Welches Motoröl?

Hallo,

wĂŒrd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze lĂ€ngst ĂŒberschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die GleitflĂ€chen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen spĂ€ter schraubte ich wieder den ÖleinfĂŒlldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wĂ€re. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als VorlĂ€ufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten QualitÀten lÀnger behÀlt, auch in Extremsituationen.
Diese QualitĂ€ten wĂ€ren z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven SĂ€uren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfĂŒllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon ĂŒberzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten IrrtĂŒmern aufzurĂ€umen, sei noch erwĂ€hnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene ViskositĂ€tsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezĂŒglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmĂ€ssig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht ĂŒber den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nĂ€mlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach BauernfĂ€ngerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie fĂŒr korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist kĂ€uflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man fĂŒr 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prĂŒfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender LizenzgebĂŒhren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine ÜberprĂŒfung der SchmierstoffqualitĂ€t durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgefĂŒhrt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst ĂŒberlassen, die in eigener Regie durchgefĂŒhrten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklÀrt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom SchrotthĂ€ndler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon ĂŒber 157.000 KM und die rabenschwarze BrĂŒhe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich fĂŒr 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am ÖleinfĂŒlldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfĂŒllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) fĂŒr 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso fĂŒr 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dĂŒnn?"
Aber am nĂ€chsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je lĂ€nger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den ÖleinfĂŒlldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das wĂŒrde auch das kurzzeitige Qualmen erklĂ€ren: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll ĂŒberzeugt: Der Motor lĂ€uft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das AuffĂŒllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit MĂŒh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erklĂ€re mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust fĂŒhrte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele MotorölzusÀtze nur versprechen: Dieses Motoröl hÀlt es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist ErstbefĂŒllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dĂŒnnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von ÖlkanĂ€len durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hĂ€lt und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wĂ€re Mobil (US-Firma) in den USA lĂ€ngst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es ĂŒberhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als wĂŒrde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten RatschlĂ€ge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte BrĂŒhe war
)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
NatĂŒrlich ist es diesen auch ein GrĂ€uel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene GĂŒteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim AuffĂŒllen mit besserem Öl sich die QualitĂ€t verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette FĂŒllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafĂŒr reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafĂŒr reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Nana, nicht ablenken😁. Wir reden nicht von 5W-30 und 5W-40, da ist die Lage klar.
Wenn man die Liste weiterfĂŒhrt, stellt sich raus, dass im Schnitt 0W-40 bei -10°C im Vorteil ist ggĂŒ. 5W-30. Im Einzelfall kommt es dann auf den VI an. Die ViskositĂ€tskurve ist bei den 0W-40 eben steiler und kreuzt zwangslĂ€ufig die Kurve jedes 5W-30. Ob bei +5°C oder in ExtremfĂ€llen erst bei -20°C, hĂ€ngt von den jeweiligen Ölen ab. Tendez des Schnittpunktes irgendwo bei -5°C.

Zitat:

@Tequila009 schrieb am 2. Februar 2016 um 13:47:13 Uhr:


Megol Leichtlauf Engine 5W-30
100°C = 10,0 ---> 40°C = 57 ---> -10°C = 980

Dieses Öl hat, da ACEA A1 B1, einen abgesenkten HTHS:

http://pim.meguin.de/.../...renoelLeichtlaufEngineSAE5W-30-13.0-de.pdf

Zitat:

@G3-Pink-Floyd schrieb am 2. Februar 2016 um 14:31:26 Uhr:


Spricht eigentlich was dagegen im Sommer ein 5W40 zu nehmen und im Winter ein 5W30??
Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Nichts. Und noch besser 0W-30.

Zitat:

Ich kann hier auch noch eine Ölprobe eines getunten 1.4 TSI BLG Motors beisteuern.

Das Problem mit dem erhöhten Kalium Wert konnte dann auch schnell behoben werden.

