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29.10.2022 12:11    |    notting    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Gelegenheitsnutzer, Smartphone, Tarife

Logo Prepaid-Mobilfunk-Tarife für Gelegenheitsnutzer 2022Logo Prepaid-Mobilfunk-Tarife für Gelegenheitsnutzer 2022

In diesem Artikel geht’s um Prepaid-Mobilfunk-Tarife für Gelegenheitsnutzer. Es ist sozusagen ein Folge-Artikel zu dem über Smartphones für Gelegenheitsnutzer, den ihr unter https://www.motor-talk.de/.../...gelegenheitsnutzer-2022-t7359900.html findet.

 

Möchte euch jetzt nicht mit langen Listen mit Mobilfunk-Tarifen erschlagen. Möchte euch aber eine grobe Orientierung mit einigen Beispielen geben.

 

Welcher Netzbetreiber?

Die erste Frage ist wie gut die Netzqualität sein soll. Also Abdeckung und im Schnitt zu erwartende Datenraten. Es gibt aktuell die Mobilfunk-Netzbetreiber Telekom (manchmal auch D1 genannt), Vodafone (manchmal auch D2 genannt) und O2 (früher E-Plus bzw. Viag Interkom bzw. auch E-Netz(e) genannt). 1&1 baut gerade sein erstes Mobilfunk-Netz auf, ist hier aber noch nicht relevant.

Meiner Erfahrung nach hat D1 tendenziell die beste Netzqualität. Etwas dahinter D2 und mit Abstand weiter hinten O2. Mag sein, dass wenn man nur in größeren Städten unterwegs ist und das Smartphone fast nur draußen braucht (z. B. an der Ladesäule), auch O2 völlig ok ist. Oder dass auch in einzelnen Dörfern O2 besser ist als die beiden anderen. Wie der reale Stand z. B. an Autobahnen ist, weiß ich nicht.

Dementsprechend sind auch tendenziell die Preise, auch bei anderen Tarifanbietern im selben Netz.

Bei den Tarif-Anbietern ist die Info in welchem der drei Mobilfunknetze der Tarif arbeitet oft etwas versteckt. Auch kann z. B. der Werbebegriff „D-Netz-Qualität“ sowohl Telekom als auch Vodafone bedeuten (auch wenn es keine strikte Trennung mehr bei 2G gibt, welche Anbieter nur auf D-Netz-Frequenzen und welche nur auf E-Netz-Frequenzen operieren).

 

Generelles zu Tarifen

Zu den eigentlichen Varianten von Tarifen. Werde hier nur Prepaid-Tarife behandeln, weil das meistens für Gelegenheitsnutzer am besten ist. Viele der Tipps kann man aber auch auf Vertragstarife anwenden. Tariftipps z. B. auch zu Postpaid-Tarifen mit kurzer Kündigungsfrist gibt’s monatlich z. B. unter https://www.techstage.de/thema/smartphone (in den Überschriften nach „monatlich kündbaren Tarife“ suchen und darauf achten, dass er möglichst neu ist).

 

Prepaid-Tarife

Da wie gesagt die meisten der im vorherigen Artikel genannten Geräte entweder zwei Nano-SIMs aufnehmen können oder Nano-SIM + eSIM haben, kann man einfach eine weitere Prepaid-Karte kaufen, reinstecken bzw. in die eSIM einprogrammieren. Somit muss man zum Testen keine aufwändige Rufnummern-Mitnahme machen und auch nicht ständig mit den Nachteilen leben, immer abwechseln die andere SIM-Karte ins Gerät stecken zu müssen.

 

Die Starter-Pakete kosten meistens 0 bis 10EUR mit z. T. sogar etwas mehr Startguthaben als das Paket gekostet hat. Wenn ihr die SIM-Karte komplett kündigt, bekommt ihr aber nur Guthaben wieder, was ihr von eurem eigenen Geld direkt aufgeladen habt. Das Startguthaben und irgendwelches Bonus-Guthaben z. B. für eine Rufnummern-Mitnahme zählen meist nicht dazu.

