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Wird Corona für fallende Neuwagenpreise sorgen?

Themenstarteram 22. Dezember 2020 um 22:53

Hallo Forum,

Ich möchte mir wieder einen Neuwagen kaufen.

Derzeit hat Corona die Preise ja kaum irgendwie beeinflusst.

Denkt ihr da kommt 2021 was?

Von Wirtschaftskrise wird ja schon lange gesprochen, aber angesagte Krisen bleiben ja immer aus.

Wann ist der optimale Zeitpunkt für einen Kauf? Was denkt Ihr?

Gruß

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158 Antworten

Zitat:

@Timbow7777 schrieb am 30. Dezember 2020 um 23:08:30 Uhr:

In zweiter Linie beeinträchtigt die Pandemie die Wirtschaft und führt in etlichen Branchen zu Kurzarbeit und Jobverlust.

Die Wirtschaft hat sich, nach einem kurzzeitigen Einbruch des DAX, ab August wieder auf prä-Corona-Niveau erholt.

Das Virus hat die Infrastruktur nicht zerstört, die Menschen, die das Virus glücklicherweise bis dato überlebt haben, sind mit all ihren Bedürfnissen immer noch da und man wartet sehnsüchtig auf die Impfung, damit man wieder so leben kann wie zuvor.

Das ist jedenfalls der Tenor in meinem privaten und beruflichen Umfeld. Ich kenne niemanden, der durch Corona wirtschaftlich beeinträchtigt wurde, hingegen kenne ich mehrere Menschen, die durch COVID-19 eine Pneumonie erlitten.

Ich rechne damit, dass sich 2021 ein Großteil der Menschen impfen lässt und Corona ein Ende findet. Im Sommer werden sehr viele Menschen all das nachholen, was 2020 zu risikoreich war.

Gruß,

SUV-Fahrer

Und wieder andere erlitten einen moneta signandum (Geldsegen), insbesondere die Baubranche. Dieses Jahr wird wahrscheinlich in die Geschichte eingehen mit dem größten Bauboom aller Zeiten. Und so wie es aussieht, steigert sich das nächstes Jahr sogar noch. Es ist einfach total verrückt. Eigentlich müssten die Neuwagenpreise durch die Decke gehen, so wie die Baupreise, aber irgendwie tickt der Automarkt anders.

Das liegt aber daran das die Mietpreise stark gestiegen sind und da sind die Leute eher bereit in Betongold zu investieren, vor allem wenn die Zinsen gegen Null gehen.

Klar werden die Grundstückspreise auch teurer aber wenn nicht jetzt wann dann?

Bei Autos sehe ich das anders, das verliert nur Geld und auch hat sich der Stellenwert bei den Newagern geändert.

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 31. Dezember 2020 um 12:18:22 Uhr:

Das liegt aber daran das die Mietpreise stark gestiegen sind und da sind die Leute eher bereit in Betongold zu investieren, vor allem wenn die Zinsen gegen Null gehen.

Es sind vielmehr die Ansprüche, die deutlich stärker gestiegen sind, als die Mieten. Oftmals muss es unbedingt Neubau, Erstbezug, Lift, Terrasse und 80 qm für zwei Personen sein.

Das solche Wohnungen etwas teurer sind, ist klar. 80 qm ohne Schnick-Schnack sind jedoch in Stuttgart durchaus für 1.000 Euro/Monat (kalt) zu haben.

Bei einem durchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen von 50.592 Euro* ergibt sich eine Mietbelastungsquote von lediglich 23,70 %, diese liegt somit deutlich unter den von Kreditinstituten als vertretbar angesehenen 30 % des Nettoeinkommens.

Mietwucher ist ein Straftatbestand (§ 291 StGB). Ich vermiete selbst und beobachte den Immobilienmarkt genau, ich kann nicht erkennen, dass bei den von mir beobachteten Mietobjekten im Raum Stuttgart ein auffälliges Missverhältnis zwischen verlangter Miete und ortsüblicher Vergleichsmiete vorliegt.

Gruß,

SUV-Fahrer

*Quelle: Kaufkraftdaten der GfK 2017

Entschuldige mal bitte. Aber hast du die letzten Monate/Jahre bzgl. Nachrichten, Beiträge usw. verschlafen wo es um das Thema Mietsteigerungen und damit einhergehenden Diskussion bzgl. Mietpreisbremse???:

Auch habe ich keineswegs von MIETWUCHERREI gesprochen. Wie kommst du eigentlich darauf??

