Wie an "neues" Familienauto kommen und welches und überhaupt?

Hallo!
Wie alle hier bin ich auch auf der Suche nach einem fahrbaren Untersatz und wäre dankbar für Ratschläge 🙂
Ausgangslage:
Wir sind eine kleine Familie mit Kind und Hund (weiteres Kind nicht ausgeschlossen), da wir am A.. der Welt wohnen mit 2 Bussen/Tag sind wir auch zwingend auf eines angewiesen. Ich fahre täglich ca. 20 km zur Arbeit (Land), sonst halt Einkäufe etc. Ca. 3-4 mal im Jahr besuchen wir im Urlaub unsere Familien, ca. 400 km Entfernung. Insgesamt ergibt das ca. 15 000 km/Jahr, davon das meiste Land und im Urlaub eben Autobahn.
Derzeit fahre ich seit 4 Jahren einen Hyundai accent, Bj. 97, jetzt 180 000 km. Bald ist der nächste TÜV fällig, was aber wohl teuer wird, zudem sind jetzt Zahnriemen, neue Reifen etc. fällig. Auch hat er einige Macken (muss z.B. immer wieder durch den Kofferraum einsteigen, weil die Türschlösser spinnen, nicht nur bei Frost *grummel*). Außerdem ist er für die Urlaubsfahrten eigentlich zu klein. Ein Kombi o.ä. wäre schon mal schön..
Problem: ich habe zwar einen recht guten und sicheren Job, derzeit aber trotzdem kein Geld, bzw. sogar ordentlich Dispo überzogen (altes Pony frißt mir die Haare vom Kopf bzw. hat einige tausend an Tierarztkosten verschlungen..) . Jetzt stehe ich vor der Frage, was mache ich nun?
Doch nochmal in den alten für TÜV etc. investieren, auch auf die Gefahr hin, dass der 1000 km weiter doch den Geist aufgibt?
Oder: einen "neuen alten" mit TÜV für ca. 2000 EUR (das war bisher immer so der Anschaffungspreis für meine Autos, die dann so 1-2 TÜV-Perioden gehalten haben. Nervt aber irgendwann, immer der Ärger mit Autowechsel). Auch bei dem habe ich das Risiko, dass er schnell den Geist aufgibt, dafür aber erstmal Ruhe mit TÜV. Wenn dieser Weg, dann was für ein Auto würdet ihr empfehlen?
Oder: mal etwas mehr investieren (z.B. neuen Dacia Basismodell o.ä.), endlich mal ne Weile Ruhe mit dem Thema Auto (hoffentlich), Garantie etc. aber halt Finanzierung notwendig?
Weiter verschulden muss ich mich für jede der drei Varianten, da komme ich nicht drumrum, Auto muss sein, aber die Höhe der Summe ist erstmal kleiner. Oder ist das kurzsichtig, weil ich dann in ca. zwei Jahren wieder vor dem gleichen Problem stehe?
Was würdet ihr empfehlen?
P.S. ach ja, und wenn das Auto ein Pony ziehen könnte, wäre es auch nicht schlecht. Muss aber nicht unbedingt sein.
Vielen Dank! 🙂

Beste Antwort im Thema

Meine erste Frage:
Pony oder Auto? Bringt Dich das Pony auch zur Arbeit? Ein altes Auto gibt man in die Presse aber
ein altes Pony, wird auf Risiko der familiären Absicherung erhalten - kann ich nicht verstehen.
Die Tierschützer unter uns mögen mich jetzt steinigen, aber Familie und Job gehen vor Pony.

Zweite Frage:
macht Dir der TÜV mehr Sorgen als der technische Zustand Deines Wagens? Ich lese hier immer
nur Tüv und nie die Wörter: sicherer oder technisch Fortschrittlicher... das gibt mir auch zu denken.

Kauf Dir doch irgendwo ne HU-Plakette und schmier den Prüfer, dann hast Du viel Geld gespart
und wieder 2 Jahre Ruhe vor dem bösen TÜV-Mann, das gesparte Geld kannst Du weiterhin ins
Pony investieren.

Mein Beitrag klingt hart und birgt Ironie in sich ... tut mir leid.

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Zitat:

Original geschrieben von spice30


Und dann muss es plötzlich schnell gehen mit dem Ersatz und man nímmt "irgendwas". Ob das dann die beste Wahl ist?
Nicht, dass ich Lust auf Autosuche und Kauf hätte, das stimmt schon...
Hm, mal schauen..

Das kannst du auch haben, ohne sinnlos Geld in den Hyundai zu verbraten.

Ich bin dagegen, hunderte Euro in einen alten Hyundai zu stecken, was letztlich das unvermeidliche Ende des Autos nur um ein paar Monate hinauszögert.

