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Die Pure Unvernunft

Aus dem Alltag eines PS-Junkies

27.12.2023 09:22    |    knolfi    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: 1.Gen, Mazda, MX-30

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Liebe Bloggemeinde,

 

heute mal wieder ein Schmankerl aus der automobilen Technikkiste....

 

Vergangenen Samstag konnte mein Mitarbeiter endlich seinen Mazda MX30 R-EV nach gut einem Jahr in Empfang nehmen...exakt ein Tag vor heilig Abend. Ihm ist's egal, er ist Moslem. :D

 

Seine neuer Dienstwagen ist ein reines EV, welches aber zur Reichweitenoptimierung ein besonderes Konzept verfolgt: im Gegensatz zu den Klassischen EV's, die so nach 400-500 km (manche auch knapp 600 km) an den Stecker müssen, hat der R-EV einen kleinen Wankelmotor verbaut, der einen Generator antreibt, um die Batterie zu laden. Somit kommt der kleine MX30 ebenfalls auf eine el. Reichweite von rd. 600 km. Dabei kann der R-EV auch klassisch über DC oder AC geladen werden.

 

Diese Konzept ist nicht neu, Chevrolet hatte dies vor 10 Jahren mit dem Volt bzw. Opel Ampera schonmal versucht, allerdings hat sich dies nicht durchgesetzt. Mazda, bekannt als Wankelpionier (abgesehen von der verflossenen Marke NSU mit dem Ro 80), hat dieses Konzept nun aber verfeinert und setzt statt eines klassischen Hubkolbenmotors eben einen Wankelmotor ein. Warum? Weil dieser kleiner baut und weniger Platz wegnimmt.

 

Nun aber zum Fahrzeug: der R-EV kommt in der Basisversion, die schon üppig ausgestattet ist, daher. Lediglich ein Satz Winterräder wurde noch dazu geordert. Wie alle unsere Firmenfahrzeuge (außer die von mir genutzten) ist der Wagen weiß lackiert und bekommt noch das obligatorische Logo auf die Heckklappe.

 

Der kleine Mazda bleibt nun wieder drei Jahre bei uns und ich wünsche dem kleinem Japaner eine unfall- und knitterfreie Fahrt.

 

bis bald

 

euer knolfi

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27.12.2023 13:52    |    enrgy

ich halte von diesen konzepten ja überhaupt nichts. Da fährt man eigentlich ein fast wartungsfreies auto mit e-antrieb und holt sich dann die kompletten verbrennernachteile wieder an bord.

dabei denke ich nicht an emissionen sondern an anfälligkeit des verbrenners im laufe seines lebens an sich. das forum hier ist ja das beste beispiel, wieviel mist einen beim verbrenner erwischen kann.

alles an fehlerquellen, vom tankstutzen bis auspuffendstück entfällt jedoch beim e-antrieb. genau deshalb würde ich einen fahren wollen (ok, und wegen der beschleunigung).

als leasingnehmer eines neuwagens kann einem das alles egal sein, da stellt man das ding dem händler auf den hof und sagt "gartantie, mach!"

Als gebrauchtkäufer mit weniger kohle sieht das aber schon anders aus.

klar kommen jetzt wieder die kritiker und sagen, wenn bei einem älteren e-auto der akku nachläßt, ist es gleich ein totalschaden, teurer als ein at-motor beim verbrenner.

klar, das sit der worst case, in beiden fällen. aber wie ist es mit den vielen kleinen nickichkeiten, die einem der verbrenner im alter zwischen 5 und 15 jahren sonst so beschert? getriebe, kupplung, auspuff, batterie, einspritzung, kühlkreislauf, zahnriemen/kette, undichtigkeiten, ständig ölwechsel mit teurem spezialgebräu wegen turbo und hochverdichtung, etc. usw.

von daher würde ich nie ein auto kaufen, wo e-antrieb mit verbrenner gemixt ist. wenn mir mein chef so ein ding hinstellt, nehm ich ihn natürlich. da habe ich privat ja auch keinerlei risiko.

