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Wirtschaftlichkeit bei Neu (Dacia Duster) für alt (Scoda Octavia)???

Themenstarteram 30. Dezember 2014 um 14:30

Hallo Leute,

ich (w) stehe gerade vor einer schwierigen Entscheidung.

Vor 12 Monaten habe ich mir für 8000 EUR einen Octavia Kombi Diesel Bj 2007 gekauft mit 120.000 km auf dem Tacho. Jetzt habe ich 138.000 km auf dem Tacho. Kosten tut mich die Karre nichts, da ich sie Bar bezahlt habe.

Nun bekomme ich langsam "Angst" vor den eventuellen Folgekosten wie der Austausch der Wasserpumpe/Zahnriemen der ja bald ansteht. Aufgrund des Alters des Fahrzeuges könnten auch langsam aber sicher noch andere Dinge anfallen. Aber das weiß man ja nicht....

Nun würde ich mir gerne einen Neuwagen mit hohem Wiederverkauf zulegen und habe mich für einen Dacia Duster Diesel für 18000 EUR entschieden. Bitte keine Wertung zu dem Fahrzeug. Ich stehe auf große wuchtige Fahrzeuge und er hat auch viel Platz. Aufgrund der Inzahlungnahme meines Fahrzeuges und monatlichen Raten von knapp 150,00 EUR für fünf Jahre hätte ich nach dieser Zeit bis auf etwa 4000,00 EUR ab bezahlt und das Fahrzeug laut Händler noch einen Restwert konservativ gerechnet von 8.500 EUR.

Leider bietet mir der Händler für meinen nur zwischen 5.500 und 6.000 EUR an. Laut Schwacke ADAC steht er bei 7850,00 EUR.

Ich hätte dann also in 12 Monaten einen Verlust von knappen 2.000 EUR gemacht.

Vorteil des Kaufes: Ein um 2 Liter niedriger Verbrauch, Garantie von drei Jahren (evtl. würde ich noch 2 Jahre für 750, EUR dazu kaufen)

Nachteil des Kaufes: Eine monatliche Belastung von 150,00 EUR die ich mir aber leisten könnte und der hohe Verlust bei meinem Alten

Hat da jemand eine Meinung von Euch zu? Was wäre wirtschaftlich sinnvoller?

Danke im voraus.

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12 Antworten

Wenn es nur ums finanzielle geht bist du mit deinem aktuellen Auto deutlich besser dran, alleine schon weil der Duster in den nächsten 3 Jahren mehr an Wert verlieren wird, als der Oktavia insgesamt an Wert hat.

am 30. Dezember 2014 um 14:43

Solche Fragekonstellationen werden hier 3 mal

pro Woche gestellt.:D

Es bleibt immer beim selben, ökonomisch lohnt es sich nie

einen gebrauchten im guten zustand wie deinen gegen ein neues

Modell zu tauschen wegen der Gefahr von teuren Rep.!:cool:

Du bekommst vom Händler für den O2 wenig, der Neue hat einen

hohen Wértverlust, muss/sollte Vollkaskoversichert sein und

das wird deftekte am alten nie ausgleichen, wenn sie

überhaupt kommen.

Darunter zähle ich Dinge wie Zahnriemen, Wasserpumpe,

Bremsen, Radlager und dergleichen gar nicht.

a) weil sie bei jeden Auto als Verschleißteile kommen

b) kein hoher Kostenfaktor sind

Was defekte für mich sind, sind Getriebe, Motorschäden

oder zb. Durchrostungen.

Und selbst hier ist meistens nur ein Teil kaputt was günstig zu richten ist.:D

Ich glaube zudem nicht, dass der Oktavia in nächster Zeit all zu viel Stress machen wird. Zahnriemen ist ja ein Verschleißteil, das sollte man also bei der Betrachtung ignorieren. BJ 2007 ist zudem auch noch nicht so alt und 138 tkm sind auch noch keine enorme Laufleistung. Für das Geld, welches du beim Neukauf verbrennst kannst du den Oktavia ohnehin einmal von oben bis unten durch reparieren lassen.

