Zwei Jahre mit dem Corolla Verso - Zwischenbilanz

Toyota Corolla (+Verso, Cross) 1 (KE)

Hallo zusammen,

diese Woche wird mein Corolla Verso zwei Jahre bzw. 46.000km alt. Diesen Anlass möchte nutzen, um meine (überwiegend positiven) Erfahrungen und Eindrücke mit dem Fahrzeug zu schildern und eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen.

Die folgenden Ausführungen stellen meine persönlichen Eindrücke dar, die ich jedoch so neutral wie möglich darstelle.

Karosserie / Fahrwerk

Obwohl der Verso mittlerweile schon über 4 Jahre auf dem Markt ist, wirkt das Design noch überraschend "frisch", d.h. der Verso fällt im Straßenverkehr noch nicht als "altes" Fahrzeug auf. Besonders gefällt mir beim Verso die Seitenlinie: Das etwas abfallende Dach, die relativ flach ansteigende Frontscheibe sowie die angeschrägten Heckscheiben, die den Winkel der Frontscheibe wieder "aufnehmen", bescheren dem Fahrzeug eine sehr dynamische Seitenansicht. Auch das Heck mit der schräg zulaufenden Heckscheibe hebt den Verso erfrischend von den anderen Artgenossen seiner Gattung ab.

Die Karosserie ist tadellos verarbeitet, alle Türen schließen leicht und satt, die Spaltmaße sind (bis auf den Übergang Frontgrill/Motorhaube) klein und gleichmäßig.

Hervorzuheben ist die aufwendige Abdichtung des Fahrzeugs: Alle Türen sind jeweils mit zwei Dichtungen abgedichtet, und unten am Schweller kommt eine dritte Dichtung zum Einsatz. Das sorgt für sehr niedrige Windgeräusche, die erst ab ca. 180km/h auftreten und sich in akzeptablen Rahmen halten. Durch die zusätzlichen Dichtungen am Schweller bleiben diese immer schön sauber. Das Fahrzeugheck neigt zur schnellen Verschmutzung, ein für Vans und Kombis typisches Problem.

Das Fahrwerk des Verso ist sehr komfortabel, auch bei längeren Fahrten. In Kurven ist die Seitenneigung etwas höher als bei manchem Mitbewerber. Die Lenkung ist leichtgängig, vermittelt aber trotzdem genügend "Rückmeldung". Wirklich nachteilig ist beim Verso der hohe Wenderadius, der das Ein- und Ausparken manchmal unnötig verkompliziert. Die Rundumsicht ist aufgrund der hohen Fensterlinie und der spitz zulaufenden Heckscheihbe nicht optimal. Dieses Manko wird aber durch die Rückfahrkamera ausgeglichen 😉

Wirklich erstklassig ist die Bremsanlage sowie deren Unterstützungssysteme (ABS, ESP und Bremsassistent). Die Bremse packt kräftig zu, und das ABS arbeitet tadellos, selbst unter schwierigen Bedingungen (z.B. Vollbremsung auf nasser Straße), was mich schon mehrmals vor Knittern im Blechkleid bewahrt hat 😉

Ein kleiner Wehrmutstropfen ist die Bereifung des D-CAT. Hier setzt Toyota auf den 17"-Felgen leider einen sehr exotischen Querschnitt (215/50 R17) ein, weshalb die Reifen entsprechend teuer sind. Hier sollte man entweder gleich auf 18"-Felgen aus dem Zubehör geben (Toyota hat da sehr gute Angebote) oder versuchen, sich beim TüV einen gängigeren Reifen (z.B. 225/45 R17) eintragen zu lassen.

Innenraum

Der Verso bietet ein hervorragendes Platzangebot, vor allem auch in der 2. Sitzreihe. Hier ist die Beinfreiheit spürbar höher als bei vergleichbaren Fahrzeugen, auch dann, wenn die vorderen Sitze weit nach hinten gestellt sind. Der mittlere Sitz der 2. Reihe ist auch für Erwachsene geeignet.
Die Sitze selbst bieten genug Platz, die Beinauflagelänge ist optimal. Die Sitze sind auch auf langen Strecken sehr komfortabel. Vorne könnten sie ein wenig mehr Seitenhalt bieten, eine Lordosenstütze wäre praktisch.

Ein absolutes Highlight des Verso ist dessen Sitzkonzept. Im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern müssen die Sitze der 2. Sitzreihe nicht herausgenommen werden, sondern lassen sich komplett im Boden versenken. Das kostet zwar ein paar Zentimeter Ladehöhe, allerdings erspart man sich ein Umherschleppen der Sitze. Außerdem gestattet diese Lösung eine flexiblere Nutzung, da man die Sitze vor einem Transport nicht ausbauen muss und so auch spontan mal sperrige Gegenstände bzw. Spontaneinkäufe bei IKEA transportieren kann.

Die Materialien im Innenraum setzen zwar keine optischen Highlights, sind aber robust, unempfindlich (auch im Kofferraum) und einfach zu pflegen.

Entertainment / Komfort

Der Verso ist in der Executive-Ausführung mit allen nötigen Komfort-Features ausgestattet, dazu gehören Funk-FFB, elektrisch verstellbare und beheizte Spiegel, elektrische Fensterheber, automatisch abblendender Innenspiegel, Klimaautomatik, Regensor usw. Zur Komplettigerung fehlen nur Sitzheizung und Xenon, die leider nicht als Extra angeboten werden.

