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Zusammenhang zwischen unteren hinteren Querlenker und Bremsen

Moin Moin,

kurze Frage: Kann durch falsch/schlecht eingebaute/eingestellte Querlenker an der Hinterachse auch die Bremsen falsch beansprucht werden?

Hintergrund: An einem Touran wurden hinten die unteren Querlenker beidseitig erneuert vor 6 Monaten. Die Reifen haben sich nun hinten innen bis auf den Stahlmantel abgenutz (siehe Anhang) weil die Räder schief standen. Das ist aufgefallen als das Auto wegen schleifenden Bremsbelägen an der Scheibe in eine andere Werkstatt kam. Bremsbeläge waren keine mehr vorhanden so weit runter wurden diese geschliffen. Beläge, Scheiben und Reifen mussten erneuert werden.

Können die Querlenker Ursache dafür sein?

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12 Antworten

Also für die Reifen ja für die Beläge nicht, da der Abstand zwischen Belag und Scheibe immer gleich ist. Egal ob das Rad schief läuft oder nicht.

MfG

Mike

Es sei denn, dass auf Grund des Reifenschiefstandes eine Drehzahldifferenz entsteht und das ESP meint, ständig eingreifen zu müssen. Könnte zumindest eine Möglichkeit sein.

Sehr guter Einwand! Aber dann müsste der TE auch ständig mit blinkendem Kombiinstrument unterwegs gewesen sein, oder?

mfg

Vielen Dank bis dahin für die Bestätigung meiner Theorie.

ESP war nicht ständig aktiv.

Kann man denn viel falsch machen beim Einbau der Querlenker? Es ist ein erfahrener Meister (mit Zuarbeiter) bei dem sehr viele Bekannte auch Kunden sind.

Die Zweite Werkstatt meinte nur, dass die Querlenker ziemlich "laienhaft" eingebaut worden sind. Heute Nachmittag habe ich jedenfalls ein Termin bei der Achsvermessung.

Dazu kenne ich jetzt die Achse vom Touareg nicht, aber eigentlich kann man da nicht viel falsch machen, außer man hat danach keine Achsvermessung gemacht, was ja wahrscheinlich auch der Grund wegen den abgefahrenden Reife ist.

Und zum ESP, ich gehe davon aus das wenn es regelt in der Regel auch die Gasanahme nicht mehr so gut gewesen währe. Weil ESP meist Gas wegnimmt.

MfG

Mike

Dass die ESP-Lampe nicht leuchtet, heißt nicht zwingend, dass das ESP nicht eingreift.

Was das Auto tut und was es dem Fahrer mitteilt, das sind 2 verschiedene paar Schuhe.

Halte ich aber trotzdem für unwahrscheinlich.

irgendwas wurde bei der achsgeometrie gewaltig verkorkst:D

kann man beim touran hinten die nachspur verändern?

oder durch falsche teile (modelljahr?) eine zu hohe nachspur 'basteln'?

für nur negativen sturz sieht mir das zu heftig aus; da wäre auch gleichmäßiger schräg über die reifenbreite verschlissen.

ich fahre ja selbst gern mit viel sturz, aber sowas habe ich noch nie fertigbekommen.

mit den bremsen hat das höchstens zu tun, wenn das eds ob der schrottigen achsgeometrie im dauereinsatz wäre. das müßte aber angezeigt werden bzw. sogar auslesbar sein.

sonst eher koinzidenz und die bremsen waren einfach fällig

Das ist wirklich extrem.

Wie andere schon gesagt haben möglicherweise extremer Vorspur-, Nachspur- oder Sturzfehler.

Das der Reifen irgendwo streift wäre auch noch eine theoretische Möglichkeit, aber das sollte man merken.

Wie schafft man es, die Reifen soweit runterzufahren, ohne davon etwas zu merken? Ist ja anscheinend erst in der Werkstatt aufgefallen :confused:

du glaubst gar nicht was leute alles übersehen/-hören am auto,bewusst oder unbewusst.dann eben radio lauter oder die warnleuchte überkleben oder...

um die eigentliche frage zu beantworten:nein.

ich frage mich nur was man bei 2 schrauben falsch machen kann beim tausch bzw wie die werkstatt auf diese aussage kommt,mal von der nötigen achsvermessung und ob die querlenker unter last angezogen wurden oder nicht!?

wenn ich das bild sehe,sehe ich irgendwie aber schon "donglattis",das + die standardmäßigen ca 1,5 grad negativen sturz die üblicherweise ein touran an der ha hat im mittel + hinterher sehr wahrscheinlich nicht vermessen ergibt eben sowas.

Vielleicht könnten uns paar Bilder vom Unterboden

Querlenker, Radaufhängung, Bremscheiben +Beläge weiterhelfen.

So kann man ja nur raten, was defekt ist.

Mittlerweile war ich bei der Werkstatt und beim ADAC Prüfzentrum.

Die Werkstatt der (nicht nur) ich sehr vertraue, hat sich den Fall nochmal angeschaut. Wir kamen zum Ergebnis, dass die neuen Querlenker hinten genau so eingebaut wurden wie die alten ausgeschlagenen, weil die das schon immer so machen (bitte nicht kommentieren). Das die alten Querlenker schon "schief" waren spricht dafür, dass die Winterreifen auch bereits diese Abnutzungserscheinungen haben. Diese liefen bisher nur mit den alten Querlenker.

Lange Rede kurzer Sinn: die Werkstatt hat gelernt und wird in Zukunft darauf achten und ich bekomme die nächste Inspektion für lau.

Nicht desto trotz war ich beim ADAC zur einer Individualprüfung des Fahrwerkes. Dort kam heraus, dass die vorderen Stßdämpfer an der Verschleißgrenze (210tkm) sind. Der Spurversatz beträgt 1m auf 1km auf der einen Achse und 10m auf 1km auf der anderen.

Daher werde ich wahrscheinlich nochmal eine digitale Achsvermessung, denn laut ADAC war der Rest völlig i.O.

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