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Yamaha Cygnus x 125 Startprobleme

Themenstarteram 4. Juli 2013 um 7:36

Hallo Wissende! :-)

Ich habe seit ein paar Jahren einen Cygnus x 125 (2005 30000km). Mein Problem. Zuhause morgens springt der Roller sehr schnell und ohne Mucken und Krachen an. Nach der Arbeit, der Roller stand dann oft in der Sonne, wurde also warm, mag er nicht sofort anspringen. Es ist ein leidvoller Akt bis er dann mal mit krachenden Anlasserfreilaufgeräuschen und viel Gasgeben schließlich läuft. Dann fährt er total unauffällig nachhause. Am nächsten Morgen startet er wieder ohne Probleme. Ich verfolge dieses Problem nun schon Jahre und ab und zu probiere ich wieder was neues, teils schon Homöopatisches.

Ohne Erfolg habe ich bisher dies gemacht:

Kaltstartautomatik überprüft und trotz Funktion mal ersetzt.

Vergaser komplett zerlegt und mehrmals gereinigt, alle Einzelteile überprüft.

Unterdruckschläuche überprüft.

Ansaugkrümmer mit Dichtmasse abgedichtet, mit Hoffnung auf Erfolg.

Motorgehäuseentlüftungsventil und die Schläuche überprüft.

Zündkerze neu CR7E und auch mal eine CR8E probiert.

Benzinpumpe neu.

Batterie neu.

Lufi neu.

Mal Super mal Super plus Sprit.

Leerlaufluftschraube Stellungen von 1/4.... 3/4 offen, am wenigsten Probleme gab es in Stellung 1/2.

Ich bin ein relativ erfahrener Motorradschrauber aber da bin ich nun total überfordert....

Weiß von euch jemenad vielleicht was noch sein kann?

 

Danke Christian :-)

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10 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von christian71168

Hallo Wissende! :-)

Ich habe seit ein paar Jahren einen Cygnus x 125 (2005 30000km). Mein Problem. Zuhause morgens springt der Roller sehr schnell und ohne Mucken und Krachen an. Nach der Arbeit, der Roller stand dann oft in der Sonne, wurde also warm, mag er nicht sofort anspringen. Es ist ein leidvoller Akt bis er dann mal mit krachenden Anlasserfreilaufgeräuschen und viel Gasgeben schließlich läuft. Dann fährt er total unauffällig nachhause. Am nächsten Morgen startet er wieder ohne Probleme. Ich verfolge dieses Problem nun schon Jahre und ab und zu probiere ich wieder was neues, teils schon Homöopatisches.

Ohne Erfolg habe ich bisher dies gemacht:

Kaltstartautomatik überprüft und trotz Funktion mal ersetzt.

Vergaser komplett zerlegt und mehrmals gereinigt, alle Einzelteile überprüft.

Unterdruckschläuche überprüft.

Ansaugkrümmer mit Dichtmasse abgedichtet, mit Hoffnung auf Erfolg.

Motorgehäuseentlüftungsventil und die Schläuche überprüft.

Zündkerze neu CR7E und auch mal eine CR8E probiert.

Benzinpumpe neu.

Batterie neu.

Lufi neu.

Mal Super mal Super plus Sprit.

Leerlaufluftschraube Stellungen von 1/4.... 3/4 offen, am wenigsten Probleme gab es in Stellung 1/2.

Ich bin ein relativ erfahrener Motorradschrauber aber da bin ich nun total überfordert....

Weiß von euch jemenad vielleicht was noch sein kann?

 

Danke Christian :-)

Zitat:

Original geschrieben von christian71168

.................Ansaugkrümmer mit Dichtmasse abgedichtet, mit Hoffnung auf Erfolg.

Kannst du das mit dem Ansaugkrümmer noch mal erläutern? Wenn der Risse hatte, zieht er beim Start Nebenluft. Der Unterdruck reicht dann der Benzinpumpe nicht, weil sich durch die Wärme Benzin verflüchtigt hat und die Gemischanreicherung ist zu mager. In der Regel sind dann am Krümmer, so er denn porös (Baujahr 2005) ist, noch mehr feine Risse, die du nicht alle mit Dichtungsmasse zugeschmiert hast. Auch der Gummi-O-Ring am Krümmerflansch kann gerissen oder gequwetscht sein. Also den Ansaugkrümmer erstmal erneuern und den Unterdruckschlauch zur Benzinpumpe auf Risse und festen Sitz nochmals überprüfen.

