Musiki im Golf

VW Golf 6 (1KA/B/C)

ich werd mir in den nächsten tagen einen neuen G6 bestellen. ich bin mir nur nicht schlüssig welche boxen ich nehm. hab schon einiges über das dynaudio system hier gelesen, die einen sagen super, die anderen las es...

jetzt hab ich mir überlegt der einfachheithalber die normalen boxen zu bestellen und dann gegen höherwertige auszutauschen und des weiteren einen subwoofer einzubauen.

die türlautsprecher können direkt angesteuert werden, so wie original auch. aber der sub braucht eine endstufe.

meinen frage ist jetzt, hat das RCD510 einen subwooferausgang bzw. einen ausgang an dem man die endstufe anschließen kann. des weiteren brauche ich ein einschaltsignal für die endstufe und strom im kofferraum. die bordsteckdose wird wohl nicht reichen.... wo krieg ich den strom her?

hat vielleicht jemand ein bild von den anschlüssen des RCD 510? oder noch besser, einen anschlußplan?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von louk



Wichtiger als der 75mm-Schwingspulendurhmesser ist eher der Hub und einen EQ benötigt man nicht, wenn ein programmierter Signalprozessor verwendet wird. Im kleinen Fahrgastraum mit 1,5-2m³reichen die 160er Chassis vollkommen aus. Vergleich das doch mal mit einer Anhalge zuhause.
Die Dynaudios sind ausserdem Pegelfester als die Standardlautsprecher. Die spielen auch höhere Lautstärken verzerrungsfrei ab.

Spielen sie eben nicht ... die Messungen der Testzeitschrift "autohifi" (beziehen sich auf das Dynaudio-System im Scirocco) bescheinigen dem Dynaudio nur mittlere unverzerrte Pegel.

Und den parametrischen EQ hätte ich gerne, um Ungänzen bestimmter Musik-Produktionen meinem persönlichen Geschmack anzupassen oder um dem gedämpften Hochtonpegel bei vollbesetztem Fahrzeug Rechnung zu tragen. Letzteres wird eventuell mit der Klangregelung im RCD510 funktionieren ... aber sicher bin ich mir da nicht.

Zitat:

Original geschrieben von louk



Sorry aber bei den Dynaudios werden die Kanäle einzeln angesteuert und mit ziemlicher Sicherheit vorher Digital gefiltert, so dass keine Frequenzweiche nötig ist und keinerlei Klirren durch Bauteilenichtlinearitäten entstehen kann. Ausserdem ist der Frequenzgang entzerrt und die Laufzeiten optimiert.

Das Dynaudio hat meines Wissens keine LZK (das Staging könnte zumindest nach Angabe der Tester besser sein) und keine Entlastung der TMT's nach unten hin. Die Frequenzgangmessungen zeigen, daß das System unbeschränkt nach unten spielt. Das ist für 160er sicher nicht die optimale Lösung.

Des weiteren sprach ich davon, das Dynaudio mittels Signalprozessor von Tieftonballast zu entkoppeln ... dadurch wird das System definitiv weniger Klirr im Kick- bzw. Oberbass produzieren (der kommt nämlich nicht nur von den Induktivitäten der Frequenzweiche, sondern entsteht auch durch Sättigungseffekte der Schwingspulen) ... zudem beugt man Kompressionseffekten vor.

Zitat:

Original geschrieben von louk



Mit einer selbst gebastelten Anlage hast Du nicht die geringste Chance da auch nur annähernd dran zu kommen.

Davon habe ich - wenn Du meinen Beitrag richtig gelesen hast - auch nicht gesprochen. Ich sprach von einer sinnvollen

Ergänzung

des bestehenden Systems.

Zitat:

Original geschrieben von louk



Und nochmals, es ist kein weiterer Sub nötig, da der Frequenzgang linearisiert und der Tiefgang mehr als ausreichend ist. Wer trotzdem einen Sub haben will, will Bums und sonst nix. Zudem vermurkst er die Dynaudio Anlage.