Im Zweifel das Guthaben einigermaßen sinnvoll verbrauchen und dann kündigen.

 

Rufnummern-Mitnahme

Apropos Rufnummern-Mitnahme: Das geht z. T. nur bei der Aktivierung der SIM-Karte. Im Zweifel nicht sofort die Rufnummer portieren, sondern den neuen Anbieter erst testen. Wenn man nicht nachträglich die Rufnummer portieren kann, neue SIM-Karte von dem Anbieter kaufen und die Rufnummern-Mitnahme anstoßen. Für das Guthaben der SIM-Karte die man nur zum Test gekauft hat, gilt das selbe wie im Satz über diesem Absatz.

Informiert euch auch vorher beim alten und neuen Anbieter, wie die Rufnummern-Mitnahme genau abläuft und welche Fristen ihr zu beachten habt.

Manchmal gibt’s aber Beschränkungen, wieviele Prepaid-SIM-Karten bei einem Anbieter ihr haben dürfte. Bei Edeka Smart weiß ich von Fällen, wo jemand temporär (mit der ersten SIM-Karte nur getestet und konnte nicht nachträglich die Rufnummer portieren) oder langfristig (wegen der Kinder die irgendwann auch ein Handy brauchten, aber halt noch minderjährig waren) zwei Prepaid-SIM-Karten von diesem Anbieter aktiv haben.

 

Mindestumsatz & Co.?

Bei vielen Prepaid-Tarifen muss man mind. 1x/Jahr Geld aufladen. Oft wird rechtzeitig per SMS darauf hingewiesen – die man nur bekommt, wenn das Gerät regelmäßig an ist. Vor allem wenn ihr meistens keine Tarif-Option mit Grundgebühr gebucht habt sollte ihr darauf achten, dass man zumindest über das Internet auch weniger als die üblichen Mobilfunk-Guthabenskarten (15, 25 und 50EUR) aufladen könnt. Bei Edeka Smart lade ich bei Bedarf über’s Internet nur 5EUR auf. Die kooperieren mit Alphacomm. Die kooperieren offenbar auch mit anderen Handy-Guthaben-aufladen-Webseiten. Ob die alle mit allen Prepaid-Karte auch nur 5EUR aufladen können, weiß ich nicht. Eine Übersicht einiger Anbieter gibt’s offenbar bei Rewe: https://kartenwelt.rewe.de/telekommunikation-1.html?limit=35

Dort natürlich ohne Konkurrenz-Tarife anderer Supermärkte/Discounter. Meist kann man aber z. B. Telekom-Prepaid-Guthaben auf die Karten vieler Tarifanbieter laden, die im Telekom-Mobilfunknetz sind.

 

Beim Prepaid-Paket-Kauf etwas aufpassen

Im Idealfall kauft ihr ein Paket, wo ein Tarif ohne Grundgebühr aktiviert wird. Bei Prepaid ist es sehr einfach, die Tarif-Optionen mal eben zu buchen. Achtung, es gibt auch Pakete, wo irgendeine Tarif-Option mit Grundgebühr direkt aktiviert und vom Prepaid-Konto abgezogen wird.

Es gibt auch SIM-Karten, über die man nicht telefonieren kann (außer über Dienste wie Skype, Whatsapp, ..., was aber kein telefonieren im Sinne des Mobilfunknetzes ist). Ist aber sehr selten. Z. B. bei Congstar ist in der Abteilung „Daten Tarife“ in der Übersichtstabelle eine Zeile „Telefonie möglich“, wo überall kein Haken ist, sondern ein „x“ steht, also nicht möglich.

Das aber bitte nicht verwechseln mit Tarif-Optionen, die z. B. einen 0,09EUR-Tarif mit etwas Highspeed-Datenvolumen ausstatten, aber nicht auch noch Freiminuten etc. mitbringen.

