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Die Pure Unvernunft

Aus dem Alltag eines PS-Junkies

18.10.2016 10:31    |    knolfi    |    Kommentare (28)    |   Stichworte: A205 Cabriolet, C-Klasse, Mercedes

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Moin Gemeinde,

 

Nachdem in diesem Jahr der nicht von mir genutzte Firmenfuhrpark so ziemlich vollständig ausgetauscht wurde, stehen bei den von mir genutzten Fahrzeugen kommendes Jahr ebenfalls wieder turnusmäßig zwei Wechsel an. Den Anfang macht das Cabrio meiner Frau im Juli kommenden Jahres, im November ist dann mein RRS fällig. :D

 

Ursprünglich wollten wir ja wieder ein S5-Cabrio und ich bin auch davon ausgegangen, dass dies turnusmäßig klappt, aber das aktuelle A5-Modell ist erst kürzlich als Coupé und Sportback vorgestellt worden und kommt jetzt erst auf dem Markt. Das dazugehörige Cabrio ist nach wie vor noch nicht bestellbar. Vermutlich kommt dies auch erst im zweiten bis dritten Quartal auf den Markt (Vorstellung wohl erst im Frühjahr; Markteinführung dann im Herbst), was für mich zu spät ist. Darüber hinaus möchte ich kein Fahrzeug aus der ersten Serie, allein schon wegen der Kinderkrankheiten.

 

Somit geht des darum, sich rechtzeitig über die Alternativen zu informieren, die leider rar gesät sind. Im Lastenheft stehen vier Sitze und Allrad. Bleiben zwei Modelle übrig: BMW 4'er Cabrio und Mercedes C-Klasse Cabrio. Wer jetzt meint, da gibt's noch das 6'er Cabrio und das S-Klasse Cabrio mag zwar Recht haben, doch diese Modelle sind zum einen für unsere Zwecke zu overdressed und auch außerhalb unseres Budgets.

 

Das 4'er Cabrio war ziemlich schnell aus dem Rennen. Zum einen gefällt mir die Front und das Heck nicht und zum anderen hört die Allrad-Palette bei 306 PS auf.

 

Somit blieb das neue C-Klasse Cabrio. Bevor dies zur Bestellung freigegeben wird, sollte eine eine ausführliche Probefahrt klären, ob dieses unseren Anforderungen gerecht wird. Dabei spielte weniger die Motorisierung eine Rolle, sondern vielmehr die Variabilität und der Alltagsnutzen, da unser Cabrio als Daily Driver verwendet wird. Der Range kommt meist nur auf Langstrecken und/oder mit voller Besetzung zum Einsatz.

 

Der freundliche MB-Verkäufer hat mir also für vergangenes Wochenende ein C 300 Cabrio zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich aber nicht um einen 3,0l-6-Zylinder, wie die Zahl vermuten lässt, sondern um einen aufgeladenen 2,0l-Vierzylinder mit 245 PS. Nun hat also auch MB diese Unart von BMW übernommen, die Zahlenchronologie nicht mehr wie früher nach dem Hubraum zu gestalten, sondern nach der Leistung. :rolleyes:

 

Der Wagen kam in der "Edition 1" Ausstattung mit Alcantara-Leder-Kombination und ordentlich Schnickschnack an Bord. Neben dem Command-Online mit Touchpad (das übrigens sehr gut und intuitiv funktioniert) war auch das sehr helle Intelligent-Light-System, Distronic, Spurverlassens und Spurhaltewarner sowie ein Lenkassistent, der in Verbindung mit der aktivierten Distronic für kurze Zeit auch autonom Lenken kann, 360°-Kamera-System, Buremester-Soundsystem (war übrigens sehr gut und besser als das B&O im Audi S5), Airscraf und Aircarp sowie die bei dieser Jahreszeit angenehme Nackenheizung an Bord. Sicherlich gibt es noch viel mehr Helferlein, die ich ggf. nicht aufgezählt habe.

 

Nun also zur Variabilität:

Die Kofferraumöffnung bzw. der dazugehörige Deckel ist sehr klein und man bezweifelt, ob man überhaupt einen 0,7l-Wasserkasten durch die Öffnung in den dahinter befindlichen Kofferraum bekommt. Aber der Alltagstest beim Getränkehändler bewies das Gegenteil. Man bekommt problemlos 4 große Getränkekisten in den Kofferraum, mit ein bisschen Tetris spielen gehen sicherlich auch 5 Kisten rein. Zu Hause angekommen gleich der Koffertest: ein großer Samsonite Nylongewebekoffer und ein großer Samsonite-Trolley passen in den Kofferraum...und man kann noch das Verdeck öffnen. :eek: Das war beim Audi nicht möglich, da der Kofferraum flacher ist. Leider ist die Ladekante des C-Klasse-Cabrios sehr hoch.

