Warum gibt es eine so große Abneigung gegen Golffahrer?
Hallo Zusammen,
Ich weiß nicht ob die Frage hier richtig ist aber ich habe mich das die letzten Tage echt gefragt.
Ich habe mir einen Golf 7 gekauft war eigentlich happy aufgrund der guten und auch sportlichen Ausstattung und habe mit ein paar Leuten darüber gesprochen. Gewundert hat mich das die meisten, sobald sie Golf hören, den Kopf schütteln.. "warum so ein langweiler?", "gehts noch spiessiger?", "da würde ich lieber laufen!", "da hat der Vectra meiner Oma ja mehr Emotion.." usw. und sofort. Nur von wenigen kam mal was positives.
Deshalb meine Frage: Woher diese Abneigung gegen Golf(Fahrer)? :-(
Beste Antwort im Thema
Neid? Auf einen Golf? 😁😁😁😁😁😁😁😁😁😁😁😁😁😁😁😁😁😁😁
422 Antworten
Der Golf ist mit 4,25 Metern noch einer der kürzesten Kompakten. Der Mazda 3 misst 4,41 Meter, ohne im Innenraum einen adäquaten Vorteil zu bieten.
Wer es gerne kürzer mag, für den gibt es den VW Polo (3,9x Meter), der für seine Klasse ein top Auto ist.
Nicht allein die immer größer werdenden Autos sind das Problem, sondern auch, das die Normmaße von Parkplätzen/Parkhäusern wohl älter als 30 Jahre sind.
Sieht man ja, wenn man mit heutigen Autos in Parkhäuser fährt.
Da werden Kurven eingebaut, wo man mit einer S Klasse schon 3 Versuche braucht um durchzukommen. 😁
Was die Parkflächen angeht muss der Gesetzgeber aktiv werden. Von selbst passiert da nichts.
In Amerika gab es die Probleme nie, da waren 5m Autos schon in den 50ern Normalität.
Das Problem mit den immer grösser werdenden Autos liegt auch zum Grossteil an den Sicherheitsauflagen. Eine Golf 1 Tür verbiegst du mit der blossen Hand und die Türpappe ist zu 100% flach und nur wenige mm dick. Sowas ist zwar schön anzusehen aber im Alltag unpraktisch, das würde keiner mehr kaufen. Selbst im Up! ist die Tür locker doppelt so stark wie im G1. Guck dir beim Golf 7 doch alleine mal die extremen Stosstangen an und vergleiche das mit dem Golf 1. Alleine das sind mind. 20cm Unterschied. Dann werden die Autos immer schwerer weil immer mehr Extras und Sicherheitskram rein muss, ausserdem noch Abgasreinigungszeug und Dämmung. Das nimmt alles einfach viel Platz weg. Ist leider so, das wird sich nicht mehr ändern. Der Gesetzgeber wird nicht plötzlich den Mindeststandard wieder auf EU1 setzen und Airbags, ESP, ABS & co. optional werden lassen damit kleinere Autos möglich werden.
Also wenn ihr mit dem Golf nicht klar kommt kauft euch halt nen Polo oder Up! Aber warum man den Golf 7 als zu groß bezeichnet verstehe ich echt nicht. Selbst der Variant ist super handlich und passt in die meisten Parklücken problemlos rein. Die SUVs sind da das viel größere Übel. Guck dir mal den BMW X6 an, da wird dir übel. Selbst der X5 ist pervers groß. Aber auch die dicken Porsche, Q7 usw.
Zitat:
@John-Mac-Dee schrieb am 19. September 2016 um 18:12:12 Uhr:
Was die Parkflächen angeht muss der Gesetzgeber aktiv werden. Von selbst passiert da nichts.In Amerika gab es die Probleme nie, da waren 5m Autos schon in den 50ern Normalität.
Das Problem mit den immer grösser werdenden Autos . . . . . .
Warum ist das ein Problem? 😕
Du kannst dir ja ein kleineres kaufen.
