Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotor

Hallo,

ich habe da eine Frage, die vielleicht nicht direkt mit alternativen Kraftstoffen zu tun hat, aber relevant z.B. für Elektroantriebe.

Man sagt, dass Wirkungsgrad eines Benzinmotors um die 30% liegt, weil er verschiedene Drehzahlbereiche abdecken muss. Wie effizient wäre ein Motor, der nur für eine bestimmte Drehzahl ausgelegt wäre? Welchen Wirkungsgrad haben Diesel/Benzingeneratoren?

Und noch eine: was wäre besser, ein 1-Liter Motore unter Volllast, oder ein 2-Liter Motor unter Teillast?

110 Antworten

meine Daten beziehen sogar eine Preissteigerung mit ein. Außerdem wird Energie in Zunkunft nicht beliebig teuer werden.
Das mit dem Schnellen Brüter steht außer Frage, weil bei 200AKWs weltweit ist die technik vollkommen unintressant.

Darüber hinaus bleibt die Frage nach der Sicherheit und der Endlagerung. Würde man das alles mit bilanzieren dann ist Atomenergie bei weitem nicht so günstig und Umweltfreundlich und CO2 Neutral wier die meißten so belanglos reden.
Und darüberhinaus setzen wir mit Atomenergie keine bilanzierte Energie der Erde frei.

hallo

bei wirklich grossen lkw (z.b. muldenkipper) kommt eine diesel-elektrische kraftuebertragung zum einsatz. der diesel ist nur zur erzeugung der elektrischen energie notwendig. der grund dafuer liegt darin, dass ein verbrennungsmotor+kupplung/getriebe nicht dazu geeignet ist, eine schwere last anzuziehen. der verbrennungsmotor kann bekanntlich nicht unter last anfahren. der elektromotor ist da ganz anders: der hat beim anfahren sein hoechstes drehmoment! (bei DC Motoren) getriebe und kupplung werden ueberfluessig.

es hat vor jahrzehnten experimente dazu gegeben, im Eisenbahnbereich. diese experimente haben ergeben, dass es ab einer leistung von 350 kW absolut keinen sinn mehr macht, eine diesel-mechanische kraftuebertragung zu benutzen. (das sind dann kleine rangierloks) hier kommen heute vorzugsweise diesel-hydraulische kraftuebertragungen zum einsatz. bei den streckenloks benutzt man stets diesel-elektrische kraftuebertragung.

utoktok

439AKW´s am Netz und 27 in Bau, Stand 2004.

Was umweltfreundlicher ist darüber lässt sich streiten, Strahlung oder Abgase. Wobei wir kezterisch gesagt das Zeug auch einfach wieder feinverteilt verbuddeln könnten, wir holen ja schliesslich auch das strahlende Material aus der Erde, ist ja nicht so dass wir das erst erzeugen.

Alle möglichen Länder bauen neu, was mich einfach tierisch aufregt dass hierzulande jede weitere Forschung in dem Bereich gleich mitverteufelt wird.

Wenn wir schon die Energie bilanzieren: Die Sonneneinstrahlung beträgt im mittel rund 1,3kW/m². Ein KKW mit 1000MW-Leistung entspricht damit grad mal 0,77km². Wenn wir darüber reden ist unsere Heizung im Winter übrigens das Hauptproblem, also bitte alle Heizung aus 😉

E-Motoren-Wirkungsgrade liegen heute gut über 90%, Akku-Ladewirkungsgrade bei 80-90%. Macht im ungünstigsten Fall knapp über 50% bis weit über 80%. Dafür entfallen Verluste vom Antriebsstrang (Getriebe) von 90-95% je nach Technik. Lohnt in allem schon, wie üblich am meisten da wo der Motor kaum gebraucht wird und viel Nutzbremsung möglich ist: In der Stadt und Stop-And-Go.

Gruß Meik

Das es eine globale Erwärmung gibt, ist denke ich unstrittig... Nicht geklärt ist, ob sie ausschließlich vom CO2 kommt, denn in der Erdgeschichte schwankte die Temperatur immer sehr stark.Auf eine recht stabile Phase (Entwicklungsphase der Menschheit), folgt eine Warm oder Eiszeit, das war auch schon vor Millionen Jahren ohne CO2-Ausstoss so...

Das die Solarenergie die einzig sinnvolle erneuerbare Energie ist, halte ich für Blödsinn... Wo liegt der Unterschied zwischen Windenergie und Sonnenenergie? Die Windenergie wird schließlich auch erst durch die Sonne erzeugt, indem die Sonnenstrahlung Wasser verdunsten lässt. Flüsse und somit Wasserenergie basiert auch auf diesem Effekt...

