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Wie defektes Auto billig ein paar hundert km transportieren lassen?

Themenstarteram 27. Mai 2019 um 23:53

Hallo,

ich fahre einen ca. 20 Jahre alten Volvo 940, wohne in Hamburg, und habe Angst davor, dass er mir irgendwo, viele hundert oder km von zu Hause entfernt, irgendwo in der Mitte Deurtschlands oder sogar im Ausland, kaputtgeht.

Welches wäre die billigste Möglichkeit, ein Auto in so einem Fall über Langstrecke transportieren zu lassen?

Gibt es Firmen, die das verhältnismäßig günstig machen, wenn es nicht am selben Tag, sondern in einem Zeitraum von z.B. 3 Wochen gemacht werden kann, und ich das Auto an den Straßenrand stelle.

- ich wäre selbst bei der Abgholung nicht vor Ort, und müsste den Schlüssel vermutlich unterm Auto verstecken oder dem Fahrer mit der Post schicken

- selbst transportieren mit Anhänger wäre sicher billig, aber mir evt. zu viel Aufwand.

- ADAC Plus ist natürlich das billigste (hab ich auch), aber es gibt Situationen, in denen die nicht transportieren

- Daher: Was wäre die billigste Möglichkeit, und mit welchen Kosten müsste ich ungefähr rechnen?

 

PS: Sorry, kein besseres Unterforum gefunden.

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46 Antworten

Vom Strassenrand verladen Speditionen schon mal gar nichts. Die billigste Variante ist die, dass du dir einen 3.5to Autotransporter (Ducato, Sprinter, VW Transporter) mietest und ihn selbst da weg holst.

ADAC, zur nächsten Werkstatt abschleppen lassen im Falle des Falles. Da stünde er dann schonmal sicher oder wird eben direkt repariert.

 

Mir (als ebenfalls Altautofahrer) ist es auch schon passiert, dass ich Defekte am anderen Ende des Landes hatte. Muss man eben in den sauren Apfel beissen: sporadisch selbst flicken, in die Werkstatt bringen, vor Ort vom Schrotti abholen lassen. Irgendwas kann immer passieren, so ist das mit den Autos nunmal.

 

Ich bin für sehr weite Strecken schon des öfteren auf Mietwagen umgestiegen.

Themenstarteram 28. Mai 2019 um 7:41

Warum gibt es denn keine Firmen, die das machen?

Klar ist selbst machen billiger. Aber mir ist meine Arbeitszeit oft zu viel Wert.

Die Situation ist halt oft, dass die meisten Werkstätten gar nicht mehr oder extrem teuer reparieren (weil Teile gar nicht mehr gehandelt werden oder neu sehr teuer sind), und mein Schrauber noch zig alte Volvos rumstehen hat, und für Teile wenig berechnet.

Inseriere Deinen Auftrag doch mal auf einer dieser Transport-Vermittlungsplattformen.

Themenstarteram 28. Mai 2019 um 8:01

Welche Vermittlungsplattformen gibt es denn?

Konkret benötige ich es gerade ja noch gar nicht.

Mir geht es gerade darum, Worst-Case-Kosten abzuschätzen, um zu entscheiden, ob ich mit dem Wagen überhaupt noch viel Langstrecken machen will (nehme derzeitschon oft lieber Mietwägen).

Hat jemand Erfahrung mit Transport-Vermittlungsplattformen und weiss ungefähr, was da für Preise aufgerufen werden, und ob das recht unproblematisch laufen kann? Was müsste im Ernstfall beachtet werden.

Moin,

Transportieren wird von einem geeigneten Abholort jede PKW Spedition. Die transportiert dir das Auto auch dahin wo du willst, sofern der Ort technisch jetzt geeignet ist.

Das Problem dabei ist das "billig" - denn das ist es nie. Der Grund ist simpel - der Zeitaufwand, Personalkosten usw.pp.

LG Kester

Themenstarteram 28. Mai 2019 um 8:16

Mit billig meinte ich auch eher "so billig wie möglich", und nicht, dass es nichts kosten darf.

Ich habe jetzt mal gegooglet und habe https://www.shiply.com/de als Beispiel gefunden.

Dort ist als Beispiel auf der Startseite genannt, dass sie einen KFZTransport die 200km von Stuttgart nach Frankfurt für 140 Euro gemacht haben. Das sind deutlich unter 1 Euro/km

- Für den Preis würde ich es nicht selbst machen wollen (ist ja mindestens ein halber Tag Arbeit plus Leihkosten und Sprit)

- ich weiss aber nicht, ob das jetzt besonders billig war, oder als Anhaltspunkt realistisch ist,

- bei längeres Strecken wäre der Kilometerpreis ja vermutlich noch mal billiger, da das Auf und Abladen dann ja weniger Anteil an der Gesamtarbeit hat.

- Daher würden mich Erfahrungen interessieren.

am 28. Mai 2019 um 9:06

Unter welchen Umständen holt denn der ADAC das Auto nicht zurück?

Themenstarteram 28. Mai 2019 um 9:26

Zitat:

@a4kabrio schrieb am 28. Mai 2019 um 09:06:39 Uhr:

Unter welchen Umständen holt denn der ADAC das Auto nicht zurück?

Wie geschrieben, habe ich einen alten Volvo, der aber grunsätzlich noch gut fährt.

Ich wohne in Hamburg. Mein Schrauber ist 300km entfernt, und kann Dinge oft für 100 Euro mit Teilen aus anderen alten Volvos reparieren, bei denen es sonst gar keine Teile mehr gibt, oder Teile sehr teuer sind.

