicher nie verkehrt. Was mich neben den praktischen, vorgelebten Beispielen sicherlich am meisten beeinflusst hat, waren Bücher. Was habe ich damals die Bücher von Dieter Nührmann, Heinz Richter, Hans Herbert Klinger, Otto Limann oder Horst Pelka verschlungen. Die kannte ich in- und auswendig. Messtechnik, Radio-/Fernsehtechnik, Elektroakustik, Schaltungsentwurf: Wunderbar erklärt, untermauert mit Praxisbeispielen, so dass es auch "in der Birne" drinblieb. Wenn mich heute jemand nachts um 3 wecken würde, wäre 2 Stunden später der Superhet-Empfänger zusammengelötet. Ich schwör...:D

 

Gruß

electroman

06.05.2022 21:34    |    notting

Zitat:

@electroman schrieb am 6. Mai 2022 um 21:24:17 Uhr:

Heute bringen schon 14-Jährige ihr Fahrrad zum Händler, wenn sie mal einen Platten haben.....

Hab bei meinem vorherigen Fahrrad versucht die kaputte Gangschaltung zu ersetzen. Hab's nicht hinbekommen, obwohl ich grundsätzlich auch schon Schläuche geflickt habe & Co. War einfach zu komplizierte Technik um das wieder richtig einzustellen.

Hab mir dann ein neues Fahrrad gekauft. Hatte vorher nie das "Speichen-Klang-Klang"-Geräusch beim Radfahren. Beim neuen Rad irgendwann schon, obwohl ich mit entspr. Werkzeug bei Geräuschen wieder etwas nachgezogen habe. Vor kurzem hatte ich dann deswegen einen Achter im Rad, durch den das Rad stark an den Bremsen geschleift hat.

Und _jedes_ Mal wenn das Rad von jmd. auf die Gangschaltung geworfen wurde, war die so verstellt, dass ich sie nicht mehr reparieren konnte. Und wenn ich es nicht rechtzeitig gemerkt habe oder weit weg von daheim war, war die Gefahr groß, dass ich aus Gewohnheit schalte wie immer, wodurch sich ggf. die Gangschaltung sozusagen um das Hinterrad wickelt. Hatte ich mit früheren Rädern nie.

Kurz: Auch Fahrräder sind viel komplizierter und empfindlicher geworden.

 

Zitat:

Wenn mich heute jemand nachts um 3 wecken würde, wäre 2 Stunden später der Superhet-Empfänger zusammengelötet. Ich schwör...:D

Heute gibt's SDR, µC & Co. ;-)

 

notting

06.05.2022 22:21    |    electroman

Zitat:

@notting schrieb am 6. Mai 2022 um 21:34:54 Uhr:

Zitat:

 

Kurz: Auch Fahrräder sind viel komplizierter und empfindlicher geworden.

 

Heute gibt's SDR, µC & Co. ;-)

 

notting

Ist das Rad zu kompliziert und empfindlich, war der Konstrukteur kein Bastler/Tüftler. Wahrscheinlich ein 100%-Simulant.:D

 

Iiihhh, SoftwareDefinedRadio, igittigitt. :D Da bin ich viel zu sehr Analogi. Am besten noch mit einer ECC85, EF85, EABC80, ECC83, als Ausgangsstufe ne schöne Gegentaktlösung mit EL84. Und ne schöne grüne EM84 fürs Auge. :)

 

Aber DAB im Auto is scho geil....;)

 

Gruß

electroman

07.05.2022 11:23    |    DrHephaistos

Meine 'Karriere' seit Mitte der 60er des letzten Jahrhunderts: Kosmos Elektromann; Kosmos All-Chemist; in Papas Fußstapfen getreten, auch Physiker geworden. Nach meinem Post Doc wurde allerdings die Informatik zum beruflichen Standbein. Wenn man Kinder für Naturwissenschaften und Technik begeistern will, bieten sich heute sehr viel mehr Möglichkeiten als vor 50 Jahren. Das reicht von deren medialer Aufbereitung - allein bei YouTube findet man Unmengen sehr gut gemachter Videos - bis hin zur viel grösseren Auswahl an Baukastensystemen. Ganz generell eröffnet das Internet Zugriff auf Informationen exzellenter Qualität zu jedem Thema.

 

Entscheidend sind jedoch heute wie damals die Aufgeschlossenheit der Eltern, deren Fähigkeit, Kindern Entwicklungsimpulse in jede intellektuelle Richtung zu ermöglichen und Vorzugsinteressen zu fördern.

 

Zitat:

@der_Derk schrieb am 3. Mai 2022 um 10:08:34 Uhr:

...

Machen wir uns nichts vor - Elektronik ist aktuell so unattraktiv wie nie, und relativ tot, obwohl sich der Alltag beinahe jeder Person vollständig darauf verlässt.

...

Das sehe ich anders. So bietet allein die Arduino Initiative schon ein hervorragendes Ausbildungsprogramm für Schüler und Studenten. Übers Internet ist ein Elektronikbaukasten wie Arduino sehr einfach zugänglich und wird auch von einem sehr viel grösseren Personenkreis genutzt, als seine Analoga (z.B. der Kosmos Elektromann) vor über 50 Jahren.

 

Cheers,

DrHephaistos

Deine Antwort auf "Wie Kindern und Jugendlichen Mechatronik bzw. Robotik nahebringen?"

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