Ein Highlight ist das DVD-Navigationssystem mit eingebauter Front- und Rückfahrkamera, welches bei technikaffinen Freunden und Arbeitskollegen sofort einen "auch-haben-will-Reflex" auslöst. Das Navi ist einfach zu bedienen und berechnet die Routen schnell. Es waren keine Abstürze o.ä. zu verzeichnen. Nervig ist lediglich der Warnhinweis, der bei jedem Start bestätigt werden muss.

Der Klang der Audio-Anlage könnte etwas mehr Bässe vertragen. Der Radioempfang ist suboptimal, im Suchlauf werden nur starke Sender gefunden, was für mich persönlich dank iPod und Icelink jedoch nicht ins Gewicht fällt 😉

Motor

Obwohl der 2.2 D-CAT schon über 4 Jahre auf dem Markt ist und auch die Mitbewerber nicht geschlafen haben, setzt dieser Motor in der Zwei-Liter-Klasse nach wie vor Maßstäbe. Der Motor läuft im warmen Zustand fast so kultiviert wie ein Benziner, das Turboloch ist auch nach fast 50tkm kaum spürbar. Die Leistungsentfaltung ist dank des großen, nutzbaren Drehzahlbands sehr gleichmäßig, auch bei hohen Drehzahlen reißt der "Schub" nicht ab. Das Geräuschniveau ist sehr niedrig und angenehm. Dies ermöglicht auch auf langen Strecken ein sehr entspannendes Fahren auch bei höherem Tempo, denn dank der langen Übersetzung dreht der Motor selbst bei 180km/h noch unter 3000U/min. Der Verbrauch ist mit durchschnittlich 7.87 l/100km (ermittelt über die komplette Laufleistung) angesichts der gebotenen Leistung und des aufwendigen Abgasreinigungssystems in Ordnung. Die bisher erreichte Vmax lag bei etwas über 230km/h laut Tacho, was 217km/h nach GPS entsprach.

Zum Motor ist noch anzumerken, dass er hervorragend mit Aral Ultimate Diesel harmoniert. Seit Oktober 2008 bzw. seit 4000km fahre ich das Fahrzeug mit diesem Kraftstoff und sehr positiven Erfahrungen: Der Motor läuft mit Ultimate Diesel noch ruhiger und gleichmäßiger, das "Nageln" nach dem Kaltstart verschwindet fast sofort. Außerdem bietet das Ultimate einen wirklich spürbaren Leistungszuwachs. Während der D-CAT mit "normalem" Diesel über 200km/h sehr träge wird und das Erreichen der Vmax sehr lange dauert, reißt der "Schub" mit Ultimate Diesel auch jenseits der 200km/h nicht ab. Der Verbrauch sank mit dem Ultimate Diesel um 0.3 Liter/100km, was den 4% entspricht, die der Hersteller verspricht. Die Mehrkosten für das Ultimate kann man zwar damit nicht reinholen, aber dank des Minderverbrauchs kostet die Tankfüllung Ultimate nur 1-2 Euro mehr als eine mit "normalem" Diesel. Angesichts des deutlich spürbaren Leistungs- und Fahrspasszuwachses ist es mir das wert 😁

Qualität / Zuverlässigkeit

In dieser Disziplin verhält sich das Fahrzeug so, wie man es angesichts des hervorragenden Rufs von Toyota erwartet. Bisher standen zwei ungeplante Werkstattaufenthalte an: Einmal reklamierte ich Windgeräusche, die auf der Fahrerseite ab 200km/h auftraten. Durch den Einbau einer neuen Fensterdichtung wurde das Problem abgestellt. Das zweite Problem war ein sporadischer Ausfall der Rückfahrkamera. Auch das wurde durch Austausch der Kamera im Rahmen der Garantie behoben. Auch sonst gibt es keinen Anlass zu meckern: Auch nach zwei Jahren bzw. 46tkm sind keine Klapper- Knarz oder Dröhngeräusche im Innenraum aufgetreten, und sowohl Lack als auch Innenraum zeigen keine außergewöhnlichen Verschleißerscheinungen.

Service / Werkstatt

Obwohl der Verso "auf dem Papier" kurze Wartungsintervalle (Fitnesscheck alle 15tkm, Inspektion alle 30tkm, Ölwechsel variabel zwischen 15 und 30tkm) hat, sind die Wartungskosten erfreulich niedrig. Folgende Wartungen standen bisher an:

Fitnesscheck 15tkm mit Ölwechsel: 150 Euro
Inspektion 30tkm inkl. Bremsflüssigkeitswechsel: 268 Euro
Fitnesscheck 45tkm mit Ölwechsel: 158 Euro

Mit meiner Werkstatt (Auto Schneider in Darmstadt) bin ich ebenfalls sehr zufrieden. Die Atmosphäre ist persönlich und locker, auch der Umgang mit Reklamationen ist stets konstruktiv. Hier wird nicht versucht abzuwiegeln oder ein Problem "wegzudiskutieren", sondern sofort eine Lösung gesucht und umgesetzt. Auch beim Service gab es stets eine Direktannahme durch den Servicemeister, und die Rechnung wurde ohne Nachfrage erläutert.

