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Zwischengas bei alten LKW's

Themenstarteram 8. Mai 2005 um 14:28

Hi

Hab mal ne frage.

Ich habe letztens gehört das man bei alten LKW's mit Zwischengas fahren sollte, könnte.

Meine Frage jetzt wie soll man das denn genau anstellen bzw. was bewirkt das genau??

Hilft dieses beim Schalten -> wegen den älteren Getrieben?? Der LKW ist ca. 20Jahre alt -> Mercedes 913

MfG Daniel

Beste Antwort im Thema

Servus

Zitat:

Aber wieso sollte Zwischengas den Synchronringen schaden???

Ganz einfach:

Der Sy-ring bewirkt angleichen der Drehzahl von Klaue und Rad.Wenn du das noch beschleunigst nutzt sich der Reibbelag noch schneller ab.

@OPA

TIPP

Bei alten Fuller oder Ähnlichen kann man beim Hochschalten auch noch Motorbremse benutzen.....

Gruss

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Hallo!

Bei machen Getrieben fehlt die Syncronisation, es kann auch bei älteren Getrieben ein Syncronring defekt sein.

Das heißt, der Fahrer muß die Umfangsgeschwindigkeit der Getriebezahnräder eines Ganges selber anpassen.

Beim Hochschalten:

Beschleunigen - Kupplung treten - Gang auf Neutral - Kupplung loslassen - Kupplung treten - nächsten Gang einlegen.

Beim Runterschalten:

Abbremsen bis in den Geschwindigkeitsbereich des kleineren Ganges - Kupplung treten - Gang auf Neutral - Kupplung loslassen - herzhaft Gas geben - Kupplung treten - kleineren Gang gefühlvoll einlegen.

Das hilft, richtig gemacht, das die Gänge sauber reinflutschen und schont das Getriebe.

Ich mache das auch beim Fahren mit dem Bus, da wird der Fahrstil vor allem beim runterschalten viel fahrgastfreundlicher.

Gruß

Mikne

Ganz einfach,wenn der Gang drin ist und willst runterschalten kupplung treten: leerlauf : kupplung loslassen: kurz gas geben : kupplung treten :runterschalten .Dies bedarf einige übung vor allem beim zwischengas nicht zuviel und nicht zu wenig. Beim Hochschalten ist das ähnlich.

Durch das kurze Gasgeben wird die Drehzahl des Getriebes erhöht.

Dies sollte mann nur machen wenn mann ein unsycronisiertes Getriebe hatt andernfall ist dis nicht gut für die sycronringe im Getriebe.

sycronringe hoffentlich richtig geschrieben

mann kann das ganze auch ohne Kupplung mit ein bischen Übung

wenn man das richtig gut drauf hat dann geht der Gang auch ohne Kupplung und ohne geräusch rein.

.Google hat mich schnell hier und hier (der moderator möge es verzeihen sofern es nicht gern gesehen ist) hin geführt

.Es ist dadurch bedingt das ältere getriebe schaltklauengetriebe sind bzw. hat sich die verbreitung der schaltmuffengetriebe im nutzfahrzeugbereich aufgrund der damals unzureichenden systemlebensdauer bzw. wirtschafltichkeit hingezogen

.Schaltmuffengetriebe übernehmen selbstständig beim schaltvorgang die synchronisation der getriebewellen

.Bei anderen getriebetypen muss dies, insbesondere beim herunterschalten durch das zwichengas geschehen, so das der teil der getriebeeingangswelle von der kupplung ähnlich schnell dreht wie der teil zur getriebeseite

.Bei zweirädern finden aufgrund der geringen massen nach wie vor unsynchrinisierte shaltklauen oder zihkeilgetriebe anwendung

Hallo Daniel.

Bei deinem 913 brauchst du kein Zwischengas und zwischenkuppeln geben. Ist ein Synchronisiertes Getriebe.

Bei einem Synchronisierten Getriebe zwischengas oder zwischenkuppeln bekommt den Synchronringen nicht gut.

Zwischenkuppeln, ok, erhöht den Kupplungsverschleiss.

