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Zugfahrzeug gesucht: Ford Ranger oder Mercedes GLC

Themenstarteram 8. Febuar 2020 um 22:00

Moinsen in die Runde,

Brauche ein Zugfahrzeug für meinen Kofferanhänger mit 2,5 to Zl GG. Ich schwanke zwischen den Mercedes GLC 220 d und einem Ford Ranger 2,0, beide mit Automatik. Für den GLC spricht die bessere Ausstattung, vor allem bzgl der Assistenzsysteme und der Pkw ähnliche Komfort dagegen der Preis und auch, dass ich mit 2,5 to an der Anhängerkupplung die zulässige Anhängelast voll ausnutze, da ist dann kein Spielraum mehr.

Der Ranger hingegen hat mit 2,5 to keine Probleme, ist günstiger in der Anschaffung, und hat auch bei der Zuladung noch Reserven. Leider sind nur weniger Assistenzsysteme verfügbar, kein LED Licht, und der Wagen ist eben systembedingt eher Lkw als der Mercedes. Dafür kann ich mit Hänger 100 km/h fahren, dank grö-erem Leergewicht des Rangers

was würder Ihr empfehlen, der Wagen wird zum Teil als Alltagswagen aber eben auch häufiger als Zugfahrzeug eingesetzt. Und ich würde sowohl gerne einigermaßen entspannt ankommen.

Danke schon mal

Howekem

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29 Antworten

Hier in der Gegend werden einige Ranger als Alltagsfahrzeuge eingesetzt.

Laut meinem Händler gibt es nicht wenige Kunden bei denen Er tagsüber Arbeitsgerät ist und Abends oder am Wochenende Alltagswagen

Ich fahre selber einen Pick-up als Alltagswagen und man muss ganz klar sagen dass das ein großer Kompromiss ist. Den wichtigsten Punkt Hast du schon genannt, das ist eher ein LKW als ein Pkw. Der Pick-up ist groß und unübersichtlich hat einen großen Wendekreis und passt mit 5,40 m länge ja auch nicht in alle ParkLücken. Die harte Federung kann auf längeren Fahrten auch unangenehm sein. Die Vorteile liegen natürlich auf der Hand angefangen vom günstigeren Preis Leistungsverhältnis bis hin zur Größe des Autos. Ich würde mir sehr genau überlegen ob der Ranger tatsächlich mit seinen vor und Nachteilen besser als der Mercedes passt. Wenn ja dann nimm den Ranger.

Wie kommst Du auf diese komische Auswahl?

 

Wuerdest Du als Alternative zu einem Passat Variant einen Corsa oder einen 1er BMW in Betracht ziehen???

 

Die Mercedes-Pendants zum Ranger sind X-Klasse oder zumindest der GLE!

(oder etwas bezahlbarer: der Sprinter ;) )

Themenstarteram 9. Febuar 2020 um 10:27

@Schrottkarrn: Ja, genau dahin gehen meine Überlegungen auch, daher die Frage.

@ Camper0711: Einfach aus der maximalen Anhängelast, und den sich darau ergebenden Möglichkeiten. X-Klasse ist ja eigentlich ein Nissan Navarra, etwas aufgehübscht und inzwischen eingestellt, so wie man hört. GLE ist noch eine Preisklasse höher und Sprinter als Kastenwagen am Thema vorbei und als Bus unnötiger Raum, daher auch keine V-Klasse, die dann noch eher passen würde. Und ja, ich würde den Passat und den 1er vergleichen, wenn ich nicht sicher wäre, welcher als Gesamtpaket die bessere Wahl ist.

Sehe ich das richtig, der Mercedes ist und bleibt ein PKW mit

entsprechender Anhängelast.

Der Ranger dagegen muß als PKW zugelassen werden, damit Er auch

an Sonn-und Feiertagen mit Hänger fahren darf.

Wenn der Ranger als LKW gilt, gibt es wohl diese Einschränkungen.

Darüber sollte sich der TE genau informieren.

Themenstarteram 9. Febuar 2020 um 11:35

Hallo Raver 2014, dank einer Änderung der Zoll => Steuerbestimmungen wird der Ranger als Doppelkabiner automatisch als Pkw eingestuft, dann sind eben die 4-fachen Steuern fällig. im Fahrzeigschein steht weiter Lkw. Da jedoch seit Jahren die PRVIATE Nutung von Anhängern hinter Lkw auch am WE zulässig ist - und meine Nutzung ist rein privat! - geht das in Ordnung.

