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Kaufberatung/Fragen - Neuer (gebrauchter) Golf? andere Alternativen?

Themenstarteram 22. Juli 2019 um 3:03

Hallo,

Ich habe kürzlich dieses Forum entdeckt und dachte, ich stelle auch mal mein Anliegen ein.

Ich fahre monatlich ca. 2700 KM (ca. 70% Autobahn-Fahrten) , was also ca. 32400 KM im Jahr sind.

Zur Zeit habe ich einen Golf 6 1.4 von 2009 mit 80 PS der zur Zeit ca. 110.000 KM runter hat. Gekauft habe ich den Golf

im Januar 2016 mit ca: 30.000 KM. Davor hatte ich einige Jahre einen Golf 5 mit 75 PS den ich, bis ca. 130.000 gefahren bin,

um ihn dann zu verkaufen und auf meinen jetzigen Golf 6 um zusteigen. Mit beiden Fahrzeugen hab ich sehr gute Erfahrungen gemacht und hatte nie

großen Probleme oder außerplanmäßige Reparaturen. Diese Zuverlässigkeit war mir auch auf Grund meiner vielen Fahrten immer sehr wichtig.

Jetzt bin ich schon mal langsam am überlegen, wie es für mich in nächster Zeit automäßig weiter geht.

Ich bin beim Thema Auto absolut nicht vom Fach, habe aber drauf geachtet keinen Wagen mit TSI-Motor zu kaufen, da es mit diesen wohl in der Vergangenheit Probleme gab.

Außerdem war mir wichtig, dass mein Auto einen Zahnriemen und keine Steuerkette hat, da ein Zahnriemen wohl auch zuverlässiger sein soll.

75 PS sind zwar beim fahren nicht immer flott und spritzig reichen mir persönlich aber absolut aus. Etwas mehr wäre aber auch ok :-)

Ich würde mir gerne wieder einen Gebrauchtwagen mit einer Laufleistung von 20.000-35.000 KM kaufen. Möglichst Benziner, kein Diesel. Und würde mich über Tipps freuen.

Ich tendiere grundsätzlich auf Grund meiner guten Erfahrungen wieder zu einem Golf - nur welches Modell wäre da das sinnvollste? Oder besser gesagt bei welchen Serien/Motoren sollte man wegen bekannter Fehler etc. eher aufpassen?

Ist es sinnvoll jetzt im Jahr 2019 noch mal nach einem Golf 6 von 2011 oder 2012 mit der von mir gewünschten KM-Laufleistung zu suchen? Oder wären die Autos zu alt und damit das Kaufrisiko zu hoch? Kann man allgemein sagen bis zu welchen

Jahren ich nach Autos schauen sollte?

Gerne schaue ich mir auch mal Alternativen an. Von der Größe her ist ein Golf für mich ok, ein größeres Auto benötige ich nicht. Bei einem guten Angebot fände ich auch einen VW Polo oder Seat Ibiza interessant.

Gibt es neben den beiden genannten evtl. noch andere Autos die für mich interessant sein könnten? z.B. ein Kia Ceed? Seat Leon? oder Toyota Auris ?

Ich würde mich über ein paar Anregungen und Rückmeldungen zu meinen Fragen freuen.

 

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18 Antworten

Budget?

Zitat:

@glf schrieb am 22. Juli 2019 um 03:03:46 Uhr:

Außerdem war mir wichtig, dass mein Auto einen Zahnriemen und keine Steuerkette hat, da ein Zahnriemen wohl auch zuverlässiger sein soll.

falsch:

1. Zahnriemen können ohne Vorwarnung reißen - und müssen um dem vorzubeugen regelmäßig gewechselt werden, was zusätzliche Wartungskosten verursacht

eine sich längende Steuerkette kündigt ihr Versagen i.a. akustisch an (durch Rasseln)

2. Steuerketten sind nur ein Problem, wenn der EInkauf des Herstellers zu geizig war ;)

 

Zitat:

@glf schrieb am 22. Juli 2019 um 03:03:46 Uhr:

Ich tendiere grundsätzlich auf Grund meiner guten Erfahrungen wieder zu einem Golf - nur welches Modell wäre da das sinnvollste? ...