Wer bestimmt, daß der Tiefgang ausreichend ist? Du? Für uns alle? Gratulation ... fast wie in einem totalitären Staat. Nochmal: Hörgewohnheiten sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst ...

Ernsthaft ... Ein anständiger zusätzlicher Sub läßt sich in Pegel, Filtercharakteristik, Trennfrequenz, Laufzeit und Phasenlage (letzteres unnötig, wenn man LZK hat) sowie Frequenzgang einstellen ... ganz nach persönlichem Geschmack entweder als dezent eingepaßte pegelfeste Alternative im Frequenzkeller oder einfach als Spaßmacher ... das hat mit vermurksen nicht das Geringste zu tun.

Vermurkst wird das Dynaudi erst dann, wenn man das in sich stimmige Komzept vollständig auseinanderreißt, was ich - wie Du sicherlich gelesen hast, nicht bezwecke.

Auch ich bin der Meinung, daß man für die gebotene Qualität zu diesem Preis nichts annähernd Vergleichbares finden wird.

Aber das Bessere ist immer des Guten Feind.

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Das ist schwer zu sagen, eine gute Dämmung kann dem Klang aber niemals schaden da ansonsten die Türbleche stark mitvibrieren.

Zitat:

Original geschrieben von VenoX


Nunja, dafür ist das Gehäuse optimal - das dürfte bei einer Tür nicht der fall sein.
Ebenso sind Verstärkerleistung und Stromversorgung eine ganz andere Hausnummer.

Es ist im Auto nunmal kein zufall dass den Tiefbassbereich bei einer guten Anlage quasi immer der Sub übernimmt da in den Türen das Volumen nicht vorhanden ist.

Erstens reicht die Verstärkerleistung im Auto mehr als aus. Dreh doch die Dynaudio-Anlage nur mal auf halbe Lautstärke und schau mal, wie lange Du den Lerm aushalten kannst. Das wird ziemlich schnell ermüdend, zumindest für sensible gemüter. Also an der Leistung liegt es mit 100%er Sicherheit nicht auch nicht im Bassbereich.

Zweitens, am Volumen in den Türen liegt es ebenso nicht. Wenn Du die gesamte Membranenfläche anschaust, das extrem kleine Volumen der Fahrgastzelle, die Linearisierung des Pegels was gegebenenfalls Einbrüche in Frequenzgang kompensiert, sind Deine Argumente an den Haaren herbeigezogen.
Ein normaler Subwoofer Zuhause kommt in der Summe auch auf kein größeres Volumen, muss aber einen wesentlich größeren Raum beschallen.

Zitat:

Zitat:

Aber Du willst trotzdem mehr Bass, obwohl der Frequenzgang bei den Dynaudios Computervermessen linearisiert ist. Da passt was nicht zusammen.

Original geschrieben von VenoX
Klar wollte ich mehr bass. Aber ich wollte auch mehr vom Frontsystem, das ist bei mir ja nicht mehr Serie.

Vom "Subwoofer" an ein Seriensystem dranklatschen halte ich gar nichts.

Dranklatschen ist schon das richtige Wort, was hier die meisten fabrizieren oder hat jemand die messteschnische Ausstattung und Zugriff auf die Signalprozessor Software, um eine Veränderung ordentlich einzubinden? Mit größter anzunehmender Sicherheit wird bei einem Eingriff in die Dynaudion Anlage das System vermurkst. Ist aber trotzdem ok, wenn jemand spass am Ergebnis hat. Für mich käme das nicht in Frage, dafür bin ich zusehr Hifi Purist und Technikfreak.

Merke - Dynaudio ist super, danke reicht nun 😉 - dennoch fehlte trotz des durchaus super Klangs - DER BASS!!! nein er reicht nicht aus für gewisse Musikrichtungen - es fehlt schlicht Bass und da dieses Empfinden subjektiv ist, kann Dynaudio noch so wunderbar abgestimmt sein - es fehlt immer noch Bass.

Ne, is klar. Frequenzgang ist zwar linearisiert aber egal. Bass kann man nie genug haben. Viel hilft viel ;-).

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von louk


Ne, is klar. Frequenzgang ist zwar linearisiert aber egal. Bass kann man nie genug haben. Viel hilft viel ;-).