Ein kleiner Ausflug in die Welt der Energieversorger sagt uns, das Solarkraftwerke, Kohlekraftwerke in Deutschland bestenfalls ergänzen können, bei Nacht, Regen, Schnee, Nebel, Bewölkung gibts sonst nämlich keinen Strom und das finden 85Millionen Menschen bestimmt nicht gerade lustig. Das gleiche bei Wind... Ausschließlich bei Laufwasserkraftwerken und Kraftwerken an Stauseen, ist keine gleichwertige Reserve (Gas,Öl,Pumpspeicher) erforderlich...

In der Theorie ist erneuerbare Energie ganz toll, in der Praxis ist sie unsicher und nicht berechenbar...

Der serielle Hybride dürfte aufgrund seines Mehrgewichtes, zwar nicht unbedingt das wahre Effizienzwunder sein, aber allein durch die Möglichkeit der Nutzbremsung, dem möglichen Entfall des Getriebes, dem hohen Anfahrmoment der E-Motoren, können, vor allem im Stadtverkehr schon verdammt viel ausmachen... Wenn dann noch die Möglichkeit besteht die Batterien abends am heimischen Drehstromnetz aufzuladen, wirds nochmal effizienter, der Verbrennungsmotor kann dann auf Kurzstrecken sogar komplett außer Betrieb bleiben...
Die beste Alternative bis die Brennstoffzelle endlich ausgereift ist...

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Zitat:

Original geschrieben von oink


Das es eine globale Erwärmung gibt, ist denke ich unstrittig... Nicht geklärt ist, ob sie ausschließlich vom CO2 kommt, denn in der Erdgeschichte schwankte die Temperatur immer sehr stark.Auf eine recht stabile Phase (Entwicklungsphase der Menschheit), folgt eine Warm oder Eiszeit, das war auch schon vor Millionen Jahren ohne CO2-Ausstoss so...

Das die Solarenergie die einzig sinnvolle erneuerbare Energie ist, halte ich für Blödsinn... Wo liegt der Unterschied zwischen Windenergie und Sonnenenergie? Die Windenergie wird schließlich auch erst durch die Sonne erzeugt, indem die Sonnenstrahlung Wasser verdunsten lässt. Flüsse und somit Wasserenergie basiert auch auf diesem Effekt...

Ein kleiner Ausflug in die Welt der Energieversorger sagt uns, das Solarkraftwerke, Kohlekraftwerke in Deutschland bestenfalls ergänzen können, bei Nacht, Regen, Schnee, Nebel, Bewölkung gibts sonst nämlich keinen Strom und das finden 85Millionen Menschen bestimmt nicht gerade lustig. Das gleiche bei Wind... Ausschließlich bei Laufwasserkraftwerken und Kraftwerken an Stauseen, ist keine gleichwertige Reserve (Gas,Öl,Pumpspeicher) erforderlich...

In der Theorie ist erneuerbare Energie ganz toll, in der Praxis ist sie unsicher und nicht berechenbar...

Der serielle Hybride dürfte aufgrund seines Mehrgewichtes, zwar nicht unbedingt das wahre Effizienzwunder sein, aber allein durch die Möglichkeit der Nutzbremsung, dem möglichen Entfall des Getriebes, dem hohen Anfahrmoment der E-Motoren, können, vor allem im Stadtverkehr schon verdammt viel ausmachen... Wenn dann noch die Möglichkeit besteht die Batterien abends am heimischen Drehstromnetz aufzuladen, wirds nochmal effizienter, der Verbrennungsmotor kann dann auf Kurzstrecken sogar komplett außer Betrieb bleiben...
Die beste Alternative bis die Brennstoffzelle endlich ausgereift ist...

ich glaub du verstehst nicht ganz um was es geht.

Das Problem ist das wir unsere Erde fleißig heizen und das ist egal ob wir nun energie bei 70° oder bei 400° an die Umwelt freigeben. Diese Energie bleibt im System da nur ein gewißer Teil zurück in den Weltraum geht. Und diese Energie ist eben nicht bilanziert. Sie kommt aus dem System selber, wurde ihm aber nie bzw. früher entzogen um einen solchen Zustand wie jetzt zu erreichen

Das heißt also, dass unsere Badewannengleichen(Energiekontinuitätsgleichung) nicht stationär ist. Das mag zwar mometan noch keine Auswirkungen zeigen, aber wenn man darüber nachdenkt Fusionkraftwerke zu bauen wird mir schon ziemlich schlecht. Denn dann haben hier Energie in nahezu unbegrenzen Maße. Was wär den dann die Konsequenz?