 

troztdem wünsche ich viele störungsfreie kilometer!

 

PS:

ich hätte mir von Dir eher einen MX5 geben lassen :D

27.12.2023 16:10    |    Topschnucki

Konnte dein MA selbst entscheiden was er wollte und/oder gab es von

dir Vorgaben? Und wenn ja, welche? Ist keine Neugier, sondern dient#

zum Verständnis der Entscheidung.

 

TS

27.12.2023 16:12    |    knolfi

Nun ja, der MX30 R-EV ist ja kein klassisches PHEV, wo der E-Motor als Stadtantrieb oder als Boost fungiert, sondern ein rein elektrisch betriebenes EV. Daher hat er die gleichen Vorteile wie ein EV, welches an der Säule geladen wird. Der Wagen hat auch kein Getriebe, denn der Wankel dient ja nur als kleiner Generator und läuft immer bei den gleichen Umdrehungen.

 

Natürlich ist der Wankel störanfällig und wird nicht ewig halten, aber ich vermute, dass die Batterie eher den Geist aufgibt.

27.12.2023 16:36    |    Dynamix

Naaaaah, da wäre ich vorsichtig! Auch Mazda hat die Wankelprobleme nie vollständig in den Griff bekommen. Google mal nach RX8 und Problemen, da bekommst du viel zu lesen. Im Zweifel dürfte die Batterie länger halten, vor allem weil viele Hersteller ja auch eine relativ lange Garantie auf die Antriebsbatterien geben. Würden Sie nicht machen wenn das so anfällige Teile wären. Da ist der verbaute Verbrenner wohl tendenziell anfälliger bzw. vom Prinzip her schon deutlich komplexer.

 

Ich verstehe sogar warum man den hier als REX nutzt, die Idee hatte Audi vor Jahren schon mal aber nie umgesetzt. Der Wankel läuft vor allem dann relativ effizient wenn man Ihn bei gleichmäßiger Drehzahl hält, dann dürfte der auch für die Stromerzeugung nicht so viel Sprit fressen.

27.12.2023 17:31    |    knolfi

Zitat:

@Topschnucki schrieb am 27. Dezember 2023 um 16:10:48 Uhr:

Konnte dein MA selbst entscheiden was er wollte und/oder gab es von

dir Vorgaben? Und wenn ja, welche? Ist keine Neugier, sondern dient#

zum Verständnis der Entscheidung.

 

TS

Der Mitarbeiter konnte innerhalb eines Leasingraten - Budgets selbst entscheiden.

27.12.2023 17:50    |    andyrx

Der Wankelmotor ist durchaus standfest und sehr wartungsarm …..vorallem wenn so genutzt wird wie im MX30.

 

Ein sehr interessantes Konzept was Mazda da verfolgt ;)

27.12.2023 18:59    |    _RGTech

Im Vergleich zum PHEV Hybrid jedenfalls eine gewisse Alternative, da der komplette Antriebsstrang für den Verbrenner entfällt. Die Hälfte der von @enrgy genannten Geschichten ist da jedenfalls obsolet.

 

Das restliche Mehrgewicht für den "Generator" muss man dennoch rumschleppen; wobei auch die Frage ist - wie groß ist das Ding insgesamt... kann man ja schon deutlich geringer dimensionieren, als wenn der für den Antrieb mitverantwortlich ist (Kammervolumen und Scheibenanzahl, Tankvolumen, ...)!

 

Bin aber absolut an den Erfahrungswerten gegen Ende interessiert, denn man kann so auch mal Konzepte untersuchen, die es nicht an jeder Ecke gibt :)

27.12.2023 20:20    |    Eddie_DL

27.12.2023 20:22    |    BJ Hunnicutt

Ist ja nicht so dass Nissan das selbe Prinzip, nur mit einem "normalen" Motor und nicht einem Wankelmotor so macht. Gab es beim BMW i3 auch in der Vergangenheit. Nennt sich Extended Range Electric Vehicle.

