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Die Pure Unvernunft

Aus dem Alltag eines PS-Junkies

24.10.2016 11:25    |    knolfi    |    Kommentare (28)    |   Stichworte: 4 (6J), Ibiza, Seat

Hallo Bloggemeinde,

 

am vergangen Freitag war es nun soweit und der letzte Fahrzeugtausch im Firmenfuhrpark für dieses Jahr wurde vollzogen. Seit Freitag ist nun unser neuer spanischer "Buchhalter" im Firmenfuhrpark und wir sagen: herzlich willkommen!

 

Der Neue ist ein Seat Ibiza ST Style 1,4 TDI Start&Stop 66 KW (90PS) in weiß außen und grau innen.

 

Die Sonderausstattungen sind sehr übersichtlich. Er hat:

 

• 4 Leichtmetallräder "Ibia" 6J x 15" Reifen 185/60 R 15 - "Titanium" in "Titanium-Optik"

• Digitaler Radioempfang DAB+

• Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht-Funktion

• Panorama-Glas-Hubdach, elektrisch inkl. Sonnenschutzjalousie

• LED-Fußraumbeleuchtung

• Winter-Paket (Vordersitze beheizbar; Scheinwerfer-Reinigungsanlage;Scheibenwaschdüsen beheizbar; Beifahrersitz mit Höheneinstellung)

• Fahrerassistenz-Paket, bestehend aus Berganfahrassistent; Geschwindigkeitsregelanlage (GRA);

• Müdigkeitserkennung

• Ultraschall-Einparkhilfe hinten

 

verbaut.

 

Der Wagen bleibt nun ebenfalls wieder drei Jahre in unserem Fuhrpark und darf dort 105.000 km abspulen. Ich hoffe, dass er seine Arbeit ebenfalls so unauffällig und geräuschlos verrichtet, wie der Octavia vor ihm.

 

Interessant ist noch anzumerken, dass mit dem neuen Modelljahr der Ibiza ST aus dem Programm genommen wurde und auch der 1,4-TDI nicht mehr in der 90 PS-Version verfügbar ist. Da wir aber bereits im April/Mai bestellt hatten, haben wir noch einen individuell konfigurierten Neuwagen bekommen.

 

Bis bald

 

euer knolfi

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20.10.2016 10:52    |    knolfi    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: 3 (5E), Octavia, Skoda

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Moin Bloggemeinde,

 

zur Zeit geht es Schlag auf Schlag...ich komme mit dem Schreiben bald gar nicht mehr hinterher. :D

 

Nach Probefahrt und Bestellung des C-Klasse-Cabrios musste ich mich heute wieder von einem treuen, aber eher unscheinbaren Mitarbeiter verabschieden.

 

Nach drei Jahren und gut 105.000 abgespulten Kilometern hat uns heute der Skoda Octavia verlassen. Das Leasing läuft am 22.10.16 aus und am Freitag kommt der Nachfolger, ein Seat Ibiza ST.

 

Wie schon beim Touareg II V6-TDI kann ich zum Octavia nicht viel sagen, da es ein Mitarbeiterfahrzeug war; d. h. es wurde als Firmenwagen von einem Mitarbeiter gefahren. Der Wagen hatte den berühmt-berüchtigten VW-1,6l-TDI-Motor mit 105 PS und war eher mit einer Buchhalter-Ausstattung versehen: außer ein paar nette Alus im 17", ein el. Panoramadach und noch ein paar kleinere Extras war er sozusagen fast nackt, sprich in der Basisausstattung. Gut ganz Basis war er nicht, er hatte die Ambition-Ausstattung.

 

Froh bin ich, dass ich um die Umrüstung des 1,6l-TDI's herumgekommen bin. Wir sind noch nicht von Skoda bzw. VW oder dem KBA angeschrieben worden, daher kann sich nun die Leasinggesellschaft damit rumärgern. :D

 

Alles in Allen war der Wagen wohl ebenfalls sehr zuverlässig. Jedenfalls gab es keine außergewöhnlichen Zwischenfälle. Ich bin mal auf den Zustandsbericht der DEKRA gespannt.

 

Jedenfalls wünsche ich dem Skoda alles Gute und das er in seinem zweiten Leben als Gebrauchtwagen in gute Hände kommt.

 

Farewell Octavia!