Fazit

Durch meine positiven Erfahrungen mit Fahrzeug und Werkstatt kann ich sehr gut nachvollziehen, weshalb sich andere Toyota-Fahrer sowohl in Umfragen als auch in persönlichen Gesprächen überwiegend positiv über "ihre" Marke äußern. Weder am Fahrzeug noch an der Werkstatt gibt es was zu meckern, und wenn doch mal was nicht stimmt, wird konstruktiv nach Abhilfe gesucht. Eigentlich so, wie man sich das vorstellt.

Die Kaufentscheidung zugunsten des Verso habe ich bisher keine Sekunde lang bereut. Im Gegenteil, ich freue mich, endlich ein Fahrzeug und eine Werkstatt gefunden zu haben, die auch hohen Ansprüchen an Technik, Zuverlässigkeit, Qualität und Service gerecht werden. Hier können sich die Mitbewerber ein paar Scheiben abschneiden.

Für mich bleibt daher nur zu hoffen, dass sich die folgenden Jahre und Kilometer genau so problemlos gestalten 😉

Beste Antwort im Thema

Hallo zusammen,

diese Woche wird mein Corolla Verso zwei Jahre bzw. 46.000km alt. Diesen Anlass möchte nutzen, um meine (überwiegend positiven) Erfahrungen und Eindrücke mit dem Fahrzeug zu schildern und eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen.

Die folgenden Ausführungen stellen meine persönlichen Eindrücke dar, die ich jedoch so neutral wie möglich darstelle.

Karosserie / Fahrwerk

Obwohl der Verso mittlerweile schon über 4 Jahre auf dem Markt ist, wirkt das Design noch überraschend "frisch", d.h. der Verso fällt im Straßenverkehr noch nicht als "altes" Fahrzeug auf. Besonders gefällt mir beim Verso die Seitenlinie: Das etwas abfallende Dach, die relativ flach ansteigende Frontscheibe sowie die angeschrägten Heckscheiben, die den Winkel der Frontscheibe wieder "aufnehmen", bescheren dem Fahrzeug eine sehr dynamische Seitenansicht. Auch das Heck mit der schräg zulaufenden Heckscheibe hebt den Verso erfrischend von den anderen Artgenossen seiner Gattung ab.

Die Karosserie ist tadellos verarbeitet, alle Türen schließen leicht und satt, die Spaltmaße sind (bis auf den Übergang Frontgrill/Motorhaube) klein und gleichmäßig.

Hervorzuheben ist die aufwendige Abdichtung des Fahrzeugs: Alle Türen sind jeweils mit zwei Dichtungen abgedichtet, und unten am Schweller kommt eine dritte Dichtung zum Einsatz. Das sorgt für sehr niedrige Windgeräusche, die erst ab ca. 180km/h auftreten und sich in akzeptablen Rahmen halten. Durch die zusätzlichen Dichtungen am Schweller bleiben diese immer schön sauber. Das Fahrzeugheck neigt zur schnellen Verschmutzung, ein für Vans und Kombis typisches Problem.

Das Fahrwerk des Verso ist sehr komfortabel, auch bei längeren Fahrten. In Kurven ist die Seitenneigung etwas höher als bei manchem Mitbewerber. Die Lenkung ist leichtgängig, vermittelt aber trotzdem genügend "Rückmeldung". Wirklich nachteilig ist beim Verso der hohe Wenderadius, der das Ein- und Ausparken manchmal unnötig verkompliziert. Die Rundumsicht ist aufgrund der hohen Fensterlinie und der spitz zulaufenden Heckscheihbe nicht optimal. Dieses Manko wird aber durch die Rückfahrkamera ausgeglichen 😉

Wirklich erstklassig ist die Bremsanlage sowie deren Unterstützungssysteme (ABS, ESP und Bremsassistent). Die Bremse packt kräftig zu, und das ABS arbeitet tadellos, selbst unter schwierigen Bedingungen (z.B. Vollbremsung auf nasser Straße), was mich schon mehrmals vor Knittern im Blechkleid bewahrt hat 😉

Ein kleiner Wehrmutstropfen ist die Bereifung des D-CAT. Hier setzt Toyota auf den 17"-Felgen leider einen sehr exotischen Querschnitt (215/50 R17) ein, weshalb die Reifen entsprechend teuer sind. Hier sollte man entweder gleich auf 18"-Felgen aus dem Zubehör geben (Toyota hat da sehr gute Angebote) oder versuchen, sich beim TüV einen gängigeren Reifen (z.B. 225/45 R17) eintragen zu lassen.

Innenraum

Der Verso bietet ein hervorragendes Platzangebot, vor allem auch in der 2. Sitzreihe. Hier ist die Beinfreiheit spürbar höher als bei vergleichbaren Fahrzeugen, auch dann, wenn die vorderen Sitze weit nach hinten gestellt sind. Der mittlere Sitz der 2. Reihe ist auch für Erwachsene geeignet.
Die Sitze selbst bieten genug Platz, die Beinauflagelänge ist optimal. Die Sitze sind auch auf langen Strecken sehr komfortabel. Vorne könnten sie ein wenig mehr Seitenhalt bieten, eine Lordosenstütze wäre praktisch.

