wir sind nichts mehr wert! Fortstzung!

Mercedes C-Klasse W203

warum auch immer der andere Thread geschlossen wurde... Hier sollte weiter diskutiert werden.

30 Antworten

Hallo ex 190

Ich könnte Dir auch andere Autohersteller aufführen, bei dem die Entwicklung ähnlich wie bei MB läuft.
Was hat ein Golf vor 10 Jahren gekostet, was kostet er heute?! Das ist eine ganz normale wirtschaftliche Entwicklung. Wie gesagt man muss es für sich abschätzen, ist es mir das wert oder nicht. Wenn Dir die Preise bei MB zu teuer sind musst Du einfach Deine Konsequenzen ziehen. Es steht Dir doch frei diesen teuren Karren zu verkaufen und umzusatteln.

Gruß Alex

never! ich weiss was ich dran hab,auch wenn´s mal teurer wird.

Na also 😉

Nun darf weiter über Politik diskutiert werden 😁

Gru Alex

Lieber nicht-das ist ja ein noch viel schlimmeres thema 😉

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Zitat:

Original geschrieben von Catexus


Na wenn da mal nicht einer Links wählt 😁

Wer weiss?!😁

Zitat:

Ja auch ich zahle selbst in eine private Rentenvorsorge ein.
Ja auch ich habe mich Zusatzkrankenversichert.

Dann scheinst Du vorher jeden Monat einige Euros übrig gehabt zu haben.😉

Zitat:

Ja auch ich arbeite 450km von meiner Heimat entfernt, dazu brauche ich eine andere Wohnung und keine km Pauschale

Der Familienvater, der ortsgebunden ist und nicht "mal eben" eine Zweitwohnung unterhalten kann wäre froh, neben dem täglichen Zeitverlust wenigstens einen finanziellen Ausgleich für sein Engagement zu erhalten.

Zitat:

Der Satz: "Die Unternehmer versuchen weitgehend, die gesellschaftliche Entwicklung zu ignorieren" ansich ist schon grotesk. Dann wäre der Unternehmer binnen weniger Monate pleite

Natürlich wirkt sich das erst mit einiger Verzögerung aus. Wenn das so grotesk ist, wie erklärst Du Dir dann die Diskrepanz zwischen Unternehmensgewinnen und Lohnentwicklung?

Zitat:

Oder Inkompetente Manager, Politiker? Inkompetenz gibt es auf allen Ebenen in allen Gesellschaftsebenen. Sie stellen bei weitem aber nicht die Regel, sondern eher die Ausnahme dar. Wie sollten sie haften?

Entsprechende Gesetze/Verträge?! Mit welcher Rechtfertigung wird ein Manager anhand des Aktienkurses bewertet? Er soll dem Unternehmen (damit meine ich alle, die damit zu tun haben)

langfristig

dienen und seinen Horizont nicht nur auf die nächsten 2-4 Quartalszahlen ausrichten. Auf Pump zu wirtschaften ist einfach, das haben schon viele Regierungen mehr oder weniger ausgeprägt vorgemacht.

Zitat:

Hast Du eine Ahnung wie gross das Privatkapital in Deutschland auf unseren Sparbüchern ist?

Weisst Du, wie dieses Privatkapital verteilt ist? Wohl kaum, sonst würde Dir diese Aussage im Hals steckenbleiben.

Zitat:

Geiz ist Geil ist keine Antwort der unteren Schichten,dass wurde den Leuten per Medien eingehämmert 😉

In meinem Bekanntenkreis erlebe ich durch die Bank gegenteiliges - unabhängig vom Familenstand oder Einkommensniveau.

Von Zweitwohnung war auch nicht die Rede, ich meinte einen Umzug. Das ist auch mit Flexibilität gemeint.

Was ich mit grotesk meinte, ist der Fakt, dass sich die Unternehmen sehrwohl an die Gegebenheiten(Markt) anpassen müssen 😉

Ein Aktionär wird so gut entlohnt wie er arbeitet und das ist richtig so. Wer seinen Job gut macht wird dafür belohnt. Sollte man in der Politik auch einführen 😉 Auch Arbeitnehmer sollten so bezahlt werden. Was glaubst Du wieviele Krankheitsfälle wir dadurch weniger hätten.

Das Privatkapital geht durch alle Schichten. Bitte nicht die übliche Leier mit Arm und Reich.
13,5% Leben in Deutschland unter der Armutgrenze und 8,1% aller Haushalte sind überschuldet. Schlimm für die Betroffenen, sie stellen aber nicht die breite Masse dar um die es geht.

So hat jeder sein Bild.

