OMXXX 2-Takt-ÖL + Dieselkraftstoff?
Wer gerne mehr über dieses Thema erfahren möchte und für sich vielleicht noch kein endgültiges Facit gezogen hat, kann leider bei MB nicht weiterdiskutieren, da hier nach 140 Beiträgen dieser Diskussionstrang für nicht weiterführungswürdig erachtet wurde.
Hier :
http://www.motor-talk.de/t424653/f67/s/thread.html
ist auch nach über 200 Beiträgen und 16.000 Hits hingegen noch nicht Schluß.
Allerdings begibt man sich mit diesem Link ins Opel-Forum.
Macht aber nix, oder? 😉
MfG.,
CAMLOT
Beste Antwort im Thema
Zusammenfassung 1. Entwurf 30.11.2012, überarbeitet 20.02.2013
Einleitung:
Empfehlung, Beurteilungen, Bewertungen und sonstiges stellen ausdrücklich meine persönliche Meinung dar. Sie beziehen sich ausschließlich auf die Anwendung im Dieselmotor. Sie stellen in kleinster Weise eine Bewertung der Produktqualität in Bezug auf deren Anwendungsgebiet nach Herstellerempfehlung (2T Motor) dar. Es werden ausschließlich Produkte genannt, welche ich selbst auf die Anwendung im Dieselmotor durch eigene Testreihen (nicht DIN, sondern nicht zertifizierte, eigene Methoden), sowie Laboruntersuchungen nach DIN und praktische Anwendung an mindestens zwei Dieselmotoren prüfte. Unberücksichtigt bleiben Produkte, welche lediglich durch “hören-sagen” bekannt sind. Für subjektive/ergänzende Eindrücke, werden ausschließlich eigene berücksichtigt, sowie Feedback aus erster Hand und direkt an mich. Behauptungen durch dritte bleiben unberücksichtigt.
Ich bin hauptberuflich kein Wissenschaftler, es ist mein jahrelanges Hobby.
Relevante Punkte und mögliche Beurteilungen:
1.) Eingangsprüfung bestanden, nicht bestanden
2.) Laufkultur Verbesserung……schlechter, keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
3.) reinigende Wirkung………….keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
4.) Erhöhung der Schmierreserve…gegeben, deutlich, sehr deutlich, benchmark
5.) rußmindernde Wirkung……….Verschlechterung, neutral, etwas, deutlich
6.) Mehrbelastung des OXI-KAT…keine, langfristig etwas, langfristig bedenklich
7.) Mehrbelastung offener DPF….. Entlastung, neutral, leichte Belastung, bedenklich
8.) Mehrbelastung geschlossener DPF…Entlastung, neutral, leichte Belastung
9.) Cetanwert-Senkung……………etwas, nahe Messbarkeitsgrenze, keine
10.) Dosierempfindlichkeit……. ausgeprägt, spürbar, geringfügig, vernachlässigbar
Erläuterungen zu den Punkten 1.) bis 10.)
Zu1.) Ergebnisse von Prüfungen zu Brenn und Siedeverhalten, früher in Auszügen hier im Thread als “Teil1” und “Teil2” veröffentlicht. Dabei festgestellte Abstufungen flossen in die anderen Unterpunkte mit ein.
Zu2.) Primär subjektiv, in Ergänzung von messbaren Werten wie Drehzahlschwankungen im LL über OBD-Schnittstelle.
Zu3.) geheime, eigene Methode (keine DIN praktikabel anwendbar), jedoch für alle jeweils identische Bedingungen. Mehrfachmethode zur Eingrenzung der Streubreite.
Zu4.) selbstentwickelter Kolben/Zylinder-Test. Details geheim, jedoch in Stichproben Abgleich mit HFRR-Messungen (DIN) zum Gegencheck der Übertragbarkeit.
Zu5.) Ableitung aus Test “Teil2 und “Teil2”, sowie AU-Messungen in Stichproben und visueller Eindruck.
Zu6.) Abgeleitet aus Labortests zu Schwefel-Gehalt, ferner Verhalten bei Eingangsprüfung.
Also ganz klar eine reine Prognose, da kaum jemand bereit sein wird, dafür sein Fahrzeug über mind. 30TKM zur Verfügung zu stellen.
Zu7.) primär abgeleitet aus 6.), da ein solches System auf die Arbeit des OXI-KAT (zur Vorarbeit) angewiesen ist. In Ermangelung einer Erholung durch sehr hohe Abgastemperaturen (wie bei DPF-Regeneration eines geschlossenen Systems) theoretisch am empfindlichsten gegenüber Schwefelbelastung. Ferner Prognose nach Rückständen, je nach Ergebnis der Eingangsprüfung (s.o.)
