Wie machen sich evtl. durch LPG Betrieb beschädigte Ventile/Ventilsitze bemerkbar??

Hallo liebe Auto-Gaser. Habe eine Frage an Euch. Man hört ja oft das es Motoren gibt, die nicht gastauglich sind, und dann die Ventilsitze schaden nehmen.
Könnt ihr mir vielleicht sagen wie sich beschädigte Ventile/Ventilsitze bemerkbar machen? Bin gespannt auf Eure Antworten.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@ICOMworker schrieb am 23. August 2016 um 08:54:10 Uhr:


Deo ist super....😁
Und mit nem Lippenstift lässt sichs markeren 🙂

http://www.welt.de/.../...explodiert-weil-Frauen-Deo-verspruehten.html

Dann doch lieber Bremsenreiniger.

Meinst die wären nicht in die Luft geflogen wenn sie sich mit Bremsenreiniger eingesprüht hätten? 😁

Gruß Metalhead

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defekte Ventile sollten einen Unterschied in den Kompressionswerten erzeugen. Laute Klappergeräusche tun ein Übriges.
Was sagt Honda?
Ist der Motor gasfest?
Muß vielleicht Flash-Lube verbaut werden?

Problem ist - was machst wenn alle iE den gleichen (schlechteren) Kompressionswert haben? Dann hast meinetwegen 8,5bar auf allen Zylinder und weißt...nichts. Ist das OK oder nicht????? Sollte der 10bar haben...man weiß es nicht....die 8,5bar könnte bei der Laufleistung normal sein....
Was sollte klappern? Das Ventilspiel ist ja auf 0 - eben wg der eingelaufenen Sitze....
Aussagekräftiger ist ein Druckverlusttest -da sieht, besser hört man sofort eindeutig wo was undicht ist

Das ist so jetzt nicht richtig - du weisst schon was.

Ein moderner (Saug)Motor hat nicht nur eine Werksangabe für den Mindestdruck, sondern auch mindestens 11 bar Kompression, wenn er ok ist.

Bei weniger stimmt ganz sicher was nicht.

Man sieht das auch schön, wenn man sehr alte Motoren von einem guten Motorinstandsetzer komplett machen lässt.

So gut liefen die noch nie.

...und ob defekte Ventile noch Platz zum Klappern haben, wage ich mal zu bezweifeln.

Wenns beim Kaltstart klappert, haben die Ventile noch Platz und sind somit eben NICHT eingeschlagen.

Zitat:

@DonC schrieb am 27. August 2016 um 16:22:06 Uhr:


Das ist so jetzt nicht richtig - du weisst schon was.

Wieso, was denn?
Eine Kompressionstest erlaubt nur ein Vergleich der Zylinder untereinander und einen sehr waage Aussage bezügl Verschleiß. Aber NICHT in welchem Bereich.
Hast du irgendwo 7,5bar kann der Motor tadellos laufen, das muss nichts bedeuten bei ner Kilometerleiche.
Viele meinen immer ne Kompressionsmessung sein das A und O....ist es aber bei weitem nicht, gerade hier.
Einzig ein Druckverlust kann zeigen wo was undicht ist.

Und das mit dem Klappern kommt nicht von mir :-)
Der klassische Gasschaden sind eingelaufene Ventilsitze mit Ventilspiel 0 - bedeutet Ventil liegt IMMER am Nocken an und kann nicht mehr komplett schließen. Was soll dann da klappern.
Klappert was kalt - sind das eher Hydrostößel - das hat nix mit nem Gasschaden zu tun.

Die Aussage -Zitat: "haben die Ventile noch Platz"...wofür sollten sie denn keinen Platz mehr haben? Bzw warum oder wofür sollten defekte Ventile keinen Platz mehr haben???

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Viele Motoren haben gar keine Hydrostössel mehr.

Somit gibt es ein Ventilspiel - im kalten Zustand klappern die Ventile dadurch, werden sie wärmer dehnen sie sich aus so dass das Spiel sehr klein wird.

Schlagen die Ventile in den Kopf ein, klappern sie auch nicht mehr im kalten Zustand, da die Distanz Ventilsitz zu Ventilkopf kleiner wird - dehnt sich das Ventil jetzt aus, schliesst es nicht mehr richtig und liegt auf Presspassung am Kopf, nicht am Sitz auf --> Kaltkompression schlecht, Warmkompression grottenschlecht.

Normal ist die Kaltkompression schlechter als die Warmkompression.