Da man ebenfalls wie beim Audi die Rücksitzlehnen umklappen kann, wollte ich es nun wissen und holte unsere beiden Golfbags aus dem Keller. Obwohl die Öffnung zum Durchladen kleiner als beim Audi ist, gingen mit etwas Schieben und Drücken (wie beim Audi auch) beide vollwertigen Golfbags rein. Chapeau MB, das hätte ich nicht gedacht.

 

Ebenfalls gut gelöst ist die Position der Rückfahrkamera, die sich unter dem Mercedes-Stern-Emblem auf der Heckklappe befindet und bei Aktivierung herausklappt. So bleibt auch bei Schmuddelwetter die Linse immer sauber. Diese Lösung gab es auch mal beim Golf VI, wurde aber wieder eingestellt.

 

Obwohl das C-Cabrio optisch von außen kompakter als das A5-Cabrio wirkt, so bietet der Innenraum mehr Platz. Gerade im Fondbereich, wo unsere Kinder sitzen wird mehr Beinfreiheit geboten, wenn ich und meine Frau vorne Platz nehmen und die Sitze auf unsere Größe einstellen. So kann unser Kleiner (aktuell 6 Jahre alt) problemlos hinter mir sitzen und unser Großer (9 Jahre alt) hinter meiner Frau. Allerdings ist es meist sehr unwahrscheinlich, dass wir in diesem Auto alle zu viert sitzen. Denn dann kommt der RRS zum Einsatz.

 

Bedienkonzept:

Nach einer kurzen Einführung durch den Verkäufer kam ich im C-Cabrio rel. schnell zurecht. Links etwas über dem Lichtschalter versteckt befinden sich die Knöpfe für die Assistenten (Lane, Side und Lenkassist) sowie für die manuelle Aktivierung der 360°-Kamera. Ganz unten tief im Armaturenbrett versteckt findet man dann das Hebelchen für die Feststellbremse. Soll wohl ebenfalls eine Reminiszenz an die gute alte Fuß-Feststellbremse sein. Ich persönlich halte die Position in der Mittelkonsole für besser einsehbar.

An der Lenksäule befindet sich der Kombihebel für den Blinker, Fernlicht und der Drehschalter für den Scheibenwischer (Intervalleinstellung bzw. Regensensor). Was ich nicht gefunden habe, ist eine Tipp-Wisch-Funktion, wenn z. B. morgens bei der Witterung die Scheiben beschlagen sind. Warum hier MB auf einen eigenen Scheibenwischerhebel verzichtet, kann ich zwar nachvollziehen, da MB rechts auf den Automatikwählhebel am Lenkstock im Stil der amerikanischen Strassenkreuzer setzt, aber warum man alle Funktionen wie Blinker, Fernlicht und Scheibenwischer in einen Hebel packt, verstehe ich nicht. Lieber hätte man den guten alten Automatikwählhebel dort belassen sollen, wo er früher war und einen eigenen Hebel für den Scheibenwischer spendieren sollen. Soweit zur ersten Kritik.

 

Über den Multifunktionshebel befindet sich hinter dem Lenkrad versteckt das Hebelchen für die Distronic. Diese funktioniert etwas anders als beim Audi: kurz nach oben tippen aktiviert die Distronic (Anzeige im KI), leichtes Antippen erhöht die Geschwindigkeit in 1 km/h Schritten (geht bei Audi nicht), Antippen über den leichten Widerstand in 10 km/h Schritten. Gleiches gilt für das Drücken nach unten. Hebel wegdrücken = Distronic aus; Hebel zu sich ziehen = Distronic an und zuvor eingestellte Geschwindigkeit wird angefahren. Rel. einfach.

 

Im Türspiegel befinden sich die Knöpfe für die dreistufe Sitzheizung und die dreistufige Nackenheizung. Schön, dass man die Stufen für die Nackenheizung als Fahrer bzw. Beifahrer nun sehen kann, beim Audi wurde dieser Knopf ins Sitzgestell verbannt, wo man nie sehen konnte, welche Stufe man gedrückt hat.

