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Werkstatt sagt: Heizöl habe 2.Einspritzpumpe kaputtgemacht

Themenstarteram 20. Juni 2008 um 0:27

Ich habe mir letzte Woche ein "neues gebrauchtes" Auto VW-Golf TDI, 90 PS,

Baujahr 1994 gekauft...

und am 13.Juni 2008 angemeldet.

 

Der Motor "Ruckelte" manchmal,

und die Drehzahl war im "Leerlauf" immer so zwischen

900 bis 1100 RPM "Schwankend"...

 

Das Auto lief aber sonst gut.

 

Am Wochende sprang mein Auto nur noch ganz schwer an, und ich brachte es in eine Werkstatt.

Dort meinte der Mechaniker, es sei die Einspritzpumpe, und man machte mir ein Angebot: 250 EURO für eine gebrauchte Einspritzpumpe + 100 EURO Einbau, und das Auto sei am Freitag, den 20.Juni 2008 fertig...

 

Nun sagt die Werkstatt, die hätten zwar eine Gebrauchte Einspritzpumpe eingebaut,

die sei aber gleich wieder kaputtgegangen, weil Heizöl im Auto sein soll.

 

Fazit: Das Auto springt nicht an, und ich soll aber die 350 EURO bezahlen...

 

Nun meine Frage:
KANN HEIZÖL BEI EINEM 1994 VW-GOLF TDI, 90 PS,

DIE EINSPRITZPUMPE KAPUTTMACHEN ???

 

**********************************************************************************************************

 

Ich möchte hier noch einmal mehr in Details gehen:

 

Am 13.Juni 2008 habe ich das Auto gekauft, aber noch nie betankt,

weil genug Sprit im Tank war.

(Der Tank ist selbst jetzt noch 1/4 voll)

 

Bin am Wochenende ganz wenig gefahren, und am Montag habe ich dann das Auto in die Werkstatt gebracht...

 

Ein Mitarbeiter (nicht der Chef & Inhaber) diagnostizierte sofort und seiner Aussage nach Verbindlich den Ausfall der Einspritzpumpe, die erneuert werden müsse...

 

Bis Freitag wäre dann das Auto repariert...

 

Nun, heute am 19.Juni 2008 rief mich der Chef persönlich an, und sagte mir,

dass die Einspritzpumpe die die eingebaut hätten auch schon kaputt wäre, weil im Auto Heizöl sei, und wir uns aber "einigen" könnten, ansonsten würde er die Zollfahndung anrufen, und ich solle sofort vorbeikommen...

 

Ich fuhr sofort zur Werkstatt und der Chef war irgendwie erstaunt, dass "Ich" das sei, der den Golf in Reparatur gegeben hätte, und er wolle selbstverständlich niemanden "Anscheißen", jedoch muß er auf Ausgleich der Rechnung bestehen, da eben das Heizöl die von seiner Werkstatt eingebaute Einspritzpumpe

(auch) kaputtgemacht habe...

 

Weiter erzählte mir der Chef:

Das Auto lief wohl für 30 Minuten und das wars...

 

Ich versuchte, mein Auto zu starten, aber es sprang nicht an...

 

Ich muß dazu sagen, dass ich den Inhaber und Chef der Werkstatt schon seit längerem kenne, da die Firma auch mit gebrauchten Autoteilen handelt, und ich dort schon öfters was gekauft habe...

 

Ich möchte mich hier nur mal erkundigen, ob Heizöl eine Einspritzpumpe eines 1994 VW-Golf TDI mit 90 PS kaputtmachen kann???

 

<span style="font-style: italic;">Ich muß noch dazu sagen, dass mir die Werkstatt ein kleines Behältnis zeigte,</span>

<span style="font-style: italic;">wo eine rote Flüssigkeit drin war.</span>

 

<span style="font-style: italic;">Wie soll ich mich nun verhalten???</span>

 

<span style="font-style: italic;">Hat die Werkstatt mit ihrer Aussage recht oder nicht?</span>

 

<span style="font-style: italic;">Ich hätte die 350 EURO ja bezahlt, wenn das Auto laufen und anspringen würde,</span>

<span style="font-style: italic;">aber das ist leider nicht der Fall....</span>

 