Gruß Alex

Zitat:

Original geschrieben von Catexus


Von Zweitwohnung war auch nicht die Rede, ich meinte einen Umzug. Das ist auch mit Flexibilität gemeint.

Das kann der Familienvater aber nicht, denn sonst würde seine Frau ihren Job verlieren. Natürlich spielt die Entfernung zwischen Wohnort und Arbeitsplatz hier eine maßgebliche Rolle.

Zitat:

Was ich mit grotesk meinte, ist der Fakt, dass sich die Unternehmen sehrwohl an die Gegebenheiten(Markt) anpassen müssen 😉

Du meinst, sie reagieren jetzt nach und nach auf die Folgen dessen, was sie selbst vor einigen Jahren ausgelöst haben.😉

Zitat:

Ein Aktionär wird so gut entlohnt wie er arbeitet und das ist richtig so. Wer seinen Job gut macht wird dafür belohnt. Sollte man in der Politik auch einführen 😉 Auch Arbeitnehmer sollten so bezahlt werden. Was glaubst Du wieviele Krankheitsfälle wir dadurch weniger hätten.

Ich nehme an, Du meintest "Manager". Genau um das "gut arbeiten" geht es ja. Es ist für ein Unternehmen eben langfristig "nicht gut", wenn kurzfristig ein paar Mrd Euro eingespart werden bzw sich auf das falsche (Billig-)Marktsegment konzentriert wird. Denn irgendwann hat man sich damit den eigenen Markt kaputtgemacht und wird dann von der Konkurrenz aus Fernost (und später Afrika) bedrängt, weil man sich auf das falsche Marktsegment fixiert hat.

Natürlich ist eine leistungsbezogene Vergütung (in allen Schichten) richtig und sinnvoll, aber diese Einstellung hat leider oftmals Seltenheitswert bzw wird die Leistung mit falschen Kritierien bewertet.

Der Krankenstand ist in den letzten Jahren ja aus anderen Gründen schon sehr zurückgegangen...

Zitat:

Das Privatkapital geht durch alle Schichten. Bitte nicht die übliche Leier mit Arm und Reich.
13,5% Leben in Deutschland unter der Armutgrenze und 8,1% aller Haushalte sind überschuldet. Schlimm für die Betroffenen, sie stellen aber nicht die breite Masse dar um die es geht.

Darum ging es mir auch gar nicht. Sieh' Dir mal demographische Verteilung im Zusammenhang mit der Verteilung des Privatkapitals an.

Danach wundert es auch nicht mehr, dass Luxuskarossen "gehen wie geschnitten Brot" und (im Privatbereich) fast ausschliesslich von 50+ -Personen gefahren werden.

Das ist nämlich die Generation, die zu Zeiten einer boomenden Wirtschaft und niedriger Arbeitslosigkeit ihr Kapital angesammelt hat.

Ein junger Mensch muss sich heutzutage (paradoxerweise) fragen, ob es überhaupt Sinn macht Kapital fürs Alter anzusparen, oder sein komplettes Monatsgehalt sofort zu verbraten - denn wer garantiert ihm, dass mit z.B. 59 Jahren nicht Hartz IV zuschlägt und alles, was an LVs, Immobilien etc. evtl. vorhanden ist, einkassiert?!

Ich sehe schon wir haben grundverschiedene Ansichten. Wir kommen auf keinen Nenner. Ich könnte jetzt noch mit Zahlen belegen, das Deine Thesen nicht stimmen was die Verteilung des Kapitals, die Manager und den Markt angeht, aber lassen wir das. Solche Diskussionen führe ich lieber Aug in Aug, da muss man sich nicht die Finger wund tippen 😉

Gruß Alex

Nochmal etwas zum Ersteller des Threads:

Wieso bekommst du bei der MB-Niederlassung keinen Leihwagen für die Dauer der Inspektion? Ich bin erst 22 und bekomme ohne Probleme einen Werkstattersatzwagen. A-Klasse, C-Klasse, E-Klasse. Mal dies, mal das. Am Alter kann es nicht liegen. In dem Kleingedruckten der Mietverträge steht nichts über das Mindestalter. Da habe ich mal nach gefragt und mir auch selber den Text durchgelesen. Also lass dich nicht vereiern.

Ansonsten muss ich aber sagen, dass deine Inspektionsrechnung ganz normal ist. Unser Passat TDI hat extra lange Inspektionsintervalle, aber dann bekommt man eben erst nach 40000-50000km die Faust aufs Auge gedrückt und blecht dann gleich 1000 Euro aufwärts. Man kann es drehen und wenden wie man will. Ein Auto ist ein teurer Spaß oder auch Nutzgegenstand.