Viel hilft viel - genau das ist eben das was manche wollen. Da geht es nicht um natürlichen oder ausgewogenen Klang und darum brauch man da auch eigentlich garnicht drüber zu diskutieren. Es fehlt die gemeinsame Grundlage. Die zwei Welten die hier versuchen sich zu verständigen werden auf keinen gemeinsamen Nenner kommen weil die Ansprüche total andere sind. Unter anderem wird die eine Fraktion der anderen in vielen Fällen noch nicht mal zugestehen, dass die Musik die sie am liebsten hören überhaupt als Musik bezeichnet werden darf.

Für einige gilt eben: Knallen bzw. ordentlich brummen muss es! Disco- bzw. Kirmessound im Auto! Das klingt jetzt abwertender als es gemeint ist 😉

Zitat:

Original geschrieben von wippermann09


Viel hilft viel - genau das ist eben das was manche wollen. Da geht es nicht um natürlichen oder ausgewogenen Klang und darum brauch man da auch eigentlich garnicht drüber zu diskutieren. Es fehlt die gemeinsame Grundlage. Die zwei Welten die hier versuchen sich zu verständigen werden auf keinen gemeinsamen Nenner kommen weil die Ansprüche total andere sind. ...

Für einige gilt eben: Knallen bzw. ordentlich brummen muss es! Disco- bzw. Kirmessound im Auto! Das klingt jetzt abwertender als es gemeint ist 😉

Mir ist das egal, ob die Ihre Anlage verpfuschen. Ärgerlich finde ich es bloss, wenn die Anderen versuchen einzureden, dass die Dynaudio-Anlage nix taugt und somit davon abgehalten werden, sich dieses Sahnestück an High Tech für relativ wenig Geld zu kaufen und statt dessen, selber für mehr Geld, Stress und Zeit murksen. Einen habe ich neulich gesehen, der hat sich 1/3 des Kofferaums mit einem Sub Kasten verbaut. Da krieg ich einen Vogel, wenn ich so etwas sehe. Für den einen ist es Krankhaft und für den Anderen die längste Praline der Welt.

Zitat:

Original geschrieben von wippermann09


Unter anderem wird die eine Fraktion der anderen in vielen Fällen noch nicht mal zugestehen, dass die Musik die sie am liebsten hören überhaupt als Musik bezeichnet werden darf."

Das könnte gut möglich sein ;-).

So Mädels, jetzt ham wa jenuch jezofft, macht wata wollt. Ich kann mich nicht um alles kümmern.

Zitat:

Mir ist das egal, ob die Ihre Anlage verpfuschen. Ärgerlich finde ich es bloss, wenn die Anderen versuchen einzureden, dass die Dynaudio-Anlage nix taugt und somit davon abgehalten werden, sich dieses Sahnestück an High Tech für relativ wenig Geld zu kaufen und statt dessen, selber für mehr Geld, Stress und Zeit murksen. Einen habe ich neulich gesehen, der hat sich 1/3 des Kofferaums mit einem Sub Kasten verbaut. Da krieg ich einen Vogel, wenn ich so etwas sehe. Für den einen ist es Krankhaft und für den Anderen die längste Praline der Welt.

Gegen eine gut eingebaute Anlage mit sauberen Komponenten taugt die Dynaudio Anlage auch nix, genauso wie das ganze Bose gedöns, hier am Beispiel eines Porsche was das für ein Müll ist:

http://klangfuzzis.de/viewtopic.php?f=3&t=50388&start=15

Wobei die Dynaudio hier doch besser ist und nicht durch X sinnlose komponenten wie bei Bose alles noch schlimmer macht. 🙂

Meine Meinung zum Dynaudio ist nach wie vor dass es gut ist und den Aufpreis wert. Wenn man aber vor hat richtig guten Klang und Pegel ins Auto zu bringen kann man sich die investition sparen.