Zu8.) Jahrelang völlig überbewertet. Ich achte auf Asche (primär durch bestimmte Additive möglich), quasi gegen zu rechnen ist aber eine rußminderne Wirkung, denn der dann geringere Rußeintrag hat wiederum bei einer späteren DPF-Regeneration weniger Restasche zur Folge. Ferner spielen Schwefel-Verbindungen im Öl dabei eine Rolle, welche durch unabhängige Laboranalysen gemessen wurden. Bis zu einem gewissen Grad besteht bei solchen Systemen jedoch “Erholung” für den auch hier Vorarbeit leistenden OxiKat, jeweils
im Zuge der hohen Temeraturen bei einer DPF-Regeneration, welche quasi nebenbei einer Schwefelvergiftung entgegen wirkt. Der Schwefelwert gewinnt in jedem Fall um so mehr an Bedeutung, je höher die mit dem Fahrzeug zu erfüllende Abgasnorm liegt.
Zu9.) Brennverhalten nach eigener Methode. Zum Abgleich der Übertragbarkeit in mehreren Cetanwert-Messungen (Labor) gegen gecheckt. D.h. das Brennverhalten prognostiziert nicht präzise einen Cetanwert, jedoch liegen Referenzwerte vor (in Auszügen im Thread veröffentlicht) , so dass es möglich ist zu sagen, das Produkt wird sich entsprechend auswirken. Es gibt einen direkten Zusammenhang vom Brennverhalten (im Thread war auch von Brennfreudigkeit die Rede) zur Auswirkung auf den Cetanwert. Der Cetanwert ist bei heutigem Dieselkraftstoff generell deutlich höher, als “früher”. Eine Erhöhung dessen, brächte folglich “heute” nicht mehr so viel wie “früher” einmal. Freilich ist dennoch eine Senkung unerwünscht.
WICHTIG: Für das Verhalten des Motors bezüglich Laufkultur/Laufruhe ist NICHT alleine der Cetanwert verantwortlich, sondern auch weitere Faktoren, wie das Siedeverhalten (und nochmals weitere, das Feld ist auch von “offizieller” Seite bis heute nicht zu ende erforscht). Daher wird unter 2.) die Laufkultur gesondert genannt.
Zu10.) An sich selbst erklärend. Steht sehr im Zusammenhang zu 9.) jedoch hier ausschließlich über das Verhalten in der Praxis bewertet. In wie weit reagiert der Motor
mit Leistungsverlust, trägerem Ansprechverhalten usw., Sofern mehr, als im Verhältnis
1:200 Öl bei gemischt wird. Im Extremfall wäre selbst bei 1:200 bereits ein geringfügiger Leistungsverlust zu verzeichnen. Dieser Punkt wirkt sich um so stärker aus, je niedriger der Motor verdichtet ist. Als Höchstdosierung wurde 1:100 gewählt. Als “vernachlässigbar” wird bezeichnet, welches selbst bei 1:100 dieses unerwünschte Verhalten nicht zeigt. Als “geringfügig”, welches bis 1:150 keine Nachteile aufzeigt. Als “spürbar”, welches bis 1:175
keine Nachteile aufzeigt. Als “ausgeprägt”, wenn bereits bei jeglicher, kleiner Überschreitung von 1:200 Leistungsverlust und/oder trägeres Ansprechverhalten auftreten.
Im Idealfall soll das Leistungs- und Ansprechverhalten mit Beimischung eher besser sein, als mit Dieselkraftstoff pur. Den in diesem Punkt “besten” gelingt das.
Méguin megol tu teilsynth. / LM 1052
Der Putzteufel, Tendenz zum Allrounder.
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) benchmark
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
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Addinol MZ 406
Der Katalysatorfreund mit Starallüren
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) ausgeprägt
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 407M
Der Aquarist
Zu1) nicht bestanden
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Shell VSX 2T
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................
Shell Nautilus
Der Extremist
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
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Bitaktol KS teilsynth. (Wintershall)
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) spürbar
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Corona Racing Super TT (teilsynth.)
Der Schmierfähigkeitsspezi
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) etwas
Zu4) benchmark
Zu5) neutral
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
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Fuchs teilsynth.
Schwefeliger fastallrounder
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
Fuchs Vollsynthetisch
Der schwefelarme, etwas höher legierte
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
monzol5c
Der spezialisierte
Zu1) bestanden
Zu2) benchmark
Zu3) sehr deutlich
Zu4) benchmark
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
Oregon teilsynth.