 

Noch besser von Mazda der CX60...3.3l Diesel ohne den ganzen Akkumist. Großer Hubraum, Reihensechszylinder, Diesel, super Sache.

 

Keine Subventionen mehr für E Autos, ab 2025 KFZ Steuer für E Autos, da kauft die keiner mehr. Und dann dürfen die Energieversorger ab 2024 sogar private Ladesäulen bei Bedarf abschalten... supersache

27.12.2023 20:37    |    Eddie_DL

Zitat:

Noch besser von Mazda der CX60...3.3l Diesel ohne den ganzen Akkumist. Großer Hubraum, Reihensechszylinder, Diesel, super Sache.

 

Keine Subventionen mehr für E Autos, ab 2025 KFZ Steuer für E Autos, da kauft die keiner mehr. Und dann dürfen die Energieversorger ab 2024 sogar private Ladesäulen bei Bedarf abschalten... supersache

Meinen 6-Zylinder Diesel gegen einen Stromer einzutauschen war das Beste was ich in Sachen Auto je gemacht hab. Kein Dreck, kein Ölwechsel, keine Lecks in Schläuchen, keine versifften Finger. Bessere Beschleunigung, Standklimatisierung. Es ist ein Traum. Nie mehr was anderes.

Die Subventionen haben die Hersteller draufgeschlagen und eingesteckt. In Kürze werden die Preise so purzeln, dass man wieder das Gleiche zahlt, wie vorher mit der Subvention.

Die Steuer kommt erst 2026. Sind Peanuts. Immer noch viel billiger als der Verbrenner.

Die Versorger dürfen drosseln, aber nicht abschalten. Ist überhaupt kein Problem. Ich lade heute schon mit nur 3,6 kW und das reicht Dicke. Zuhause hat man Zeit. Von 20 auf 80% nachts. Mehr braucht man nicht.

27.12.2023 23:39    |    carchecker75

Zitat:

@Eddie_DL schrieb am 27. Dezember 2023 um 20:37:13 Uhr:

Zitat:

Noch besser von Mazda der CX60...3.3l Diesel ohne den ganzen Akkumist. Großer Hubraum, Reihensechszylinder, Diesel, super Sache.

 

Keine Subventionen mehr für E Autos, ab 2025 KFZ Steuer für E Autos, da kauft die keiner mehr. Und dann dürfen die Energieversorger ab 2024 sogar private Ladesäulen bei Bedarf abschalten... supersache

Meinen 6-Zylinder Diesel gegen einen Stromer einzutauschen war das Beste was ich in Sachen Auto je gemacht hab. Kein Dreck, kein Ölwechsel, keine Lecks in Schläuchen, keine versifften Finger. Bessere Beschleunigung, Standklimatisierung. Es ist ein Traum. Nie mehr was anderes.

Die Subventionen haben die Hersteller draufgeschlagen und eingesteckt. In Kürze werden die Preise so purzeln, dass man wieder das Gleiche zahlt, wie vorher mit der Subvention.

Die Steuer kommt erst 2026. Sind Peanuts. Immer noch viel billiger als der Verbrenner.

Die Versorger dürfen drosseln, aber nicht abschalten. Ist überhaupt kein Problem. Ich lade heute schon mit nur 3,6 kW und das reicht Dicke. Zuhause hat man Zeit. Von 20 auf 80% nachts. Mehr braucht man nicht.

Schließe von dir nicht auf andere, noch viel Spaß mit deinem E Flitzer

28.12.2023 00:08    |    _RGTech

Zitat:

@BJ Hunnicutt schrieb am 27. Dezember 2023 um 20:22:57 Uhr:

Ist ja nicht so dass Nissan das selbe Prinzip, nur mit einem "normalen" Motor und nicht einem Wankelmotor so macht. Gab es beim BMW i3 auch in der Vergangenheit. Nennt sich Extended Range Electric Vehicle.