Ist es sinnvoll jetzt im Jahr 2019 noch mal nach einem Golf 6 von 2011 oder 2012 mit der von mir gewünschten KM-Laufleistung zu suchen?

ja, grundsätzlich kann das eine sinnvoll Suche sein ...

dann kannst Du aber auch gleich DEINEN 2009er Golf behalten!

(bei dem Du weißt, wie dieser gefahren/gewartet/usw. wurde!)

--> was wäre die Motivation für einen Fahrzeugwechsel?

PS:

Modelle, die mir (bei Deinen Anforderungen, mit Primat auf ZUVERLÄSSIGKEIT) spontan einfallen, wären:

- Toyota Auris

- Honda Civic oder Jazz

- Mazda 3 oder (wenn groß genug) Mazda 2

Das kommt aufs Angebot drauf an - 8000-9000 wären super - wenn alles passt sind 12000 auch ok.

Zitat:

@camper0711 schrieb am 22. Juli 2019 um 11:32:55 Uhr:

Zitat:

@glf schrieb am 22. Juli 2019 um 03:03:46 Uhr:

Außerdem war mir wichtig, dass mein Auto einen Zahnriemen und keine Steuerkette hat, da ein Zahnriemen wohl auch zuverlässiger sein soll.

falsch:

1. Zahnriemen können ohne Vorwarnung reißen - und müssen um dem vorzubeugen regelmäßig gewechselt werden, was zusätzliche Wartungskosten verursacht

eine sich längende Steuerkette kündigt ihr Versagen i.a. akustisch an (durch Rasseln)

2. Steuerketten sind nur ein Problem, wenn der EInkauf des Herstellers zu geizig war ;)

Zitat:

@camper0711 schrieb am 22. Juli 2019 um 11:32:55 Uhr:

Zitat:

@glf schrieb am 22. Juli 2019 um 03:03:46 Uhr:

Ich tendiere grundsätzlich auf Grund meiner guten Erfahrungen wieder zu einem Golf - nur welches Modell wäre da das sinnvollste? ...

Ist es sinnvoll jetzt im Jahr 2019 noch mal nach einem Golf 6 von 2011 oder 2012 mit der von mir gewünschten KM-Laufleistung zu suchen?

ja, grundsätzlich kann das eine sinnvoll Suche sein ...

dann kannst Du aber auch gleich DEINEN 2009er Golf behalten!

(bei dem Du weißt, wie dieser gefahren/gewartet/usw. wurde!)

--> was wäre die Motivation für einen Fahrzeugwechsel?

PS:

Modelle, die mir (bei Deinen Anforderungen, mit Primat auf ZUVERLÄSSIGKEIT) spontan einfallen, wären:

- Toyota Auris

- Honda Civic oder Jazz

- Mazda 3 oder (wenn groß genug) Mazda 2

Danke schon mal für deine Antwort.

Zu deiner Frage: Ja, meinen werde ich auch bestimmt noch etwas fahren. Wenn ich weiterhin so fahre wie jetzt bin ich jedoch in weniger als einem Jahr bei 130.000+ - das war für mich immer so der KM-Bereich wo ich mich nach was neuem umgesehen habe, um den dann irgendwann anfallenden Problemen/Reparaturen aus dem Weg zu gehen. Ich frage jetzt schon, weil ich einfach schon mal frühzeitig und in Ruhe schauen und ggf. bei einem guten Angebot zuschlagen kann - ohne großen Handlungsdruck zu haben. Oder denkst du, ich sollte mir damit noch viel mehr Zeit lassen und den Golf noch länger fahren?

Auch wenn ich nun wirklich kein Golf-Fan bin: Solange der noch fährt und Dir in Sachen Komfort/Fahrleistung reicht, würde ich den behalten. 130Tkm sind für gut gewartetes Auto kein Problem, zumal bei Dir ja viel Langstrecke dabei ist.

Jetzt fast das gleiche Auto nochmal zu kaufen, der nur wenige Jahre jünger ist, dafür aber wesentlich mehr Kurzstrecken gesehen hat, halte ich nicht für sinnvoll. Für Dein Budget kannste ne Menge Dinge an Deinem alten Golf reparieren lassen ;)

Zitat:

@Chaoz_Mezziah schrieb am 22. Juli 2019 um 13:31:38 Uhr:

Auch wenn ich nun wirklich kein Golf-Fan bin: Solange der noch fährt und Dir in Sachen Komfort/Fahrleistung reicht, würde ich den behalten. 130Tkm sind für gut gewartetes Auto kein Problem, zumal bei Dir ja viel Langstrecke dabei ist.