Durchsnittlicher Typ
Zu1) bestanden
Zu2 etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung
Zu8) neutral
Zu9) nahe Messbarkeitshrenze
Zu10) geringfügig
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SCT-Mannol 2-Takt Plus
Ordentlicher Vertreter
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) leichte Belastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
HighPerormer teilsynth. (alte, klare Version)
Der tragische Held
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) etwas
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
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HighPerformer teilsynth. (neue, rote Version)
Die Ablösung
Zu1) nicht bestanden
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RAVENOL SCOOTER 2-Takt Teilsynth.
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
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SWD Rheinol / norma carfit / toom concept tec Teilsynth. (hellgrün)
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
Elf moto 2 hp eco teilsynth.
Der Rußkiller
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
25122 Antworten
@warpbird:
Ungeöffnet und unter günstigen Bedingungen, kann man die Öle ca. drei Jahre lagern. Ist es aber dann mal angebrochen, also geöffnet, sollte es spätestens innerhalb eines Jahres verbraucht werden.
Und das gilt auch alles nur unter wirklich günstigen Lagerbedingungen. Also kühl (aber frostfrei), dunkel, trocken und bei möglichst geringen Temperaturschwankungen. Also zu Hause auf KEINEN Fall in der Garage, sondern in einem trocknen Kellerraum aufbewahren.
Ein 2Takter verbrennt das Öl ja ziemlich unvollständig - nur zu ca. 75%. Der Rest verläßt den Auspuff unverbrannt. Anhand der Freigaben kann man nur u. a. erkennen, ob das Öl in einem 2Takter mehr oder weniger raucharm verbrennt. Bei einem Diesel ist dieser Punkt dagegen eh kein Thema, weil hier das 2T-Öl praktisch vollständig verbrennt. Rückschlüsse auf den exakten Aschegehalt kann man aus den Freigaben aber nicht ziehen.
Noch kurz zum neuen 0W-40er "Super Tronic LOW SAPS" v. Aral. Kinematische Visko bei 100 Grad = 13,5 mm2/s. HTHS-Visko = 3,7 mPas. Ist übrigens insges. bisher das Beste unter denen mit einer Freig. nach Blatt 229.31.
Die meisten nach dieser Norm sind dagegen nicht sonderlich gut. Deshalb sollten die auch nach 15.000km wieder raus! Hintergrund: Viele wichtige Additive sind Asche-GEBEND. Und genau von denen kann man bei diesen Ölen aber nicht so viele einsetzen, weil sonst der hier vorgegebene Grenzwert für den Sulfatasche-Gehalt von max. 0,8% nicht eingehalten werden kann.
Grüße
Hi Sterndocktor,
so auch hier besten Dank für die Infos, endlich hab ich die gesuchten Werte 🙂
Zum 2T Öl, naja ich werds jetzt verwenden, ca. 0,2-0,3L auf eine Tankfüllung(70L), war ja sehr günstig und zu schade um es nicht zu tun 😁
Hab zwar bis heute noch keine Antwort von Valvoline, zwecks geneuen Ash-Wert, bekommen, denke aber das es besser als gar keins ist.
Achso doch noch eine Frage, warum nimmst du an das das vollsynth. mehr Aschegehalt hat als das teilsyn. Durablend 2T von denen, ist das immer, bei Allen, so oder nur bei Valvoline?
Eigentlich komisch, denn "normalerweise" ist doch das Synpower das teuere und sollte "reiner" sein?!
Ok das wars erstmal
gruss
Torsten
Zitat:
Original geschrieben von warpbird
Eigentlich komisch, denn "normalerweise" ist doch das Synpower das teuere und sollte "reiner" sein?!
Mit mehr oder weniger "rein" hat das nichts zu tun. Hatte einige Beiträge vorher schon mal geschr. woran das liegt. Und zwar hauptsächlich daran, wie stark das Öl legiert ist. Weil viele Additive eben aschegebend sind, Aschegehalt hängt also hauptsächlich von der Art u. Menge der enthaltenen Additive ab.
2T-Öle müssen generell sehr viel geringer additiviert werden als 4T-Motoröle. Weil etliche Additiv-Arten, welche bei 4T-Ölen sehr wichtig sind, hier nicht benötigt werden. Bei 2T-Ölen werden normalerweise nur Detergents, Dispersants und Korrosionsschutz-Additive eingesetzt. Und auch davon vergleichsweise geringe Mengen. Deshalb beträgt der Additiv-Anteil bei 2T-Ölen nur zwischen ca. 2 und 6% (bei 4T-Ölen dagegen bis zu 30%).
