Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
0W-16 ist bisher nur für ganz wenige Modelle freigegeben. Ich hab in zwei Toyota Yaris über 8 Jahre 0W-20 gefahren. Das Öl funktioniert zwar ohne Probleme, aber der Motor läuft damit lauter. In den letzten Yaris hab ich einige Monate vor der Rückgabe testhalber 5W-30 einfüllen lassen. Er lief damit spürbar ruhiger.
Ich kann mir nicht vorstellen, das die Motoren solche Präzisionfertigung durchlaufen, wodurch es möglich ist das diese Öle wirklich den Schmierfilm aufrechterhalten. Ich gehe jetzt auch von Lagern aus . Der Hydrodynamische Schmierfilm muss stabil bleiben , aber das Öl wird immer dünner. Also müssen Fertigungstoleranzen auf das Max. Minimiert werden. Mich würde der Öldruck interessieren.
Das kuriose war, dass ich nach der Umstellung von 0W-20 auf 5W-30 einen etwas geringeren Verbrauch feststellen konnte. Ich denke, dass diese Ultra-Leichtlauföle nur beim Kaltstart sparen. Auf langer Strecke eher nicht. Ich fahre mit meinen Autos fast ausschließlich längere Strecken.
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Sehr kurios😁. Lass das bloß nicht unsere Ingenieure hören. Die bringen wahrscheinlich schnell ein 0W5 auf den Markt um dir zu beweisen , das man damit tatsächlich Sprit sparen kann 😁.
Ich bin ja auch der Meinung das der Ecoboost mit nem 30er Öl ruhiger laufen würde!Wenn es unter 5 Grad geht läuft der ganz schon "klapperig".Nach paar Kilometern is das weg!Bei um die 10 Grad wie jetzt tritt das Phänomen nicht auf!
Zitat:
@Renegolf347 schrieb am 2. Februar 2016 um 20:33:10 Uhr:
Bin auch der Meinung das er kein Mid-SAPS benötigt !
Schau nochmal genau in dein Bordhandbuch nach , ob du nicht auch die alten Freigaben fahren darfst.
Das würde in der Ölqualität ein großer Sprung nach oben sein.
Es ist leider "zwingend" Dexos2 vorgeschrieben. Egal ob Diesel oder Benziner. Ich finde das für Benziner auch völligen Quatsch, da ist man mit jedem MB229.5 besser bedient.
Bisher hatte ich im Winter das M1 ESP 0w40 und im Sommer das Motul x-clean 5w40 drin.
Ist wohl so der beste Kompromiss..., oder?
Zitat:
@Tequila009 schrieb am 2. Februar 2016 um 20:10:12 Uhr:
Aus welchen Gründen das ESP?
Zitat:
@Golf4AKL schrieb am 2. Februar 2016 um 19:44:47 Uhr:
Brauche DEXOS2.
Zitat:
@AE01a schrieb am 2. Februar 2016 um 21:10:10 Uhr:
Zitat:
@Tequila009 schrieb am 2. Februar 2016 um 20:10:12 Uhr:
Aus welchen Gründen das ESP?
Zitat:
@AE01a schrieb am 2. Februar 2016 um 21:10:10 Uhr:
Zitat:
@Golf4AKL schrieb am 2. Februar 2016 um 19:44:47 Uhr:
Brauche DEXOS2.
Wurde schon alles beantwortet....danke.
Einfach, weil der Hersteller das so will.....ohne technischen Grund....
Ja das ist okay. Wobei es auch gehen würde bei einer dieser beiden Öle das ganze Jahr zu bleiben. Die nehmen sich halt nicht soviel , wobei das 5W40 halt noch etwas mehr Reserven hat was Wasser und Kraftstoffeintrag angeht. Lass den Preis entscheiden.
Zitat:
@Golf4AKL schrieb am 2. Februar 2016 um 21:07:04 Uhr:
Bisher hatte ich im Winter das M1 ESP 0w40 und im Sommer das Motul x-clean 5w40 drin.
Ist wohl so der beste Kompromiss..., oder?
Das halte ich für eine super Kombination.
Zitat:
Für extreme Kurzstreckenfahrer ist 0W-40 wahrscheinlich die beste Wahl. 5W-30 könnte durch den Kraftstoffeintrag zu stark ausdünnen. 0W-40 bietet dagegen genug Reserven und gleichzeitig gute Kaltstarteigenschaften.