 

Kündigung von Tarif-Optionen

Wenn man eine Tarif-Option kündigt (also nicht dem Anbieter so kündigt, dass man nicht mehr Kunde ist), gibt’s meist zwei Möglichkeiten:

 

1. Der Tarif läuft bis zum Ende der gebuchten Zeit weiter.

Vorteil: Wenn man nur 4 Wochen für den Urlaub Internet braucht, bucht man und kündigt sofort, dass man es nicht vergisst zu kündigen. Wenn man doch länger die Tarif-Option braucht, bucht man sie wieder rechtzeitig.

Nachteil: Wenn man vorher schnelleres Internet braucht, muss man bis zum Ablauf der Zeit waren oder teuer zusätzl. Datenvolumen kaufen.

 

2. Der Tarif ist sofort gekündigt.

Nachteil: Die Reste der Freikontingente sind sofort weg. Sprich das dümmste was man machen kann, ist die Tarif-Option zu buchen und sofort wieder zu kündigen bzw. auf eine andere Tarif-Option umzustellen.

Vorteil: Wenn man z. B. 1GB für 4 Wochen gebucht hatte und das 1GB viel schneller verbraten hatte, kann man sich sofort (aber auch unter Verfall der restlichen Freikontingente) einen Tarif mit mehr Datenvolumen buchen, was tendenziell günstiger ist als zusätzl. Datenvolumen zu kaufen.

 

Internet-Geschwindigkeit

Die Internet-Geschwindigkeit ist heute gerade bei den günstigeren Tarifen meistens auf 20-25Mbit/s begrenzt. Das ist selbst für Videostreams gerade auf Smartphone-Displays völlig ausreichend. Z. B. bei Edeka Smart gibt’s 300Mbit/s. Wie immer nur unter optimalen Bedingungen. Sonst kann man ohnehin so stark ausgebremst sein, dass man an dieser Stelle keinen Vorteil bei Edeka Smart hat.

Z. B. wenn das Highspeed-Datenvolumen verbraucht ist, kann man oft nur noch mit 32kbit/s surfen. Ob das reicht um eine Ladesäule freizuschalten, habe ich noch nicht ausprobieren können.

 

Grundsätzliche Varianten von Prepaid-Tarifen/-Optionen

Wenn ihr einen Tarif(-Option) ohne Grundgebühr habt, zahlt ihr meist 0,09EUR/min oder SMS.

In solchen Tarifen gibt’s verschiedene Varianten, wie das mit dem Internet gehandhabt wird. Seid euch bewusst, dass Smartphones gerne auf’s Internet zugreifen, auch wenn man nur telefonieren will, weil z. B. Anbieter die VoLTE-Abrechnung nicht im Griff haben und das deswegen auch passieren kann, wenn am Smartphone mobile Daten deaktiviert sein.

Es gibt wenn man nicht explizit einen Internet-Tarif gebucht hat u.a. folgende Möglichkeiten:

  • Kein Internet verfügbar und kostet nichts, wenn man doch versucht darauf zuzugreifen.
  • Kostenlos, aber so langsam wie Ende der 1990er Jahre mit Analog-Modem (meist 32kbit/s), z. B. Kaufland Mobil. In Ausnahmefällen gibt’s auch etwas „Highspeed-Volumen“, insb. bei werbefinanzierten Tarifen (z. B. Netzclub).
  • Z. B. 1EUR/Tag an dem man auf das Internet zugreift und z. B. nach 25MB/Tag wird’s z. B. auf 32kbit/s gedrosselt.
  • Z. B. 0,24EUR/MB, sehr teuer.

