XV 750 Virago Batterie wird nicht geladen

MBK

Hallo zusammen

ich habe folgendes Problem mit einer xv 750 Virago:

Die Batteriespannung beträgt ca. 12,5 Volt .
Nach dem Start ( Leerlauf ca 1000 U/min ) geht die Spannung auf etwa 13 Volt hoch.
Wenn ich jetzt Gas gebe ( Drehzahl auf ca 3000 U/min ) geht die Spannung runter auf
unter 12,5 Volt. ( eigentlich sollte die Spannung auf ca 14V ansteigen )

Generator-Spulen haben 0,5 Ohm und keinen Schluss nach Masse.
Regler habe ich schon gewechselt. Zündspulen scheinen auch OK?

Hat jemand eine Idee was das sein kann?

27 Antworten

Hallo,

also erstmal finde ich es intressant, wie Leute den Begriff 'Strom' und 'Spannung' in einen Topf werfen und einmal davon und das andere mal davon schreiben.

Spannung: liegt an an einem Verbraucher; da.h. parallel zu messen. Beispiel: ich messe die Spannung an der Glühbirne an beiden Kontakten
Strom: fliesst durch einen Verbraucher durch und wird 'in Reihe' gemessen. Also Kabel trennen, Messgerät dazwischen schalten. ABER: hier kann es auch am Zweirad gefährlich werden! Der Anlasser zieht ganz kurz mal 50A(mpere) und bringt (fast) jedes Messgerät zum schmelzen wenn man das messen will.

Mist man übrigens Spannung in Reihe zeigt das Messgerät die Spannung an, nur die Birne wird nicht leuchten. Der abzulender Messwert iwrd aber sicher höher als der wirkliche Messwert sein.
Mist man Strom parallel dann fliegt (hoffentlich) mindestens eine Sicherung raus

Jetzt aber zu Deinem Problem:
Wenn im Standgas die Spannung 13V ist und sie bei höherer Drehzahl abnimmt, dann wird die Batterie definitiv nicht geladen, genausowenig wie überhaupt etwas von der Lichtmaschine an der Fahrzeugelektronik kommt.
Bei höherer Drehzahl steigt der Stomverbrauch des Fahrzeuges (durch die Zündung, die ja jetzt öfters zünden muss!) und somit bricht die Spannung der Batterie etwas zusammen.

Warum? Das zu erklären ist etwas komplexer. Wen es intressiert soll sich mal über 'Innenwiderstände von Sapnnungserzeugern' informieren.

Mögliche Fehler: Lichtmaschine, Regler, Leitungen

Dein Text fing gut an, von wegen "Strom und Spannung" aber dann...

- ein normaler PKW-Anlasser zieht weit mehr als 50 Ampere, eher 150-250 Ampere
- eine Batterie (Akku) bzw. Lichtmaschine wird kaum spannungstechnisch
zusammenbrechen wegen dem bischen Zündstrom, was eventuell 30-50 Watt ist.

@jogie: Prinzipiell hast Du nicht unrecht - mich irritiert aber beim TE, daß die Spannung ja von 12,5 Volt auf 13 Volt stieg, wenn er den Motor angemacht hat, und dann erst beim Gasgeben wieder auf 12,5 Volt sank. Wäre ja hilfreich gewesen wenn der sich mal mit ner Bilanz gemeldet hätte, aber das wäre ja höflich gewesen. Deshalb sollte Hollywood ja mal genau messen, was los ist.

Ja, ich werd' das mal messen am WE. Vorher habe ich leider keine Zeit.

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Zitat:

Original geschrieben von franz40


Dein Text fing gut an, von wegen "Strom und Spannung" aber dann...

- ein normaler PKW-Anlasser zieht weit mehr als 50 Ampere, eher 150-250 Ampere
- eine Batterie (Akku) bzw. Lichtmaschine wird kaum spannungstechnisch
zusammenbrechen wegen dem bischen Zündstrom, was eventuell 30-50 Watt ist.

Naja, wir reden hier von einem Motorrad. Ein Autoanlasser hat etwa 1,5kw (hab ich irgendwoher in Erinnerung), was bei 12V etwa 120A sind. Wenn man den Einschaltstrom nicht berücksichtig, der ja noch einiges höher ist-> deswegen werden in Autos auch noch immer die Bleiakkus eingesetzt

Ein Motorrad hat da deutlich weniger.

Zum 2.: Welche Kapazität hat eine Motorradbatterie? 12 AH? Du gehst also davon aus das man locker ein paar hundert Kilometer nur auf Batterie fahren kann? Also ohne Licht meine ich.
Das glaube ich nicht.
Das die Spannung zusammenbricht hat sicher mit der Qualität und dem Alter der Batterie auch zu tun.