Da aber vollsynth. 2T-Öle vor allem für hochbelastete "2T-Rennmaschinen" gedacht sind, und deshalb auch besonders gute Verschleißschutz-Eigenschaften haben sollen, sind die i. d. R. auch immer stärker legiert. Enthalten deshalb i. d. R. auch Verschleißschutz-Additive. Deshalb beträgt der Additiv-Anteil bei denen auch eher 6 als 2%. Und vor allem die Verschleißschutz-Additive sind immer metall-organisch - welche besonders viel Asche hinterlassen, wenn sie mitverbrannt werden.
Deshalb bin ich mir auch absolut sicher, dass beim vollsynth. der Aschegehalt noch höher liegt. Liegt bei den vollsynth. immer so um die 0,15 Massen-%. Ein vollsynth, wo der nur bei 0,05% liegt, habe ich jedenfalls noch nie gesehen!
Auch wenn die Grundölmischung von dem eine ordentliche Polybuten-Komponente enthalten sollte, wie bei raucharmen 2T-Ölen üblich, so ändert das daran auch nichts, weil der Aschegehalt wie geschr. NICHT von der Grundöl-Mischung, sondern vom Additiv-Paket abhängt.
Grüße
Zitat:
Bei 2T-Ölen werden normalerweise nur Detergents, Dispersants und Korrosionsschutz-Additive eingesetzt.
Und wer ist jetzt genau für die Schmierwirkung zuständig?
Irgendwo hatte ich mal gelesen dass das Grundöl nicht wahnsinnig gute Schmiereigenschaften habe. Synthetisches Grundöl noch weniger als mineralische.
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Für die Schmierwirkung, also um die Reibpartner voneinander tu trennen, ist zunächst immer das Grundöl zuständig. Nur dann, bzw. an Stellen im Motor, wo das Grundöl selbst das nicht so gut kann, weil an diesen keine dauerhafte hydrodynamische Schmierung mgl. ist (wie z. B. an den Umkehrpunkten im Zylinder) werden dann ggf. enthaltene AW (Verschleißschutz)-Additive aktiv.
Und an Stellen wo hohe Drücke herrschen, wie am Ventiltrieb oder an Zahnrädern, sind gute EP (Hochdruck)-Eigenschaften gefragt. Diese kann man durch eine entsprechende EP-Additivierung ebenfalls verbessern. Bewirken, dass das Öl bei hohen Drücken nicht so leicht weggedrückt werden kann.
EP-Additive sind bei 2T-Ölen aber überhaupt nicht nötig, weil solche ja gar keinen Ventiltrieb haben. Und AW-Additive sind hier eben nur in solchen enthalten, welche für sehr hoch belastete 2T-Motoren gedacht sind. Und das sind halt immer die teuren synth. Hochleistungs-2T-Öle.
Synthetische Grundöl-Mischungen sind mineralischen immer überlegen. Und zwar in ALLEN Bereichen (vom Kaufpreis mal abgesehen).
War jetzt nichts spezielles über 2T- o. 4T-Öle, sondern mehr grundsätzliches. 2T- u. 4T-Öle kann man ja auch gar nicht direkt miteinander vergleichen. Haben auch einen ganz anderen Ölaufbau. Die im letzten Beitrag kurz erwähnten Polybutene sind z. B. eine 2T-Spezialität. In Grundölmischungen von 4T-Ölen findet man das dagegen überhaupt nicht.
Wir wollen mit der Ölzugabe aber weder einen 4T-Motor, noch einen 2T-Rennmotor schmieren. Sondern lediglich die Schmierfähigkeit des Sprits etwas verbessern, sodass die ESP und auch die Düsennadeln etwas besser geschmiert werden. Und genau für diesen Zweck ist auch die Schmierfähigkeit eines mineralischen o. teilsynth. 2T-Öles ausreichend. Und vollsynth. 2T-Öle sind einmal deutlich teurer und haben leider auch immer einen höheren Aschegehalt. Wobei letzteres wie schon mehrfach geschr. nur dann wichtig ist, wenn es um einen MIT DPF geht.