Aber genau die Anhängelast war es sie mich nach Alternativen suchen ließ. Der Hänger hat beladen knapp 2,5 to damit ist die Anhängelast des GLC voll ausgereizt, mit allen negativen Begleiterscheinungen. Der Ranger kann da hat noch eine to mehr vertragen...

Frage in die Runde: wie verhält sich ein GLC mit 2,5 to Kastenanhänger 2,7 m hoch und 6,5 m lang bei 80km/h? 100km/h dürfte ich ja nicht...

Von der Größe her müsste man, wenn überhaupt, auch eher GLE und Ranger vergleichen. Der GLE hat dann auch wieder ausreichend Reserve. Den gibts dann zum selben Preis dann halt nicht eben VOLL VOLL VOLL !!!!!!!!!!!!!! ...

Also wenn du jetzt einen neuen Ranger bestellst, sagen wir mal als Wildtrak Bi-Turbo mit der 10-Gang-Automatik und Technologiepaket, einer Metallic-Lackierung und einem Hardtop oder Laderaumrollo, landet man bei eine LP von knapp 55k€ und hat alle gängigen Assistenzsystem außer einem Totwinkelwarner an Bord und ab MY2020 auch LED-Scheinwerfer. Die stehen zwar noch nicht in der PL (Stand 1.8.2019), in der Broschüre aber schon, ab Bestelldatum Ende November 2019.

Für 55.000€ bekomme ich bei Mercedes den GLC 220d mit mittlerem Assistenzpaket und mittlerem Infotainment-Paket und natürlich AHK. Kein Leder, keine elektrischen Sitze, keine Sitzheizung, kein Park-Pilot, kein DAB+ und wenn ich alles weitere aufzähle, was der Ranger hat und der GLC nicht, geht mir irgendwann der Platz aus.

Nichtsdestotrotz ist der Ranger dadurch nicht automatisch das bessere Auto für dich. Ein Pick-Up ist nicht unbedingt das anpassungsfähigste Vehikel. Er ist schwerer, länger, breiter und höher, der Einstieg ist schwerer (trotz serienmäßigem Haltegriff und Trittbrett), er verbraucht meistens mehr, gerade im Anhängerbetrieb aber eher vernachlässigbar, er ist härter ohne Anhänger.

Dafür merkt man den Anhänger dann kaum, es wackelt und zuckelt weniger, es werden spürbar weniger Kräfte vom Anhänger auf das Zugfahrzeug übertragen als bei einem leichteren SUV. Die eine Tonne mehr Anhängelast kommt ja nicht von Ungefähr.

Im Prinzip musst du abwägen. Wie viel soll das Auto kosten und wie oft wird der Hänger gezogen.

Sagen wir mal das KFZ darf maximal 55k€ Liste kosten und muss mehrfach im Monat diesen Hänger ziehen, ist der Ranger empfehlenswerter. Sind es aber 70k€ oder ein deutlich seltenerer Anhängerbetrieb, würde ich beim GLC oder besser GLE landen.

PS: Keine Ahnung, ob das wichtig ist, aber im Falle der Fälle bist du Abseits der Piste in einem Ranger meistens besser aufgehoben, als in einem SUV.

Alternativ könnten vielleicht der VW Touareg oder Jeep Grand Cherokee in Frage kommen. Beide dürfen 3,5 Tonnen ziehen. Vorteil, beide kommen mit einem 3.0 TDI V6. Wenn regelmäßig gezogen wird wäre es mir mit ein 6 Zylindee lieber als ein 2.0l 4 zylinder. Die Fahrzeuge wiegen an sich schon über 2 Tonnen und dann noch der Anhänger. Ziemlich viel Arbeit für die kleinen Motoren.

Die beiden sind bei den Kriterien extreme Enden des Spektrums. Was hältst du von einem goldenen Mittelweg, besser zum ziehen als ein GLC, aber deutlich komfortabler als ein Pick-Up: Jeep Grand Cherokee, Ssangyong Rexton

Falls es doch ein Pick-Up wird empfehle ich den Mitsubishi L200, der hat in Sachen Zuverlässigkeit einen besseren Ruf als der Ranger und ist mit mehr moderner Ausstattung verfügbar.