 

Die sonst so schön aufgeräumte Mittelkonsole wird oberhalb der dreiflutigen Luftausströmer im W123-Retrodesign (aber dennoch formschön) von aufgepflanzten Monitor im Tabletdesign verschandelt, aber dies scheint ja mittlerweile auch bei Audi (siehe A5 und A4) State of the Art zu sein. Ich hoffe, dass dies nur eine vorübergehende Modeerscheinung ist und man diesen Monitor langfristig in den Armaturenträger integriert (wie schon bei der neuen E-Klasse geschehen).

 

Zurück zu den Luftausströmern. Diese kugeligen Dinger sehen zwar schick aus, lassen sich aber irgendwie nicht zugfrei einstellen. Egal, wie man die Kugel dreht oder die Lamellen stellt; irgendwo pustet es immer unangenehm gegen die (nackte) Haut. Das galt allerdings nur für den linken Ausströmer in der Mittelkonsole. Und nein, ich fahre nicht mit Handschuhen. :D

 

Unter den Ausströmern befindet sich die Tippleiste für die Klimaautomatik, die sehr gut und sehr logisch aufgebaut ist. Allerdings sind Temperaturänderungen nur in 1°-Schritten möglich und nicht in 0,5°-Schritten wie beim Audi. Für mich pers. vernachlässigbar, da ich eh immer in 1°-Schritten wechsle. Unter der Klimaanlagenbedienung liegen die Direktwahl-Tasten für den Schnellzugriff des Infotainments.

 

Hinter dem sehr großen Fach mit Abdeckklappe, wo noch in den 80-ern der Aschenbecher saß und sich heute zwei Getränkehalter und ein Fach für Kleinkram (z. b. Smartphone) mit USB-Anschluss befindet, kommt der kombinierte Dreh-Drück-Steller zur Bedienung des Infotainments inkl. Touchpad. Gerade die Bedienung via Touchpad macht viel Spaß, wenn man ein Smartphone gewöhnt ist: man kann wischen, tippen, ziehen und bekommt teilweise eine kurze Rückmeldung durch leichtes vibrieren. Es gibt eine Home-Touch-Taste, eine Retrun-Touch-Taste und eine Favoriten-Taste. Schön ist, dass man das System sowohl mit dem Touchpad als auch mit dem Dreh-Drück-Controller bedienen kann, der schräg vorne unter dem Touchpad liegt. Legt man die komplette Handfläche auf das Touchpad, so ist dieses deaktiviert und es funktioniert nur der Controller. In meinen Augen aktuell das beste Bediensystem, dass ich kenne. Um den Controller herum hat man nochmals die o. g. Tasten als klassische Drücktasten, also quasi ein redundantes System.

Neben der Controlling-Einheit liegt auf der linken Seite das Hebelchen für die Veränderung der Motorkennung (individual, Comfort, Sport und Sport +) analog dem Drive Select vom Audi, nur das dieses auch noch das Fahrwerk und die Lenkung verändert. Wahrscheinlich ist dies auch bei den AMG-Modellen der Fall nur nicht bei den zivilen Motorisierungen.

 

Hinter dem Controller liegen die Hebel für die Bedienung des vollautomatischen Verdecks, des zentralen Fensterhebers (alle Fenster hoch/runter) und des sog. Airscarf-Windschott Systems. Bei letzteren fährt zum einen eine "Spoiler-Lippe" aus dem oberen Fensterrahmen der Frontscheibe heraus, was von außen immer irgendwie albern aussieht, man innen aber nicht sieht und hinten ein Windschott zwischen den Fond-Kopfstützen. Obwohl das System nicht "stylisch" ist, so erfüllt es dennoch seinen Zweck, gerade für die Fondpassagiere, die sonst immer einem Orkan ausgesetzt waren, vorne merkt man bei geschlossenen Scheiben von der Wirkung des Windschottsystems wenig. Großer Vorteil ist eben, dass man das Windschott auch mit vier Personen nutzen kann. Klassische Windschotts werden ja meist hinter den Vordersitzen montiert und somit entfällt der Sitzplatz im Fond.

Das Verdeck öffnet auch wären der Fahrt bis 50 km/h, warum man aber im Stand bei Parkstellung und aktivierter Feststellbremse dennoch den Fuß auf die Bremse stellen soll, erschließt sich mir nicht. Auch kann man das Verdeck wohl nur bei laufenden Motor öffnen und schließen, Zündung ein reicht nicht.