Schuld war eine defekte Dichtung des Luftfilters.

Gruß

Kalium kann im Winter auch mal durch Streusalz kommen wenn man als Vielfahrer viel hinter der Gischt anderer Autos herfĂ€hrt..z.b. viel Autobahn bei schlechtem Wetter, das hatte ich auch schon als wir vor Jahren diesen harten Winter hatten und ich wochenlang jeden Tag ĂŒber 100km bei riesen Salzaufkommen pendeln musste.

Und es kann von Kraftstoffadditiven kommen... egal ob Einspritzreiniger oder LPG Additiv, da ist ĂŒberall Kalium drin...das hatte ich schon ein paar Mal..solange nicht gleichzeitig Glykol und oder Wasser festgestellt wird mache ich mir da keine Sorgen...

Sonst sieht es doch gut aus..

Bei einer TBN von 11.x nach 8000km kannst Du Dir nĂ€chstes Mal die 20 Eur fĂŒr diesen Test sparen und lieber fĂŒr die 20 Eur was zum Essen kaufen...

Zitat:

@AcJoker schrieb am 1. Februar 2016 um 22:29:54 Uhr:


Hallo,

heute kamen die Ergebnisse meiner Ölanalyse an.
Es gibt keinen besonderen Grund fĂŒr die Analyse, ich war einfach mal neugierig was das Öl bei Kurzstrecke so macht und ob ich mit einem jĂ€hrlichen Ölwechsel richtig liege.

VW Touran 1.4 TSI 103kw
Bj 2008
Anschaffung mit 38tkm und sofort mit Mobil 1 ESP 5W-30 befĂŒllt.
Bei 40tkm neuer Rumpfmotor wegen Kolbenbruch, dabei wurde wieder VW Öl befĂŒllt. Das war Weihnachten 2012.
Seit Weihnachten 2013 jĂ€hrlicher Ölwechsel mit Mobil 1 ESP 0W-30
Jahresfahrleistung 10-12tkm.
Meist extrem Kurzstrecke d.h. einmal tĂ€glich 3km zum Kindergarten hin direkt wieder 3km zurĂŒck.
Dazu noch 2-3 Àhnlich kurze Fahrten pro Woche.

Die Analyse bestĂ€tigt mir das ein jĂ€hrlicher Ölwechsel hier durchaus angebracht ist.
Mehr als 9% Kraftstoff im Öl ist schon heftig, ebenso die dadurch resultierende ViskositĂ€tsĂ€nderung.
Auch die TBN ist schon recht gut runter gegangen, von Anfangs vermutlich 6,4.

Eisen, Aluminium und Kupfer sehe ich nicht als Kritisch an, wenn ich mir die "Grenzwerte" auf der Homepage des Labors so anschaue.

Vielleicht erkennt ja einer von Euch noch etwas interessantes bei den Werten.
Ich hÀtte eigentlich mehr Wasser erwartet.

Und warum ist der VI jetzt höher (besser?) als beim frischen Öl?
Liegt das evtl. daran das die ViskositĂ€tsĂ€nderung durch Kraftstoff bei 100°C mehr ausmacht und dadurch der VI steigt, da die Änderung der ViskositĂ€t ja dadurch insg. geringer wird?

Ölwechsel mit Mobil 1 ESP 5W-30 ist nun erstmal gemacht.
Nachdem ich das Öl schon hatte, habe ich aber gesehen das es ja nun auch 0W-30 Öle mit VW 50700 gibt.
Das hatte ich hier auch kurz geschrieben. FĂŒr den nĂ€chdsten Wechsel wĂŒrde ich also mal Mobil 1 ESP 0W-30 testen.

In der Liste von AE01a habe ich aber nun das
Shell Helix Ultra Professional AV-L 0W-30
und das
Shell Helix Ultra ECT C2/C3 0W-30
entdeckt.
Beide wĂ€ren noch etwas dĂŒnner als das Mobil 1, vor allem bei 0°C wĂ€re der Unterschied laut Liste sehr groß.

