• Online: 3.019

Was mich bewegt

Themen, die mich bewegen - mit Schwerpunkten und auch bunt gemischt

17.03.2019 20:35    |    notting    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: E-Auto, Kosten, Ladesäule, Super Plus

Findest du 0,49EUR/kWh für einen kWh-basierten Tarif günstig? (also keine Umrechnung von Zeittarif)

hohe-ladeleistungen-das-neue-super-plushohe-ladeleistungen-das-neue-super-plus

Hallo!

 

Diese Woche habe ich mich über einen "Premium-Artikel" geärgert. Immerhin ist der offensichtl. ohne Anmeldung les- und kommentierbar. Aber was da Premium sein soll... -> https://www.electrive.net/.../

Leider wurde mein erstes Posting dort nicht veröffentlicht (eine ähnl. Antwort auf ein anderes Posting dort aber schon). Deswegen zerpflücke ich den Artikel hier nochmal etwas ausführlicher.

 

Vor allem hat folgender Satz war für mich der Hammer:

Zitat:

Hohe Ladeleistungen aber sind das neue Super Plus: Schnellstrom kostet mehr, weil die Säulen und die Transformatoren teurer sind.

Quatsch!

1. Es ist scheißegal, ob an einem Platz z. B. 2x 22kW + 2x z. B. Schuko oder 1x50kW angeboten wird -> die Leistung dahinter ist (ungefähr) gleich, ergo kann das den Transformatoren egal sein! Auch das mit der Spitzenleistung zählt hier nicht, weil's wie gesagt eben nur 1x 50kW sind bzw. sich das netzweit etwas ausgleicht, weil ja nicht überall gleichzeitig mit z. B. 50kW geladen wird.

Bzw. klar, eine öffentl. Ladesäule (einigermaßen vandalismusgeschützt, Abrechnungskram drin, etc.) mit 1x 22kW AC ist billiger als eine Ladesäule mit 1x 50kW DC. Aber erstere hat eben auch nicht mal die Hälfte der Leistung!

BTW: Je mehr Leistung in das angeschlossene Auto geladen werden kann, desto interessanter werden E-Autos für Laternenparker -> mehr an Ladesäulen verkaufte kWh!

2. Jede Ladesäule muss regelm. gewartet werden, insb. bzgl. elektr. Sicherheit = mehr Ladesäulen -> mehr Kosten, weil die elektr. Sicherheit nur vor Ort geprüft werden kann!

3. Man bekommt deswegen keine Mehrleistung im Motor, also anders als bei Super Plus. Im Gegenteil: Man hat weniger von dem Strom, weil je größer die Ladeleistung, desto wichtiger ist es, dass der Akku die richtige Temperatur hat, wofür auch Strom gebraucht wird!

 

Desweiteren stehen da noch so Sachen drin wie:

Zitat:

Nicht vergessen werden darf in diesem Zusammenhang, dass der Strom an Ladesäulen nicht zum Gestehungspreis der Versorger verkauft werden darf [...]

Das ist doch totaler Quatsch in diesem Zusammenhang -> 0,49EUR/kWh ist fast das doppelte wie das was man daheim für Strom zahlt!

Z. B. Maingau Energie berechnet bei Laden in D max. 0,25EUR bzw. nur 0,15EUR/kWh, wenn man einen (IMHO meist rel. teuren) Stromtarif bei denen hat oder einen Gastarif (hab da die Preise nicht verglichen). Dazu kommen noch 0,10EUR/min wenn man >2h AC oder >1h DC lädt und div. Auslandszuschläge ab 0,--EUR/kWh (z. B. Schweiz oder wenn man eben dort auch "Haushaltsenergie"-Kunde ist).

 

Zitat:

Stattdessen müssen sich die Nutzer der Elektroautos besonders an schnellen DC-Säulen häufig mit Pauschalen auseinandersetzen.

Ist doch gut, da

- die aktuell meist schon nach 10-20kWh günstiger sind als der neue EnBW-Tarif

- trotzdem Leute davon abhalten die Säule nur als günstigen Kurzzeit-Parkplatz zu nutzen.