Sehe ich genauso, wenn du mit dem Golf zufrieden bist und kein Wartungsstau vorhanden ist, kommst du mit weiterfahren am billigsten weg.

Ich würde den Golf einfach zu einem für dich sehr guten Preis anbieten und in aller Ruhe abwarten, ob man ihn zu dem guten Preis verkaufen kann. Du stehst ja nicht unter Verkaufsdruck.

Ein neues Auto ist in der Preisklasse schnell gefunden. Ich würde bei der hohen jährlichen Laufleistung zu einem Diesel tendieren, am besten mit Euro6 und Adblue.

Dankeschön für alle eure Rückmeldungen.

Wenn 120-130.000 noch ok sind, was meint ihr wäre denn so die KM-Grenze wo man wirklich mal langsam anfangen sollte über Verkauf/Neukauf nachzudenken? Ich würde halt gerne auf unnötige Pannen, teuren Reparaturen etc. verzichten. 150.000 ist z.B. ja auch so eine Grenze, nach der es preislich was den Verkauf angeht noch mal runtergeht oder nicht?

Biete ihn doch einfach für nen guten, für dich guten, Preis an, dann bist Du auf jeden Fall zufrieden, wenn er weg geht.

Eine feste km-Schallgrenze gibt es nicht, sonst würd sich ja jeder dran halten.....Die Verschleissreparaturen werden sicher kommen, nur weiss keiner, wann.

Einerseits leidet Dein Golf nicht bei den Langstrecken, sofern Du ihn nicht plagst und regelmäßig wartest. Aber die ersten 7 Jahre hatte er wohl ein Kurzstreckenleben, insofern dürfte Deiner schon einen gewissen Verschleiss erlebt haben. Er wird nicht jünger oder wertvoller, insofern verstehe ich Deinen Gedankengang, zumal Du auf das Fzg angewiesen bist.

 

Was wären Alternativen? Für 11T€ gibt's Tzl (Fiat Tipo, Kompakt, 95 PS, seltener mal ein Skoda Fabia, 90 -95 PS) oder gar Neuwagen (Dacia Sandero, 75 - 90 PS), zudem die ganze Auswahl an Kleinwagen, wobei der Corsa E mit 90 PS Deinem Wunsch nach mehr Leistung preiswert entspräche. Fiat, Skoda und Dacia hätten ZR, Opel eine SK.

 

Vorteil ist natürlich bei solchen Fzgen die Garantie (allenfalls zu verlängern), Nachteil va beim Fiat der hohe Wertverfall.

 

Golf würde ich wenn den 7 suchen, nur schon wegen der ZR-Motoren, die Auswahl ist da aber noch eher mau in Deinen Kriterien.

 

Bei den 2-4 jährigen könnte man auch Focus Mk3 oder Astra K ins Auge fassen.

Zitat:

@glf schrieb am 22. Juli 2019 um 20:11:12 Uhr:

Wenn 120-130.000 noch ok sind, was meint ihr wäre denn so die KM-Grenze wo man wirklich mal langsam anfangen sollte über Verkauf/Neukauf nachzudenken? ...

bei einem GUTEN Auto (und wenn dieses überwiegend Langstrecke gefahren wird):

bei 330.000 km ...

(bzw. wenn tragende Teile nach 20 Jahren durchgerostet sind)

und wenn die Kiste so schrottig ist, dass Du nach 130.000 km Ersatz brauchst:

dann würde ich von DIESEM Hersteller/Konzern die nächsten 15 bis 20 Jahre nix mehr kaufen ;)

Zitat:

@Railey schrieb am 22. Juli 2019 um 22:21:38 Uhr:

Einerseits leidet Dein Golf nicht bei den Langstrecken, sofern Du ihn nicht plagst und regelmäßig wartest. Aber die ersten 7 Jahre hatte er wohl ein Kurzstreckenleben, insofern dürfte Deiner schon einen gewissen Verschleiss erlebt haben. Er wird nicht jünger oder wertvoller, insofern verstehe ich Deinen Gedankengang, zumal Du auf das Fzg angewiesen bist.

