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Wie sparen um der Finanzierung zu entgehen?

Themenstarteram 19. September 2007 um 18:18

Hallo zusammen,

vorab: die Suche hat mir keine brauchbaren Ergebnisse geliefert. Sollte ein ähnlicher Fred schon existieren, dann wars keine böse Absicht.

Diskussionen, ob man ein Auto besser bar bezahlt oder finanzieren soll gibt es hier ja schon massenweise. Auch, welche Arten der Finanzierung anderen vorzuziehen sind. Mich interessiert aber vielmehr die andere Seite, d.h. ich möchte ein Auto bar bezahlen und mein Geld so zur Seite legen, dass ich das nächste - hoffentlich bessere - Auto ebenfalls wieder bar bezahlen kann.

Ich möchte von den Barzahlern wissen:

- Legt ihr Monat für Monat bewusst einen bestimmten Betrag explizit für euer nächstes Auto zur Seite? Oder spart ihr allgemein einen Betrag X pro Monat und wenn ein neues Auto her muss bezahlt ihr das aus diesem Topf?

- Wie legt ihr das Geld an? Sparbuch ist doof, Girokonto noch viel mehr. Tagesgeldkonto, Fonds oder Sparbriefe?

- In welchen Intervallen legt ihr euch neue bzw. gebrauchte Autos zu, d.h. mit welcher Lebensdauer kalkuliert ihr?

Zum Hintergrund: Ich werde mir demnächst mein zweites Auto bar kaufen und da stellt sich für mich die Frage nach dem einfachsten Weg, wie ich das beim nächsten wieder tun kann. Vor dem Hintergrund fand ich den Fred ganz interessant.

Danke schon jetzt für die Antworten.

Schöne Grüße

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37 Antworten

Zum Thema Fonds. Die sind derzeit gross in Mode, versprechen gute Rendite, ABER, ich halte sie für ungeeignet, damit auf ein Auto zu sparen. Statistisch behält "der Deutsche" seine Fonds durchschnittlich 3,4 Jahre. Das ist zu wenig. Um halbwegs auf der sicheren Seite zu sein, sollten es mindestens fünf Jahre sein, Experten raten sogar zu mindestens zehn Jahren. Fondssparen ist also hervorragend für die Altersvorsorge, aber für das nächste Auto? Mit Girokonto und Sparbuch hast du recht. Beide können nicht mal die allgemeine Teuerungsrate ausgleichen.

Die Optimallösung für Dich habe ich leider auch nicht griffbereit. Aber vielleicht jemand anderer? :)

Zitat:

Original geschrieben von Han_Omag F45

Zum Thema Fonds. Die sind derzeit gross in Mode, versprechen gute Rendite, ABER, ich halte sie für ungeeignet, damit auf ein Auto zu sparen. Statistisch behält "der Deutsche" seine Fonds durchschnittlich 3,4 Jahre. Das ist zu wenig. Um halbwegs auf der sicheren Seite zu sein, sollten es mindestens fünf Jahre sein, Experten raten sogar zu mindestens zehn Jahren. Fondssparen ist also hervorragend für die Altersvorsorge, aber für das nächste Auto? Mit Girokonto und Sparbuch hast du recht. Beide können nicht mal die allgemeine Teuerungsrate ausgleichen.

Die Optimallösung für Dich habe ich leider auch nicht griffbereit. Aber vielleicht jemand anderer? :)

die grobe Tendenz ist richtig...allerdings trägt das ganze nicht der Tatsache Rechnung, dass es sehr unterschiedliche Fondskategorien, mit noch unterschiedlicherer Qualität gibt......

Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds, Ommibilienfonds (geschlossen oder offen), Geldmarktfonds, AS-Fonds etc....

ist doch eigendlich ganz einfach, das zur Seite legen was man als Raten zahlen würde.....

Nimm Dir ein Tagegeld Konto z.B. Comdirect oder andere Banken.

Da bekommst deine nahezu 4% Zinsen Quartalsmäßig ausbezahlt.

Kannst jederzeit an das Geld ran und die Zinsen werden stetig angepasst.

Sprich wenn Comdorect wirbt mit 4% und du bist bei 3,8% eingestiegen wird angepasst auf 4%.

Ich lege jeden Monat fest was beiseite auf das Konto, habe ich mal mehr über geht es ebenfalls auf das Konto.