Übrigens ist eine C-Klasse à la C220CDI wirklich nicht teurer im Unterhalt als ein Passat TDI mit 130PS. Den Vergleich habe ich.

Zitat:

Original geschrieben von BlubbC280


- Die Unternehmer versuchen weitgehend, die gesellschaftliche Entwicklung zu ignorieren, indem sie ihre Gewinne ohne Rücksicht auf Verluste maximieren (Geiz ist geil!) und damit zusätzlich Kaufkraft aus der Bevölkerung ziehen.

Zitat:

Original geschrieben von BlubbC280


Natürlich wirkt sich das erst mit einiger Verzögerung aus. Wenn das so grotesk ist, wie erklärst Du Dir dann die Diskrepanz zwischen Unternehmensgewinnen und Lohnentwicklung?

Das ist doch aus einem Progagandablatt der Gewerkschaften abgeschrieben, oder???

Die großen Gewinne, die Du hier ansprichst, werden von den großen Konzernen bzw. Dax-Unternehmen gemacht. Diese sind für den Arbeitsmarkt weniger erheblich, da über 80 Prozent aller Arbeitsplätze von Klein- und Mittelständischen Unternehmen kommen.

Wenn denn alle Unternehmer sich auf unsozialste Weise die Taschen füllen, wie erklärst du dir denn die 80000 Konkurse von Unternehmen aus den vergangenen 2 Jahren???

Das ist wohl eher das Problem unserer Volkswirtschaft, als die Gewinne der Dax Unternehmen. Die durchschnittliche Eigenkapitalquote eines Unternehmens liegt in Deutschland bei 9 Prozent. In den EU-Ländern, die uns vormachen, wie man die Arbeitslosigkeit bekämpft liegt, liegt sie zwischen 30 und 40 Prozent. Das ist für mich ein deutliches Zeichen, dass Unternehmen und Unternehmer in Deutschland im allgemeinen eher zu hoch als zu niedrig belastet sind. Dass deutsche deutsche Unternehmer schlechter sind als ihre europäischen Nachbarn, schließe ich mal aus.

Jeder Arbeitnehmer würde sich über höhere Löhne freuen. Und viele Unternehmer würden sich freuen, wenn sie höhere Löhne zahlen könnten. Aber in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation, bedeuten höhere Löhne für viele Unternehmer die Entlassung von Mitarbeitern oder den sicheren Gang zum Insolvenzrichter.

Fazit: Dieses Land braucht mehr Unternehmer. Was es nicht braucht, sind Leute wie BlubbC280, die Selbständige und Unternehmer mit grotesken und pauschalisierten Theorien verunglimpfen, den Sozialneid schüren und hier zum Klassenkampf aufrufen.

Gruß

PS: Das mit dem Klassenkampf ist etwas überspitzt formuliert 😁

@judyclt
Das mit der Altersbegrenzung ist seit kurzem die neueste bestimmung der mit Mercedes cooperierenden mietwagenfirma Hertz!Angeblich haben sich im laufe der Zeit zu viele jugendliche/junge Fahrer unter 25 Teure Mercedes´e geliehen und sie mit erheblichem schaden,bis hin zum Totalschaden zurückgebracht(oder man konnte sie eben nicht mehr zurückbringen!)Die S-klasse wird sogar erst an Leute ab 30 jahren verliehen+man muss mindestens den führerschein 10 jahre haben+einen nicht geringen betrag hinterlegen!Ich hätte den Wagen nicht bekommen,aber mein Freund der dabei war(27) und gerade Frisch den Führerschein gemacht hat hätte ihn bekommen???!Natürlich ohne jegliche fahrzeugkenntnis/Fahrpraxis!Das Fand ich äusserst seltsam,zumal ich meinen Führerschein schon mit 17 gemacht habe und bis jetzt ca 160000km mit allen(meinen) Autos zurückgelegt habe-die Autos anderer nicht mit eingerechnet!Nur weil ich in der NL einen aufstand geprobt habe,hat mein Verkäufer dann auf seine kappe bei Sixt einen wagen angemietet den ich dann 1Tag gefahren bin(neue A-Klasse)Ich fragte dem Hertz-fritzen warum ich mir denn hier eine c-klasse kaufen dürfe,aber noch nicht mal eine A-klasse mieten??Als Antwort bekam ich einfach Plump: hätten sie sich einen VW POLO kaufen müssen,den hätten sie sich dann auch evtl.Ausleihen können,entschpricht eher ihrem Budget falls mal was dran sein sollte......
ich musste meine nächsten worte verschlucken sonst hätte es böses blut bei MB gegeben,verständlicherweise.Da frag ich mich dann wirklich ob "wir" denen noch was wert sind,oder was man sich dabei denkt?Klar einerseits Richtig das viele jugendliche es in sachen Autofahren übertreiben,aber ich bringe mein (relativ teues)Auto ja auch dort hin zum Reparieren,service,etc.Dann darf man ja auch soviel vertrauen haben das ich einen leihwagen bekomme!Sicher kann mal was schiefgehn in sachen unfall,parkrempler usw,aber das kann jedem passieren,dafür hinterleg ich Geld!-das grenzt ja schon fast an diskriminierung,aber es lohnt nicht sich drüber aufzuregen