 

Varianten von Internet-Tarifen

Wenn man explizit einen Tarif mit Internetzugang bucht, gibt’s folgende Arten:

  • Wie oben angedeutet kostenlos werbefinanzierte Tarife mit wenigen 100MB pro 4 Wochen. Gespräche kosten meistens extra.
  • Kostenloses, aber saulangsames Internet z. B. mit 32bit/s.
  • Z. B. 1EUR/Tag an dem man auf das Internet zugreift und z. B. nach 25MB wird’s z. B. auf 32kbit/s gedrosselt.
  • Z. B. 6EUR/Tag an dem man auf das Internet zugreift und z. B. nach 500MB wird’s z. B. auf 32kbit/s gedrosselt. Gibt’s z. T. nur wenn man gerade eine Tarif-Option hat, die eigentlich schon Datenvolumen bietet. Ist dann eher für einzelne Tage gedacht, wo man viel größeren Bedarf hat.
  • Tarif-Optionen, die sich alle 4 Wochen verlängern und dann auch immer die restl. Freikontingente verfallen, wenn man nicht rechtzeitig kündigt.
  • Tarif-Optionen, die man z. B. für ein halbes oder ganzes Jahr bucht, sich um die selbe Zeit verlängern, wenn man nicht rechtzeitig kündigt und die restl. Freikontingente verfallen alle 4 Wochen.
  • Tarif-Optionen, die man z. B. für ein halbes oder ganzes Jahr bucht, sich um die selbe Zeit verlängern, wenn man nicht rechtzeitig kündigt und die restl. Freikontingente verfallen zum Ende z. B. des halben oder ganzen Jahres.

 

Leider habe ich schon die Erfahrung machen müssen, dass ein Wechsel der Tarif-Option 1-2h gedauert hat. Daher würde ich sagen: Wenn man sehr sicher nur geplant Mobilfunk-Internet braucht (z. B. Urlaub), kann man auch so einen 0,09EUR-Tarif nehmen und halt für 4 Wochen was buchen wenn nötig. Wenn man ständig ein bisschen Internet braucht, kann der spontane Wechsel der Tarif-Option länger dauern als man gerade Nerven hat.

 

Ups, hab zu Beginn zu wenig Datenvolumen gebucht

Wenn ihr Datenvolumen gebucht hattet, aber schon versurft habt bevor der Abrechnungszeitraum (z. B. 4 Wochen) zu Ende ist, wird’s Internet meistens entweder saulangsam (z. B. 32kbit/s) oder ganz abgedreht. Manche Postpaid-Tarife holen sich auch nochmal pro paar 100MB ein paar EUR, z. B. PremiumSIM.

Wenn ihr doch länger schneller surfen wollst, lest auch den nächsten Abschnitt.

 

Hilfe, hab keine Ahnung wieviel Datenvolumen ich brauche

Wenn ihr nicht wisst, wieviel Datenvolumen ihr braucht, fangt ihr einfach mit einer günstigeren Tarif-Option für 4 Wochen mit weniger Datenvolumen an. Z. B. bei Edeka Smart, Jamobil/Penny Mobil und Kaufland Mobil ist bei Internet-Tarifen mit Telefonie- und SMS-Kontingent das Minimum dann 1GB für 5EUR und schaut kurz vor Ende der 4 Wochen, was ihr so versurft habt. Daheim solltet ihr das Datenvolumen automatisch nicht beanspruchen, wenn euer Smartphone über WLAN ins Internet kann.

Wie gesagt, wenn’s nicht reicht, kann man je nach Anbieter sogar sofort die Tarif-Option kündigen (wobei die restl. Freikontingente verfallen) und eine andere buchen.

Wenn ihr dann doch z. B. nur die 200MB/4 Wochen wie Netzclub sie bietet braucht, euch das O2-Netz reicht und die Werbung nicht stört, könnt ihr euch immernoch von dort eine SIM-Karte holen. Allerdings ist dort zusätzliches Datenvolumen bzw. Tarif-Optionen mit größerem Datenvolumen tendenziell teurer als anderswo.