Wer einen Diesel OHNE Filter hat, kann natürlich auch ein vollsynth. verwenden, wenn ihm das nicht zu teuer ist. Für DIESEN, unseren Einsatzzweck reicht aber auch ein einfaches mineralisches aus. Und die mit dem geringsten Aschegehalt findet man meisten unter teilsynth., welche dann auch noch besonders aschearm legiert sind. Wie z. B. das "EXTRA 2T" von Mobil. Bei dem beträgt der Aschegehalt z. B. nur genau 0,05%. Und schmieren tut es trotzdem sehr gut.
Grüße
hi sterndocktor,
danke nochmals f. deine mega-ausführlichen Erläuterungen, jetzt sind alle Unklarheiten weg 🙂
Hab grad in der Metro durch Zufall das Mobil Extra 2T gesehen und mal 1l gekauft, war im Ausverkauf-Angebot f. 5,00€ je Liter, dachte probierst mal das.
Btw. in den techn. Daten steht es hat 0,06% Aschegehalt nicht 0,05, das Super 2T hat 0,05 😉
Achja doch noch ne Frage, warum ist dieses Öl rot gefärbt?
Hat dies irgendein neg. Einfluss auf unsere Dieselchen?
Und noch eine, heisst das jetzt das mineralisches 2T Öl das beste wäre bzw. vollkommen ausreicht?
Das Valvoline ist "normal" bernsteinfarben, wie Öl halt so aussieht.
gruss
Torsten
Wenn das hier so weitergeht, schreibe ich (als Verwaltungsbeamter) demnächst eine Doktorarbeit über Motoröle - und zwar nur vom Mitlesen.
Gruß
andreasstudent (mittlerweile Ölexperte)
Zitat:
Original geschrieben von warpbird
in den techn. Daten steht es hat 0,06% Aschegehalt nicht 0,05, das Super 2T hat 0,05 😉
Stimmt. In den Produkt-Datenblättern von Mobil steht das so drinn. Meine eigenen Messungen von zwei Proben haben aber ergeben, dass der bei beiden bei genau 0,05 Massen-% liegt (Überprüfung nach genau ASTM D 874). Und wenn ich von einem Öl eigene Werte habe, dann nenne ich auch immer die. Wobei ob 0,05 o. 0,06 auch egal ist. Ist beides ein sehr geringer Wert. Das "Super 2T" habe ich in D aber noch nirgends gesehen. Denke, dass es dieses hierzulande eh nicht gibt, bzw. nicht mehr gibt.
Das "EXTRA" ist für unseren Einsatzzweck aber insges. das bessere von den beiden. Hat z. b. auch einen tieferen Pour Point (bis zu welcher Temp. das Öl gerade noch fließfähig ist). Liegt beim "Super" nur bei minus 12 und beim "Extra" erst bei minus 24 Grad.
Und wenn wir gerade bei den 2T-Ölen von Mobil sind. Beim vollsynth "Mobil 1 Racing 2T" liegt der Aschegehalt auch deutlich höher, als bei den beiden zuvor genannten. Beträgt bei dem auch genau 0,15% (wie eben bei praktisch allen vollsynth.)
Habe nicht geschr., dass ein mineralisches 2T-Öl am besten ist. Sondern, dass so eins um die Pumpe und die Düsennadeln etwas besser zu schmieren vollkommen ausreichend ist. Bei einem OHNE Partikelfilter kann man auch ruhig so eins nehmen. Von so einem bekommt man die Literdose manchmal schon für weniger als drei €. Für einen MIT Filter sollte der Aschegehalt aber halt möglichst niedrig sein. Und welche, wo das der Fall ist, sind meistens teilsynth., wo die Literdose ca. 5€ kostet. Aber Achtung: NICHT jedes teilsynth. hat auch automatisch einen besonders geringen Aschegehalt. Habe auch schon teilsynth. gesehen, wo der ebenfalls bei rund 0,15% liegt.
Was das rot einfärben oder nicht betrifft, so hat diese Farbe KEINE techn. Funktion, sondern ist das nur, um zu erkennen, dass in einer Mischung bereits Öl enthalten ist. Manche Hersteller färben die 2T-Öle mittlerweile aber trotzdem nicht mehr ein. Das ebenfalls empf. v. Liqui Moly ist z. b. auch nicht eingefärbt. Ist deshalb hell-gelblich. Sofern man in dem Öl aber nicht gerade badet, ist es egal, ob eingefärbt o. nicht. Zu dieser roten Farbe gab es mal eine Studie, wonach dieser Farbstoff sogar krebserregend sein soll. Genau deshalb machen das manche Hersteller auch nicht mehr. Betrifft aber natürlich NICHT den Fahrer, sondern wenn dann die Mechaniker, denen das Öl dauernd über die Hände läuft. Aber egal ob eingefärbt oder nicht, sollte man trotzdem häufigeren und vor allem längeren Hautkontakt vermeiden, weil in den Ölen ja auch noch etliche andere Substanzen enthalten sind, die auch nicht gerade gesund sind - für den Motor schon, aber halt nicht für die Haut.