Soviel zur Theorie... meinst Du echt, 12.0 oder 13.5 bei der Heißvisko entscheidet ob das Öl Zuviel ausdünnt ? Meinst Du, die Touran Analyse hätte signifikant anders ausgesehen wenn M1 New Life drin gewesen wäre ? Vielleicht wäre die Visko nicht 7.x sondern 8 oder 9.x gewesen..das hätte beim Verschleiß vielleicht 85mg Eisen statt 96 bedeutet... und dann ? Wenn ein Motor länger mit 10% Kraftstoff oder Wasser im Öl betrieben wird, dann macht das früher oder später Probleme...egal ob W30 oder W40
Ich bin schon auf den ersten Dauertest mit 0W16 Öl gespannt...aber der Ford Test mit 5W20 war auch nur Zufall..grade bei so Dauertests 100.000km in 2 Jahren, da wird quasi nie Dauervollgas auf der Autobahn gefahren
Danke für das ganze Feedback zur Ölanalyse.
Das sicherlich interessante direkt zu beginn. Laut Anzeige hätte ich erst nach weiteren 17tkm zur Inspektion gemusst.
Dabei hätte man dann wohl das Öl inkl. Motor wechseln können.
Der ÖW war auch überfällig, eigentlich mache ich immer vor oder nach Weihnachten einen ÖW.
Da aber 2014 im Herbst eine Inspektion fällig war, wurde dabei natürlich auch gleich das Öl gewechselt.
Dies hat mich etwas aus dem Konzept gebracht, wodurch das Öl nun nicht 12, sondern gute 16 Monate drin war.
Wobei die Kindergarten Touren erst seit letzten Sommer begonnen haben. Davor waren es aber ähnliche Kurzstrecken.
Wir waren letztes WE übrigens mit dem Touran im Urlaub, zwar nur 2x300km aber zum Glück mit frischem Öl.
Was die Kurzstrecke und das zu fuß laufen angeht, so gestalltet sich dies mit 2 Kindern (3 Monate und 3 Jahre) etwas schwierig.
Wer mir erzählt das er 3km in 30min geht, darf mir das übrigens gerne mal vormachen.
Ich bin fast 2m groß und haben einen sehr schnellen Schritt, dabei komme ich auf rund 10min/km.
Das macht aber sicherlich nicht jeder mal eben so. Man bedenke das manche Leute selbst beim Joggen nur 8min/km schaffen.
Ich sehe das übrigens nicht als Angriff, grundsätzlich wäre es ja gut nicht mit dem Auto fahren zu müssen, aber die Zahlen passen einfach nicht.
Mit dem Auto brauche ich übrigens recht genau 8min für die 3km im Berufsverkehr, Parken kann ich in der Straße des KiGa (und einer Grundschule) nahezu vor der Tür.
Das ist schon etwas anderes als 45min Fußmarsch für eine Strecke!!
Der Eisenwert scheint laut Ölcheck noch ganz ok.
https://www.oelcheck.de/.../limitwerte-fuer-verschleissmetalle.html
Oder verstehe ich die Werte dort falsch?
Der Rußwert ist sicherlich recht hoch. Ölcheckt gibt 0,3 als "Grenze" an.
https://www.oelcheck.de/.../...aufgefuehrt-oelchecker-winter-2013.html
Ich denke das mein Hauptproblem einfach der Kraftstoff im Öl ist.
Dadurch eben die geringe Viskosität und der schlechte Ölfilm.
Der hoffentlich für die hohen Eisenwerte hauptverantwortlich ist.
Ich hoffe bei der nächsten Analyse nach 6 Monaten wesentlich weniger Eisen zu finden, da dann hoffentlich auch wesentlich weniger Kraftstoff im Öl ist.
Gegen den Kraftstoff kann man wohl wirklich nur häufiger wechseln oder eben alle paar Wochen mal ordentlich warm fahren.
Könnte hier auch ein defekt für den hohen Kraftstoffanteil verantwortlich sein?
Mobil 1 ESP 5W-30 ist jetzt drin, aber was kommt danach?
Da es ja nun 0W-30er Öle mit entsprechender VW Freigabe gibt, dachte ich evtl. an das Shell Helix Ultra Professional AV-L 0W-30 um den Kaltstart noch etwas schonender zu machen. Das wird dann hoffentlich auch 1-2 mal im Jahr eine Urlaubsreise über 2x600km mit machen.