Ein absolutes Highlight des Verso ist dessen Sitzkonzept. Im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern müssen die Sitze der 2. Sitzreihe nicht herausgenommen werden, sondern lassen sich komplett im Boden versenken. Das kostet zwar ein paar Zentimeter Ladehöhe, allerdings erspart man sich ein Umherschleppen der Sitze. Außerdem gestattet diese Lösung eine flexiblere Nutzung, da man die Sitze vor einem Transport nicht ausbauen muss und so auch spontan mal sperrige Gegenstände bzw. Spontaneinkäufe bei IKEA transportieren kann.

Die Materialien im Innenraum setzen zwar keine optischen Highlights, sind aber robust, unempfindlich (auch im Kofferraum) und einfach zu pflegen.

Entertainment / Komfort

Der Verso ist in der Executive-Ausführung mit allen nötigen Komfort-Features ausgestattet, dazu gehören Funk-FFB, elektrisch verstellbare und beheizte Spiegel, elektrische Fensterheber, automatisch abblendender Innenspiegel, Klimaautomatik, Regensor usw. Zur Komplettigerung fehlen nur Sitzheizung und Xenon, die leider nicht als Extra angeboten werden.

Ein Highlight ist das DVD-Navigationssystem mit eingebauter Front- und Rückfahrkamera, welches bei technikaffinen Freunden und Arbeitskollegen sofort einen "auch-haben-will-Reflex" auslöst. Das Navi ist einfach zu bedienen und berechnet die Routen schnell. Es waren keine Abstürze o.ä. zu verzeichnen. Nervig ist lediglich der Warnhinweis, der bei jedem Start bestätigt werden muss.

Der Klang der Audio-Anlage könnte etwas mehr Bässe vertragen. Der Radioempfang ist suboptimal, im Suchlauf werden nur starke Sender gefunden, was für mich persönlich dank iPod und Icelink jedoch nicht ins Gewicht fällt 😉

Motor

Obwohl der 2.2 D-CAT schon über 4 Jahre auf dem Markt ist und auch die Mitbewerber nicht geschlafen haben, setzt dieser Motor in der Zwei-Liter-Klasse nach wie vor Maßstäbe. Der Motor läuft im warmen Zustand fast so kultiviert wie ein Benziner, das Turboloch ist auch nach fast 50tkm kaum spürbar. Die Leistungsentfaltung ist dank des großen, nutzbaren Drehzahlbands sehr gleichmäßig, auch bei hohen Drehzahlen reißt der "Schub" nicht ab. Das Geräuschniveau ist sehr niedrig und angenehm. Dies ermöglicht auch auf langen Strecken ein sehr entspannendes Fahren auch bei höherem Tempo, denn dank der langen Übersetzung dreht der Motor selbst bei 180km/h noch unter 3000U/min. Der Verbrauch ist mit durchschnittlich 7.87 l/100km (ermittelt über die komplette Laufleistung) angesichts der gebotenen Leistung und des aufwendigen Abgasreinigungssystems in Ordnung. Die bisher erreichte Vmax lag bei etwas über 230km/h laut Tacho, was 217km/h nach GPS entsprach.

Zum Motor ist noch anzumerken, dass er hervorragend mit Aral Ultimate Diesel harmoniert. Seit Oktober 2008 bzw. seit 4000km fahre ich das Fahrzeug mit diesem Kraftstoff und sehr positiven Erfahrungen: Der Motor läuft mit Ultimate Diesel noch ruhiger und gleichmäßiger, das "Nageln" nach dem Kaltstart verschwindet fast sofort. Außerdem bietet das Ultimate einen wirklich spürbaren Leistungszuwachs. Während der D-CAT mit "normalem" Diesel über 200km/h sehr träge wird und das Erreichen der Vmax sehr lange dauert, reißt der "Schub" mit Ultimate Diesel auch jenseits der 200km/h nicht ab. Der Verbrauch sank mit dem Ultimate Diesel um 0.3 Liter/100km, was den 4% entspricht, die der Hersteller verspricht. Die Mehrkosten für das Ultimate kann man zwar damit nicht reinholen, aber dank des Minderverbrauchs kostet die Tankfüllung Ultimate nur 1-2 Euro mehr als eine mit "normalem" Diesel. Angesichts des deutlich spürbaren Leistungs- und Fahrspasszuwachses ist es mir das wert 😁

Qualität / Zuverlässigkeit

In dieser Disziplin verhält sich das Fahrzeug so, wie man es angesichts des hervorragenden Rufs von Toyota erwartet. Bisher standen zwei ungeplante Werkstattaufenthalte an: Einmal reklamierte ich Windgeräusche, die auf der Fahrerseite ab 200km/h auftraten. Durch den Einbau einer neuen Fensterdichtung wurde das Problem abgestellt. Das zweite Problem war ein sporadischer Ausfall der Rückfahrkamera. Auch das wurde durch Austausch der Kamera im Rahmen der Garantie behoben. Auch sonst gibt es keinen Anlass zu meckern: Auch nach zwei Jahren bzw. 46tkm sind keine Klapper- Knarz oder Dröhngeräusche im Innenraum aufgetreten, und sowohl Lack als auch Innenraum zeigen keine außergewöhnlichen Verschleißerscheinungen.