Von diesem Konto wird dann aber auch jeglicher Luxus bezahlt (Urlaub, Auto usw.)

Gruß

Mickl

P.S.: Sicherlich gibt es auch immer bessere Varianten, doch diese von mir finde ich ganz i.O.

Immerhin habe auch was Fonds angeht kaum Ahnung.

Ich mache es ähnlich wie mickl.

Neben dem Girokonto habe ich ein Tagegeldkonto bei der seb Bank

Bringt 3,75% Zinsen.

Dorthin wird alles überwiesen, was ich sparen kann.

Was Du darüber hinaus noch überlegen solltest sind Sonderaktionen der Banken.

Momentan hat eine Bank es, da wird das Geld mit ich glaube 4,5% Verzinst, wenn man es mindestens 1 Jahr dort anlegt.

hi, ich kann nur von meinem dad erzählen, wie er bisher mit eigentlich niedrigem einkommen zu viel gebracht hat. meine eltern sparen einen festen bestrag monatlich bis sich mal ne kleine summe gebildet hat. für das gelt kauft er aktien, aber nur die im dax30 entahlten sind. dies macht er städig so, so das man sagen wir mal 7 verschiedene aktien hat. sellte eine aktie innerhalb eines jahres nicht steigen, erhält er trotzdem einen zinssatz durch die dividende die jährlich ausgeschütelt wird. ist es an der zeit ein auto zu kaufen, verkauft er die aktien die am meisten gewinn innerhalb eines zeitraums gemacht haben.

die jährliche dividendenaussüttung deckt meistens die kosten für ein auto (versichrung, steuer etc.) klar kommt es vor das man bei manchen aktien 5-10 jahre waren muss bis man sie mit einem ordentlichen gewinn verkaufen kann. aber durch die jährliche dividende bleibt ja das angelegte geld stets verzinst.

bspl. (fiktive zahlen) daimlerchrysler gekauft 97 für 60 euro je aktie

teilweise sank die aktie auf unter 30 euro, dann wirde dazugekauft. die jährliche dividende je aktie betrug teilweise 6-7% erst jetzt 10 jahre später kann man ans verkaufen denken.

ahnliche beispiele lieferten ja vw von 30 auf über 150 euro innerhalb von 3 jahren. er kauft eigentlich nur dann eine aktie wenn die ziemlich weit unten ist. und seine devise lautet: das es unmöglich ist, das eine dax gehandeltes unternehmen pleite geht. und irgendwie hat er recht.

@ Jovis

Mit deinen Ausführungen hast du recht.

Aber ich wollte nicht zu sehr ins Detail gehen, da ich diese Anlageform zwar grundsätzlich für gut, in diesem speziellen Fall jedoch für nicht so prickelnd halte. Und ist auch nur meine eigene, ganz private Meinung.

Ich denke, wer auf ein Auto spart, tut das nicht wirklich langfristig, und will auch keine Verluste hinnehmen, die er selbst bei einem ach so sicheren Sparbuch durch den Kaufkraftverlust hätte. ;)

Themenstarteram 20. September 2007 um 9:59

Danke für die zahlreichen Antworten.

Das mit den Fonds ist natürlich richtig. Daran hatte ich auch nicht ernsthaft gedacht (mal abgesehen von der Altersvorsorge). Ich tendiere momentan zum Tagesgeldkonto, wollte aber trotzdem mal hören, ob jemand die ultimative Lösung hat.

es gibt auch von verschiedenen autoherstellern (audi und vw ganz bestimmt) sogenannte "autoansparpläne"

da kannst du monatlich einen bestimmten betrag anlegen, z.b. 100,- euro, mit einer laufzeit von 48 monaten ... am ende der laufzeit bekommst du es verzinst wieder ausbezahlt

ich kenn das von meinem bruder, der macht das schon seit jahren so bei der vw bank ... der kauft sich alle drei jahre einen gebrauchtwagen ... und das geht sich dann meistens so aus, dass er nix drauf legen muss, wenn er das ersparte nimmt und seinen gebrauchten in zahlung gibt

find ich eine ganz gute lösung ... allerdings kann ich jetzt nicht sagen, was man da zinsen bekommt, ob das markengebunden ist ... aber wenn interesse besteht, kann ich ja mal nachfragen :-)

hab da was gefunden, vielleicht ist das ja interessant :-)