 

Zitat:

Zugleich fördern sie eine hohe Verweildauer, die zumindest an DC-Säulen nicht erstrebenswert ist – am liebsten möchte man schließlich für das einmalig gezahlte Geld so viele kWh haben, wie die Batterie fassen kann.

Auf der Autobahn recht sicher nicht, da will man i.d.R. weiterkommen und nicht warten bis die letzte kWh mit massiv reduzierter Leistung im Akku landet.

Wenn's interessante Sachen um die Ladesäule herum gibt, z. B. innerorts, da würde ich das gelten lassen. Nur gibt's sowas aktuell so gut wie garnicht. Hinweis: Selbst 50kW finde ich für heute E-Autos eher langsam.

 

Zitat:

[...] und rechnet seit 1. März nach Kilowattstunden ab, der einzig sinnvollen Einheit für den Verkauf von Strom. Transparent und nachvollziehbar.

IMHO Irreführung der Leser. An Ladesäulen blockieren Nutzer die Infrastruktur, sprich andere können sie in der Zeit nicht nutzen. Ist also etwas anderes als zu Hause, wo niemand den anderen bei der Nutzung elektr. Stroms blockiert. Also muss es eine Motivation geben, sie wirkl. nur bei Bedarf zu nutzen und dann zügig zu sein. In Anbetracht der Tatsache dass es wohl sehr bald E-Kleinwagen gibt die mit 100kW laden können, könnte man auch einen Zeitfaktor im Ladetarif haben bzw. z. B. einen einführen, der bei 100kW dem gewünschten kWh-Preis entspr. und Mehr-kWh können gerne pro kWh abgerechnet werden. So werden die Ladesäule nicht von Lahmladern bzw. Billig-Parkplatzsuchern blockiert.

 

Ein weiterer Hammer war auch:

Zitat:

Ein Abfallprodukt der absehbar höheren Preise ist auch eine ökologische Lenkungswirkung. [...] Viele Elektroautofahrer beschränken ihr Tempo freiwillig auf 130 oder weniger km/h.

Im Gegenteil, E-Autos verleiten da sogar zur Energieverschwendung, weil z. B. viele Supermärkte E-Auto-Strom verschenken bzw. manche Leute sogar damit angeben, dass sie so oft Gratis-Strom laden können (siehe z. B. auch https://www.motor-talk.de/.../...-laternenparker-e-autos-t6274560.html) - ganz im Gegensatz zu herkömml. Kraftstoff!

Außerdem möchte ich daran erinnern, dass Tesla z. B. beim Model S irgendwann sogar gegen nicht(!) abwählbaren Aufpreis viele Jahre eine Strom-Flat über ihre eigenen Ladesäulen drin hatte und diese nutzbar bleiben soll für die gesamte Lebensdauer des Autos.

EnBW hatte übrigens kürzl. auch solche Pauschaltarife mit 1-2EUR oder so...

Und die sollen bitte nicht so tun, als ob

- insb. Benziner-Fahrer die Mehrkosten bei höherem Tempo nicht auch spüren würden (wenn's ihnen nicht eh egal ist)

- man die Argumentation für Dienstwagen-Fahrer (wofür E-Autos aktuell noch sehr selten eingesetzt werden, aber gerade angetriggert wird durch steuerl. Förderung) insofern nicht auch in die Tonne treten könnte

 

BTW: Div. Ladesäulen-Förderbedingungen verlangen Ökostrom, womit E-Autos logischerweise ja so öko sind... :rolleyes: (das ist keine Kritik am Artikel, sondern an anderne häufiger auch in Medien gehörten/gelesen Aussagen).

 

Also alles in allem war die Argumentation in dem Artikel schlicht pro hoher Preis ohne die Leute dazu zu motivieren nicht z. B. mit zu hohem Akkustand dort zu laden und sonst nix – trotz bis zu 0,49EUR/kWh, also fast dem Doppelten was man daheim zahlt, was auch schon nicht wirkl. günstig ist. Wenn was an dem Artikel Premium war, dann das Produkt, was dort im Endeffekt beworben wurde...

Hat Dir der Artikel gefallen?

17.03.2019 21:38    |    Sp3kul4tiuS

bei SuperPLus kann ich schlecht mitreden da mein Auto nichts anderes tanken darf seit ich es 2006 gekauft habe.