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Ich kann nicht für andere sprechen, aber ich kann vielleicht erklären woher meine eigene, nennen wir es einmal Reserviertheit, dem Golf gegenüber herrührt.
Da ja der Golf jeden Vergleichstest haushoch gewinnt steht er natürlich bei jeder Kaufentscheidung mit auf der Kandidatenliste. Nach der Probefahrt ist man dann enttäuscht darüber dass die Realität den Lobeshymnen in keiner Weise gerecht wird. Diese Diskrepanz zwischen Schein und Wirklichkeit ist es IMHO, die den Nicht-Golf-Fahrer das Auto und seine Fahrer wohl negativer bewerten lässt als es angemessen wäre.
Zitat:
Nach der Probefahrt ist man dann enttäuscht darüber dass die Realität den Lobeshymnen in keiner Weise gerecht wird.
Kannst du hier bitte Beispiele nennen, auch im Vergleich zu Tests anderer Autos.
Denn mir fallen nur subjektive Bewertungspunkte auf, die für den Golf und auch anderen VWs recht hoch bewertet werden(zB Design, Image). Andere Punkte die Zahlenmäßig zu fassen sind, passen aber und stehen seltenst unter der Konkurrenz.
Zitat:
@MurphysR schrieb am 20. September 2016 um 10:28:36 Uhr:
Ich kann nicht für andere sprechen, aber ich kann vielleicht erklären woher meine eigene, nennen wir es einmal Reserviertheit, dem Golf gegenüber herrührt.Da ja der Golf jeden Vergleichstest haushoch gewinnt steht er natürlich bei jeder Kaufentscheidung mit auf der Kandidatenliste. Nach der Probefahrt ist man dann enttäuscht darüber dass die Realität den Lobeshymnen in keiner Weise gerecht wird. Diese Diskrepanz zwischen Schein und Wirklichkeit ist es IMHO, die den Nicht-Golf-Fahrer das Auto und seine Fahrer wohl negativer bewerten lässt als es angemessen wäre.
Die Zulassungsstatistik zeigt, wie viel Wahrheit in diesem Post steckt. Und nun husch husch zurück ins Hausfrauen-BMW-Forum!
Zitat:
@Tietze83 schrieb am 20. September 2016 um 10:48:12 Uhr:
Zitat:
@MurphysR schrieb am 20. September 2016 um 10:28:36 Uhr:
Ich kann nicht für andere sprechen, aber ich kann vielleicht erklären woher meine eigene, nennen wir es einmal Reserviertheit, dem Golf gegenüber herrührt.Da ja der Golf jeden Vergleichstest haushoch gewinnt steht er natürlich bei jeder Kaufentscheidung mit auf der Kandidatenliste. Nach der Probefahrt ist man dann enttäuscht darüber dass die Realität den Lobeshymnen in keiner Weise gerecht wird. Diese Diskrepanz zwischen Schein und Wirklichkeit ist es IMHO, die den Nicht-Golf-Fahrer das Auto und seine Fahrer wohl negativer bewerten lässt als es angemessen wäre.
Die Zulassungsstatistik zeigt, wie viel Wahrheit in diesem Post steckt. Und nun husch husch zurück ins Hausfrauen-BMW-Forum!
Und die Antwort darauf zeigt dass man hier an einer sachlichen Diskussion offensichtlich nicht interessiert ist. Der TE hat eine Frage gestellt, die sicherlich ein Markenfremder besser beantworten kann als ein Golffahrer.
Der Golf erfuellt sicherlich eine Menge an Kriterien (Platzangebot, Kofferraum etc.) die in Testberichten und vielleicht auch bei einem Grossteil der Kaeufer ueberproportional bewertet werden. Wer auf Dinge wie Motor, Fahrwerk, Ergonomie mehr Wert legt sieht das Auto halt in einem anderen Licht.
So, bin schon wieder weg. Kannst gerne mal zu einer sachlichen Diskussion im BMW-Forum vorbeikommen 🙂
Zitat:
@MurphysR schrieb am 20. September 2016 um 11:20:45 Uhr:
Zitat:
@Tietze83 schrieb am 20. September 2016 um 10:48:12 Uhr:
Die Zulassungsstatistik zeigt, wie viel Wahrheit in diesem Post steckt. Und nun husch husch zurück ins Hausfrauen-BMW-Forum!