Zitat:

@Manhattan35 schrieb am 30. Dezember 2014 um 14:30:55 Uhr:

Leider bietet mir der Händler für meinen nur zwischen 5.500 und 6.000 EUR an. Laut Schwacke ADAC steht er bei 7850,00 EUR.

Händler-EK oder Händler-VK?

Davon mal abgesehen das die ganzen Bewertungsseiten bestenfalls eine grobe Richtung vorgeben. Die Bewertungssoftware der Händler geht da viel genauer zu Werke und dazu kommt das der Händler vor Ort eher die Preisspanne kennt für die das Auto Wiederverkauft werden kann.

Wenn Du die Kiste vor einem Jahr für 8000€ gekauft hast liegen die Preise der Händler im Rahmen des Möglichen. Der Händler will ja auch noch verdienen, muss zumindest in die Aufbereitung investieren, mögliche Reparaturen vornehmen und vor Allem hat Er das Risiko der Gewährleistung und das Alles für eine Kiste die Er vermutlich irgendwo um die 7500€ auszeichnen kann, für wie viel Er die Kiste dann letztlich verkauft kann Er nicht vorhersehen, auch nicht wie lange die Kiste auf dem Hof steht und auch wenn die Kiste nur rumsteht verursacht Sie Kosten.

Das man eine Auto nach einem Jahr praktisch zum Kaufpreis wieder verkaufen kann kommt zwar vor, aber nur sehr selten und meistens ohne Berücksichtigung der vielen Kleinigkeiten die man reingesteckt hatte.

Wie dem auch sei. Das Zahnriemen usw relativ zeitnah fällig sind war schon beim Kauf klar und wenn der Wechsel aktuell beim Verkauf fällig wäre oder in Kürze fällig sein wird wird dir jeder Händler dafür was abziehen. Die sind ja nicht ganz blöd sondern ziehen dir gleich mal alle fälligen Wartungsarbeiten mehr oder weniger vollständig vom Preis ab.

Im Übrigen stellt sich mir gerade die Frage wie Du auf 2L weniger Verbrauch beim Duster kommst. Bei dem Schlachtschiff dürfte der Verbrach real nicht unter dem des Skoda liegen.

Ich habe da den Verdacht das Du dir den Dacia schönrechnest.

Aber wenn Du diese Kiste willst kauf Sie dir auch wenn es nicht wirtschaftlicher ist als die alte Kiste weiterzufahren.

Moin,

Wirtschaftlich ist es den Skoda zu fahren bis er Tod ist oder er wenigstens 250.000 km auf der Uhr hat und ein vergleichbares Fahrzeug auch im Alltag 2-3L sparsamer ist. Bestenfalls kommst du auf plus/minus Null raus und darfst nach 5 Jahren dann die Wartungen am Duster auch bezahlen.

Bliebe der Vorteil der Garantie - worüber man immer streiten kann.

Die Frage ist halt - WILLST Du ein neues Auto haben? Das du weisst, das du dir das alles leisten kannst ist ja schonmal Top :-)

MfG Kester

Meistens wollen die Leute ein neues Auto haben und das Unterbewußtsein versucht das zu rechtfertigen.

Es ist ja völlig ok, ein neues Auto zu wollen. Es ist nur merkwürdig, sich dabei selbst zu betrügen, das versteh ich einfach nicht.

Ich schliesse mich an und rate dir den Octavia bis zum bitteren Ende zu fahren - wirtschaftlicher gehts wohl kaum, da er dir gehört. Verschleißteile und Wartung fällt bei jedem Auto an, auch bei einem jetzigen Neuwagen ;).

der wertverlust is zudem noch das kleinere problem beim dacia ;)

was man zahlt,das bekommt man auch

dacia kunden mögen in der regel zufrieden,was aber wahrscheinlich auch mit deren geringen ansprüchen zusammen hängt

wie man oft liest,sinds dagegen z.b. tüv-prüfer dagegen nicht wirklich,dacias fallen hier wohl überdurchschnittlich oft auf

ich will die autos jetzt net unnötig durch den kakao ziehen,zumal es auch genug teurere autos gibt,die ihre besitzer mindestens genauso ärgern ;)

aber ich denke nicht,dass du mit dem skoda wirtschaftlich viel schlechter unterwegs bist,der zahnriemen steht jetzt an & dann erstmal ne ganze weile nicht mehr,zum service musst mit dem duster wahrscheinlich genauso wie mit dem skoda & viel anders funktionieren rumänische autos aus afrika auch nicht