Das Mobil 1 ESP in 0W-30 hat gegenüber dem Shell eine wesentlich höhere Viskosität laut der Liste hier, wäre dem nicht so, würde ich das Mobil 1 nehmen wollen da ich vom Gefühl her mit Mobil 1 gut fahre.
Was sagen die Experten zu dem Vorhaben?
ÖW alle 6 Monate, beim nächsten mal gleich wieder ein Analyse, allerdings ohne TBN.
Zukünftig Shell Helix Ultra Professional AV-L 0W-30
Andere Vorschläge?
Der Civic steht aber nun auch für einen Ölwechsel an.
Da dieser aber mit dem alten Öl grade erst 2x300km bewegt wurde, würde dies vermutlich die Analyse verfälschen, also warte ich damit noch einen Monat.
Aber was dann?
Das gute und bewährte Mobil 1 NL in 0W-40?
Oder erst eine Analyse, und danach das Öl auswählen und wechseln?
Eigentlich war ich beim Mobil 1 NL immer froh für den hohen, oder zumindest nicht abgesenkten, HTHS.
Aber bringt mir ein hoher HTHS wirklich etwas wenn der Wagen kaum über 3000U/min kommt und nur 12km zur Arbeit rollt? Hauptsächlich Landstraße bzw. Aussenring, also mit 70km/h und Stop & Go.
Wäre hier ein Shell Helix Ultra Professional AV (ohne L) 0W-30 nicht evtl. von Vorteil gegenüber dem Mobil 1 NL?
Laut Handbuch reicht ein A1/B1, A3/B3 oder A5/B5 sogar mit 0W-20.
Auch hier bin ich offen für alle Vorschläge.
Gibt es eigentlich andere empfehlenswerte Öl-Labore?
Vor allem ein günstigerer Preis wäre für mich natürlich interessant. *g
Das ist natürlich krass und offenbar kann man die Anzeige bei VW wirklich vergessen...schaue ich da den Kurzstrecken Opel meiner Eltern bei dem ich bei 50% Öllebensdauer wechsel, da riecht das Öl überhaupt nicht nach Benzin... da darf man sich nicht wundern daß VW Motoren aktuell so verschleißfreudig sind und negative Schlagzeilen machen
Auch wenn den Kunden kurze Intervalle nicht gefallen, wenn das System in solchen Fällen aber nicht anschlägt, kann man es auch weglassen
Besserer Kaltstartschutz schadet nie aber das ist nicht Dein Problem...die 0W Öle haben erst einen richtigen Vorteil wenn es viele Kaltstarts unter ca -10°C gibt...wegen den 3 tagen im Jahr bei uns ist das nicht relevant. Ich würde nicht in das teuerste Öl investieren sondern in häufige Wechsel... ich empfehle in Deinem Fall alle 6 Monate oder 5000km ... und sowieso vor einer Urlaubsfahrt
Prüfen würde ich auch mal ob das Thermostat richtig funktioniert... moderne Steuergeräte erkennen das häufig weil abgasrelevant, aber man weiß ja nicht...
Vorstellbar wäre auch ein defekter Injektor der z.b. der dauerhaft sprüht oder nach dem Abstellen des Motors tropft und so den gesamten Druck in den Zylinder laufen lässt..der Sprit landet dann natürlich im Öl ... ich würde aber eigentlich dann andere Probleme erwarten wie schlechter Motorlauf, schlechtes Startverhalte, Fehlercodes, negative Trim Werte...
Ob eine defekte Hochdruckpumpe sein kann weiß ich nicht, dazu kenne ich die VW Motoren zu wenig..es gibt wohl Pumpen die mit Öl geschmiert werden und bei einem internen Defekt kann Kraftstoff ins Öl gelangen
Die Höhe der VErschleißmetaalle ist noch nicht kritisch so daß akute Fressvorgänge vorliegen..dann wäre vermutlich auch der PQ Index auffällig... es liegt einfach erhöhter "normaler" Verschleiß im Mirkobereich vor..die Werte sind je nach Motor und Einsatzart sehr individuell, ich würde bei so einem Motor auf die Laufleistung aber einen Fe Wert <20 erwarten
Ja. .genau meine Rede , es muss bei einem normalen Fahrzeug mit normaler Beanspruchung nicht immer das teuerste Premiumöl sein, es gibt auch gute Öle in der mittleren Preisklasse. Lieber öfters wechseln, als ein teures ewig fahren. .genau meine Meinung. ...lg Michael