<span style="font-style: italic;">Ich bedanke mich für jede ehrliche Antwort!</span>

 

<span style="font-style: italic;">Gruß</span>

ein

VW-Golf TDI Fahrer

 

 

 


Beste Antwort im Thema

Also ich bin mir sicher, dass die Enspritzpumpe nicht durch heizöl kaputt gegangen ist...vielmehr denke ich, dass die Werkstatt den eigentlichen Defekt nicht gefunden hat und mit der "neuen" Einspritzpumpe der Fehler nicht behoben ist! Ich kenne genügend Leute, die auch mit Heizöl gefahren sind...soagr teilweise über lange Zeit und keiner hatte deswegen irgendwelche Sorgen! Für mich klingt das eher nach einer Erpressung, damit Du Dich an der Pumpe beteiligst, die sie fälschlicherweise gewechselt haben.

Lass Dir keine Angst machen, denn wenn Du nachweisen kannst, dass Du seit Kauf nur einige Kilometer gefahren bist, kann Dir höchstens passieren, dass Du für diese Zeit etwas an den Staat zahlen mußt...ich glaube es aber nicht, wenn Du die geringen km nachweisen kannst.

 

Für mich ist das was die Werkstatt da macht Abzocke und Erpressung und Du solltest dort schnell den Spieß umdrehen!

Heizöl ist an sich nichts anderes als Diesel mit Farbe und Nachweisstoff...dadurch geht die Pumpe nicht nach 30 sec. kaputt!

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Also ich bin mir sicher, dass die Enspritzpumpe nicht durch heizöl kaputt gegangen ist...vielmehr denke ich, dass die Werkstatt den eigentlichen Defekt nicht gefunden hat und mit der "neuen" Einspritzpumpe der Fehler nicht behoben ist! Ich kenne genügend Leute, die auch mit Heizöl gefahren sind...soagr teilweise über lange Zeit und keiner hatte deswegen irgendwelche Sorgen! Für mich klingt das eher nach einer Erpressung, damit Du Dich an der Pumpe beteiligst, die sie fälschlicherweise gewechselt haben.

Lass Dir keine Angst machen, denn wenn Du nachweisen kannst, dass Du seit Kauf nur einige Kilometer gefahren bist, kann Dir höchstens passieren, dass Du für diese Zeit etwas an den Staat zahlen mußt...ich glaube es aber nicht, wenn Du die geringen km nachweisen kannst.

 

Für mich ist das was die Werkstatt da macht Abzocke und Erpressung und Du solltest dort schnell den Spieß umdrehen!

Heizöl ist an sich nichts anderes als Diesel mit Farbe und Nachweisstoff...dadurch geht die Pumpe nicht nach 30 sec. kaputt!

Durch heizöl geht keine Verteilereinspritzpumpe defekt, wie der vorredner schon sagt, ist Diesel mit Nachweisstoff(färbung)...

Wenn er nun gar nicht mehr anspringt, sollen die mal den Förderbegin Prüfen/einstellen und dann das Elab prüfen, die wissen dann schon was gemeint ist! Denn wenn er vorher lief, kann es eigentlich nur eins der beiden sachen sein!

mfg

Heizöl ist zwar nicht optimal für heutige Pumpen, einen sofortigen Ausfall kann man aber ausschließen.

Wenn man mit Heizöl erwischt wird muß man u.A. nachverteuern. Das kann aber so kurz nach dem Kauf nicht viel sein. Entweder liegt es nicht an der Pumpe oder sie ist falsch eingestellt oder die neue gebrauchte war schon vorher kaputt.

Nur mal so, warum wurdxen wir alle negative Bewertet, da Fragt man, gibt eine vernünftige Antwort und so ein scheiß... dann gibts halt keine Antworten mehr für euch....dann fahrt doch in ne Werkstatt und gebt dafür unmengen an Geld aus...

mfg

Morpheus hat Recht...wer bewerten denn hier negativ? ...derjenige kann lieber mal SEINEN Senf dazugeben!

Ich seh es genauso...Heizöl kann keine ESP zerstören...was bei PD-Elementen passiert ist allerdings fraglich...Stichwort ABLAGERUNGEN!?

also laut OMV-Labor ist der Diesel mit "vorgeschriebenen" Schmierzusätze versetzt die für die schmierung von Dieselpumpen, die auf deren Schmierung angewiesen sind schmiert.