Zitat:

Original geschrieben von VenoX


Gegen eine gut eingebaute Anlage mit sauberen Komponenten taugt die Dynaudio Anlage auch nix,

Klaro, Dynaudio ist ja auch irgend so eine Hinterhof Klitsche und die Chassis bauen die nicht selber sondern werden von einem Straflager aus Vietnam bezogen.

Zitat:

Original geschrieben von VenoX


genauso wie das ganze Bose gedöns, hier am Beispiel eines Porsche was das für ein Müll ist:
http://klangfuzzis.de/viewtopic.php?f=3&t=50388&start=15

Auf das geschreibsel von den Schnuffis gebe ich nix. Wenn ich das schon lese: Da war ein Schaumstoff unter der Abdeckung, das 4dB Pegel weg nimmt. Ja, vielleicht ist der da ganz bewusst untergebracht, damit die Pegel über der Frequenz passen oder die Dämmung besser ist. Umsonst ist der Schaumstoff ganz sicher nicht verbaut.

Und wie die Frequenzgänge gemessen wurden steht da nicht -> Wer viel misst, misst viel misst. Was auffällt ist nach deren eigene Aussage -> Wenn alle Systeme zusammenspielen, stimmt es Tonal am Besten. Ja was für ein Zufall. Ich würde allerdings sagen, bei 50 Hz gibt es eine deutliche Bassüberhöhung von 15 dB. Für einige hier wäre das natürlich immer noch nicht genug. Es dürften gut und gerne nochmal 15dB sein. Das muss Krachen.

Zitat:

Original geschrieben von VenoX


Wobei die Dynaudio hier doch besser ist und nicht durch X sinnlose komponenten wie bei Bose alles noch schlimmer macht. 🙂

Von Bose halte ich auch nix. Die verkaufen Ihre Produkte mit reisserischem Marketing statt solidem Handwerk.

Zitat:

Original geschrieben von VenoX


Meine Meinung zum Dynaudio ist nach wie vor dass es gut ist und den Aufpreis wert. Wenn man aber vor hat richtig guten Klang und Pegel ins Auto zu bringen kann man sich die investition sparen.

Jo, dann bastel halt. Mess aber den Frequenzgang, die Laufzeiten, Reflektionen, Verzerrungen usw. an den einzelnen Sitzplätzen mit Akustik Dummies besser nicht nach. Nicht das Dir doch noch Zweifel kommen. Wäre ja schade um das rausgeschmissene Geld.

Zitat:

Original geschrieben von louk



Wichtiger als der 75mm-Schwingspulendurhmesser ist eher der Hub und einen EQ benötigt man nicht, wenn ein programmierter Signalprozessor verwendet wird. Im kleinen Fahrgastraum mit 1,5-2m³reichen die 160er Chassis vollkommen aus. Vergleich das doch mal mit einer Anhalge zuhause.
Die Dynaudios sind ausserdem Pegelfester als die Standardlautsprecher. Die spielen auch höhere Lautstärken verzerrungsfrei ab.

Spielen sie eben nicht ... die Messungen der Testzeitschrift "autohifi" (beziehen sich auf das Dynaudio-System im Scirocco) bescheinigen dem Dynaudio nur mittlere unverzerrte Pegel.

Und den parametrischen EQ hätte ich gerne, um Ungänzen bestimmter Musik-Produktionen meinem persönlichen Geschmack anzupassen oder um dem gedämpften Hochtonpegel bei vollbesetztem Fahrzeug Rechnung zu tragen. Letzteres wird eventuell mit der Klangregelung im RCD510 funktionieren ... aber sicher bin ich mir da nicht.

Zitat:

Original geschrieben von louk



Sorry aber bei den Dynaudios werden die Kanäle einzeln angesteuert und mit ziemlicher Sicherheit vorher Digital gefiltert, so dass keine Frequenzweiche nötig ist und keinerlei Klirren durch Bauteilenichtlinearitäten entstehen kann. Ausserdem ist der Frequenzgang entzerrt und die Laufzeiten optimiert.

Das Dynaudio hat meines Wissens keine LZK (das Staging könnte zumindest nach Angabe der Tester besser sein) und keine Entlastung der TMT's nach unten hin. Die Frequenzgangmessungen zeigen, daß das System unbeschränkt nach unten spielt. Das ist für 160er sicher nicht die optimale Lösung.

