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Wird es einen Aygo 3 geben?

Toyota
Themenstarteram 17. Dezember 2018 um 0:11

Hallo,

gerüchteweise soll es kein neues VW UP Modell nach dem aktuellen Modell mehr geben. Den Smart gibt es bald nur noch elektrisch. Ohne Nachfolger wohl auch Opel Karl, Adam, Ford Ka+, Fiat Panda und Mitsu. Space Star wird wohl größer(neue Clio-Plattform). Das Aygo Werk soll in 2 Jahren an Toyota gehen- dann ohne Peugeot + Citroen. Angeblich sind durch neue Abgasvorschriften Kleinstwagen in Zukunft nicht mehr profitabel? Wer weiß mehr? Wird es noch einen weiteren Aygo geben?

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59 Antworten

Was Abgasvorschriften betrifft, müssten GERADE die Kleinen weiterhin "profitabel" sein. Die erreichen noch am ehesten die (bisherigen) Normwerte (allein schon wegen ihres geringeren Eigengewichts). So hat sich beim Aygo de facto keine Erhöhung des durchschnittlichen km/g-Wertes eingestellt, im Vergleich z. B. zum Yaris (um ein "Brudermodell" zu nennen). Da gibt es beim 1.0-er eine Erhöhung um 5 bis 10 Einheiten. (Das ist vor allem in Österreich ein Thema, weil es da ja die NOVA bei der erstmaligen Anmeldung gibt.)

Beim Aygo sehe ich eher ein anderes Problem. Er ist mittlerweile preislich fast schon so teuer wie ein Yaris. Im Besonderen die Top-Ausstattungen (xcite und xtreme) sind in der Alpenrepublik oder in Germanien viel zu teuer. Da lohnt sich mittlerweile schon ein Kauf im benachbarten EU-Ausland (wo auch das Bier gut und billig ist). (Momentan hat die Slowakei die Nase vorn! Da gibt es die beiden Modelle, mit Nachlass, um ca. € 10.000,--, natürlich inklusive Mehrwertsteuer.)

Bei mir ist es übrigens wieder ein Yaris geworden, und zwar die 1.0-Y20-Variante. So gegen Ende Jänner Anfang Feber 2019 kommt wieder ein "Frischer" in die Garage, um wohlfeile € 11.500,--.

Arbeitest du eigentlich im benachbarten EU Ausland bei einem Autohaus?

Das nein, aber als leidenschaftlicher Liebhaber der böhmisch-mährisch-slowakischen Bierkultur verbinde ich seit 10 Jahren das Angenehme mit dem Nützlichen. Ich kaufe mir jedes Jahr ein neues Auto, weil das für mich die sinnvollste Variante der Nutzung ist (keine Wertminderung, keine Reparaturkosten, immer Neuwagengarantie. Und meistens gibt es für den jeweils "alten" Boliden soviel an "Körberlgeld", dass immer die Vollkaskoversicherung abgedeckt ist).

Zitat:

@familienrebell schrieb am 17. Dezember 2018 um 17:05:36 Uhr:

Das nein, aber als leidenschaftlicher Liebhaber der böhmisch-mährisch-slowakischen Bierkultur verbinde ich seit 10 Jahren das Angenehme mit dem Nützlichen. Ich kaufe mir jedes Jahr ein neues Auto, weil das für mich die sinnvollste Variante der Nutzung ist (keine Wertminderung, keine Reparaturkosten, immer Neuwagengarantie. Und meistens gibt es für den jeweils "alten" Boliden soviel an "Körberlgeld", dass immer die Vollkaskoversicherung abgedeckt ist).

Du kaufst dir jedes Jahr ein neues Auto und hast bei Inzahlungsgabe des bisherigen Modells keine Wertminderung zum zuvor gezahlten Neuwagenpreis? Wie funktioniert das bei dir?

Mein Auto wurde ein Tag zugelassen damit es den Neuwagenwert mindert...nach 2 Jahren war er noch ca. 55% vom reduzierten Neuwagenpreis wert.

In den beschriebenen Ländern ist der Aygo oder Yaris (im Besonderen der 1.0-er) neu (natürlich nur bei offiziellen Händlern!) um mindestens ein Drittel billiger als in Deutschland oder in Österreich. (Aktuell ist die Slowakei der "Bestbieter", da die tschechische Krone die letzten Jahre gegenüber dem Euro stark aufgewertet worden ist.)