Njaa... eben, alles mit Schüttelhuber. Das bringt komforttechnisch und akustisch nicht soo den Vorteil, und Platz brauchen die auch mehr. Der Mazda-Weg ist da schon sehr speziell im Vergleich und so vom Grundgedanken her nicht der Dümmste.

28.12.2023 09:29    |    Andreas4

Zitat:

@knolfi schrieb am 27. Dezember 2023 um 16:12:46 Uhr:

...denn der Wankel dient ja nur als kleiner Generator und läuft immer bei den gleichen Umdrehungen.

Nee, der dreht unter stärkerem Abruf von Leistung ordentlich hoch und macht dann auch ordentlich Radau.

28.12.2023 09:54    |    knolfi

Warum sollte er das tun? Der E-Motor bezieht doch seine Leistung über die Batterie und diese wird konstant über den Wankelgenerator geladen. Kann mir nicht vorstellen, dass die Ladeleistung der Batterie abh. von der Gaspedalstellung ist. Die Ladekurve wird mit dem Wankelgenerator wohl ähnlich sein bei beim Fremdladen am HPC.

28.12.2023 09:57    |    Andreas4

Zitat:

@BJ Hunnicutt schrieb am 27. Dezember 2023 um 20:22:57 Uhr:

 

Keine Subventionen mehr für E Autos, ab 2025 KFZ Steuer für E Autos, da kauft die keiner mehr. Und dann dürfen die Energieversorger ab 2024 sogar private Ladesäulen bei Bedarf abschalten... supersache

Daß die Bafa-Förderung für BEV nicht mehr existiert, geschenkt...

So kann sich der Markt endlich unbeeinflusst einpendeln, und wer jetzt eiskalt vom Förderstopp erwischt wurde freut sich aktuell (in den meisten Fällen) über den Ausgleich der Hersteller.

 

Gesetzt der Fall Du hättest recht mit Punkt 2, und auch nur dann (glaube ich aber kaum)...Du hast offensichtlich null Ahnung wie hoch die Steuer für BEV ist/sein wird. Ok, hab' ich auch nicht, jedenfalls nicht inwieweit es Änderungen in der Höhe geben könnte.

 

Aber ich weiss eines, müsste man die Steuer nach dem bisherigen Bescheid (Angabe der zu zahlenden Steuer ab 2031) direkt jetzt zahlen würde das allerhöchstens ein müdes Achselzucken bei mir auslösen, die Summe ist jedenfalls lächerlich gering gegenüber allem anderen was Treibstoff, vor allem Diesel verbrennt. Und glaub mir, müsste ich rein fiktiv irgendwann 200€ jährlich für ein BEV zahlen, ich glaube ich bekäme jedesmal Lachkrämpfe bei der Überweisung angesichts der Summe die dann für Diesel-Dieters Karre fällig wäre. :D

 

Was die Zwangsabschaltung von privaten Wallboxen angeht sollte man nicht soviel auf alternative Medien setzen, das sind ungelegte Eier und werden es auch noch eine Weile bleiben, oder hast Du schon gesehen wie unmittelbar jetzt gerade Heerscharen von Elektrikern in hektischer Betriebsamkeit die analogen Stromzähler gegen Smartmeter austauschen, dazu "dumme" nicht steuerbare Wallboxen gegen welche mit Steuerungsmöglichkeit? Am besten noch per Zwangsverordnung damit die Kosten klar verteilt sind...echt jetzt?

 

Übrigens hat der 3,3 Liter Diesel von Mazda auch "Akkumist" mit verbaut, es ist ein Mildhybrid.

28.12.2023 09:59    |    Andreas4

@knolfi

Schau Dir das YT-Video von CarRanger an, da ist es, sogar im Motorraum während der Fahrt gefilmt, anschaulich zu sehen...und vor allem zu hören.

28.12.2023 10:07    |    knolfi

Danke, werde ich machen.

28.12.2023 11:14    |    knolfi

Hab mir das Video angeschaut und du hast Recht, der Wankel dreht analog zur Gaspedalstellung hoch, was m. E. keinen Sinn macht. Würde er konstant in seinem optimierten Drehzahlband laufen, könnte der das Drehmoment an den Generator abgeben, damit dieser optimal die Batterie lädt.