Aber wieso sollte Zwischengas den Synchronringen schaden??? *rätsel*

Gruß Meik

Servus

Zitat:

Aber wieso sollte Zwischengas den Synchronringen schaden???

Ganz einfach:

Der Sy-ring bewirkt angleichen der Drehzahl von Klaue und Rad.Wenn du das noch beschleunigst nutzt sich der Reibbelag noch schneller ab.

@OPA

TIPP

Bei alten Fuller oder Ähnlichen kann man beim Hochschalten auch noch Motorbremse benutzen.....

Gruss

Moment, was ändert das Zwischengas (bei ja getretener Kupplung!) daran? Ändert die auszugleichenden Drehzahlen doch nicht, besteht ja keine Verbindung vom Motor zur Getriebeiengangswelle.

Zudem würde Zwischengas die Drehzahlunterschiede ja verringern, den Synchronringen also helfen.

Gruß Meik

@ Meiik

Zwischengas gibt man bei Geschlossener Kupplung.

Erzähle mir mal warum man beim zwischenkuppeln denKuppluungsbelag abnutzt.

Klar, "Zwischengas" kann man aber auch bei offener Kupplung geben um die Drehzahlunterschiede beim einkuppeln zu reduzieren und so die Kupplung zu schonen.

Bei unsynchronisierten braucht man dann den Doppeltritt um mit Zwischengas die Getriebeeingangswelle auf passende Drehzahl zu bringen, dann bei geschlossener Kupplung und ohne eingelegtem Gang in dem Moment.

An der Kupplung verschleissen nicht nur die Beläge, das häufige treten belastet die Betätigungseinrichtungen, insbesondere das Ausrücklager. Die Beläge selbst werden dabei so gut wie nicht verschleissen.

Gruß Meik

Servus

Zitat:

Klar, "Zwischengas" kann man aber auch bei offener Kupplung geben um die Drehzahlunterschiede beim einkuppeln zu reduzieren und so die Kupplung zu schonen.

Da beschleunigst nur das Ausrücklager,früher an der Ampel...

Zitat:

Bei unsynchronisierten braucht man dann den Doppeltritt um mit Zwischengas die Getriebeeingangswelle auf passende Drehzahl zu bringen, dann bei geschlossener Kupplung und ohne eingelegtem Gang in dem Moment.

Brauchst beim runterschalten,beim hochschalten kannst das K-Pedal links "stehen lassen".

Zitat:

An der Kupplung verschleissen nicht nur die Beläge, das häufige treten belastet die Betätigungseinrichtungen, insbesondere das Ausrücklager. Die Beläge selbst werden dabei so gut wie nicht verschleissen.

???

Gruss

Zwischengas an der Ampel? Nene, zu der Spezies gehöre ich nicht :D :D

Meinte nur damit den Motor beim runterschalten auf passende Drehzahl zu bringen, schont etwas die Kupplung. Ansonsten bringt das ja nix. Aber das Ausrücklager wird durch ständiges Kupplungsbetätigen schon höher belastet, mehr wollte ich damit nicht sagen. Sofern Syncronringe noch intakt sollte man den Doppeltritt also besser lassen, das bringt nichts.

Gruß Meik

SRy@ all aber wer nen 2TAkter mit wenig ccm gefahren si weiß wozu zwischen gas dient:

a) diese kisten haben erst ab 6-7t Kraft

b) schon mal bergab gefahren gekuppelt, gang rein und dan kuplung aus und wieder Gas?

Ich kann nur sagen das klingt nich schön lg mpre

Wir haben bei uns in der Firma einen Freightliner mit Eaton Fuller Getriebe, da kommste ohne Zwischengas gar nicht klar, oder musst die Ganradgeschwindigkeit durch brutales Reinwürgen der Gänge anpassen, das hört sich natürlich nicht gut an, und für den Verschleiß ist es natürlich auch nicht gut. Aber mit dem richtigen Zwischengas beim Runterschalten, und etwas Fingerspitzengefühl beim Hochschalten, gehts wunderbar. Es ist fast egal, ob man beim Schalten die Kupplung bemüht, oder nicht. Wenn die Drehzahl nicht stimmt, knarrt es im Getriebe, Aber egal, auch Zahnräder sollten täglich Zähneputzen :-)

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