X4 3.5d oder X4 3.5i, hier Dieseldiskussion

BMW X4 F26

Hallo,
ich habe mir am Freitag als Ersatz für meinen 435dx einen X4 3.5 d bestellt.
Nun bin ich mir nicht mehr ganz sicher, ob ich die richtige Motorenwahl getroffen habe.
Den N57 bin ich aus 5er, 6er und 4er hinlänglich gewohnt, es ist ein geradezu genialer Antrieb, extrem kraftvoll und sparsam.
Den N55 kenne ich noch aus dem 335i F30, nunja, trotz damaligen PPK war er seinem Wesen gerecht werdend, halt einfach aggressiver, ohne wirkliche Vorteile zu haben.
DA jetzt gerade erst die Diesel-Diskussion beginnt bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich jetzt noch einen Diesel anschaffen soll. Es geht hier nicht um die leicht verirrten Äußerungen des BUA oder unserer Umweltministerin bezgl. Umweltplakette blau, sondern um die Äußerungen der Foren-Teilnehmer, bei denen sich die Skepsis zum Diesel merklich erhöht hat. Da ich meine Fahrzeuge alle 2 Jahre wieder verkaufe, möchte ich da natürlich keinen wirtschaftlichen Reinfall erleiden, wenn ich jetzt noch mal zum Diesel greife. ICh gebe natürlich all denen Recht, die jetzt argumentieren werden, genau dies wollte die Politik, die Verunsicherung und die Entscheidung gegen den Diesel.
Teilt mir doch einfach Eure Meinung mit, ich kann noch umbestellen.

Beste Antwort im Thema

mir geht diese ganze scheinheilige politische scheißdiskussion mittlerweile gehörig auf den sack....

ich bin echt am überlegen wenn der nächste autokauf ansteht einen 10 jahre alten benziner für mich zu kaufen,
zum arbeiten zu fahren reicht mir das völlig aus.

für frau und kind ist z.b. ein jahreswagen golf sportsvan mit dem 150 ps diesel völlig ausreichend.

ich lass mir doch nicht von den weltrettern alle 1-2 jahre ihre "fähnchen im wind" meinung aufzwingen und bei jedem autokauf wo man zigtausende euro´s in die hand nimmt ist man sich nicht sicher ob irgend einem geistig minderbemittelten volksvertretter wieder eine neune schnapsidee einfällt...

ich bin echt ein autofetischist, aber so langsam hab ich kein bock mehr auf den ganzen rotz...

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Ich habe gerade, wenn auch einen 5er, Diesel bestellt. Als Vielfahrer ist er einfach immer noch die günstigere Alternative als ein Benziner. Das wird sich auch in den nächsten 2-3 Jahren nicht ändern.

Das ist eine ganz schwer zu beantwortbare Frage.
Der 35d ist sicher genauso gut wie der 35i - und umgekehrt.

Ein Argument ist sicher die Reichweite. Mich nervt es, wenn nach 400-500km die Warnleuchte aktiv ist.

Der Verbrauchsunterschied bei einem SUV dürfte höher sein (höhere Last) als beim 3er/4er. Hier ist der Unterschied echte 1,5-2 Liter (eigener Vergleich 30d zu 40i, vergleichbare Fahrweise).

Spaßfaktor: Akustisch ist der Benziner ein Gedicht.

Es entscheidet die Emotion. Und ich finde, jede Entscheidung ist hier richtig. Da gibt es kein Falsch.

Ich wuerd mal die ganze anti-diesel discussion aus der entscheidung ausklammern. Oder wenn nicht, dann musst du auch die (noch nicht populäre) discussion betrefend nox ausstoss bei hochgezuechteten direkteingesprizten benzinern in betracht ziehen. Aber so oder so, es ist nicht mehr als kaffeesatz lesen ...

Ich wuerd auf jeden fall den motor nehmen der dir am besten zusagt und fertig ;-)

Wenn es alleine um die Wirtschaftlichkeit geht:
Wenn man auf Spritmonitor guckt, beim X3, dann sieht man dass beim Benziner der durschnittliche Verbrauch 11,25l/100km ist, beim Diesel sind es ca. 8,7/100km.
Bei den heutigen Spritpreisen kommt man beim Benziner damit auf ca. 14,40€/100km und beim Diesel auf 9,22€/100km.
Auf 50.000tsd Kilometer ergeben sich Kraftstoffkosten von 7.200€ zu 4.610€ - das sind 2.590€ Unterschied, bei denen man aber die ca. 140€ höhere KFZ Steuer des Diesels wieder abziehen muss. Fährt man die 50.000 in einem Jahr, sind das über 200€ / Monat.