Für mich völlig normal tausende Liter davon abgezapft zu haben.

 

Beim Strom würde ich aber eher langsamer laden da ich Autos eher länger fahre und der Akku lange power haben sollte.

Eine Frage wäre dann bei Gebrauchtwagen wie oft diese Schnellladungen (dauerhaft?) bekommen haben.

Wenn heute alles alte verteufelt wird dann kann es nicht so schlimm sein sowas zu loggen und den Gebrauchtwagenpreis somit niedriger anzusetzen. Muss ich mir ja ab und zu anhören wenn ich sage ich finde Handschaltung gut ect. Demjenigen will ich dann aber seinen Schnellader mit minus xy 1000€ nur dann abkaufen. Gibt wenig Gründe bei der Datensammelwut sowas nicht wissen zu wollen.

Heute basiert sowas ja öfter auf Vermutungen wie sehr ein Auto belastet wurde. Heute/früher Motor teuer - jetzt Akku teuer.

 

Nun gut.

Hab mich etwas ausgelassen.

18.03.2019 08:37    |    notting

Zitat:

@Sp3kul4tiuS schrieb am 17. März 2019 um 21:38:16 Uhr:

bei SuperPLus kann ich schlecht mitreden da mein Auto nichts anderes tanken darf seit ich es 2006 gekauft habe.

Für mich völlig normal tausende Liter davon abgezapft zu haben.

 

Beim Strom würde ich aber eher langsamer laden da ich Autos eher länger fahre und der Akku lange power haben sollte.

Du blockierst dabei aber ggf. unnötig lange öffentl. Ladesäulen!

 

Zitat:

Eine Frage wäre dann bei Gebrauchtwagen wie oft diese Schnellladungen (dauerhaft?) bekommen haben.

Wenn heute alles alte verteufelt wird dann kann es nicht so schlimm sein sowas zu loggen und den Gebrauchtwagenpreis somit niedriger anzusetzen. Muss ich mir ja ab und zu anhören wenn ich sage ich finde Handschaltung gut ect. Demjenigen will ich dann aber seinen Schnellader mit minus xy 1000€ nur dann abkaufen. Gibt wenig Gründe bei der Datensammelwut sowas nicht wissen zu wollen.

Heute basiert sowas ja öfter auf Vermutungen wie sehr ein Auto belastet wurde. Heute/früher Motor teuer - jetzt Akku teuer.

AFAIK (man möge mich ggf. korrigieren) haben die Schnellladungen keine Langzeitfolgen im Sinne davon, dass nachdem die reale verbliebene Kapazität gemessen wurde und man das nicht mehr macht, die Degradation trotzdem weiter in Abhängigkeit von dem Vorleben mehr oder weniger stark weitergeht. Ergo reicht eben eine entspr. Akkukapazitätsmessung vor dem Verkauf.

Bei der Belastung des Motors konnte ja auch nur die Laufleistung gemessen werden, wobei aber wiederum wenige km viel Kurzstrecke/Standschäden bedeuten kann was dem Auto nicht gut tut oder es als Firmenkiste über viele km verheizt wurde.

Deshalb können hier "proaktiv" gesammelte Daten nur irreführend sein auch wg. vieler anderer Faktoren die da reinspielen wie Produktionsschwankungen bei den Zellen etc. Daher muss das Gebot der Datensparsamkeit greifen -> nicht sammeln, sondern eben nur bei Bedarf vor dem Verkauf den Akku durchmessen.

Desweiteren gibt's immernoch Fahrzeuge, die der Verkäufer rechtl. betrachtet ohne Akku verkauft, weil er z. B. der Bank des Herstellers gehört. Ergo ist der Akku bzgl. des Rechtsgeschäfts zwischen Auto-Ver- und -Käufer komplett irrelevant. Wenn der Käufer dann weiter den Akku von der Hersteller-Bank mietet, hat er ja immernoch eine Mindestkapazitätsgarantie, für die er zahlt bzw. AFAIK für "böse" Sachen die der Vorbesitzer gemacht hat nicht haften muss.