Service / Werkstatt

Obwohl der Verso "auf dem Papier" kurze Wartungsintervalle (Fitnesscheck alle 15tkm, Inspektion alle 30tkm, Ölwechsel variabel zwischen 15 und 30tkm) hat, sind die Wartungskosten erfreulich niedrig. Folgende Wartungen standen bisher an:

Fitnesscheck 15tkm mit Ölwechsel: 150 Euro
Inspektion 30tkm inkl. Bremsflüssigkeitswechsel: 268 Euro
Fitnesscheck 45tkm mit Ölwechsel: 158 Euro

Mit meiner Werkstatt (Auto Schneider in Darmstadt) bin ich ebenfalls sehr zufrieden. Die Atmosphäre ist persönlich und locker, auch der Umgang mit Reklamationen ist stets konstruktiv. Hier wird nicht versucht abzuwiegeln oder ein Problem "wegzudiskutieren", sondern sofort eine Lösung gesucht und umgesetzt. Auch beim Service gab es stets eine Direktannahme durch den Servicemeister, und die Rechnung wurde ohne Nachfrage erläutert.

Fazit

Durch meine positiven Erfahrungen mit Fahrzeug und Werkstatt kann ich sehr gut nachvollziehen, weshalb sich andere Toyota-Fahrer sowohl in Umfragen als auch in persönlichen Gesprächen überwiegend positiv über "ihre" Marke äußern. Weder am Fahrzeug noch an der Werkstatt gibt es was zu meckern, und wenn doch mal was nicht stimmt, wird konstruktiv nach Abhilfe gesucht. Eigentlich so, wie man sich das vorstellt.

Die Kaufentscheidung zugunsten des Verso habe ich bisher keine Sekunde lang bereut. Im Gegenteil, ich freue mich, endlich ein Fahrzeug und eine Werkstatt gefunden zu haben, die auch hohen Ansprüchen an Technik, Zuverlässigkeit, Qualität und Service gerecht werden. Hier können sich die Mitbewerber ein paar Scheiben abschneiden.

Für mich bleibt daher nur zu hoffen, dass sich die folgenden Jahre und Kilometer genau so problemlos gestalten 😉

72 weitere Antworten
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Zitat:

Original geschrieben von torkolino


Anfangs war ich auch skeptisch, ob dieser Start Knopf Vorteile bringt, da er ja zwei Handlungen erfordert (einstecken / drücken) was früher "einen" Gang "steckendrehen" erforderte. Ich finde die Starttaste mittlerweile aber echt gut, da ich beim Diesel das Vorglühwarten, besser nutzen kann. Also Schluessel rein, Start drücken, Gang rein, Handbremse lösen und losfahren d.h. man wartet nicht mehr mit der Hand am Zündschlüssel, dass die Vorglühen Lampe erlischt. Insofern schon ein netter Vorteil...

muss man den D-Cat echt noch vorglühen??? Das ist doch in der heutigen Zeit dank moderner Technik nicht mehr nötig ... (ach ja, ich vergass ja: ein Toyota 😁) ... nein, normalerweise wird heutzutage die Vorglüheinheit doch schon mit Betätigen der Zentralverriegelung aktivert ...

Zitat:

Original geschrieben von passat32



Zitat:

Original geschrieben von torkolino


Anfangs war ich auch skeptisch, ob dieser Start Knopf Vorteile bringt, da er ja zwei Handlungen erfordert (einstecken / drücken) was früher "einen" Gang "steckendrehen" erforderte. Ich finde die Starttaste mittlerweile aber echt gut, da ich beim Diesel das Vorglühwarten, besser nutzen kann. Also Schluessel rein, Start drücken, Gang rein, Handbremse lösen und losfahren d.h. man wartet nicht mehr mit der Hand am Zündschlüssel, dass die Vorglühen Lampe erlischt. Insofern schon ein netter Vorteil...
muss man den D-Cat echt noch vorglühen??? Das ist doch in der heutigen Zeit dank moderner Technik nicht mehr nötig ... (ach ja, ich vergass ja: ein Toyota 😁) ... nein, normalerweise wird heutzutage die Vorglüheinheit doch schon mit Betätigen der Zentralverriegelung aktivert ...

Doch doch, der D-CAT muss noch vorglühen (wenn es kalt ist) und macht das erst wenn der Schlüssel im Slot steckt und die Startprozedur manuell in Gang gesetzt wird.

Mal ne andere Frage an die CV-Fahrer/innen: Reagiert der Starter bei euch auch erst dann wenn man die Kupplung gaaaaaanz durch tritt? Also wirklich 100%, 99% reichen nicht?

Zitat:

Original geschrieben von Cooperle


Reagiert der Starter bei euch auch erst dann wenn man die Kupplung gaaaaaanz durch tritt? Also wirklich 100%, 99% reichen nicht?

Ist bei mir auch so, man muss wirklich bis zum Anschlag durchtreten.

