Wieviel gebt ihr für Schutzkleidung aus?
Servus Leute,
ich mache aktuell den A2 und fange demnächst mit fahren in der Fahrschule an. Dafür benötige ich allerdings noch Schutzkleidung (Helm hab ich im Prinzip weil ich gelegentlich Sozi bei einem Freund war)
Wieviel würdet ihr als für Schutzkleidung ausgeben?
Also mir ist klar und auch wichtig das man auf keinen Fall sparen sollte bei dem Thema, weil im Prinzip das Leben davon abhängt. Allerdings möchte ich auch nicht viel zuviel wie nötig ausgeben, da ich auch nur ein "armer" Student bin, der hart drauf gespart hat um sich das alles zu ermöglichen.
Von daher wäre eben wichtig dass es aufjedenfall ausreichend sicher bzw qualitativ ist aber eben auch nicht teurer also nötig ist. (Nach oben gibt es bekanntlich keine Grenze)
So ein paar Beispielwerte und Empfehlungen wären ganz nett 🙂
LG,
Manu
94 Antworten
Klar trägt man die Teureren Sachen länger ,meine gehen nun das 6 Jahr waren 2 mal zur Reparatur und ich habe diese etwas noch Optimieren lassen.
Auch wurden diese schon 3 mal vom Hersteller nach Imprägniert.
SO ist Sicher gestellt das diese zuverlässig Ihren dienst leistet.
Louis:
Klapphelm extrem rabbattiert 69€
Schuhe synthetisch 69€
Polo:
Jacke 119€, grell gelb, war im Angebot
Hose 89€
Aldi:
Handschuhe mit Protektoren für 4,99€, die ich mal vor Jahren für das Moped gekauft habe
schmaler Nierengurt, Klett 4,99€, auch vor Jahren für das Moped gekauft
Amazon:
sehr breiter Nierengurt, 12€
Die Sachen (ausgenommen die Nierengurte), insbesondere die Protektoren, wurden von meinem Fahrlehrer in Augenschein genommen und für gut befunden.
Wenn man auf Leder verzichtet, wird es gleich sehr viel preiswerter.
Summe damit:
370€
Die Sticheleien mögen nicht zielführend sein, allerdings halte ich die Tipps von @UnshavedRelease auch nicht unbedingt für allzu fundiert: Laut ihrer eigenen Aussage ist sie zum einen noch nicht allzu lange auf Moppeds unterwegs, zum anderen würde ich ihre SuperCub jetzt als das absolute Einstiegsmodell, was Motorisierung angeht, ansehen. Ob man da dann so Tipps wie "Wenn man auf Leder verzichtet, wird es viel preiswerter" geben sollte, weiß ich nicht... und die Fahrlehrer sind auch nicht unbedingt die besten Ratgeber, was Klamotten angeht. Wenn der Fahrlehrer selbst fährt und bestenfalls seine Fahrschüler auf dem Motorrad begleitet, dann würde ich deren Rat annehmen. Ansonsten habe ich den Eindruck, dass die Fahrlehrer schnell mal abklopfen, ob die Ausrüstung komplett ist und damit zufrieden sind.
Ich halte mich mit meinen knapp 3 Jahren und knapp 18k Kilometern auch nicht für sonderlich erfahren - ich kann meinen Senf über die Sachen dazugeben, die ich im Gebrauch habe, also schweige ich beispielsweise über Lederkombis. Noch nie einen getragen, daher keine Erfahrungen, daher auch keinen Kommentar von mir über Sinn oder Unsinn solcher Klamotten.
Ursprünglich hatte ich nicht vor, mir Lederklamotten anzuschaffen - war bisher mit meinem Textilkombi ganz zufrieden, vor allem, weil der auch mMn besser zu meinem Mopped passt als ein Lederkombi. Allerdings will ich nicht mehr ausschließen, dass ich mir dann doch mal was Ledernes anschaffe, wenn es preislich halbwegs passt - oder ich unverhofft zu genug Geld komme, dass ich mir was Maßgeschneidertes anschaffen kann... :-)
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Was ist "Erfahrung" bei Lederkombis?
Ich habe eine seit vier oder fünf Jahren und nutze sie beim Fahren.
Ist teuer in der Anschaffung, aber bequemer und angenehmer als Textil. Zumindest wenn es warm wird.
Dass Leder abriebfester als Textil ist weiss ich nur von Lesen her. Persönliche Erfahrung habe ich da nicht und ich lege auch keinen Wert drauf. Ich vertraue darauf, was andere so schreiben.
Bin ich erst "erfahren", wenn ich mich mit meiner Textilkombi und der Lederkombi mal langgemacht habe und anhand meiner Vetzungen persönlich beurteilen kann, was besser schützt?
@Vulkanistor :
Zu Deiner Frage: Das "erfahren" beziehe ich nicht auf Sturzerfahrungen. Mir ging es darum, was Du im ersten Absatz beschrieben hast: Bequemer, angenehmer als Textil - zumindest wenn es warm wird.