Hier wurde ja aus einem Inspektionsrechnung gleich eine volkswirtschaftliche Gesamtrechnung! 😁

Meine Meinung zur Rechnung:
Mir wäre auch übel geworden! Wer gibt schon gerne zu viel Geld aus?!?!?

Meine Meinung zu Mercedes und Gesellschaft:
Ich bin 27 und habe mir mit 25,5 Jahren überhaupt mein erstes eigenes Auto gekauft (Kein Mercedes, obwohl ich die Autos liebe!). Vorher habe ich Abi und Studium gemacht und bin DEUTSCHE BAHN gefahren. Gejammert habe ich deswegen nicht! Obwohl ich die entsetzten Blicke von jungen Frauen kenne, die gar nicht glauben können, dass man als junger Mann kein eigenes Auto hat! Und so manche schöne Frau ist sicher lieber mit nem jungen Mercedes-Fahrer losgezogen, als mit mir.

ABER:

Mit Fleiss, Intelligenz und Sparsamkeit kann ich es auch heute noch in Deutschland weiterbringen, als viele anderen! Heute schreibe ich an meiner Doktor-Arbeit und lebe im Großen und Ganzen immernoch wie ein Student. Man hat ja noch höhere Ziele, als mit 27 gleich jeden verdienten Euro auszugeben, um die Nachbarschaft zu beeindrucken!

DESWEGEN:
Wenn Leute in den 20igern Mercedes fahren und trotzdem über Hartz 4 jammern, dann hält sich mein Mitleid doch stark in Grenzen.

Hätte es ein deutsches Nachkriegswirtschaftswunder gegeben, wenn die jungen Menschen damals schon so "satt" gewesen wären?

Zitat:

Original geschrieben von Ramon


Hätte es ein deutsches Nachkriegswirtschaftswunder gegeben, wenn die jungen Menschen damals schon so "satt" gewesen wären?

Nein, natürlich nicht: In einer satten Gesellschaft kann es kein Wirtschaftswunder geben - außer nach unten. 😛

Und die großen Konzerne, die so hohe Gewinne machen - wem gehören die denn?

In der Regel nicht Unternehmern, die langfristig denken, weil sie ja "echte" Eigentümer sind, sondern Kleinaktionären und Aktienfonds, deren Anteile wiederum Kleinaktionären gehören. Und die haben an den Unternehmen, deren Anteile sie kurzzeitig besitzen, überhaupt kein Interesse, sondern wollen jetzt Kohle sehen - nicht anders als bei einem Sparbuch auf der Bank.

Und wer sind diese bösen Menschen? Wir alle.

Oder gibt es hier jemanden, der für seine Fondspapiere oder seine Lebensversicherung keine hohe Rendite will?

Also bite nicht jammern, wenn der DAX wieder in die Höhe geht …

Außerdem werden wir leider nicht umhinkommen, von unserem Wohlstand ein wenig an jene abzugeben, die auf der Erfolgsleiter noch unter uns stehen … das ist nämlich auch ein wichtiger Aspekt der Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland. Natürlich entstehen so auch neue Märkte, denen wir wieder was verkaufen können.

Na ja, dem Einzelnen, der den Lauf der Dinge nicht beeinflussen kann, helfen solche Erkenntnisse natürlich wenig. Und es kann sich auch nicht jeder an den eigenen Schuhbändern wieder aus dem Dreck ziehen wie seinerzeit Münchhausen.

Aber mit unsinnigen Schuldzuweisungen kommen wir alle nicht weiter. 🙄

Dem kann ich nur voll zustimmen, man muss immer ein bischen weiter denken.

Grüße FR2

Nun ja, wenn jedem der kundendienst von heutzutage gefällt? ich würde eine menge leute rausschmeissen. " die alten gehen und die jungen sind besser", zitat von einem der seit 41 Jahren bei Daimler ist.

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