zahnriemenwechsel 924s/944 wie teuer????

Porsche

heia mädels,

nach einem kapitalen motorschaden an meinem 316er mach ich mir ernsthafte gedanken um meinen 924s - wer kennt eine gute adresse im raum köln-bonn, was kostet der spass incl. ausgleichswellen - riemen ???

gruß vom rhein

17 Antworten

Und ich dachte, ich wäre in einem Forum der Fachleute gelandet.

Also, der Zahnriemenwechsel eines 924 S kostet in einer Fachwwerkstadt rund 1.000 Euro, beim 944 rund das Doppelte, was auch Sinn macht, schließlich hat der 944 ZWEI Zahnriemen, von denen der zweite recht doof verbaut ist. Zudem sollte mit dem Zahnriemen zusammen immer alle Rollen gewechselt werden. Und der Zahnriemen eines 9245 S kostet als OEM-Teil alleine schon 250 Euro.

Soweit auch zu "Braunans" Zahnriemeneinwurf. Der 924 hat einen Zahnriemen, der 924 S einen teureren und der 944 ZWEI.

Und nun zum Falschwissen des Mitglieds "944er"

Der Porsche 924 hat einen Audi-Motor.
Der Porsche 924 Turbo hat einen Audi Motor
Der Porsche 924 S hat einen Porschemotor (nämlich grob, sehr grob vereinfacht einen gedrosselten 944er.

Mann oh Mann.

Gruß an alle, die bereit sind, jeden Tag was dazuzulernen,
Lokostefan.

Hier mal meine Antwort an den R6-star

Ganz grob vereinfacht gibt es bei Pkw die Kombinationen folgender Antriebe:
Vorderräder
Hinterräder
Allrad

mit folgenden Motoranordnungen
vorne
mitte
hinten

Frontantrieb ist die Bezeichnung für Antrieb und Motor vorne.
Hinterradantrieb ist die Bezeichnung für Motor vorne und Antrieb hinten.
Heckantrieb ist die Bezeichnung für Motor und Antrrieb hinten.

Wo der Motor sitzt bestimmt den Schwerpunkt mit. Je dichter der Schwerpunkt sich am Formenschwerpunkt des Autos befindet, desto schneller kann der Wagen mit neutralem Fahrverhalten um eine Kurve geprügelt werden.

Sitzt alles vorne (Motor und Antrieb) will das Auto nämlich grob vereinfacht immer geradeaus fahren. Das aber auch leider in den Kurven. Das klassische Beispiel ist der VW Golf auf vereister Straße.

Sitzt alles hinten (Motor und Antrieb) will das Auto grob vereinfacht immer abbiegen. Das aber leider auch auf den Geraden. Das klassische Beispiel ist hier der VW Käfger auf derselben vereisten Straße.

Sitzt alles sauber ausbalanciert, also der Motor in der Mitte und der Antrieb permanent als Allrad, macht das Auto bis zum Grenzbereich das, wass der Fahrer sagt und segelt dann ohne weitere Vorwarnung zur Kurvenaußenseite weg, während das Auto sich im Abflug in Kurvenrichtung im sich selbst dreht. Hier gibt es keinen Klassiker zum ausprobieren, aber die Neuzeit rückt einiges Raus. Will man das Fahrverhalten mit kleinem Geld ausprobieren, kann man das mit einem alten Mini tun. Der hat zwar den Motor vorne und nicht in der Mitte und den Antrieb hinten und nicht an allen Rädern, aber wenn zwei normalgebaute Erwachsene drin sitzen, ist das Ding so gut ausbalanciert, dass die kleine KListe recht neutral um jede Kurve huscht, bis sie eben ohne viel Vorwarnung komplet rausfliegt.

Was man fahrerisch bevorzugt, hängt vom eigenen Können ab.

Einen Mittelmotor schnell um Kurven prügeln zu wollen bedeutet hellwach zu sein. Man kommt zwar erst einmal schneller rum, als andere, ohne am Lenkrad zaubern zu müssen, aber wenn man die Fahrphysik auszubeulen beginnt, dann sollte man blitzschnell reagieren können und auch genau wissen, was man tun muss, um die Kiste noch einzufangen.

Den Vorderradantrieb mit Motor vorne kann man recht stupid geradeausfahren. Will man den aber schnell um Kurven prügeln, sollte man sich damit beschäftigt haben, wie man ihn einzufangen hat. Wenn man weiß, wie es geht, ist der Grenzbereich aber relativ gut beherrschbar, weil der Grenzbereich sich deutlich früher ankündigt, als dem Fahrer mit dem gut ausbalancierten Mittelmotorauto.

Wesentlich anspruchsvoller zu fahren, wenn man schnell sein will, ist der Hinterradantrieb und dann noch mal anspruchsvoller mit Heckmotor, wie im Käfer oder im Porsche 911. Allerdings hat der Heckantrieb, also die Kombination von Hinterradantrieb mit Motor im Heck den Vorteil, recht früh zu melden, dass man sich nun im Grenzbereich befindet. Was man, wenn man weiß, wie es geht, ausnutzen kann.

Nicht ohne Grund hatte Walter Röhrl im Opel Ascona (Motor vorne, Antrieb hinten) die anspruchsvollste Ralley der Welt, nämlich das Winterbergrennen der Ralley Monte Carlo mehrfach gewonnen und das auch noch, nachdem VW-Audi ein Auto konstruierten, dass speziell für diese Ralley entworfen worden war und für das Fahren auf Eis und Schnee als das seinerzeit beste der Welt galt, den Audi Quattro (Motor vorne mit permanentem Allradantrieb.

Audi gewann die Ralley erst, nachdem sie Walter Röhl vom Steuer des Opel Ascona weggekauft hatten.

Das war die extrem starke Vereinfachung.
Und die Zusammenfassung unter dem Strich:

Die Qualität des Fahrers bestimmt, was das Auto hergibt, nicht umgekehrt!!! Immer!! Überall!

Und solange Du Dir noch Gedanken machst, was die Unterschiede sind, vermeide den Mittelmotor, fahre im Alltag den Frontantrieb (Motor und Antrieb vorne) und übe bei schlechtem Wetter mit Hinterradantrieb (Motor vorne Antrieb hinten) oder Heckantrieb (Motor und Antrieb hinten).

Gruß,
Stefan

Moin,

DAFÜR MELDEST DU DICH AN?!

Der Beitrag ist seit 7 (!!!) Jahren im Dornröschenschlaf ... ein User sogar seit ewigen Zeiten vom Forum ausgesperrt ...

Ich würde empfehlen ... RUHIG UND TIEF durchatmen - auf das Datum eines Beitrages zu achten ... zweitens das PÖBELN sein zu lassen (oder soll ich annehmen du bist zum Radau machen hier vorbeigekommen?!? Ich hoffe nicht ... hätte gerne meine Ruhe) und dritten ... MEHRFACH beantwortete Themen nicht nochmals neu durchzukauen ... ich glaube ... dieses Thema wurde von anderen und mir in den letzten Jahren MEHRMALS beantwortet...

Gruß Kester

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