Wer von euch fährt mit dem Roller auch im Winter?

Hallo Allerseits,
was mich sehr interessiert ist die Frage, wer von euch mit dem Roller auch im Winter unterwegs ist. Falls das der Fall ist würde ich gerne die Erfahrungen mal in diesem Thread sammeln:

Zu welchem Zweck fahrt ihr im Winter (Einkaufen, Schule, Arbeit)?

Tragt ihr spezielle Klamotten / Helme im Winter?

Wie macht ihr euren Roller winterfit (z.B. durch Wechseln der Reifen)?

Wieviel KM fahrt ihr im Schnitt täglich in den Wintermonaten?

Allgemeine Erfahrungen beim Rollerfahren im Winter

Danke an alle die sich an der kleinen Stoffsammlung beteiligen!

Grüsse
Chaps

Beste Antwort im Thema

Also ehrenamtliche Blutkonservenfahrer haben das Recht anderes Menschenleben zu gefährden und rasen im Winter wie im Sommer. Soviel zur Sicherheit.
Iss doch krank sowas.
Und sich dran aufgeilen,wenn Rollerfahrer von der Scheibenwaschanlage nassgespritzt werden.
Kindergarten am Lenkrad nenne ich das.

Das Armutszeugnis hat sich hier jemand mit seinen Aussagen selbst ausgestellt.

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Zitat:

@E500AMG schrieb am 24. November 2018 um 16:55:01 Uhr:


Weshalb tut man sich Roller fahren im Winter an? Heutzutage kann sich jeder ein Auto leisten, auch wenn es nur eine alte Möhre und die nur für 5 Monate angemeldet ist.

Oder gleich einen Helikopter. Noch einen für die/den Lebensgefährten und man gehört zur Mittelschicht. 😉

Bist du Merz oder hast du Ahnung von prekären Lebensverhältnissen (z.B. als Ehrenamtlicher bei der Tafel etc.)?

Zitat:

@kranenburger schrieb am 25. November 2018 um 00:57:21 Uhr:


Ist doch klar, in seinen Boxen sind die Zeitungen drin und ist dann wie Airbag.😁

😁

Mit meinem alten rexy bin ich auch bei JEDEM Wetter gefahren, der war eh oll.

Bis ich mich bei der dritten Schneefahrt beim bremsen tierisch aufs Maul gelegt habe. Dann war ich davon geheilt 😛

Waren aber wohlgemerkt Tatsache 12 Jahre alte Sommerreifen vorne drauf und die Hinterradbremse ausgehängt... 😮

Ich fahre jetzt den 5. Winter durch, aus einem einfachen Grund. Mit dem Roller spare ich jeden Tag fast eine Stunde im Vergleich zum Auto.
Die 25min Fahrzeit früh und abends sollte eigentlich jeder aushalten können mit anständiger Kleidung.
Das Auto nehme ich nur bei Regen und Glätte/Schnee.

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Man muss einfach unterscheiden aus welchem Gebiet man kommt. Schnee kennen wir hier am Niederrhein nur höchstens paar Tage im Jahr,dafür wird aber bei Nässe viel Salz gestreut, es könnte ja frieren. Den Rummel was du dann mitbekommst braucht man dich nur im Backofen schieben und du bist Salzgebäck. Da hat es nichts mehr mit Weicheier zu tun die bei kälte nicht fahren,da ist man selber schuld wenn man sich das antun will,es gibt aber auch welche die haben keine andere Möglichkeit.

...wobei ich hier auch nicht das Problem bei etwas aufgewirbelter salzhaltiger Gischt sehe, die man ins Gesicht bekommt.

Der Roller hat da mehr Probleme mit dem Salzwasser.
Unbehandelte Alufelgen, Kabelstecker, schrauben, Züge, Auspuff, Schalter... All das kann den Rost-Turbo überhaupt gar nicht vertragen!
Einmal im Salzwasser gefahren: Zweirad nachhaltig versaut.

Wenn die Straßen (und das Salz) bei strengen Frost wirklich trocken sind, kann man auch schadfrei ne Tour machen, ohne das Material zu verhunzen.

Wo sind denn unbehandelte Alufelgen verbaut? Stecker, elektrik generell sollten keinen schaden nehmen.