Des weiteren sprach ich davon, das Dynaudio mittels Signalprozessor von Tieftonballast zu entkoppeln ... dadurch wird das System definitiv weniger Klirr im Kick- bzw. Oberbass produzieren (der kommt nämlich nicht nur von den Induktivitäten der Frequenzweiche, sondern entsteht auch durch Sättigungseffekte der Schwingspulen) ... zudem beugt man Kompressionseffekten vor.

Zitat:

Original geschrieben von louk



Mit einer selbst gebastelten Anlage hast Du nicht die geringste Chance da auch nur annähernd dran zu kommen.

Davon habe ich - wenn Du meinen Beitrag richtig gelesen hast - auch nicht gesprochen. Ich sprach von einer sinnvollen

Ergänzung

des bestehenden Systems.

Zitat:

Original geschrieben von louk



Und nochmals, es ist kein weiterer Sub nötig, da der Frequenzgang linearisiert und der Tiefgang mehr als ausreichend ist. Wer trotzdem einen Sub haben will, will Bums und sonst nix. Zudem vermurkst er die Dynaudio Anlage.

Wer bestimmt, daß der Tiefgang ausreichend ist? Du? Für uns alle? Gratulation ... fast wie in einem totalitären Staat. Nochmal: Hörgewohnheiten sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst ...

Ernsthaft ... Ein anständiger zusätzlicher Sub läßt sich in Pegel, Filtercharakteristik, Trennfrequenz, Laufzeit und Phasenlage (letzteres unnötig, wenn man LZK hat) sowie Frequenzgang einstellen ... ganz nach persönlichem Geschmack entweder als dezent eingepaßte pegelfeste Alternative im Frequenzkeller oder einfach als Spaßmacher ... das hat mit vermurksen nicht das Geringste zu tun.

Vermurkst wird das Dynaudi erst dann, wenn man das in sich stimmige Komzept vollständig auseinanderreißt, was ich - wie Du sicherlich gelesen hast, nicht bezwecke.

Auch ich bin der Meinung, daß man für die gebotene Qualität zu diesem Preis nichts annähernd Vergleichbares finden wird.

Aber das Bessere ist immer des Guten Feind.

Zitat:

Original geschrieben von JeanLuc69


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Ernsthaft ... Ein anständiger zusätzlicher Sub läßt sich in Pegel, Filtercharakteristik, Trennfrequenz, Laufzeit und Phasenlage (letzteres unnötig, wenn man LZK hat) sowie Frequenzgang einstellen ... ganz nach persönlichem Geschmack entweder als dezent eingepaßte pegelfeste Alternative im Frequenzkeller oder einfach als Spaßmacher ... das hat mit vermurksen nicht das Geringste zu tun.

Vermurkst wird das Dynaudi erst dann, wenn man das in sich stimmige Komzept vollständig auseinanderreißt, was ich - wie Du sicherlich gelesen hast, nicht bezwecke.

Auch ich bin der Meinung, daß man für die gebotene Qualität zu diesem Preis nichts annähernd Vergleichbares finden wird.

zu 100% auch meine Meinung 🙂😉🙂

Ich muss zugeben, die Diskussion hier ist wirklich spannend und macht deutlich, hier hat jemand Ahnung wovon er schreibt! Aber, für mich als (bald) ganz normalen Golf GTI Fahrer zählen andere Dinge als maximale Pegel oder die klangliche Leichtigkeit der verbauten Lautsprecher. Sicher, für einen entsprechenden Mehrpreis bekommt man eine Anlage die das Dynaudio System in den Schatten stellt. Wer das möchte und daran Spaß hat, nur zu.

Ich kann mir aber gut vorstellen, die Mehrheit der Kunden möchte das nicht. Oder wenn sie es doch wollen, dann haben sie nicht die Ahnung oder die finaziellen Mittel für den Umbau. Insofern wäre es doch abseits der geführten Diskussion spannend zu sehen, wie sich das Dynaudio System gegenüber den Standardsystemen bei der Konkurrenz schlägt. Schließlich muss der Golf/GTI in diversen Threads ja auch in Standardkonfiguration auf der Autobahn "kämpfen" und nicht z.B. in der Abt Version 😉.

