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Die Pure Unvernunft

Aus dem Alltag eines PS-Junkies

29.09.2016 15:06    |    knolfi    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: DM3, Ford, Kuga

Hallo Gemeinde,

 

zur Zeit geht es in meinem Fuhrpark Schlag auf Schlag. :D

 

Erst letzte Woche wurde der GLE zugelassen und heute darf ich wieder einen neuen "Mitarbeiter" in meinem Fuhrpark begrüßen. Der Kuga ist da!

 

Bei diesem vorkonfektionierten (Bestands-)Fahrzeug handelt es sich um einen 2,0 TDCI-4x4-Automatik in der Ausstattungsversion Titanium. Ausgestattet ist er mit vielen netten Features, auf die ich z. T. echt neidisch bin, weil mein Range Rover diese (noch) nicht hat.

 

Neben den normalen Annehmlichkeiten und dieser Ausstattungskategorie wie z. B. 4-fach el. Fensterheber, Klimaautomatik, Sitzheizung, el. einstellbare und anklappbare Außenspiegel, Tempomat, Lichtautomatik, uvm. ist u. a. auch eine el. Heckklappe mit Gestensteuerung (funktioniert auch zum Schließen), Keyless-Go, ein Touch-Screen-Infotainment mit Navi, Telefonkopplung, Klimabedienmöglichkeit und Radio, Park-Automatik zum selbstständigen Einparken und natürlich Parkpiepser vorne und hinten.

 

Der Wagen ist sehr solide verarbeitet und auch die Materialanmutung ist sehr gut, muss sich hinter VW nicht verstecken. Ich bin von der Verarbeitungsqualität positiv überrascht.

 

Auch der Komfort ist gut. Zwar rollen die serienmäßigen 17-Zöller etwas hart ab und das Fahrwerk ist sehr straff, dafür ist der Wagen im Innenraum sehr leise.

 

Lediglich beim Betrachten der Falze, Rinnen und Fugen der Karosserieausschnitte fällt etwas auf, dass der Kuga ggü. vergleichbaren VW-Modellen etwas einfacher verarbeitet ist. Es sind viele Kanten vorhanden, in denen sich im Laufe der Nutzungsdauer Dreck mit das zugehörigen pot. Rostnestern ansammeln kann. Bei meinem damaligen VW-Tiguan I -FL waren die alle glatt.

 

Auch die Motorhaube muss ohne Dämpfer und statt dessen mit den guten alten Haubenstab zum Offenhalten auskommen, das war aber beim Tiguan auch schon so. Bin ich eben von meinen Fahrzeugen nicht gewöhnt, da diese alle Haubendämpfer haben...diese spielen aber auch in einer anderen Preisliga.

 

Der Wagen ist das Dienstfahrzeug eines Mitarbeiters von mir und wird nun die kommenden 3 Jahre bzw. 75.000 km bei uns im Einsatz sein.

 

Ich hoffe, dass der Kuga seinen Dienst genauso gut verrichtet, wie die anderen sechs Firmenfahrzeuge und wünsche ihm allzeit gutes und zuverlässiges Arbeiten. :D

 

Bald geht's hier wieder weiter, da noch ein Wechsel im kommenden Monat ansteht...

 

 

Bis dahin

 

euer knolfi

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26.09.2016 14:22    |    knolfi    |    Kommentare (10)

Hallo Bloggemeinde,

 

seit letzten Freitag ist der Nachfolger des Touareg II V6-TDI Bestandteil meines Firmenfuhrparks. Es handelt sich um einen GLE 350d 4matic in polarweiß mit schwarzem Innenraum und Aluzierleisten.

 

Den Rest der Ausstattung könnt ihr hier erfahren: KLICK

 

Der Gute wird nun meinen leitenden Angestellten (sozusagen der erste Offizier :D) drei Jahre lang begleiten und hoffentlich genau so zuverlässig sein, wie der TII dies war. In Summe wird er dabei wohl gut 82.000 km abspulen.

 

Ich sage dann mal: herzlich willkommen im Team und allzeit knitterfreie Fahrt! :D

 

Bis demnächst

 

euer knolfi

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21.09.2016 09:12    |    knolfi    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: 2 (7P /7PH), Touareg, VW

Neuzustand vor 3 JahrenNeuzustand vor 3 Jahren

Hallo Bloggemeinde,

 

morgen ist es nun soweit, und der letzte noch verbliebene Touareg II verläßt nach gut drei Jahren und 75.000 km auf der Uhr meinen Fuhrpark. Der Wagen wurde von einem meiner leitenden Angestellten genutzt, daher kann ich pers. nicht viel über die Pros. und Cons. berichten.