Nach einem Jahr und 15.000 bis 20.000 km Laufleistung wird das jeweilige Auto dann in der Alpenrepublik privat verkauft (meist über willhaben.at oder autoscout.de/at). So bald ich den selben Verkaufspreis erzielen kann, den ich selber aufwenden musste (inklusive aller Kosten in Bezug auf die Eintragung in die Genehmigungsdatenbank und Anmeldung), ist das Geschäft für mich o. k. Meistens ist auch noch ein Mehrwert drinnen, der die Versicherungskosten für das eine Jahr auch noch abdeckt. Über die letzten 10 Jahre hatte ich über ca. 250.000 km Gesamtlaufleistung nur die Spritkosten zu berappen.

Wenn es nicht funktionieren würde, würde ich es auch nicht tun. Am längsten dauerte es einmal drei Wochen, bis ein Abnehmer meiner Jahreswägen gefunden war. Im Schnitt dauert es eine knappe Woche, bis ein Interessent sich meldet. Die Liste meiner Fahrzeuge über die letzten 10 Jahre kann man in meinem Profil erblicken.

Was übrigens sehr schwer zu verstehen ist, ist der Umstand, dass die höchste Rendite bei den Kleinwägen in optimaler Ausstattung zu erzielen ist. Beim Yaris-Hybrid ist z. B. nicht viel drinnen. Der hat auch in diesen Ländern einen stolzen Preis.

Als EU-Bürger kann ich mir natürlich auch ein Auto überall in den Mitgliedsländern erwerben. Zölle gibt es ja nicht mehr. Auf toyota.sk zum Beispiel kann sich jeder selbst informieren, was die Fahrzeuge dort kosten, und mit den heimischen Angeboten vergleichen. Rabatte gibt es dort auch, aber viel mehr als € 500,-- sind bei den ausgewiesenen "Schnäppchen" nicht mehr drinnen.

Dass leichte Kleinstwagen mit Saugrohrmotoren ohne Aufladung mit WLTP und Euro 6d mittelfristig irgendwelche Probleme haben sollten, kann ich mir nicht vorstellen. Sollte die Kleinstwagenklasse beim Kunden mal an Beliebtheit einbüßen, könnten Modelle weichen, aber bei Up! und Aygo kann ich mir das nicht vorstellen. Der Aygo lag die letzten drei Jahre stabil über 80.000 Einheiten, der Up! sogar um 100.000 Einheiten pro Jahr. (in Europa)

Deine Strategie ist nun hinlänglich bekannt.

Kann man ja bereits mehrfach in verschiedenen Themen nachlesen.

Du bist stolz drauf nur Benzin zu bezahlen, ist ja auch schön für dich.

Der Ottonormal Käufer guckt halt in seiner Umgebung und muss auch nicht jedes Jahr ein neues Auto haben!

Das was du machst ist und bleibt die Ausnahme.

Nen Aygo kann ich mir auch wieder vorstellen, aber bestimmt nicht mit dem 1.0L 3 Zylinder !

Mit dieser "patzigen" und "nörglerischen" Botschaft lässt sich ähnlich wenig anfangen wie mit der "Träumermeldung" zuvor.

Den letzten Satz könnte man stehen lassen.

Mir ist es natürlich auch grundsätzlich egal, wie jemand seine Autokauf- und -nutzungsgewohnheiten konfiguriert. Meine Strategie ermöglicht jedenfalls die Option, dass die automobile Fortbewegungsmöglichkeit ganz massiv kostenschonend vonstatten gehen kann.

Was den "Wiederholungsfaktor" von meinen Statements betrifft, der hier an den Pranger gestellt wird, könnte ich einige User hier "mit an Bord nehmen", ganz sicher auch "darkestmind". Da wird nicht nur von mir mit großer Regelmäßigkeit die selbe Sau hunderte Male durchs Dorf getrieben.

Zitat:

@sid 123 schrieb am 19. Dezember 2018 um 18:14:26 Uhr:

http://www.autokiste.de/psg/1812/12811.htm

unbegreiflich!

Diese Klasse bedient einen enorm großen Kundenkreis - diese Fahrzeuge sind gefragt und verkaufen sich bestens. Hoffentlich gibt's bis dato eine Lösung der bevorstehenden Problematik. Sonst hilft nur noch Radfahren :(

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