 

Wobei diesbzgl. künstl. Einschränkungen der Hersteller auch verboten werden sollten, vor allem was Laden an öffentl. Ladern angeht. Also ich meine nicht die "Thermofenster", sondern dass Tesla z. B. nach x-mal Schnellladen dauerhaft die max. Ladeleistung von 120 auf 90kW drosselt etc.

 

notting

18.03.2019 09:08    |    Goify

Ich wüsste nicht, wieso ich für Strom mehr zahlen sollte, wenn er schneller fließt. Klar, die Ladesäule ist teurer und gekühlte Kabel sind recht aufwändig, aber dafür extra bezahlen?

Ich persönlich würde mein E-Auto zu 98 % eh nur daheim laden und so hätte ich nur bei drei Fahrten im Jahr mal den Vorteil des schnelleren Ladens und da wäre mir das den Aufpreis nicht wert.

18.03.2019 09:40    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 18. März 2019 um 09:08:15 Uhr:

Ich wüsste nicht, wieso ich für Strom mehr zahlen sollte, wenn er schneller fließt. Klar, die Ladesäule ist teurer und gekühlte Kabel sind recht aufwändig, aber dafür extra bezahlen?

Ich persönlich würde mein E-Auto zu 98 % eh nur daheim laden und so hätte ich nur bei drei Fahrten im Jahr mal den Vorteil des schnelleren Ladens und da wäre mir das den Aufpreis nicht wert.

... und blockierst dann dabei ggf. unnötig lange Ladesäulen, was negativ ist für andere die schneller oder dringender laden wollen/müssen (z. B. keine Reserve zur nächsten Ladesäule). Klar, der Aufpreis stinkt mir ja auch. Aber deine Aussage wäre auch ein Beispiel dafür, dass es unterm Strich ganz laufen wird als im von mir kritisierten Artikel behauptet.

 

Naja, aktuell gibt's ja noch div. eher günstigere Pauschalen wenn du eine gewisse Mindestabnahme zusammen bekommst oder z. B. eben Maingau Energie.

Hoffe dass E-Auto-Nutzer vor allem was Schnellladung angeht um die EnBW-Tarife eher einen Bogen machen werden.

 

notting

18.03.2019 10:06    |    Goify

Zitat:

@notting schrieb am 18. März 2019 um 09:40:55 Uhr:

... und blockierst dann dabei ggf. unnötig lange Ladesäulen, was negativ ist für andere die schneller oder dringender laden wollen/müssen (z. B. keine Reserve zur nächsten Ladesäule).

Ich blockiere überhaupt nichts. Wenn mein Auto 0,5 h laden muss und ich 1 Stunde einkaufen gehe, laufe ich nicht zwischendrin raus und parke um. Wo kämen wir dann hin? Parkst du um, wenn du zum Bezahlen in die Tankstelle gehst? Eben.

 

Und wenn ich langsamer lade, damit der Akku länger hält (das ist mein Wissensstand), dann ist das mein gutes Recht. Meiner Meinung nach hat keiner ein Anrecht auf eine freie Ladesäule und wenn ich diese nach abgeschlossenem Ladevorgang weiter blockiere, so ist auch das mein gutes Recht. Ich unterbreche nicht das Abendessen im Restaurant und suche einen neuen Parkplatz, während drinnen mein Essen kalt wird. Ich gebe dann die Säule frei, wenn ich wieder fahre.

Das E-Auto ist eine individuelle Entscheidung und daher sollte zu 90 % daheim geladen werden. Für Sonderfälle kann man ggf. öffentliche Ladesäulen nutzen. Sind diese blockiert, dann ist das eben so.

18.03.2019 10:19    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 18. März 2019 um 10:06:44 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 18. März 2019 um 09:40:55 Uhr:

... und blockierst dann dabei ggf. unnötig lange Ladesäulen, was negativ ist für andere die schneller oder dringender laden wollen/müssen (z. B. keine Reserve zur nächsten Ladesäule).

Ich blockiere überhaupt nichts. Wenn mein Auto 0,5 h laden muss und ich 1 Stunde einkaufen gehe, laufe ich nicht zwischendrin raus und parke um. Wo kämen wir dann hin? Parkst du um, wenn du zum Bezahlen in die Tankstelle gehst? Eben.

