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Wohnwagen macht mit W204 was er will

Themenstarteram 6. Juni 2010 um 2:56

Hallo,ich habe ein Problem mit dem Ziehen meines drei Jahren alten Tabbert Wohnwagens. Ich selbst fahre einen W 204, 220 CDI, Bj.07 mit 30000 km. Also kann beim Auto noch nicht viel verschlissen sein und auch beim Wohnwagen nicht. Ich bin Rentner und fahre sehr Materialschonend. Nun habe ich das konkrete Problem, dass der Wohnwagen ab 70-80km/h von hinten mit dem Auto macht was er will. Das wird alles sehr unsicher. Ich habe neue Reifen drauf, H&R Federn reinbauen lassen mit Bilsteindämpfer und die verstärkten Stabilisatoren - nix hilft. Auto wurde natürlich vermessen.... Mein Freund hat das identische Auto nur mit der anderen Ausstattungsvariante und bei dem läuft das Gespann einwandfrei. Ich habe auch eine neue Schlingerkupplung an meinem Wohnwagen und den Kugelkopf an meinem Auto gemessen, alles im grünen Bereich. Kennt einer das Problem oder noch besser eine Lösung??? Das kann doch nicht sein, dass dies bei einem völlig unverbrauchtem Mercedes "die Wahrheit" sein soll..... Viele Grüsse vom Problem W204 ;-)

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7 Antworten

Moin,

Tabbert ist ja der Mercedes unter den WoWa :

"Umfangreiche Tests

Um diesen Qualitätsanspruch erfüllen zu können, testen wir unsere Caravans auf Herz und Nieren. Circa 10.000 km Fahrtstrecke werden simuliert – mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bis hinein in den Grenzbereich sowie auf verschiedenen Straßenbelägen wie zum Beispiel Kopfsteinpflaster. Nur der Dauerfahrtest zeigt, wie gut mechanische Einzelteile, Verschlüsse, Regale und Klappen wirklich sind. Das Ergebnis ist hervorragend: unser Caravan-Gespann besteht den Test mit Bravour.

Auch im Profitest von „Camping, Cars & Caravans“ zeigt unser Testwagen aus der Modell-Reihe DaVinci seine hervorragenden Fahreigenschaften: mit bis zu 150 km/h folgt der Caravan absolut sicher und linientreu dem Zugfahrzeug. Die AL-KO AKS 2004 Schlingerdämpfung demonstriert hier ihre Stärken. Ausschlaggebend für die Fahrsicherheit sind Massekraftanteil und Gierträgheitsmoment im Kupplungspunkt.

Der DCC - Sicherheitspreis 2007 für Fahrsicherheit und Verarbeitung ( geprüfte Sicherheit nach Normen und technischen Regeln) bestätigt die hervorragenden Fahreigenschaften eines Tabbert Caravans."

Quelle:http://www.tabbert.de/de/erleben-sie-tabbert/umfangreiche-tests/

wir wollen ja keine Rentner mit 70 Km/H auf der BAB :D deshalb meine Vorschläge:

Ist das Fahrwerk, Reifen (Variante Breitreifen 205 etc.?) 3 Jahre ist zwar recht jungfreulich aber.. (Alterung/ausgehärtet DOT?) Stoßdämpfer, Radaufhängung und Radlager/Spiel vom WoWa überprüft worden?

Es gibt zusätzlich zur Anti-Schlingerkupplung noch Stoßdämpfervarianten für den Stabilisierungsmodus ggf. eine Möglichkeit.

Ansonsten mal zum "Freundlichen" MB Service, TÜV oder ADAC und nachfragen, die haben das Know How und sind i.d.R Hilfsbereit.

Ich denke aber, da kommt noch was gescheiteres aus dem Forum ;)

Viel Erfolg

Schadstoffarm

Themenstarteram 7. Juni 2010 um 23:32

Hallo, das ich Rentner bin soll mal nicht zur Debatte stehen, außer im Kontext mit viel Erfahrung im Handling von verschiedenen Gespannen. Was Sie mir mit der Tabbert Werbung sagen wollen, kann ich nicht ganz verstehen, da die zuverlässige Qualität der Marke völlig außer Frage steht. Der Wohnwagen läuft ja auch mit neuer Schlingerkupplung an dem identischen Fahrzeug meines Freundes einwandfrei. Die KfZ - Meisterwerkstatt die mir im Moment hilft hat auch alles geprüft und eben Fahrwerk + verstärkte Stabis vorne und hinten erneuert. Die Reifen sind Michelin und ganz neu. Das MB - Werk hat mir eine Tel.Nummer in Maastricht gegeben, die mir dort aber auch nicht weiterhelfen konnten. Der MB - Händler bei uns, der seit ca. 50 Jahren markentreu ist, konnte mir auch nicht helfen um es kurz zu machen. Die Meister muss man nötigen, damit sie mal sich zu einer Probefahrt erbarmen. Begleitet wird das dann mit dem Kommentar:"Ich kann da nix zu sagen, da ich ja keine Erfahrung mit dem Ziehen von Anhängern habe...". Bingo, das braucht man, nachdem man schon zwei E-Klassen wegen zahlreichen Problemen und viel Geldeinsatz gewandelt hat. So, wer kann mir konkrete Tipps geben und weiterhelfen?! Gruss von der Front

