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zuverlässiger Gebrauchter gesucht!

Themenstarteram 6. August 2016 um 18:01

Ihr Lieben,

zuersteinmal Danke, dass es hier so viele gibt, die einem bei der Suche nach dem perfekten fahrbaren Untersatz helfen, Ihr seid großartig!

Genug geschleimt - zur Sache:

Ich bin jetzt quasi gezwungen nach 32 Jahren Autofreiheit, mir ein solches zuzulegen, da ich knapp 400 km versetzt werde und die Verkehrsanbindung dort ziemlich mies ist. Meinungen zu guten und schlechten, und zu besser und weniger gut geeigneten Fahrzeugen scheint es irgendwie wie Sand am Meer zu geben - hier mal meine Überlegungen:

1. Wie so oft - das Geld. Geplant habe ich, so ca 10-12 Scheine locker zu machen, theoretisch ist nach oben noch etwas Spielraum, bei 15 fängt so die absolute Schmerzgrenze an. Jetzt kommt zu der ganzen Sache noch, dass ich, wenn ich zurückversetzt werde, die Kiste gar nicht mehr brauche. Von daher wäre es eigentlich ganz nett, wenn der Wertverlust sich einigermaßen (!) in Grenzen hielte - so wie es aussieht hätte der Wagen nach der ganzen Sache (1,5-2,5 Jahre) so 40-60.000 km mehr aufm Buckel.

2. Das wichtigste - Zuverlässigkeit. Ich möchte mit dem Wagen so wenig Stress wie möglich haben. Jeder Wagen hat seine Macken, klar, und die nehmen natürlich auch mit der Zeit zu. Aber allzuviel Rennerei wegen dem Auto ist bei mir beruflich halt nicht wirklich drin.

3. Was für ein Auto? Ich tendiere eher zum "vernünftigen" als zum Spaßwagen. Lieber Kombi als Limousine, lieber etwas (!) mehr als weniger Platz. Kompaktwagen also auch vollkommen im Rahmen. Tendenziell mag ich es eher etwas sparsamer vom Verbrauch her. Ich werde an den meisten Wochenenden Freitag und Sonntag 400km Autobahn und Landstraße fahren, auf der AB mag ich es schonmal bis 180 Reisetempo zu haben, mehr brauche ich eigentlich nicht. Ab und zu muss mal etwas Ausrüstung und ggf ein paar Mitfahrer Platz finden. Komfort und gute Verarbeitung mag ich eigentlich schon sehr, bin aber andererseits auch eher dazu geneigt, im Zweifel auf die eine oder andere Annehmlichkeit zu verzichten (zB Navi wär schon nett, muss aber nicht zwingend, erst recht nicht, wenn ich dann deutlich mehr hinblättern muss).

Wäre sehr dankbar für etwas Hilfe - die Beschaffung wäre so in vier Wochen geplant...

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11 Antworten

Was hältst du von einem Citroen C4 BlueHDi 120 (der Motor erfüllt schon EU6) zb: http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Gar nicht so einfach - Neuwagen hätte den Vorteil, dass alles neu ist (auch Reifen, Bremsen etc) und wahrscheinlich die ganze Zeit funktionieren dürfte.

Dafür verliert natürlich ein neuer am stärksten an Wert.

So was halte ich dann für das vernünftgste (quasi neu):

http://ww3.autoscout24.de/classified/291170274?asrc=fa|as

Bei nem Gebrauchten ist es natürlich genau andersrum - weniger Wertverlust, aber mehr Kosten für Verschleissteile, Wartung oder Reparaturen.

Vielleicht ein Gebrauchter mit vergleichsweise wenig Kilometern auf dem Tacho. Wenn Du dann ordentlich Kilometer drauffährst, hat der Wagen danach einen "normalen" Kilometerstand und lässt sich noch ordentlch verkaufen.

Bei der Kilometerleistung wäre ein Diesel doch gut, jedoch sind Diesel mit wenig Kilometern recht selten (oder der Tacho wurde manipuliert).

Absehen würde ich von Dieseln aus dem VW-Konzern (die mit der Betrugssoftware).

Dein Dank: gern, keine Ursache :)

ad 1) Wertverlust ist je nach Marke / Modell so ab 4 jährig eine flachere Kurve als bei Neuwagen, von daher...

ad 2) Zuverlässigkeit gibt's normal je neuer je mehr, mit Garantie fallweise gemildert, von daher...

ad 3) Riecht nach Diesel, mit paar Mitfahrer bei grösseren Distanzen(?) eher nicht zu klein, mit Komfort eher nicht zu kurz, mit 180km/h nicht zu schwächlich, von daher...