Ich fahre aber auch nicht zur Tankstelle, starte den Tankvorgang und laufe dann weg um 1h einzukaufen, sondern schließe den Tankvorgang zügig ab, fahre weg und gehe dann einkaufen.

 

Zitat:

Und wenn ich langsamer lade, damit der Akku länger hält (das ist mein Wissensstand), dann ist das mein gutes Recht.

Der C-Faktor ist sozusagen auch der Stressfaktor für den Akku. D.h. je größer der Akku bei konstanter Ladeleistung ist, desto geringer ist der Stress für ihn. D.h. z. B. 11kW sind für einen 40kWh-Akku nix, da wird nicht mal bei 80% Akkuladestand die Ladeleistung (nennenswert?) gedrosselt. Da kann man IMHO auch locker mit 22kW laden. Bis vor einigen Preislisten-Versionen stand beim Zoe 41kWh bei 22kW-Ladung auch nix von nur bis 80% Schnelladung.

 

Zitat:

Meiner Meinung nach hat keiner ein Anrecht auf eine freie Ladesäule und wenn ich diese nach abgeschlossenem Ladevorgang weiter blockiere, so ist auch das mein gutes Recht. Ich unterbreche nicht das Abendessen im Restaurant und suche einen neuen Parkplatz, während drinnen mein Essen kalt wird. Ich gebe dann die Säule frei, wenn ich wieder fahre.

Das E-Auto ist eine individuelle Entscheidung und daher sollte zu 90 % daheim geladen werden. Für Sonderfälle kann man ggf. öffentliche Ladesäulen nutzen. Sind diese blockiert, dann ist das eben so.

Gerade denjenigen die daheim langsam laden können, kann man am ehesten zumuten, dass sie die paar Mal wo sie unterwegs sind entweder so zügig wie mögl. laden oder noch besser halt nicht laden, wenn die Reichweite so schon sehr sicher reicht bis man z. B. wieder daheim langsam laden kann. E-Auto-Laternenparker sind ja auf öffentl. Ladesäulen angewiesen...

Zudem gibt's gerade innerorts immernoch genügend Typ2-Ladesäulen, wo man bei deren Nutzung keine schnellere DC-Lademöglichkeit blockiert. Die in der Praxis meist auf 22kW begrenzte Ladeleistung von Typ2 (entweder Säule oder Fahrzeug) kann man dann ja wenigstens so gut es geht ausreizen, zumal eben die Akkus immer größer werden, also weniger Stress mit 22kW haben.

Desweiteren gibt's eben die Mietmodelle mit Akkumindestkapazitätsgarantie egal wie oft man "schnelllädt".

 

notting

 

PS: Das mit dem mittendrin wegrennen während dem Einkauf etc. ist einer der Gründe, warum ich noch kein E-Auto habe. Mit entspr. Reichweite sollte sich das aber erledigen.

18.03.2019 11:18    |    Goify

Wer zwingt einen denn, mitten im Einkauf rauszulaufen, sein Auto abzustecken und umzuparken?

18.03.2019 11:28    |    notting

Zitat:

@Goify schrieb am 18. März 2019 um 11:18:53 Uhr:

Wer zwingt einen denn, mitten im Einkauf rauszulaufen, sein Auto abzustecken und umzuparken?

Z. B. Schilder, dass das Parken nur während des Ladevorgangs erlaubt ist. Und hoffentl. wird das Laden auch teurer, wenn man langsam lädt...

Und es ist auch generell nett ggü. anderen, die die Ladesäule nutzen wollen.

 

notting

19.03.2019 14:43    |    Sp3kul4tiuS

ich glaube da muss man nicht nur sein Tankverhalten umstellen. Nicht nur der Antrieb ändert sich.

 

E-Autos stehen dann eben länger dort. Gerade wenn Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe sind.

 

Ich sehe da Konflikotenzial. Alles klingt immer so einfach aber so wird in Zukunft wenn nicht sanktioniert durch exorbitante langparkkosten geladen werden.

 

Wenn es jetzt eine in der Optik Tankstelle überdachte Ladestation ist die schon vermittelt... fahre besser schneller weg als später sähe das vielleicht andersd aus. Aber normale Parkplätze?