Ich bin in einer ähnlichen Situation. Kein Geld, aber ein Auto muss/soll her. Wenn ich nicht vielleicht bald aufgrund eines dualen Studiums ein gnadenlos zuverlässiges Auto bräuchte, dann stünde schon eine Möhre mit 9-12 Monaten Rest-TÜV für 300-500€ vor der Tür!
Ich werfe mal den Opel Corsa A und den Kadett E in den Raum. Kein Mensch will so ein Auto haben und man findet sie häufig aus Rentnerhand für einen geringen dreistelligen Betrag. So etwas kann eine gute Übergangslösung sein. Wenn du dich dafür entscheidest, solltest du allerdings fleißig sparen. So ein Auto ist NUR eine Übergangslösung. Ich würde da auch nichts in Wartung investieren, stattdessen eine ADAC-Mitgliedschaft abschließen. Und wenn was kaputt geht, hauste die Kiste zu Ebay und stellst dir die nächste Möhre auf den Hof. Es sei denn, die Kohle reicht für mehr. Keine gute Lösung, aber besser als deutlich mehr Kohle in den Hyundai zu stecken.

Was genau macht denn die nächste HU so teuer?

Zahnriemen, Reifen, etc. können auch beim Nächsten anfallen. Was ist bei dir "etc."?

Türschlösser könnten Kleinigkeiten sein, was sind die anderen weiteren einigen Macken?

Wenn die Anworten auf diese Fragen eher negativ ausfallen, könnte man über ein anderes Fahrzeug und dessen Finanzierung nachdenken.

Hinweis: Überzieht man die Frist zur nächsten HU nicht länger als vier Monate bekommt man wenn man erwischt wird keine Punkte aufs Konto, man zahlt nur eine Ordnungswidrigkeit.

ADAC-Mitgliedschaft ist natürlich vorhanden bei meiner Autohistorie 😁 Auch schon das ein oder andere Mal gebraucht...
Hm, ja das mit den Übergangsautos ist natürlich auch eine Lösung. Obwohl ich ja gestehen muss, diesen ganzen Stress mit an- und abmelden etc. würde ich gerne so wenig wie möglich durchmachen...

Tja, was genau gemacht werden muss, das weiß ich ehrlich gestanden derzeit noch gar nicht. Hab mich noch nicht getraut, hinzugehen. Ich bin halt gebranntes Kind vom letzten Mal, wo ich ja eben auch in die Werkstatt bin zwei Monate vor Ablauf des TÜV, eben mit dem Auftrag durchzuchecken, damit ich noch Zeit habe zum reagieren, wenn es nicht mehr lohnen sollte. Auto lief wie jetzt einwandfrei.
Man sagte mir, kein Problem, 500 EUR und wir machen den TÜV gleich mit und alles ist erledigt. Damit hab ich zwar zwei Monate "verschenkt", aber das "alles ist erledigt klang halt verlockend. Und dann war halt neben irgendwas an den Bremsen noch was mit dem Querlenker (? gibt´s sowas? sorry, schon wieder vergessen) und einer festgefressenen Schraube und schon ging das ganze zwei Tage länger und kostete das doppelte. einen ähnlichen Vorfall hatte ich, nachdem die Ölwanne "schnell" abgedichtet werden sollte, da kam auch ein Anruf, sorry, festgefressene Schraube, wird doch morgen, kannst jetzt sehen wie Du heimkommst (nochmal 30 EUR für Taxi...). Waren übrigens zwei verschiedene Werkstätten, ich gehe daher davon aus, dass das auch stimmt 😁 Da hab ich halt Bedenken, dass sowas wieder passiert, zumal ich diesmal eben weiß, dass Zahnriemen und Reifen fällig sind, das kommt auf jeden Fall noch dazu.
Tut mir andererseits auch leid um das Auto, denn bisher hat er mir sonst keinen Ärger gemacht (im Gegensatz z.B. zum Golf, der bei gleichem Alter und sogar mehr Kilometerzahl auch noch deutlich teurer war..), außer eben, ich hab ihn in die Werkstatt gebracht. Vielleicht gefällt es ihm dort nicht (oder zu gut 😁)
Das mit den vier Monaten ist übrigens auch ne interessante Info, bis dahin könnte ich zumindest aus den Miesen raus sein, das ist schon mal ein anderes Gefühl... Vorausgesetzt das Pony hält jetzt (und die Waschmaschine...)

Ich weiß ja nicht wie dein Verhältnis zu den jeweiligen Werkstätten ist, aber diese vor einer HU aufzusuchen halte ich für falsch.

Fahre zur Dekra/GTÜ/KÜS/TÜV oder was auch immer bei euch in der Nähe ist und lasse eine HU durchführen. Kostet 60 € oder so (ohne AU). Wenn dann Mängel bestehen, hast du die Schwarz auf Weiß und Gewissheit was zu tun ist. Dann kann man abwägen ob sich die Behebung der Mängel und die Erledigung der anderen Sachen noch lohnen.

Sich die nächste mögliche Schrottkiste anzuschaffen und sich dafür noch finanziell weiter schlechter zu stellen, ohne überhaupt zu wissen wie es um das bisherige Auto steht, ist doch Unsinn.

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Oh ja, auch nochmal eine Idee. Bisher hab ich TÜV halt immer in der Werkstatt machen lassen, da bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass ich das auch "alleine" machen kann. Dann weiß ich wenigstens, dass man mir ne ehrliche Meinung sagt. Die Werkstatt verdient ja nicht (so viel) dran, wenn sie mich mit der Aussage "lohnt nicht" wegschicken. Allerdings, so wie die im Nachhinein über das Auto geflucht haben, glaube ich fast, dass die das hinterher bereut haben 😁

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