Was habt Ihr heute alles gutes für Euren Golf 4 getan?
Hallo liebe Golfer,
ich hoffe, hier einen länger lebenden Thread ins Leben rufen zu können, den ich so ähnlich in einem anderen Forum kenne. Damit dieser aber von der Forenleitung nicht gleich gesperrt wird, bitte die Beiträge auf den Golf 4 zu begrenzen und kein Blödsinn schreiben, sonst sind wir einen wie ich finde schönen Thread gleich wieder los.
Um was soll es hier gehen? Ich will einfach mal hören (äh lesen natürlich), wer wann was für seinen Golf 4 tut. Gerne würde ich auch Links hier sehen, wenn jemand z. B. eine Reparatur macht, die woanders schon mal beschrieben wurde, dass er dann darauf verweist, damit nicht bei jeder nicht für jeden bekannten Arbeit die Diskussion losbricht: wie hast Du das denn gemacht.
Na dann fange gleich mal mit ein paar Kleinigkeiten an, die ich in den letzten Tagen für unseren 16 Jahre alten Golf 4 getan habe:
Winterreifen aufgezogen, Frostschutz aufgefüllt, Winterfest gemacht, Zündkerzen gewechselt,
Rostschutzöl (Owatrol Öl) gepinselt.
LG Holger
Beste Antwort im Thema
Die Bilder sagen glaube ich genug, oder?... 😠🙄
8948 Antworten
Zitat:
@das-markus schrieb am 3. Oktober 2016 um 10:48:37 Uhr:
Wann macht ihr eigentlich Winterreifen drauf?
Gar nicht! 😁 😉 😛
(auf den Fox meiner Schwester Ende Oktober, immer rund um Mutterns Geburtstag...! Du weißt doch: Von Oktober bis Ostern... 😉)
Zitat:
@Munu33 schrieb am 3. Oktober 2016 um 12:56:49 Uhr:
Ich werde mit den Winterreifen noch bis zum 31.10.'16 warten, da es jetzt noch nicht soo kalt ist und meine Sommergummis erst nicht mal ein jahralt sind. Ich hab mir sowieso ein Winterauto zugelegt, d.h. der IVer hat bis Mai Ferien. Ich montiere sie trotzdem, weil ich glaube, dass es für die Reifen nicht super ist ein halbes Jahr nur stehen, wäre schade für die neuen GoodYears.
Verstehe ich nicht ganz.
Zudem: Reifen auf Felgen lagert man liegend. Reifen pur ohne Felge stehend.
Variante C ist natürlich die Beste.
Was bei Variante A herauskommt, kannst du dir sicherlich denken. ;-)
Zum Thema Ganzjahresreifen: sie sind für mich leider noch nicht tauglich. Aber die Entwicklung schreitet voran.
Zitat:
@JulHa schrieb am 4. Oktober 2016 um 20:10:45 Uhr:
LED Standlicht und vom TÜV akzeptiert? Wie das?
Nennen wir es mal tolerieren....in Verbindung mit den Xenons sieht es gut aus--> trotzdem
ohne Gutachten "böse"
Wenn ich hingegen H7 hätte + LED-Standlicht, was von der Lichtfarbe schon Käse aussieht,
hätte er gleich "nö-so nicht" gesagt, denn er hat zu Recht was gegen diese "Kirmesbeleuchtung".
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Zitat:
@das-markus schrieb am 4. Oktober 2016 um 20:32:22 Uhr:
Variante C ist natürlich die Beste.Was bei Variante A herauskommt, kannst du dir sicherlich denken. ;-)
Zum Thema Ganzjahresreifen: sie sind für mich leider noch nicht tauglich. Aber die Entwicklung schreitet voran.
Glaub mir bitte, da unterliegst Du gleich zweifach einem Irrtum!