Und die Antwort darauf zeigt dass man hier an einer sachlichen Diskussion offensichtlich nicht interessiert ist. Der TE hat eine Frage gestellt, die sicherlich ein Markenfremder besser beantworten kann als ein Golffahrer.Der Golf erfuellt sicherlich eine Menge an Kriterien (Platzangebot, Kofferraum etc.) die in Testberichten und vielleicht auch bei einem Grossteil der Kaeufer ueberproportional bewertet werden. Wer auf Dinge wie Motor, Fahrwerk, Ergonomie mehr Wert legt sieht das Auto halt in einem anderen Licht.
So, bin schon wieder weg. Kannst gerne mal zu einer sachlichen Diskussion im BMW-Forum vorbeikommen 🙂
Witzigerweise fahren die kleinen 1er und 3er BMW durchaus mit einem Vierzylinder vom Hof, hier sehe ich jetzt keinen Mehrwert für einen BMW.
Ein Freund von mir fuhr und fährt 3er BMW als Firmenwagen, der erste war ein 316i als Kombi, jetzt ein 318i Limo.
Weder der Motor, noch das Fahrwerk haben mich beeindruckt. Ich fuhr einen 6er GTD und jetzt einen 7er R. Über die Ergonomie lässt sich streiten, mein Fall ist die "Nicht-Touch"-Bedienung überhaupt nicht, auch ein Grund warum Audi damals nicht zum Zug kam. Auch sonst finde ich das Interieur nicht ansprechend, aber das ist genauso wie die Ergonomie dann doch eine wirklich sehr persönliche Geschichte.
Übrigens, zu unserem Vertreter der Opelfahrer ... witzigerweise wollen an der Ampel immer andere Fahrzeuge mir zeigen, dass sie schneller vom Fleck kommen. Ggf. liegt das an den vier Auspuffrohren, keine Ahnung.
Jedenfalls kann ich mir immer ein lachen nicht verkneifen wenn die Reifen durchdrehen und quitschen oder, ganz ganz schlimm, bei nasser Fahrbahn ein Kavalierstart hingelegt wird. Da passiert nicht viel und die verdutzten Gesichter, warum man selbst ohne Probleme zügig anfahren kann, sind wirklich gold wert.
Zitat:
@MurphysR schrieb am 20. September 2016 um 11:20:45 Uhr:
Zitat:
@Tietze83 schrieb am 20. September 2016 um 10:48:12 Uhr:
Die Zulassungsstatistik zeigt, wie viel Wahrheit in diesem Post steckt. Und nun husch husch zurück ins Hausfrauen-BMW-Forum!
Wer auf Dinge wie Motor, Fahrwerk, Ergonomie mehr Wert legt sieht das Auto halt in einem anderen Licht.
Dies zeigt doch, dass der Post nur von Vorurteilen geprägt ist. Der Motor des GTI und sein Fahrwerk waren für mich gerade der Grund von BMW zu VW zu wechseln, da der 125i hier noch nicht einmal im Ansatz ähnlich überzeugt hat. Das gilt aus meiner Sicht im Übrigen für fast alle TSI-Motoren im Vergleich zu den gut gemeinten, aber schlecht gemachten Vierzylindern von BMW. Dazu kommt, dass es bei VW eben Ausstattungen gibt, die BMW nicht anbietet. So bspw. die Standheizung. Dass BMW im Jahre 2016 seine "Premiumprodukte" noch nicht einmal mit einer EPB ausrüstet, spricht ebenso für sich.
Zitat:
Und die Antwort darauf zeigt dass man hier an einer sachlichen Diskussion offensichtlich nicht interessiert ist.