 

knolfi

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19.10.2016 15:11    |    knolfi    |    Kommentare (47)    |   Stichworte: A205 Cabriolet, C-Klasse, Mercedes

Liebe Bloggemeinde,

 

gestern erst habe ich meinen Erfahrungsbericht über das C-Klasse Cabrio veröffentlicht und schon heute ist der Nachfolger des Audi S5-Cabrios in trockenen Tüchern. Wie bereits schon angekündigt, wird es ein Mercedes C-Cabrio, allerdings hatte ich noch nichts über die Motorisierung verraten :D Nun lasse ich also die Katze aus dem Sack. Es wird ein

  • AMG C 43 4MATIC Cabrio
  • Sondermodell AMG-Night Edition
  • Farbe obsidianschwarz metallic
  • Polster Leder schwarz
  • Zierelemente AMG Zierelemente Carbon/Aluminium mit Längsschliff hell
  • Fahrassistenz-Paket PLUS
  • Fahrersitz elektrisch einstellbar mit Memory-Funktion
  • Fondsicherheits-Paket
  • Ablage-Paket
  • AIR-BALANCE Paket
  • Park-Paket
  • Spiegel-Paket
  • Cabriolet Komfort-Paket
  • Diebstahlschutz-Paket
  • 360°-Kamera
  • Adaptiver Fernlicht-Assistent Plus
  • Ambientebeleuchtung
  • AMG Performance-Abgasanlage schaltbar
  • Auto-Telefonie
  • Beifahrersitz elektrisch einstellbar mit Memory-Funktion
  • Burmester® Surround-Soundsystem
  • COMAND Online
  • Digitales Radio
  • Entfall Plakette AMG-Night Edition im Innenraum
  • Feuerlöscher
  • Head-up-Display
  • KEYLESS-GO
  • LED-Intelligent Light System
  • LMR 4fach 5-Speichen-Design, 45,7 cm (18'') (WKR)
  • Media Interface Kabel Kit
  • Scheibenwaschanlage beheizt
  • Scheibenwischer mit Regensensor
  • Separate Kofferraumdeckel-Verriegelung
  • Sicherheitsgurt in schwarz
  • Sitzklimatisierung für Fahrer und Beifahrer
  • Sonnenblenden mit Zusatzfunktion
  • Stoff-Akustikverdeck
  • Technischer Unterschutz
  • Wegfall Typkennzeichen auf Heckdeckel

 

Der Wagen wird wieder auf drei Jahre geleast (15.000 km p. a.; ohne Anzahlung, LF = 1,290%). Die Bestellung erfolgt heute, jedoch ist der Liefertermin erst für Anfang Juli geplant, da das S5-Cabrio dann aus dem Leasing ausläuft.

 

a bientot

 

euer

 

knolfi

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18.10.2016 10:31    |    knolfi    |    Kommentare (28)    |   Stichworte: A205 Cabriolet, C-Klasse, Mercedes

Moin Gemeinde,

 

Nachdem in diesem Jahr der nicht von mir genutzte Firmenfuhrpark so ziemlich vollständig ausgetauscht wurde, stehen bei den von mir genutzten Fahrzeugen kommendes Jahr ebenfalls wieder turnusmäßig zwei Wechsel an. Den Anfang macht das Cabrio meiner Frau im Juli kommenden Jahres, im November ist dann mein RRS fällig. :D

 

Ursprünglich wollten wir ja wieder ein S5-Cabrio und ich bin auch davon ausgegangen, dass dies turnusmäßig klappt, aber das aktuelle A5-Modell ist erst kürzlich als Coupé und Sportback vorgestellt worden und kommt jetzt erst auf dem Markt. Das dazugehörige Cabrio ist nach wie vor noch nicht bestellbar. Vermutlich kommt dies auch erst im zweiten bis dritten Quartal auf den Markt (Vorstellung wohl erst im Frühjahr; Markteinführung dann im Herbst), was für mich zu spät ist. Darüber hinaus möchte ich kein Fahrzeug aus der ersten Serie, allein schon wegen der Kinderkrankheiten.

 

Somit geht des darum, sich rechtzeitig über die Alternativen zu informieren, die leider rar gesät sind. Im Lastenheft stehen vier Sitze und Allrad. Bleiben zwei Modelle übrig: BMW 4'er Cabrio und Mercedes C-Klasse Cabrio. Wer jetzt meint, da gibt's noch das 6'er Cabrio und das S-Klasse Cabrio mag zwar Recht haben, doch diese Modelle sind zum einen für unsere Zwecke zu overdressed und auch außerhalb unseres Budgets.