Und genau um diesen Aspekt muss man sich Gedanken machen, denn irgendwann verpufft nämlich unserer Atmosphere.

Und natürlich mit Sonnenenergie meinte ich sämtlich Energie die mit der Sonne kommt. Darunter zählt auch biomasse, wasserkraft etc.

Es gibt genügend Konzepte in der wir Sonnenenergie wesentlich effizienter nützen könnten. Stichwort Mikrowellenübertragung.

Nur momentan ist die Energie einfach noch zu billig.

zum akw krust.
wie auch immer, man wird die brüter technick so rein imho ganz bestimmt noch einsetzen und kommt dann halt dann in ne mischkalkulation. auf nen paar 100jahre gesehen wird uns der "stoff" ganz bestimmt nicht ausgehen.
irgendwann holt man ganz sicher auch die abfälle wieder aus dem glas raus und schaut dort nach resten, das ganze system währe dann etwas geschlossener durch gründlichere aufbereitung.
auf atomenergie können wir noch lange zurückgreifen, das ist halt nicht besonders erstrebenswert aber nicht weil der brennstoff knapp ist.

das glaube ich kaum. Weil unserer Politik nicht soweit denkt. Oder wie willst du den Leuten klar machen das wir demnächst einige hundert AKWs abreißen dürfen und auf Schnelle Brüter Technologie bauen. und das innerhalb von warscheinlich nicht mal 7jahren.
Darüber hinaus ist die Technik ziemlich vertäufelt. Wenn man hierzulande nichtmal schafft eine 100% dichtigkeit des Dampfkreislaufes zu bekommen, dann viel Spass mit dem Natrium. Vorallem das ist ja noch viel lieblicher in Handhabung 😉.

Anstatt darüber zu diskutieren wie wir mehr und mehr energie erzeugen können, wäre es doch nur vernünfig darüber nachzudenken wie wir die Energie sparsam einsetzen und ob wir nicht in der lage sind gar unser niveau nach unten zu schrauben

Energie sparen wird nichtmal ansatzweise funktionieren, genau da liegt das Problem. Selbst wenn wir gar keine mehr verbrauchen, was macht das weltweit?

Der Verbrauch in den aufstrebenden Ländern, von Osteuropa über Indien bis China steigt gewaltig. Lasst doch nur mal 1 Milliarde Chinesen alle eine 60W-Glühlampe anmachen....60 Milliarden Watt, oder 60GW oder 60 AKW´s.

Da bleibt nur noch langfristig die Fusion, unabhängig von jedweder Energiebilanz. Im Vergleich zur Sonneneinstrahlung und Erdwärme ist der Effekt minimal.

Gruß Meik

da meine ich täusch du dich, ein Gleichgewicht läßt sich ziemlich schnell aus einer stabilen lage fahren. Keiner kann abschätzen ob das klima auf der Erde nicht eines Tages plötzlich kippt.
Bis dato hat niemand vor uns soviel Energie und soviel co2 in so kurzer Zeit in das System welt abgepufft wie wir. Von daher würd ich nicht pauschal auf irgendwelchen Warscheinlichkeiten setzen! Den bis heute gabs keinen solchen Fall.
Mit dieser Einstellung machen wirs uns schon ziemlich leicht. Energie sparen wäre überhaupt kein Problem.Aber das Problem liegt einfach in der Natur des Menschen bzw. der meißten Menschen, die Faulheit irgendwas zu ändern, solange man keinen direkten Zwang spürt. Vorallem dann nicht, wenn man nicht mehr selber betroffen ist.

Nein, leicht mach ich´s mir sicher nicht, das ist lediglich eine realistische Einschätzung. Wir können jetzt schlecht den Chinesen und Indern verbieten Auto zu fahren, elektrisches Licht, Heizung usw. zu bekommen. Und das sind alleine 2 Milliarden Menschen! Das was wir paar Deutsche oder auch Westeuropäer da sparen ist ein Tropfen auf den heissen Stein.

Die Energie die wir ins System geben ist unerheblich klein. Beim Treibhauseffekt sieht das anders aus, alleine wenn man sich die Dimensionen der Sonneneinstrahlung anguckt (1,3kW/m²) und das mal auf die Erdoberfläche hochrechnet.

