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Die Pure Unvernunft

Aus dem Alltag eines PS-Junkies

13.09.2016 15:51    |    knolfi    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: 4, Land Rover, Range Rover

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Img 1873

Liebe Bloggemeinde,

 

da ja im kommenden Jahr bei mir wieder zwei turnusmäßige Fahrzeugwechsel anstehen, habe ich im Rahmen meiner heutigen jährlichen Inspektion des "Großen Grauen" auf eigenen Wunsch den größeren Bruder als Werkstattersatz- und Vorführwagen bekommen.

 

Grund war zum einen, dass der RRS im Fond schon deutlich enger als der RR ist und auch der Kofferraum kleiner ist. Da meine beiden Kinder nicht kleiner werden :D und das Sportgeraffel der Kid's, was man so durch die Gegend schaukeln muss, ebenfalls immer größer und sperriger wird, hege ich zur Zeit den Gedanken, den RRS durch einen RR im kommenden Jahr zu ersetzen.

 

Heute durfte ich also mal den 2016'er RR TDV6 HSE in Aruba Metallic mit Dach in Kontrastfarbe Santorini Black bewegen. Die Motorisierung ist nun nicht mit meinen SCV8 vergleichbar, war mir primär aber egal, da ich die Motorisierung eh nicht wechseln will :D...und den Motor kenne ich ja schon :cool:

 

Der Wagen war für meine Verhältnisse "spartanisch" ausgestattet (Preisliste im Anhang), aber hatte neben den in dieser Klasse selbstverständlichen Ausstattungen wie Navigation, Lederausstattung, Xenonbrenner, Sitzmemory, uvm. auch ein Panoramadach, ein HUD und das kleine Meridian-Soundsystem an Bord, von dessen Klang ich eher enttäuscht war.

 

Aber vielmehr ging es mir um die äußeren und inneren Werte. Insbesondere das Fahrverhalten, die Abmessungen und die Innenraumvariabilität waren mir wichtig.

 

Zum Fahrverhalten:

Der RR war mit den kleinen 19" ausgestattet, die zwar einen exzellenten Komfort bieten, aber den schweren Wagen schon leicht in der Kurve wanken lassen. Da kommt die Wankstabilisierung immer einen Tick zu spät, greift aber dann noch sanft ein. Wer wie ich in einer kurvenreichen Gegend wohnt, wünscht sich hier etwas mehr Direktheit. Hinzu fehlt beim RR das Dynamik-Fahrprogramm, mit dessen Hilfe sich der kleine Bruder RRS wie eine sportliche Limousine bewegen lässt...dem serienmäßigen Torque-Vectoring sei Dank.

Auch sonst spürt man einen deutlichen Unterschied zwischen dem ganz klar auf Komfort ausgelegten RR und den straffer und sportlicher ausgelegten RRS: Das Fahrwerk des RR ist über jeden Zweifel, Hubbel und Schlagloch erhaben...es bügelt solche "geteerten Unzulänglichkeiten" einfach nonchalant weg. Das kann der RR deutlich besser als der RRS, der hier deutlich stärker einfedert und Straßenunebenheiten mit Karosseriebewegungen goutiert. Das Fahrwerk ist ganz klar die große Stärke des RR: trotz des hohen Schwerpunkts und der daraus theoretisch resultierenden Wank- und Nickbewegungen bleibt die Karosserie völlig ruhig und eben. Es dringt nichts zum Fahrer durch. Wie schon vom RRS gewohnt, klappert, knarzt oder knistert nichts.

 

Zu den Abmessungen:

Als der RR heute Morgen im Carport neben dem Audi S5 Cabrio meiner Frau parkte, sah man mal wieder, wie groß und mächtig dieses Fahrzeug ist. Immerhin ist der RR 55 mm höher als der RRS und rd. 14 cm länger. Dennoch wirkt er in den Abmessungen stimmiger als der RRS, da er in der Breite dem RRS entspricht. Somit wirkt er schlanker, als er wirklich ist.

Vom Handling her unterscheidet er sich damit nicht wirklich vom RRS, denn auch der Radstand ist gleich. Lediglich in Parklücken würde der "Hintern" 14 cm mehr herausstehen, was beim Rangieren in engen Parklücken manchmal ein entscheidender Nachteil sein kann.

 

Zur Innenraumvariabilität:

Als RRS-Fahrer findet man sich im RR sofort zurecht. Lediglich der Drehsteller für die Automatik ist etwas gewöhnungsbedürftig. Hier gefällt mir ein klassischer "Joystick" wie beim RRS deutlich besser.