 

Beim Ladesäulen Blockieren bin ich aber prinzipell dabei das es nicht zu lange sein sollte. Aber wie oben geschrieben wird es Ärger geben.

Menschen die jetzt E-Autos kaufen stufe ich nicht als den durschnittlichen Fahrer sein. Die sehen manches anders als ein normaler das ding muss fahren und mehr nicht Kunde.

19.03.2019 17:41    |    notting

http://www.maz-online.de/.../...Streit-an-Elektro-Ladesaeule-eskaliert

Da dort steht, dass bei diesem Streit unter ladewilligen E-Auto-Fahrern bei einem VW der Stecker rausgezogen wurde, der dort lt. Meinung der anderen Seite zu lange Stand. Dachte Typ2 hat eine Sperre? Klingt für mich stark danach, dass der obwohl er Typ2 hat (haben AFAIK alle E-Autos VW), aber gezielt langsam z. B. mit Schuko geladen hat, was solche Ladesäulen z. T. ja haben und ein entspr. Notladekabel oft auch sogar den E-Autos beiliegt.

Also gezielt langsam laden ist für mich auch Nötigung bzw. Missbrauch von Ladesäulen als billige Parkplätze.

 

Wird Zeit dass an noch mehr Orten insb. innerorts öffentl. schnellgeladen werden kann um sowas zu vermeiden.

 

notting

19.03.2019 20:00    |    Sp3kul4tiuS

wenn das nicht möglich ist langsam zu laden. Aber wenn man die Wahl hat?

 

Ich halte, will 2 Stunden weg, hab aber die Wahl die Ladeleistung auf 2 Stunden statt 1 Stunde zu stellen.

Außer es sind Säulen die offiziell als Stromtankstelle ausgewiesen sind.

Das sind nur Gedanken wie der normale Autofahrer denkt. Andernfalls könnte das Auto eine Stunde extra mit vollem Akku dort stehen.

Wie gesagt außer es ist eine extra e-Ladestelle und nicht nur ein Parkplatz mit Ladesäule. Kann ja durch Strafzahlungen anders geregelt werden damit man früher fährt.

 

Würde selber ohnehin wohl niemals laden im näheren Umfeld. Nur auf dem eigenen Parkplatz. Das mit dem Kostenlos dürfte irgendwann zuende sein.

Sind ja die Themen was nachher im Alltag nervt. Der Parkplatz hat zufällig eine Ladesäule, Auto leer und ich will 5 Stunden weg. Dann steht man dort eben.

Außer es ist dort eben eine Maximale Parkdauer vorgegeben. Meinetwegen eine Stunde.

21.03.2019 12:27    |    MrBerni

Also bei Tesla z.B. zahlt man automatisch Strafe an deren SUCs wenn man nach dem Ladeende nicht wieder wegfährt soweit ich weiß.

21.03.2019 12:52    |    notting

Zitat:

@MrBerni schrieb am 21. März 2019 um 12:27:59 Uhr:

Also bei Tesla z.B. zahlt man automatisch Strafe an deren SUCs wenn man nach dem Ladeende nicht wieder wegfährt soweit ich weiß.

Lies mal https://www.motor-talk.de/.../...s-jahr-neue-tarife-2019-t6522507.html bzw. insb. die Ergänzungen ;-)

 

Bei Maingau Energie unabh. davon wieviel man geladen hat bzw. wie die aktuelle Ladeleistung ist nach 2h (AC) bzw. 1h (DC) auch. Und bei Anbietern die nur nach Zeit abrechnen sowieso, weil da meist der min-Preis so hoch ist, dass es sich höchstens lohnt, wenn der Akku so schnell wie mögl. geladen wird, also nur bis die Schnellladung massig gedrosselt wird.

 

notting

Deine Antwort auf "Hohe Ladeleistungen - das neue Super Plus?"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 07.06.2019 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

notting notting


 

Besucher

  • anonym
  • orion2000
  • bronx.1965
  • pcAndre
  • Hannes_55
  • karl.napp
  • slv rider
  • notting
  • Gustaf_Larson
  • Bazingo