Variante C ist natürlich nicht die Beste, weil der Schwellerkorpus vor dem Flansch eh nichts tragen kann (weil er oft nur eine optische, äußere "Verblendung" darstellt...), meist schon wg. dessen Querschnittsprofil nicht, z.B. beim Golf IV:
Da ist faktisch keine tragende, waagerechte Fläche vorhanden..., die wirklich tragende Struktur liegt innen, hinterm Stehflansch! 🙂
Insofern ist C Blödsinn, weil außen eh nichts tragen kann, auch nicht tragen muss oder schlimmstenfalls gar nicht tragen darf! 😰
Würde daher nur dann Sinn machen, wenn man auf eine Nut Wert legt, in die der Stehflansch eingelegt wird und wenn man dann dennoch UNTER dem Stehflansch anhebt (was aber wieder der Variante A entspräche! 😰), die äußere "Leiste" des Nutkastens VOR dem Flansch den Schwellerkorpus von unten also gar nicht berührt und dort auch nicht anhebt! (siehe Bild 2 unten)
Bekanntlich dient die "Umschlingung" des Stehflansches beim einbeinigen Bord-NOT-Wagenheber (also dieses nutförmige Klappteil am Heber oben) vor allem als Wegdrehschutz des Einbeins.
Bin mir gar nicht sicher, ob der Schwellerflansch im nutförmigen Klappteil unten überhaupt aufliegt und nicht nur dessen Innenseite am Unterboden anhebt...?
B hat den Vorteil, dass sogar auf nicht ebenem Untergrund (z.B. Pannenhilfe am Straßenrand, auf Grasnarbe etc. mit mitgebrachtem Mini-Rangier-Wagenheber von zu Hause...), in den der Mini-"Rangier"-Wagenheber einsinkt bis auf den Korpus und wo er aufgrund dessen beim Anheben nicht weiter quer zum Fahrzeug unter dieses rollen kann (Hebearm-Geometrie), das Fahrzeug durch das Kantholz HINTERM Schwellerstehflansch zum Heber hingezogen wird und ergo dem kreisbogenförmigen Bewegungsverlauf der Hubplatte folgt.
Funktioniert genial gut und absolut sicher, schon mehrfach probiert auf div. weichen und/oder unebenen Untergründen (Kiesel, Kopf- und Würfelsteinpflaster etc.), auf denen der mitgebrachte Mini-"Rangier"-Wagenheber nicht mehr rollen und sich unters Fzg. ziehen kann...
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Die GJR sind unterdessen top, WENN, ja wenn man 2 wesentliche Dinge berücksichtigt:
1. sind sie (im Neuzustand) generell weicher als SR, ergo verschleißen sie schneller / würden sie schneller verschleißen als diese, wenn man sie neu im ersten und ggf. noch im zweiten Sommer so "dynamisch" führe wie "echte"/pure SR - nur: Wer tut das schon? Nur Nicht-Auskenner...😉
2. haben sie aufgrund des ggü. SR größeren Negativprofilanteils naturgemäß
2a. einen etwas längeren Bremsweg
2b. eine geringfügig schlechtere Seitenführung in sehr dynamisch angegangenen, schnellen Kurven (Landstraße, ich hab da so div. Referenzkurven auf meiner Heimstrecke HH-WOB...)
Wenn man das berücksichtigt und seine Fahrweise mit GJR, die mehr WR als SR sind, darauf anpasst, ist alles gut, sogar sehr gut & bestens.
Mit neuen GJR würde ich ganz sicher NICHT nach Kroatien in den Urlaub fahren.
Kroatien-Kenner wissen überdies um den Schmierseifen-Effekt auf kroatischem Asphalt, wenn es gerade zu regnen anfängt: SAU gefährlich!
Auf ´nen Porsche 911 kommen sicher auch keine GJR, schon wg. Pkt. 2a oben...😉
Allerdings hab ich meine im Nov. 2001 gekauften WR (Continental in 195/...) im Frühjahr 2011 gar nicht mehr abmontiert, sondern bin auf diesen durch den Sommer und Winter 2011 bis ins Frühjahr 2012 gefahren (nein, nicht nach Kroatien!). Der Bora Variant (EZ 6/2000) spulte zu dieser Zeit bereits nur noch zw. 5- und 7tkm/Jahr ab und diese nicht in Kroatien, insofern...
Das Fahren mit den alten, relativ ausgehärteten WR (mit noch immer total gutem Profil, ohne Risse, Versprödungen etc.) im Sommer verlief absolut problemlos und die 2½ Schnee-Fahrten im Winter 2011/12 ebenso, selbst die Rampe hoch vom "Keller" auf EG-Höhe. Danach kamen sie aber auf den Müll (wg. der Härte, nicht wg. der mangelnden Profiltiefe: Ich hätte sie durchaus noch bis zum Winter 2012 weiterfahren können, wollte ich aber schon wg. des Alters nicht mehr).