Was wären Alternativen? Für 11T€ gibt's Tzl (Fiat Tipo, Kompakt, 95 PS, seltener mal ein Skoda Fabia, 90 -95 PS) oder gar Neuwagen (Dacia Sandero, 75 - 90 PS), zudem die ganze Auswahl an Kleinwagen, wobei der Corsa E mit 90 PS Deinem Wunsch nach mehr Leistung preiswert entspräche. Fiat, Skoda und Dacia hätten ZR, Opel eine SK.

Vorteil ist natürlich bei solchen Fzgen die Garantie (allenfalls zu verlängern), Nachteil va beim Fiat der hohe Wertverfall.

Golf würde ich wenn den 7 suchen, nur schon wegen der ZR-Motoren, die Auswahl ist da aber noch eher mau in Deinen Kriterien.

Bei den 2-4 jährigen könnte man auch Focus Mk3 oder Astra K ins Auge fassen.

Golf 7 haben ja bis auf wenige Ausnahmen im hohen PS Bereich alle Zahnriemen oder?

Außerdem gibts beim 7er ja im unteren PS-Bereich nur noch TSI-Motoren... sind die 1.2 oder 1.4 TSI Motoren mit dem Zahnriemen denn soweit ok? Es gab ja damals mal die großen Storys und Warnungen bei VW mit den TSI-Motoren... weiß jetzt nur nicht genau ob das dann mit den Steuerketten zu tun hatte?

Dacia und Fiat wären eher nicht so Marken zu denen ich tendieren würde :-)

Wenn ich mal grob reinschaue fände ich solche Angebote zb interessant:

Auto 1

Auto 2

Auto 3

Die "Problemmotoren" EA111 sind im Golf VI verbaut worden. Dieser hatte eine Steuerkette welche zu Problemen führte. Der Golf VI meines Vaters hält aber inzwischen schon 7 Jahre problemfrei, ist aber nur eine Einzelbetrachtung.

Empfehlenswerter ist die Nachfolgegeneration EA 211. Diese ist im Golf VII, Seat Leon usw. verbaut und hat einen Zahnriemen. Die beiden Autos bei uns haben diesen Motor und sind nach 75.000km beim Fabia und 55.000km beim Leon total unauffällig.

Ich würde bei der Suche den Fabia empfehlen wenn das Fahrzeug nicht so groß sein muss. Meine Frau fährt den 1.2 TSI mit 90PS, welchen ich auch immer wieder mal nutze. Wir sind damit sehr zufrieden. Liegt auch sicher im Budget und je nachdem ob 8.000 - 9.000€ oder bis zu 12.000€ kriegt man auf jeden Fall was ordentliches bzw. einen sehr jungen Gebrauchtwagen.

Grundsätzlich würde ich bei Langstreckenfahren drauf achten, dass im Auto eine Mittelarmlehne und ein Lederlenkrad drin sind. Das macht das Fahren deutlich angenehmer.

Wie gesagt, ein Diesel würde sich auf jeden Fall rechnen. Bei 2700km im Monat z.b.

5 Liter Diesel = 6,50 € pro 100km = 175 € Sprit

6,5 Liter Benzin = 9,75 € pro 100 km = 263 € Sprit

Das sind rund 1000 € Spritdifferenz im jahr, da kann man damit locker Steuer und Inspektionen damit zahlen.

Die Differenz in der KFZ-Steuer sind knapp 100 Euro. Bleiben also 900 Euro Ersparnis im jahr beim Diesel.

Dazu mehr Drehmoment, souveränere Fahrleistungen, sauberere Technik.

z.B. ein C4 Cactus mit Euro6 und AdBlue:

https://www.autoscout24.de/.../...c830-6e57-444a-80f9-7b50d5d2d189?...

oder Peugeot 308 ebenfalls mit AdBkue und Euro6

https://www.autoscout24.de/.../...a514-6864-4533-942f-bf87a8a352fb?...

oder DS3, sehr jung und mit selber Technik

https://www.autoscout24.de/.../...7087-e8ab-4ca8-8b49-7c8ac450b205?...

DS3 und Cactus sind noch nicht mal teurer in der Versicherung als ein Golf mit weniger PS und mehr Verbrauch.

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