 

Fahrverhalten:

Das C-Klasse-Cabrio fährt sich eigentlich wie eine Nummer kleiner im Vergleich zum A5; irgendwie kompakter. Er wirkt wendiger, was ich dem Heckantrieb zuschreibe (fällt bei mir weg) und dennoch meint man, eher in einem Kompakten zu sitzen, statt in einem Mittelklassecabrio. Für unsere ländliche Gegend mit ihren engen Sträßchen und Gassen ist dies sehr angenehm. Zum Motor schreibe ich mal nix, denn das ist eh nicht meine Wunschmotorisierung. :D Nur soviel: man ist ausreichend motorisiert, allerdings ist der 2,0l-R4 auch sehr brummelig und klingt nach nix.

 

Verarbeitung:

Die Verarbeitung kann sich sehen lassen, allerdings ist die Materialanmutung nicht ganz auf Augenhöhe mit Audi. Der umschäumte Kunststoff wirkt künstlicher als beim A5 und das offenporige schwarze Holz in der Mittelkonsole entpuppte sich nach eingehender Prüfung als billige Plastikapplikation. Ansonst machte das Cabrio kaum Verwindungsgeräusche. Nur ein leichte Knarzen im Bereich des Stoßes vorderer und hinter Seitenscheibe - Verdeck auf der Fahrerseite machte sich hin und wieder bemerkbar.

 

So, nun aber zu den Punkten, die mich wirklich am C-Cabrio stören:

 

1. Der Heckdeckel hat kein eigenes Schloss mehr zum Öffnen, auch keinen Griff. Das nervt, gerade wenn man nur eine FFB oder das abgespeckte Keyless-Go hat (ohne Türöffnung, sondern nur Motostart ohne Schlüssel). Dann steht man vollbepackt vor dem Kofferraum und muss erst mal den Schlüssel aus der Jacke oder Hosentasche fummeln. Oder man steigt aus und will den Kofferraum öffnen. Nix da, erst den Schlüssel rauskramen und auf den Taster drücken. Es gibt zwar noch einen Taster im Türspiegel der Fahrertür, aber diesen habe ich immer vergessen.

Da ich das Keyless-Go nur mit Start-Funktion eh für abs. überflüssig halte (was soll das bringen? Erst Schlüssel rausfummeln und dann zum Starten des Motors wieder gemütlich wegstecken?) werde ich gleich das große Keyless mitbestellen, Hoffentlich ist beim Deckel ein Sensor verbaut, der erkennt, wenn man sich mit dem Schlüssel nähert und den Deckel öffnet.

 

2. Zum Schutz vor Beschädigungen durch Gepäckstücke hat heute fast jedes moderne Cabrio einen "variablen" Verdeckkasten, mit dem man auch das Kofferraumvolumen variieren kann. D. h. bevor das Verdeck geöffnet werden kann, muss der Verdeckkasten vergrößert werden. Dies geschieht meist mit einer Abdeckung, die man nach unten klappen kann bzw. beim Öffnen automatisch nach unten geklappt wird. Und genau da ist beim C-Cabrio der Haken. Denn im Gegensatz zum Audi, wo der Kasten automatisch herunterklappt, sobald man das Verdeck öffnet, muss man beim C-Cabrio diesen erst von Hand nach unten klappen. Blöd, wenn man das mal nach dem Entladen des Kofferraumes vergisst. Da hilft auch das Öffnen des Verdecks bis 50 km/h nix, dann heißt es nämlich rechts ranfahren, aussteigen, Kofferraum öffnen (und weil man mal wieder den Knopf vergessen hat, Schlüssel rausfummeln) und Kasten nach unten klappen. :rolleyes:

 

Aber alles in allem und eben mangels Alternativen hat das C-Klasse Cabrio dennoch überzeugt, so dass wir uns zur Bestellung entschieden haben. Welches Modell bzw. welche Motorisierung und Ausstattung es haben wird, werde ich in einem anderen Artikel berichten.

 

So Long

 

euer knolfi

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18.10.2016 10:53    |    Goify

"das offenporige schwarze Holz in der Mittelkonsole entpuppte sich nach eingehender Prüfung als billige Plastikapplikation."

Dann musst du noch genauer hinschauen, es ist wirklich echtes Holz wie schon immer bei Mercedes. Es gab nie Kunststoff-Holz und wird es hoffentlich nie geben.