Ich könnte jetzt mangels eigener Lederklamotten nicht sagen, ab wann mir der Lederkombi trotz Funktionsunterwäsche zu kühl werden würde oder ab wann einem im Lederkombi ein Hitzschlag droht und ob das eher früher oder eher später als mit vergleichbaren Textilklamotten passiert. Ich persönlich wüsste noch nicht mal, ob man im Sommer mit Lederkombi kurze oder lange Funktionsunterwäsche trägt/tragen sollte... :-)
Die Sicherheitsfragen möchte ich, so wie Du, bestimmt nicht aus eigener Erfahrung beantworten können. Daher denke ich, dass über so Fragen (Bequemer Sitz, zu heiß/zu kalt, Pflegeaufwand und ähnliches) doch eher der was zu sagen hat, der sich damit auskennt.
Ist wie beim Arzt. Der muss auch nicht alle Krankheiten selbst gehabt haben, um sie behandeln zu können.
Aber die Erfahrung, dass Leder bei Wärme besser kühlt, teile ich nicht. Unabhängig davon ist das individuelle Wärme-Kälte-Empfinden höchst unterschiedlich. Textil lässt sich einfach besser konfektionieren als Leder. Mehr Taschen, bessere Halsabschlüsse. Ideal wäre es, eine Lederkombi drunter zu tragen und eine Textiljacke darüber. Macht aber auch keiner. Letztendlich ist es ein Kompromiss zwischen einer bequemen Faulheit und dem Anspruch, gut geschützt zu sein.
Ich hab's schon öfter geschrieben, ich trage Textiljacke und Lederhose - auch von unterschiedlichen Firmen (außer Aldi) - und bin bisher gut damit zurecht gekommen.
Moin!
Zitat:
@UnshavedRelease schrieb am 26. Juli 2020 um 11:31:19 Uhr:
Die Sachen (ausgenommen die Nierengurte), insbesondere die Protektoren, wurden von meinem Fahrlehrer in Augenschein genommen und für gut befunden.
Wenn man auf Leder verzichtet, wird es gleich sehr viel preiswerter.
1. Ja, es mag preiswerter werden, aber deswegen nicht auch das gleiche Maß an Sicherheit haben; was aber im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass die Gleichung "Teurer=sicherer" aufgeht.
2. Nur damit man das einschätzen kann: Welche Kenntnisse in Materialkunde hatte denn der Fahrlehrer? Sorry, es gibt Fahrlehrer, die selbst nur hin und wieder mal aufs Krad klettern. Viele sogar ohne Spaß daran. Und es gibt passioniert Motorrad fahrende Fahrlehrer, die sich wirklich auch mit der Materie auseinander setzen.
Einzig der Umstand, dass ein Fahrerlehrer der Meinung ist, dass irgendeine Klamotte "gut" ist, ist kein Qualitätskriterium für irgendwas - das kann auch sein, dass damit nur gemeint ist: "Reicht für die Vorgaben zur Prüfungsfahrt". Fahrlehrer zu sein bedeutet ja nicht mal, dass man irgendwelche herausragenden didaktischen Fähigkeiten hat.
Zitat:
@kandidatnr2 schrieb am 26. Juli 2020 um 15:52:26 Uhr:
Aber die Erfahrung, dass Leder bei Wärme besser kühlt, teile ich nicht.
Klar, denn Leder kühlt natürlich nicht. Aber Leder behindert im Gegensatz zum Textil auch nicht die natürliche Regulation der Körperwärme durch Verdunstungskühle durch Schweißabgabe. Leder ist daher bei hohen Außentemperaturen deutlich kühler.
Faustregel: Textil wärmt. Bei jedem Wetter. Aber das ist nicht bei jedem Wetter sinnvoll.
Gruß Michael
Bringt euch bitte Mal auf aktuelle Stände. Ich hab zwei Textil und zwei Lederjacken und kann von daher schonmal sagen dass Textil einfach flexibler ist. Hab ne Textilkombi mit airmesh, die fühlt sich bei 100kmh luftiger an als ein T-Shirt und eine Textiljacke die kann ich bei Minusgraden fahren. Die Ledersachen hingegen haben ein viel engeres Nutzungsfenster. Ich sag Mal 10 bis 25 Grad Leder, darüber und darunter ist Textil klimatisch einfach überlegen.
Zitat:
@cng-lpg schrieb am 26. Juli 2020 um 16:47:26 Uhr:
Zitat:
@kandidatnr2 schrieb am 26. Juli 2020 um 15:52:26 Uhr:
Aber die Erfahrung, dass Leder bei Wärme besser kühlt, teile ich nicht.
Klar, denn Leder kühlt natürlich nicht. Aber Leder behindert im Gegensatz zum Textil auch nicht die natürliche Regulation der Körperwärme durch Verdunstungskühle durch Schweißabgabe. Leder ist daher bei hohen Außentemperaturen deutlich kühler.Faustregel: Textil wärmt. Bei jedem Wetter. Aber das ist nicht bei jedem Wetter sinnvoll.
Gruß Michael
Nö.
Das ist einfach viel zu pauschal.