Und ein Druckverlusttest zeigt dir nur genau das: Druckverlust

Ob es von einem Riß im Zylinderkopf kommt oder von defekter ZKD oder defektes Ventil oder Kolbenringen oder Riß im Kolben usw. zeigt er erstmal nicht auf.

Um das sehen zu können müsstest du mit Rauch arbeiten - gibt es auch.

Ein Kompressionstest an einem modernen Saugmotor muss im kalten Zustand deutlich über 9 bar haben, im warmen Zustand deutlich über 10,5 - sonst ist hier sicher was faul - kann auch nur ein verkokter Kolbenring sein, aber auch ein Ventil, ZKD usw.

Wenn alle Zylinder 7,5 haben wäre das schon sehr auffällig bei nem Sauger. Bei Turbos kann das anders sein.

Gewissheit hat man nur durch Endoskop oder besser: Zerlegen!

@"Viele Motoren haben gar keine Hydrostössel mehr."

Hab ich nicht gewusst.
Bei welchen Motoren/Hersteller!
Das ist ja mal ein Vortschritt(eher das genenteil)!
Klappern im kalten zustand!
Vermutlich ist das dann absicht weil die Fahrzeuge so gut gedämmt sind damit man hört das der Motor an ist:-)

Zitat:

Somit gibt es ein Ventilspiel - im kalten Zustand klappern die Ventile dadurch, werden sie wärmer dehnen sie sich aus so dass das Spiel sehr klein wird.

Auch das ist ein Irrtum, besonders bei Motroren mit Aluköpfen! Dort ist es so, daß sie wieder Ventilspiel bekommen, wenn der Motor warm wird, da sich das Alugehäuse stärker ausdehnt als das Ventil!
Aus diesem Grund sind Kompressionstests bei warmen Motor fürn A...!
Und Kompressionstests bei kaltem Motor sind absolut aussagekräftig, da brauchts auch keinen Druckverlusttest, denn mit dem fallen so ziemlich alle ältere Motoren durch!

Der Alukopf gibt aber recht schnell die Hitze ab und ist auch wassergekühlt.

Die Ventile nicht. Das ist in einem modernen Motor garantiert berechnet.

Meiner Meinung nach ist das Ventil sehr viel wärmer als der Kopf - somit wäre die Wärmeausdehnung des Ventils dennoch grösser als das des Kopfes, der auch noch vertikal vorgespannt ist.

Mir wäre jetzt kein Motor bekannt, der warm ein grösseres Ventilspiel hat als kalt.

Zitat:

@DonC schrieb am 28. August 2016 um 12:57:12 Uhr:


Der Alukopf gibt aber recht schnell die Hitze ab und ist auch wassergekühlt.

Die Ventile nicht. Das ist in einem modernen Motor garantiert berechnet.

Meiner Meinung nach ist das Ventil sehr viel wärmer als der Kopf - somit wäre die Wärmeausdehnung des Ventils dennoch grösser als das des Kopfes, der auch noch vertikal vorgespannt ist.

Mir wäre jetzt kein Motor bekannt, der warm ein grösseres Ventilspiel hat als kalt.

Oh oh! Das zeugt von wenig Erfahrung, Alu hat eine viel größere Wäremdehnzahl als Stahl und Stahllegierungen! Wetten!

Guten Tag!

Ich mische mich einfach mal in die Diskussion ein, weil ich vor 2 Jahren einen Saab 9-3 2.0T mit Hirsch-Tuning (von 209 auf 240 PS) und Prins-LPG-Anlage aus Vergesslichkeit (100 % meine Schuld) auf einer nächtlichen Vollgasfahrt über 150 km zum Motorschaden gebracht hatte. Verbrannt war das Auslassventil des 3. Zylinders. Wie gesagt, es war meine Schuld, weil man mit LPG betriebene Autos nicht längere Zeit über 4.000 U/min fahren sollte....

Das verbrannte Ventil bemerkte ich nicht im Leerlauf, aber beim Beschleunigen fühlte es sich an wie Zündaussetzer auf einem Zylinder und das war für mich Anlass genug, die Sache untersuchen zu lassen mit o. g. Ergebnis.

Die Reparatur hat komplett inkl. Leihwagen für 2 Wochen EURO 3.400,- gekostet (alle 16 Ventile, Ventilsitzringe und Ventilschaftdichtungen in gasfester Ausführung) und anschließend lief der Saab noch weitere 40.000 km anstandslos bevor ich ihn verkauft habe.