Es bleibt uns nur das geringste WELTWEIT auch realisierbare Übel voranzubringen, alles andere ist Illusion. Wir schalten 5 KKW ab mit höchstem Sicherheitsstandart weltweit und woanders werden 27 neugebaut .... Und solange wir mehr Öl in unseren oft noch schlecht isolierten Wohnungen verschwenden als unsere Autos überhaupt brauchen fangen wir mal wieder an der falschen Stelle an.

Ein Beispiel dass ich schon öfter gebracht hab: Bekäm meine Wohnung endlich Isolierfenster würde mehr Öl gespart als wenn ich mein Auto abschaffe. Aber fürs Auto-Fahren kriegt man ein schlechtes Gewissen eigeredet ...

Gruß Meik

ich bin zu faul an dieser stelle weiter zu diskutieren 😉 getreu dem Motto

http://www.zw-jena.de/energie/gleichgewicht.html

wenn ich morgen zeit habe such ich noch ein paar mehr intressante zitate zu diesem Thema. So ganz unerheblich wie du das hier darstellst ist es eben nicht. leider nicht

Ja und? Die Frage ist doch nicht was alles wäre, könnte, ... sondern was weltweit realistisch durchsetzbar ist. An dem massiv steigenden Energiebedarf gerade von Ländern wie Indien und China können wir nichts ändern.

Wir können denen höchstens Alternativen anbieten ... aber die haben wir ja nichtmal selbst.

Meckern ist einfach aber: Wie soll der Energiebedarf der Welt gedeckt werden?

Dabei stellt die direkte Energieabgabe sicher das geringste Problem dar. Ein Mensch alleine gibt z.B. im Jahr die selbe Wärmemenge ab wie die Verbrennung von rund 100l Benzin und atmet die entsprechende Menge CO2 aus. Ein KKW dagegen mit 1GW Leistung bringt grad mal die Sonnenenergie von einer Fläche mit 750*750m, also nichtmal die seiner Standfläche. D.h. um die 1% deiner Quelle zu erreichen müssten wir rund 1% der Erdoberfläche mit Kraftwerken vollpacken.

Über das unverhältnismässige Bevölkerungswachstum von mehreren Milliarden im letzten Jahrhundert ... gigantische Regenwaldabholzungen jährlich und wir reden über ein paar & Spriteinsparung. Klar kann und muss man auch da was tun, aber bitte alles in realistischer Dimension betrachten.

Nur gescheite Lösungsansätze seh ich derzeit leider nicht 🙁

Gruß Meik

Hey,

Also die beste moeglichkeit um Die Probleme mit der verfuegbarkeit von Alternativen energien in den griff zu bekommen duerfte eine Zentrale Umwandlung in grossen Kraftwerken wie z.B. Solarkraftwerken sein die an stellen mit langer Sonnenscheindauer wie z.B.Wuesten aufgestellt werden muessten.Um die dort erzeugte Energie zu Speichern und Transportieren eignet sich wiederum Wasserstoff sehr gut der mittels Elektrolyse leicht aus Wasser erzeugt und dann ehnlich wie heut Gas oder Oel ueber Piplines transportiert werden kann.Mit modernsten Solarzellen sind schon Wirkungsgrade bis 25% moeglich.Was bei der Strahlungsenergie der Sonne pro qm enorm ist.Die Brennstoffzelle ist schon jetzt soweit das sie als dezentales modell in jedem Haus verbaut werden kann und so vor Ort fuer Elektrische als auch Waerme quelle dienen kann.Durch das Elektrische Leitungsnetz und die damit verbundene Vernetzung ist der ausfall einiger Zellen wegen Wartungsarbeiten oder aenlichen sachen leicht zu kompensieren.Besser als heute wie im Fall der USA vor einigerzeit deutlich war. Gruss Marco

Moin,

Alles sehr schön und interessant 😉

Aber vergessen wir mal eines nicht ...

Wenn wir von AKW reden, benötigen auch diese Brennstoff und zwar aufbereitetes Uran. Auch da haben WIR ein Problem, das Material stet uns nicht in unbegrenzter Menge zur Verfügung. Ich meine mich zu erinnern, das der Brennstoff für AKWs rund 100 Jahre halten würde, wenn wir den kontinuierlich steigenden Bedarf der letzten 15 Jahre hochrechnen. KANN also auch nicht die ultimative Lösung.

MFG Kester

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach


Auch da haben WIR ein Problem, das Material stet uns nicht in unbegrenzter Menge zur Verfügung.

Das de fakto schon - die Frage ist nur wie viel Uran davon auch wirtschaftlich nutzbar ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Uran#Wirtschaftlich_nutzbare_Uranreserven

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