Grüße
P. S. @andreasstudent: Um über dieses Thema eine Doktorarbeit zu schreiben, ist schon noch "etwas" mehr Wissen nötig. Um aber sogar sehr viel mehr als die meisten darüber zu wissen (inkl. aller Werkstatt-Schrauber) reichen solche Dinge aber bereits aus. Will und kann hier natürlich niemanden zu einem Schmierstoff-Techniker ausbilden. Wenn der, denn das aber etwas näher interessiert, sich schon mal wenigstens soviel auskennt, dass er auf den Unsinn den manche zu diesem Thema erzählen nicht mehr angewiesen ist, dann hat das schon etwas gebracht - oder?
Und sowohl dem Kunden wie auch DC entstehen weniger "Unannehmlichkeiten" und Kosten. Dem Kunden wenn außerhalb Garantie- o. Kulanzleistungs-Zeit. Und DC wenn noch innerhalb. Und die Freude an seinem Benz bleibt dann auch länger erhalten.
Zitat:
Original geschrieben von Sterndocktor
Wenn der, denn das aber etwas näher interessiert, sich schon mal wenigstens soviel auskennt, dass er auf den Unsinn den manche zu diesem Thema erzählen nicht mehr angewiesen ist, dann hat das schon etwas gebracht - oder?
Dann hat es sogar sehr viel gebracht!
Dafür - weil man es angesichts Deines Engagements nicht oft genug sagen kann - besten Dank.
Ich möchte kurz die Gelegenheit nutzen, auch meine bisherigen Erfahrungen zu schildern. Die sind zwar nicht anders als die bisherigen, aber für alle diejenigen, die noch Zweifel haben evtl. trotzdem nützlich.
Nachdem ich schon seit einiger Zeit von der positiven Wirkung des 2-T-Öls überzeugt war, habe ich es vor zwei Wochen erstmals eingefüllt. Natürlich das LM 1052, gekauft bei ATU für 5,95. Im Baumarkt lag der Preis gleich.
Das Einfüllen habe ich nicht mit Hilfe der empfohlenen Castrol-Dose gemacht, sondern es erstmal mit einem normalen Haushaltstrichter probiert. Das funktionierte sehr gut. An der LM-Öldose kann man die eingefüllte Menge in etwa ablesen (es kommt hier ja nicht auf den ml an), den Trichter nach Gebrauch abwischen und in eine kleine Plastiktüte verpacken, dann kann man auf das Umfüllen in die Castrol-Dose verzichten. Außerdem spart man das Geld für das teurere Castrol-Öl.
Die Auswirkungen auf den Motorlauf äußerten sich subjektiv in einer minimal leiseren Verbrennung und einem etwas weicheren Laufgeräusch. Dies war aber nur spürbar, wenn man es wirklich vorher wusste, dass sich etwas verändert haben könnte. Allerdings war es ja in letzter Zeit immer recht warm, bei einem richtigen Kaltstart im Winter hätte man evtl. einen stärkeren Unterschied bemerkt. Das ist aber letztlich Spekulation.
Positive Auswirkungen auf den Rußausstoß waren nicht zu erwarten, da der Wagen auch vorher schon sehr wenig sichtbaren Ruß produzierte.
Der Verbrauch hat sich nicht geändert, jedenfalls nicht in einer Weise die auf die Einfüllung des Öls zurückzuführen wäre.
Der Wagen (S 202, Bj. 10/2000) hat die ersten Injektoren und die erste ESP. Ich gehe davon aus, dass dies mit Hilfe des 2-T-Öls noch länger so bleiben wird.
Gruß
Mann, Mann Sterndocktor soviel Lesestoff ist kaum zu verkraften 😁
Du machst uns hier wirklich zu Ölspezies 😉
Aber einen hab ich noch, das Mobil SUPER 2T steht bei uns inner Metro zu hauf rum, also gibt es das doch noch, kostet allerdings genauso viel wie das EXTRA 2T, vielleicht deshalb der Ausverkauf? 🙄
also bis dann
Torsten
Hallo miteinander,
ich habe bislang den Großteil der Beiträge zu Schmierstoffen mit großem Interesse verfolgt. Das betrifft insbesondere die Motoröl- und Zweitaktölthemen in den verschiedenen Foren. Meinen Dank an alle Teilnehmer, die ihre persönlichen Erfahrungen/Kenntnisse geschildert haben. Besonderen Dank an das herausragende Engagement vom „Sterndocktor“. Seine Beiträge sind höchst aufschlussreich.