Was Sitzergonomie und Platzverhältnisse angeht, so reisen die Frontpassagiere genau so komfortabel wie im RRS. Allerdings geht es im RR noch einen Tick edler zu: selbst in der "einfachen" HSE-Version wird verschwenderischer mit Dekoreinlagen, Alu und Leder umgegangen als im deutlich höherwertig ausgestatteten RRS Autobiography, auch wenn das verwendete Oxford-Leder nicht den edlen Eindruck wie beim Autobiography vermittelt. Insbesondere störend finde ich beim RRS das großzügig verbaute, kratzempfindliche Hartplastik an den unteren Türspiegeln. Das wirkt beim RR deutlich edler.

Hinten bietet der RR deutlich mehr Platz als der RRS. Insbesondere die Beinfreiheit im Fond ist sehr großzügig. Ansonsten gleichen sich die Fondeinrichtungen von RR und RRS.

Auch beim Kofferraum kann der RR gegenüber dem RRS punkten. Der Kofferraum wirkt zwar optisch deutlich flacher, ist aber bei gleicher Breite deutlich tiefer als der des RRS...irgendwo müssen die 14cm Mehrlänge ja herkommen. :D Weniger gut gefallen hat mir die faltbare Kofferraumabdeckung, die sich zwar zieharmonikaartig zusammenlegt, aber dennoch irgendwie sperrig wirkt. Hier würde mir die Rollolösung des RRS besser gefallen.

Ebenfalls störend empfinde ich die zweigeteilte Heckklappe. Diese ist zwar in engen Parklücken oder niedrigen Tiefgaragen praktisch, da man nirgendwo anstößt, aber durch das Runterklappen des unteren Teils steht man nochmals gefühlte 50 cm weiter von der Rückenlehne der Rückbank weg, was beim Beladen des Kofferraums eher hinderlich ist. Gut, als Picknicker kann man die untere Klappe als Sitzbank nutzen. :D

Leider war die Heckklappe der HSE auch nicht elektrisch betätigt, sondern musste manuell geöffnet und geschlossen werden. M. E. ein NoGo bei einem Fahrzeug, dass über 100.000€ kostet.

 

Bei der Heckklappe würde ich mir eine Entscheidungshilfe wünschen, ob ich die Heckklappe zweigeteilt oder in einem Stück öffnen möchte. Das wäre ein echter Vorteil. Oder eine Möglichkeit, den unteren Teil zum Be- und Entladen unter den Kofferraumboden zu schieben. Die erste Variante habe ich auf einem Bild im RR-Zubehörkatalog gesehen, aber ich habe keine Ahnung, ob man dies in den höheren Ausstattungsversionen so ordern kann.

 

Alles in Allem ist das Fazit durchaus positiv, wenn auch nicht so eindeutig, wie ich es mir gewünscht hätte. Der Komfort und die bessere Innenraumausnutzung sind hier eindeutig auf der Haben-Seite, die schlechtere Dynamik und der schlecht zugängliche Kofferraum eher auf der Soll-Seite.

 

Nun ja, ich habe ja noch gute 8-10 Monate Zeit, um mir Gedanken über den Nachfolger meines RRS zu machen, der RR ist zwar noch nicht aus dem Rennen, hat aber gegenüber dem RRS keinen großen Vorsprung herausholen können.

 

Bis bald

 

euer knolfi

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13.09.2016 17:43    |    SQ5-313

Wieder einmal ein schöner Erfahrungsbericht! Der große RR hätte es mir als V8 Supercharged durchaus angetan, da er mir optisch um Welten besser gefällt als sein kleiner Bruder. Aber die von dir erwähnten Nachteile sehe ich auch. Gerade der spät regulierende Wankausgleich ist ein großer Minus-Punkt. Beim SQ7 funktioniert das deutlich besser. Auch den Sinn der geteilten Heckklappe mag ich nicht so recht verstehen. Ein schöner Picknickplatz bei Regen mag das sein, aber im Alltag eher nachteilig. Hinzu kommt das sehr lückenhafte Händlernetz. Vielleicht ist das ja in 4-5 Jahren besser und ein Range Rover steht als SQ7-Nachfolger in der Garage.


13.09.2016 17:59    |    moppedsammler

Frage:

 

Ich bin häufiger auf alten Schotterpisten in den Westalpen unterwegs. (Enduro-Motorrad)

Man sieht LandRover, Jeep, Mercedes G-Modell, Pajero, Landcruiser, z.T. alte VW - Bus - Allrad oder Fiat Panda 4x4.