Also ich tippe immer noch darauf.

Das die Spannung beim Anlassen absackt und die Batterie sich dann wieder etwas erholt von dem Anlassstress, sehe ich auch als normal an.

Scheiße, scheiße.....wir reden ja von einem Motorrad...Entschuldigung @jogie63.

Zitat:

Original geschrieben von Holywood07


Habe momentan auch den Verdacht, dass bei meiner die Batterie nicht geladen wird. Nach einigen Starts (mehreren Fahrten) wird der Starter langsamer. Egal, wie lange ich fahre, ob mit oder ohne Licht, das lässt sich nur beheben, indem ich die Batterie wieder am Netz lade.

@harikarm: falls Du die Lösung hast, bin ich dankbar 🙂

Hallo zusammen

da ich keine Zeit hatte mich weiter mit dem Problem zu beschäftigen bin ich einige Zeit ohne
Licht gefahren. Dann reicht die Energie aus der Lichtmaschine um die Batterie zu laden.
Da ich ein Saison Kennzeichen habe werde ich mich wohl erst wieder im Mai damit beschäftigen.

Mein aktueller Stand ist wie folgt:

Batterie und Regler gewechselt und Kabel kontrolliert, keine Änderung.

Im Moment sehe ich noch drei mögliche Fehlerquellen:

1 Die Zündung , da die Spannung mit steigender Drehzahl runtergeht könnte es sein
das die Zündung zu viel Strom aufnimmt. ( Widerstand der Zündspulen ist ok )

2 Der Generator, die Statorspulen sind vom Widerstand ok und haben auch keinen Masseschluss
könnten aber trotzdem einen Defekt haben.

3 Da der Generator mit Permanentmagneten arbeitet wäre es auch möglich dass
das Polrad das Problem ist. Permanentmagnete altern gerade bei hohen Temperaturen
und Erschütterungen, ausserdem ist die Maschine ist über 20 Jahre alt.

Wenn ich den Fehler gefunden habe melde ich mich.

Da wirst Du wohl mal direkt die Lichtmaschine messen müssen.

Schade das sich niemand mehr meldet, obwohl der Fehler bestimmt gefunden wurde.

Zitat:

@mistermusik1 schrieb am 9. Mai 2018 um 18:42:32 Uhr:


Schade das sich niemand mehr meldet, obwohl der Fehler bestimmt gefunden wurde.

Bei mir war es die statorwicklung....

Selbes Phänomen ladespannung leerlauf teilast 13,5-14V wenn man höher dreht
einbruch der Spannung auf ca 12,3 Ladestrom leerlauf mit licht noch 2-4A ...
mittlerer bis oberer Drehzahlbereich - 2-- 4A

Gesucht wie beknackt regler Probehalber getauscht nix Lima wicklung
gemessen Nix Sämtliche Zuleitungen auf Spannungsabfall nix .... Oberwelligkeit batteriespannung nix
Ladeschlussspannung 12,3 au nix .... Probehalber andere Batterie NIX :-(

gebrauchte Lichtmaschiene Rein Max Ladung 10A (davor meine ich waren es nur 5-8A)

Ladespannung im leerlauf- Teilast 14-13,5V Strom mit Licht 5A

Ladespannung Vollast 13V Strom mit Licht ca +3A

komisch ist das bei dem Gurken mit steigender drehzahl die Ladespannung sinkt und auch
der Strom... ???!!! funtioniert war definitiv die Ständerwicklung bzw Stator

Kann ja net sein Last mit 5W birne gebastelt und sämtliche wicklungen auf Last geprüft
nirgendwo einen Spannungsabfall bzw einen Masseschluß gefunden trotzdem waren
es 100%ig die wicklungen !!!!

Hallo Virago Freunde. Ich hätte da mal zu dem Thema "Viragoelektronik" so eine Frage: Nach länge Standzeit ( Batterie schwach) habe ich den Virago 535 mit Überbrücken gestartet. Überbrückung ab, Motor aus, Überbrückung darauf, startet und läuft normal, Überbrückung ab, Motor aus, immer Wieder. Habe neue Batterie rein, läuft alles, wie es sein soll, auch längere Fahrten, auch mit Licht. (Die Lichtmaschine und Regler, so wie alle Verbindungen funktionieren?)
Die Frage ist, ob zumindest so eine alte ( einfache) Maschine nicht weiter laufen sollte, wenn mann sie schon gestartet hat, ob mit einem schwachen, oder auch ganz ohne Batterie? Ob ihr so etwas schon hattet, bzw, woran könnte es liegen?
MfG..

wenn die Batterie einen Kurzschluß hat, dann passiert das was du beschrieben hast.... (Motor geht aus!)

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