Zitat:

@pipinello schrieb am 28. August 2016 um 16:44:42 Uhr:


[...]
Ich mische mich einfach mal in die Diskussion ein, weil ich vor 2 Jahren einen Saab 9-3 2.0T mit Hirsch-Tuning (von 209 auf 240 PS) und Prins-LPG-Anlage aus Vergesslichkeit (100 % meine Schuld) auf einer nächtlichen Vollgasfahrt über 150 km zum Motorschaden gebracht hatte. Verbrannt war das Auslassventil des 3. Zylinders. Wie gesagt, es war meine Schuld, weil man mit LPG betriebene Autos nicht längere Zeit über 4.000 U/min fahren sollte....
[...]

Also, ich hatte einen Volvo, allerdings nur Sauger, mit 170 PS und Ebenfalls Prins sowie elektronischer Additiveinspritzung. Und ich habe den Wagen nachts durchaus auch über lange Distanzen mit >4500 gefahren, und die Kompression war bis zum Schluß gut. Der Wagen lief 240000 km auf LPG.
Ich würde sagen, dass ein verbranntes Ventil eher auf Magerlauf, also fehlerhafte Anlage, hindeutet.

Na das wird uns GaryK sicher vorrechnen können...

und angenommen Alu dehnt sich doppelt so stark aus wie Stahl, dann würde das bei 300 Grad Kopftemperatur und 600 Grad Ventiltemperatur aber immer noch heißen, dass sich das Spiel nicht wahnsinnig weit verändert

Zitat:

@Gascharly schrieb am 28. August 2016 um 13:41:50 Uhr:



Zitat:

@DonC schrieb am 28. August 2016 um 12:57:12 Uhr:


Der Alukopf gibt aber recht schnell die Hitze ab und ist auch wassergekühlt.

Die Ventile nicht. Das ist in einem modernen Motor garantiert berechnet.

Meiner Meinung nach ist das Ventil sehr viel wärmer als der Kopf - somit wäre die Wärmeausdehnung des Ventils dennoch grösser als das des Kopfes, der auch noch vertikal vorgespannt ist.

Mir wäre jetzt kein Motor bekannt, der warm ein grösseres Ventilspiel hat als kalt.

Oh oh! Das zeugt von wenig Erfahrung, Alu hat eine viel größere Wäremdehnzahl als Stahl und Stahllegierungen! Wetten!

Zu den Wärmeausdehnungskoeffizienten:

Eisen: ca. 12,2 * 10^-6 /K
Stahl: ca. 11,0 bis 12,0 * 10^-6 /K (hochlegierte je nach Zusammensetzung von deutlich weniger bis deutlich mehr)
Aluminium: 23,8 * 10^-6 /K
Aluminium-Silizium-Gusslegierungen (aus denen werden üblicherweise Zylinderköpfe hergestellt): 21 bis 23 * 10^-6 /K (je nach Zusammensetzung)

d. h.: in erster Näherung je nach Werkstoffpaarung: Stahl ca. die Hälfte von Al

Gruß
JohnPaul

Zitat:

@DonC schrieb am 28. August 2016 um 18:53:34 Uhr:


Na das wird uns GaryK sicher vorrechnen können...

und angenommen Alu dehnt sich doppelt so stark aus wie Stahl, dann würde das bei 300 Grad Kopftemperatur und 600 Grad Ventiltemperatur aber immer noch heißen, dass sich das Spiel nicht wahnsinnig weit verändert

Zitat:

@DonC schrieb am 28. August 2016 um 18:53:34 Uhr:



Zitat:

@Gascharly schrieb am 28. August 2016 um 13:41:50 Uhr:


Oh oh! Das zeugt von wenig Erfahrung, Alu hat eine viel größere Wäremdehnzahl als Stahl und Stahllegierungen! Wetten!

das war mir bekannt...aber die korrekte Temperaturen mit Berechnung der absoluten Ausdehnung wäre interessant

Zitat:

@DonC schrieb am 29. August 2016 um 09:18:01 Uhr:


das war mir bekannt...aber die korrekte Temperaturen mit Berechnung der absoluten Ausdehnung wäre interessant

Glaubst mir nicht, stimmts?
Prüfe es doch selbst nach, messe das Ventilspiel an einem Deiner Wagen ohne Hydros im Kalt und im Warmzustand, glaub mir das Spiel erweitert sich im Warmzustand. Aus welchem Grund sonst haben Motoren mit eingebranntem Ventil wohl einen Kompressionsverlust im Kaltzustand und warm laufen sie dann wieder normal?

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