 

Mir fällt bei der Betrachtung des abgebildeten Fahrzeugs auf, dass mir noch nie ein RangeRover, ein Q7, X5 oder sowas begegnet ist. Das sind doch Allradfahrzeuge, die sowas auch können müssten.

 

Oder ?


13.09.2016 18:07    |    apfelgruener

Toller Bericht!

 

Sicher, ein schönes Auto. Für mich wäre er einfach zu groß ...

 

Edit

 

Zitat:

Mir fällt bei der Betrachtung des abgebildeten Fahrzeugs auf, dass mir noch nie ein RangeRover, ein Q7, X5 oder sowas begegnet ist. Das sind doch Allradfahrzeuge, die sowas auch können müssten.

Ja, die ersten 5 Meter bestimmt. Danach sind die Schürzen, Spoiler und Schweller hinüber, der Auspuff abgerissen, die Felgen krumm, der Kühler unddicht .... :D


13.09.2016 18:32    |    moppedsammler

jetzt mal ohne Scheiß...

 

Man kauft ein Allradauto für 100.000 Euro, dessen Lenker der eines Fiat Panda 4x4 im Gelände zeigt, wo der Hammer hängt ? :eek: Was man in Italien und Frankreich, gerade in den Bergregionen sehr häufig sieht, ist der Dacia Duster. Anscheinend kann der das auch.

 

Ich bin beruflich eine Zeit lang einen Land Rover gefahren. Der schaffte -entsprechend untersetzt- einen unbefestigten 60 - Prozent - Hang auf einem BW-Übungsgelände, Abwärts im Downhill Modus und mit viel Adrenalin.

 

Ich bin auch am Überlegen, einen Allradler anzuschaffen. Aber der muss auch über die LGKS rumpeln können. Einen, der das nicht kann, kann ich nicht gebrauchen. Lt. Fernsehwerbung fängt doch der Spaß mit diesen Fahrzeugen erst offroad an...


13.09.2016 20:55    |    Steuerkatze

@moppedsammler: Für deine Ansprüche ist ein LAND ROVER die richtige Wahl! Der britische Landlord - wie auch "Her Majesty the Queen" - lassen sich vorzugsweise in einem RANGE ROVER chauffieren, und das ausschliesslich auf ebenem oder leicht moorigem Boden. Und auch für die Fuchs- oder Fasanenjagd eignet sich der von dir verpönte grosse RR ganz hervorragend.

 

Gruss

 

Steuerkatze


13.09.2016 22:45    |    moppedsammler

Die Vorlieben einer alten Frau oder Landlords sind für mich kein Maßstab beim Autokauf.

 

Ich war letzte Woche mit meiner Touren-BMW bei AHG in Balingen, da stand so ein Range Rover , offensichtlich dasselbe Modell wie hier gezeigt, daneben ein noch etwas schickeres Exemplar mit dem Zusatz "Evoque" .

 

Das Auto (gerade der "evoque") gefällt mir sehr gut und hebt sich wohltuend von den aufgeplusterten deutschen Blechmonstern ab, mit denen Mutti morgens die Kindlein zur Schule fährt.

 

Meine Frage war auch eher an den Blogautor gerichtet, schließlich hat er das Auto vorgestellt, aber kein Wort über Traktion und Offroadtauglichkeit verloren. In der Ausstattungsbeschreibung finden sich zwei Hinweise "Bergabfahrhilfe" (kenne ich vom Landy) und Terrain response, was immer auch das ist, es könnte mit Unebenheiten zu tun haben. Ich setze mal voraus, dass ein RR noch über einen Allradantrieb verfügt.

 

Kann man den Allradantrieb sinnvoll einsetzen ? Hast Du das probiert ?

Und sei es nur, um einen schweren Trailer aus einer aufgeweichten Wiese zu ziehen, oder einen Weg zu einer Alm hochzufahren ?


13.09.2016 23:22    |    Steuerkatze

@moppedsammler: Zitat aus der Evoque-Broschüre: "Das Terrain Response-System bietet vier Fahrprogramme: Asphalt, Gras/Schnee, Schlamm und Sand". Zitat Ende.

 

Ja, ich hatte mehrmals die Gelegenheit, das TRS sowohl im Sommer als auch im Winter bei allen Range Rover-Modellen zu testen. Und ich kann dir versichern, es ist ein äusserst beeindruckendes Erlebnis, die Fähigkeiten des TRS z.B. im Neuschnee zu erleben.

 

Der Evoque (3- und 5-türer) hat eine Zugkraftzulassung von 2000 kg. Kommt also darauf an, was du unter "schwerem Trailer" verstehst.