FĂŒr mich sehen beide Öle gleich aus, wo liegt hier der Unterschied ausser das beim ECT zusĂ€tzlich noch andere Freigaben sind?

Mich verwundert etwas das die Öle nur eine ACEA C2/C3 freigabe haben, aber laut VW 50400/50700 fĂŒr Benziner geeignet sind.

Wozu wĂŒrdet Ihr raten?

Mobil 1 ESP 5W-30 - wie bisher
Mobil 1 ESP 0W-30
Shell Helix Ultra ECT C2/C3 0W-30
Shell Helix Ultra Professional AV-L 0W-30

Zur Zeit ĂŒberlege ich noch ob ich beim ausstehenden Ölwechsel beim Civic ebenfalls mal eine Analyse machen lasse.
Der Wagen lĂ€uft seit Auslieferung mit Mobil 1 New Life 0W-40 und hat jetzt fast 120tkm runter nach 10 Jahren. Momentan wird er seit gut 3 Jahren tĂ€glich 12km zur Arbeit bewegt und natĂŒrlich wieder zurĂŒck. *g Bei der Hinfahrt mit Zwischenstop beim Kindergarten nach 3km.
Auch hier wĂ€re evtl. ein Shell Helix Ultra Professional AV 0W-30 von interesse, da es ebenfalls laut Liste sehr dĂŒnn sein sollte. Leider mit abgesenktem HTHS, aber der Wagen wird momentan eh nicht getreten.
Lieber dĂŒnnes Öl, das bei den hĂ€ufigen Kaltlaufphasen evtl. etwas besser ist und sogar Kraftstoff sparen könnte, oder das solide Mobil 1 New Life mit gutem HTHS?
Der Civic dĂŒrfte sogar 0W-20 fahren, benötigt einfach nur A1/B1, A3/B3 oder A5/B5.

Gruß
Joker

Wieso hat das Öl trotz den schlechten Daten der Analyse , trotzdem so einen hohen ViskositĂ€tsindex?

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Einige 0W-30 sind eigentlich mit die beste Lösung fĂŒr gute Kaltstarteigenschaften, geringen Verbrauch und hohen Motorschutz auch im Sommer.

Zitat:

@Aygo Club schrieb am 2. Februar 2016 um 14:57:15 Uhr:


Einige 0W-30 sind eigentlich mit die beste Lösung fĂŒr gute Kaltstarteigenschaften, geringen Verbrauch und hohen Motorschutz auch im Sommer.

Auch weil bei den 0W-30 noch öfter vollsynthetischen Grundöle kolportiert werden.

Interessant ist mal wenn man zwei Öle genauer vergleicht.
Dann sieht man recht deutlich das ein 5W-30 zu kalten Temperaturen hin in der ViskositÀt steiler ansteigt als ein 0W-40.

Und das fÀngt in diesem Beispiel bereits bei +25° an!

Oelvergleich

Zitat:

@teddy.774 schrieb am 2. Februar 2016 um 15:11:27 Uhr:


Interessant ist mal wenn man zwei Öle genauer vergleicht.

Oh ja...stimmt. Danke fĂŒr die aufschlussreiche Tabelle.....da kann man das sehr gut erkennen, was

FloOdw

meint.

Irgendwie finde ich das jedoch etwas unlogisch... 😁
Ich kann nicht nachvollziehen, warum sich der ViskositĂ€tsverlauf so gegenlĂ€ufig verĂ€ndert... 😕

Brauche eine "Öl-Absegnung".

Habe einen Sonata CRDI mit DPF und 140Tkm auf der Uhr gekauft. Öl verbrauch 0,4L jetzt nach ca. 3Tkm. Ölwechsel wurde mit 0w-40 NL aus meinen Restbestand gemacht.