Aber das mächtige Drehmoment des Diesels passt halt auch hervorragend zu einem "Trumm" Auto. Das macht schon auch Spaß.

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Wenn man die Wirtschaftlichkeit genau betrachtet, muss aber auch der Anschaffungspreis mit eingerechnet werden. Zumindest in D ist der Diesel 2.1 T€ teurer. Nachdem der TE alle zwei Jahre das Fahrzeug wechselt, ist der Kostenunterschied möglicherweise nicht mehr so dramatisch. Hängt natürlich von der tatsächlich gefahrenen Laufleistung ab.

Viele Grüße

Hallo, ich habe unseren bescheidenen Firmen Fuhrpark auf Benzin umgestellt. Warum?
-Die Laufleistung der Fahrzeuge bewegt sich zwischen 10k - 15k KM.
-Eine Zwangspause an der Tankstelle nach ca. 3-4 h auf der BAB ist absolut kein Nachteil (eher das Gegenteil)
-BMW hat aktuell bei den 3,0 Benzinern die besseren Angebote, welche in Preis/Leistung überlegen sind (m40i oder 40i ppk)

VG

Vor 4 Jahren haben wir uns einen E91 zugelegt, es sollte ein Diesel sein. Die Wahl viel auf einen 325d, erstens da ein 325i oder 330i mir nicht besonders lagen, was das Drehmoment oder Durchzug angeht. Im Vergleich zu meinem 325d der richtig Spaß macht und etwa auf 100 KM 3 Liter weniger verbraucht. Bei meinen 15.000 km rechnet sich der Diesel sicher nicht, aber er macht bedeutend mehr Spaß als die Benziner. Jetzt steht der Kauf eines neuen X3 an und auch hier kommt für mich kein Benziner in Frage, der 2.8i kommt aufgrund des 4 Zylinder nicht in Frage und der 3.5i ist zwar schön, aber der 3.0d bzw 3.5d liegt mir besser. Ich hatte beide übers Wochenende, in etwa selbe Strecke und der 3.5i hat fast 4 Liter mehr gebraucht als der 3.5d. Somit war die Entscheidung gefallen, blaue Plakette hin oder her Euro 6 haben sie alle.

was mich bei der Frage zur Wirtschaftlichkeit auch interessiert : wenn Norwegen ab 2025 keine Diesel-und Benzinfahrzeuge mehr verkaufen will, wenn in Österreich eine Studie des Umweltbundesamtes sogar ab 2020 empfiehlt diese Autos nicht mehr zu verkaufen, dann stellt sich doch dich Frage wann der Zeitpunkt kommt, an dem ich bei Kauf eines hochmotorisierten teuren Neuwagens (wie zB X4 35) nach kurzer Zeit einen wirtschaftlichen Bauchfleck lande.
Vielleicht schlecht formuliert. Die Frage ist, ist abschätzbar, wann man sich keinen Benzin- oder Dieselneuwagen mehr kaufen sollte, weil durch gesetzliche Beschränkungen die laufenden Kosten zu hoch werden bzw ein Wiederverkauf nicht mehr möglich sein wird ?

Also eine Entscheidung ist jetzt gefallen, kann auch falsch sein, aber dies weiß heute keiner.
Ich bleibe beim 3.5d, er ist einfach für einen SUV der stimmigere Antrieb. Sogut ein 3.5i oder 40i in ein Coupe oder Limousine passt, so unstimmig finde ich sie bei einm SUV. Auch ein M40i erschließt sich mir nicht so richtig, ein höhergelegter Sportwagen, der sicherlich Spass macht, aber stimmig? Nunja, alles eine Geschmacksfrage und subjektiv.
Zu Ksdrei,
natürlich habe ich auch davon gehört. Sogar die Niederlande wollen da ab 2025 mit einsteigen. Aber mal ehrlich, wie sollen früher oder später 40 Millionen Fahrzeuge regelmäßig an die Steckdose, wie soll der Ladevorgang in den Großstädten aussehen, wo mein Fahrzeug mitunter 4 Straßenecken weiter parkt, wer soll diese Infrastruktur zu den Ladeeinrichtungen bezahlen ( vor allem Induktionsladestätten), wo wir uns ja nicht mal mehr ordentliche Straßen leisten können?
Wie sagt man in Bayern, mögen taten sie scho, aber können taten sie's net.
Nein, das kann bei Ländern mit einer deutlich niedrigeren Verkehrsdichte vielleicht noch funktionieren, aber um 40 Millionen deutsche Fahrzeuge auf E-Betrieb umzustellen, werden noch ein paar viel mehr Jahre vergehen, einfach weil kein Geld für die notwendige Infrastruktur vorhanden ist. Wir wären ja schon froh, wenn bis 2020 die zugesagten 1 Million auf der Strasse währen. Zumindest wird es meinen X4 noch nicht betreffen, da bin ich mir sicher.
Vielen Dank für Eure Mithilfe, ja sie hat neben Stefans Hinweise (er weiß, wer gemeint ist) sehr geholfen.