& wenn der zumindest von den mechanischen teilen so solide gebaut is,wie andere fahrzeuge aus dem konzern,dann würde es mich auch nicht wundern,wenn stossdämpfer,aufhängungsteile,lager,auspuff & sonstwas für geraffel auch noch paar jahre zeit haben :)

 

ansonsten schliesse ich mich spacy an,wenn de jetzt unbedingt wirklich als erstes in nen autositz furzen willst,dann nimm deinen traumwagen,soviel verkehrt machst mit so ner kiste auch nicht wirklich ;)

An sich wurde allles gesagt. Günstiger ist, den Octavia weiter zu fahren. Wenn du es wirklich willst, dann nimm halt den Duster und zahle das Geld. Was man sich merken kann: jeder Autowechsel kostet effektiv Geld, weil Händlermargen bedient werden wollen.

Wie du dir für deinen Octavia noch ein Garantiegefühl schaffen kannst und damit deinen Ängsten um das Reparaturkostenrisiko etwas entgegen stellen kannst: mit einer Reparaturkostenversicherung bei einem Versicherungsunternehmen. Die deckt natürlich Regelarbeiten (wie Zahnriemen und Wasserpumpe) nicht mit ab. Aber unvorhergesehenes. Dort halt genau auf die Bedingungen schauen.

Klar sollte aber auch sein: bei allen Versicherungen macht im Schnitt über alle Versicherungsnehmer die Versicherung Gewinn. So kalkuliert sie ihre Beträge.

Und immer ratsam: bei planbaren Reparaturen (wie hier Zahnriemen und Wasserpumpe) einfach mal 3 Angebte von vertrauenswürdigen Werkstätten einholen. Damit man überhaupt eine Art Wettbewerb hat.

So extrem teuer ist der ZR-Wechsel inkl. WaPu auch nicht.

Beim 1.9er kostet er ca. 500 € und beim 2.0er ca. 550 € in einer freien Werkstatt.

am 1. Januar 2015 um 13:53

ich habe selbst vor ien paar monaten eine Duster in der höchsten ausstattungslinie just for fun probegefahren und wundere mcih gerade sehr warum hier in zusamemnhang mit dem kleinen auto begriffe wie gross und wuchtig und Schlachtschiff fallen ? Selbst schonma gefahren ? DAs ist eher ein Süvchen als ein Suv.

Desweiteren weiss ich nicht obs nur mir so geht ,aber den Preis sieht man dem auto ÜBERALL an ,das geht bei fehlenden Radhausverkleidungen los und hört beim billigst anmutenden Hartplastikinnenraum mit offenliegenden Schrauben und wackeliger Armlehne auf.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich brauche keinen S-Klasse innenraum um mich wohlzufühlen, aber selbst die manchmal (zu Unrecht)gescholtenen Ford Materialien und Verarbeitung ist hier ein paar Ligen höher..

Ich kann mir gut vorstellen das sich so manch Sparfuchs nach einer Probefahrt dann doch lieber fürs selbe Geld einen Gebrauchten Kuga oder Tiguan geholt hat..

Zum Thema, natürlcih möchte der TE gerne ein Neues auto und sucht argumente um das gewissen zu beruhigen.

Wenn du was neues wilslt hols dir ,wirtschaftlich zu rechtfertigen ist es wie hier mehrfach erwähnt nicht.

Ich würde den Skoda probieren im Netz zu verkaufen!

Auf das Angebot vom Händler einfach mal 2000 Euro drauf rechnen und rein setzen bei Mobile!

Abwarten was passiert und einfach mal paar Euros runter gehen bis einer zugreift.

Dann kannst du dir deinen Dacia kaufen!

Kombi und Diesel ist ne gute gesuchte Kombination die wirst du bestimmt los.

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