Als weitere Ursache für schlechtes Anspringen im warmen Zustand, jedoch gut im kalten Zustand, ist ein zu enges Ventilspiel. Also nach deiner Schilderung hast du das noch nicht geprüft und bei 30000 Km sollte das unbedingt mal gemacht werden. Die Ventile werden im kalten Zustand eingestellt.

Gruss Sympat

Themenstarteram 4. Juli 2013 um 20:07

Der Krümmer an sich war optisch einwandfrei. Ich habe keinen 0-Ring als Dichtring sondern eine glatte Fläche mit planer Kunststoffdichtung, deshalb etwas Dichtmasse an dieser Stelle. Die Ventile habe ich noch nicht im Visier gehabt. Werd ich gleich mal probieren! Besten Dank erst einmal :-)

Der Ansaugstutzen hat als Dichtung wohl einen O-Ring. Dort ist auch eine umlaufende Nut im Ansaugstutzen, wo dieser O-Ring eingelegt wird. Zwischen Ansaugstutzen und Zylinderkopf sitzt noch ein Isolierflanschstück. Dieses wird mit einer Flachdichtung abgedichtet.

Gruss Sympat

Themenstarteram 4. Juli 2013 um 21:43

Guten Abend!

Der Ansaugkrümmer hat am Motorflansch keinen O-Ring, weder auf der einen noch anderen Seite, der liegt wirklich nur Plan auf Plan mit Plastik dazwischen. Einen O-Ring hätte ich gleich ersetzt. Hab gerade nach den Ventilen geschaut. Am Einlass waren es gut 0,25 jetzt 0,1 und am Auslass nun 0,15. Es war zuviel Spiel, sozusagen. Morgen wird sichs herausstellen, obs was ausmacht. :-)

Themenstarteram 5. Juli 2013 um 12:23

Hallo

Das Startverhalten ist gleich geblieben, trotz passendem Ventilspiel. Vielleicht liegt es ja doch an was anderem, siehe neuen Betrag! Vielleicht ist das wenige Orgeln normal und nur die Startergeräusche das Problem.

Danke schonmal :-)

Hier nochmal eine Doku zum O-Ring. (siehe Bild)

Gruss Sympat

Ansaugstutzen-cygnus-x-2005
Themenstarteram 8. Juli 2013 um 6:53

http://www.youtube.com/watch?v=nq-urtEzBeI

Das hab ich am Wochenende mal probiert, seitdem sprigt er wieder ohne Probleme an. Das Krachen aus dem Getriebe ist nun auch weg:-)

Danke dem Autor dieses Videos!

 

am 29. August 2013 um 20:14

Zitat:

Original geschrieben von christian71168

http://www.youtube.com/watch?v=nq-urtEzBeI

Das hab ich am Wochenende mal probiert, seitdem sprigt er wieder ohne Probleme an. Das Krachen aus dem Getriebe ist nun auch weg:-)

Danke dem Autor dieses Videos!

Moin, moin,

ich habe ein älteres Modell von 1997 und habe das gleiche Problem, wobei ich zudem die kaltstartautomatik im Verdacht habe, da stellenweise (nach Tages- und Wetterlaune) die eigentlich richtige Leerlaufdrehzahl unverhofft völlig in Keller sinkt und der Motor abstirbt. Als ob das Ventil klemmen oder zumindestens nicht 100% funktionieren würde...

Habe zwar den Vergaser in der Werkstatt prüfen/einstellen lassen, aber die haben nichts von Defekt o.ä. gesagt, nur dass diese "alte" Vergaser Probleme mit dem bleifrei Benzin hätte (?).

Egal, Grund meiner Frage ist eigentlich der Choke. hast Du das Originalteil (teuer) gekauft oder eher die baugleichen noname besorgt? Wenn ja, welches? danke.

gruss

Moin,

ich weiss - schon über ein jahr her... will halt die Leidensgeschichte weitergeben. Der Vergaser spinnt immernoch, aber - und das musste mir eine BMW-Werkstatt mitteilen, nachdem ich vor der Ampel in unmittelbarer Nähe endgültig mit dem Roller stehenblieb - zu wenig Kompression!

Und das, obwohl ich eine Woche vorher bei der üblichen Roller-Werkstatt TÜV und sonstige Wartungsarbeiten habe machen lassen... :( ??Wieso kommen die nicht drauf??

Egal, habe mir dann Kolbenringe und Dichtungen kommenlassen und selbst eingebaut. Und siehe da, springt sofort an, kaum Ölverlust (früher eher Ölverbrennung) und die Zündkerze ist endlich rehbraun...

Ähnliches Verhalten hat wohl die XC Beluga (Vorgängermodell) an Tag gelegt, siehe Bericht von Hans Loistl (http://www.loistl.net/hans/beluga.htm)...

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