Auspuff bzw blankes ist klar...

Zitat:

@chefffe schrieb am 27. November 2018 um 09:58:10 Uhr:


Ich fahre jetzt den 5. Winter durch, aus einem einfachen Grund. Mit dem Roller spare ich jeden Tag fast eine Stunde im Vergleich zum Auto.
Die 25min Fahrzeit früh und abends sollte eigentlich jeder aushalten können mit anständiger Kleidung.
Das Auto nehme ich nur bei Regen und Glätte/Schnee.

Bei Regen von Frühjahr bis Herbst fahre ich oft mit dem Roller. Und im Winter, wo es im Schnitt mehr nasse Tage, als Trockene gibt, bist du mehr mit dem Auto unterwegs. Den Winter komplett durchfahren kann man das auch nicht nennen.

Wenn es im Januar mal trockene Tage mit 10... 12° C hat, hole ich meinen Roller auch mal raus, das die Batterie wieder gefüllt wird und die Bremsen nicht festgammeln.

Ich ziehe auf jeden Fall den Hut von den Leuten, die wirklich im tiefsten Winter tagtäglich mit dem Roller fahren müssen / wollen. Da bin ich raus, ich hab es dann lieber etwas gemütlicher 🙂 ...wobei mir das Thema wegrutschen / Gefahr überforderter Verkehrsteilnehmer mich mehr abschreckt, als die Kälte.

Zitat:

@chefffe schrieb am 27. November 2018 um 09:58:10 Uhr:


Ich fahre jetzt den 5. Winter durch, aus einem einfachen Grund. Mit dem Roller spare ich jeden Tag fast eine Stunde im Vergleich zum Auto.
Die 25min Fahrzeit früh und abends sollte eigentlich jeder aushalten können mit anständiger Kleidung.
Das Auto nehme ich nur bei Regen und Glätte/Schnee.

Abkürzung möglich oder so heftig Stau?
Fast 30 Min. sparen bei Fahrzeug von 25 Min. ist schon ordentlich...

Ich bin da inzwischen so bequem. Zweirad nur noch bei schönem Wetter und zweistelligen Temperaturen. Früher ohne Alternative allerdings den kompletten Winter gefahren. Nur bei Schnee und Eis musste ich dann auf den Bus ausweichen.

Bei uns haben die Winter auch mehr trockene Tage als Nasse oder Glatte. Von daher bin ich auch im Winter deutlichst öfters mit dem Roller unterwegs als mit dem Auto. Nieselregen (praktisch erhöhte Luftfeuchtigkeit 🙂) zähle ich da natürlich nicht dazu.

Ich brauche ab 16Uhr mit dem PKW mindestens eine Stunde durch die Stadt (manchmal 1h:20min). Mit dem Roller nutze ich Radwege und schlängle mich in jedem Stau vor. Das macht dann leicht die 30min Zeitersparnis aus.

Heute wieder unterwegs gewesen. Habe Winterreifen montiert.
Bis 3 Grad und Nässe geht es noch, finde ich. Drunter ist es richtig doof, weil mein Helmvisier so stark beschlägt.

Zitat:

Drunter ist es richtig doof, weil mein Helmvisier so stark beschlägt.

Es gibt auch Helmvisiere die nicht beschlagen, bei meinem NOLAN-Helm hab ich so ein Visier dran, das sind 2 Visiere hintereinander mit einem kleinen Luftspalt dazwischen, dadurch wird ein beschlagen wirksam verhindert.

Eine günstige Lösung gegen das beschlagen ist ein Jethelm.

Damits nicht zu kalt im Gesicht wird, einen "Buff", also Schlauchhalstuch darunter.
Lässt man jetzt die Nase frei, kann man bei jeder Witterung mit freier Sicht fahren.

Dann kannste vergessen. Das ist zum einen zwangsweise kälter als ein Integralhelm, weiterhin kann man der beidseitig kalten Scheibe die Feuchtigkeit gefrieren...!

Pinlock und Integralhelm/klapphelm sind zweifelsfrei die einzige gute Wahl.

Einen Jethelm werde ich niemals tragen, der ist lebensgefährlich. Wenn man stürzt, dann mit dem Gesicht nach vorn. Dann hätte ich gern einen Helm zwischen Gesicht und Asphalt.

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