 

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Die Zinsen erhöhen sich von 3,80 % pro Jahr im ersten auf 4,25 % pro Jahr im zehnten Jahr. Daraus errechnet sich eine jährliche Rendite von bis zu 4,16 %.

im ... Anlagejahr Zinsen pro Jahr Rendite bis zu

1. 3,80 % 3,80 %

2. 3,90 % 3,89 %

3. 4,00 % 3,95 %

4. 4,10 % 4,02 %

5. 4,10 % 4,05 %

Zitat:

Original geschrieben von eminem7905

.... kauft er aktien, aber nur die im dax30 entahlten sind. dies macht er städig so, so das man sagen wir mal 7 verschiedene aktien hat.

Hallo,

über einen längeren Zeitraum gesehen bringen Aktien auch nach meiner Kenntnis die beste Rendite. Vor allem wenn man bedenkt, dass in der Vergangenheit Aktiengewinne nicht versteurt werden mussten, wenn der Gewinn nach mehr als einem Jahr realisiert wurde. Und Dividenden wurden im Gegensatz zu Zinseinkünften nur mit der Hälfte ihres Betrages besteuert.

Damit ist aber ab 2009 mit Einführung der Abgeltungssteuer Schluss. Dann wird 25 % aller Aktiengewinne, Dividenden, Zinsen usw. direkt einbehalten.

In Aktien sollte man nur mit Geld investieren, auf das man auch mal ein paar Jahre verzichten kann. Wer z.B. 2001 voll investiert war und nicht rechtzeitig verkauft hat, der hat erst in diesem Jahr wieder die alten Höchststände erreicht, zumindest was den DAX30 angeht. Da hieß es dann 6 Jahre warten und eventuell aufs neue Auto verzichten. Und das Geld, was im neuen Markt investiert war, ist größtenteils auf Nimmerwiedersehen durch den Schornstein gegangen.

Die Mischung machts: Teilweise gut verzinstes Tagesgeld, teilweise festverzinsliche Wertpapiere, teilweise Aktien (bei kleinen Beträgen, bzw. wenn man kein Interesse an Börsengeschäften hat, Aktienfonds).

Für mich ist noch wichtig, dass ich jederzeit sofort (in Sekundenschnelle) auf mein Geld (egal in welcher Form) zugreifen und es auf mein Girokonto überweisen kann. Verträge jedweder Art, wo ich noch Männchen machen darf, um eventuell mal vorzeitig an mein eigenes Geld zu kommen, sind für mich uninteressant. Ich kann mir aber vorstellen, dass eine gewisse "Sperre" für eine ganze Menge eifriger Sparer eine sinnvolle Einrichtung ist.;)

Viel Erfolg

Michael

ich finde das ist seit langem ein sehr interessanter threat, sehr viele interessante ideen. sonst gibt es hier ja meist diese nutzlosthreads, "wie auto im wert von 30000,- mit einem gehalt von 900 euro abbezahlen"

danke

@ michael

kler muss man sich auf dem aktienmarkt vorsichtig bewegen, und mein vater hat auch schon miese machen müssen, siehe telekom aktie. oder infineon. aber vielleicht kommten die aktien in 20 oder 30 jahren wieder in die gewinnschwelle. jetzt heißt die devise abwarten und devidende kassieren.

und selbst wenn ab 2009 die aktiengewinne mit 25% versteuert werden, am ende bleiben ja noch 75%

Themenstarteram 20. September 2007 um 12:39

Zitat:

Original geschrieben von eminem7905

ich finde das ist seit langem ein sehr interessanter threat, sehr viele interessante ideen. sonst gibt es hier ja meist diese nutzlosthreads, "wie auto im wert von 30000,- mit einem gehalt von 900 euro abbezahlen"

Genau das war der Gedanke dahinter. Es wird ständig diskutiert, wie man es nicht machen soll. Man spricht jedoch auch von Finanzierung, wenn man das Geld vorab spart (sowas wie Abschreibungen). Wollte einfach mal wissen, wie die ganzen "Barzahler" das so machen. Sind aber m.E. schon viele interessante Vorschläge dabei.

Zitat:

Original geschrieben von eminem7905

 

und selbst wenn ab 2009 die aktiengewinne mit 25% versteuert werden, am ende bleiben ja noch 75%

plus Soli plus Kirchensteuer :D

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