Die Pure Unvernunft
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Die Pure Unvernunft

Aus dem Alltag eines PS-Junkies

29.07.2022 11:23    |    knolfi    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: 1 (AA), up!, VW

Liebe Bloggemeinde,

 

da nun endlich nach 11 Monaten Wartezeit der Firmen-ID.3 geliefert wurde, ist ja ein Fahrzeug zu viel im Firmenpool. Der ID.3 ersetzt den VW-Load-Up!, der seit März 2016 bei uns Dienst getan hat.

 

Nun war die Frage, was tun mit der kleinen Kiste. Der Buchwert ist rel. überschaubar, der Wagen steht noch mit rund 3350€ in den Büchern (Hinweis: der Wagen war bis 2019 geleast und wurde nach dem Leasing übernommen).

 

1. Möglichkeit: in Zahlung geben. Ob das den Buchwert erlöst hätte, ist fraglich. Durch die gerissene Heckschürze (da ist mal ein Mitarbeiter irgendwo gegen geditscht) hätte der Händler auf Neuteilersatz gedrängt und allein die kostet schon mindestens einen Tausender inkl. Einbau und MwSt.

 

2. Behalten: diese Möglichkeit haben wir genutzt. Meine Frau wollte schon seit längeren ein echtes Stadtauto zum Einkaufen, wo sie wegen Dellen und Kratzer keine Angst haben muss und das sie in jede noch so kleine Parklücke zwängen kann. Um ihren Macan hat sie eigentlich immer etwas Angst. Weiterer Vorteil des Load-up!: durch die fehlende Rückbank hat er einen für seine Größe riesigen Kofferraum. Dort passt nicht nur der Einkauf für eine Großfamilie rein, sondern auch z. B. Gartenabfälle, Sperrmüll, etc. Als ein echter Klein-NKW für ein EFH mit großen Garten.

 

Somit übernehmen wir den Up ins Privatvermögen. Und ja ich kaufe ihn aus der Firma raus. So kann er noch weiterhin seinen Dienst in der Familie tun, bis er keinen TÜV mehr bekommt.

 

Der Macan bleibt natürlich weiterhin in der Familie, da meine Frau ja hin und wieder drei Kinder transportieren muss und der Up! ja nur zwei Sitze hat.

 

Bis Bald

 

euer knolfi

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18.07.2022 11:46    |    knolfi    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: ID.3, ID.3 (E1), VW

...muss sich noch bewähren. :D

 

Liebe Bloggemeinde,

 

bereits vergangenes Jahr war ich auf der Suche nach einem preiswerten E-Auto. Eigentlich ein Anachronismus, denn "preiswert" und "E-Auto" schließt sich ja noch aus.

 

Aber letztes Jahr wurde für Gesundheitseinrichtungen ein Förderprogramm vom Bund aufgelegt, welches den Kauf/Finanzierung/Leasing von E-Autos zu attraktiven Konditionen das erste Mal interessant machte. Gerade Leasing war bis Dato immer von der Fördermöglichkeit ausgeschlossen und aktuell macht ein Kauf von EV's keine Sinn, da die Entwicklung rasend schnell voran geht und eigentlich die aktuell verfügbaren Modelle hinsichtlich Reichweite und Ladeleistung schon wieder veraltet sind, sobald sie auf dem Markt verfügbar sind.

 

Obwohl unser Up! von 2016 erst seit 2019 ins Firmenvermögen gewandert ist (davor war er auch geleast) und erst 2024 komplett abgeschrieben wäre, habe ich mich entschlossen, das Förderangebot anzunehmen.

 

Ursprünglich hatte ich ja ein zum Up! vergleichbares Neufahrzeug im Kopf. Den E-Up! gab es nicht mehr ab Werk zu bestellen, daher fragte ich bei MB wegen einem E-Smart an. Leider nahm MB nicht an diesem Förderprogramm teil, VW dafür schon.

 

Also ein VW. Der nächste kleinste verfügbare EV bei VW ist der ID.3. Eigentlich viel zu groß für unsere Zwecke, aber was solls. Also beim VW-Händler angefragt und der teilte mir mit, dass es bei VW ein "sozial und mobil"-Programm (überwiegend für Pflegedienste) gibt, dass mittlerweile für alle Gesundheitseinrichtungen geöffnet würde und dort die Konditionen nochmals besser als die Förderkonditionen waren. Nach langem hin und her mit VW-Wolfsburg stellte sich her aus, dass wir über das Programm einen ID.3 zu den Konditionen eines Basis VW-Up! leasen können...ohne Anzahlung. :D

 

Also letztes Jahr im August einen ID.3 Pure Performance bestellt, der eigentlich im ersten Quartal 2022 geliefert werden sollte. Infolge der Lieferkriese durch Corona und Ukrainekrieg wurde daraus nun Juli 22 und heute konnte ich das erste EV als Firmenwagen in Empfang nehmen.

 

Der Wagen ist ein klassisches Poolfahrzeug, das von der Belegschaft genutzt werden kann. Also nicht als Dienstwagen einem Mitarbeiter zugeordnet ist. Da der Radius i. d. R. nur max. 50 km beträgt, gibt es keine großen Anforderungen an die Reichweite. Geladen werden kann er an einer 22KWh-Wallbox in der dazugehörigen Garage und über Nacht, damit er am nächsten Morgen wieder voll ist.

 

Nun bin ich mal gespannt, wie sich der ID.3 im Alltag unter wechselnden Fahrern so schlägt. Drei Jahr soll er erstmal bei uns im Fuhrpark bleiben.

 

Bis Dahin

 

euer knolfi

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