...müsstest Du Pkt. 2 am ehesten etwas hintenan stellen und einen grösseren Kompakt- bis Mittelklassemodell ins Auge zu fassen, z.B. (alle Links primär als Bsp. gedacht)

  • Opel Astra J mit AGR-Sitzen
  • etwas teurer/älter/mit mehr km Mercedes Benz C-Klasse
  • günstiger, franz. komfortabel Peugeot 308
  • schwedisch mit gutem Werterhalt Volvo V60
Themenstarteram 6. August 2016 um 21:19

Hey, erstmal vielen vielen Dank für die Antworten!

- also Thema Mitfahrer ist nicht der wichtigste Punkt, Kompaktklasse ist also vollkommen in Ordnung. Zuverlässigkeit ist wesentlich wichtiger!

- Wertverlust nochmal - also ich sag mal so, einen, den ich für 15k kaufe und für 10k verscheuer hat ja quasi absolut den gleichen Wertverlust wie einen, den ich für 10k kaufe und für 5k verkaufe. Die flachere Kurve ist da eher das entscheidende.

Die C-Klasse hatte ich tatsächlich auch ins Auge gefasst, Frage für mich vor allem - lohnt sich das wirklich, da bissl draufzulegen? Also, ist Mercedes da tagsächlich so zuverlässig wie man den Eindruck hat?

Den Astra-J mit AGR habe ich ebenfalls in der engeren Wahl gehabt, mich stört ein bisschen die Optik mit dem orangen Display in den Armaturen - aber wie im Eingangsbeitrag erwähnt, das sind eher "Schönheitsfehler", die man verkraften kann.

Der V60 wirkt mir fast etwas zu groß, was ist mit dem V40? Geil finde ich die auch in Sachen Sicherheitstechnik etc - ich hörte nur, die schlucken ein bisschen viel im Vergleich?

Beim Citroen - mein Vater hat nen C3 (klar, was anderes als C4, aber halt Citroen) - da wirkt innen drin alles etwas arg billig und plastiklastig, das hat mir nur bedingt zugesagt. Ist das beim C4 besser?

Beim recherchieren hatte ich schon so ein bisschen gesehen, Astra/Focus wäre so die vernünftigste Variante, C-Klasse die teurere, wo ich nicht so recht weiß, ob sich die höhere Investition lohnt, und so Kandidaten wie Kia und Co. bieten viel, verlieren aber massiv an Wert weil sich die Nachfrage in Grenzen hält?!

Welchen C3 hat Dein Vater denn? C3 bis 2009? Der ist innen arg billig - der Nachfolger ist ok. Aber natürlich sehr von nem C4 entfernt. Der 308 ist noch wertiger (hat sogar in nem Qualitätstest bei ams zusammen mit Audi am besten abgeschnitten - vor Golf, Skoda, Ford, etc.)

Der Astra (bis 2015) ist auch auf der Autobahn kein Sparwunder, z.B weil er auch sehr hoch ist, der Kombi ist z.b. höher als mancher Crossover. z.b. Mercedes GLA, Cactus, Audi Q2. Ich fand die AGR-Sitze nicht besonders bequem, das ist aber Geschmackssache. Ich lümmle eben gern im Auto.

Sehr bequeme Sitze und sehr sparsam ist der C4 Cactus - gut gefedert auch. Die Ausstattung ist nett, aber nicht unbedingt total hochwertig.

http://ww3.autoscout24.de/classified/288871939?asrc=pl|as

Zitat:

@jobrueck schrieb am 6. August 2016 um 21:19:47 Uhr:

Beim Citroen - mein Vater hat nen C3 (klar, was anderes als C4, aber halt Citroen) - da wirkt innen drin alles etwas arg billig und plastiklastig, das hat mir nur bedingt zugesagt. Ist das beim C4 besser?

Ja, das ist beim C4 besser, die Kompaktwagen anderer Marken schließt du ja auch nicht aus, weil die jeweiligen Kleinwagen einen billigeren Innenraum haben.

Allgemein dürften in Zukunft Diesel mit EU6 leichter wieder zu verkaufen sein.

Längen: C-Klasse 4.60m, V60 4.63m, das Auge wird vom guten Design getäuscht ;)

Verbrauch: da zieht der Benz wohl etwas weniger als die Volvo 5-Zyl., sowohl nach EU als auch auf spritmonitor.de. Aber als Säufer würde ich den Schweden mal nicht bezeichnen.

Volvo V40 (aktuelles Modell): sehe ich bis 15T€ zumeist als Basisdiesel mit 114 PS, wenn Dir das reicht? Zudem ist der Fond schon recht knapp. Beim ADAC gibt's zu dem Modell einen Test.

Aufpreis MB: natürlich zahlt man auch den Namen. Aber deren Komfort und inzwischen auch wieder Qualität rechtfertigen ebenfalls etwas Aufpreis. Für regelmässige 2x400km Touren am WE würde ich dem Langstreckenkomfort entsprechend Priorität einräumen, da hat die C-Klasse sicher ihre Stärken.

Vllt. mal zwei Kandidaten zum Vergleich als Mietwagen auf längerer Fahrt evaluieren, mit einer halbstündigen Probefahrt erschliesst sich das m.E. zu wenig.