28.12.2023 12:59    |    Jorrg

Der Wankel-Generator versucht im MAZDA einen zuvor definierten Akkuladestand zu halten. Geht dieser zu sehr in die Knieh, dreht der Wankel auf. Hier aber von Lärm zu sprechen, ist Blödsinn, denn sowas passiert meist bei höherem Tempo, wo die Roll- und Windgeräusche sowieso alles übertönen.

Zitat:

@knolfi schrieb am 28. Dezember 2023 um 09:54:01 Uhr:

Warum sollte er das tun? Der E-Motor bezieht doch seine Leistung über die Batterie und diese wird konstant über den Wankelgenerator geladen. Kann mir nicht vorstellen, dass die Ladeleistung der Batterie abh. von der Gaspedalstellung ist. Die Ladekurve wird mit dem Wankelgenerator wohl ähnlich sein bei beim Fremdladen am HPC.

28.12.2023 13:03    |    Jorrg

Zitat:

@Andreas4 schrieb am 28. Dezember 2023 um 09:59:03 Uhr:

@knolfi

Schau Dir das YT-Video von CarRanger an, da ist es, sogar im Motorraum während der Fahrt gefilmt, anschaulich zu sehen...und vor allem zu hören.

Im Motorraum gefilmt :-) Da hat man natürlich seine Ohren hängen.

28.12.2023 13:07    |    Jorrg

Zitat:

@knolfi schrieb am 28. Dezember 2023 um 11:14:56 Uhr:

Hab mir das Video angeschaut und du hast Recht, der Wankel dreht analog zur Gaspedalstellung hoch, was m. E. keinen Sinn macht. Würde er konstant in seinem optimierten Drehzahlband laufen, könnte der das Drehmoment an den Generator abgeben, damit dieser optimal die Batterie lädt.

Der Wankel dreht zur Gaspedalstellung nur mit hoch, wenn der Akku leer ist oder seinen vordefinierten Ladezustand erheblich unterschritten hat.

28.12.2023 13:25    |    Andreas4

Zitat:

@knolfi schrieb am 28. Dezember 2023 um 11:14:56 Uhr:

Hab mir das Video angeschaut und du hast Recht, der Wankel dreht analog zur Gaspedalstellung hoch, was m. E. keinen Sinn macht. Würde er konstant in seinem optimierten Drehzahlband laufen, könnte der das Drehmoment an den Generator abgeben, damit dieser optimal die Batterie lädt.

Da Mazda den Akku leider deutlich verkleinert hat beim REX ist der natürlich auch schnell geleert, vor allem wenn man im BEV-Mode fährt, so muss man sich halt für einen sauren Apfel entscheiden: BEV und dann entweder extern laden oder, falls laden (gerade) nicht geht/nicht passt, mit dem dann lauteren Wankel leben müssen.

 

Oder zweitens, ständig den REX nebenher laufen lassen, unhörbar ist der nun auch wieder nicht.

 

Wer nur kurze Strecken fahren muss und daheim laden kann ist noch am besten dran, mit einer Einschränkung: wie gut tut es dem REX nur ganz selten in Anspruch genommen zu werden?

 

 

@Jorrg

Danke, ist glaub ich aber jedem klar, dass die Aufnahmen aus dem Motorraum nur der Veranschaulichung dienen...

28.12.2023 14:13    |    CivicTourer

Zitat:

@Eddie_DL schrieb am 27. Dezember 2023 um 20:37:13 Uhr:

 

1.

Die Subventionen haben die Hersteller draufgeschlagen und eingesteckt. In Kürze werden die Preise so purzeln, dass man wieder das Gleiche zahlt, wie vorher mit der Subvention.

 

2.

Ich lade heute schon mit nur 3,6 kW und das reicht Dicke. Zuhause hat man Zeit. Von 20 auf 80% nachts. Mehr braucht man nicht.

