Sammelbestellung: Interessenten für Chiptuning 335i
Hi Leute,
mein neuer Wagen (335i E92) kommt (hoffentlich diesmal pünktlich) nächste oder ubernächste Woche.
Nach einer gewissen Einfahrzeit (ca.5-10tkm) habe ich vor ihn chippen zu lassen. Das wäre dann so zwischen Februar und April 09.
Ich habe von Noelle ein Angebot bekommen das meines Erarchtens aber zu teuer ist (knapp 3100 €) + Tachoerweiterung + Tüv waren fast 4000 €...
Hier gab es ja glaube ich schon mal eine Sammelbestellung und da dachte ich mir vielleicht haben ja wieder einige von Euch ernsthaftes Interesse ?
Ob es 100% Noelle sein muss kann man ja noch diskutieren, deswegen schreibe ich auch schon relativ zeitig...
Ich könnte mir aber vorstellen, dass wenn sich mehrere Leute finden, die Interesse bekunden, wir ein viel besseres Angebot bekommen würden.....
Wer hätte denn Interesse und auch noch Ideen Vorschläge / Alternativen zu Noelle ?
Gruss,
Nando
Beste Antwort im Thema
sorry, aber ich verstehe leider nicht denn sinn ein auto das 306ps hat noch eine leistungssteigerung zuverpassen! 306ps da bekommt man(n) die leistung ja nicht mehr auf die strasse. auch in deutschland kann man nicht mehr so schnell fahren auf den autobahnen? und ich glaube auch das dir ein schwächeres auto mit x-drive dir um die ohren fahrt. und 4000€ junge junge nicht wenig.
sorry noch mal, aber ich meine es nicht böse nur ich sehe wirklich keinen sinn drin.
80 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von achi 3.0
Hallo,bin auch der Meinung dass dem 335i eine Leistungkur ganz gut tut. Es ist danach ein völlig anderes auto. Und ob er schneller als eine M3 ist (natürlich nur in der Längsdynamik) muss jeder für sich rausfinden.
Die technischen daten sind nach der kur:
bei meinem 335i 385PS und ca.540NM es geht auch mehr; warte momentan auf einen neuen ladeluftkühler und Downpipes dann hoffe ich mal mit angepasster software auf ca. 400PS und 560NM (die AMIS machen noch mehr aber mir ist das dann erstmal genug).
M3 hat 420PS und ca. 400NM,
Denke das sieht gar nicht mal schlecht aus für den 335i, besonders beim durchzug.
Habe meinen bei Techtec machen lassen.
Gruß
aber bitte nicht vergessen dass die Ami's 99% der Zeit mit extrem gebremstem Schaum unterwegs sind und vielleicht zwei mal im Jahr auf abgesperrtem Gelände einmal voll durchziehen. Wenn du bei denen so fährst wie hier halten dich die Freunde in Schwarz mit der Pumpgun an ;-)
lg
Peter
Zitat:
Original geschrieben von pfirschau
aber bitte nicht vergessen dass die Ami's 99% der Zeit mit extrem gebremstem Schaum unterwegs sind und vielleicht zwei mal im Jahr auf abgesperrtem Gelände einmal voll durchziehen. Wenn du bei denen so fährst wie hier halten dich die Freunde in Schwarz mit der Pumpgun an ;-)lg
Peter
So ganz stimmt das nicht. Natürlich gibt's in den USA keine unbeschränkten Autobahnen, auf denen Du länger über 200 fahren kannst; das ist allerdings auch weniger belastend für den Motor, da durch den Fahrtwind in der Regel eine recht gute Kühlung vorhanden ist.
Auch die Amis fahren mit ihren getunten 335i auf die Rennstrecke oder 1/4-Meilen-Rennen, die schon recht belastend sind für Motor und Anbauteile.
Ein guter Bekannter von mir hat mit seinem auf über 600 Nm und mehr als 400 PS getunten 335i weit mehr als 200 Runden auf der Nordschleife gedreht, ohne dass dies dem Motor etwas ausgemacht hätte. Allerdings mit Zusatz-Ölkühler und besserem Ladeluftkühler.