Hallo @Howekem , der GLC ist mit dem Hänger wie Du schon sagst, "ausgereizt".

Das heißt nicht überfordert, aber zumindest beladen solltest Du nicht zu schnell

fahren. Sonst bist Du schnell aus der Sicherheit raus. Auch Leer wird sich der

Aufbau bemerkbar machen. Er wird Dich wohl kaum zum schnell fahren animieren.

Der Pick-Up ist da eine ganz andere Nummer. Der zottelt Den Problemlos.........

Für mich wäre mit Verlaub, der Pick-Up meine Wahl

Entscheidung bezieht sich auf den hohen Anhänger und sein Gewicht.

@Howekem , mein Wissen gibt leider nur noch einen großen

Mitsubishi Pajero oder einen Toyota Landcruiser , als PKW

ähnlich, mit Anhängelasten von ca. 3-3,5 To her.

Zitat:

@Supercruise schrieb am 9. Februar 2020 um 14:33:36 Uhr:

Falls es doch ein Pick-Up wird empfehle ich den Mitsubishi L200, der hat in Sachen Zuverlässigkeit einen besseren Ruf als der Ranger und ist mit mehr moderner Ausstattung verfügbar.

Aber mit 150PS Maximum eher schwächlich. Und hat 400kg weniger Anhängelast. Und Komfortsysteme wie ACC, Schildererkennung oder Einparkassistent fehlen gänzlich.

Wenn Wert auf kompromisslose Haltbarkeit gelegt wird, dann doch direkt den ISIS-Dienstwagen schlechthin wählen, den Toyota Hilux. Der allerdings schon etwas in die Jahre gekommen ist, alles hat seine Vor- und Nachteile.

@Howekem falls die Wahl tatsächlich auf einen Pick-Up fallen sollte, kann ich dir diverse Australische YouTube-Autokanäle ans Herz legen. Die testen da unten nichts lieber als UTEs, also PickUps.

Themenstarteram 10. Febuar 2020 um 11:58

Hallo in die Runde,

vielen Dank für die diversen Vorschlage und Hinweise. Einige Anmerkungen:

Da ich den Hänger wohl 8 bis 10 Mal im Jahr bewegen werde - in der Regel für jeweils 1500 bis 2000 km, ist es mr wichtig, mit den Gespann gefühlt sicher zu fahren und mich nicht im Grenzbereich von Leistung und Anhängelast zu bewegen.

Auf einige technische Helferlein möchte ich, wenn möglich, nicht verzichten: Rückfahrkamera, Parksensoren (wenn schon keine 360° Kamera), vor allem aber ACC, was ich auf vielen Langsstrecken schätzen gelernt habe. Spurhalteassistent wäre nett, bestmögliches Licht (LED) muss sein, ich will sehen wohin ich fahre, Parkassistent bzw. Anhängerassistent kann, muss aber nicht, Einparken kann ich oder ich suche eine andere Lücke und rückwärts fahren mit Hänger ist lernbar. Ausreichend Drehmoment über möglichst breites Drehzahlband und Wandlerautomatik gegen stinkende Kupplung. Ach ja, ich plane keine Offroad-Aktivitätem, maximal mit Hänger über eine (feuchte) Wiese.

@Citaron, die UTE Tests im Outback habe ich schon gefunden, danke trotzdem für den Hinweis. Jedoch sind die Kriterien nur bedingt auf Mitteleuropa anzuwenden oder für mich ausschlaggebend (Watfähigkeit oder Busch-tauglichkeit)

Bezüglich Pickup ist für mich der Ranger der beste Kompromiss. Alle anderen, die ich bislang gefunden habe fallen an der einen oder anderen Stelle (Leistung, ACC, Anhängelastreserve Presi etc) durch den Raster

Beim SUV bin ich aus gleichen Gründe beim GLC gelandet, was ich bei Volvo, BMW, Audi, Range Rover oder Jeep bislang gefunden habe verhielt sich ähnlich, immer war etwas, was mich störte. Und ja GLE ist vielleicht eine Alternative, nach dem Modellwechsel könnte der „Alte“ günstiger werden, aber darauf spekulieren wohl viele.

Bin weiter für Anregungen dankbar.

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