1. man darf gespannt sein. Ich glaube da nicht dran, das e-Auto war bisher eher defizitär. Meine These ist: statt dass e-Fahrzeuge billiger werden, werden Verbrenner teurer - dann ist der Abstand wieder gleich gestellt.

 

2. Dann darf aber nichts dazwischen kommen - wie ZB bei mir heute Nacht ein Notruf meiner Mutter, der erforderte dass ich direkt ins Auto hüpfe und auf schnellstem Wege zu den Senioren fahre. Blöd halt, wenn es der Akkustand dann nicht her gibt - man hat ja Zeit ... DAS ist der größte Hemmschuh des BEV, die mangelnde Flexibilität.

28.12.2023 15:07    |    Andreas4

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 28. Dezember 2023 um 14:13:23 Uhr:

 

 

...man darf gespannt sein. Ich glaube da nicht dran, das e-Auto war bisher eher defizitär. Meine These ist: statt dass e-Fahrzeuge billiger werden, werden Verbrenner teurer - dann ist der Abstand wieder gleich gestellt.

Sozusagen die Wiederentdeckung der Mischkalkulation? Hmm, weiss nicht...es ist mittlerweile nicht nur mehr eine Mode alle Sparten und Abteilungen zu trennen und finanziell einzeln zu betrachten.

 

Ich denke eher, daß die grausame :D Wahrheit ans Licht kommen wird und diese wundersamen Preissenkungen kommen werden. Ansonsten bliebe unseren Herstellern kaum eine andere Wahl als das Feld zu räumen und den Chinesen den Markt zu überlassen. Vielleicht wäre es auch an der Zeit, nicht mit Subventionen zu kalkulieren, oder glaubt irgendjemand daran, dass Autohersteller nicht den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen versuchen? Es wird unbequemer, aber es wird gehen, da bin ich mir sicher.

28.12.2023 17:16    |    _RGTech

Zitat:

@knolfi schrieb am 28. Dezember 2023 um 11:14:56 Uhr:

Hab mir das Video angeschaut und du hast Recht, der Wankel dreht analog zur Gaspedalstellung hoch, was m. E. keinen Sinn macht. Würde er konstant in seinem optimierten Drehzahlband laufen, könnte der das Drehmoment an den Generator abgeben, damit dieser optimal die Batterie lädt.

Sehe ich grundlegend auch so.

 

Im Kuga-Hybrid hat man akustisch ein recht hässliches Verhalten, der heult auch auf wenn er beschleunigen und zeitgleich laden soll (laut Computer, nicht laut Fahrer - letzterer hat da wenig Einfluss) und der Motorklang passt nicht immer zur Geschwindigkeit. Bei einem REX, der in verschiedenen Drehzahlbereichen arbeitet, könnte das ähnlich lästig werden - vorteilhaft ist trotzdem der insgesamt unaufdringlichere Wankelsound.

Bin trotzdem gespannt, was der Mitarbeiter nach dem "Dauertest" dazu meint. Das ist ja immer noch was anderes als so eine Probefahrt fürs TV.

31.12.2023 12:19    |    Kunipfuhl

Zitat:

@andyrx schrieb am 27. Dezember 2023 um 17:50:22 Uhr:

Der Wankelmotor ist durchaus standfest und sehr wartungsarm …..vorallem wenn so genutzt wird wie im MX30.

 

Ein sehr interessantes Konzept was Mazda da verfolgt ;)

Er säuft auber auch unter den optimalen Bedingungen zu viel Sprit. In der Autobild war kürzlich ein Test zu lesen in dem der Mazda EV und der Nissan E-power miteinender verglichen wurden. Beide verfolgen das selbe Prinzip, wobei der Nissan zur Fortbewegung im Gegensatz zum Mazda immer auf den Verbrenner angewiesen ist. Der Mazda verbrauchte auf 100 Kilometer ca. 1 Liter mehr als der Nissan.