Alpina_B3_Lux
Zitat:
[...] ohne dass dies dem Motor etwas ausgemacht hätte. [...]
Da frage ich mich, wie das geprüft wurde?
Ich denke schon, dass man für eine kürzere Zeit den Motor extrem belasten kann, jedoch macht sich das erst bei der Langlebigkeit bemerkbar.
Im Moment scheint alles i.O. zu sein, aber früher oder später kommen die Problemchen schon zum Vorschein. Ich würde dies meinem Auto nie antun.
Mit all den Leasings muss man ja heute keine Rücksicht auf Verluste mehr nehmen.
Zitat:
Original geschrieben von roedu
Da frage ich mich, wie das geprüft wurde?Zitat:
[...] ohne dass dies dem Motor etwas ausgemacht hätte. [...]
Das brauchst Du gar nicht Dich selbst fragen (da wird eine Antwort nämlich eher nicht herkommen), sondern Du kannst es auch mich fragen.
Der Motor wurde nahezu komplett auseinandergenommen, ebenso wie die Turbolader. Bei Letzteren waren deutliche Abnutzungserscheinungen festzustellen, der Motor an sich lief ohne jeglichen Ölverbrauch wie eine eins.
Zitat:
Original geschrieben von roedu
Ich denke schon, dass man für eine kürzere Zeit den Motor extrem belasten kann, jedoch macht sich das erst bei der Langlebigkeit bemerkbar.
Logo, das bestreitet auch niemand. Jede höhere Belastung der mechanischen Teile verkürzt zumindest potentiell deren Lebensdauer. Es ist aber schon bemerkenswert, wenn bei einem getunten Auto mit knapp 100.000km auf dem Tacho und ca. 5000 km Rennstrecke (belastungsmäßig könnte man das in Bezug auf normale Kilometer verzehnfachen) keinerlei Probleme aufgetreten sind. Der N54 ist ein sehr stabiler Motor, was auch regelmäßig in Dauertests bestätigt wird (vgl. sport auto von Dezember). Tuning scheint ihm nicht viel auszumachen.
Zitat:
Original geschrieben von roedu
Im Moment scheint alles i.O. zu sein, aber früher oder später kommen die Problemchen schon zum Vorschein.
Wirkliche Probleme des N54 sind bislang noch keine bekannt - kleinere wie die Hochdruck-Benzinpumpe, die Wastegates usw. gehören bei so einem hochkomplexen Produkt meiner Meinung nach hinzu und treten noch dazu unabhängig von Belastung und Fahrweise auf.
Zitat:
Original geschrieben von roedu
Ich würde dies meinem Auto nie antun.
Ich kann Dich beruhigen: In diesem Forum wird Dich keiner dazu zwingen! Unglaublich, aber wahr: Du kannst selbst bestimmen, wie Du mit Deinem Fahrzeug umgehst. Wenn Du nur ein wenig weiter denkst, wirst Du aber (hoffentlich) auch zu dem Schluß kommen, dass es Leute gibt, die ihr Auto anders einsetzen möchten. Für diese kann es schon eine durchaus interessante Information sein, wieviel Belastung der Motor verträgt, ohne in die Knie zu gehen.
Zitat:
Original geschrieben von roedu
Mit all den Leasings muss man ja heute keine Rücksicht auf Verluste mehr nehmen.
Nur damit keine falschen Eindrücke entstehen: Sowohl das Auto, von dem ich gesprochen habe, als auch mein eigenes sind nicht geleast. Ich würde den meisten Menschen schon unterstellen, dass sie vernünftig mit ihrem Fahrzeug umgehen, wenn es ihnen nicht gehört; wenn man jedes Risiko diesbezüglich ausschließen möchte, muss man halt selbst eins kaufen. Aber das ist eine andere Diskussion.
Alpina_B3_Lux
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Zitat:
Original geschrieben von roedu
Da frage ich mich, wie das geprüft wurde?Zitat:
[...] ohne dass dies dem Motor etwas ausgemacht hätte. [...]
Ich denke schon, dass man für eine kürzere Zeit den Motor extrem belasten kann, jedoch macht sich das erst bei der Langlebigkeit bemerkbar.