 

Das 4'er Cabrio war ziemlich schnell aus dem Rennen. Zum einen gefällt mir die Front und das Heck nicht und zum anderen hört die Allrad-Palette bei 306 PS auf.

 

Somit blieb das neue C-Klasse Cabrio. Bevor dies zur Bestellung freigegeben wird, sollte eine eine ausführliche Probefahrt klären, ob dieses unseren Anforderungen gerecht wird. Dabei spielte weniger die Motorisierung eine Rolle, sondern vielmehr die Variabilität und der Alltagsnutzen, da unser Cabrio als Daily Driver verwendet wird. Der Range kommt meist nur auf Langstrecken und/oder mit voller Besetzung zum Einsatz.

 

Der freundliche MB-Verkäufer hat mir also für vergangenes Wochenende ein C 300 Cabrio zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich aber nicht um einen 3,0l-6-Zylinder, wie die Zahl vermuten lässt, sondern um einen aufgeladenen 2,0l-Vierzylinder mit 245 PS. Nun hat also auch MB diese Unart von BMW übernommen, die Zahlenchronologie nicht mehr wie früher nach dem Hubraum zu gestalten, sondern nach der Leistung. :rolleyes:

 

Der Wagen kam in der "Edition 1" Ausstattung mit Alcantara-Leder-Kombination und ordentlich Schnickschnack an Bord. Neben dem Command-Online mit Touchpad (das übrigens sehr gut und intuitiv funktioniert) war auch das sehr helle Intelligent-Light-System, Distronic, Spurverlassens und Spurhaltewarner sowie ein Lenkassistent, der in Verbindung mit der aktivierten Distronic für kurze Zeit auch autonom Lenken kann, 360°-Kamera-System, Buremester-Soundsystem (war übrigens sehr gut und besser als das B&O im Audi S5), Airscraf und Aircarp sowie die bei dieser Jahreszeit angenehme Nackenheizung an Bord. Sicherlich gibt es noch viel mehr Helferlein, die ich ggf. nicht aufgezählt habe.

 

Nun also zur Variabilität:

Die Kofferraumöffnung bzw. der dazugehörige Deckel ist sehr klein und man bezweifelt, ob man überhaupt einen 0,7l-Wasserkasten durch die Öffnung in den dahinter befindlichen Kofferraum bekommt. Aber der Alltagstest beim Getränkehändler bewies das Gegenteil. Man bekommt problemlos 4 große Getränkekisten in den Kofferraum, mit ein bisschen Tetris spielen gehen sicherlich auch 5 Kisten rein. Zu Hause angekommen gleich der Koffertest: ein großer Samsonite Nylongewebekoffer und ein großer Samsonite-Trolley passen in den Kofferraum...und man kann noch das Verdeck öffnen. :eek: Das war beim Audi nicht möglich, da der Kofferraum flacher ist. Leider ist die Ladekante des C-Klasse-Cabrios sehr hoch.

Da man ebenfalls wie beim Audi die Rücksitzlehnen umklappen kann, wollte ich es nun wissen und holte unsere beiden Golfbags aus dem Keller. Obwohl die Öffnung zum Durchladen kleiner als beim Audi ist, gingen mit etwas Schieben und Drücken (wie beim Audi auch) beide vollwertigen Golfbags rein. Chapeau MB, das hätte ich nicht gedacht.

 

Ebenfalls gut gelöst ist die Position der Rückfahrkamera, die sich unter dem Mercedes-Stern-Emblem auf der Heckklappe befindet und bei Aktivierung herausklappt. So bleibt auch bei Schmuddelwetter die Linse immer sauber. Diese Lösung gab es auch mal beim Golf VI, wurde aber wieder eingestellt.

 

Obwohl das C-Cabrio optisch von außen kompakter als das A5-Cabrio wirkt, so bietet der Innenraum mehr Platz. Gerade im Fondbereich, wo unsere Kinder sitzen wird mehr Beinfreiheit geboten, wenn ich und meine Frau vorne Platz nehmen und die Sitze auf unsere Größe einstellen. So kann unser Kleiner (aktuell 6 Jahre alt) problemlos hinter mir sitzen und unser Großer (9 Jahre alt) hinter meiner Frau. Allerdings ist es meist sehr unwahrscheinlich, dass wir in diesem Auto alle zu viert sitzen. Denn dann kommt der RRS zum Einsatz.