Z. B. bei Jamobil/Penny Mobil, Congstar und Kaufland Mobil gibt’s auch 500MB/4 Wochen ohne Telefonie-/SMS-Freikontingent für 3EUR.

 

Tarif-Optionen für ein halbes oder ganzes Jahr

Bei den Tarifen für ein halbes oder ganzes Jahr, wo die Freikontingente erst zum Ende dieses Zeitraums verfallen (und nicht alle 4 Wochen), ist man sehr flexibel. Wenn z. B. spontan das kabelgebundene Internet daheim ausfällt und man deswegen dann viel surft und den Rest der Zeit sparsam ist, kann man mehr davon haben als vom Tarif mit 1GB alle 4 Wochen.

Der Haken: Meistens hat man bei diesen Tarifen im Durchschnitt nur 1GB/Monat zu Verfügung.

Bei solchen (Halb-)Jahres-Tarifen mit mehr Datenvolumen pro Monat verfallen die restl. Freikontingente i.d.R. alle 4 Wochen.

 

Solche Tarife für ein halbes oder ganzes Jahr haben z. B. Edeka Smart, Kaufland Mobil, Jamobil/Penny Mobil, Congstar, Nettokom, Aldi-Talk, Tchibo und O2.

Allerdings kann es sein, dass man diese Tarife nicht dazu benutzen kann z. B. 6 oder 12GB in einem Monat zu verbraten um dann gleich nochmal den selben Tarif zu buchen. Vorher die Bedingungen lesen und ggf. einen Tarif mit entsprechend viel Datenvolumen benutzen, den man z. B. alle 4 Wochen wechseln kann.

 

Roaming

Beim Roaming gibt’s EU- und Nicht-EU-Ausland. Es gibt auch Anbieter, die sich auf SIM-Karten spezialisiert haben, wo Roaming tendenziell günstiger ist, oder auch Anrufe von Deutschland ins Ausland.

 

EU-Ausland bedeutet, dass man auch dort das Mobilfunknetz zu den dt. Tarifen nutzen kann, wenn man es nicht übertreibt. Meist sind 3-4 Monate außerhalb des dt. Netzes ok. Manchmal gibt’s auch Beschränkungen die in Deutschland nicht gelten, z. B. kein „Gratis-ultralahm-Datenvolume“ wenn man sein Highspeed-Datenvolumen schon verbraten hat. Man sollte die genauen Bedingungen durchlesen, die bei jedem Anbieter etwas anders sind.

 

Je nach Anbieter gilt z. B. die Schweiz in diesem Sinne als EU-Land für alle Mobilfunkdienste oder aber z. B. bei Edeka Smart, Congstar und Jamobil/Penny Mobil nur was den Internet-Zugang über Mobilfunk angeht.

 

Manchmal kann man wenn das Smartphone über WLAN mit dem Internet verbunden ist und das Mobilfunk-Telefonie über WLAN beherrscht in jedem Land zu den dt. Tarifen raustelefonieren, z. B. bei Netzclub und Penny. Ob das auch bei eingehenden Anrufen gilt, steht bei Netzclub nicht dabei. Zumindest bei Jamobil/Penny Mobil steht, dass bei eingehenden Anrufen keine Kosten anfallen.

Allerdings können die Tarife um von Deutschland aus (oder eben über WLAN egal wo man ist) in dem Land anzurufen, wo man gerade im Mobilfunknetz ist, teurer sein als über die EU-Roaming-Regelungen.

 

Wenn die EU-Ausland-Regelung des Anbieters nicht greift, ist es i.d.R. sauteuer. Preise ab 1-2EUR/min, nur wenig günstiger wenn man angerufen wird und 0,24EUR/MB sind keine Seltenheit. Nur SMS-Empfang ist dann meistens kostenlos (aber nicht MMS-Empfang, was aber eh am Sterben ist und meist im Smartphone deaktiviert werden kann).