Heizöl dagegen nicht.

PD Systeme gehören hier nicht dazu, diese werden vom Motoröl mitgeschmiert.

Heizöl hat die gleiche Zusammensetzung wie herkömmlicher Diesel!

Nur verfärbt...

Sonst würden das wohl kaum die vielfahrer mit ihren LKW`S immer wieder tanken wollen....

Musste mal googlen, ist sicherlich beschrieben, das es sonst gleich ist....!

 

mfg

 

Zitat:

Original geschrieben von andy900

also laut OMV-Labor ist der Diesel mit "vorgeschriebenen" Schmierzusätze versetzt die für die schmierung von Dieselpumpen, die auf deren Schmierung angewiesen sind schmiert.

Heizöl dagegen nicht.

PD Systeme gehören hier nicht dazu, diese werden vom Motoröl mitgeschmiert.

am 22. Juni 2008 um 19:58

Guten Abend!

Um die Schmierung der mechanisch hoch belasteten Teile der Einspritzpumpe zu gewährleisten, finden im Dieselkraftstoff (DIN EN 590) zur Minderung des Pumpenverschleißes Lubricity-Additive (Fettsäurederivaten, Fettsäureester oder Glycerine) Anwendung.

Zur Messung des Verschleißschutzes des Dieselkraftstoffes wird der HFRR-Test (high frequency reciprocating rig) angewand. Mit Hilfe dieses Tests wird der Gleitverschleiß in der Einspritzpumpe simuliert. Je geringer der HFFR-Wert ist, desto höher ist die Schmierfähigkeit des Dieselkraftstoffes. In der DIN EN 590 ist ein WSD-Wert (Wear Scar Diameter) von 460 µm festgelegt.

Da aus dem Dieselkraftstoff zunehmend hoch siedende Bestandteile entfernt werden, ist tendenziell mit einer geringeren Partikelemission zu rechnen, jedoch nimmt durch die Hydrodesulfurierung (HDS) die Schmierfähigkeit (Lubricity) deutlich ab. Bei stark hydrodesulfurierten Kraftstoffen (z.B. EC1 (Swedish environmental class 1) kommt es bereits nach kurzer Nutzungsdauer zu deutlich erhöhtem Pumpenverschleiß.

Gruß Hans

Zitat:

Original geschrieben von Morpheus-01

Heizöl hat die gleiche Zusammensetzung wie herkömmlicher Diesel!

Nur verfärbt...

mfg

das war einmal......

Das mit der Zusammensetzung ist so korrekt, allerdings verschleißt die VP37 in den normalen TDIs nicht so schnell, dass die Pumpe schon in der Werkstatt defekt ist (eine gebrauchte unterlag schon einem Verschleiß, d.h. die Passungen sind auch nicht so eng, dass die Pumpe sofort fressen würde)...das würde ich ausschließen. Bei den neueren VP44 (z.Bsp. V6-TDI) glaube ich das gern, da diese schon Sorgen machen kann, wenn mal einige Luftblasen im System sind!

Zitat:

Original geschrieben von andy900

Zitat:

Original geschrieben von Morpheus-01

Heizöl hat die gleiche Zusammensetzung wie herkömmlicher Diesel!

Nur verfärbt...

mfg

das war einmal......

Hätte echt gedacht, das es noch so ist... gut, man lernt immer dazu...!

mfg

An den TE: Wenn du eine ordentliche Formatierung fuer deinen Text benutzen wuerdest.. danke.

Lesen werd ich den so nicht.. kriegst ja Kopfweh..

am 24. Juni 2008 um 10:29

Hab Nachsicht.

Es ist sein erster Beitrag.

Zitat:

Original geschrieben von stummel78

Für mich ist das was die Werkstatt da macht Abzocke und Erpressung und Du solltest dort schnell den Spieß umdrehen!

Sehe ich genauso, am besten Anzeige erstatten.

Bezahlen würde ich die Rechnung auf keinen Fall.

Sollen die doch erstmal eine Nagelneue Einspritpumpe verbauen, vermutlich wird das Auto dann immer noch nicht anspringen, weils nicht an der Einspritzpumpe liegt, nur will das keiner zugeben.

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