 

Bedienkonzept:

Nach einer kurzen Einführung durch den Verkäufer kam ich im C-Cabrio rel. schnell zurecht. Links etwas über dem Lichtschalter versteckt befinden sich die Knöpfe für die Assistenten (Lane, Side und Lenkassist) sowie für die manuelle Aktivierung der 360°-Kamera. Ganz unten tief im Armaturenbrett versteckt findet man dann das Hebelchen für die Feststellbremse. Soll wohl ebenfalls eine Reminiszenz an die gute alte Fuß-Feststellbremse sein. Ich persönlich halte die Position in der Mittelkonsole für besser einsehbar.

An der Lenksäule befindet sich der Kombihebel für den Blinker, Fernlicht und der Drehschalter für den Scheibenwischer (Intervalleinstellung bzw. Regensensor). Was ich nicht gefunden habe, ist eine Tipp-Wisch-Funktion, wenn z. B. morgens bei der Witterung die Scheiben beschlagen sind. Warum hier MB auf einen eigenen Scheibenwischerhebel verzichtet, kann ich zwar nachvollziehen, da MB rechts auf den Automatikwählhebel am Lenkstock im Stil der amerikanischen Strassenkreuzer setzt, aber warum man alle Funktionen wie Blinker, Fernlicht und Scheibenwischer in einen Hebel packt, verstehe ich nicht. Lieber hätte man den guten alten Automatikwählhebel dort belassen sollen, wo er früher war und einen eigenen Hebel für den Scheibenwischer spendieren sollen. Soweit zur ersten Kritik.

 

Über den Multifunktionshebel befindet sich hinter dem Lenkrad versteckt das Hebelchen für die Distronic. Diese funktioniert etwas anders als beim Audi: kurz nach oben tippen aktiviert die Distronic (Anzeige im KI), leichtes Antippen erhöht die Geschwindigkeit in 1 km/h Schritten (geht bei Audi nicht), Antippen über den leichten Widerstand in 10 km/h Schritten. Gleiches gilt für das Drücken nach unten. Hebel wegdrücken = Distronic aus; Hebel zu sich ziehen = Distronic an und zuvor eingestellte Geschwindigkeit wird angefahren. Rel. einfach.

 

Im Türspiegel befinden sich die Knöpfe für die dreistufe Sitzheizung und die dreistufige Nackenheizung. Schön, dass man die Stufen für die Nackenheizung als Fahrer bzw. Beifahrer nun sehen kann, beim Audi wurde dieser Knopf ins Sitzgestell verbannt, wo man nie sehen konnte, welche Stufe man gedrückt hat.

 

Die sonst so schön aufgeräumte Mittelkonsole wird oberhalb der dreiflutigen Luftausströmer im W123-Retrodesign (aber dennoch formschön) von aufgepflanzten Monitor im Tabletdesign verschandelt, aber dies scheint ja mittlerweile auch bei Audi (siehe A5 und A4) State of the Art zu sein. Ich hoffe, dass dies nur eine vorübergehende Modeerscheinung ist und man diesen Monitor langfristig in den Armaturenträger integriert (wie schon bei der neuen E-Klasse geschehen).

 

Zurück zu den Luftausströmern. Diese kugeligen Dinger sehen zwar schick aus, lassen sich aber irgendwie nicht zugfrei einstellen. Egal, wie man die Kugel dreht oder die Lamellen stellt; irgendwo pustet es immer unangenehm gegen die (nackte) Haut. Das galt allerdings nur für den linken Ausströmer in der Mittelkonsole. Und nein, ich fahre nicht mit Handschuhen. :D

 

Unter den Ausströmern befindet sich die Tippleiste für die Klimaautomatik, die sehr gut und sehr logisch aufgebaut ist. Allerdings sind Temperaturänderungen nur in 1°-Schritten möglich und nicht in 0,5°-Schritten wie beim Audi. Für mich pers. vernachlässigbar, da ich eh immer in 1°-Schritten wechsle. Unter der Klimaanlagenbedienung liegen die Direktwahl-Tasten für den Schnellzugriff des Infotainments.