Zitat:

Original geschrieben von pitti23


Nur um zu verhindern, daß wieder sinnlos auf mir rumgehackt wird, möchte ich klarstellen:

Ich habe meinen Kommentar geschrieben, weil Sabine (Midimo100) im Beitrag vom 16. Januar 2009 um 21:28:07 Uhr folgendes gefragt hat:

Zitat:

Original geschrieben von pitti23



Zitat:

Original geschrieben von midimo100


...
Erklärt sich der CV nicht selbst ?
Beim RAV ist es simpel:
... Macht man was falsch, dann steht im Display als Klartext die Lösung und Vorgehensweise. ...
Darauf hin habe ich die Prozedur im CV erklärt und habe vielleicht unüberlegterweise meinen Beitrag mit den Worten "ergo nicht wirklich selbsterklärend" beendet.
Damit habe ich NICHT meine Meinung wieder gegeben, sondern habe, vielleicht mit unglücklich gewählten Worten, lediglich beschreiben wollen, daß der CV selbstständig keine Anweisungen in irgendwelchen Display´s gibt, die auf einen Fehler im Startprozedere hinweisen.

Um eure vemutete Blödheit aber meinerseits zu bestätigen, gebe ich gerne zu, beim allerersten Starten eines CV im Jahre 2006, den Startknopf tatsächlich falsch bedient zu haben! Ich habe natürlich die Kupplung getreten, wie ich es von meinem Vater gelernt hatte (in der Fahrschule war man zu meiner Zeit noch nicht soweit, dieses dort auch zu lernen) und habe dann den fatalen Fehler gemacht:
Ich habe den Startknopf während des gesamten Startvorganges gedrückt gehalten.
Ich bekenne mich der Unintelligenz schuldig.

Also ich glaube nicht dass Dich hier einer für "BLÖD" hält !

Es ist wohl auch nicht Voraussetzung, jedes Startsystem auf Anhieb zu beherrschen.
Vermutlich geht Toyota aber davon aus dass, die Europäer nicht so "blöd" sind wie die Amis.
Der CV, gebaut für Europa, erklärt sich ja nicht selbst.
Der RAV4, gebaut für die USA, erklärt sich selbst.
Was soll uns das nun sagen 🙄
Wenn man was auf Anhieb nicht versteht, dann sollte man sich allerdings vor der Benutzung einer Sache, informieren.
Bei einem PKW setze ich das zwingend voraus, da man mit so einem Teil ernsthaft Menschen gefährden kann.
Bei einem Personenschaden wird einem jeder Richter so etwas unter die Nase reiben.
Ich erinnere mich noch an mein erstes ABS Erlebnis, als ich von dem damaligen krachenden, knirschende, pulsierenden, Bremspedal überrascht worden bin und nicht richtig weiter gebremst habe.
Ist zwar nichts passiert, aber ich war absolut erschrocken.
Hier hatte ich einfach Glück, hätte aber damals auch anders ausgehen können.
Ich denke das kann in irgendeiner Form jedem passieren, genauso wie es jemanden passiert ist dass bei langsamen rollen ( über 4 km/h ) der Motor noch nicht abgestellt werden kann und man im selben Augenblick die Kupplung mit eingelegtem Gang los lässt.
Das ist mir nämlich auch schon passiert !

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sorry Sabine, wenn ich als Fahrer von modernen Fahrzeugen mal schnell in ein anderes Fahrzeug einsteigen muss/will (zum Beispiel zum Rangieren, als Mietwagen oder sonstwas), dann werde ich vermutlich soweit damit umgehen können, dass ich im Stadt-/Normalverkehr weder damit rechnen muss, dass die Bremsen gaaaanz ungewöhnlich anders funktionieren noch das sich an der Lenkung irgendwas ändern sollte: wenn ich das Lenkrad nach links drehe fährt der Wagen dann eben nach links. Das ist nunmal "Norm", genauso wie üblicherweise die Pedalverteilung von links nach rechts überall gleich geregelt ist, der Blinkhebel eben links neben dem Lenkrad, der Lichtschalter ebenso zur Linken usw. usf.

Solange ich also unter Schaltwagen bleibe finde ich sogar den Gangknüppel rechts vor der Handbremse, ansonsten gibt es eine Automatik. Wenn ich zuvor noch nie eine Automatik gefahren bin dann brauche ich dazu eine kurze Einweisung, denn dafür ist der Stellknüppel ja da und die entsprechende Sperre in Verbindung mit der Bremse (bei DSG zum Motorstart übrigens nicht erforderlich) sowie dem Zündschloss kann ich als Fahrer dann kaum erahnen.

Ebenso ergeht es dann den Neu-Nutzern bei der Jungfernfahrt mit einem Startknopf - nur dass hier scheinbar die Hersteller im Gegensatz zur Automatik eben kein einheitliches System entwickelt haben. "Blöd" ist dann zudem, dass das 100-Prozent-Betätigen der Kupplung nur für den Schaltwagen gilt - was aber machen denn Automatik-Fahrer? Wieder so eine Veruneinheitlichung - das tut doch echt nicht not!

Und mir fällt gerade noch eine Notfall-Funktion ein, die mit dem Startknopf wegfällt: das Anrollen/Schieben mit dem Anlasser!
Ich weiß, das klingt grausam, aber diese Funktion habe ich bei meinen krankhaft defekten Pöschos regelmäßiger gebraucht, wenn die Maschine mal wieder wegen irgendeinem Temperaturfühler nicht anspringen wollte und der Anlasser freudig seine Runden drehte. Zumindest kann man sich so alleine von der Kreuzung schaukeln, auch wenn es Einem in der Seele leid tut.