Ob der Test zu 100% objektiv war kann ich nicht beurteilen. Dank des weitaus größeren Akku im Mazda läßt sich bei überwiegender Nutzung desselben bestimmt ein wesentlich niedrigerer Spritverbrauch erzielen als beim Nissan. Im Spritmonitor können schon Einträge zum Nissan verfolgt werden, es werden durchaus geringere Verbräuche erzielt als im Autobild-Test. Zm Mazda gibts leider noch keine Vergleichmöglichkeiten.

Ich bin aber überzeugt dass es genügend Mazdas geben wird die weniger als 3 Liter verbrauchen. Für Autobahnbetrieb ist dieses Auto nicht geeignet, das schreibt auch der Hersteller.

01.01.2024 17:15    |    _RGTech

Wankel waren noch nie als Effizienzwunder bekannt.

Wenn (!) ich dafür allerdings eine geringe akustische Präsenz bekomme (?) sowie weniger Raumbedarf für den Verbrenner, der dem Innenraum zugute kommt (?), hab ich durchaus Verständnis für das Konzept.

01.01.2024 19:18    |    Kunipfuhl

Zitat:

@_RGTech schrieb am 1. Januar 2024 um 17:15:16 Uhr:

Wankel waren noch nie als Effizienzwunder bekannt.

Wenn (!) ich dafür allerdings eine geringe akustische Präsenz bekomme (?) sowie weniger Raumbedarf für den Verbrenner, der dem Innenraum zugute kommt (?), hab ich durchaus Verständnis für das Konzept.

Stimmt alles, sehe ich auch so. Es gibt YT-Videos, einer hat ein Mikrofon in den Motorraum gehängt, man hört sehr deutlich wenn der Wankel seine Arbeit aufnimmt und manche Menschen regen sich darüber auf. Im Innenraum ist der Motor auch zu hören, trotzdem muß man ihn als sehr leise bezeichnen.

Ich werde den Boliden mal probefahren.

Wenn da nur die komischen hinteren Türen nicht wären....

01.01.2024 22:01    |    n.star

Interessantes Fahrzeug, interessantes Konzept.

 

Die im Vergleich zu anderen BEVs kleine Batterie und das Gleichstrom-Laden bis 36 kW erlauben schnelles Aufladen auf dem Supermarktparkplatz während des Einkaufs etc., der Range Extender eine Nutzung auch für die Langstrecke, zB. in den Urlaub.

 

Dazu vergleichsweise günstig für ein PHEV.

 

Eigentlich eine gute Lösung für Nutzer, die täglich eine überschaubare Strecke zur Arbeit pendeln, aber ab und zu ohne Reichweitenangst auch Langstrecke fahren wollen.

 

Was mich stört: Die Abriegelung bei für die deutsche Autobahn (zu) geringen 140 kmh.

Auch der Verbrauch im Benzinbetrieb ist kein Ruhmesblatt, fällt aber nicht so sehr ins Gewicht, da man das Auto im Alltag oft elektrisch bewegen kann.

Die Haltbarkeit und Alltagstauglichkeit des Wankels muss sich zeigen, mich würde da zB. auch noch das Thema Ölverbrauch interessieren, was ja beim RX-8 damals durchaus ein Manko war.

 

Im Ergebnis könnte ich mir als Laternenparker ohne eigene Lademöglichkeit tatsächlich vorstellen, mit dem Auto im Alltag gut klarzukommen.

02.01.2024 12:31    |    Twinni

Zitat:

@n.star schrieb am 1. Januar 2024 um 22:01:34 Uhr:

Im Ergebnis könnte ich mir als Laternenparker ohne eigene Lademöglichkeit tatsächlich vorstellen, mit dem Auto im Alltag gut klarzukommen.

Der Mazda hat sicherlich eine gewisse Daseinsberechtigung, aber ich würde niemandem ohne eigene Lademöglichkeit dazu raten, auf ein E-Auto umzusteigen. Weder in der Stadt, noch auf dem Land. Jedenfalls noch nicht.