Im Moment scheint alles i.O. zu sein, aber früher oder später kommen die Problemchen schon zum Vorschein. Ich würde dies meinem Auto nie antun.
Mit all den Leasings muss man ja heute keine Rücksicht auf Verluste mehr nehmen.
so wie es aussieht hast du noch nie einen Leasingwagen zurückgegeben. Ich würde gerade anders herum mit Vorliebe Leasingrückläufer mit relativ geringer Laufleistung kaufen, da wird jeder "Muckaseckele" gemacht, bei Rückgabe penibelst aufbereitet und Wartungsstau kannst du vergessen.
lg
Peter
Mal was grundsätzliches:
Zitat:
Original geschrieben von Alpina_B3_Lux
vorher kurz überlegen, ob eine solche Diskussion durch den Ersteller des Thread gewünscht war oder nicht.
Soweit ich das Instrument "Internet-Forum Motor-Talk" verstanden habe, ist es irrelevant, ob ein Ersteller eines Beitrages sich etwas in Bezug auf den Verlauf des von ihm gestarteten Beitrags wünscht oder nicht. Registrierte Benutzer können sämlichte Themen kommentieren, die von jemandem zur Diskussion gestellt wurden und somit ihr Recht auf Meinungsäußerung nutzen. Aussagen wie:
Zitat:
Original geschrieben von audia3
Derjenige der Chiptuning schlecht findet, soll einfach die Klappe halten und gut.
kann ich daher nicht für gut befinden.
Sollte die Mehrheit der Forums-Teilnehmer der Meinung sein, dass der Verlauf einer Diskussion nur in eine vom Themenersteller gewünschten Richtung weisen soll, so müsste dazu ein Instrument geschaffen werden, das es dem Themenersteller ermöglicht, die in "seinem" Thema verfassten Antworten anzeigen zu lassen oder nicht. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass so etwas in eine Richtung läuft, die allgemein als ZENSUR bezeichnet wird und sowohl in Geschichte als auch Gegenwart eine sehr problematische Angelegenheit war/ist und die allgemeine Akzeptanz von Motor-Talk sicher nicht fördern und bei den meisten Benutzern einen sehr schalen Beigeschmack auslösen würde.
Meine Ansicht ist: Solange keine offen gegen geltendes Recht oder die Sitten verstoßenden Ansichten gepostet werden, sollten alle Diskussionteilnehmer die Meinungsfreiheit der anderen respektieren. Für die Einhaltung der erstgenannten Umstände gibt es die Moderatoren.
Und für folgendes Problem:
Zitat:
Original geschrieben von Cute Joe
Ist es den so schwer andere Wünsche zu akzeptieren?
also das Problem, dass man die Bemerkungen eines anderen als eine Aktion des "madig redens" empfindet, gibt es die "Ignorieren-Funktion". Die sollte man bei potentiellen Kandidaten konsequent anwenden, anstatt immer wieder "soll einfach die Klappe halten" zu sagen.
Zitat:
Original geschrieben von EAA
Mal was grundsätzliches:
Zitat:
Original geschrieben von EAA
Soweit ich das Instrument "Internet-Forum Motor-Talk" verstanden habe, ist es irrelevant, ob ein Ersteller eines Beitrages sich etwas in Bezug auf den Verlauf des von ihm gestarteten Beitrags wünscht oder nicht. Registrierte Benutzer können sämlichte Themen kommentieren, die von jemandem zur Diskussion gestellt wurden und somit ihr Recht auf Meinungsäußerung nutzen. Aussagen wie:Zitat:
Original geschrieben von Alpina_B3_Lux
vorher kurz überlegen, ob eine solche Diskussion durch den Ersteller des Thread gewünscht war oder nicht.
Zitat:
Original geschrieben von EAA
kann ich daher nicht für gut befinden.Zitat:
Original geschrieben von audia3
Derjenige der Chiptuning schlecht findet, soll einfach die Klappe halten und gut.Sollte die Mehrheit der Forums-Teilnehmer der Meinung sein, dass der Verlauf einer Diskussion nur in eine vom Themenersteller gewünschten Richtung weisen soll, so müsste dazu ein Instrument geschaffen werden, das es dem Themenersteller ermöglicht, die in "seinem" Thema verfassten Antworten anzeigen zu lassen oder nicht. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass so etwas in eine Richtung läuft, die allgemein als ZENSUR bezeichnet wird und sowohl in Geschichte als auch Gegenwart eine sehr problematische Angelegenheit war/ist und die allgemeine Akzeptanz von Motor-Talk sicher nicht fördern und bei den meisten Benutzern einen sehr schalen Beigeschmack auslösen würde.