Die Befolgung bestimmter Empfehlungen vom „Sterndocktor“, hat bei meinem Diesel-Pkw zu durchweg positiven Erfahrungen geführt. Es betrifft die An- und Verwendung von Produkten zur Optimierung der mechanischen Schmierung durch Motoröl und der kraftstoffseitigen Schmierung mittels Zweitaktölzusatz.
Feststellungen vor der An- und Verwendung entsprechender Produkte:
Motor: Turbodiesel 2,5l; R-6-Zyl.; 12 V; indirekte Einspritzung (Wirbelkammer); Laufleistung: 101000 km. Motor wurde überwiegend mit 10 W-40 HC-Öl, teils 5 W-40 HC-Öl betrieben. Feststellung von erhöhtem Ölverbrauch von 1 Liter/800 km (Strecke hierbei in einem Stück gefahren bei mittlerer Last). Der Motor rußte besonders deutlich beim Motorstart und beim Beschleunigungsprozeß. Kraftstoffverbrauch je nach Witterung und Drehzahl laut Verbrauchsrechner zwischen durchschnittlich 6,7-8,5l Diesel/100km.
Anwendungsphase:
Umstellung des Motoröls von HC-Öl auf vollsynthetisches Öl. Dazu vor dem anstehenden Ölwechsel die LM-Motorspülung angewendet und danach vollsynth. SAE 5-W 40 „Diesel Synthoil“ einfüllen lassen. Parallel dazu habe ich damit angefangen, vor jedem Tankvorgang ca. 500 ml Zweitaktöl dem Tank (70L) beizugeben, um die Schmierung der Verteiler-ESP zu verbessern, vorhandenen Verkokungen entgegenzuwirken und die Düsennadeln besser zu schmieren. Um den Ansaugtrakt sauber zu halten, wurde außerdem das (äußere, kennfeldgesteuerte=kein LMM) AGR-System „optimiert“.
Feststellungen nach der An- und Verwendung entsprechender Produkte:
Motorlauf ist nach der Ölumstellung wesentlich laufruhiger, hat ein besseres Beschleunigungsvermögen und sehr gutes Kaltstartverhalten im Vergleich zu vorher.
Das Zweitaktöl hat in dieser Dosierung nach weniger als ca. 30km zu der Wahrnehmung eines nochmals ruhigeren Motorlaufs bereits nach dem Kaltstart- und auch allgemein geführt. Alle mechanischen Prozesse laufen subjektiv betrachtet, merklich besser ab und sind durch die optimierte Schmierung in der akkustischen Wahrnehmung deutlich weniger auffällig, verglichen mit der Situation davor. Das starke Rußen nach dem Motorstart und beim Beschleunigungsprozeß ist visuell nicht mehr wahrnehmbar. Der Kraftstoffverbrauch je nach Witterung und Drehzahl laut Verbrauchsrechner beträgt nun zwischen durchschnittlich 6,4-8l Diesel/100km. Der Motorölverbrauch betrug (vermutlich durch Regeneration der Ventilschaftdichtungen, Lösung von mineralischen Ölrückständen und geringerem Verdampfungsverlust des vollsynthetischen Motoröls) 4000 km später lediglich 300-400ml (vorher 1 Liter/800 km), also eine wirkliche Verbesserung. Motoröl musste seit dem Ölwechsel nicht nachfüllt werden, da die Toleranz des Ölmessstabs hier zwischen Max. & Min. =1Liter beträgt und der Ölstand nun genau optimal in der Mitte liegt. Ein weiterer Ölverbrauch ist gegenwärtig meinerseits nicht feststellbar.
Fazit:
Die Summe der Maßnahmen und ihr Zusammenwirken hat bei meinem Diesel zu spürbaren Veränderungen (im Sinne von Verbesserung) geführt, die ich subjektiv betrachtet, im vorher-/nachher-Vergleich positiv beurteile.
Meine Motivation war es vorrangig, ein für meine Ansprüche geeignetes Motoröl zu finden, um den Motor möglichst verschleißarm betreiben zu können und mit dem Zweitaktöl präventiv der Mangelschmierung der Verteiler-ESP (Stichwort: schlechtere Schmierfähigkeit heutiger Dieselkraftstoffe) vorzubeugen. Daher werde ich die regelmäßige Anwendung der bewährten Produkte im Grundsatz fortführen bzw. im Detail auch davon abweichen, wenn es bessere Optionen gibt.