Ich hab ja keine Behauptung aufgestellt warum die Mietpreise so abgegangen sind und ich widerspreche da auch deiner Meinung gar nicht. Das war aber nicht Teil meiner Aussage.

 

Sondern vielmehr warum vermehrt auf Eigenheim gesetzt wird. Sonst nix.

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 31. Dezember 2020 um 10:05:44 Uhr:

Ich kenne niemanden, der durch Corona wirtschaftlich beeinträchtigt wurde...

Wenn dein Bekanntenkreis nicht in der Gastro- oder Eventbranche tätig ist, kann das durchaus der Fall sein. Die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie haben sich ja nicht auf alle Branchen gleichmäßig verteilt.

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 31. Dezember 2020 um 14:33:45 Uhr:

Entschuldige mal bitte. Aber hast du die letzten Monate/Jahre bzgl. Nachrichten, Beiträge usw. verschlafen wo es um das Thema Mietsteigerungen und damit einhergehenden Diskussion bzgl. Mietpreisbremse???:

Die Mietpreisbremse in Stuttgart besagt lediglich, dass eine Wohnung höchstens zur ortsüblichen Vergleichsmiete plus 10% vermietet werden darf, sofern der Mietvertrag ab dem 01.06.2020 abgeschlossen wurde.

Natürlich verfolge ich auch die Diskussion um das Gesetz zur Mietenbegrenzung im Wohnungswesen in Berlin und auch diverse andere Themen, die unsere Postkommunisten und linksgrünen Ideologen so auf den Weg bringen.

Mein Bedarf nach Zeiten wie in der DDR ist eindeutig gedeckt und das was man so im Allgemeinen liest, lässt einen Böses erahnen. Das werden die Menschen, die solchen Parteien ihre Stimme geben, aber erst merken, wenn es nichts mehr zu verteilen gibt…

Die meisten Verfassungsrechtler gehen jedoch davon aus, dass das Gesetz bereits formell fehlerhaft ist und daher das BVerfG dieses kippen wird. Ich rechne im 2. Quartal 2021 mit einer Entscheidung zum MietenWoG Bln.

Das Gesetz verstößt gegen mindestens drei fundamentale Prinzipien, auf die unsere soziale Marktwirtschaft seit 1949 fußt. Neben dem Privateigentum sind dies die Vertragsfreiheit und wettbewerbsbestimmte Preise.

Steigende Mieten bei knappem Wohnraum erfüllen wichtige Funktionen. Auf der Angebotsseite sind sie ein Investitionssignal, und potenzielle Mieter erhalten Anreize, ihren Wohnraumbedarf zu überdenken oder alternative Wohnungen, etwa im Umland, in Betracht zu ziehen. Der Mietendeckel verhindert all dies und schafft stattdessen Warteschlangen und schwarze Märkte, wie in der früheren DDR.

Die Überlegenheit der Marktwirtschaft gegenüber planwirtschaftlichen Ansätzen wurde nicht zuletzt durch die deutsche Nachkriegsgeschichte eindrucksvoll bewiesen.

Gruß,

SUV-Fahrer

Zitat:

@Timbow7777 schrieb am 31. Dezember 2020 um 16:59:20 Uhr:

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 31. Dezember 2020 um 10:05:44 Uhr:

Ich kenne niemanden, der durch Corona wirtschaftlich beeinträchtigt wurde...

Wenn dein Bekanntenkreis nicht in der Gastro- oder Eventbranche tätig ist, kann das durchaus der Fall sein. Die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie haben sich ja nicht auf alle Branchen gleichmäßig verteilt.

Na ja, rein statistisch die größte Kurzarbeit die Deutschland je hatte. Lohnsenkung, auf breiter Front. Direkt oder indirekt. Wenn der Staat (mit Schulden) nicht gigantische Hilfsprogramme aufgesetzt hätte, ....

Also das trifft natürlich nicht jeden und vieles wird und wurde aufgefangen, aber wer keinen kennt der durch Corona wirtschaftlich beeinträchtigt wurde, der gibt mir Rätsel auf.