Beim Kauf der GJR im Frühjahr 2012 berichtete mein Hamburger Reifenfredi, dass er gar nicht wenige Kunden hat, die regelmäßig ältere Lager-/Restbestände von WR kauften und diese dann als "GJR" fahren. Es werden eher mehr als weniger, wusste er zu erzählen.
Gerade Ende letzter Woche war ich hier in Wolfsburg beim örtlichen Reifenhändler, weil Ventilschaft vorn rechts undicht (feinste Perlen wie im abgestandenen Sekt, max. 0,3bar in 20 Tagen ...). Da lagen div. Stapel gerade angelieferter, niegelnagelneuer Goodyear Vector 4seasons, allerdings mit
- neuerer Profilvariante als meine sie noch haben
- in der Geschwindigkeitsklasse V (ggf. auch deshalb andere Profilform...?).
Fragte den die frische Anlieferung sortierenden Reifen-Fredi nach seinen / deren Erfahrungen mit den Goodyear und er konnte, wie ich, nur allerbestes berichten von seinen Kunden, die alle hochzufrieden damit wären und beim Nachkauf wieder zu diesem GJR-Typ griffen, ohne Diskussion, weil halt so gute Erfahrungen damit gemacht, offenbar auch in "V".
Mit dem Hankook Optimo 4s hätten sie hingegen eher nicht so gute Erfahrungen und unzufriedene Kunden (Verschleiß zu hoch, teilweise Unrundheiten...).
Sehr gut sei der neue Michelin GJR (dessen Name hab ich noch nicht recherchiert und den Reifenfredi konnte ich nicht mehr fragen, der bekam Kundschaft...)
Wow, wieder was gelernt, Taubitz.
Dann habe ich bisher glücklicherweise intuitiv mein Holz richtig angesetzt. (Variante B)
Bei vielen Bekannten, und auch bei mir ist der Falz meist eh schon umgeknickt.
Ich wechsle die Reifen immer nach Variante A mit Gummiklötzen auf einer kleinen Bühne bei der das gesamte Fahrzeug angehoben wird. Bei der letzten Reifenpanne musste der originale Wagenheber herhalten.
Zitat:
@das-markus schrieb am 4. Oktober 2016 um 21:09:23 Uhr:
Dann habe ich bisher glücklicherweise intuitiv mein Holz richtig angesetzt.
Bei vielen Bekannten, und auch bei mir ist der Falz meist eh schon umgeknickt.
Bei mir bis heute nicht.
Allerdings muss mal jemand in der Werkstatt (entweder bei meinem kleinen Freundlichen in HH, das halte ich aber für ausgeschlossen..., das eine Mal bei ATU in LG oder beim TÜV) "gepfuscht" haben, denn mein rechter Schwellerflansch macht mittig eine leichte Kurve zwischen den beiden Rädern.
Wenn ich´s recht überlege, kommt da eigentlich nur die mit Gummiplatten belegte Plattenhebebühne beim TÜV (ehem. städt. Prüfstelle) in HH in Frage, denn die hebt über die ganze Länge an.
So kann´s gehen: Da kann man selbst aufpassen wie man will und dann vermurkst es einem ein anderer... 🙁
Zitat:
@das-markus schrieb am 4. Oktober 2016 um 21:09:23 Uhr:
Bei vielen Bekannten, und auch bei mir ist der Falz meist eh schon umgeknickt.
Dito.
Darum mach ich das auch auf der Bühne. 45 Minuten kosten da maximal 6 Euro. Schöner als das ständige Aufbocken und Absenken.
Zitat:
@JulHa schrieb am 4. Oktober 2016 um 21:46:12 Uhr:
Zitat:
@das-markus schrieb am 4. Oktober 2016 um 21:09:23 Uhr:
Bei vielen Bekannten, und auch bei mir ist der Falz meist eh schon umgeknickt.
Dito.
Darum mach ich das auch auf der Bühne. 45 Minuten kosten da maximal 6 Euro. Schöner als das ständige Aufbocken und Absenken.
Ich hab einen Mini-Rangier-Wagenheber in HH und einen in WOB.
Die letzten Wechseltermine hab ich anlässlich des Besuchs bei Muttern und der Schwester in WOB meinen Hamburger Heber mit nach WOB genommen (passt gut + rappelfrei in meine Klappbox im Kofferraum 🙂).