Meine Ansicht ist: Solange keine offen gegen geltendes Recht oder die Sitten verstoßenden Ansichten gepostet werden, sollten alle Diskussionteilnehmer die Meinungsfreiheit der anderen respektieren. Für die Einhaltung der erstgenannten Umstände gibt es die Moderatoren.
Und für folgendes Problem:
Zitat:
Original geschrieben von EAA
also das Problem, dass man die Bemerkungen eines anderen als eine Aktion des "madig redens" empfindet, gibt es die "Ignorieren-Funktion". Die sollte man bei potentiellen Kandidaten konsequent anwenden, anstatt immer wieder "soll einfach die Klappe halten" zu sagen.Zitat:
Original geschrieben von Cute Joe
Ist es den so schwer andere Wünsche zu akzeptieren?
Yep und du bist der knaller schlechthin,😛
versuchst hier mit deiner "schönen korekten schreibweise"anderen usern das diskutieren hier
auf MT Madig zu machen.😠
Wenn du zu dem erstellten Thresd nichts konstruktives beitragen kannst,dann
überles den für dich unützen Thread doch einfach und gut is.
Zitat:
Original geschrieben von Alpina_B3_Lux
Wirkliche Probleme des N54 sind bislang noch keine bekannt - kleinere wie die Hochdruck-Benzinpumpe, die Wastegates usw. gehören bei so einem hochkomplexen Produkt meiner Meinung nach hinzu und treten noch dazu unabhängig von Belastung und Fahrweise auf.
Und was sagst du zu dem problem der hohen hitze entwicklung (bzw. Stau) auf der letzten Zylinder-Bank,
vor der Wand zum Cockpit ???
Zitat:
Original geschrieben von Spliffstar
Und was sagst du zu dem problem der hohen hitze entwicklung (bzw. Stau) auf der letzten Zylinder-Bank,Zitat:
Original geschrieben von Alpina_B3_Lux
Wirkliche Probleme des N54 sind bislang noch keine bekannt - kleinere wie die Hochdruck-Benzinpumpe, die Wastegates usw. gehören bei so einem hochkomplexen Produkt meiner Meinung nach hinzu und treten noch dazu unabhängig von Belastung und Fahrweise auf.
vor der Wand zum Cockpit ???
Erzähl mal bzw. verlink mal was.
Da gibs nichts zu verlinken leider.🙁
Hat der Herr Bräunl von der M-GmbH erzählt.
Das der R6 Biturbo der demnächst im M3 in überarbeiteter Fassung arbeiten soll,
nur ein Problem hätte und das wäre die Hitze-entwicklung (und deren Abführung) am letzten Zylinder.
Dachte Alpina_Lux kann uns da mit seinen Erfahrungen Helfen.😉
Zitat:
Original geschrieben von Spliffstar
Da gibs nichts zu verlinken leider.🙁
Hat der Herr Bräunl von der M-GmbH erzählt.
Das der R6 Biturbo der demnächst im M3 in überarbeiteter Fassung arbeiten soll,
nur ein Problem hätte und das wäre die Hitze-entwicklung (und deren Abführung) am letzten Zylinder.
Dachte Alpina_Lux kann uns da mit seinen Erfahrungen Helfen.😉
Persönliche Erfahrungen damit habe ich nicht, da mir die technischen Möglichkeiten fehlen, solche Messungen durchzuführen.
In den amerikanischen Foren wurde dieses Problem aber bereits mehrfach diskutiert, und zwar wurde dort erwähnt, daß eine Überhitzung der Zylinder 5 und 6 zu häufigen "limp modes" führte, da diese nicht ausreichend gekühlt wurden (siehe z.B. unter diesem Link. Der Einsatz eines zusätzlichen Ölkühlers kann diese Probleme jedoch beheben, der Motor läuft dann nicht mehr zu heiß.