Wie jetzt, du kamst aus dem BMW Lager hier her, um sachlich zu diskudieren?😕😁
Zitat:
@golf-fahrer schrieb am 20. September 2016 um 11:29:25 Uhr:
Zitat:
Und die Antwort darauf zeigt dass man hier an einer sachlichen Diskussion offensichtlich nicht interessiert ist.
Wie jetzt, du kamst aus dem BMW Lager hier her, um sachlich zu diskudieren?😕😁
Da er auf meine Frage nicht eingegangen ist, aber auf die danach sehe ich seinen sachlichen Ansatz nicht. Aber jetzt ist mir auch klar, dass er es auch nur auf den Vergleich Golf - 1er BMW beschränkt. Aber ich habe geschaut und der BMW wird in manchem Vergleich doch in manchen Punkten da gar nicht schlechter dargestellt. Aber der typische 1er Fahrer ist auch nicht das typische Klientel, welches so eine große Abneigung gegen Golf-Fahrer hegt, oder?
Ich persönlich habe den 1er schnell, nur aus Platzgründen von der Liste gestrichen bevor ich den Golf 7 kaufte. Der 2er Grand Tourer stand letztes Jahr auch zur Auswahl, mein favorisierter Motor hätte sogar überzeugt. Aber der Rest eben nicht, dann doch lieber einen Touran dessen Motor dann auch immer noch einer der besseren ist.
Es gibt ja durchaus auch einige Golffahrer, die den Blick über den Tellerrand kennen, weil sie entweder vorher oder danach andere Automarken gefahren sind bzw aktuell fahren. Es soll auch Leute geben, die neben einem Golf auch noch andere Fahrzeuge besitzen und somit einen direkten Vergleich zu anderen PKW Marken nicht nur aus Vergleichstests von Automobilmagazinen kennen. Diese Leute stehen einem echten objektiven Urteil sehr viel näher als jene die nur anhand von Aussagen aus Zeitschriften argumentieren. Natürlich kann ein Rest an Befangenheit nie ausgeschlossen werden. Das nennt man dann halt Persönlichkeit.
Wer also den Vergleich nicht nur aus Zeitschriften kennt und sich den Golf auf Grundlage eines objektiven (bzw letzten Endes eigentlich subjektiven) Urteils kauft, muss also vom Golf überzeugt gewesen sein, bzw von den Produkten der Mitbewerber nicht überzeugt gewesen sein.
Diese Argumentationskette ist übrigens universell übertragbar auf jeden anderen Menschen, der sich anhand seines persönlichen Urteilsvermögens für sein Lieblingsauto entscheidet.
Zitat:
@gttom schrieb am 20. September 2016 um 11:38:35 Uhr:
Es gibt ja durchaus auch einige Golffahrer, die den Blick über den Tellerrand kennen, weil sie entweder vorher oder danach andere Automarken gefahren sind bzw aktuell fahren. Es soll auch Leute geben, die neben einem Golf auch noch andere Fahrzeuge besitzen und somit einen direkten Vergleich zu anderen PKW Marken nicht nur aus Vergleichstests von Automobilmagazinen kennen. Diese Leute stehen einem echten objektiven Urteil sehr viel näher als jene die nur anhand von Aussagen aus Zeitschriften argumentieren. Natürlich kann ein Rest an Befangenheit nie ausgeschlossen werden. Das nennt man dann halt Persönlichkeit.Wer also den Vergleich nicht nur aus Zeitschriften kennt und sich den Golf auf Grundlage eines objektiven (bzw letzten Endes eigentlich subjektiven) Urteils kauft, muss also vom Golf überzeugt gewesen sein, bzw von den Produkten der Mitbewerber nicht überzeugt gewesen sein.
Diese Argumentationskette ist übrigens universell übertragbar auf jeden anderen Menschen, der sich anhand seines persönlichen Urteilsvermögens für sein Lieblingsauto entscheidet.
Absolute Zustimmung. Nach meiner Golf 5-Zeit hatte ich mir geschworen: "Nie mehr Golf!". Der Vorsatz hat gehalten, bis ich eher aus Langeweile den GTI Performance Probe gefahren bin und dann im Anschluss die Konkurrenzprodukte.