@passat32

für unbekannte Funktionen brauche ich eine Einweisung bevor ich losfahre, hier muss ich Dir absolut recht geben. Leider gibt es bei Mietwagen heute oft niemand mehr, der das Fahrzeug übergibt und auch erklärt. Einen 300 Seiten Schmöker Bedienanleitung zu lesen kann mir aber ernsthaft auch niemand abfordern. So gesehen ist Standardisierung wichtig, da sind wir uns mal einig.
Früher gab es meines Wissens nur zwei wirklich harte "Ausreißer" das waren die Mercedes "Hand/Fußbremse" und der Schaltring für den Rückwärtsgang bei Opel. Der Rest war soweit standardisiert, dass man ohne Einweisung klar kam. Leider sehen die Hersteller und auch einige hier scheinbar keine Notwendigkeit mehr dafür. Sonst würden nicht alle andere Lösungen für ihre ach so innovativen neuen Features wählen. Es wäre also Zeit, dass sich die Herrschaften mal zusammensetzen und über Standardisierung der Benutzerschnittstelle neu nachdenken.

Übrigens die "Vorglühzeit" beim CV beträgt bei -15 Grad mal 5 Sekunden, bei Temperaturen über 0 ist es kaum merkbar. Ich weis nicht was man in dieser Zeit wirklich machen sollte außer vlt. anschnallen das war aber auch beim Avensis ohne Startknopf möglich, wo der eingeschobene Schlüssel zum Vorglühen reichte. Andere Hersteller (z.B. VW) erledigen das schon beim Öffnen der Tür. Vorglühen muss man aber jeden Diesel auch heute noch, auch wenn man das als Fahrer nicht mehr wirklich wahrnimmt.

Das mit der voll getretenen Kupplung für die Startentriegelung ist bei mir auch so. Scheint also ein anderer Schalter zu sein wie der, der den Tempomat löst 😉 da reicht ein leichtes Antippen.

monegasse

Zitat:

Original geschrieben von Monegasse


@passat32

Das mit der voll getretenen Kupplung für die Startentriegelung ist bei mir auch so. Scheint also ein anderer Schalter zu sein wie der, der den Tempomat löst 😉 da reicht ein leichtes Antippen.

monegasse

Im Kupplungspedalbereich gibt es zwei Schalter.

Einen "Öffner" der sofort erkennt wenn das Kupplungspedal nur minimal getreten wird

und einen "Schließer" der unten am Bodenblech sitzt.

Dieser ist für den Startvorgang.

Es muss zwingend sichergestellt sein, das die Kupplung komplett trennt, damit das Auto mit eingelegtem Gang keinen "Satz nach vorne" macht.

Übrigens muss nicht jeder Dieselmotor ZWINGEND vorglühen.
Das gab es schon in den 70igern nicht mehr.
Die Firma "Clark" Hebezeuge hatte schon Dieselmotoren eingesetzt die nicht vorglühen mussten.
Hier wurden die Glühkerzen parallel zum Startvorgang ausgelöst.
So war das kein Vorglühen, sondern ein Mitglühen😁
Aber wenn dieser Motor angesprungen ist, dann kam aus dem Auspuff eine Rauchschwade, wo man heute vermutlich sofort das Umweltamt vor der Türe stehen hätte.
Es war aber schon erstaunlich das die einen Motor mit einem Verdichtungsverhältnis von fast 30:1 hatten.
Der sprang sicherlich auch ohne Glühkerze an.😁

Heute haben moderne Dieselmotoren noch ein Verdichtungsverhältnis von 15 - 17 :1

Zitat:

Original geschrieben von midimo100


Heute haben moderne Dieselmotoren noch ein Verdichtungsverhältnis von 15 - 17 :1

Schön für die Laufkultur, schlecht für den Verbrauch.

Das ist eine kaum beachtete Größe wenn es darum geht, dass der Verbrauch moderner Diesel deutlich höher ist als früher. Oft schiebt man das nur auf den Partikelfilter und den Freibrennvorgang. Es ist aber teilweise auch der Preis den wir für die Laufruhe bezahlen.

monegasse

Zitat:

Original geschrieben von Monegasse


Es ist aber teilweise auch der Preis den wir für die Laufruhe bezahlen.

Wenn ich da an die Geräuschkulisse meines TDI zurückdenke ist das ein Preis, den ich sehr gerne zahle.

Zitat:

Original geschrieben von Monegasse



Zitat:

Original geschrieben von midimo100


Heute haben moderne Dieselmotoren noch ein Verdichtungsverhältnis von 15 - 17 :1
Schön für die Laufkultur, schlecht für den Verbrauch.
Das ist eine kaum beachtete Größe wenn es darum geht, dass der Verbrauch moderner Diesel deutlich höher ist als früher. Oft schiebt man das nur auf den Partikelfilter und den Freibrennvorgang. Es ist aber teilweise auch der Preis den wir für die Laufruhe bezahlen.

monegasse

Das Verdichtungsverhältnis schrumpft merkwürdigerweise mit dem ansteigen des Einspritzdruck.

Der D-Cat nutzt 1800 bar ( Werksangaben ), gemessen liegt er tatsächlich zwischen 1700 und fast 2000 bar.