Manche Anbieter bieten aber in diesem Fall Tarif-Optionen an, wodurch es billiger werden kann.

 

Auf Schiffen und in Flugzeugen ist Roaming gerade innerhalb der EU sehr sicher viel teurer als an Land.

 

Hoffe dieser Artikel hat euch weitergeholfen, auch wenn ihr das eigentlich nur für Kinder besorgt, die noch keine E-Autos öffentlich laden können sollen/brauchen :-)

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Ergänzung von notting am 02.06.2023 18:34

Hatte diese Woche die Möglichkeit, einen 32kbit/s Datentarif im Telekom-Mobilfunk-Netz zu testen, allerdings ohne eine Lade-App. Einfache Whatsapp-Textnachrichten gingen zunächst nicht durch. Hab am betroffenen Gerät nun "Datensparen" aktiviert (so der Name unter Android) und u.a. Whatsapp als Ausnahme vom Datenspar-Modus definiert. Dann gingen Textnachrichten durch. Aber selbst wenn man in der GMX-App eine HTML-E-Mail geöffnet hat, hat sich das doch ziemlich hingezogen.

 

Falls jmd. das mit einer Lade-App testet, muss die vermutlich genauso priorisiert werden.

 

notting

Ergänzung von notting am 26.08.2023 09:00

Die kostenlose 32kbit/s-Internet-Option beim 0,09EUR/min-Tarif von Kaufland Mobil deaktiviert sich nach 4 Wochen von alleine. Schlecht, wenn man es mit Leuten zutun hat, die das nicht auf die Reihe kriegen.

 

Da ist Netzclub besser (werbefinanziert). 200 "Highspeed-MB" autom. alle 4 Wochen, danach 64kbit/s, aber O2-Netz, was IMHO tendenziell schlechter ist als Telekom (Edeka Smart, Kaufland Mobil, Congstar, ...). Aber Netzclub ist recht teuer, wenn man Bezahl-Optionen bucht.

 

notting

30.10.2022 20:36    |    Goify

Im Büro ist mein altes Handy jetzt für alle Mitarbeiter da, die irgendwo hin fahren und damit dann erreichbar sind. Nach langem Vergleich habe ich mich für Congstar entschieden und bin sehr zufrieden damit. Es funktioniert und ist sehr billig ohne monatliche Grundgebühr, wie es sie bei Prepaid tatsächlich oft gibt. Ich stamme ja noch aus der Callya-Zeit und da hieß Prepaid, dass man vorher bezahlt und dieses Guthaben abtelefoniert. Eine monatliche Grundgebühr gab es folglich nicht und hätte das System auch ad absurdum geführt.

30.10.2022 21:21    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 30. Oktober 2022 um 20:36:29 Uhr:

Im Büro ist mein altes Handy jetzt für alle Mitarbeiter da, die irgendwo hin fahren und damit dann erreichbar sind. Nach langem Vergleich habe ich mich für Congstar entschieden und bin sehr zufrieden damit.

Ist Telekom-Mobilfunknetz, ist wie gesagt IMHO das tendenziell beste (in D).

 

Zitat:

Es funktioniert und ist sehr billig ohne monatliche Grundgebühr, wie es sie bei Prepaid tatsächlich oft gibt. Ich stamme ja noch aus der Callya-Zeit und da hieß Prepaid, dass man vorher bezahlt und dieses Guthaben abtelefoniert. Eine monatliche Grundgebühr gab es folglich nicht und hätte das System auch ad absurdum geführt.

Nein, Prepaid und Grundgebühr widerspricht sich überhaupt nicht. Prepaid bedeutet nur, dass z. B. auch kreditunwürdige Kunden die Möglichkeit bekommen Mobilfunk überhaupt zu nutzen, deswegen gibt oft auch Tarife ohne Grundgebühr, die auch für solvente Gelegenheitsnutzer interessant sein können. In der Praxis bedeutet es inzw. auch, dass man relativ schnell Tarif-Optionen wechseln kann ohne eine Umstellungsgebühr zu bezahlen oder großartig langfristige Verträge ändern zu müssen, was ggf. mit fast 24 Monaten Wartezeit einhergehen kann.