Zitat:

Jo, dann bastel halt. Mess aber den Frequenzgang, die Laufzeiten, Reflektionen, Verzerrungen usw. an den einzelnen Sitzplätzen mit Akustik Dummies besser nicht nach. Nicht das Dir doch noch Zweifel kommen. Wäre ja schade um das rausgeschmissene Geld.

Ich will dich jetzt nicht enttäuschen aber mein Frontsystem hat einen DSP der von Eton auf den Golf VI mit genau diesen Lautsprechern abgestimmt wurde, inklusive LZK, was das Dynaudio nicht bietet.

Zitat:

Ich kann mir aber gut vorstellen, die Mehrheit der Kunden möchte das nicht. Oder wenn sie es doch wollen, dann haben sie nicht die Ahnung oder die finaziellen Mittel für den Umbau.

Das stimmt natürlich, wenn man es nicht braucht oder will oder kann ... sollte man es lassen. Muss schon jeder für sich selbst entscheiden was Sache ist.

Das Dynaudio, nochmal, ist kein(!) schlechtes Soundsystem. Wenn man die Nachrüstlösungen allerdings als sinnlose Bastlerei und das Dynaudio als "ultimatives High End" hinstellt, dann ist das schlicht falsch.

Zitat:

Original geschrieben von JeanLuc69


Spielen sie eben nicht ... die Messungen der Testzeitschrift "autohifi" (beziehen sich auf das Dynaudio-System im Scirocco) bescheinigen dem Dynaudio nur mittlere unverzerrte Pegel.

Gemessen haben die das nicht sondern nur abgehört. Dazu heisst es:

"Man könnte bei dem Bass fast
glauben, dass hier ein kleiner Sub-
woofer am Werk wäre. Doch so
erwachsen das Ganze bis zu mittle-
ren Pegeln klingt – wenn es etwas
lauter zur Sache geht, wird deut-
lich, dass man den Tieftönern kei-
nen Gefallen damit getan hat, sie
alleinzulassen. Sie stoßen an ihre
Leistungsgrenze und teilen dies
dem Hörer auch dezent mit."

Die Zeitschrift würde ich so einschätzen, dass die sich gerne Ihre Klientel bei der Stange halten wollen mit Selbstbau. Von daher würde ich nicht so ganz erwarten, dass die eine Werksanlage neutral beurteilen. Was soll außerdem eine mittlere Lautstärken bei einer 300W Anlage sein?

Zitat:

Original geschrieben von JeanLuc69


Und den parametrischen EQ hätte ich gerne, um Ungänzen bestimmter Musik-Produktionen meinem persönlichen Geschmack anzupassen oder um dem gedämpften Hochtonpegel bei vollbesetztem Fahrzeug Rechnung zu tragen. Letzteres wird eventuell mit der Klangregelung im RCD510 funktionieren ... aber sicher bin ich mir da nicht.

Das kannst Du gerne tun, wird aber darauf hinauslaufen, dass Du Dir (oder zumindest die Meisten anderen) irgendetwas schrilles einstellst, dass mit Hifi nix mehr zutun hat. Drehst Du außerdem den Bass bei voll besetzter Bude auch etwas zurück, um den erhöhten Druck wegen verkleinertem Raum zu korrigieren? Ist doch Kappes. Ob die Insassen mehr dämmen als die Sitze und der Himmel wage ich eher zu bezweifeln. Im Großen und Ganzen wirst Du kaum einen Unterschied hören und kannst Dir das Gefummel am EQ sparen. Wenn Du es so genau nimmst müsstest Du Dir ein Setup für 1-5 Personen vorprogrammieren und das möglicherweise selektiv für jeden Lautsprecher.

Zudem ist jede Beeinflussung des Signalwegs dem Klang abträglich. Unterm Strich handelst Du Dir mehr Nachteile ein, weil Du nicht den Frequenzgang kennst und das Signal insgesamt verschlechterst.