In den USA war dieses Problem auch deutlich ausgeprägter, da dort der Serien-Ölkühler (welcher sich bei allen in Europa verkauften 335i im Beifahrer-Radkasten befindet) nur im Ausnahmefall verbaut war; bei normaler Belastung hat man daher in Europa wenig Probleme damit. Tuning erhöht allerdings die thermische Belastung, weshalb dann ein weiterer oder größerer Ölkühler (und ein besserer Ladeluftkühler) sinnvoll sind.
Alpina_B3_Lux
Ja genau das problem meimte ich danke für die kompetente Antwort Alpina Lux.
Mir fehlt trozdem der glauben das der LLK und der Ölkühler die baulich ungünstigen
bedingungen des r6 komplett beheben.
Zitat:
Original geschrieben von Spliffstar
versuchst hier mit deiner "schönen korekten schreibweise"anderen usern das diskutieren hier auf MT Madig zu machen
Keineswegs. Wenn du das so empfindest, ist das dein Problem.
Zitat:
Original geschrieben von Spliffstar
Wenn du zu dem erstellten Thresd nichts konstruktives beitragen kannst,dann überles den für dich unützen Thread doch einfach und gut is.
Ich denke, ich habe klar gemacht, dass ich mir weder von dir noch von jemand anders vorschreiben lasse, wann ich wozu was sage, solange es den allgemeinen Forenregeln entspricht. Und wann wer wozu was sagen soll/darf, war wohl auch indirekt Thema dieses Threads, das wirst du ja wohl kaum abstreiten oder?
Zitat:
In den USA war dieses Problem auch deutlich ausgeprägter, da dort der Serien-Ölkühler (welcher sich bei allen in Europa verkauften 335i im Beifahrer-Radkasten befindet) nur im Ausnahmefall verbaut war;
Alpina_B3_Lux
Nur zum Verständnis:
Vermutlich ist es doch so, dass wenn ein US-Modell einen Ölkühler ab Werk verbaut hat, dieser Ölkühler auch dem EU-Modell endspricht?
Oder ist es so, dass dieser Ölkühler dann auch leistungsschwächer ausgelegt, oder an einem ungünstigerem Platz im Motorraum ist?
Zitat:
Original geschrieben von Alpina_B3_Lux
Tuning erhöht allerdings die thermische Belastung, weshalb dann ein weiterer oder größerer Ölkühler (und ein besserer Ladeluftkühler) sinnvoll sind.
Richtig, das würde ich auch so sehen. Das stellt somit auch den Unterschied zu reinem Chip-Tuning dar, welches im allgemeinen nicht auf den Anpassungsbedarf an der Hardware eingeht (der fast immer vorliegt, wenn die Leistungssteigerung entsprechend spürbar ausfallen soll).
Es ist allerdings noch zu berücksichtigen, dass eine Leistungs- und Drehmomentsteigerung mit einer Mitteldruckerhöhung einhergeht. Der Mitteldruck ist mit Einflussgröße auf die konstruktive Auslegung von Zylinderkurbelgehäusen. Das soll bedeuten, dass die sowohl mechanischen als auch thermischen Belastungen nach Chip-Tuning ev. die herstellerseitigen Grenzen überschreiten. Eine Haltbarkeitsprognose ist dabei natürlich von der Häufigkeit und Art der Nutzung der Leistungssteigerung abhängig. Trotzdem besteht das Risiko, dass es am Grundmotor (Kurbelgehäuse) zu thermisch bedingten Schäden kommt, die vor allem gern im Bereich der Stege zwischen den Zylinderlaufbuchsen auftreten, da dort die Materialstärke (und damit das Wärmeleitvermögen) am geringsten ist (siehe Anhang). Dem ist auch mit größerem Öl- und Ladeluftkühler nicht beizukommen.
Bleibt nur ausprobieren und hoffen, dass es hält.
Zitat:
Original geschrieben von Spliffstar
Hat der Herr Bräunl von der M-GmbH erzählt.
Herr Bräunl ist nicht von der M-GmbH, sondern "Leiter Marketing und Marketing Services BMW Deutschland".
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