18.10.2016 10:57    |    knolfi

Sorry, aber Haptik und Akustik durch Draufklopfen mit dem Fingernagel haben das Holz als billige Imitation entlarvt.

 

Echtes Holz gibt's nach wie vor, kostet aber Aufpreis.


18.10.2016 11:19    |    Mordin125

ich find die Ventilatoren in den Kopfstützen total bescheuert unschön, sieht aus wie die Kühlung einer Computergrafikkarte


18.10.2016 11:40    |    Dynomyte

Die 1x Wischen- Funktion war zumindest bei meinem alten Benz ebenfalls an dem Multifunktionshebel. Und zwar, wenn das Ende des Hebels reingedrückt wird.

 

Achso, und wegen dem Holz: es ist tatsächlich echtes Holz. Nur sehr, sehr dünn und auf einem Kunststoffträger befestigt. Aber es ist kein Imitat.


18.10.2016 11:53    |    knolfi

Zitat:

Die 1x Wischen- Funktion war zumindest bei meinem alten Benz ebenfalls an dem Multifunktionshebel. Und zwar, wenn das Ende des Hebels reingedrückt wird.

Und wie aktiviert man dann die Wisch-wasch-Funktion? Hab ich leider nicht ausprobiert.


18.10.2016 12:03    |    Dynomyte

Tiefer rein drücken, da merkt man einen Widerstand.


18.10.2016 12:04    |    Goify

Den gleichen Knopf noch fester drücken. Dieser hat zwei Stellungen: Leichter Druck ist einmaliges Wischen, fester Druck ist Wisch-Wasch.


18.10.2016 12:17    |    knolfi

@Dynomyte und @Goify : Danke!


18.10.2016 19:21    |    apfelgruener

Das 50 Euro Aldi Tablet und das komische Heck ... Nee, schön ist anders ... :D


18.10.2016 20:32    |    Hummerman

Die Rückfahrkamera im Emblem gibt es bei VW weiterhin, jedoch nur bei Modellen, bei denen auch der Heckklappenöffner im Emblem integriert ist.


19.10.2016 00:02    |    Jonny252

Auch wenns bei der Entscheidung nicht viel zur Sache tut, die 306 PS beim BMW beziehen sich scheinbar auf den "alten" 435i. Der "neue" 440i xdrive hat 326 Pferdchen, die von BMW ab Werk mittels Sonderausstattung auf 360 PS gebracht werden können. Dann isser zumindest nur noch 7 PS hinterm schnellsten Allrad-C. ;) Ob bei Mercedes nachgelegt werden kann, weiß ich allerdings nicht.

 

Gruß

Jonny


19.10.2016 00:36    |    gurnemanz

Ich finde generell die Heckansichten der aktuellen Mercedes-Limosinen sehr "müde", und auch beim C-Coupe /Cabrio ist das Heck sicher nicht die Schokoladenseite. Einzig das S-Klasse Coupe /Cabrio ist von hinten richtig toll, aber ist ja alles Geschmacksache. Ist eh blöd, wenn man nur 2 Modelle zur Auswahl hat, aber der Markt für 4-sitzige Cabrios ist ja generell überschaubar.

Sollte die Leistung das Problem sein, könnte man das 4er Cabrio ja auch als Alpina bestellen, bleibt aber optisch doch recht nah am BMW.... ??


19.10.2016 09:11    |    knolfi

Nun, über Geschmack lässt sich ja bekanntlich trefflich streiten. Allerdings muss ich zugeben, dass mir optisch das aktuelle A/S5-Cabrio nach wie vor am besten von allen viersitzigen Cabrios gefällt. Sicherlich wird der Nachfolger auch wieder eine Schönheit, auch wenn er an das Eyecatcher-Design der ersten Generation nicht heranreichen wird. Denn der neue/aktuelle A5 ist in meinen Augen eher eine Design-Evolution statt Revolution. Irgendwie langweilig.

 

Gleiches gilt für die BMW-Cabrios. War der E36 noch sehr schick, sind die Nachfolger eher Evolutionsstufen. Das aktuelle Modell können Laien kaum von Vorgänger unterscheiden.

 

Bleibt nicht mehr viel übrig. Die Kritik bzgl. des Heck teile ich übrigens. Es wirkt sehr rundlich und erinnert mich immer an die Hecksilhouette eines offenen 996'er-Cabrios. Allerdings ist der "Designabstand" oder Unterschied zum S-Cabrio nicht so groß. Auch hier gilt wieder, dass Laien den S vom C nur durch die Abmessungen unterscheiden können.