 

Hinter dem sehr großen Fach mit Abdeckklappe, wo noch in den 80-ern der Aschenbecher saß und sich heute zwei Getränkehalter und ein Fach für Kleinkram (z. b. Smartphone) mit USB-Anschluss befindet, kommt der kombinierte Dreh-Drück-Steller zur Bedienung des Infotainments inkl. Touchpad. Gerade die Bedienung via Touchpad macht viel Spaß, wenn man ein Smartphone gewöhnt ist: man kann wischen, tippen, ziehen und bekommt teilweise eine kurze Rückmeldung durch leichtes vibrieren. Es gibt eine Home-Touch-Taste, eine Retrun-Touch-Taste und eine Favoriten-Taste. Schön ist, dass man das System sowohl mit dem Touchpad als auch mit dem Dreh-Drück-Controller bedienen kann, der schräg vorne unter dem Touchpad liegt. Legt man die komplette Handfläche auf das Touchpad, so ist dieses deaktiviert und es funktioniert nur der Controller. In meinen Augen aktuell das beste Bediensystem, dass ich kenne. Um den Controller herum hat man nochmals die o. g. Tasten als klassische Drücktasten, also quasi ein redundantes System.

Neben der Controlling-Einheit liegt auf der linken Seite das Hebelchen für die Veränderung der Motorkennung (individual, Comfort, Sport und Sport +) analog dem Drive Select vom Audi, nur das dieses auch noch das Fahrwerk und die Lenkung verändert. Wahrscheinlich ist dies auch bei den AMG-Modellen der Fall nur nicht bei den zivilen Motorisierungen.

 

Hinter dem Controller liegen die Hebel für die Bedienung des vollautomatischen Verdecks, des zentralen Fensterhebers (alle Fenster hoch/runter) und des sog. Airscarf-Windschott Systems. Bei letzteren fährt zum einen eine "Spoiler-Lippe" aus dem oberen Fensterrahmen der Frontscheibe heraus, was von außen immer irgendwie albern aussieht, man innen aber nicht sieht und hinten ein Windschott zwischen den Fond-Kopfstützen. Obwohl das System nicht "stylisch" ist, so erfüllt es dennoch seinen Zweck, gerade für die Fondpassagiere, die sonst immer einem Orkan ausgesetzt waren, vorne merkt man bei geschlossenen Scheiben von der Wirkung des Windschottsystems wenig. Großer Vorteil ist eben, dass man das Windschott auch mit vier Personen nutzen kann. Klassische Windschotts werden ja meist hinter den Vordersitzen montiert und somit entfällt der Sitzplatz im Fond.

Das Verdeck öffnet auch wären der Fahrt bis 50 km/h, warum man aber im Stand bei Parkstellung und aktivierter Feststellbremse dennoch den Fuß auf die Bremse stellen soll, erschließt sich mir nicht. Auch kann man das Verdeck wohl nur bei laufenden Motor öffnen und schließen, Zündung ein reicht nicht.

 

Fahrverhalten:

Das C-Klasse-Cabrio fährt sich eigentlich wie eine Nummer kleiner im Vergleich zum A5; irgendwie kompakter. Er wirkt wendiger, was ich dem Heckantrieb zuschreibe (fällt bei mir weg) und dennoch meint man, eher in einem Kompakten zu sitzen, statt in einem Mittelklassecabrio. Für unsere ländliche Gegend mit ihren engen Sträßchen und Gassen ist dies sehr angenehm. Zum Motor schreibe ich mal nix, denn das ist eh nicht meine Wunschmotorisierung. :D Nur soviel: man ist ausreichend motorisiert, allerdings ist der 2,0l-R4 auch sehr brummelig und klingt nach nix.

 

Verarbeitung:

Die Verarbeitung kann sich sehen lassen, allerdings ist die Materialanmutung nicht ganz auf Augenhöhe mit Audi. Der umschäumte Kunststoff wirkt künstlicher als beim A5 und das offenporige schwarze Holz in der Mittelkonsole entpuppte sich nach eingehender Prüfung als billige Plastikapplikation. Ansonst machte das Cabrio kaum Verwindungsgeräusche. Nur ein leichte Knarzen im Bereich des Stoßes vorderer und hinter Seitenscheibe - Verdeck auf der Fahrerseite machte sich hin und wieder bemerkbar.

 

So, nun aber zu den Punkten, die mich wirklich am C-Cabrio stören:

 

1. Der Heckdeckel hat kein eigenes Schloss mehr zum Öffnen, auch keinen Griff. Das nervt, gerade wenn man nur eine FFB oder das abgespeckte Keyless-Go hat (ohne Türöffnung, sondern nur Motostart ohne Schlüssel). Dann steht man vollbepackt vor dem Kofferraum und muss erst mal den Schlüssel aus der Jacke oder Hosentasche fummeln. Oder man steigt aus und will den Kofferraum öffnen. Nix da, erst den Schlüssel rauskramen und auf den Taster drücken. Es gibt zwar noch einen Taster im Türspiegel der Fahrertür, aber diesen habe ich immer vergessen.