 

erläuternder Gruss

 

Steuerkatze


14.09.2016 07:02    |    SQ5-313

Der Allradantrieb im Range Rover ist wirklich klasse, da er bis ins kleinste Detail ausgeklügelt wurde. Untersetzung und diverse Sperren helfen bei schwierigen Geländepassagen, sehr limitierend sind hingegen die Reifen. Ein Range Rover wird im Gegensatz zu den anderen Geländewagen nur mit Straßenbereifung aber nicht mit geländetauglichen Reifen ausgeliefert. Trotzdem reicht das für den Alltagsbetrieb, vor allem im Winter bei Schnee und Eis, aus. Man kann das Allradsystem durchaus mit dem des Defenders / Pajeros / Patrols / ... vergleichen. Wobei die kurze Version der zuletzt genannten Fahrzeuge noch im Vorteil ist, da der Radstand nicht so lang ist und die Überhänge kleiner sind.


14.09.2016 08:08    |    knolfi

@moppedsammler manchmal sagen Bilder mehr als Worte :D

 

KLICK

 

...und das alles mit serienmäßiger Straßenbereifung.


14.09.2016 10:39    |    Lewellyn

Dass Der RR das kann, steht außer Frage. Da haben die Ingenieure schon genug Gehirnschmalz in die Allradtechnik investiert.

Wenn der Weg dann plötzlich auf einen Meter zugewachsen ist und man dann den Bewuchs mit den teuer lackierten Oberflächen zur Seite pressen muss, das ist die andere Frage, ob man das will.


14.09.2016 11:04    |    knolfi

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Lack von deutlich besserer Qualität ist, als z. B. der bei VW und Audi verwendete. Klar würden dicke Äste und Bäume ihre Kratzspuren auf dem Lack hinterlassen, aber ein paar Zweigchen von Büschen o. ä. würden den Lack nicht interessieren.

 

Ansonsten: Wenn man solche eine Tour vorhat, sollte man eine Machete o. ä. schon dabei haben.


14.09.2016 13:54    |    knolfi

Nochmals zurück zur zweigeteilten Heckklappe. Da scheint es doch eine Lösung zu geben: wenn man die elektrische Heckklappe mit Gestensteuerung (Fußkick) ordert, wird die Heckklappe wohl einteilig ausgeliefert. @Steuerkatze hat mich auf den (etwas missverständlichen und nicht ganz eindeutig) Passus auf S. 53 im Prospekt hingewiesen.

 

Das passende Bild dazu gibt's auf Seite 12 der Broschüre.

 

Das macht den RR wieder deutlich interessanter, zumal die von mir angepeilte SV Autobiography Dynamic-Version die Gestensteuerung eh serienmäßig an Bord hat.


Bild

14.09.2016 20:32    |    emil2267

auch wenn ich so einen panzer nie kaufen würde,bleibt er für mich einer meiner lieblingsfilmstars :cool:

 

https://www.youtube.com/watch?v=jV51BGIzkwU

https://www.youtube.com/watch?v=k3uW6HTAvRQ


15.09.2016 08:19    |    bimidi

Also der RR ist schon - im Gegensatz zu vielen anderen sogenannten Geländewagen - wirklich geländetauglich - erst recht mit den richtigen Reifen. Meine Favoriten waren immer die G-Modelle, die auch überall hinkommen würden, wenn man denn überall fahren dürfte. Gebraucht habe ich die Sperren in knapp 20 Jahren G allerdings so gut wie nie.

In D darfst du sowieso nur auf den paar dafür freigegebenen Strecken in die Pampa fahren. Und hier im Schneckentempo die Grenzen der Schwerkraft und Fahrzeugtechnik auszuloten, ist nix für mich. Und um auf die Alm zu kommen, bieten sich eher Gondel, MTB oder die eigenen Füße an.:)


15.09.2016 09:17    |    knolfi

Und noch ein Update zur Heckklappenproblematik. Diese ist leider IMMER zweigeteilt, egal wie sie zu öffnen ist (manuell, elektrisch oder elektrisch mit Gestensteuerung).

 

Hier das entlarvende Video dazu

 

 

 

KLICK


15.09.2016 17:07    |    158PY

@moppedsammler: Audi-Kühe, Range Rovers oder BMW X Modelle siehst du deshalb kaum im Gelände, weil deren Besitzer zumeist gar nicht wissen, wie man da hin kommt. Außerdem brauchen sie keine Schlammfahrten, weil die entsprechenden Schmutzapplikationen inzwischen als Aufklebefolien erhältlich sind. Aber können täten sie es eigentlich, bloß tun mag es keiner, es reicht schließlich, wenn man die Boliden am Golfplatz seinem Nachbarn oder Konkurrenten zeigen kann. Und für die Mädels ist sowieso nur die Sitzhöhe entscheidend.