02.01.2024 13:45    |    Andreas4

Kommt drauf an, auch da gibt es bereits Erfahrungswerte die eindeutig belegen, daß es ohne eigene Wallbox möglich ist.

Man braucht dann halt ein Auto mit passender Akkukapazität das genügend schnell lädt.

02.01.2024 22:16    |    _RGTech

Und genug Zeit.

 

"Möglich" ist ja nicht gleichbedeutend mit "gut".

03.01.2024 01:41    |    Twinni

Zitat:

@Andreas4 schrieb am 2. Januar 2024 um 13:45:06 Uhr:

Kommt drauf an, auch da gibt es bereits Erfahrungswerte die eindeutig belegen, daß es ohne eigene Wallbox möglich ist.

Man braucht dann halt ein Auto mit passender Akkukapazität das genügend schnell lädt.

Eindeutig? Das zeig mir mal... Meine Erfahrung ist folgende: Wenn man eine eigene Wallbox hat, dann ist es egal, wie schnell das Auto lädt, da dies über Nacht passiert. Wenn man keine eigene Wallbox hat, dann ist Sprit tanken wesentlich komfortabler, da schneller und seltener notwendig. Hinzu kommt, dass Strom unterwegs i. d. R. auch deutlich teurer ist, als zuhause.

03.01.2024 06:21    |    Andreas4

Ich glaube das war etwas missverständlich ausgedrückt, in Fällen in denen alles zusammenpasst geht das.

Sehr anschauliche YT-Videos dazu gibt es vom E-Auto-VLOG Dirk Henningsen.

04.01.2024 18:19    |    Kia021

Auf den ersten Blick war ich geflasht von dem tollen Auto.

Dann etwas später sah ich die gegeläufig öfnenden Türen. Ein absolutes NO GO weil absolut unpraktisch.

Wieder etwas später bemerkte ich den Wankelmotor. Der ist zwar nicht besonders anfällig aber die Dichtleisten

werden wohl wie bei allen Wankelmotoren etwas Serviceintensiv sein. Ist zwar alles nicht soo der große Aufreger,

aber es ist ein Klenstauto mit doppelter Technik und daher aufweniger Servicierung, es verbrennt fossile Brenstoffe, hat extra wenig Kofferaum und ist

insgesamt etwas kompliziert zu administrieren (diverse Fahrmodi bezgl Kilometeranforderungen)

Alles in allem etwas different. Einziger Vorteil man kann sich, so es nicht anders geht, die Laterndltankstelle ersparen.

Mein Zugang wäre, entweder elektrisch oder Verbrenner. Alles andere ist eine aufwenige Zwischenlösung.

08.01.2024 17:41    |    Eddie_DL

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 28. Dezember 2023 um 14:13:23 Uhr:

Zitat:

@Eddie_DL schrieb am 27. Dezember 2023 um 20:37:13 Uhr:

 

Ich lade heute schon mit nur 3,6 kW und das reicht Dicke. Zuhause hat man Zeit. Von 20 auf 80% nachts. Mehr braucht man nicht.

2. Dann darf aber nichts dazwischen kommen - wie ZB bei mir heute Nacht ein Notruf meiner Mutter, der erforderte dass ich direkt ins Auto hüpfe und auf schnellstem Wege zu den Senioren fahre. Blöd halt, wenn es der Akkustand dann nicht her gibt - man hat ja Zeit ... DAS ist der größte Hemmschuh des BEV, die mangelnde Flexibilität.

Sehr richtige Überlegung. Daher stehe ich ja fast immer auf 60% und normal auch fast nie unter 40%. Damit erreiche ich alle potentiellen Notfälle ohne zu Laden. Musstest du mehr als 100 km fahren??

Elektrisch fahren erfordert etwas mehr Planung, die aber machbar ist, wenn man nur will. Dass viele Petrol-Heads noch nicht wollen ist ok. Das wird sich die nächsten Jahre lösen. Der Aufschrei wegen der Gurtpflicht in den 70ern war ähnlich. Heute macht mans einfach ...

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