Da ich das Keyless-Go nur mit Start-Funktion eh für abs. überflüssig halte (was soll das bringen? Erst Schlüssel rausfummeln und dann zum Starten des Motors wieder gemütlich wegstecken?) werde ich gleich das große Keyless mitbestellen, Hoffentlich ist beim Deckel ein Sensor verbaut, der erkennt, wenn man sich mit dem Schlüssel nähert und den Deckel öffnet.

 

2. Zum Schutz vor Beschädigungen durch Gepäckstücke hat heute fast jedes moderne Cabrio einen "variablen" Verdeckkasten, mit dem man auch das Kofferraumvolumen variieren kann. D. h. bevor das Verdeck geöffnet werden kann, muss der Verdeckkasten vergrößert werden. Dies geschieht meist mit einer Abdeckung, die man nach unten klappen kann bzw. beim Öffnen automatisch nach unten geklappt wird. Und genau da ist beim C-Cabrio der Haken. Denn im Gegensatz zum Audi, wo der Kasten automatisch herunterklappt, sobald man das Verdeck öffnet, muss man beim C-Cabrio diesen erst von Hand nach unten klappen. Blöd, wenn man das mal nach dem Entladen des Kofferraumes vergisst. Da hilft auch das Öffnen des Verdecks bis 50 km/h nix, dann heißt es nämlich rechts ranfahren, aussteigen, Kofferraum öffnen (und weil man mal wieder den Knopf vergessen hat, Schlüssel rausfummeln) und Kasten nach unten klappen. :rolleyes:

 

Aber alles in allem und eben mangels Alternativen hat das C-Klasse Cabrio dennoch überzeugt, so dass wir uns zur Bestellung entschieden haben. Welches Modell bzw. welche Motorisierung und Ausstattung es haben wird, werde ich in einem anderen Artikel berichten.

 

So Long

 

euer knolfi

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07.10.2016 15:43    |    knolfi

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Liebe Bloggemeinde,

 

heute möchte ich mich mal ein einem Nachruf versuchen, da uns ein von mir geschätzter MT-User verlassen hat...für immer.

 

Ich bin ja noch nicht all zu lange im LR-Forum unterwegs...gefühlt erst zwei, drei Jahre und dieses Forum hat sich eigentlich immer als sehr angenehm erwiesen, denn die meisten Interessenten sind irgendwie alle Brüder im Geiste.

 

Hinzu kommt, dass LR im deutschsprachigen DACH-Raum eher eine Nischenmarke ist, wobei die Evoque-Fraktion noch für den meisten Traffic im LR-Forum sorgt.

 

Leider sind oder waren die meisten Evoque-User LR-Neulinge, das heißt Markenwechsler bzw. Umsteiger, die noch wenig Erfahrung mit der Marke und dem Modell haben. Umso wichtiger ist es, wenn man ein, zwei fähige User hat, die über eine gewisse Kompetenz verfügen und bei Fragen und Problemen statt Vermutungen und Behauptungen Fakten liefern können.

 

Ein solcher User war @Steuerkatze. Es war immer wieder erstaunlich, wie viel Informationen er über die aktuellen Modelle von LR liefern konnte, und das schon meist bevor überhaupt die offiziellen Verkäufer oder die MT-Redaktion darüber Bescheid wusste. Auch war er immer wieder eifrig dabei, Fragen zu beantworten, um zukünftige LR-Fahrer vom Produkt zu überzeugen.

 

Allerdings konnte er auch polarisieren. Wenn jemand die Marke oder das Produkt kritisierte, oder gar mit "bei Deutschpremium ist das aber alles viel besser gelöst" antwortete, so wurde er auch leider schnell polemisch und lies den arroganten "Altuser" raushängen mit dem Hinweis, dass so manches LR-Greenhorn wohl besser bei ABM aufgehoben wäre. Aber gerade die Ecken und Kanten (Macken) machen einen Menschen erst interessant und liebenswert. Wer damit umgehen konnte, der hatte in @Steuerkatze einen echten virtuellen Freund.