Grüße
Hallo,
0,5-1,0 L Motoröl auf 1000 Km ist doch wohl sehr viel? Oder habe ich etwas falsch verstanden?
Ich fahre mit einem Mobil 10W40 17000 Km bis zum Assyst und fülle nichts nach 🙂
Ansonsten bin ich vom 2-Taktzusatz sehr angetan.
Grüße
Hellmuth
Zitat:
Original geschrieben von he2lmuth
0,5-1,0 L Motoröl auf 1000 Km ist doch wohl sehr viel? Oder habe ich etwas falsch verstanden?
Das ist schon nicht wenig, aber genau dieses Problem hat DIMA ja nun behoben, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe.
Ich frage mich nur, um welches Fahrzeug es sich hier handelt. 2,5l Turbodiesel mit Vorkammer würde auf einen C 250 TD (S 202) deuten. Der hat aber nur fünf Zylinder. 2,5l und sechs Zylinder hat dagegen eine ältere Version des Audi A6 TDI. Der ist aber ein Direkteinspritzer. Oder ist es ein BMW 525 TDS? Das könnte von den Daten her hinkommen.
Also, würde mich mal interessieren, um welches Auto es hier geht.
Zitat:
Original geschrieben von he2lmuth
Hallo,
0,5-1,0 L Motoröl auf 1000 Km ist doch wohl sehr viel? Oder habe ich etwas falsch verstanden?
Ich fahre mit einem Mobil 10W40 17000 Km bis zum Assyst und fülle nichts nach 🙂Hallo @ he2lmuth
Grundsätzlich gesagt sind rund 1L/1000km Motorölverbrauch auch nach meinem Ermessen recht viel. Als mir dies während einer längeren Fahrt bewusst wurde (meine Instrumententafel informierte mich freundlicherweise mit einem Hinweis im Bordcomputer), stellte ich mir die Frage, wieso sich der Ölverbrauch rapide erhöht hatte und mit welchen Möglichkeiten ich dies hoffentlich ändern könnte. Was ich dann nach längerer Recherche in verschiedenen Foren gemacht habe, ist ja bereits von mir beschrieben worden. Wie bereits beschrieben änderte sich dann der Ölverbrauch dahingehend, das ich mit Vollsynthetiköl 4000km später lediglich ca. 300-400ml (= 75-100ml/1000km) verbraucht hatte.
Ob ich noch in den Genuß kommen werde, zwischen den Ölwechselintervallen nicht nachfüllen zu müssen, wage ich zu bezweifeln. Zumindest habe ich bis jetzt eine Besserung erzielen können.
Zitat:
Original geschrieben von h_foster
Das ist schon nicht wenig, aber genau dieses Problem hat DIMA ja nun behoben, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe.
Ich frage mich nur, um welches Fahrzeug es sich hier handelt. 2,5l Turbodiesel mit Vorkammer würde auf einen C 250 TD (S 202) deuten. Oder ist es ein BMW 525 TDS? Das könnte von den Daten her hinkommen.
Also, würde mich mal interessieren, um welches Auto es hier geht.
Hallo @ h_foster
In gewisser Weise war es ein Problem, weil es mir spätestens von dem Zeitpunkt an keine Ruhe mehr ließ, als ich es bemerkte. Es wäre natürlich auch machbar gewesen, diese Tatsache zu ignorieren und alle 1000km einen Liter Standardöl nachzufüllen. Zwar möglich, aber wie man sich denken kann ist das nicht sinnvoll. Denn das hätte nicht einmal im Ansatz zur Problemlösung beigetragen, sondern es nur aufgeschoben. Lange Rede, kurzer Sinn: Du hast es richtig verstanden – ich sehe das Problem als gelöst.
Zur Frage nach dem Fahrzeug: Erstens, Du hast dich gut herangetastet. Zweitens der Motor ist schon in gewisser Weise artverwandt mit dem Motor aus dem BMW 5.25tds. Es handelt sich hierbei um den seinerzeit modifizierten 2,5l BMW-Turbodiesel, der mit verminderter Leistung 96kw/130PS im B-OMEGA seit 1994 verbaut wurde (zum Glück, weil Opel seinerzeit keinen angemessenen Diesel im Programm hatte). Das war im übrigen auch der Hauptanreiz, dieses Auto zu fahren (wer die Laufruhe von Reihensechszylindern kennt, wird mich verstehen können).
Grüße