 

Der Wagen schien sehr zuverläsig gewesen zu sein, da mir seintens des Mitarbeiters keine Klagen zu Ohren kamen...lediglich über den schlechten Servie bei VW hat er sich immer wieder beschwert.

 

Der Wagen geht morgen an den Händler zurück und wird abgemeldet. Anschließend erfolgt die Zustandsbewertung, über deren Ergebnis ich sehr gespannt bin, denn laut Aussage des AH hat der Wagen einige erhebliche Gebrauchsspuren.

 

Der Nachfolger, ein GLE 350d 4matic wird dann man Freitag angemeldet. Über dieses Fahrzeug werde ich in einem separaten Blogartikel berichten.

 

Bis bald

 

euer knolfi

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13.09.2016 15:51    |    knolfi    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: 4, Land Rover, Range Rover

Liebe Bloggemeinde,

 

da ja im kommenden Jahr bei mir wieder zwei turnusmäßige Fahrzeugwechsel anstehen, habe ich im Rahmen meiner heutigen jährlichen Inspektion des "Großen Grauen" auf eigenen Wunsch den größeren Bruder als Werkstattersatz- und Vorführwagen bekommen.

 

Grund war zum einen, dass der RRS im Fond schon deutlich enger als der RR ist und auch der Kofferraum kleiner ist. Da meine beiden Kinder nicht kleiner werden :D und das Sportgeraffel der Kid's, was man so durch die Gegend schaukeln muss, ebenfalls immer größer und sperriger wird, hege ich zur Zeit den Gedanken, den RRS durch einen RR im kommenden Jahr zu ersetzen.

 

Heute durfte ich also mal den 2016'er RR TDV6 HSE in Aruba Metallic mit Dach in Kontrastfarbe Santorini Black bewegen. Die Motorisierung ist nun nicht mit meinen SCV8 vergleichbar, war mir primär aber egal, da ich die Motorisierung eh nicht wechseln will :D...und den Motor kenne ich ja schon :cool:

 

Der Wagen war für meine Verhältnisse "spartanisch" ausgestattet (Preisliste im Anhang), aber hatte neben den in dieser Klasse selbstverständlichen Ausstattungen wie Navigation, Lederausstattung, Xenonbrenner, Sitzmemory, uvm. auch ein Panoramadach, ein HUD und das kleine Meridian-Soundsystem an Bord, von dessen Klang ich eher enttäuscht war.

 

Aber vielmehr ging es mir um die äußeren und inneren Werte. Insbesondere das Fahrverhalten, die Abmessungen und die Innenraumvariabilität waren mir wichtig.

 

Zum Fahrverhalten:

Der RR war mit den kleinen 19" ausgestattet, die zwar einen exzellenten Komfort bieten, aber den schweren Wagen schon leicht in der Kurve wanken lassen. Da kommt die Wankstabilisierung immer einen Tick zu spät, greift aber dann noch sanft ein. Wer wie ich in einer kurvenreichen Gegend wohnt, wünscht sich hier etwas mehr Direktheit. Hinzu fehlt beim RR das Dynamik-Fahrprogramm, mit dessen Hilfe sich der kleine Bruder RRS wie eine sportliche Limousine bewegen lässt...dem serienmäßigen Torque-Vectoring sei Dank.

Auch sonst spürt man einen deutlichen Unterschied zwischen dem ganz klar auf Komfort ausgelegten RR und den straffer und sportlicher ausgelegten RRS: Das Fahrwerk des RR ist über jeden Zweifel, Hubbel und Schlagloch erhaben...es bügelt solche "geteerten Unzulänglichkeiten" einfach nonchalant weg. Das kann der RR deutlich besser als der RRS, der hier deutlich stärker einfedert und Straßenunebenheiten mit Karosseriebewegungen goutiert. Das Fahrwerk ist ganz klar die große Stärke des RR: trotz des hohen Schwerpunkts und der daraus theoretisch resultierenden Wank- und Nickbewegungen bleibt die Karosserie völlig ruhig und eben. Es dringt nichts zum Fahrer durch. Wie schon vom RRS gewohnt, klappert, knarzt oder knistert nichts.