Hallo, war der Wohnwagen beim wechsel des Zugfahrzeuges identisch beladen ? Ist die Schlingerkupplung ( Bremsbeläge ) ölfrei ? Ist am Heck des Wohnwagens ein Fahradträger montiert ? Mit wieviel Stützlast fahren sie ? Mfg.

Hallo

Habe das gleiche Problem auch kürzlich erlebt - auf der Autobahn hat der WoWa bei 85-90 km/h angefangen zu pendeln. Ich konnte ihn durch kurzes Bremsen gut stabilisieren, ein ungutes Gefühl ist aber zurückgebleiben. Das wägen hat ergeben dass ich durch das Vorzelt zuhinterst unter der Bank und den sonst leeren Wohnwagen mit 25kg Stützlast gefahren bin.

Der Mercedes müsste mindestens 75kg haben. Diesen Punkt würde ich zuerst überprüfen.

Gruss

Zitat:

Original geschrieben von ProblemW204

Hallo,ich habe ein Problem mit dem Ziehen meines drei Jahren alten Tabbert Wohnwagens. Ich selbst fahre einen W 204, 220 CDI, Bj.07 mit 30000 km. Also kann beim Auto noch nicht viel verschlissen sein und auch beim Wohnwagen nicht. Ich bin Rentner und fahre sehr Materialschonend. Nun habe ich das konkrete Problem, dass der Wohnwagen ab 70-80km/h von hinten mit dem Auto macht was er will. Das wird alles sehr unsicher. Ich habe neue Reifen drauf, H&R Federn reinbauen lassen mit Bilsteindämpfer und die verstärkten Stabilisatoren - nix hilft. Auto wurde natürlich vermessen.... Mein Freund hat das identische Auto nur mit der anderen Ausstattungsvariante und bei dem läuft das Gespann einwandfrei. Ich habe auch eine neue Schlingerkupplung an meinem Wohnwagen und den Kugelkopf an meinem Auto gemessen, alles im grünen Bereich. Kennt einer das Problem oder noch besser eine Lösung??? Das kann doch nicht sein, dass dies bei einem völlig unverbrauchtem Mercedes "die Wahrheit" sein soll..... Viele Grüsse vom Problem W204 ;-)

Hört sich wirklich an, als sei die Stützlast zu niedrig. Überleg mal genau, ob der WW anders beladen war.

Habe mit dem gleichen Zugfahrzeug und dem gleichen Anhänger sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht: Stützlast 65 kg: extrem unsicheres Fahrgefühl. Stützlast 80 kg: viel besser. Stützlast 90 kg (also mehr als erlaubt): Wie auf Schienen.

Oberhesse

Moin,

Zitat:

Ich bin Rentner und fahre sehr Materialschonend.

seiner Meinung nach.;) und bei dem Know how, solche einfachen Fragen?....

Zitat:

außer im Kontext mit viel Erfahrung im Handling von verschiedenen Gespannen.

:confused:

Liest sich für mich eher wie ein dissozialer "Oberschlaumeier".....

Zitat:

nachdem man schon zwei E-Klassen wegen zahlreichen Problemen und viel Geldeinsatz gewandelt hat. So, wer kann mir konkrete Tipps geben und weiterhelfen?! Gruss von der Front:mad:

 

Meine Fragen an der Stelle wäre:

Wie verhält sich der Anhänger an dem Fahrzeug ohne den Schnullifax, soll heißen nur angekuppelt, aber ohne Reibestabilisator. (War die Kugel/Kupplung geschmiert oder teilweise fettfrei?

Hat der W204 ein ESP mit Anhängerprogramm? Wenn nein, dann ganz ausschalten!)

Sitzt die (abnehmbare) AHK fest?

Wie verhält sich das Auto mit einem größeren Lastenanhänger?

Ist die Auflaufbremse synchron?

Die Stützlast sollte immer positiv sein und auch immer unter dem Max., denn ein Gespann, daß beim Bremsen und einer Bodenwelle die Nase hebt, ist nicht steuerbar=verloren.

Mehr Ferndiagnose ist m.E. nicht drin.

MfG.: HUKoether

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