 

Das Tablet habe ich ja bereits im Text kritisiert. Leider macht neben MB auch Audi bei diesem Unsinn mit, siehe neuer A4. Hätte ich gewartet und mich für das S5-Cabrio entschieden, hätte ich den aufgepflanzten Monitor ebenfalls erhalten. Also die Wahl zwischen Pest und Cholera. :D


19.10.2016 09:24    |    Goify

Dann lieber Cholera, denn dann hat man nicht noch die Pestbeulen. :D


19.10.2016 09:30    |    gurnemanz

Kannst Du nicht den Leasingvertrag einfach um ein Jahr verlängern, dann könntest Du zumindest mal das neue S5 Cabrio mit dem Mercedes direkt vergleichen?

Gibt es den C63 eigentlich auch als Cabrio mit Allrad?


19.10.2016 09:35    |    knolfi

Die Verlängerung ist wenn dann nur ca. 3-4 Monate zur Überbrückung möglich. Audi bietet dies an, wenn Kunden zu spät bestellen oder das Nachfolgefahrzeug unerwartet lange Lieferzeiten hat. Die Verlängerung um ein Jahr ist richtig teuer. Hatte ich mit meinem Audi-Verkäufer bereits abgeklärt. Und im Winter mit einem neuen Cabrio rumzufahren, macht keinen Sinn.

 

Den C63 gibt es leider nicht mit Allrad, die stärkste Benzinerversion ist der C43.


19.10.2016 11:10    |    pico24229

Sehr ausfürhlich bericht (y)

Aber dass das Holz kein holz ist kann ich mir nicht vorstellen, eher das es eine Plastikattrape aus holz ist :p


19.10.2016 14:38    |    flooozz

Wenn es tatsächlich die Sonderausstattung Esche schwarz offenporig war, ist es auch tatsächlich Holz. Im Gegensatz zu anderen Herstellern ist es bei Mercedes tatsächlich immer Holz, wenn es behauptet wird. Auf den Bildern sieht es sehr nach der Ausstattung aus. Durch die Verarbeitung/ Beschichtung und was weiß ich wird die Oberfläche vom Holz aber echt etwas Plastik- artig. Darf im Crashfall ja nicht splittern.....


19.10.2016 14:41    |    knolfi

Nein, war definitiv Holz(Optik). Ist sehr schön auf dem vierten Foto zu sehen.


19.10.2016 17:10    |    Goify

knolfi, wann wirst du endlich einsehen, dass es Echtholz ist?


19.10.2016 17:17    |    apfelgruener

Dann, wenn er es rausgerissen und durchgebrochen hat ... :D


20.10.2016 08:43    |    knolfi

Nö, mach ich nicht, hab den Wagen ja bereits wieder abgegeben.

 

Und in das bestellte C-Cabrio kommt Kohlenstoff und Metall rein (Alu/Carbon). Das weiß man, was man hat. :D :D


20.10.2016 12:39    |    knolfi

Jetzt nochmal eine Frage an die Mercedes-Experten. Der von mir getestete Vorführer hatte in der Mittelkonsole keine Analoguhr oberhalb des Faches für die Getränkehalter.

 

Der Konfigurator des von mir bestellten C43 hat eine solche Analoguhr aber genau dort abgebildet.

 

Kostet diese Extra bzw. ist diese erst ab einer bestimmten Ausstattungsvariante bzw. Motorversion erhältlich?


20.10.2016 12:44    |    Dynomyte

Die kostet extra, 59,50€ brutto. Steht aber auch so im Konfigurator.


20.10.2016 14:04    |    knolfi

Ah, okay, danke!

 

Dann ist sie wohl im C43 enthalten, denn extra bestellt habe ich sie nicht.


20.10.2016 14:25    |    Goify

Sie ist in deinem Dekorleistenpaket mit drin, bzw. muss zwingend dazubestellt werden, da nicht einzeln wählbar.


20.10.2016 15:03    |    knolfi

Ah, okay, danke!


14.11.2016 16:57    |    pk2011

Das mit dem Holz wurde im C-Klasse Forum schon erörtert. Esche offenportig ist sehr wohl Echtholz, allerdings "nur" ein Furnier, welches auf einen Kunststoffträger aufgebracht wird. Die Furnierschicht ist aber kein Plastik bzw. Imitat!

 

Ansonsten sehr schöner Testbericht :)


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