 

Zu den Abmessungen:

Als der RR heute Morgen im Carport neben dem Audi S5 Cabrio meiner Frau parkte, sah man mal wieder, wie groß und mächtig dieses Fahrzeug ist. Immerhin ist der RR 55 mm höher als der RRS und rd. 14 cm länger. Dennoch wirkt er in den Abmessungen stimmiger als der RRS, da er in der Breite dem RRS entspricht. Somit wirkt er schlanker, als er wirklich ist.

Vom Handling her unterscheidet er sich damit nicht wirklich vom RRS, denn auch der Radstand ist gleich. Lediglich in Parklücken würde der "Hintern" 14 cm mehr herausstehen, was beim Rangieren in engen Parklücken manchmal ein entscheidender Nachteil sein kann.

 

Zur Innenraumvariabilität:

Als RRS-Fahrer findet man sich im RR sofort zurecht. Lediglich der Drehsteller für die Automatik ist etwas gewöhnungsbedürftig. Hier gefällt mir ein klassischer "Joystick" wie beim RRS deutlich besser.

Was Sitzergonomie und Platzverhältnisse angeht, so reisen die Frontpassagiere genau so komfortabel wie im RRS. Allerdings geht es im RR noch einen Tick edler zu: selbst in der "einfachen" HSE-Version wird verschwenderischer mit Dekoreinlagen, Alu und Leder umgegangen als im deutlich höherwertig ausgestatteten RRS Autobiography, auch wenn das verwendete Oxford-Leder nicht den edlen Eindruck wie beim Autobiography vermittelt. Insbesondere störend finde ich beim RRS das großzügig verbaute, kratzempfindliche Hartplastik an den unteren Türspiegeln. Das wirkt beim RR deutlich edler.

Hinten bietet der RR deutlich mehr Platz als der RRS. Insbesondere die Beinfreiheit im Fond ist sehr großzügig. Ansonsten gleichen sich die Fondeinrichtungen von RR und RRS.

Auch beim Kofferraum kann der RR gegenüber dem RRS punkten. Der Kofferraum wirkt zwar optisch deutlich flacher, ist aber bei gleicher Breite deutlich tiefer als der des RRS...irgendwo müssen die 14cm Mehrlänge ja herkommen. :D Weniger gut gefallen hat mir die faltbare Kofferraumabdeckung, die sich zwar zieharmonikaartig zusammenlegt, aber dennoch irgendwie sperrig wirkt. Hier würde mir die Rollolösung des RRS besser gefallen.

Ebenfalls störend empfinde ich die zweigeteilte Heckklappe. Diese ist zwar in engen Parklücken oder niedrigen Tiefgaragen praktisch, da man nirgendwo anstößt, aber durch das Runterklappen des unteren Teils steht man nochmals gefühlte 50 cm weiter von der Rückenlehne der Rückbank weg, was beim Beladen des Kofferraums eher hinderlich ist. Gut, als Picknicker kann man die untere Klappe als Sitzbank nutzen. :D

Leider war die Heckklappe der HSE auch nicht elektrisch betätigt, sondern musste manuell geöffnet und geschlossen werden. M. E. ein NoGo bei einem Fahrzeug, dass über 100.000€ kostet.

 

Bei der Heckklappe würde ich mir eine Entscheidungshilfe wünschen, ob ich die Heckklappe zweigeteilt oder in einem Stück öffnen möchte. Das wäre ein echter Vorteil. Oder eine Möglichkeit, den unteren Teil zum Be- und Entladen unter den Kofferraumboden zu schieben. Die erste Variante habe ich auf einem Bild im RR-Zubehörkatalog gesehen, aber ich habe keine Ahnung, ob man dies in den höheren Ausstattungsversionen so ordern kann.

 

Alles in Allem ist das Fazit durchaus positiv, wenn auch nicht so eindeutig, wie ich es mir gewünscht hätte. Der Komfort und die bessere Innenraumausnutzung sind hier eindeutig auf der Haben-Seite, die schlechtere Dynamik und der schlecht zugängliche Kofferraum eher auf der Soll-Seite.

 

Nun ja, ich habe ja noch gute 8-10 Monate Zeit, um mir Gedanken über den Nachfolger meines RRS zu machen, der RR ist zwar noch nicht aus dem Rennen, hat aber gegenüber dem RRS keinen großen Vorsprung herausholen können.

 

Bis bald

 

euer knolfi

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