Da ich seit kurzem einen Golf VII Variant 1.6 TDI mit 110PS fahre, der auf deine Anforderungen wie die Faust aufs Auge passt.

- Sparsam, ich schaffe etwa 5Liter auf 100km, mit aber 80/20 Landstraße/AB, auf der AB steht bei Vollgas 190-200km/h aber gerne ein wenig mehr auf der Verbrauchsanzeige, trotzdem finde ich ihn dann mit 6-7 Liter noch gut im Rahmen).

- Leistungsstark, ja der 1.6er Diesel von VW mit seinen 110PS ist definitiv kein kraftgewaltiger Motor, aber er zieht subjektiv sehr gut und abgesehen von Überholvorgängen auf der Landstraße, wo ein 2.0 TDI definitiv die bessere Wahl wäre, finde ich den Wagen eigentlich anständig motorisiert.

- Geräumig, als BMW 3er Limousinen Fahrer ist das Platzangebot eines Kombis der Golfplattform gefühlt gewaltig. Wozu ich das brauche ist mir selbst in meinem Beruf ein Rätsel, aber hey, Deutsche-Kombi-Krankheit halt.

- Komfortabel, ja, der BMW 3er war komfortabler, der Reihensechszylinder leiser, aber der Golf ist sehr leise auch bei hohen Geschwindigkeiten, ist selten ungemütlich und wirkt sehr ausgereift. Einzig die Stühle, würde ich als leicht Rückengeplagter gegen etwas bessere tauschen wenn ich könnte.

Fazit: Kauf dir keinen Golf VII 1.6 TDI, warum? Einfach weil in deinem Zeitraum sicherlich der Golf VIII rauskommen wird, damit ist der Wertverlust etwas höher. Auch bekommst du bei der Konkurrenz (Mazda, Toyota, Honda, Hyundai, Kia, Franzosen usw.) einfach mehr Auto für weniger Geld und weniger Ausgaben beim Einkauf bedeuten auch fast immer weniger Wertverlust. Auch würde ich dir, wenn du souverän motorisiert sein willst definitiv einen größeren Motor anraten. 200 km/h sind für den 1.6 TDI mit 110PS eher die Bergabrubrik, zumindestens wenn wir von der realen GPS Geschwindigkeit im Garmin-Navi ausgehen. Auf dem Tacho intern stehen die 200 schon durchaus problemlos und gefühlt dauert es gar nicht mal so lange bis die da stehen.

 

Rein vom Wertverlust her ist aber eh ein Gebrauchter am besten, hier aber am Besten ein schon recht aktuelles Modell nehmen mit vielleicht 30-50t km auf dem Tacho, welches du dann mit noch eindeutig unter 100t km wiederverkaufen kannst, denn ab 100t km entsteht die große Hemmschwelle ab welcher viele Deutsche Autos für deutlich weniger Geld kaufen. Bzw. das wird hier im Forum sehr oft gesagt, in Realität ist das alles natürlich noch mit Ausstattung, Motorgröße, Nachfrage und Angebot usw. in Abhängigkeit zu sehen.

@ jobrueck

Wertverlust? Zuverlässigkeit?

Ich fahre einen 7er BMW der Baureihe E38 im Alltag (18tkm p.a.). Würde ich den jetzt verkaufen, wäre der Wertverlust bei Null.

Zuverlässigkeit? Einmal pro Jahr Inspektion bei BMW - das war es.

Ja, der verbraucht natürlich mehr wie 5l/100km. Aber wenn man sich tatsächlich mal durchrechnet, was ein modernes Auto an Geld kostet (Kaufpreis, Wiederverkaufswert, Unterhalt), dann kann so ein "unvernünftiger" Youngtimer durchaus Sinn machen.

Ich behaupte mal, dass z.B. ein W204 Benziner unterm Strich nicht billiger ist.

Gruß

Frank

Themenstarteram 7. August 2016 um 14:42

@ricco - keine Ahnung von wann der C3 ist, es gibt ihn aber schon ein paar Jährchen.

Der Einwand mit der Euro-6-Norm ist nicht unerheblich, da meine Heimat Berlin ist, und sollte es dann Regulatorien bzgl. Diesel und Städte geben in näherer Zukunft, wäre man da auch auf der sicheren Seite.

Was kann man denn zum VW-Konzern so sagen? Leon, Octavia, A3 Sportback? Ne Überlegung wert, oder eher "Finger weg"?

Zitat:

@jobrueck schrieb am 7. August 2016 um 14:42:24 Uhr:

Was kann man denn zum VW-Konzern so sagen? Leon, Octavia, A3 Sportback? Ne Überlegung wert, oder eher "Finger weg"?

Letzteres, Abgasskandal. Und wenn du gern flott fährst ist deren 1.6 TDI schon an der Untergrenze und die 2.0er sind teuer.

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