Das Verdichtungsverhältnis bei dem D-CAT liegt ungefähr bei 15,8:1

Einen Vorteil hat die "niedrige" Verdichtung auch noch, es findet nicht mehr die "harte" Verbrennung statt und damit hat man mehr Laufruhe und eine effektivere Verbrennung.

Letzteres dient auch der Reduktion des NOX, da diese schon wesentlich "kühler" abläuft.

Ob man dadurch Verbrauchsnachteile hat, weiß ich nicht.

Laufruhe hat man bei dem D-CAT Motor durch so einige Dinge erreicht.

Keine Laufbuchsen und Kunststoffummantelte Kolben sind wohl hervorzuheben, bei dem Thema Laufruhe.

Dadurch wird zumindest der metallische "Lärm" reduziert.

Zitat:

Original geschrieben von passat32


sorry Sabine, wenn ich als Fahrer von modernen Fahrzeugen mal schnell in ein anderes Fahrzeug einsteigen muss/will (zum Beispiel zum Rangieren, als Mietwagen oder sonstwas), dann werde ich vermutlich soweit damit umgehen können, dass ich im Stadt-/Normalverkehr weder damit rechnen muss, dass die Bremsen gaaaanz ungewöhnlich anders funktionieren noch das sich an der Lenkung irgendwas ändern sollte: wenn ich das Lenkrad nach links drehe fährt der Wagen dann eben nach links. Das ist nunmal "Norm", genauso wie üblicherweise die Pedalverteilung von links nach rechts überall gleich geregelt ist, der Blinkhebel eben links neben dem Lenkrad, der Lichtschalter ebenso zur Linken usw. usf.

Soweit ist ja alles richtig.

Es geht ja um Funktionen die man nicht "gewöhnt" ist.

wenn man durch nutzen solcher Funktionen jemanden schädigt, dann ist "Holland in Not"

Wenn Du im aktiven Straßenverkehr aus irgendeinem Grund jemand schädigst, dann kannst Du ja mal einem Richter erzählen,
das Du nicht wußtes wie man so ein "Gefährt" bedienen muss.
Der würde Dir vermutlich nach diesem Satz den Führerschein entziehen.
Du bist ja sogar verpflichtet vor jedem Fahrtantritt, Dein Fahrzeug auf Funktion zu überprüfen!
Zumindest steht es so in der StVO

Zitat:

Original geschrieben von passat32



Und mir fällt gerade noch eine Notfall-Funktion ein, die mit dem Startknopf wegfällt: das Anrollen/Schieben mit dem Anlasser!
Ich weiß, das klingt grausam, aber diese Funktion habe ich bei meinen krankhaft defekten Pöschos regelmäßiger gebraucht, wenn die Maschine mal wieder wegen irgendeinem Temperaturfühler nicht anspringen wollte und der Anlasser freudig seine Runden drehte. Zumindest kann man sich so alleine von der Kreuzung schaukeln, auch wenn es Einem in der Seele leid tut.

Hallo Sascha,

mit dem Startknopf des CV D-4d D-CAT kann man sich auch von einer Kreuzung "schaukeln". Gang eingelegt und Startknopf drücken und gedrückt halten. Für max. 30 Sekunden läuft der Anlasser dann mit. Sollte es nötig sein, erneut den Startknopf drücken und halten, bis man aus der Gefahrenzone raus ist.

Gruß Helmut

Zitat:

Original geschrieben von CorollaVersoFahrer


Hallo Sascha,
mit dem Startknopf des CV D-4d D-CAT kann man sich auch von einer Kreuzung "schaukeln". Gang eingelegt und Startknopf drücken und gedrückt halten. Für max. 30 Sekunden läuft der Anlasser dann mit. Sollte es nötig sein, erneut den Startknopf drücken und halten, bis man aus der Gefahrenzone raus ist.

Hmm, und wie mache ich das mit der Kupplung? Die muss ich doch treten, damit der Knopf "grün" wird?

Zitat:

Original geschrieben von touranfaq


Hmm, und wie mache ich das mit der Kupplung? Die muss ich doch treten, damit der Knopf "grün" wird?

Hallo Holgi,

stimmt, das ist ja das Hauptproblem.
Wenn man das Kupplungspedal durchgetreten hat und der Anlasser läuft, müßte man doch die Kupplung kommen lassen können?
Werde meinen Händler bei der nächsten Inspektion (60.000km) darauf ansprechen, ob es so möglich ist.

Gruß Helmut

Zitat:

Original geschrieben von CorollaVersoFahrer



Zitat:

Original geschrieben von touranfaq


Hmm, und wie mache ich das mit der Kupplung? Die muss ich doch treten, damit der Knopf "grün" wird?
Hallo Holgi,

stimmt, das ist ja das Hauptproblem.
Wenn man das Kupplungspedal durchgetreten hat und der Anlasser läuft, müßte man doch die Kupplung kommen lassen können?
Werde meinen Händler bei der nächsten Inspektion (60.000km) darauf ansprechen, ob es so möglich ist.

Gruß Helmut

Da hilft nur eins:

Den Fuß unter das Kupplungspedal schieben und versuchen den kleine Pin vom Schalter zu treffen 😁

Die Frage ist nur wie macht man das bei Automatikfahrzeugen ?😕

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