Der Wow-Effekt, zudem "gesünder" für Schwesters Fox:
Ich hebe nur noch seitenweise gleichzeitig vorn und hinten synchron an.
Geht sauschnell (vor allem DANN, wenn man innerhalb der Saison nur von vorn nach hinten & umgekehrt tauschen will: Dann braucht man nämlich kein 5.Rad! 😰).
Weiterer Vorteil neben der enormen Wechselgeschwindigkeit:
Fahrzeug wird nicht nur an einer "Ecke" angehoben, so dass sich die Karosserie verbiegt und verwindet, sondern eben "schonend" seitenweise.
Einfach nur genial gut, kann ich nur empfehlen!
Bilder geschossen; Bald wird die Kiste verkauft. Das rumgeknarzte reicht nach 1 Jahr.
Hätte VW bessere Arbeit geleistet, hätte ich den noch mind 3 Jahre gefahren..
Zum Anheben habe ich noch eine Variante D.
Ich hebe vorne an den Querlenkeraufnahmen an, da wo die senkrechte Schraube befestigt ist. ( mit Rangierwagenheber ) und hinten an der Hinterachsaufnahme.
Funktioniert tadellos.
Vorher immer nach Variante B.
Zitat:
@das-markus schrieb am 4. Oktober 2016 um 18:08:43 Uhr:
@Cabrioracer,
Warum ging das Radlager nicht komplett mit der richtigen Glocke des Auspresswerkzeuges heraus?
Man schlägt zuerst die Radnabe mit dem Gleithammer (mindestens 5kg) heraus und dort bleibt in den meisten Fällen die äußere Schale des Radlagers hängen. Diese muss man ansägen und dann mit einem Dorn spalten, dann lässt sie sich abziehen. Erst danach kann man das Presswerkzeug mit den entsprechenden Scheiben und der Glocke ansetzen, das geht dann easy (aus- und einpressen).
Es empfiehlt sich, die neuen Radlager ein paar Stunden vor Einbau in eine Tiefkühltruhe zu legen, dann schrumpfen sie minimal zusammen und so lassen sie sich leichter einpressen. Vorher das Radlagergehäuse innen gut reinigen und die Gleitflächen einfetten.
Für das Arbeiten im eingebauten Zustand sollte auf jeden Fall eine Hebebühne vorhanden sein, sonst hat man wohl eher nicht die Gewalt mit dem Gleithammer. Zudem müssen die Antriebswellen raus und bei der Montage am Getriebeflansch sollte man gut von unten rankommen um die Flansche zu positionieren. Ist fummelig, da sie Wellen recht schwer sind.
Zum Thema Wagenheber kann ich einen Tipp geben: ich habe mir 2 Eishockey-Pucks aus Hartgummi für meine Hydraulikheber besorgt, die sind sehr stabil und vor allem rutschfester als Holzklötze. Die Dinger kosten nicht viel, vielleicht 5€ und lohnen sich. An älteren Kfz würde ich generell weder Hydraulikwagenheber noch Hebebühnenarme an den Holmen ansetzen, eher an den Achsebefestigungen oder Motorträger. Fest jeder 4er Golf ist an der vorderen Wagenheberaufnahme weich durch die Roststelle hinter der Kotflügelspitze.
Gleich lackiere ich meine Winteralus neu (wieder Silber), die waren ordentlich verranzt. Da die Luft aus den Reifen gelassen wurde, lasse ich sie dort montieren, wo ich sonst auch unsere Reifensätze einlagere. Das kostet 25€ pro Saison und dafür hocke ich mich nicht vors Auto, auch wenn ich sonst alles selbst mache. Zudem werden die vorderen Räder immer vor Montage neu gewuchtet.
Nächste Woche lasse ich auf dem Audi und dem Passat die WR montieren, der Passat bekommt hinten dann noch je 10mm H&R Platten.
Danke für die Tipps @Cabrioracer
Zusätzlich kann man ja das Radklagergehäuse noch mit dem Heißluftfön ausdehnen.
Na ich bin gespannt @JulHa wenn wir deins in Angriff nehmen. 🙂
Sind denn die Radlager defekt bei JulHas Golf?
Was ich gutes getan habe: Mal alle Fenster und Spiegel innen wie außen geputzt.