Also ich finde, diese Willenserklärungen bzw. Empfehlungen Norwegens und Österreichs sind doch recht utopisch, denn es gibt nun mal (bisher) keine nennenswerte Alternative zu diesen Motoren. Vor allem für den Massenmarkt. Aber o.k., vielleicht fahren in Österreich dann in 4-5 Jahren nur noch Teslas, Renault Twizzys und i3 rum... 🙂
Die Gedanken mache ich mir vielleicht mal für meinen Sohn - aber das hat auch noch 17,5 Jahre Zeit. 😉

Zum Thema 3,5d oder i: ich bin 'damals' beide Probe gefahren und fand, das der Diesel in Verbindung mit der Automatik besser zum X4 gepaßt hat. Mit dem i mußte man vergleichsweise höher drehen, was insgesamt bei sportlicher Fahrweise für meinen Geschmack nicht zu dem 'Kaliber' Auto (Größe, Gewicht) passte. O.k., und der Klang war natürlich auch besser.
Letztlich waren die 25.000 km pro Jahr, der Verbrauch (zw. 8,5 und 9 Liter) und das Mords-Drehmoment ausschlaggebend.
Ich würde sagen: Geschmackssache. Fahrleistungsmäßig tun sich beide nicht viel. Bzw. ist ab einer gewissen Fahrleistung pro Jahr halt der finanzielle Vorteil des Diesels nicht ohne. Bei unseren 25 tkm auf (geplant) 4-5 Jahre sind das schon paar tausend Euro.

mir geht diese ganze scheinheilige politische scheißdiskussion mittlerweile gehörig auf den sack....

ich bin echt am überlegen wenn der nächste autokauf ansteht einen 10 jahre alten benziner für mich zu kaufen,
zum arbeiten zu fahren reicht mir das völlig aus.

für frau und kind ist z.b. ein jahreswagen golf sportsvan mit dem 150 ps diesel völlig ausreichend.

ich lass mir doch nicht von den weltrettern alle 1-2 jahre ihre "fähnchen im wind" meinung aufzwingen und bei jedem autokauf wo man zigtausende euro´s in die hand nimmt ist man sich nicht sicher ob irgend einem geistig minderbemittelten volksvertretter wieder eine neune schnapsidee einfällt...

ich bin echt ein autofetischist, aber so langsam hab ich kein bock mehr auf den ganzen rotz...

Ja, dem ist nichts hinzuzufügen. Wenn man jetzt die gerade aktuelle 'Diesel-Diskussion' sieht, könnte man meinen, die wären alle bescheuert. Als wäre es ein Geheimnis, daß ALLE Hersteller bei Verbrauchs- und somit auch Abgaswerten beschei..en. Und jetzt wird da per Aktionismus alles mögliche in die Waagschale geworfen: neue Plaketten, höhere Steuern, nicht zu vergessen: die plötzlich allgegenwärtige Gesundheitsgefährdung, die plötzlich hohe Feinstaubbelastung,...
Aber ist doch egal - wer zahlt's denn? Der Verbraucher! Der Depp nämlich, der für den vergleichbar motorisierten Diesel schon mehr gezahlt hat, als für den Benziner. Der ohnehin schon mehr KFZ-Steuer zahlt. Der als eins der wenigen Goodies den günstigeren Verbrauch in Verbindung mit dem günstigeren Spritpreis hat(te).
Und das alles 'nur', weil EIN (??) Hersteller besonders dreist, bzw. so dämlich war, sich erwischen zu lassen.

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