Probleme mit ADAC zuzrückholen kann es geben

- wenn der Schaden innerhalb von 2 Tagen vor Ort repariert werden kann, macht der ADAC keinen Transport nach Hause. Das Hilft mir wenig, wenn ich am nächten Tag einen Termin in einer völlig anderen Region habe, oder die Reperatur vor Ort so teuer ist, dass mein Schrauber 1000 Euro günstiger ist

- wenn mein Auto in HH kaputt geht, und 300km zu meinem Schrauber gebracht werden muss

- wenn das Auto als Totalschaden deklariert wird (was es vielleicht für meinen Schrauber überhaupt nicht wäre

- Falls ich den "Service" 1 x im Jahr oder häufiger nutzen würde, kann ich mir auch vorstellen, dass der ADAC da irgendwann einen Riegel vorschiebt.

Ich hatte bisher gute Erfahrungen mit dem ADAC gemacht, und musste das Auto bisher nur 1x auf Langstrecke vom ADAC transportieren lassen..

Doch ich möchte einfach mal wissen, was in Worst Case Szenarien die beste Möglichkeit wäre.

Gerade auch, weil mein Auto auf Autogas extrem Billig in den Gesamtkosten ist, mich die Angst vor Problemen jedoch an den Wechsel auf Fahrzeuge nachdenken lässt, die ein paar tausend Euro pro Jahr mehr kosten würden.

Der ADAC ist ja im Pannenfall erstmal nur wichtig für dich, um den havarierten Hobel im Zweifelsfall vom Standstreifen oder sonstwie aus dem Verkehrsraum zu bekommen.

 

Die Rückführung sollte dann ggf mit nem Kleinunternehmer "Fahrzeugüberführungen" gemacht werden

Themenstarteram 28. Mai 2019 um 9:51

Zitat:

@Bamako schrieb am 28. Mai 2019 um 09:49:57 Uhr:

Der ADAC ist ja im Pannenfall erstmal nur wichtig für dich, um den havarierten Hobel im Zweifelsfall vom Standstreifen oder sonstwie aus dem Verkehrsraum zu bekommen.

Die Rückführung sollte dann ggf mit nem Kleinunternehmer "Fahrzeugüberführungen" gemacht werden

Genau, und meine Frage war ja, mit welchen Kosten da ungefähr zu rechnen sind, und was man beachten sollte.

Irgendeine Einschätzung?

Ich habe nur einmal für eine Wohnwagenüberführung angefragt. Da lagen die Kosten bei 1€ pro KM. Für PKW würde ich mal ins lokale Käseblatt schauen und telefonieren.

 

Am günstigsten wäre mit Abstand, wenn du jemand mit geeignetem Zugfahrzeug kennst.

Autoanhänger mieten mit Reifengurten kostet um 50€ am Tag.

Wer sich auf dem KFZ Markt etwas umschaut wird immer wieder Anzeigen finden welche den KFZ Transport bis vor die Haustür für ca. 150 - 200.-€ anbietet.

Das spiegelt auch wohl die Speditionskosten wieder, welche für den Transport eines Fahrzeuges aufgerufen werden.

Teuer wird es nur dann wenn man den Transport sehr eng terminiert, da die Speditionen nur bei entsprechender Auslastung eine Mischkalkulation erstellen kann.

Der ADAC wäre mein erster Ansprechpartner, wenn es um den Rücktransport eines KFZ geht. Zumal der ADAC über die Kontakte und Infrastruktur verfügt um den Transport zu organisieren, bzw. für dich auch zu jeder Zeit zu erreichen ist. Allerdings gilt auch dort das Rücktransporte defekter KFZ gebündelt werden um die Kosten zu senken.

Eine weitere Möglichkeit wäre sich an die jeweiligen Markenhändler zu wenden. Diese verfügen ebenso über die Möglichkeit mittels Spedition Fahrzeuge aus ganz Europa innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu jedem beliebigen Händler zu befördern.

Die geringsten Kosten entstehen, sofern du die ADAC Plus Mitgliedschaft inne hast, bei der Beauftragung des ADAC. Ein großer Vorteil ist für mich die Erreichbarkeit zu jeder Tageszeit, wie auch die Organisation der kompletten Abwicklung und Rückführung ( inkl. der Personen).

Bei einem freien Transport über einen KFZ Spediteur wirst du mit ca. 300 - 400.- € rechnen müssen.

Sofern es gelingt dein Fahrzeug als "Beiladung" eines KFZ Händlers mitzugeben, sollten ca. 200,- € ausreichen.

Wer sich dazu im Vorfeld etwas Gedanken macht, wird aus Angst vor einem technischen Defekt, bei einem ansonsten technisch gepflegten Zustand, kein neues Fahrzeug kaufen müssen.

P.S.: Den einzigen ernsthaften Liegenbleiber hatte ich übrigens mit einem 1 Jahr alten Fahrzeug, aufgrund eines Fehlers in der Elektronik.

Themenstarteram 28. Mai 2019 um 10:55

Danke tamwiri.

Wäre die sinnvollste Vorgehensweise bei einem alten Auto dann im Problemfall (wenn es ja schnell gehen muss)?

1.) Auto an der Straße bzw. auf einem kostenfreien Parkplatz abstellen bzw. abstellen lassen (Bei den ADAC Werkstätten gibt es sonst manchnal extreme Aufbewahrungskosten habe ich gesehen). Bei altem Auto evt. Schlüssel unterm Auto verstecken (geht beim Volvo recht gut) und weiter mit dem Mietwagen

2.) Bei einem Portal wie shiply inserieren, und dazu schreiben, dass es 2 (ist das ein sinnvoller Zeitraum) Wochen Zeit hat

3.) Muss ich den Fahrzeugschein dann an den Transporteuer schicken, oder wird dem im Normalfall eine Mail mit Foto davon reichen?

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