Zitat:

@bobbymotsch schrieb am 31. Dezember 2020 um 17:24:58 Uhr:

Also das trifft natürlich nicht jeden und vieles wird und wurde aufgefangen, aber wer keinen kennt der durch Corona wirtschaftlich beeinträchtigt wurde, der gibt mir Rätsel auf.

Mein näherer Bekanntenkreis zieht sich quer durch alle Gesellschaftsschichten: vom Streifenpolizisten über Gymnasiallehrer, Schulleiter und Pfarrer zu Ärzten und Juristen.

Doch kenne ich niemanden, der durch diese angebliche „Krise“ finanzielle Einbußen davongetragen hat.

Gruß,

SUV-Fahrer

So blind wie du kann doch keiner sein.

Ich bin weg.

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 31. Dezember 2020 um 18:10:08 Uhr:

So blind wie du kann doch keiner sein.

Fragt sich, ob es ethisch zu rechtfertigen ist, für das Wohlergehen der Wirtschaft auf notwendige Shutdown-Maßnahmen zu verzichten?

Grundrechte können mit anderen Rechtsgütern kollidieren. Die Shutdown-Maßnahmen für die Pandemie priorisieren die öffentliche Gesundheit und damit das Recht auf Leben ggü. den Grundrechten auf Bewegungsfreiheit und Freizügigkeit, auf Versammlungs- und Religionsfreiheit, sowie auf Berufs- und Eigentumsfreiheit, die eingeschränkt wurden.

Sämtliche Systeme wurden in der Coronakrise der Lebensrettung, der Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems, untergeordnet.

In mehreren europäischen Ländern hat der Shutdown zur Abflachung der Infektionskurve geführt, die ohne diese Maßnahmen möglicherweise exponentiell verlaufen wäre.

Grundrechtseinschränkungen müssen ein legitimes Ziel verfolgen - was in der gegenwärtigen Situation mit dem Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung, da sind wir uns, glaube ich, alle einig, außer Zweifel steht.

Auch sollte bedacht werden, dass sich ein Land wie Deutschland die wirtschaftlichen Rettungsmaßnahmen der notleidenden 11.700 Cafés* problemlos leisten kann.

Gruß,

SUV-Fahrer

*Quelle: DEHOGA Bundesverband

Alter, ich will das hier mit Sicherheit nicht diskutieren, dafür ist das einfach der falsche Platz und völlig am Thema vorbei.

Lass jetzt gut sein, ich hab mich auch des Lesens deines Textes verweigert.

Zitat:

@SUV-Fahrer schrieb am 31. Dezember 2020 um 17:47:58 Uhr:

Zitat:

@bobbymotsch schrieb am 31. Dezember 2020 um 17:24:58 Uhr:

Also das trifft natürlich nicht jeden und vieles wird und wurde aufgefangen, aber wer keinen kennt der durch Corona wirtschaftlich beeinträchtigt wurde, der gibt mir Rätsel auf.

Mein näherer Bekanntenkreis zieht sich quer durch alle Gesellschaftsschichten: vom Streifenpolizisten über Gymnasiallehrer, Schulleiter und Pfarrer zu Ärzten und Juristen.

Doch kenne ich niemanden, der durch diese angebliche „Krise“ finanzielle Einbußen davongetragen hat.

Gruß,

SUV-Fahrer

Alle Gesellschaftsschichten sind das mit Sicherheit nicht!

 

Wir haben Bekannte und Familie im Einzelhandel und im Dienstleistungssektor, und da haben viele finanzielle Einbußen.

Nicht, dass der Kühlschrank leer bleibt. Aber gute 25 bis 40% Netto weniger ist nicht ohne. Alle kommen irgendwie über die Runden, aber die Auswirkungen sind schon enorm. Und lange halten einige das auch nicht mehr durch.

Auch ein Freund von mir der Gebrauchtwagenhändler ist hat Einbußen verspürt, nicht wild aber spürbar.

Aber mit den Preisen geht er trotzdem wegen Corona nicht runter, hat er doch eh schon sehr günstige Preise im Vergleich, seine Aussage.

Außer mal bei Ladenhütern macht er jetzt mal etwas mehr Zugeständnisse aber auch nur weil noch Nachschub droht um den Hof leer zu kriegen. Da darf man aber dann auch nicht allzu viel mehr erwarten als wie in normalen Zeiten.

Themenstarteram 2. Januar 2021 um 12:50

Na klasse dann ist das eh alles zu vergessen.

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