 

Leider hat dieser virtuelle Freund im echten Leben seinen Kampf gegen die Unwägbarkeiten des Lebens verloren. Eine heimtückische Krankheit namens Krebs wurde erst vor vier Monaten bei ihm diagnostiziert und am 03.10.16 musste er sich der Krankheit geschlagen geben.

 

Was bleibt, ist die Erinnerung an einen geschätzten, wenn auch streitbaren, virtuellen Freund und User, der immer mit offenen Visier gekämpft hat.

 

Mögest du in Frieden ruhen!

 

knolfi

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04.10.2016 15:12    |    knolfi    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Discovery Sport, L550, Land Rover

Hallo Gemeinde,

 

nach den ganzen Neuzulassungen im Firmenfuhrpark heute mal wieder ein kleiner ErFAHRungsbericht.

 

Landrover hat ja schon vor rund 50 Jahren seine Fahrzeuge in zwei Kategorien aufgeteilt. Da gibt es zum einen die echten Landys, dessen Urahn der zuletzt genannte Defender war bzw. ist. Dieses Fahrzeug ist ein waschechter Geländewagen fürs Grobe, ohne viel Schnickschnack und Komfort. Also ein echtes Arbeitstier.

 

Daneben kam vor knapp 50 Jahren für die betuchtere und komfortorientiertere Kundschaft der Range Rover auf den Markt...der bis 2005 diesen Namen alleine auf der Motorhaube trug. Erst dann "explodierte" die Modellvielfalt: erst kam der Range Rover Sport und dann 2011 der Range Rover Evoque.

 

Bei Landrover setzte dies schon eher ein. 1989 kam der Discovery, der etwas komfortabler als der rustikale Defender war und als kleineres Einstiegsmodell 1997 der Freelander, der letztes Jahr durch den Discovery Sport ersetzt wurde.

 

Leider komme ich erst jetzt in den Genuss, einen solchen "Disco light" mal zu testen. Dabei handelt es sich um einen TD4 mit 150 PS in Corris Grey. Welche Ausstattungsvariante dies ist, geht leider nicht hervor.

 

Erst einmal fällt auf, dass der Wagen unheimlich viel Platz bietet. Insbesondere die Fußräume vorne und der Fond sind riesig, sowie der Kofferraum. Dabei die der als DS abgekürzte Disco Sport schmaler als die größeren Brüder RR(S), was sich positiv beim Parken auswirkt.

 

Im Innenraum zeigt sich der DS als typischer LR-Vertreter: Massiges, durchgehendes Armaturenbrett mit integrierten Infotainment-Monitor, Klimabedienteil in der Mittelkonsole, darunter liegt der typische Automatik-Drehknopf, den alle LR-Modelle mittlerweile haben...außer der RRS. Als LR-Fahrer findet man sich sofort zurecht.

 

Im Innenraum dominiert leider viel (Hart-)Plastik, dass großzügig verteilt wurde. Lediglich die Blende um die Mittelkonsole im Bereich der Klimabedienung und Jalousie der Becherhalter hinter dem Hebel der Feststellbremse wissen Klavierlackoptik auf.

 

Die Verarbeitung ist solide bis auf eine furchtbar knarzende Heckklappe, die bei jeder Unebenheit quietschende Geräusche von sich gibt. Ein Zustand, den ich als Käufer so nicht akzeptieren würde. Auch beim Öffnen und Schließen dieser (elektrischen) Heckklappe kommen diese unschönen Geräusche zu Tage, die sich anhören, als ob Metall auf Metall reibt.

 

Auch geht die Lenkung sehr schwerfällig, trotz dass keine "dicken Walzen" verbaut sind. Das hat mich ebenfalls gewundert. Mein RRS lässt sich deutlich einfacher lenken.

Der Wendekreis des DS liegt im Bereich der RRS obwohl der DS kürzer und schmaler ist.

 

Alles in Allem merkt man eben doch den Unterschied zwischen "Land" und "Range" (wäre auch schlimm, wenn nicht :D). Die Landys sind eher die Pragmatiker mit Detailschwächen in der Verarbeitung, dafür aber Lademeister und Kindershuttle, während die Ranges eher die Beaus und Luxusliner unter der Dachmarke sind.

 

Es ist eben fast wie bei Volkswagen: der VW ist eher was für die Pragmatiker und Audi eben für diejenigen, die mehr Luxus haben wollen.

 

Bis bald

 

euer knolfi

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