Stell dir vor du telefonierst unterm Jahr kaum, also ein Tarif ohne Grundgebühr ist optimal. Dann kommst aber plötzlich in eine Situation wo du es doch intensiv nutzen musst, wo es dann aber sehr teuer werden würde. Da ist es doch besser, wenn man spätestens innerhalb von 1-2h auf eine für das temporär andere Nutzungsprofil bessere Tarif-Option wechseln kann (heute meist 4 Wochen, s.o.) und spätestens wenn diese Zeit abgelaufen ist wieder in den Tarif ohne Grundgebühr zurückwechseln kann. Meist kann man sogar noch sehr kurzfristig vor diesem Termin diese Entscheidung treffen.

Normalerweise ist es so, dass wenn das Guthaben für die autom. Verlägerung der Tarif-Option nicht reicht, man zum grundgebührfreien Tarif weitermachen kann, bis das Guthaben wirklich weg ist. Wenn man für die Tarif-Option genug Geld auflädt, wird diese ab diesem Zeitpunkt autom. verlängert.

 

Meine Behauptungen zum Thema warum es früher bei Prepaid-Mobilfunk keine Tarif-Optionen mit Grundgebühr gab:

- Aufgrund der hohen min-Preise (erinnere mich z. B. an 0,86EUR/min zur Hauptzeit von Telekom-Mobilfunk zu Telekom-Festnetz, wenn's nicht die eine Lieblingsnr. ist, die man einstellen kann und dann billiger ist) auch bei Postpaid sind Gelegenheitsnutzer eher mal auf Telefonzellen oder wenn sie z. B. bei Bekannten sind das Festnetz-Telefon ausgewichen (oder Festnetz im Hotel oder Krankenhaus) als sich eine Tarif-Option zu wünschen.

- Ähnl. sah's beim Internet-Zugang aus. Bei meinem ersten Handy hatte ich immerhin WAP, also für kleine s/w-Dumbphone-Displays angepasste Internet-Inhalte für ca. 0,20EUR/min(!) bei 9,6kbit/s(!). Hat sich nie richtig durchgesetzt, wohl wg. Preis/Leistung.

 

notting

30.10.2022 21:52    |    Goify

Mein Verständnis von Prepaid war immer, man bezahlt einen Betrag, den man abtelefonieren kann. Wenn man aber eine Grundgebühr hat, verschwindet das Guthaben auch ohne zu telefonieren. Und was ist, wenn das Geld aufgebraucht ist? Dann wird es vom Girokonto abgebucht. Dann habe ich ja aber einen normalen Vertrag. Da tun sich für mich zu viele Logik-Löcher auf. Aber gut, die Welt dreht sich weiter und irgendwann verkaufen sie einem alte analoge VHS-Kassetten als besten Videostandard und keiner stört sich daran.

31.10.2022 07:47    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 30. Oktober 2022 um 21:52:04 Uhr:

Mein Verständnis von Prepaid war immer, man bezahlt einen Betrag, den man abtelefonieren kann. Wenn man aber eine Grundgebühr hat, verschwindet das Guthaben auch ohne zu telefonieren.

Wie gesagt, man kann quasi jederzeit wieder auf eine Tarif-Option ohne Grundgebühr.

 

Zitat:

Und was ist, wenn das Geld aufgebraucht ist? Dann wird es vom Girokonto abgebucht.

Dass autom. vom Giro-Konto abgebucht wird muss explizit eingerichtet werden und zerstört auch den Kostenschutz von Prepaid. Da kannst du fast gleich Postpaid nehmen. Den Rest zu dem Thema habe ich bereits geschrieben.