Gefahren wird er momentan sehr viel kurzstrecke. Das soll sich aber dieses Jahr noch Ă€ndern, dann werde ich 42km tĂ€glich fahren mĂŒssen.

Hatte bisher immer Wagen mit Benzin oder Diesel Motor ohne DPF, einfach Mobil1 0W-40 reingekippt und gut war.

Brauche aber jetzt ein Öl welches Kurzstecken und gleichzeitig DPF geeignet ist. Bin beim Shell Helix Ultra Professional AV-L 0W-30 hĂ€ngengeblieben, kann ich es benutzen oder gibt es besseres ?

Ein 0W-40 hat bei kalten Temperateuren eine niedrigere ViskositĂ€t als ein 5W-30. Genauso hat ein 0W-40 bei 100°C eine höhere ViskositĂ€t als ein 5W-30. Das 0W-40 hat also eine steilere ViskositĂ€tskurve, die irgendwo die flachere Kurve des 5W-30 kreuzt. In dem Bild der Tabelle von Teddy.774 schön dargestellt. Er soll daraus mal noch zwei Kurven mit der ViskositĂ€t ĂŒber Temperatur machen, dann ist es noch deutlicher.

Also kann man aus den 40°C- und 100°C-Werten auf den ersten Blick keine Schlussfolgerung des ViskositÀtsverhalten bei tieferen Temperaturen ziehen?!
Das mĂŒsste man dann ja immer erstmal feinstufiger nachrechnen (wie in der Tabelle) um wirklich zu wissen was da Sache ist....

Aus dem Grund hat man die Grenzpumpbarkeitsversuche eingefĂŒhrt, die fĂŒhren dann zur Winterklasse. Damit kann man auf einem Blick sehen wo das Öl einzuordnen ist.

@Jamako

FĂŒr den Sonata CRDI sollte das Helix Ultra Professional AV-L 0W-30 gut geeignet sein.

Zitat:

@HL66 schrieb am 2. Februar 2016 um 14:53:02 Uhr:



Zitat:

Ich kann hier auch noch eine Ölprobe eines getunten 1.4 TSI BLG Motors beisteuern.

Das Problem mit dem erhöhten Kalium Wert konnte dann auch schnell behoben werden.

Schuld war eine defekte Dichtung des Luftfilters.

Gruß

Kalium kann im Winter auch mal durch Streusalz kommen wenn man als Vielfahrer viel hinter der Gischt anderer Autos herfĂ€hrt..z.b. viel Autobahn bei schlechtem Wetter, das hatte ich auch schon als wir vor Jahren diesen harten Winter hatten und ich wochenlang jeden Tag ĂŒber 100km bei riesen Salzaufkommen pendeln musste.

Und es kann von Kraftstoffadditiven kommen... egal ob Einspritzreiniger oder LPG Additiv, da ist ĂŒberall Kalium drin...das hatte ich schon ein paar Mal..solange nicht gleichzeitig Glykol und oder Wasser festgestellt wird mache ich mir da keine Sorgen...

Sonst sieht es doch gut aus..

Bei einer TBN von 11.x nach 8000km kannst Du Dir nĂ€chstes Mal die 20 Eur fĂŒr diesen Test sparen und lieber fĂŒr die 20 Eur was zum Essen kaufen...

Ich war zu der Zeit sehr viel in der Schweiz unterwegs.

Oilcheck bestÀdigte mir auch telefonisch, dass in den "Premiumkrafstoffen"

(Ultimate, V-Power, OMV-Super 100...) damals Kalium als Additiv eingesetzt wurde.

Zitat:

@Jamako schrieb am 2. Februar 2016 um 15:20:39 Uhr:


Brauche aber jetzt ein Öl welches Kurzstecken und gleichzeitig DPF geeignet ist. Bin beim Shell Helix Ultra Professional AV-L 0W-30 hĂ€ngengeblieben, kann ich es benutzen oder gibt es besseres ?

Meines Erachtens gibt es nichts Besseres.

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