Zitat:

Original geschrieben von JeanLuc69


Das Dynaudio hat meines Wissens keine LZK (das Staging könnte zumindest nach Angabe der Tester besser sein) und keine Entlastung der TMT's nach unten hin. Die Frequenzgangmessungen zeigen, daß das System unbeschränkt nach unten spielt. Das ist für 160er sicher nicht die optimale Lösung.

Ob das Dynaudio eine LZK (Laufzeitkorrektur) hat kann man nicht so leicht sehen, da die Lautsprecher digital angesteuert werden und das DSP Programm nicht veröffentlicht ist. Würde aber vermuten das sehr wohl eine LZK verwendet wird. Für den kleinen Raum reichen die 4 Tieftöner vollkommen aus und deren Frequenz reicht tiefer als bei vielen an der Heimanlage mit großen Boxen.

Zitat:

Original geschrieben von JeanLuc69


Des weiteren sprach ich davon, das Dynaudio mittels Signalprozessor von Tieftonballast zu entkoppeln ... dadurch wird das System definitiv weniger Klirr im Kick- bzw. Oberbass produzieren (der kommt nämlich nicht nur von den Induktivitäten der Frequenzweiche, sondern entsteht auch durch Sättigungseffekte der Schwingspulen) ... zudem beugt man Kompressionseffekten vor.

Es gibt keine Frequenzweiche, die Lautsprecher werden jeder einzeln Digital angesteuert. Gefiltert wird im DSP. Die Endstufen sollten nach Stand der Technik Stromgesteuert sein. Damit folgt die Membranenauslenkung klar der Signalvorgabe, womit Sättigungseffete unter den Tisch fallen. Was bleibt sind die mechanischen Unzulänglichkeiten der Membrane. Da verwendet Dynaudio aber hochwertige Materialien. Im Gegensatz kannst Du davon ausgehen, dass die Bastellösungen eher spannungsgesteuerte Endstufen haben und die Frequenzweiche zusätzlich negativen Einfluss (z.B. auf die Dämpfung von unerwünschter Membranenauslenkung) auf den Klang hat, weil das Signal durch weitere Bauteile muss, die Verzerren können.

Zitat:

Original geschrieben von JeanLuc69



Zitat:

Original geschrieben von louk



Und nochmals, es ist kein weiterer Sub nötig, da der Frequenzgang linearisiert und der Tiefgang mehr als ausreichend ist. Wer trotzdem einen Sub haben will, will Bums und sonst nix. Zudem vermurkst er die Dynaudio Anlage.
Wer bestimmt, daß der Tiefgang ausreichend ist? Du? Für uns alle? Gratulation ... fast wie in einem totalitären Staat. Nochmal: Hörgewohnheiten sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst ...

Ernsthaft ... Ein anständiger zusätzlicher Sub läßt sich in Pegel, Filtercharakteristik, Trennfrequenz, Laufzeit und Phasenlage (letzteres unnötig, wenn man LZK hat) sowie Frequenzgang einstellen ... ganz nach persönlichem Geschmack entweder als dezent eingepaßte pegelfeste Alternative im Frequenzkeller oder einfach als Spaßmacher ... das hat mit vermurksen nicht das Geringste zu tun.

Vermurkst wird das Dynaudi erst dann, wenn man das in sich stimmige Komzept vollständig auseinanderreißt, was ich - wie Du sicherlich gelesen hast, nicht bezwecke.

Auch ich bin der Meinung, daß man für die gebotene Qualität zu diesem Preis nichts annähernd Vergleichbares finden wird.

Aber das Bessere ist immer des Guten Feind.

Sorry aber schau Dir doch mal den Frequenzgang an. Der ist für den Fahrbetrieb mit Stör-und Poltergeräuschen optimiert um Verdeckungseffekte auszugleichen. Im Stand hast Du gegenüber z.B. 4 kHz einen um fast 20dB höheren Basspegel bei 45Hz. 10 dB empfindet man als doppelt so laut. 20 dB wäre dann die 4 fache Lautstärke und 45Hz ist schon sehr tief. Die Selbstbastelanlage hat sogar 2-3dB weniger Pegel bei 45Hz trotz Sub, fällt allerdings langsamer ab, nur gibt es da extrem selten noch was zu hören.