 

notting

06.11.2022 16:42    |    volvofahrer2010

Zitat:

@notting schrieb am 30. Oktober 2022 um 21:21:43 Uhr:

 

Ist Telekom-Mobilfunknetz, ist wie gesagt IMHO das tendenziell beste (in D).

Nein, ganz klares nein. Meine Frau nutzt beruflich Telekom und ist nur am Schimpfen. Die ist in halb Deutschland unterwegs. Privat nutzt sie Vodafone und ich o2. O2 liegt deutlich über VF und hinten liegt Telekom. Wie oft meine Frau keinen oder bescheidenen Empfang hat (gerade in Innenräumen), ist kaum zu ertragen. Selbst mit 5G ist es kaum besser. Zum Februar hin läuft der Vertrag endlich aus.

06.11.2022 20:25    |    notting

Zitat:

@volvofahrer2010 schrieb am 6. November 2022 um 16:42:09 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 30. Oktober 2022 um 21:21:43 Uhr:

 

Ist Telekom-Mobilfunknetz, ist wie gesagt IMHO das tendenziell beste (in D).

Nein, ganz klares nein. Meine Frau nutzt beruflich Telekom und ist nur am Schimpfen. Die ist in halb Deutschland unterwegs. Privat nutzt sie Vodafone und ich o2. O2 liegt deutlich über VF und hinten liegt Telekom. Wie oft meine Frau keinen oder bescheidenen Empfang hat (gerade in Innenräumen), ist kaum zu ertragen. Selbst mit 5G ist es kaum besser. Zum Februar hin läuft der Vertrag endlich aus.

Eine Bekannte von mir ist letztes Jahr von Aldi-Talk (O2) nach Edeka Smart (Telekom) gewechselt, weil sie bei ihrer Mutter im Schwarzwald so einen scheiß Empfang hatte. Ich bin 2018 von Edeka Mobil (Vodafone) zu Edeka Smart (Telekom) gewechselt und der Empfang wurde viel besser. Z. B. in dem einen Kaufland wo ich meist einkaufe hatte ich mit Vodafone nur mit viel Glück Empfang, mit Telekom kein Problem.

 

Hab mich vor kurzem Netzclub (O2) quasi als Zweit-SIM geholt. Werde es im Auge behalten.

 

Bei 5G gibt's auch verschiedene Varianten, wodurch manche 5G-fähigen Smartphones mit 5G-fähiger SIM-Karte das definitiv dort vorhandene 5G-Netz nicht nutzen können. Aber wo's 5G gibt, sollte es auch LTE geben.

 

notting

 

PS: Wie ich in https://www.motor-talk.de/.../...gelegenheitsnutzer-2022-t7359900.html geschrieben habe, gibt's Smartphone, die weniger LTE-Frequenzen unterstützen als andere. Heißt im Zweifel kein Netz und ggf. auch keine Möglichkeit Notrufe abzusetzen wo andere kein Problem haben. In Deutschland sollte es aber durch 2G immernoch eine Rückfallebene geben, wo alle Handys der letzten 20 Jahre eben alle in D verwendeten 2G-Frequenzen unterstützen sollten.

07.11.2022 08:48    |    volvofahrer2010

Beim Einkaufen benötige ich keinen Empfang und achte da in der Regel auch gar nicht drauf. Ich habe da, wo ich mich zu 99% aufhalte, überall super Empfang. Ich sitze aber auch nicht immer und überall mit dem Gerät in der Hand. Meine Frau benötigt es schon häufiger (auch wegen Hotspot) aber die ist nicht glücklich mit der Telekom. Wenn man dann noch beruflich drauf angewiesen ist, ist es noch einmal eine ganz andere Schiene. Kaum in einem Gebäude, dann geht mit der Telekom echt nichts mehr und nicht nur hier in der Gegend.

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