 

Echte Geländewagen gibt es ohnehin nur etwa 3-4, als da wären: Jeep, Landcruiser, Mercedes G-Modell, und Land Rover. Aber halt eben nicht Land Rover Discovery oder Range Rover oder gar Range Rover Sport, sondern einfach nur Land Rover oder Ländi. Und zwar Defender. Der schafft übrigens nicht nur 60% Steigung, sondern unglaubliche 100%. Würde ich mich niemals trauen, aber soll angeblich möglich sein.

 

Allerdings braucht es keinen Geländewagen, um ins Gelände zu fahren. Ich bin mit dem Jaguar XJ12 im Raxgebirge auch bis zur Schneiderwiesen hoch gekommen, allerdings mit ein paar Aufsetzern. Und im Pazieltal auf etwa 2000m Höhe traf ich einst einen VW Bulli T2 im wegelosen Gelände, dessen Fahrer mich nach dem Weg zur Valluga fragte. Der Ärmste wusste offenbar nicht, dass die Valluga ein Gletscher ist, also konnte ich ihn nur zurück ins Tal schicken.

 

und @knolfi: toller Wagen, vor allem die Farbkombi Silber mit Santorini-Schwarz ist schön, hatten wir bei unserem ersten Ländi auch.


16.09.2016 08:03    |    PIPD black

Naja G-Modell ist auch nicht G-Modell.

Gibt es davon noch die Brot-und-Butter-Variante?

Entweder sehe ich die alten auch als Geländewagen genutzen Modelle (eher selten) oder ich sehe die Schickimicki-Luxus-Version oftmals mit der Zusatzbezeichnung AMG (ziemlich oft). Letztere findest du wie auch den RR nur selten im Gelände.

Macht aber nix. Ich finde beide Klasse und würde sie auch gerne nehmen.....


16.09.2016 09:22    |    158PY

stimmt, ich hab auch ein wenig gezögert, weil böse Buben in schwarzen oder weißen AMG Versionen mit Sidepipes und Sitzen, die mit Froschfotzenleder bezogen sind, inzwischen die gefühlte Mehrzahl von Besitzern dieser Type ausmachen, aber es gibt immer noch genug davon in den Kasernen und Betriebshöfen dieser Welt, wo dieses Modell seine Meriten sehr wohl verdient hat und seine Fähigkeiten voll ausfahren kann. Dann allerdings nicht mit Sidepipes und 12 Zylinder Motor, sondern mit Fetzndachl und Vorkammerdiesel...;)


21.09.2016 09:33    |    WulfTh

Die gleiche Überlegung RRS vs. RR hatte ich Anfang des Jahres auch und habe mich wieder für den RRS entschieden. Agiler und vielleicht eher vergleichbar wäre das neue 2017 Modell RR SV Autobiography Dynamic, der dann auch die sportlicher Bereifung mit entsprechendem Fahrverhalten hat. Aber letztendlich sind fast 6cm mehr Höhe und 5m Länge in einigen Parkhäusern schon ein Problem, das geht mit dem RRS immer noch ganz ordentlich, auch wenn der Wendekreis gefühlt grösser ist als bei X5, Q7 und Co.

 

Bezüglich der Ausstattung muss aber fairerweise feststellen (nach Studium der Ausstattungslisten) dass ein RRS HSE nicht vergleichbar ist mit einem Range Rover HSE. Beispiel gelochtes Leder, welches es beim RR erst ab der Ausstattungslinie Vogue gibt, beim RRS aber in HSE enthalten ist. Die Aussttattungslinien sind leider nicht ganz duchgängig bei Landrover, so dass der Vergleich RRS HSE vs. RR Vogue hätte heissen müssen ... dann ist auch die zweiteilige Heckklappe elektrisch.


03.05.2017 08:31    |    Trackback

Kommentiert auf: Land Rover:

 

Die Würfel sind gefallen: der nächste wird ein Range Rover

 

[...] Limousine. Dafür ist er aber auch straffer abgestimmt.

 

Ich bin nun beide Extrem-Versionen des RR gefahren. Einmal die "Sparversion" TDV6-HSE und einmal die Luxusversion SVA Dynamic und selbst diese Varianten unterscheiden [...]

 

Artikel lesen ...


11.11.2017 13:54    |    Trackback

Kommentiert auf: Land Rover:

 

Range Rover 2018

 

[...] Hier der Bericht zum RR HSE TDV6

 

KLICK

[...]

 

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