Der Frequenzgang der Dynaudioanlage sieht zudem viel gleichmässiger aus, bis auf den Einbruch bei 7kHz der aber gewollt ist, um den Fahrer weniger zu stressen.

Der Testbericht vom Car Hifi zum Dynaudio Excite System allerdings im Scirocco kann hier nachgelesen werden:

http://www.motor-talk.de/.../...h2ohySxQ&sig2=lVqfcSG8-x2RIeHn2w4g

Ein Auszug Daraus:
"Und doch gibt’s zum Preis von
540 Euro (das Radio lassen wir au-
ßen vor, das braucht man bei einer
Nachrüstanlage ja auch) kaum eine
Alternative. Die tonal hervorragen-
de Abstimmung und der Material-
einsatz dürfte mit Nachrüstgeräten
nicht hinzubekommen sein.
Nachrüstung ist teurer
Wer mehr will, muss mehr bezah-
len, so einfach ist das."

Denen ist das Dynaudio System zwar zu brav aber genau so ist eben Dynaudio. Das ist weniger spektakulär gewährleistet aber besten Hifi-Klang. Dynaudio drängt sich nicht vor, versucht nicht zu beschönigen, will nichts hinzufügen aber auch nichts weg lassen. Genau so gehört das.

Insgesamt bleibe ich bei meiner Meinung, besser nicht in diese High Tech Hifi Anlage einzugreifen außer man ist Experte genug, hat das nötige Meßequipment und Erfahrung um tatsächlich eine Verbesserung herbei zu führen. Den Meisten haben nicht den Schimmer einer Ahnung was sie da für feinste Technologie für relativ wenig Geld einkaufen und denen würde ich empfehlen die Anlage so zu lassen wie sie ist, weil die Wahrscheinlichkeit einer Verschlechterung viel größer ist und dafür auch noch zusätzlich Geld bezahlen.
Es kann ja jeder tun was er will aber ich bitte darum davon abzusehen, unerfahrenen Leuten einzureden, dass man mehr Bass braucht, wenn man eigentlich authentischen Klang will. Mit +20dB bei 45Hz gehen die Dynaudios mehr als Ausreichend zu Sache. Wer noch mehr will, sucht den Bums und sonst nix und hat für meinen Geschmack ein gestörtes Hörempfinden. Dessen sollte er sich im klaren sein. Ist für mich auch ok, wenn jemand Spass daran hat. Jeder wie er möchte.

und dennoch - es fehlt bass 🙂

Zitat:

Original geschrieben von louk



Die Zeitschrift würde ich so einschätzen, dass die sich gerne Ihre Klientel bei der Stange halten wollen mit Selbstbau. Von daher würde ich nicht so ganz erwarten, dass die eine Werksanlage neutral beurteilen. Was soll außerdem eine mittlere Lautstärken bei einer 300W Anlage sein?

Die beurteilen Werksanlagen schon neutral ... in derselben Ausgabe gibt es einen Test zum BMW-M-Individual-System aus einem Test-M3 (System stammt von Lear), welches eine exzellente Wertung erhielt und für 2100€ jeder gleich teuren Nachrüstlösung eine lange Nase zeigt.

Und was mittlere Lautstärke angeht ... ich habe hier ein paar sehr schön abgemischte Jazz-Produktionen, die das Dynaudio auch bei mittlerer Abhörlautstärke im Bassbereich sehr schnell in die Knie zwingen ... ein Kontrabass kann ein ganz schön fies dynamisches Instrument sein 😁

Auf meiner Heim-Anlage (die sicher nicht zur Billig-Kategorie gehört) kenne ich derartige Probleme nicht.

Dennoch ist das Dynaudio für mich mehr als ausreichend bemessen ... nach dem ersten Probehören beim Händler wollte ich nochmal schnell nach Hause, um noch ein paar CD's zu holen 😁

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